Neues Sophiensäle-Corporate-Design

Die Berliner Sophiensäle sind eine eigen­wil­lige Kultureinrichtung. Der ehema­lige Festsaal des Arbeitervereins ist nicht nur als Veranstaltungsort bekannt geworden, sondern entwi­ckelte sich zu einem eigenen Label. Verantwortlich hierfür war die seit 1996 wegwei­sende künst­le­ri­sche Arbeit von Sasha Waltz, aber auch das eigen­wil­lige Corporate Design der Ständigen Vertretung. Mit dem Wechsel der Intendanz wurde auch der Designjob neu ausge­schrieben. Martin Jordan beleuchtet in seinem Weblog ausführ­lich das Ergebnis im Streetart-Stil. (Abb: Martin Jordan)


5 Kommentare

  1. Dan Reynolds

    Small World! Bei der Bühnenbild für „Kommander Kobayashi“ arbeitet Anke mit. Leider zu Akira Kobayashi ist da keine Verwandtschaft ;-)

  2. microboy

    ich fand die plakate der stän­digen vertre­tung immer sehr passend und ange­nehm eigen. mit dem neuen style kann ich mich auf die schnelle nicht anfreunden – die grafik ist zu präsent, zu zeit­geistig und als reihe kann ich mir die sachen gar nicht vorstellen. aber warten wir mal ab …

    :)

  3. Benjamin Hickethier

    ich finde diese arbeit stellt einen inter­es­santen beitrag dar zum thema ›relaunch von kultur­ein­rich­tungs-iden­tity‹, beson­ders im vergleich zum HKW. auch bei der sophi­ensaele-kampagne gibt es ein sich entwi­ckelndes design mit einer geschichte und einer schroffen radi­kalen neue­rung. mir scheint es sehr gelungen.
    sehr gefallen hat mir auch die idee der inte­rims­lö­sung, als in einem über­gangs­zeit­raum das gestal­tungs­kon­zept der stän­digen vertre­tung ange­wendet wurde, jedoch in s/w und mit ›prestige‹/›courier‹ statt avenir. sowohl auf plakaten als auch anzeigen und der webseite sorgte die verwir­rung für aufmerk­sam­keit. im nächsten schritt gab es dann (zumin­dest in meiner kleinen tages­zei­tung) anzeigen mit nur der (zuge­geben sehr konstru­ierten) sophi­ensaele-lettern, sonst nichts.
    soviel auch noch mal zum thema ›eine kommu­ni­ka­ti­ons­kam­pagne die mit rätsel­raten beginnt und sich erst langsam erschliessen lässt was viel aufmerk­sam­keit vom betrachter fordert‹.

    verant­wort­lich für die gestal­tung ist übri­gens der milchhof.

  4. david

    Moment mal, ich kann gerade nicht so 100%ig folgen. Es wird doch nicht etwa auch das alte Logo (TheSans Caps?) abge­löst, oder? Bei meinen drei Tagen in Berlin gehörte die Wortmarke neben DB Type im Hauptbahnhof und der Transit-Variante(?) auf den Straßenschildern zu den abso­luten typo­gra­fi­schen Highlights!

  5. Benjamin Hickethier

    Doch, genau dieses ist ersetzt worden durch die o.g. konstru­ierte Schrift, und aus Sophiensæle wird Sophiensaele (was ich persön­lich sehr bedauere, ist aber wohl den zwölf Monaten geschuldet).

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