— Advent —


Tür #8: TYPO Coffee-2go-Mugs & Tasche, nur 9 €

Kaffee schwarz

Unser Beitrag zu nachhaltigem Kaffeegenuss: Die TYPO-eigene Coffee-2go-Tasse. Und zwar eine besonders schicke. Weiße Porzellantassen, die mit dem TYPO-Logo graviert sind. Damit der Viertelliter Kaffee schön warm bleibt, gibt es einen Silikondeckel und für den besseren (und kühleren) Griff eine Ripp-Banderole.

Kaffee weiß

Limitiert ist der Coffee-2go-Becher auf 1.300 Stück. Wir sind uns sicher: In einer fernen Zukunft wird man bei Ausgrabung diese Tasse finden … und lieben.

Und weil Novent ist, gibt es die jute Biobaumwoll-TYPO-Tasche »Sustain« kostenlos dazu!

Die jute TascheDiese Tasche ist nicht nur groß (42,5 × 36 cm), stabiler als herkömmliche Supermarkt-Beutel, bequemer als jene zu tragen (5 cm breite Träger) und aus fair gehandelter Bio-Baumwolle hergestellt. Sie ist auch schön, denn sie wurde extra für die TYPO bis an den Rand schwarz und grün bedruckt.

Ob Sie Ihren Kaffee mit Milch oder ganz pur, stark oder durchscheinend, allein oder zu zweit trinken, bleibt natürlich Ihnen überlassen – ebenso wie die Farbe von Deckel und Banderole. Von uns erhalten Sie jedenfalls drei Dinge: zwei Tassen und eine TYPO-Tasche. Solange der Vorrat reicht, halten wir Kaffee schwarz und Kaffee weiß für Sie zum unschlagbaren Preis von 9 € statt bisher 14 € bereit, beides zzgl. MwSt.

Startschuss für den Designpreis Halle 2014

wasser#

Zum dritten Mal wird der mit insgesamt 10.000 € dotierte Designpreis Halle ausgelobt. Der Preis wird alle drei Jahre vom Designpreis Halle e. V. ausgelobt und gemeinsam mit der Stadt Halle, der regionalen Wirtschaft und der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle vergeben. Er soll zwischen Wirtschaft und Design vermitteln, das Bewusstsein um exzellentes Design schärfen und für junge Designer einen Anreiz schaffen, sich mit ihren Arbeiten einem breiteren Publikum zu präsentieren und den Wettbewerb zu suchen.

Gesucht werden in diesem Jahr Entwürfe aus aller Welt, die sich intensiv und fantasievoll mit dem Thema Wasser auseinandersetzen. Ein Thema, das nach dem Hochwasser in Deutschland Anfang Juni besondere Aktualität erhalten hat. Beiträge zum Wettbewerb können neuartige Dienstleistungen und Konzepte für veränderte Handlungs- oder Nutzungsstrategien sein, sowie Produkte, die den Umgang mit Wasser als Ressource behandeln oder sich mit den sinnlichen Qualitäten des Materials Wasser auseinandersetzen. Ausgezeichnet werden herausragende gestalterische Produkte, Ideen und Konzepte. Die Preisträger werden durch eine hochkarätige Expertenjury ausgewählt (u. a. Volker Albus, Tulga Beyerle, Thomas Edelmann, Axel Kufus, Nils Holger Moormann, Peter Raacke, …).

Die Anmeldung und Einsendung der Beiträge ist vom 2. Januar bis 31. Januar 2014 möglich. Die Preisverleihung und Eröffnung der Ausstellung finden am 3. Juni 2014 statt. Alle nominierten Wettbewerbsbeiträge werden im Rahmen einer umfassenden Abschlussausstellung präsentiert, zu der ein Katalog erscheint. Weitere Informationen …

Logo der Fußball-EM 2016 vorgestellt

Heute vormittag wurde im Pavillon Cambon Capucines von Paris das Logo der 15. UEFA Fußball-Europameisterschaft der Männer enthüllt. Sie wird vom 10. Juni bis 10. Juli 2016 in Frankreich stattfinden, erstmals mit 24 statt wie bisher 16 Mannschaften.

