Meine N-Taste nach 2,5 Jahren

MacBook Pro Tasten

Mal wieder ein Beitrag zum Thema Schrift.

Seit dem 7. August 2006 schreibe ich täglich auf meinem MacBook Pro. Schon nach wenigen Monaten zeigten einige Tasten die ersten Abnutzungserscheinungen. Heute erkenne ich auf vieren keinen Buchstaben mehr, weil die aufge­dampfte Metallschicht abge­tragen ist. Angrenzende Tasten sind auf dem besten Weg zu diesem Stadium. Es sind jene, die ich nicht alleine mit der Fingerspitze berühre, sondern zusätz­lich mit der Seite des Fingernagels.

Irgendwann sieht man diese Mängel nicht mehr. Dann ist es eine nette Überraschung, wenn jemand darauf aufmerksam macht. Vielleicht geht es Euch ähnlich. Zeigt her Eure Tastaturen!


42 Kommentare

  1. Christian

    meine Tastatur ist zu jung, um abge­nu­delt zu sein, aber ich vermisse meine 1 und meine 4.

  2. David

    Ha. Endlich. Danke. Ich suche seit Jahren einen Vorteil am Fingernagel kauen :) . Meine Tastatur ist noch 1A.

  3. andreass

    Auf meiner Noname-Tastatur ist noch das alte Windows 3.1 Logo. Das Plasteding nutzt sich einfach nicht ab.

  4. Vroni

    Earnest, die Tastatur eines Mac-Book Pro sollte länger halten. Mac ist ramschig geworden.

  5. ganzunten

    Was, schon nach gut zwei Jahren sind die Tasten so zerstört? Bei meinem HP-Notebook und meiner Logitec-Tastatur sind nach zwei bzw. fast 10 Jahren nicht einmal kleinste Gebrauchsspuren zu erkennen. Soetwas sollte man heute auch erwarten können, sind ja schließ­lich Gebrauchsgegenstände.

    Ich bin immer wieder über­rascht, was sich Apple-Kunden so gefallen lassen (müssen). ;)

  6. f

    Ich habe seit ca. 8 Monaten ein MBP und meine N-Taste ist auch schon deut­lich abge­nutzt, bei S und C fängt der Verfall auch schon an.

    Weiß jemand, warum gerade das N so betroffen ist!?

  7. Jürgen

    Das N ist der zweit­häu­figste Buchstabe im Deutschen, nach dem E und vor I, S, R: http://de.wikipedia.org/wiki/Buchstabenhäufigkeit

  8. max

    Das wäre doch mal ein Bastelprojekt wert, habe noch Bleibuchstaben da, die nutzen sich sicher­lich nicht so schnell ab.

  9. Roman

    Mein MBP ist von April 2006 und hat noch keinerlei Abnutzungserscheinungen. Beim N war ledig­lich von Anfang an der Aufdruck unsauber, so als wäre etwas Farbe verlaufen.

    Allerdings musste damals gleich nach Lieferung des MBP die Tastatur komplett ausge­tauscht werden, weil eine Taste nicht funk­tio­nierte. Ob es das N war, weiß ich jedoch nicht mehr …

    MBP Taste N

  10. Sebastian Nagel

    „n“ ist häufig, und wird wohl ziem­lich oft mit dem Fingernagel getroffen (im Gegensatz dazu wird das „e“ vom Ballen erwischt).

  11. f

    #7, 10: Die Erklärungen machen sinn, danke!

  12. Macadelic

    Bei meinen Tastaturen ist alles tiptop in Ordnung.

    Vielleicht soll­test Du dir vor dem Tippen nicht mehr die Hände eincremen. ;)
    Denn viele Cremes enthalten Weichmacher greifen die oberste Schicht der Tasten an.

    cuuc

  13. Achim B.

    jungs, finger­nägel schneiden! oder wollt ihr den vakanten posten im guiness­buch einnehmen? ;-)

    http://​www​.spiegel​.de/​p​a​n​o​r​a​m​a​/​l​e​u​t​e​/​0​,​1​5​1​8​,​6​0​7​6​4​6​,​0​0​.​h​tml

    meine älteste apple-tastatur war die inzwi­schen in ruhe­stand geschickte weiße. die hat mindes­tens vier jahre gehalten. mit allen tasten.

  14. Der Alex

    Bei meinem MacBook Pro (1,5 Jahre alt, täglich genutzt) ist auch keinerlei Abnutzung zu sehen und bei der zu Weihnachten ausge­tauschten weißen Desktop-Tastatur war auch nichts zu sehen (eben­falls täglich genutzt seit 6/2004).

