Fontblog Meldungen

Heute vorgestellt: Das Berlinale-Plakat 2015

Das offizielle Berlinale Plakat 2015

Es ist ein lange Tradition im Fontblog, alle Jahre wieder einen Blick auf das Plakat der Berliner Filmfestspiele Berlinale zu werfen. Vor wenigen Stunden wurde das Motiv 2015 vorge­stellt, erneut entworfen von der Berliner Agentur Boros. Im kommenden Jahr wird ein sich öffnender Vorhang das Poster der Berlinale zieren. Mit dem aktu­ellen Berlinale Plakat Motiv möchten die Veranstalter jenen »magi­schen Moment« vor dem Kinoerlebnis hervor­heben, in dem der Vorhang falle und den Blick auf die Leinwand frei gebe, wie Festivaldirektor Dieter Kosslick heute bei der Vorstellung der Werbekampagne erklärte. Das Key Visual wird in zahl­rei­chen Abwandlungen für verschie­dene Festival-Ereignisse werben.

Die 65. Internationalen Filmfestspiele Berlin finden vom 5. bis 15. Februar 2015 statt. Ab Mitte Januar wird das Plakat zunächst rund um den Potsdamer Platz und kurz darauf im Rest der Stadt auf das Festival einstimmen.

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»Apfel i« jetzt als iBook. Nur 0,99 € bis 31. 12.

Das Apfel-i-iBook auf dem iPad Mini

»Apfel i« auf dem iPad Mini (Foto: © Apple, Montage: Fontblog)

Zweimal erschien unser grafi­sches Lehrbüchlein »Apfel i – Die rechte Maustaste« gedruckt: erst­mals im Mai 2005, mit Abreibe-Titel und in Kooperation mit Römerturm (Fontblog berich­tete: Rubbel mein Cover). Dann wieder an Weihnachten 2011, mit gestanztem Cover und noch mehr Inhalten: Ein Apfel vom Nikolaus. Drei Jahre war Apfel i vergriffen, jetzt ist es wieder da. Nun als iBook. Was bedeutet das?

Die ersten beiden gedruckten Auflagen von Apfel i

Die erste Ausgabe von »Apfel i« (Mitte), dahinter die letzte gedruckte Ausgabe, mit gestanztem Umschlag

Die schlechte Nachricht: iBooks sind Bücher in einem proprie­tärem Format, die nur auf Apples iPads und am Macintosh zu lesen sind. Die gute Nachricht(en): die Erstellungssoftware ist kostenlos (iBooks Author), leicht zu bedienen, jeder Font lässt sich einbetten, genauso wie Animationen, Filme, Sounds und Bilder-Galerien. Bezüglich der eBooks leben wir in einer Übergangsphase. Es gibt den weit verbrei­teten Standard ePub, der von fast allen Lesegeräten und Tablets unter­stützt wird, aber nur den kleinsten gemein­samen Nenner an Funktionen abdeckt … damit er auf all diesen Geräten läuft.

Parallel dazu expe­ri­men­tieren Verlage, eBook-Reader-Ingenieure und Tablet-Hersteller mit konkur­rie­renden Formaten, die das Beste aus der Hardware heraus­holen und das Erlebnis des (digi­talen) Lesens auf ein neues Niveau bringen möchten. Eines dieser Formate ist Apples iBooks, ursprüng­lich entwi­ckelt für die Erstellung inter­ak­tiver Hochschul-Lehrbücher. Und weil wir unser Apfel i auf ein neues Niveau bringen wollten, und das iPad in Designkreisen – der Zielgruppe von Apfel i – zum Alltagstool gehört, haben wir uns für iBooks entschieden.

Wer ist eigent­lich wir? Wir, das ist die Apfel-i-Redaktion mit den Kommunikationsdesignern von Fuenfwerken und den Typografie-Experten vom FontShop, inzwi­schen unter den Fittichen von Monotype. Seit der Erstauflage verfassen und bebil­dern wir die Apfel-i-Inhalte und halten sie aktuell. Auch das jetzt erschie­nene iBook ist komplett neu aufge­baut und aktua­li­siert, zum Beispiel mit Themen wie Webfonts, e-Books, Unicode und Bildschirmauflösungen.

