Ruhrn: Wir müssen mal drüber reden

Berlin, Ruhrgebiet … wie sich die Bilder glei­chen. Oder doch nicht. In beiden Fällen sickerten Details der Standort-Kampagne durch und es hagelte Kritik. Und so fragt sich die WAZ zu recht: »Kann eine Marketing-Kampagne noch erfolg­reich sein, wenn sie schon im Vorfeld der offi­zi­ellen Präsentation nur Hohn und Spott erntete? Antwort: Ja, Sie kann – wenn sie gut ist.«

Tatsächlich unter­scheiden sich die Kampagnen von der Spree und von der Ruhr diame­tral: die eine ist verstaubt, die andere visionär. Die eine enttäuscht, die andere über­rascht. Ob sie funk­tio­nieren, wird die Zeit zeigen. »Ruhrn« stammt aus der Feder von Gray Worldwide, die ziem­lich genau weiß, was sie will: »Es sollte keine emotio­nale Kampagne sein, sondern eine inter­na­tio­nale, die welt­weit Aufmerksamkeit auf die Region lenkt. Deshalb ist sie englisch-spra­chig ange­legt.« betont Frank Dopheide, Chef des Düsseldorfer Ablegers der Werbeagentur Grey.

Das Logo, bestehend aus einer Farbraster-Wolke und der Wortmarke Ruhrn, ist auch als Animation ausge­ar­beitet und symbo­li­siert die gebün­delten Kräfte der Region. Das hoch­ge­stellte n drückt »die Potenz der Region aus, die Kraft der Vielfalt«.

Der Slogan stehe, laut Dopheide, für die Wurzeln des Ruhrgebiets, das von Bergbau und Stahl geprägt war sowie der Kooperation der vielen Städte, der Universitäten, der Unternehmen. Das Ruhrgebiet weise sich künftig als »Hauptstadt des Teamworks« aus, weil hier hunderte Kommunen, Universitäten und Unternehmen zusam­men­ar­beiten.

Erste Reaktionen:

Pottblog: Ruhr hoch N – Team-Work-Capital (aktua­li­siert)
Coffee And TV: Scheiße zum Quadrat
Ruhrstruktur: neuer Ruhr-Slogan
Der Westen: Ruhr hoch n – Potenz in Unendlichkeit

Thomas Knüwer fragt sich, wo er das Logo schon mal gesehen hat. Wer kann ihm helfen?


50 Kommentare

  1. christoph

    das logo scheint sich anzu­lehnen an das zeichen, dass anläss­lich der bewer­bung der »metro­pole ruhr« zur kultur­haupt­stadt europas erstellt wurde:

    http://​www​.kultur​haupt​stadt​-europas​.de/​s​t​a​r​t​.​php

  2. robertmichael

    ich versteh das mit dem n nicht. kann mir das mal jemand erklären?

  3. Jürgen

    Hoch n heißt n mal mit sich selbst multi­pli­zieren. Wenn n = 3, dann heißt das: Ruhr x Ruhr x Ruhr. Wie groß n ist, bleibt der Phantasie des Betrachters über­lassen.

  4. christoph

    wichtig war vor allem, dass der slogan in allen ländern gleich wenig verstanden wird.

  5. Christopher

    Deinen Wunsch nach einer gelungen Kampagne musst du wohl nochmal nach hinten verschieben. Mit dieser geht er meiner Meinung nach nicht in Erfüllung. Ich grübel auch immer noch über das hoch­ge­stellte n. Was will man damit ausdrü­cken?! Oder heißt es einfach nichts und soll nur dafür sorgen das man darüber nach­denkt? Mir wird es jeden­falls nicht klar. Ich wohne zwar mitten im Ruhrgebiet – kann mich aber leider nicht damit iden­ti­fi­zieren.

  6. robertmichael

    ahh, verstehe. ich dachte schon das n ist irgend ein gag und hatte schon über­legt wofür ‚Ruhrn‘ steht. :/
    mit dem n gehe ich ja noch mit, möglich das es leute gibt die von potenz­rech­nung ehr verstehen als ich …
    der slogan, ist das über­haupt einer, klingt eher wie ein credit­in­stitut für jung­un­ter­nehmer. versteht man das in der welt? verstehen das die leute die entschei­dungen treffen? ich verstehs nicht so richtig.

  7. robertmichael

    @ chris­to­pher, du sollst dich damit doch auch nicht iden­ti­fi­zieren, sondern die geld­geber in der welt.

  8. Johann Peter Werth

    Das gibt‘s nur einmal, das kommt nie wieder! Die Expo in Hannover.

  9. Markus

    Bin ich der einzige, der sich auch zudem an der DIN-Schrift und den verschie­denen Schriftfarben und -größen stört? ;) Nein, nichts, dass ich etwas gegen die DIN-Schrift hätte, aber ist sie hier nicht viel­leicht etwas zu „nahe­lie­gend“?

