Fontblog Meldungen

Sans Klassiker Haas Unica™ wird moderne Großfamilie

„Etwas luftiger in der Laufweite und die Buchstaben etwas schmaler.“ Seine Komplett-Überarbeitung der Haas Unica™ Familie für Linotype beschreibt Toshi Omagari, Absolvent des renom­mierten Typeface Design Kurses an der University of Reading, bescheiden. Die Neuveröffentlichung greift André Gürtlers Unica von 1980 auf.

In den späten 1970er beauf­tragte die Haas’sche Schriftgiesserei eine zeit­ge­mäße Interpretation ihrer Helvetica Familie, die der tech­ni­schen Entwicklung zum Fotosatz Rechnung tragen sollte und gleich­zeitig die Formgebung der Zeit aufnehmen sollte. Es enstand die Haas Unica – der Name ein Spiel mit den beiden großen Schrift-Ahnen Helvetica und Univers®. 

Haas-Unica-Schnitte bei FontShop

Omagaris aufwän­dige Interpretation baut die Originalfamilie nicht nur auf neun Schriftschnitte mit passenden Kursiven von Ultra Light bis Extra Black aus, er kreuzt geschickt einen weiteren Titan unter den Sans-Klassikern ein: die Akzidenz Grotesk. Um den globa­li­sierten Kommunikationsanforderungen gerecht zu werden, gehören nun auch Non-Latin-Zeichen für die zentral- und ost-euro­päi­schen Sprachen zum Zeichenvorrat, sowie Griechisch, und Kyrillisch.

Mehr zur neuen Haas Unica und ein Einführungsangebot steht in den FontShop News.


Nur heute: TYPO Ticket zum Aprilscherzpreis

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Die Lage für Aprilscherze wird immer schlechter, zumin­dest in Deutschland. Den Medien traut sowieso keiner mehr, Verschwörungstheorien haben Hochkonjunktur. Wem soll man da Glauben schenken. Und so nutzen wir den 1. April 2015 nicht zum Witzemachen, sondern zur Witzvermeidung. Was wie eine Finte klingt meinen wir total ernst (Sie können das gerne nach­prüfen).

Nur heute, am 1. 4. gibt es noch mal ein Kontingent TYPO-Berlin-Tickets zum Preis des letzten Jahres, genauer: zum Subskriptionspreis von 399 € (statt 649 €), der nur bis zum 31. Dezember 2014 galt. Ich weiß, das ist nur ein schwa­cher Trost für einen entfal­lenen Aprilscherz … wobei sich wenigs­tens 14 Designinteressierte über die einge­sparten 250 € freuen können. Hier geht es zur TYPO-Anmeldung, der Aktionscode – NoJoke – gilt bis heute, Mitternacht.

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Foto: mit freund­li­cher Genehmigung von Shutterstock


100 beste Plakate 2014 prämiert

Die Gewinner des Wettbewerbs 100 beste Plakate 2014 stehen fest. Die Jury hat entschieden. Am Wettbewerb für das beste deut­sche Plakat hatten sich diesmal 575 Einreicher betei­ligt, darunter 174 Studierende. 125 Entwürfe wurden von Agenturen, Grafik- oder Design-Büros einge­reicht, 434 von Einzelgestaltern, 12 von Auftraggebern und vier von Druckereien. Am Wettbewerb für hervor­ra­gendes Plakat-Design aus dem deutsch­spra­chigen Raum nahmen 399 Einreicher aus Deutschland teil, 48 aus Österreich (deut­lich mehr als im Vorjahr) und 128 aus der Schweiz.

100 beste Plakate 2014, Finalisten

In der UdK in Berlin wählte die Jury in einer zwei­tä­gigen Sitzung 100 Gewinner aus über 700 Finalisten

Die Wanderausstellung beginnt am 18. Juni 2015 im Kulturforum der Staatlichen Museen zu Berlin am Potsdamer Platz und läuft bis 12. Juli. Anschließend gastieren die besten Plakate 2014 unter anderem in Nürnberg, Luzern und Wien. Das Jahrbuch zur Ausstellung erscheint im Verlag Hermann Schmidt Mainz.