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Manche Inhalte sind im digi­talen »Apfel i« über­sicht­li­cher darge­stellt als in der gedruckten Ausgabe. Auf der hier gezeigten Site geht es um die Anatomie der Buchstaben. Mancher Fachbegriff erklärt sich auto­ma­tisch, andere benö­tigen einer Erläuterung. Wer diese braucht, ruft sie sich einfach über den blauen Plus-Button auf. Andere inter­ak­tive Elemente im »Apfel i« sind Lesezeichen, externe Links, Animationen oder Erläuterungsfilme.

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Das Medium der Zukunft ist der Bildschirm. Was liegt also näher, als das Verhalten von Schriften und Bilder direkt auf diesem Medium zu beleuchten. Die oben abge­bil­dete Seite stellt die geläu­figsten digi­talen Bildformate vor, inklu­sive deren Vor- und Nachteile. Ein Fingertipp auf die Abbildungen vergrö­ßert diese auf Vollbild, so dass man die Feinheiten wie auch die Artefakte jedes dieser Formate genau­es­tens studieren kann. Auf den Folgeseiten werden Farbsysteme und -profile, sowie Farbräume und andere Repro-Themen erläu­tert.

Wo gibt es Apfel i? Natürlich im iBooks-Store auf dem iPad und am Mac … Dort liegt auch eine kosten­lose, 16-seitige Leseprobe. Bis zum 31. Dezember 2014 kostet »Apfel i – Die rechte Maustaste« 99 Cent, danach 2,49 €.


Atlas Font Foundry erweitert die Bibliothek

small_foundry-logoimage-69192060Kurz vor dem Jahresende veröf­fent­licht die Berliner Atlas Font Foundry Erweiterungen für die beliebten Superfamilien Novel Collection und Heimat Collection.

Novel Sans Hair enthält 12 Einzelschnitte und passende Kursive. Die Ergänzung eignet sich für alle gestal­te­ri­schen Lebenslagen, die Leichtigkeit erfor­dern und bringt die Novel Sans Superfamilie zu den lange erwar­teten Auszeichnungsschnitten.

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Für Überraschung sorgt die zweite Neuerscheinung. Heimat Didone ist eine klas­si­zis­ti­sche Antiqua, die nach dem Gestaltungskonzept der Heimat entwi­ckelt wurde. Diese kontrast­reiche Variante der Heimat ist um einiges eleganter als die anderen Mitglieder der Heimat Collection, ohne an Konzepttreue und Schärfe einzu­büßen.

Novel Sans Hair

Die Novel Sans Familie wurde um 24 Hairline Fonts für feine Display-Typografie erwei­tert. Somit umfasst die Superfamilie Novel Collection neben den Familien Novel, Novel Sans, Novel Sans Condensed, Novel Mono, Novel Sans Office und Novel Sans Rounded nun die neue Novel Sans Hair.

Die Schnitte sind präzise aufein­ander abge­stimmt, Nummern kenn­zeichnen die Strichstärke. Diese Kennzeichnung ermög­licht ein Gestalten mit verschie­denen Schriftgrößen in exakt der glei­chen Strichstärke, was zum Beispiel im Editorial Design von enormen Vorteil sein kann.

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Auch wenn die Schnitte in erster Linie für Display und Headline Typografie konzi­piert wurden, so lässt sich auch im Text mit ihnen arbeiten. Anfang nächsten Jahres werden mehrere Erweiterungen der Novel Collection folgen — mehr konnten wir zum jetzigen Zeitpunkt leider nicht erfahren.

Heimat Didone

Die Entwicklung der Heimat Collection hatte ihren Beginn in der 2009 erschie­nenen Heimat Sans. Die rational konstru­ierte und sehr tech­nisch anmu­tende Grotesk bestach durch ihre Konstruktion, welche auf einem ähnlich konse­quent umge­setzten Konzept aufbaute, wie die Futura oder die DIN Schrift. Details wie der Endstrich beim kleinen r und f verstärkten den Charakter der streng umge­setzten Konzeption.

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Kurze Zeit nach Veröffentlichung der Heimat kam die Überlegung auf, wie sich der tech­ni­sche Charakter und die strenge Anmutung viel­leicht verstärken liessen. Als Produkt dieser Überlegung wurde 2012 die Heimat Collection um eine Monospaced Variante und eine Schablonenschrift (Heimat Stencil) erwei­tert.