    Ach, wie schön immer nur kriti­sieren zu dürfen – jedoch ist es bei solchen Entwürfen schon sehr leicht, etwas Schlechtes zu finden. Will es endlich mal schwerer haben!

  10. Christian Büning

    Die Potenzschreibweise verbreitet ein biss­chen akade­mi­sche Silicon-Valley-Stimmung. Ob sie das überall und bei allen tut, weiß ich nicht. Es sieht aber aus wie der Versuch, eine Arbeiterregion als Denkerregion anzu­kün­digen, was ja kein Märchen ist. Die DIN finde ich sogar ganz passend.

  11. Christopher

    @ robert­mi­chael: Entschuldigung, das n hat mich so verwirrt das ich garnicht mehr daran gedacht hab.

  12. Giza

    Also ich finde die Kampagne (was man bisher sieht) eigent­lich ganz gelungen. Die Vorgabe, keine „emotio­nale Kampagne“ zu starten ist doch gut umge­setzt. Ein bißchen Hightech hier, ein bißchen Forschung da. Alles dabei. Es sollte ja eben nicht die „Urlaubsregion Ruhrpott. Für die ganze Familie. Und Hund.“ darge­stellt werden.
    Und die Animation mag ich auch. (Menno. Nix zu meckern.)

  13. Yanone Schriftgestaltung

    Also jetzt muss ich aber mal ne Lanze für die Animation brechen. Die ist ja sowas von schön. Und dann noch auf weißem Hintergrund, rrrr, wer traut sich das heut­zu­tage schon? Da kommen sofort Gedanken an Sony’s Bravia-Werbung auf, nur in 2D.
    Ich kann diesmal nur Kleinigkeiten bekrit­teln. Die Zusammenschreibung von TeamworkCapital etwa (oder die Bedeutung davon), oder das zu magere hoch­ge­stellte n. Die Animation hat’s gerissen. Ich bin dafür.

  14. Frank

    Also die Animation ist wirk­lich gut gemacht. Macht richtig Spaß. Ist zwar nur eine Spielerei aber immerhin. Und so schlecht find ich die Idee ansich auch nicht. verstanden habe ich es sofort.

  15. Helmut

    Ist ein Logo mit Claim schon eine Standort-Kampagne?
    Wie sieht denn die eigent­liche Kampagne aus? Weiß das jemand?

  16. microboy

    bei einer agentur wie gray kann ich über die „klei­nig­keiten“ leider nicht hinweg­sehen. von der wirk­lich schönen anima­tion abge­sehen ist die umset­zung des logos leider wirk­lich schlampig.

  17. sukisouk

    iiih.
    als anima­tion ist das logo viel­leicht nocht ganz kurz­weilig
    „ui kinder­ge­burtstag“; aber als bild einfach nur :-/ ts ts ts.
    gar niemand versteht den claim und wer ihn versteht wundert sich.
    naja ist nicht meine kohle.

  18. JanM

    Ich glaub, ich find’s klasse. Ich verstehe nicht ganz das Problem mit dem Claim – der Sinngehalt „Hauptstadt des Teamworks“ ist doch an Prägnanz kaum noch zu schlagen. Okay, der Exponent sorgt sicher für einige hoch­ge­zo­gene Augenbrauen – aber ich kann mir gut vorstellen, dass bei Vertretern aus Technologiebranchen die Bereitschaft da ist, sich näher mit der Aussage dahinter zu beschäf­tigen. Und auf der Webseite habe ich 15 Minuten mit einem dümm­li­chen Grinsen im Gesicht zuge­bracht. Schon mal den Mauszeiger für 30 Sekunden in der Mitte des Logos verweilen lassen und ihn dann ganz langsam nach links oder rechts verschoben?

  19. Jürgen

    Hier ist ein Einsatzbeispiel, ein Info-Container, gefunden auf DerWesten:

    »So könnten die Cotainer aussehen – die die Kampagne in die Welt tragen und in deren Inneren sich ein Infostand übers Ruhrgebiet befindet. (Foto: Lukas)«

  20. Giza

    Huuuuiii! Schon mal die Animation mit Mausklick „bear­beitet“? :)

  21. Corinna

    Ich finde das sehr beschä­mend. Dabei hat doch grey seine Logo-Experten mit KW43. Und das auch noch in Düsseldorf. Selbst die Animation ist nichts Besonderes da die SEE-Seite von Scholz und Volkmer (http://​www​.see​-confe​rence​.de) diesen Effekt schon seit Jahren über dem SEE-Logo haben.

  22. Dr. Schnuffel

    Ach Gottchen!