100 beste Plakate 2014, Jury

Die Wettbewerbs-Jury (von links nach rechts): Richard van der Laken (NL Amsterdam, Vorsitz), Ariane Spanier (D Berlin), Nicolaus Ott (D Berlin), Christof Nardin (A Wien), Jiri Oplatek (CH Basel)

Nach Ländern glie­dern sich die prämierten 100 Plakate und Plakatserien in 51 mal Schweiz, 44 mal Deutschland, und 5 mal Österreich. Die voll­stän­dige Veröffentlichung der Plakatabbildungen erfolgt zeit­gleich zur Berliner Ausstellung ab dem 18. Juni 2015 auf der Homepage des 100 Beste Plakate e. V..
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Fotos: 100 Beste Plakate e. V./Hermann Büchner, Berlin


Einreichungen für das Buchlabor der FH Dortmund

Das buch­labor des Instituts für Buchforschung der Fh Dortmund initi­iert zum dritten Mal die Ausstellungssreihe Dialoge über Bücher. Studierende, Künstler, Gestalter und Wissenschaftler sind einge­laden, Ausstellungsbeiträge einzu­rei­chen.

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Das Forschungs- und Ausstellungsprojekt Dialoge über Bücher befasst sich mit dem Buch in seiner analogen wie digi­talen Form und versteht sich als Diskussions- und Ausstellungsraum für forschende, unter­su­chende und inno­va­tive Ansätze der Buchgestaltung. Schnittstellen von Gestaltung zu anderen Fachrichtungen stehen dabei für inhalt­li­ches und buch­re­le­vantes arbeiten.

Aus dem Pressetext: „Das Lesen ist eine der ältesten und wich­tigsten Kulturtechniken über­haupt und selbst­re­dend eng, wenn nicht gar zwin­gend mit dem Medium Buch verbunden. ›Wie lesen wir?‹ Wann geht lesen über das reine, direkte und singu­läre Erfassen von Buchstaben hinaus? Inwieweit ist der Leseprozess nicht zu trennen von der Interpretation der Funktionsweisen von Bild- und Formsprache, Buchgestaltung und Non-Linearität in vor allem digi­talen Medien? Folglich möchten wir das Lesen nicht nur auf die Wahrnehmung von reinen Textebenen redu­zieren, sondern hier auch grafi­sche und bild­ne­ri­sche Ebenen und Zeichensysteme mitein­be­ziehen.“

→ Einreichungen bis zum 28. Februar 2015 online unter:
www​.dialoge​-ueber​-buecher​.buch​labor​.net


Praktisches online Tool für Sonderzeichen

Nuebel-CharactersKompakt wie nütz­lich erweckt die smarte Web-App ¿©hara¢ter(s)! das FontShop Mousepad und Spickzettel für Sonderzeichen zu online Leben. Der Schriftgestalter Viktor Nübel und sein Bruder, der Web-Programmierer Clemens Nübel entwi­ckelten diese mobile Version zum nach­schlagen der Sonderzeichen-Codes in der man flüssig zwischen Mac, Windows, HTML und Linux wech­seln kann.

Viktor schil­dert die Entstehungsgeschichte der Microsite: „Für viele Jahre habe ich das Sonderzeichen-Mauspad als Referenz und hilf­rei­ches Tool verwendet. Als ich dann immer öfter auch als Freelancer in Agenturen gear­beitet habe, hatte ich es in der Regel nicht dabei und hab es vermisst. Da kam die Idee auf ein von überall abruf­bares online Tool zu entwi­ckeln.“

Herausgekommen ist eine kleine Webapplikation die die Sonderzeichen und ihre Shortcodes für alle Systeme darstellt und gleich­zeitig ein kleines Schrift-Sonderzeichen-Specimen für die von Viktor entwor­fenen Schriften ist.

Features im Überblick

  • Die Webseite enthält eine Übersicht über alltäg­liche Sonderzeichen und deren Shortcodes, einge­bunden in einen Text und auch als tabel­le­ri­sche Übersicht.
  • Es kann ausge­wählt werden ob Shortcodes für Mac, Windows, HTML oder Linux ange­zeigt werden sollen.
  • In der tabel­le­ri­schen Übersicht kann jedes Sonderzeichen per Mausklick in den Zwischenspeicher kopiert werden und dann einfach in das zu bear­bei­tende Dokument einge­fügt werden (funk­tio­niert nicht auf mobilen Geräten oder Tablets).
  • Die Sonderzeichen können in verschie­denen Schriftarten ange­zeigt werden.
  • Ausgewählte Platform und ausge­wählte Schrift werden in die URL über­nommen und können so als Bookmark gespei­chert werden und sind beim nächsten aufrufen der Seite vorein­ge­stellt.

zur Web-App ¿©hara¢ter(s)!


