Fontblog Hochschule

Neues Zuhause für die Zeichen der Welt: decodeunicode

Zehn Jahre nach ihrer Gründung stellt die Typografie-Plattform decodeunicode eine neue, komplett überarbeitete Website vor: decodeunicode.org.

Die Plattform der Hochschule Mainz, 2005 gegründet und finanziert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), unterstützt mit vielfältigen Publikationen den Zugang zu den Unicode-Zeichen und beleuchtet ihre typografische Seite. Bereits vor dem Relaunch freuten sich die Macher der vielfach ausgezeichneten Website über mehr als eine Millionen Besucher pro Monat.

deoceunicode Relaunch

Jedes der zur Zeit 109.242 Zeichen kann jetzt auf der eigenen Einzelansicht mit allen Detailinformationen betrachtet werden. Am häufigsten besucht wurde bisher das koptische Kapital-A. 

Die neuen Features des Updates im Einzelnen:

  • 109.242 Zeichen als SVG-Datei: Zu jedem Unicode 6.0 Zeichen wird eine frei verwendbare Abbildung vorgestellt. Sie ist vektorbasiert, kann also in allen Größen eingesetzt werden.
  • Sprachen: Erstmals werden zu jedem Zeichen die Sprachen angegeben, in denen es verwendet wird.  
  • Schriftsysteme: Alle 129 Scripts werden mit einem wissenschaftlichen Text von Dr. Deborah Anderson von der Script Encoding Initiative (SEI) der Universität Berkeley, Kalifornien, USA, vorgestellt.
  • Confusables: Zu jedem Zeichen werden ähnliche Zeichen angezeigt, mit denen es nicht verwechselt werden sollte.
  • Most viewed characters: Auf der Startseite werden die meist besuchten Zeichen in einer TOP 40 (großer Screen) bzw. einer TOP 10 (Smartphone) angezeigt.

Konzipiert und gestaltet wurde die decodeunicode-Homepage von Johannes Bergerhausen, Ilka Helmig und Siri Poarangan, Mainz. Software-Entwicklung und Programmierung: Meso.net, Frankfurt am Main.

Ein Update auf den in diesem Juni verabschiedeten Unicode 9.0 Standard ist für den Herbst 2016 geplant. Der internationale Unicode Standard sorgt seit 1991 dafür, dass die Schriftzeichen der Welt auf Computern, Smartphones und Tablets einsetzbar sind. Heute können mit Unicode 6.0 insgesamt 129 Schriftsysteme zuverlässig dargestellt werden. Jedes Jahr werden neue Zeichen aufgenommen. In den letzten Jahren wurde der Unicode Standard besonders durch die Aufnahme der Emojis weltweit bekannt.


Hochschule Mannheim präsentiert Design Projekte

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Die jungen Designer der Fakultät für Gestaltung von der Hochschule Mannheim präsentieren neue Projekte im Mannheimer Kunstverein

Von Freitag, den 08. Mai bis Sonntag, den 10. Mai 2015 zeigen die jungen Designer der Fakultät für Gestaltung im Mannheimer Kunstverein wieder ihre besten Semester- und Abschlussarbeiten. Neben spannenden, gesellschaftsrelevanten Projekten aus den Bereichen Film, Fotografie, Print und digitale Medien wird es auch wieder zahlreiche Workshops über Themen wie Zeichnen, Foto- und Typografie, Origami- und Tattoo-Techniken bis hin zu Stencil- und Graffiti-Art geben. Dazu kommt eine Mappenberatung für Interessenten an einem Design-Studium an der Hochschule.

Die Werkschau der Mannheimer Design-Studenten versteht sich wie immer nicht nur als reine Leistungsschau der Fakultät, sondern als Ort der Inspiration und Diskussion für alle, die im Rhein-Neckar-Delta mit dem Bereich Kreativwirtschaft befasst sind: Hirn + Herz zum Wochenende also für alle, denen Design mehr bedeutet als die Farbe ihres Autos.

Zur Vernissage am Donnerstag, den 07. Mai 2015 um 18:30 Uhr werden Prof. Thomas Duttenhöfer, Professor für Illustration an der Fakultät für Gestaltung und Ian Spehr, selbständig tätig im Bereich Visual Marketing und Brand Strategy, sprechen.

Die Ausstellung ist am Freitag, den 08. Mai 2015 von 9:00 Uhr – 19:00 Uhr und Samstag, sowie Sonntag, den 09. + 10. Mai 2015 von 12:00 Uhr – 19:00 Uhr geöffnet. → Website der Ausstellung …


Bauhaus Universität Weimar: Projektil gestartet

Projektil ÜbersichtsplakatGestern begann die Vorlesungs- und Workshopreihe an der Bauhaus-Universität in Weimar mit einem Vortrag und der Lithowerkstatt des Londoner Grafikers und Lehrers Fraser Muggeridge. Von Studierenden initiiert versteht sich Projektil auch im achten Jahr nach seiner Gründung als Plattform für kreativen Austausch.