Im Zentrum des Bildzeichens steht der Coupe Henri Delaunay, die Siegertrophäe des Turniers, die seit 1960 verliehen wird und nach dem ersten UEFA-Generalsekretär benannt ist. Der Pokal ist in den französischen Nationalfarben dargestellt, drumherum eine Menge undefinierbarer grafischer Elemente, deren Sinn bzw. Herkunft dieser 2-minütige Film erläutern möchte:

Die Worte der UEFA zum Erscheinungsbild der EM 2016 sind entsprechend wirr. In dem heute vorgestellten Signet komme »die Kreativität, welche die französische Kultur kennzeichnet, in den perfekten Einklang mit der Schönheit dieser Sportart und gibt der UEFA EURO 2016 seine eigene Persönlichkeit. Das Prestige einer der weltweit größten Sportveranstaltungen wird durch eine einfache Identität gekennzeichnet.« Darüber hinaus, heißt es in der Presseinformation, beinhalte »das Logo der UEFA EURO 2016 zahlreiche künstlerische Aspekte in Kombination mit Fußballelementen. Dabei kommen verschiedene Inspirationen zum tragen, alle bezogen auf den Henri-Delaunay-Pokal. Die rote, weiße und blaue Farbe der französischen Nationalflagge steht im Einklang mit kunstvoll geschwungenen Linien und gibt somit ein stimmiges Gesamtbild des Logos ab.«

Verantwortlich für den Entwurf ist dir portugiesische Agentur Brandia Central, die bereits für das Erscheinungsbild der EM 2012 verantwortlich war (Fontblog berichtete: Ein Blütenlogo für die UEFA EURO 2012).

Etwas lockerer scheint die UEFA mit den Veröffentlichungsrechten des neuen Logos umzugehen. Während der strenge Fußball-Weltverband FIFA mit seinen restriktiven Logo-Spielregeln seit Jahren die internationalen Medien praktisch dazu zwingt, eigene Signets zu entwickeln, weil die Nutzung des amtlichen Logos den milliardenschweren Sponsoren vorbehalten ist, darf das EM-2016-Logo nun von allen Medien verwendet werde, die über das Sportereignis berichten. So etwas stärkt natürlich die Marke eines angesehen Sport-Events.

Bei den letzten beiden Fußball-WMs 2006 in Deutschland und 2010 in Südafrika hatte sich die FIFA mit ihrer Profitgier selbst ins Knie geschossen. Weil die Erscheinungsbilder der beiden Sportereignisse in den professionellen Annalen und Pressearchiven kaum auftauchen (dafür jede Menge verwirrender Eigenkreationen), die gebrandeten Merchandising-Produkte jedoch nur von kurzer Lebensdauer sind, erinnert sich (zum Glück) heute kaum noch jemand an die bekifften Smileys von Deutschland und den Fallrückzieher Südafrikas.

24. TYPO-Ticket für BER, LDN oder SF gewinnen

Mein letztes Adventskalendertürchen enthält drei TYPO-Tickets, je eines für San Francisco (5. und 6. April 2012), Berlin (17. bis 19. Mai 2012) oder London (Oktober 2012), die ich verlosen möchte. Dafür habe ich mir folgende Aufgabe ausgedacht: Ladet ein Foto in einen Kommentar zu diesem Beitrag, das eine weihnachtliche Aktivität von heute zeigt. Das Thema der TYPO Berlin – Sustain – soll eure Anregung sein.

Auf meinem Foto oben seht ihr, dass ich bei einigen Päckchen auf buntes Geschenkpapier, -anhänger und -band verzichtet habe. Stattdessen kommen Packpapier und ein weißer Stift zum Einsatz. Wenn auch ihr eine Anregung für handwerkliche, nachhaltige oder einfach nur originelle Heiligabend-Praktiken habt, lasst es uns wissen … mit einem Foto, einem erläuternden Satz … und das Wunschziel für das TYPO-Ticket nicht vergessen. Die Kommentare schließen heute Nacht um 24:00 Uhr. Kommen zu einer Stadt mehrere Kommentare, entscheidet das Los.

