Webfont-Woche, Fontcast #4: Christian Schwartz

Am vierten Tag unserer Webfont-Woche kommt ein junger Schriftentwerfer zu Wort, der die Font-Industrie gut kennt, weil er mit vielen Foundries koope­riert: Christian Schwartz, Entwerfer von Amplitude und Farnham (beide Font Bureau), Los Feliz (Emigre), Neutraface, Luxury und Simian (alle House Industries) sowie FF Bau, FF Meta Serif, FF Unit und FF Unit Slab (Mitentwerfer der letzten drei). Schwartz stand den verschie­denen Webfont-Ideen der letzten Jahre sehr kritisch gegen­über, doch mit WOFF konnte er sich sofort anfreunden. Im Interview erklärt er warum und wieso die Qualität des Screen-Renderings für ihn an erster Stelle stehe. Doch die größte Herausforderung für seine Berufsgruppe haben seiner Ansicht nach viele Foundries noch gar nicht erkannt: Bildschirmschriften müssen anders gezeichnet sein als Schriften für den Druck auf Papier.


4 Kommentare

  1. Suchmaschinenoptimierung

    sehr schön

  2. max

    Müssen Kommentare sinn­voll sein?

    Ich fand die Baustellengeräusche im Hintergrund schön; so schön, dass ich fast nur denen zuge­hört habe, im Nachhinein aber mich geär­gert habe, dass ich den guten Herrn Schwartz deswegen nicht verstanden habe. Dann habe ich zurück­ge­spult. Dann fing alles wieder von vorn an.
    Und: Das seltsam struk­tur­lose, auffällig graue Jackett war jedoch etwas augen­ir­ri­tie­rend.
    Es ist Freitag, und die Sonne geht gleich unter …

  3. max

    Jetzt aber mal Ernsthaft.
    Was spricht denn gerade im Bereicht von Schrift-Software gegen DRM – oder wie auch immer man es nennt? Warum muss sich ein Typedesigner schlecht fühlen, wenn er seine Schrift mit soetwas schützt? Er will doch immerhin davon auch ein wenig leben können, mit dem, was er tut. – Wenn jemand auf der Straße meine Kinder verhauen will, gehe ich ja auch nicht schnell ins Haus.
    Ich habe hier im Zusammenhang mit der NBC-Fonbureau-Geschichte mal einen Kommentar abge­lassen, der nah an diesem Thema war, der wurde aller­dings nicht frei­ge­schaltet?! Hier ging es darum, dass bei Letterhead Fonts Daten des Lizenznehmers in der Schriftdatei stehen und so die Weitergabe erschweren soll.
    Und was ist an Woff kein DRM, wenn Daten zum Ursprung der Schrift etc. mehr oder weniger indi­vi­duell rein­ge­spei­chert werden? Und – ich wieder­hole mich – warum muss man sich deswegen schlecht fühlen oder sich für die Foundry?

  4. Jan

    Ich würde hoffen, dass es auch ohne DRM geht. Das Konzept des Internets basiert auf Offenheit. Web-Bilder, CSS, HTML, JavaScript, etc. sind schließ­lich auch nicht DRM geschützt … wieso sollte man ausge­rechnet bei Schrift eine Ausnahme machen?

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