  15. Sebastian Nagel

    Meine Thinkpad-Tastatur nach etwas über 2 Jahren:

    Verwendungsprofil: Grafik, Internet, E-Mail, also nichts extrem schreib­in­ten­sives. Vielleicht 2-3 Stunden täglich „mobil“, sonst steht es im Dock und eine externe Tastatur (Logitech, ca. 7 Jahre alt) über­nimmt ihre Aufgabe.
    Augenscheinlichste Schwachstelle ist die glatt­po­lierte Leertaste.

  16. Kathrin

    Jürgen, ich glaube, Du hast einfach ein ganz beson­deres Verhältnis zum N … Ich habe mein MacBook von Dir geerbt – da ist das N auch schön abge­schrab­belt. Seit ich das Ding in Benutzung habe, sind keinerlei weitere Gebrauchsspuren hinzu­ge­kommen. Und das nicht, weil ich so wenig arbeite ;)

  17. Gerhard Köpke

    Die Tastatur von meinem PowerBook G4 ist einwandfrei…mehr als 3 Jahre alt. Jeden Tag in Benutzung. Nur das Gehäuse an sich hat etwas gelitten…da ist der ‚Lack‘ ab…ist so weich, dass ich ihn mit dem Finger abkratzen kann.

  18. robertmichael

    cherry-tastur, seit 10 jahren im einsatz. fazit: keine einzige taste ist ‚abge­schmiert‘. sieht halt nur nicht so stylish wie eine apple-tastatur aus.

  19. Roman

    Jürgens Tastatur sieht genau so aus, wie es im URL dieses Artikels steht:

    „meine-n-taste-nach-25-jahren“

  20. thomas | BFA

    mein N am alten iBook war auch nach nichtmal einem jahr abge­tippt. apple hat das als garan­tie­fall aner­kannt und die tastatur ausgetauscht.

  21. essenmitsosse

    Jetzt weiß ich warum bei den neuen MBPs die Tasten wieder aus Plastik sind. Scheint wohl einfach halt­barer zu sein. Insofern scheinen sie das Problem erkannt zu haben …

    btw. Scheiß Zehn-Finger-Schreibsystem ;)

  22. ksklein

    bei mir ist nur die apfel-taste befallen!

  23. Johannes Eich

    Nach 3 Jahren noch alle Buchstaben vorhanden =)
    Nur ein wenig versifft und gelb­li­cher als früher.

    http://​www​.johannes​-eich​.de/​k​e​y​b​o​a​r​d​.​jpg

  24. Matthäus

    [ sent from my joyPhone ]

  25. chriz the wiz

    Die Tastatur an sich ist bei mir zum Glück noch recht heile. Nur beim N zeigen sich erste Abnutzungsspuren.
    Nach 3 Jahren macht es sich bei meinem Laptop aller­dings bemerkbar,dass ich gerne mit der Maus auf der Oberfläche arbeite …

  26. sukisouk

    hast den Scanlaser wohl auf maximum einge­stellt ^^ auch gut gegen Schultergucker einzu­setzen. Bei meinem mbp ist die alt Taste auch so abge­wetzt. Ist mir ziem­lich egal eigentlich.

  27. patrick

    meine MBP tastatur (etwa 3 monate neuer als deine) sieht noch sehr gut erhaltne aus bzw. man kann bisher noch jeden buch­staben lesen. nur vor der linken apfel taste ist die farbe ab.

    die tastatur wurd aber irgend­wann 2007 auch mal ausge­tauscht, da die tasta­tur­be­leuch­tung hin war.

  28. Nathanael

    @#24: Bei meinem iPod touch klemmt tatsäch­lich die „1“-Taste … wenn ich sie anklicke, bleibt sie ab und zu einfach stehen.

    Die Tastatur meines iBook G4 (letzte Revision) ist bis heute voll in Ordnung, die meines MacBook (late 2008) sowieso.

  29. Alexander Dimolaidis


    Dass nenn ich Branding. Die einzige Taste, die auf meinem MacBook wirk­lich angeratzt ist, ist meine Apple-Taste…

  30. Sebastian Nagel

    wenn ich mir Beitrag 25, und im allge­meinen die Tasten so ansehe, verstehe ich nicht, warum man für sowas nicht durch­ge­färbtes Material verwendet, sondern wild drauflos lackiert. Ist das wirk­lich güns­tiger? Hat es Vorteile gegen­über Durchfärbung? Oder ist es einfach nicht zu ende gedacht, ich sage jetzt „schlechtes Design“, bei einem Gebrauchsgegenstand der 100.000mal berührt wird?