Und so ladet ihr euer Foto in den Kommentar:

  1. Digitalfoto anfertigen bzw. auswählen
  2. auf eine Breite von 500 Pixel verkleinern (.jpg, .png, .gif)
  3. auf einen Internet-Server laden (flickr, dropbox, …)
  4. eine Kommentar schreiben und das Bild mit diesem Code einbetten:

<img title=”Bildunterschrift” src=”http://www.bildadresse.jpg” width=”500″ height=”???” />

Sollte der Kommentar misslingen – keine Sorge, ich werde ihn morgen aus dem Backend wiederherstellen.

Nachhaltige Weihnachten, wünsche ich.

23. FF DIN OT 1, statt 259,00 € 199,00 €

Jahrzehntelang galt die deutsche Industrieschrift als vaterlose Schöpfung, das Produkt einer Behörde. Recherchen von Albert-Jan Pool, dem Schöpfer der FF DIN, ergaben: Der Siemens-Ingenieur Ludwig Goller (1884 – 1964) war ab 1925 als Vorsitzender des DIN-Komitees für Zeichnungen verantwortlich für die Entwicklung der Schrift DIN 1451. Mit seiner Publikation ›Normschriften‹ wurde sie 1936 für die Beschilderung der deutschen Straßen und Hausnummern vorgeschrieben.

Beim Entwurf der FF DIN durch Albert-Jan Pool 1995 wurden typografische Lesbarkeiteregeln berücksichtigt. Horizontale Striche sind dünner als vertikale, die Übergänge von Kreisen auf Geraden harmonisiert. Evert Bloemsma brachte den Erfolg der FF DIN, die zu den fünf bestverkauften FontFonts gehört, auf folgende Formel: 80 % Hi-tech, 10 % Unvollkommenheit (= Charme) und 10 % Statik.«

Die Kollegen von FontShop San Francisco haben für FF DIN eine eigene Website mit ausführlichen Informationen gebaut: dinfont.com. Die Titelstory hat Albert Jan Pool verfasst. Das »neue Testament« seines DIN-Buchs beginnt 1994 mit einer Taxifahrt in San Francisco. Das »alte Testament «reicht zurück in die 1930er Jahre, als Vorläufer der DIN-Schrift bei Siemens und der Deutschen Reichsbahn entstanden.

Eine Galerie zeigt aktuelle Einsätze der FF DIN in Kultur und Industrie. Sie wird wöchentlich mit anregenden Beispielen erweitert.

Auch als Webfont ist FF DIN sehr beliebt und viel im Einsaz. Einige Beispiele: HashrocketWorld Music NetworkH1QN, Friedrich Air ConditioningAlumna, Swim, The Verge, Bryan Bantry, Gridbooks, Snagly,

Als Adventskalender-Angebot kostet FF-DIN-OT-1-Set bis 24. Dezember 2011 nur 199,– € statt 259,– € (zzgl. MwSt.). Um in den Genuss des Rabatts zu kommen, einfach beim Bezahlen auf www.fontshop.com den Promo-code  FS_Advent_23_12 verwenden. Zu Bestellung und Download …

22. Cezanne Pro Set, statt 69,95 € 49,00 €

Inspiriert von der Handschrift des französischen Malers Paul Cezanne entstand 1995 die erste Version der P22-Schrift Cezanne, als Hausschrift für das Philadelphia Museum of Art. In den folgenden Jahren wurde der Font mehrfach erweitert und schließlich ins OpenType-Format überführt, was die Lebendigkeit der Script dramatisch steigerte: 1200 Zeichen bieten Sprachunterstützung für Osteuropa (einschl. kyrillisch) sowie automatische Schwungbuchstaben, Ligaturen, Ziffernarten und Wortmarken. Die Buchstaben tauschen sich automatisch aus, um optimale Kombinationen zu bilden. Dadurch erhält man einen natürlichen handschriftlichen Effekt.

Die P22 Cezanne ist eine ungekünstelter, lebhafter und »belastbarer« Script-Font, vielseitig einsetzbar und weniger aufdringlich als eine glatte Script. Für alle, die OpenType noch nicht nutzen sowie die Schrift unter Office (Word usw.) einsetzen möchten, sind alternativ die TrueType- und PostScript-Versionen als Einzelschnitte im Paket enthalten!