Noch bis Anfang Juli finden neben Vorträgen wegweisender Persönlichkeiten aus Kunst und Design auch mehrtägige Workshops für interessierte Studenten aller Fakultäten statt. Projektil eröffnet in kreativer Atmosphäre und dem Campus, dessen historische Gebäude zum UNESCO Weltkulturerbe zählen, Einblick in die künstlerische Arbeitsweise und die Denkprozesse der Vortragenden.

Mit dabei in diesem Jahr sind: Viktoria Binschtok, Jorge Chamorro, Studio Deepthroat, Christina Gransow, Think Work Observe, Baptiste Virot, Qiu Yang, Catalogue und Alaric Garnier.

Die Anmeldung zur Teilnahme an den Workshops erfolgt über die Projektil-Website.


Die 15. Komma-Ausgabe ist erschienen

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»Aufbruch« lautet das Thema. Der gewohnte Rahmen von Komma wird dem Thema gemäss diesmal in drei Segmente aufgeteilt, die zunehmend aufbrechen. Bewusst nüchtern broschiert wurde der Teil mit Arbeiten. Ein strenges Raster trennt die studentischen Arbeiten und gewährt viel Raum. Im redaktionellen Nachrichten-Teil, sind das Raster und der Inhalt freier. Hier durften sich Stefan Marx grafisch und Uwe-Jens Bermeitinger verbal austoben.

Das Poster für das von Studenten initiierte Designfestival »Captcha« sorgt zusätzlich für einen kraftvollen Aufbruch. Leitsatz: »Befreiung der Schrift«. Komma 15 sucht den Ausbruch aus den gewohnten Komma-Maximen und bricht bewusst mit den Erwartungen, die mit diesen einher gehen.

Seit der ersten Ausgabe 2007 präsentiert das Magazin der Fakultät Gestaltung der Hochschule Mannheim ausgewählte Arbeiten der einzelnen Fachbereiche, gepaart mit Interviews und Berichten. »komma« beruht auf der gleichnahmigen Diplomarbeit von Moritz Noltingund entsteht komplett in studentischer Selbstverwaltung. Das Magazin versteht sich als Öffentlichkeitsorgan der Studenten. Führende Vertreter der Kommunikationsbranche in Werbeagenturen, Designbüros, Verlagen, Magazinen und Unternehmen bekommen »komma« automatisch zugesandt. Zur Komma Homepage …


Applaus an der FH Potsdam

Im neuen Gebäude des Fachbereichs Design am Campus der Fachhochschule Potsdam (FHP) hagelt es am 17. und 18. Oktober Beifall. Hervorragende Absolventinnen und Absolventen stellen ihre Abschlussarbeiten vor. Zum ersten Mal wählte eine Jury die Exponate unter den Arbeiten der fast 200 Absolventen aus.

Ein weiterer Höhepunkt von Applaus ist das Symposium Netzwerkeln – Verstrickt in die Net-Work-Life-Balance, das moderne Arbeitsweisen und die allgegenwärtige Vernetzung thematisiert.

Applaus_Poster

Eine enge Verzahnung der Studien­gänge Interface-, Kommunikations- und Produktdesign sowie Europäische Medienwissen­schaft, einem Kooperationsprojekt mit der Universität Potsdam zeichnet den Studiengang aus. Bandbreite reflektieren auch die ausgewählten Arbeiten die vom traditionellen Animationsfilm bis zu einem Handbuch für Alzheimer-Erkrankte und ihre Angehörigen reicht. Seit neun Jahren zeigt der Fachbereich Design der FH Potsdam die Arbeiten eines jeden Abschluss-Jahrgangs öffentlich.

Die Eröffnung der Ausstellung  beginnt am 17. Oktober um 18:00 Uhr, die Abschlussfeier am 18. Oktober um 19:00 Uhr.

Fachhochschule Potsdam
Campus Fachhochschule · Haus D
Kiepenheuerallee 5
14469 Potsdam

Der Eintritt zur Ausstellung und zum Symposium ist frei. Zum Programm und weiteren Informationen auf der Applaus Website …


Neue Imagekampagne Schauspielhaus Bochum

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Während ihre Kommilitonen die vorlesungsfreie Zeit zum Reisen, Forschen oder Proben nutzten, haben 8 Folkwang-Gestalter unter der Leitung ihres Profs Ralf de Jong (Kommunikationsdesign/Typografie) in den vergangenen Wochen eine Imagekampagne für das Schauspielhaus Bochum entwickelt. Ab 3. Oktober werden die Ergebnisse im Stadtbild Bochums großflächig zu sehen sein.

»Die Idee entstand«”, so erläutert Ralf de Jong, »nachdem wir im vergangenen Semester eine erste Produktion des Schauspielhauses Bochum mit Folkwang Studierenden visuell begleitet hatten.« Dem Intendant des Schauspielhauses, Anselm Weber, gefiel die Kampagne so gut, dass er mit diesem Team auch die Spielzeiteröffnungskampagne anging.