Neue Berliner Foundry: Mauve Type

PatternProject_MauvetypeDie ohnehin leben­dige Font-Szene in Berlin ist um eine Foundry reicher: Mauve Type ist ein unab­hän­giger Kleinverlag, der sich auf hoch­wer­tige Display-Schriften spezia­li­siert.

Mauve-Fonts wirken dort, wo Display Typografie zum Einsatz kommt. Je größer, desto besser. Gründer Eike Dingler studierte Schrift-Design in Den Haag und Grafik-Design in Düsseldorf und Arnhem. Er arbei­tete mit Peter Bil’ak bei  Typotheque und betreibt nebem dem Schriftenentwurf ein Grafik-Design-Büro.

Mit Mauve Type erforscht Eike die visu­ellen und konzep­tio­nellen Möglichkeiten von Display- und Headline-Schriften. Schriften, die in großen Größen das Auge einfangen, können Grafikdesignern das Leben deut­lich verein­fa­chen. „Sie machen einfach mehr Spaß bei der Arbeit, sparen viel Zeit und sorgen für bessere Ergebnisse.“, so Eike.

PatternProject_MauvetypeSeine erste Veröffentlichung und Anlass für die Foundry Gründung ist Eikes Aufsehen erre­gender Versuch, die schwin­del­erre­gend wie inspi­rie­rende Menge an Details der mittel­al­ter­li­chen Handschrift-Initialen einzu­fangen in eine zeit­ge­mäße Form zu über­führen.

Das Pattern Project ist eine orna­men­tale und gleich­zeitig hoch­mo­derne Display-Familie mit neun Fonts, die auf auf Rechtecken, Rauten und Dreiecken beruhen. Dabei entstand kein Buchstabe mit der Hand. Vielmehr entwi­ckelte Eike die Formen der Glyphen aus einer Datenbank mit Vierecken und Kreisteilen und „füllte“ die Muster, per Pattern App, in die Formen. Neben den Schriften kann auch die App erworben werden und gestattet es, jedes erdenk­liche Muster in Buchstabenformen zu füllen.Wer sich sofort in die Mailing Liste von Mauve Type einträgt, erhält 25% Rabatt.

Über Details zu Konzept und Entwicklung des Pattern Projects infor­miert dieser Kurzfilm:

 


Shutterstock: Die visuellen Trends 2015

Unschärfe, lineare Illustrationen und verrückte Perspektiven – die grafischen Trends 2015

Unscharfe Hintergründe, lineare Grafiken und über­ra­schende Blickwinkel: Diese drei Trends bestimmen das Design und die visu­elle Gestaltung welt­weit. In Deutschland sind vor allem Bilder im Instagram-Stil sowie Infografiken gefragt. Der boomenden Technologiebranche hier­zu­lande ist es vermut­lich zu verdanken, dass die Nachfrage nach Start-up-Bildern enorm gestiegen ist.

Das sind nur einige der Designtrends 2015, die der welt­weit aktive Medien-Anbieter Shutterstock auch in diesem Jahr wieder mit einer inter­ak­tiven Infografik beleuchtet (Fontblog berich­tete vor einem Jahr über die grafi­schen Tends 2014). Die neue Erhebung umfasst nicht nur die visu­ellen Trends 2015 im Bereich Bild, sondern auch Video, Musik sowie Social Media. Diese Erweiterung spie­gelt das Portfolio von Shutterstock wider, das ursprüng­lich als Bildagentur gestartet war und heute auch Footage und pauschal lizen­zierte Musik anbietet. Die aktu­ellen Erkenntnisse basieren natür­lich wieder auf der Analyse der Kunden-Downloads und -Suchanfragen aus 2014.

Weitere Informationen im Shutterstock Blog.