Als Adventskalender-Angebot kostet das Cezanne-Pro-Set bis 24. Dezember 2011 nur 49,– € statt 69,95 € (zzgl. MwSt.). Um in den Genuss des Rabatts zu kommen, einfach beim Bezahlen auf www.fontshop.com den Promo-code FS_Advent_22_12 verwenden. Zu Bestellung und Download …

21. Klavika Basic OT, statt 179,00 € 129,00 €

Über Klavika, entworfen von Eric Olson und 2004 herausgegeben von der Process Type Foundry, muss man nicht viele Worte verlieren. Sie gilt als die Sans des 21. Jahrhunderts. Facebook hat sie weltbekannt gemacht, denn Klavica Bold diente als Basis für das Logo des sozialen Netzes. Darum müssen wir hier gar nicht mehr viele Worte verlieren* … bis zum Samstag Heiligabend gibt es die komplette Klavika-Familie (8 Fonts) auf www.fontshop.com für nur 129,– statt 179,– €. Einfach beim Bezahlen den Promo-code FS_Advent_21_12 in das entsprechende Feld eingeben. Zur Bestellung …

Für mehr Informationen, hier das Klavika-Schriftmuster-PDF laden …

20. Meta Serif Pro 1, statt 289,00 € 239,00 €

Als der britische Designer John D. Boardley Mitte November 2007 den Beitrag At last! FF Meta Serif in seinem Weblog I Love Typography (iLT) veröffentlichte, hätte er im Leben nicht geglaubt, 8 Tage später eine halbe Million Seitenaufrufe verbuchen zu können. Dabei hatte er das neue Typografie-Blog erst drei Monate zuvor an seinem Schreibtisch im japanischen Kagawa gestartet. Doch seine flammende Liebe zur Typografie hat Schriftenfreunde in aller Welt blitzschnell angesteckt … und ganz besonders seine Liebe zur Meta mit Serifen, entworfen von Erik Spiekermann, Christian Schwartz und Kris Sowersby. Dies bewies er mit einem spontant erstellten Bildschirmhintergrund, für den er seinen Premieren-Grafik »I love typography« abwandelte.

In über 80 Kommentaren wird die Neuerscheinung diskutiert, wobei es überwiegend Lob regnet (»This looks great to me.«, »I like it a lot.«, »An excellent follow up to FF Meta.«, »Beautiful«, »Gorgeous metrics.« …) und nur vereinzelt Kritik (»Am I the only one seriously annoyed by that lowercase y?«, »Boring.«). John Boardley hatte sogar die Gelegenheit, meinen Times-Minion-MetaSerif-Vergleich auf Zeitungspapier zu drucken. Sein Fazit: »Meta Serif still looks better.«, wobei sich das »still« auf seinen Vergleich mit dem PDF am Bildschirm bezieht. Am Ende der Kommentare meldet sich auch Meta-Serif-Designer Erik Spiekermann zu Wort, um neue Details zum Entwurfsprozess der Schrift zu verraten.

Ein zweiter, ausführlicher Beitrag über die Entstehung von Meta Serif wurde von Yves Peters für die FontShop-Benelux-Seite verfasst, wobei er ausführlich auf Design-Sackgassen und -Fehler eingeht, die im Laufe der Arbeit entstanden und korrigiert wurden (viele Abbildungen).

Bis zum Heiligabend gibt es die seltene Gelegenheit, eine FF-Meta-Serif-Grundausstattung zum Sonderpreis zu laden … auf www.fontshop.com, mit dem Promo-code FS_Advent_20_12 (einfach beim Bezahlen in das Code-Feld eingeben). Zur Bestellung …

19. Munny + Ausmalheft, statt 12,00 € 9,00 €

Wer hat Angst vor der leeren Fläche? Falls Fontblog-Leser unter dieser Phobie leiden, sollten sie einen Bogen um den kleinen Munny machen, ein FontShop-Bestseller. Die Action-Figur ist das weiße, unbeschriebene Blatt in 3-dimensionaler Form. Sein kalifornischer Hersteller Kidrobot nennt das Männlein »The World’s Greatest Do-it-yourself Toy«. Munny schreit nach Aufmerksamkeit. Er will bekleidet werden: Mit Farbe, Papier, Knete, Fell, Stoff … der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.

