Typo-Kalender sammelt 15.000 $ bei Kickstarter

Der Frankfurter Typograf Harald Geisler hat eine zweite Kickstarter-Kampagne gestartet. In dem aktuell laufenden Projekt erzeugt der Künstler aus 2012 Computertasten einen Wandkalender. Was 2009 als über­großer Neujahrsgruß begann, fand nun auf der New Yorker Plattform bereits mehr als 350 enga­gierte Unterstützer (u. a. aus USA, Italien, Canada, Schweiz, Malaysia, Norwegen, Brasilien, Schweden, Deutschland, und Russland), die das Kunstprojekt mit über 15.000 Dollar finan­zieren. Diese Summe über­trifft das ursprüng­lich gesteckte Ziel das 8-fache. Die Aktion läuft noch bis zum 7. November, danach kann der Kalender über die Webseite harald​geisler​.com/​o​r​d​e​r​-​p​r​i​nts und ausge­wählten Buchläden bezogen werden.

Der »2012 Typographic Wall Calender« ist ein außer­ge­wöhn­lich großer (70 x 100 cm) Wandkalender der aus genau 2012 gebrauchten Tasten zusam­men­ge­setzt wird (Fotografie, Kunstdruck). Liest man die Tasten von links nach rechts, so erschließt sich jeder einzelne Tag des Jahres. Weitere Informationen auf Kickstarter …


Ein Kommentar

  1. Hans Schumacher

    Was 2009 als über­großer Neujahrsgruß begann,

    Es gibt in gewisser Weise einen Vorläufer: die Westberliner Typo-Tektoniker Ott und Stein hatten seiner­zeit – ab 1984: »Quadrat auf Spitze« etc. gebildet aus Futura-Buchstaben – Wandkalender im Plakatformat (Siebdruck, mehr­farbig) als Neujahrsgruß und Eigenwerbung herge­stellt.

    Der 2.0 Variante darf dabei durchaus mit dem Edding zuleibe gerückt werden, um den Kalender im Laufe des Jahres wie üblich zu perso­na­li­sieren ;-)

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