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Lokale Ereignisse und Trends beein­flussen die visu­elle Sprache der Märkte welt­weit (Quelle: Shutterstock)


San Francisco, (noch) ein unbeschriebenes Blatt

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Ich bin ein großer Fan der gepi­xelten Wimmelbilder von eBoy. Vor fast 10 Jahren erschien ein erster Beitrag über ihre Großstadtbilder aus der Fluchtpunktperspektive im Fontblog (Neue Stadtansichten von eBoy). Inzwischen sind weitere Metropolen dazu­ge­kommen, unter anderem Tokyo (2007), Paris (2010) und Venedig (2011). Die drei Jungs von eBoy nennen diese Werke Pixoramen (sing.: Pixorama). Auf ihrer Website gibt es viele Beispiele zu sehen.

In den Motiven steckt wochen­lange Arbeit. Früher wurde sie oft von privaten Auftraggebern finan­ziert, zum Beispiel Coca Cola, O’Reilly oder die Kölner Werbeagentur MSH. Doch die Welt hat sich weiter gedreht, vor allem die digi­tale und mit ihr die Pixelbilder von eBoy. Die nächste Stadtansicht wird von der Crowd finan­ziert, auf Kickstarter. Hier wollen eBoy in den kommenden 4 Wochen mindes­tens 24.000 Dollar für ein San Francisco Plakat erwirt­schaften, und sie sind auf dem besten Weg, dies in kürzester Zeit zu errei­chen. Auf 8000 Dollar steht der Zähler schon, nach nur 2 Tagen.

Kein Wunder, denn die Gegenleistungen sind verlo­ckend. Neben hoch­auf­ge­lösten Wallpapern, T-Shirts und gedruckten Postern kann man sich auch selbst als Custom Pixel Avatar in Gewimmel von San Francisco verewigen lassen (16 mal zu vergeben, bereits 6 mal gebucht, für 512 Dollar). Weitere Angebote: ein eigenes Pixel-Fahrzeug (1024 Dollar), das Patenschaft-Paket (4048 Dollar) oder eine Präsentation von eBoy auf einem Event des Spenders (7680 Dollar).

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Wer sich gerne in dieser Reihe wieder­finden möchte: mit 512 Dollar bist du dabei …


Wettbewerb Schönste deutsche Bücher gestartet

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Pünktlich zum Jahreswechsel startet die Frankfurter Stiftung Buchkunst »das Casting um die 25 schönsten deut­schen Bücher«. Der Wettbewerb richtet sich an Verlage, Buchgestalter und die produ­zie­renden Betriebe. »Die schönsten deut­schen Bücher 2015«, und zwar die exakt fixierte Menge von 25 Preisträger, werden von einer zwei­stu­figen Jury aus allen Einsendungen ermit­telt. Diese 25 Bücher, die sich durch erst­klas­sige Gestaltung, Konzeption und Verarbeitung auszeichnen, sind gleich­zeitig die Nominierungen für den mit 10.000 Euro dotierten »Preis der Stiftung Buchkunst«, der für »das schönste deut­sche Buch« vergeben wird.

Eingereicht werden können Neuerscheinungen der Jahre 2014 und 2015 (Erscheinungsdatum: 15.03.2014 – 31.3.2015) bis zum 31. März 2015. Die Veranstalter betonen: »Bei unserem Wettbewerb Schönste deut­sche Bücher geht es explizit um das gut gestal­tete Gebrauchsbuch. Willkommen sind beispiels­weise auch Taschenbücher, Graphic Novels oder das nicht-illus­trierte belle­tris­ti­sche Buch.« Alle nötigen Infos und Formulare zur Teilnahme am Wettbewerb 2015 finden sich hier und hier auf stif​tung​-buch​kunst​.de!

Der Wettbewerb »Die schönsten deut­schen Bücher« geht zurück auf das Jahr 1929 und ist damit einer der ersten Wettbewerbe der Branche.