Auch wenn man den Eindruck gewinnen könnte, dass es sich bei der Heimat um eine Monoline handeln könnte, so gibt es eine, wenn auch sehr feine Kontrastachse. Auf dieser basie­rend entstand aus dem Basiskonzept eine klas­si­zis­ti­sche Antiqua, welche die gesamte Heimat Collection um die Note ergänzt, die man ihr vorher nicht hat attes­tieren können: Eleganz.

Wie die anderen Familien inner­halb der Heimat Collection verfügt auch die Heimat Didone über 6 Schriftstärken, jeweils für Roman und Italic. Darüber hinaus werden die Schnitte in 6 opti­schen Größen ange­boten — somit bietet sich die Schrift sowohl für klei­nere, wie auch sehr große Darstellung an, ohne an Charakter einzu­büßen.

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Viele Alternates und Swashes ermög­li­chen einen verspielten Umgang und indi­vi­dua­li­sierte Anwendung der Schrift. Nicht nur in großen Größen erzielt Heimat Didone Wirkung. Auch in Textgrößen über­rascht die Lesbarkeit der charak­ter­voll konstru­ierten Zeichen. Wie die anderen Familien inner­halb der Heimat Collection verfügt auch die Heimat Didone über viele Alternates, mit denen es sich steuern lässt, wie tradi­tio­nell ein Text daher kommt. Bis Heiligabend bieten wir die Heimat Didone Familie mit allen 72 Schriftschnitten für 149 statt 300 Euro an (zzgl MwSt.). Zum Heimat-Didone-Angebot bei FontShop.

Wie die Novel Collection, so wird auch die Heimat Collection wachsen, lässt Atlas-Gründer Christoph Dunst im Gespräch durch­bli­cken.

Zu den Superfamilien von Atlas bei FontShop


Im Dienst der Schriften: FontShop​.com

Endlich! Es ist jetzt möglich auf FontShop​.com Schiften so zu zeigen, wie wir es uns immer gewünscht haben: in ihrem Element, live am Bildschirm und für den Bildschirm opti­miert. Jahrelang zwang uns das Internet, auf der FontShop-Website statt Schriften nur Bilder (GIFs) zu zeigen, die zudem für Drucksachen aufbe­reitet waren. Die Besucher von FontShop​.com können Mustertexte jetzt direkt mit den eigenen Worten über­schreiben, können verschieben, vergrö­ßern, verklei­nern und einfärben. FS.com-Fontblog

Die neue Web-Freiheit haben wir dazu genutzt, Fonts erlebbar zu machen und auf FontShop​.com ein schlankes, leis­tungs­fä­higes Layout-Programm zu inte­grieren

Star der neuen FontShop-Website ist die Schriftfamilie. Jede Familienseite besteht aus inter­ak­tiven Testmodulen, mit denen sich deren Mitglieder auf Herz und Nieren unter­su­chen lassen. Die Font-Entdeckungsreise ist ein Vergnügen. Niemand nervt mit Paketnamen, Font-Formaten oder verwir­renden Detail-Fragen.

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Der Glyphsampler vergleicht die über­ein­ander gelegten Schriftschnitte der Familie, hier FF Clan

Auf der rechten Seite der Familienansicht weist das Discovery Panel mit bis zu drei Icons zurück­hal­tend auf weitere Inspirationsquellen hin, zum Beispiel ähnliche oder verwandte Schriften, eine Bildergalerie mit der gezeigten Familie im Einsatz oder ein Fontlisten-Button, der umge­hend alle Listen aufführt, in denen die Familie auftaucht.

Weitere Editier-Funktionen die unseren Partner-Foundries und -Schriftgestaltern zur Verfügung stehen (Foundry, Designer, …) sorgen dafür, dass die redak­tio­nellen Inhalte auf font​shop​.com stetig wachsen und immer aktuell sind. Also: Mitmachen und immer wieder mal rein­schauen.

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Unser ★ der Woche sind drei FF Franziska™ Fonts, derzeit Lieblingskind der Editorial- und Buchdesigner: Jakob Runges asym­me­tri­sche Serif-Familie, die vor knapp einem Jahr bei FontFont erschien. Mit musku­lösen Versalien und einem tempe­ra­ment­vollen Kursivschnitt verfügt die Familie über viel Charakter und bei hoher Lesbarkeit.