  31. Jussi

    Dieselbe Frage habe ich mir aber auch schon bei Jürgens Tastatur-Bildern (und auch schon bei meinem Titanium-PB-Gehäuse und der Metallleiste unter­halb der Tastatur meines MacBook Pros) gestellt.

    Wer noch Garantie hat, wenn so etwas auftritt: Haut es Apple (oder wem auch immer) um die Ohren. Das IST ein Garantiefall! Und die Reparatur dauert auch nicht sooo lange wie sonst immer. :-/

  32. jAnsen

    @ 5. ganz­unten: genau so seh ich das auch. apple ist gerade in der preis­ge­stal­tung schon sehr dreist und von der lebens­dauer der produkte wollen wir mal gar nicht erst erzählen.
    selbst billigste tasta­turen (marke cherry) halten nahezu ewig. soetwas erwarte ich dann schon von einem power­book, dass bei glei­cher leis­tung nochmal gute 700-900 euro teurer ist als die pc-variante.

    einzig der sehr hohe wieder­ver­kaufs­wert spricht für einen mac. einen pc kann man nach 2 jahren eigent­lich nicht mehr für über 100-200 euro verkaufen.
    (die alten macs sind natür­lich genauso tech­nik­schrott, aber die apple-zauber-aura der hipp­ness macht den wieder­ver­kauf möglich… aber wer sich kinder­so­cken… entschul­di­gung, iSOCKS für rund 27 euro andrehen läßt, der brauch sowas wahrscheinlich…)

  33. Sebastian Nagel

    „dass bei glei­cher leis­tung nochmal gute 700-900 euro teurer ist als die pc-variante“

    das stimmt so nicht… ein gut konzi­piertes PC-Notebook kostet annä­hernd gleich viel (je nach Ausstattung Service/Garantie-Leistungen mehr oder weniger). Nur weil es bei Apple die Preisklasse unter 1000 Euro prak­tisch nicht gibt, heißt das noch nicht dass man die Apple-Geräte mit denen aus dieser Preisklasse verglei­chen kann/soll/muss.

    Beim Wiederverkaufswert ist es das gleiche. T43-Thinkpads verkaufen sich z.B. zu wirk­lich guten Preisen, dabei liegen da jetzt inzwi­schen 3 Generationen dazwi­schen. Sind sie es wert? Wenn ich ein unka­putt­bares Arbeitstier will, ist es sinn­voller ein gebrauchtes 400-600-Euro-Thinkpad zu kaufen, als ein 400-600-Neugerät.

  34. Jussi

    Hmmm… Ein unka­putt­bares Arbeitstier hätte ich mal wieder gerne. :-)

  35. patrick

    Wer noch Garantie hat, wenn so etwas auftritt: Haut es Apple (oder wem auch immer) um die Ohren. Das IST ein Garantiefall! Und die Reparatur dauert auch nicht sooo lange wie sonst immer. :-/

    ^^
    nein. hatte ich versucht. als die tastatur (wegen defekter hinter­grund­be­leuch­tung nach knapp 1 jahr ausge­tauscht wurde. wegen gari­antie) wurd das nicht mit ausgetauscht.

  36. jAnsen

    Naja, Apple läßt sich ja „Extras“ wie einen DVD-Brenner fürst­lich bezahlen. Es ist also eher die gene­relle Preisgestaltung, die einfach WEIT über der von PCs liegt.
    Und sorry, aber von der Rechenpower her, trödelt fast jeder Mac-Laptop den PCs hinterher.

  37. Sebastian Nagel

    Dann schau dir mal die Preise für „Original Thinkpad-RAM“ an (der dann Kingston-RAM mit Kompatibilitätsgarantie ist), oder ein Ultrabay-Laufwerk … Ich finds ja auch nicht super dass das so teuer ist, aber Apple ist da nicht der einzige Hersteller der das so handhabt.

    Rechenpower: bei den glei­chen Prozessoren, Chipsätzen und Speicher? Wie soll das gehen?