Die FDP kämpft um eine neue Identität [Update]

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Eine Serie verlo­rener Wahlen und der Aufstieg der AfD haben die Freien Demokraten (FDP) 2014 in eine bedroh­liche Situation gebracht. Nach einem ange­deu­teten und rasch demen­tierten Kurswechsel Richtung rechts (»geis­tige Neugründung«), scheint Parteichef Christian Lindner zum letzten Strohhalm zu greifen: einem visu­ellen Neustart. Bereits am 20. Dezember deutete Die Welt an: »Die aus dem Bundestag geflo­genen Liberalen werden Anfang des nächsten Jahres ihre neuen Parteifarben enthüllen. Für den Neuanfang will die Partei mögli­cher­weise sogar ein neues Logo entwerfen.«

Zum morgigen Dreikönigstreffen werde sich die FDP neu erfinden und mit ihrer blau-gelben Identität brechen, hieß es weiter. Zur Diskussion stünden alter­na­tive Farben und ein neues Logo. »Die FDP wird sich in Stuttgart in neuer Frische zeigen – auch gestal­te­risch«, zitiert Die Welt Andreas Mengele, Chef der Berliner Werbeagentur Heimat. Die Berliner betreuen seit zwei Monaten die FDP-Bundespartei und entwi­ckeln für die Liberalen ein neues Kommunikationskonzept.

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Am heutigen Montagabend verrät BILD weitere Details zum visu­ellen Comeback der Freien Demokraten. »FDP-Chef Christian Lindner (35) wird das neue Logo der Liberalen am Dienstag auf dem Dreikönigstreffen in Stuttgart offi­ziell vorstellen. BILD zeigt es schon jetzt.« Wir sehen zwei Visuals, die eine »neue« Schrift im Einsatz zeigen – Rockwell (Frank Hinman Pierpont, Monotype, 1934) statt Corporate S (Kurt Weidemann, URW, 1990), neue Farbkombinationen und den Slogan »Freie Demokraten« statt »Die Liberalen«.

Zur Diskussion stünden zwei Versionen, schreibt BILD: Blauer Hintergrund mit gelbem Schriftzug und gelber Hintergrund mit blauem Schriftzug – der domi­nie­rende Vorschlag, hieße es aus Parteikreisen. »Besonders auffällig«, schreibt BILD: der magen­ta­far­bene Balken. Magenta solle neben den bishe­rigen Farben Gelb und Blau die dritte Parteifarbe werden. Die aller­letzten Details des Logos seien in der FDP-Führung bis spät abends disku­tiert worden, so dass morgen noch mit einer dritten Version zu rechnen ist: die Wörter »Freie«, »Demokraten« und »FDP« jeweils unter­ein­ander und rechts­bündig.

Die hier gezeigten Abbildungen sind inof­fi­zi­elle Interpretationen, ange­lehnt an die BILD-Fotos, die ich mit der Schrift Rockwell Bold nach­ge­baut habe.

[Update, 6. Jam 2015, 14:15]

Das neue Logo und die neue Farbgebung sind enthüllt. Weniger schlimm als von BILD voraus­ge­sagt. Die Schrift ist nicht Rockwell, sondern eine leicht modi­fi­zierte PMN Caecilia (mit einer Art Helvetica-e), das Blau ist heller und die Grundfarbe Gelb bleibt erhalten. Mit anderen Worten: Die FDP ist jetzt CMY.

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Zum neuen Auftritt der Freien Demokraten erklärt der FDP-Bundesvorsitzende Christian Lindner heute:

»Wir haben das letzte Jahr intensiv genutzt, um unser Profil zu schärfen, uns unserer Identität zu versi­chern und Fehler aufzu­ar­beiten. Die FDP steht für mehr Chancen durch mehr Freiheit. … Wir haben Lust auf die Gestaltung der Zukunft statt uns in der Gegenwart zurück­zu­lehnen. Wir vertei­digen den Innovations- und Wohlstandsmotor Soziale Marktwirtschaft, die Bürgerrechte und die Toleranz unseres Landes gegen Angriffe jegli­cher Art. Dieser Geist treibt uns an. Mit unserem neuen Auftritt bekräf­tigen wir nun das Bekenntnis von Theodor Heuss und den Mitgründern unserer libe­ralen Partei: Wir sind Freie Demokraten.«

Das neue Logo der FDP kann unter folgendem Link herun­ter­ge­laden werden: fdp​.de/​s​i​t​e​s​/​d​e​f​a​u​l​t​/​f​i​l​e​s​/​u​p​l​o​a​d​s​/​2​0​1​5​/​0​1​/​0​6​/​l​o​g​o​s​_​f​u​e​r​_​d​r​u​c​k​_​u​n​d​_​w​e​b​.​zip