Im neuen FontShop gibt es die Basisfamilie (FF Franziska Regular, Italic, Demi, aus OT-, Web- oder Office-Einzelschnitten) bis Ende Dezember für nur 9,90 € (zzgl. MwSt.).  

 → zum FF Franziska Angebot bei FontShop …


OpenType erobert das Netz

Webtypografie erfährt jetzt durch alle aktu­ellen Browser-Versionen (ausser Safari) OpenType-Unterstützung. Endlich können raffi­nierte OT-Features wie Ligaturen, Schwungbuchstaben, Alternatezeichen und vieles mehr per CSS-Befehl umge­setzt werden. Dazu erscheinen eine Reihe passender Web FontFonts: FF Mister K. Web, FF DIN und FF Duper.

Gleichzeitig online geht der komplett über­ar­bei­tete FontFont-Subsetter, der Web FontFonts auf die Glyphen redu­ziert, die wirk­lich benö­tigt werden. Das sorgt für schlanke Fontdateien, die schnell laden.

Wir feiern diese Entwicklung zur neuen Schriftenvielfalt in online Layouts mit diesem Film, den die FontFont-Bibliothek gemeinsam mit Stark Films entwi­ckelt hat. Mit Mäusen, Ameisen und faulen Hunden.

Wie die OpenType Layout Features der einzelnen Web FontFonts aussehen und welches Kommando welches Feature akti­viert, zeigt die Web FontFont Microsite.


Monotype legt Recorder Magazin neu auf

Monotype-Recorder-CoverVor über 110 Jahren, 1902, veröf­fent­lichte Monotype die erste Ausgabe des Recorder-Magazins. Was als Fachpublikation zu den eigenen Druckmaschinen begann, entwi­ckelte sich in den gut 70 Jahren seines Bestehens zu einer festen Magazingröße.

Die Inhalte, breit­ge­fä­chert: Über die Darstellung des mecha­ni­schen Satzes und seiner stän­digen Fortentwicklung bei Monotype- und Linotype- Druckmaschinen. Oder die Veröffentlichung neuer Schriften von Entwerfern wie Stanley Morison oder Eric Gill. Auch der Dokumenation und Bewahrung histo­ri­scher Druck-Fertigkeiten verschrieb sich das Magazin, das beson­ders unter der über 30 Jahre währenden Redaktion von Beatrice Ward als geschätzte Informationsquelle für die Druckindustrie und die entste­hende Grafikbranche galt.

Seinen Lesern war das Magazin ein verläss­li­cher Begleiter durch die wech­sel­hafte Zeit der klas­si­schen Moderne. In der Postmoderne erreicht die Vielfalt an (typo-) grafisch aufbe­rei­teter Information nie gekannte Dimensionen. Und der Monotype Recorder kehrt zurück.

Die Neuauflage des Magazins widmet sich Monotypes heutigem Gut, den Schriften. Die erste neue Ausgabe knüpft am redak­tio­nellen Faden des Vorgängers an: Chefredakteurin Emma Tucker beleuchtet das aktu­elle Schriftengeschehen ebenso wie die Geschichte der Schriften der letzten 100 Jahre.Monotype-Recorder-Innenseite-1696

Sie besucht die AIGA Ausstellung „100 Years of Type in Design“ in New York, spricht mit Bärbel Bold und Ingo Italic von „Letters are my Friends“ dem ersten typo­gra­fi­schen Concept Store in Berlin und sie sucht gemeinsam mit Schriftenentwerfer Gunnar Viljálmsson im Ottomanischen Reich nach den Wurzeln arabi­scher Zeichen.

Traditionelle Wege mit Schrift zu arbeiten, wie Allan Kitchings Poster-Tribut an fünf Grafik-Ikonen, feiert der Recorder ebenso wie  die Vielfalt exis­tie­render Fonts mit einer Tafel aus mehreren 100 Satzpunkten, die Abott Miller für die Wandgestaltung der AIGA-Ausstellung entstehen ließ.