Morgen in Berlin: Bock auf Design

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Zusammen mit vier befreundeten Künstlern und dem »Topmodel« Barbara Meier veranstaltet der Shootingstar der Berliner Illustrationsszene, Frank Höhne, morgen im Fluxbau ein Grafik-Happening. Hinter der Kunstaktion »Bock auf Design« steht der Studiengang Marken- und Kommunikationsdesign (Visual and Corporate Communication) der Berliner AMD Akademie Mode & Design, betreut von Prof. Alex KlugProf. Ralf Lobeck (AMD Düsseldorf), Hendric Wilke (AMD München) und Michael Weies (AMD Hamburg).

Frank Höhne, zukünftiger Dozent, sucht spontane und außergewöhnliche Motive visueller Darstellung zu den Standorten der AMD, Hamburg, Düsseldorf, München und Berlin. Höhne wird auf eine 6,50 m breiten Wand die ersten Skizzen positionieren, die dann von den vier eingeladenen Illustratoren Mawil, Florian Sänger, Serafine Frey und Sebastian Lörscher weitergezeichnet werden. Am Ende wird ein gigantisches Bild entstehen, dass in 26 Teile segmentiert wird. Durch die öffentliche Veranstaltung führt »Germany’s Next Topmodel«-Gewinnerin Barbara Meier. Weitere Informationen …


Design-Werkschau an der TH Nürnberg

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Am Freitag, den 18. Juli 2014, feiert die Fakultät Design der Technischen Hochschule Nürnberg über 50 frisch gebackene Absolventinnen und Absolventen. Diese präsentieren mit der Werkschau Sommer 2014 ihre Abschlussarbeiten aus den Bereichen Cast, CGI, Film & Animation, Fotografie, Illustration, Interaktionsdesign, Grafikdesign, Raum- und Eventdesign, Typografie und Verbale Kommunikation. Die Ausstellung bietet Zeit und Raum, um einen Überblick über das kreative Schaffen der Studierenden zu gewinnen und mit den Absolventen ins Gespräch zu kommen.

Das Spektrum der Arbeiten ist auch dieses Jahr breit gefächert. »Ikone: Gesichter elektronischer Musik« basiert auf den Schwarz-Weiß-Fotografien von David Rasche und ist visueller Streifzug durch die deutsche elektronische Musiklandschaft. Nina Kreitlein hat mit »escape«: ein System für die Kommunikation und Interaktion einer Reise-Community gestaltet. »The Taste of Color« widmet sich unter anderem der Frage, ob Paprika wirklich rot und die Heidelbeere tatsächlich blau schmeckt. Auch eine neue, zeitgenössische Schrift ist zu bewundern, Franz Sans. Weitere Informationen …


»Captcha« Designfestival: Befreiung der Schrift

CAPTCHA-logo-redaptcha ist ein neues Designfestival vom 2. bis zum 8. August, kreiert und organisiert von Studierenden der Fakultät für Gestaltung in Mannheim. Ihre Motivation: ausgewählte Themen intensiver erforschen und sich mit Designern und anderen Hochschulen austauschen. Die »revolutionäre Premiere« des Festivals ruft auf zur »Befreiung der Schrift«. Als Befreier sind renommierte Gäste aus den Bereichen Design und Gestaltung eingeladen. Da die Sprecher in unterschiedlichen Design-Bereichen (Analog, Digital, Print, Installation) aktiv sind, entsteht für die Besucher ein breit gefächerter kreativer Input. Moderiert wird die Veranstaltung vom Plakatdesigner Götz Gramlich.

Mit Workshops, einem Symposium und einer Ausstellung wollen die Veranstalter der Nachweis führen, dass Schrift heute viel mehr ist, als nur ein Mittel zur Nachrichtenübermittlung. In verschiedenen Kursen und Workshops entstandene Ausstellungsstücke bilden ein breites Spektrum der gestalterischen Möglichkeiten ab. Über Illustrationen, Printgestaltungen, Foto- und Videoarbeiten und interaktiven Ansätzen entsteht so ein erster Eindruck wie Schrift und Zeichen weiter entwickelt werden können.

Für insgesamt 80 Studierende aus Deutschland, Österreich und der Schweiz gibt es vier Workshops, in denen sich die Teilnehmer experimentell mit Schrift und Zeichen auseinandersetzen. Sie werden das Leitmotiv »Befreiung der Schrift« von verschiedenen Seiten aus beleuchten und so den vielfältigen Methoden der Gestaltung gerecht werden.

Weitere Informationen: Captcha Mannheim …


»Hut ab!« in Wuppertal

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Vom 20. bis 22. September 2013 präsentieren die Studentinnen und Studenten des Studiengangs Kommunikationsdesign der Folkwang Universität der Künste (Campus Wuppertal) und der Bergischen Universität Wuppertal ihre Abschlussarbeiten. Die Ausstellung wird am Freitag, den 20. September um 18.30 Uhr eröffnet.