Diese Woche kostet der weiße Munny nur 9,– statt 12,– € (zzgl. MwSt.), inklusive eines Piktogramm-Ausmalheftes, das es nur bei FontShop gibt (Made by Factor-Design); Preis zzgl. MwSt und Versand … Versandkosten entfallen bei gleichzeitiger Bestellung eines Buchs. Zum Angebot auf www.fontshop.de …

18. Prater OT (8 Fonts), statt 249,00 € 199,00 €

Prater damals: Das handgemalte Prater-Eingangsschild im September 2000, entworfen von Henning Wagenbreth und eBoy

Als kurz nach dem Mauerfall Berlins ältester Biergarten wieder öffnete, übernahm ein junger Designer die visuelle Ausstattung. Wie man Parolen auf hohem Niveau pinselt, lernte er schon in der Grundschule. Gepaart mit dem akademischen Geist der Kunsthochschule, servierte er dem Restaurant eine Beschilderung, deren Hauptdarsteller – die Schriften – bis heute in den Reiseführern von Typo-Fans als »sehenswert« vorgemerkt werden.

Prater heute: Umschlag des Romans Le Nazi et le Barbier von Edgar Hilsenrath, Design: Henning Wagenbreth

Es gibt nur wenige Kunstschulen, denen man einen eigenen Stil nachsagen kann. Die Kunsthochschule Berlin (KHB) in Weißensee gehört dazu. Auf den Gebieten Illustration und Grafikdesign pflegen ihre Absolventen eine klassische, unverwechselbare Handschrift. So auch der junge Henning Wagenbreth, der 1987 sein Diplom an der KHB ablegte.

Als kurz nach dem Mauerfall der Prater, Berlins ältester Biergarten, wieder öffnete, kümmerte sich Wagenbreth um die visuelle Ausstattung des zuletzt als Kreiskulturhaus genutzten Areals. Wie man Parolen und Wandzeitungen auf hohem Niveau pinselt, lernte man in der DDR bereits in der Schule. Gepaart mit akademischem Wissen bescherte Wagenbreth dem rustikalen Restaurant im Prenzlauer Berg eine Beschilderung, die weltberühmt wurde, denn der Prater reifte in den Berlin-Führern rasch zum Geheimtipp.

Noch immer im Einsatz für den Namensgeber: aktuelle Weihnachts-Homepage der Gaststätte Prater

Die Hauptrolle auf den Prater-Schildern spielte eine holzschnittartige Schrift in verschiedenen Stilen. Kurz nach Wiedereröffnung des Biergartens trafen sich der »eBoy« Steffen Sauerteig und Henning Wagenbreth, um über eine Digitalisierung der Schriftfamilie nachzudenken. Sauerteigs FF Typestar war zu dieser Zeit bereits ein Bestseller. Die Fonts der Prater-Familie sollten, trotz Digitalisierung, ihren handgezeichneten Charakter behalten, also die unregelmäßigen Strichstärken, die wechselnden Strichrichtungen und die stolpernden Buchstabenabstände.

Sommer 2004: handgemaltes Prater-Biergarten-Schild

Weil das lebendige Schriftbild seine Glaubwürdigkeit verliert, wenn zwei identische Buchstaben mit genau denselben Unregelmäßigkeiten nebeneinander stehen, wurde zu jedem Erstfont (gekennzeichnet mit dem Namenzusatz »One«), ein Zweitfont »Two« gestaltet, dessen Unregelmäßigkeiten von denen des Erstfonts abwichen. Viel Arbeit, mit der damals gängigen PortScript-Font-Technik, aber im Ergebnis sehr überzeugend; heute erledigen OpenType-Automatiken eine Menge der Handarbeit. Im Sommer 2000 erblickte die ins PostScript-Type-1 digitalisierte FF Prater als FontFont das Licht der Computerwelt.

Für die Benutzer der Schriftfamilie bedeutet das damals, dass sie munter zwischen Prater One und Two wechseln sollen und dürfen. So erhält jede Prater-Zeile einen wahrhaft handgezeichneten Charakter. Beim Setzen größerer Texte ist die Verwendung beider Fonts Pflicht. Da unser Auge die Unregelmässigkeiten der Schrift in kleineren Graden jedoch kaum wahrnimmt, brauchen hier die Fonts nicht gewechselt werden.