  38. jAnsen

    die grafik­karte wäre ein guter ansatz­punkt… (ist für den print­be­reich zwar egal, wenn es aber multi­me­dialer wird, hängt eigent­lich alles von der karte ab)

    ich weiß nicht, warum du nur den vergleich zum thinkpad ziehst. da liegt doch ein weiterer vorteil des pc: viel mehr auswahl bei der zusam­men­stel­lung der komponenten.
    es geht auf alle fälle güns­tiger. muss ja nicht immer dell und vaio auf dem gehäuse stehen (am ende verbauen sie sowieso ähnliche komponenten).

  39. Sebastian Nagel

    Warum Thinkpad: weil ich, wenn ich ein Apple-Gerät mit einem PC-Gerät verglei­chen will, ich etwas gleich­wer­tiges, d.h. mit glei­chem Anspruch konzi­piertes, haben muss, es nützt nichts, verschie­dene Kategorien zu vergleichen.

    Apple macht Qualitätsgeräte, die von vorne bis hinten durch­dacht sein wollen, andere Marktsegmente bedienen sie nicht. Selbst wenn die glei­chen Komponenten verbaut werden, ist ein Acer-Notebook, das man für 600 Euro bekommt, nicht gleich­wertig im Gesamtpaket, speziell im Notebook-Bereich ist es am Hersteller, die Komponenten zu einem Gesamtpaket zu verbinden, viel mehr als am modu­laren Desktop. Mit der Leistung des Herstellers der die Komponenten zusam­men­trägt und verbaut steht und fällt die Benutzbarkeit des Geräts.

    Die Thinkpads entspre­chen den Apple-Geräten im PC-Bereich am ehesten: Qualität vor Preis, ausge­prägter Designanspruch (wenn auch ein anderer als Apple), der Nutzer soll das Gerät nicht nur akzep­tieren sondern als hoch­wertig erkennen und dafür mögen, und das nächste mal wieder eins kaufen weil ihn die Details über­zeugt haben, nicht weil der Preis grade um 30 Euro güns­tiger ist als vom Hersteller nebenan.

    Und in diesem Marktsegment der Qualitätsgeräte sind die Preise zwischen Apple und dem PC vergleichbar. Den Preis in die Höhe treiben zwei Dinge: Die Eigenleistung des „Komponentenverschraubers“, der aus den Komponenten mehr macht als nur die Summe der Teile, sowie den Extrapreis, den der Käufer bereit ist zu bezahlen für das Gefühl, dass der Hersteller sich beim Produkt was dabei gedacht hat. Der Faktor ist aber eben nicht Apple-spezi­fisch, sondern quali­täts­spe­zi­fisch. Für Acer bin ich nicht bereit den zu zahlen, für Thinkpads, Apple oder von mir aus (mit Abstrichen) auch Dell, HP und Sony hingegen schon.

    Grafikkarten: Apple macht sich da selbst zum Opfer seiner Abschottungstaktik … So wie sich Lenovo mit ihrem Designansatz Funktion im Zweifelsfall *vor* Aussehen zum Opfer macht. Jeder hat so seine Macken ;-)

  40. jAnsen

    ah, sehr inter­es­sant, wie unter­schied­lich leute doch bei kauf­ent­schei­dungen sind. vergisst man ja immer wieder.
    mir persön­lich ist eben der „design-ansat­z/­stand­punkt“ bei compu­ter­technik, alles in einem jahr poten­ti­eller elek­tro­schrott, nicht wichtig. klar, es soll jetzt nicht total scheiße aussehen, am ende ist es aber nur ein gebrauchsgegenstand.
    ich denke ja, dass apple seine kunden zu sehr bevor­mundet: wir wissen schon, was du brauchst. 3 typen von rechner sollten die gesamte mensch­heit abdecken.
    was das arument mit der angeb­li­chen qualität von apple-produkten angeht, kann ich nicht so wirk­lich mitziehen: kenne genug leute, die ihr 2500,- power­book inner­halb der ersten 2 jahre MEHRFACH repa­rieren lassen mussten-> meist lüfter defekt. ipods über­leben auch nur selten die ersten 2 jahre ohne defekte am clickwheel/akku (nicht austauschbar-> so viel zum umwelt­schutz und nach­hal­tigem produkt­de­sign) und die gute qualität der tasta­turen wurde in diesem beitrag ja schon zur genüge besprochen.

  41. jAnsen

    sehe grad, dass die url so aussieht:
    font​blog​.de/​m​e​i​n​e​-​n​-​t​a​s​t​e​-​n​a​c​h​-​2​5​-​j​a​h​ren
    na dann! ich nehm alles zurück. nach 25 jahren kann sich die taste schon mal abnutzen.

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