Der Recorder liefert, wie sein Vorbild, eine gut recher­chierte Bestandsaufnahme aus der Welt der Schriften, deren unter­schied­liche Strömungen er liebe­voll illus­triert aufnimmt.

 

Das mit aufwän­diger Goldprägung, Sonderfarben und Centerfold  auf Mohawk Superfine Papier gedruckte Magazin hat 120 Seiten. Gestaltet wurde The Recorder von Luke Tonge und kann für 13,64 Euro, inklu­sive Verpackung und Versand, hier bestellt werden: www​.recor​der​shop​.mono​type​.com.

Die Auflage ist limi­tiert.


Geht es Industriedesignern besser als Grafikdesignern?

Eine frühe Zwischenbilanz zum Honorar- & Gehaltsreport 2014 zieht der Präsident des Berufsverbandes der Deutschen Kommunikationsdesigner, Christian Brüning: „Die ersten Tendenzen sind schon erkennbar, die Industriedesigner sind sichtbar besser gestellt als die KDler.“ Bereits zum vierten Mal startet der Verband seine Online-Umfrage zu Honoraren und Gehältern im Design.

Die Umfrage ist bereits frei­ge­schaltet und läuft noch bis zum 16. Dezember 2014. Teilnehmen können alle selb­stän­digen und ange­stellten Kommunikations- und Industriedesigner in Deutschland und Österreich: Hier klicken, um mitzu­ma­chen.

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Design wird als bedeu­tender Wirtschaftsfaktor gefeiert, Gestaltung gilt als überaus attrak­tives Berufsfeld. Aber wie lebt es sich als Designer? Gesicherte Existenz oder gerade mal wieder so über die Runden gekommen? Das Klischee malt glanz­volle Altbau-Residenzen wie prekäres Lebenskünstlertum mit dem Laptop im Café. Seriöse Zahlen, die ein realis­ti­sches Bild vermit­teln, sind Mangelware. Änderungen auf poli­ti­scher oder gesell­schaft­li­cher Ebene sind jedoch nur auf Basis seriöser Zahlen zu erzielen.

Erstmalig sind neben den Kommunikationsdesignern auch alle Industrie- und Produktdesigner zur Teilnahme einge­laden. Ebenso die öster­rei­chi­schen Kolleginnen und Kollegen. Sowohl der VDID Verband Deutscher Industrie Designer wie der öster­rei­chi­sche Designverband desi­gnaus­tria sind Kooperationspartner beim dies­jäh­rigen Honorar- & Gehaltsreport.

Der BDG Berufsverband der Deutschen Kommunikationsdesigner will wissen, wie Designer leben und arbeiten, wie viel Geld Sie bekommen und wie Sie damit zurecht kommen. Ob das Geld zur Familienplanung reicht und ob Designer sich fair behan­delt fühlen.

Die mit dieser Umfrage gewon­nenen Zahlen leisten einen wich­tigen Baustein zur Diskussion über die Situation der Kreativwirtschaft und helfen den Verbänden dabei, die Interessen der Designer besser gegen­über der Politik zu vertreten. Im Mai 2015 werden die Ergebnisse dieser Umfrage veröf­fent­licht.

Die Beantwortung der Multiple-Choice-Fragen bean­sprucht rund 10 Minuten. Die Teilnahme ist anonym und die erho­benen Daten werden nicht an Dritte weiter gegeben. Lediglich die IP-Adressen der Teilnehmer werden temporär gespei­chert, um verse­hent­liche Doppelteilnahmen zu verhin­dern.


Ausstellung und Buch: Berlins wilde Jahre

berlin_wonderland_frontAls 1989 die Mauer fällt, entde­cken Künstler, Punks, Hausbesetzer und Spinner das Niemandsland zwischen West- und Ostberlin. Es entstehen Clubs, Bars, Galerien, Aufstände, Ausstellungen … das Tacheles und der Schokoladen. All dies wurde zum Magnet für junge Leute aus aller Welt. Zwischen bröckelnden Altbaufassaden entwi­ckelten sich unge­zü­gelte Kreativität und ein neues Lebensgefühl. So fern diese wilden Jahre wirken, so sehr spürt man doch, wie sie Berlin zu dem gemacht haben, was es heute ist.