Erster Einsatz der Script-Version: Werbepostkarte der Prater-Gaststätte für ihren Hecht-Club, 2004

Kurz nach Erscheinen der Prater-Grundschriften (Sans und Serif) bekam die Familie bereits Nachwuchs: die Schreibschrift FF Prater Script inklusive Varianten kam hinzu sowie die 3D-Display-Schrift FF Prater Block, die sich sogar zweifarbig aufbauen lässt. Damit wuchs die temperamentvolle Familie zu einem Komplettsystem heran, das durch die Serifen-Version auch in kurzen Texten ausgezeichnete Sympathiewerte bringt.

Bis zum Heiligabend bietet FontShop die komplette Prater-Schriftsippe (8 Fonts: Sans, Serif, Script und 3D) auf fontshop.com in der aktuellen OpenType-Font-Technik zum Sonderpreis an: 199,– statt 249,– € (zzgl. MwSt.). Bitte einfach beim Bezahlen den Promo-code FS_Advent_18_12 eingeben. Zu Bestellung und Downlaod …

16. Babel Zettelturm, weiß [ausverkauft]

[Update: Der Babel Zettelturm weiß ist leider ausverkauft]

Mit dem Zettelturm Babel werden Karten, Notizen und Fotos die Komponenten eines lebendigen Objekts

Babel bringt Ordnung in die Sprachverwirrung an Schreibtisch oder Arbeitsecke. Aber auch Privates, was sonst unauffindbar in der Wohnung zu verschwinden droht, nimmt der Turm unter seine Fittiche: Flugtickets, Wahlbenachrichtigung, Einladungen, Prophylaxe-Termin, blaue Briefe, ja selbst die Call-A-Sushi-Speisekarte im A4-Format findet –dank schräg gewölbter Schlitzgeometrie – auf einer der fünf Etagen sicheren Halt. Der edle Turm inszeniert wichtiges Papier zum dynamischen Objekt. Das Bekenntnis zur temporären Ordung gestaltet sich mit Babel ausgesprochen ansehnlich, vergesst Ablage und Pinwand.

Babel wird im Schwarzwald aus heimischen Hölzern gefertigt. Seine Maße:
87 x 87 x 190 mm, Buchenholz, weiß seidenmatt lackiert, unterseitig mit Wollfilzeinlage (türkisblau), geliefert in Geschenkverpackung, Design: Adam und Harborth, Berlin. Bis zum Heiligabend bei FontShop zum Sonderpreis von 24,00 € (zzl MwSt und Versand; Sonderangebot, solange der Vorrat reicht).

15. Typografisches Kartenspiel 18,50 € 15,00 €

Ein schön gestaltetes Gedächtnisspiel für Typografen, Grafikdesigner, Liebhaber von Memo-Spielen und Menschen, die ihre Fähigkeiten im Erkennen von Schriften auf spielerische Weise verbessern wollen.

The quick brown fox jumps over the lazy dog – ist ein Pangramm, ein Satz, der alle Buchstaben des englischen Alphabets enthält. Und es ist der Name dieses Spieles. Pangramme werden bis heute gerne zum Testen und kompakten Darstellen von Schriftarten genutzt. Das Spiel besteht aus 25 Aa-Buchstabenpaaren in unterschiedlichen Schriftarten, jeweils mit einigen Details zur abgebildeten Schrift. Dis Spieler müssen die jeweils passende Schwesterkarte finden. Infokarten liefern typografisches Grundwissen (engl.). Das Spiel ist in einer hochwertig gestalteten und produzierten Box untergebracht.

Folgende Schriften spielen mit: Bembo, Garamond, Bodoni, Didot, Frutiger, Hollandsche Medival, FF Meta, FF Scala, Swift, Lexicon, Mrs. Eaves, Poynter, Akzidenz Grotesk, Gill Sans, Futura, New Alfabet, Helvetica, Syntax, American Typewriter, Peignot, Rockwell, Times, Verdana, Mistral, You can read me, Zapfina, Clarendon, Gotham, FF Dirty One & FF Beowolf.

Gedächtnisspiel für 2 – 5 Spieler, 50 s/w Spielkarten (8,9 x 5,7 cm), englisch. Bis zum 24. Dezember 2012 zum Advent-Sonderpreis auf www.fontshop.de … (alle Preise zzgl MwSt und Versand).