In mehr als 200 Fotografien lässt Berlin Wonderland diese einma­lige Zeit wieder aufleben. Mit einem Blick auf die heutige Mitte Berlins scheint es schier unglaub­lich, dass die Bilder vor gerade einmal 20 Jahren aufge­nommen wurden, so radikal hat sich die Stadt gewan­delt. Wo einst Ruinen standen und sich Schuttberge türmten, flanieren nun Scharen von Touristen durch die Straßen. 25 Jahre Mauerfall ist ein will­kom­mener Anlass, das Berliner Wunderland wieder ins Gedächtnis zu rufen. In Interviews und Zitaten kommen Protagonisten jener Zeit zu Wort und lassen die Subkultur der Berliner Mitte wieder lebendig werden.

Über die Autoren: Chris Keller lebt seit 1990 als Musiker und Fotograf in Berlin. Er ist Gründungsmitglied der Elektronauten und hat in diversen Projekten wie Tacheles, Eimer, Synlabor und Schokoladen mitge­wirkt. Anke Fesel lebt eben­falls seit 1990 in Berlin. Sie begann ihre Arbeit als Gestalterin bei der Stadtteilzeitung schein­schlag und betreibt heute das Grafikbüro capa. Gemeinsam grün­deten die beiden 2007 die Fotoagentur bobsair­port und vertreten mehr als 80 Fotografen, von denen die meisten aus Berlin kommen.

Zum Erscheinen des Buchs eröffnet der Herausgeber gestalten eine Ausstellung (Design: Andreas Trogisch): am 16. Oktober 2014, von 18:00 – 21:00 Uhr im Gestalten Space, Sophie-Gips-Höfe, Sophienstraße 21, Berlin


Pantone Farbkonstanz für Print und Web

Unser Stern der Woche ist das PANTONE Plus Color Bridge Set coated/uncoated, das alle Pantone-Farben plus 84 neue Farbtöne verläss­lich darstellt. Die Farbmuster erscheinen sowohl auf gestri­chenem als auch auf unge­stri­chenem Papier und enthalten zusätz­lich das amtliche Farbrezept für die Druckerei. Pantone-Plus-Color-Bridge Für Vierfarb-Druck oder Webdesign: das PANTONE Plus Color Bridge Set coated/uncoated über­setzt exakte Farbwerte und sorgt für einen einheit­li­chen und verläss­li­chen Auftritt der der gewünschten Töne  Das Fächer-Set enthält zusätz­lich einen Farb-Index, ein Werkzeug zur Lichteinschätzung und ein digi­tales Tool für die Farbkorrektur von Bildern. Für die medi­en­über­grei­fende Farbkonstanz enthält der Fächer exakte HTML- und sRGB-Werte. Nur für kurze Zeit bieten wir das Fächer-Set für 179 statt 210 Euro (zzgl. MwSt., solange der Vorrat reicht). Zum PANTONE Plus Color Bridge Set … Wie bei allen Pantone Produkten im FontShop Versand-Shop, entfallen die Versandkosten.  


Die beliebtesten Designerfarben 2014

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Einmal im Jahr veröf­fent­licht die Online-Bildagentur Shutterstock eine Infografik zu den aktu­ellen Farbtrends. Hierzu durch­forstet das Unternehmen den gesamten Bildverkehr auf seiner Website, das sind über 40 Millionen ange­bo­tene Fotos und Illustrationen, von denen 400 Millionen pro Jahr geladen werden. So lässt sich quasi-reprä­sen­tativ bestimmen, welche Farben das Design der kommenden Monate bestimmen könnten.

Trends vari­ieren von Region zu Region, und bei den Top-Farben gibt es welt­weit unter­schied­liche Trends. In Nordamerika sind grüne und blaue Farben sehr gefragt, in Afrika eher rote und orange Töne. Grün ist beson­ders in Europa gefragt, während Rosa in Russland, Argentinien und China führt. Lila wird überall beliebter, vor allem seit das Pantone den Lilaton »Radiant Orchid« zur Farbe des Jahres erklärt hat.

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Welche Farben noch gefragt sind und wie sich die Farbtrends inter­na­tional unter­scheiden, zeigt die komplette Farbtrends-Infografik von Shutterstock. Ausgewählte Bilder in den Trendfarben finden sich zudem in dieser Colortrend-Lightbox.