    Ich wohne nun leider im Ruhrgebiet und kapi­tu­liere bereits jetzt vor der Vorstellung, daß diese Plakate schrank­wand­groß in der Landschaft rumhängen.
    „Ruhr hoch n“ … Wie meinen? Was ist übri­gens, wenn n kleiner als 0 ist?
    Und was kann „TeamworkCapital“ bloß bedeuten? — Wäre nicht „CurrywurstSchrebergarten“ genauso „plau­sibel“? Respektive sinnlos?
    Der Slogan steht also „für die Wurzeln des Ruhrgebiets, das von Bergbau und Stahl geprägt war“. Klar, kommt ja prägnant zu Ausdruck: „Ruhrn TeamworkCapital“: Wer denkt da nicht an Bergbau, Stahl und Gedönekirchen?

    Ich!

    „Das Ruhrgebiet weise sich künftig als ‚Hauptstadt des Teamworks‘ aus, weil hier hunderte Kommunen, Universitäten und Unternehmen zusam­men­ar­beiten.“ — Das Ruhrgebiet ist eine Stadt, die Hauptstadt des „Teamworks“ gar? Kann mir das mal jemand panto­mi­misch nach­stellen? — Und hier arbeiten hunderte von Kommunen und Universitäten und äh … tja! Wieso nicht gleich Hunderttausende? Oder Fantastilliarden? Oder wie.

    Unprofessionelle Grüße in die Runde,
    Dr. Schnuffel

  23. Micha R.

    WTF! Kennt ihr die Kampagne Mannheim²? Ca. 3 Jahre alt mitt­ler­weile … hier hat sich Ruhrn ja mal ganz frech bedient!

    OK, in Mannheim wird der Claim in »Leben im Quadrat« auf die Quadtratstruktur der Stadt über­tragen, aber Potenz bleibt Potenz. Und nur von der Quadratwurzel auf einen Exponenten n zu kommen ist echt arm …

  24. c-man

    erin­nert das logo nicht an kirchen­tage???

  25. dante

    In der Mathematik ist „irgendwas“ hoch n auch ein n-dimen­sio­naler Raum — was dann mehr Gehalt hätte, als einfach mal eben poten­zieren.

    Aber wer kommt auf sowas. Tipp: Grey war’s bestimmt nicht.

  26. Simon Wehr

    Also ich finde das Dingen ganz in Ordnung. Ich denke, Mannheim2 spielt dagegen doch eher Regionalliga. xy wurde schon sooo oft verwendet, da kann man wohl kaum ein Patent drauf anmelden. Klar, es nicht nicht alles brandneu, aber wo ist es das schon?
    Die see-confe­rence kennt doch kaum einer und die Punktanimation wird S&V auch nicht als erste/einzige erdacht haben.
    Ich finde in Ruhrn steckt schon einiges drin, wie ja bereits gesam­melt wurde. Für einen Ballungsraum von vielen »Elementarteilchen« finde ich das ange­messen. Und jeder der sich ein wenig mit Mathematik oder Informatik beschäf­tigt hat, sollte xn verstehen können.
    TeamworkCapital ist wohl auch als Wortspiel zu verstehen, eben als Hauptstadt aber auch als Kapital.
    Also inhalt­lich bin ich (als Rheinhessen) damit einver­standen.
    (Typo-)Grafisch finde ich das Logo dann aber doch ein wenig grob. Die Punkte lasse ich jetzt einfach mal so stehen (oder fliegen, je nach dem). Da reißt die Animation alles raus …
    Aber etwas mehr als die olle DIN könte man sich schon über­legen und ich finde das hoch­ge­stellte n ist einfach nicht eindeutig genug posi­tio­niert. Alles ist so locker verteilt, dass ich auch erst dachte, was fliegt das n da rum? Wo gehört es dazu? Der ZAB von Ruhr und Teamwork trägt zu der Offenheit bei, die m. E. zu viel Offenheit ist. Und die Farben finde ich nun wirk­lich zu bunt. Gerade die Unterzeile: Wenn man schon mit CamelCase schreibt, muss man dann noch zwei so bunte Farben dafür nehmen? und wo eh schon alles bunt ist, warum ist Ruhr dann schwarz? Wegen der Kohle? Hmmm. Da sind mir die Kontraste einfach zu grob gewählt.

    Aber seien wir doch mal ehrlich: Fertige Designs lassen sich immer in Grund und Boden kriti­sieren, das ist nun wirk­lich nicht so schwer.

  27. Simon Wehr

    Bevor ich jetzt aus der typo­gra­fi­schen Welt ausge­schlossen werde:
    Die DIN ist natür­lich NICHT oll oder doof!
    … aber eben ein wenig zu oft gesehen, in letzter Zeit.

  28. Magnus

    Nur mal so am Rand: Das inter­aktiv beweg­liche Logo ist nicht animiert, sondern program­miert. Ähnliche Bewegungseffekte kann man sich seit bald 10 Jahren aus verschie­denen Flash- oder Processing-Libaries runter­laden und fröh­lich verwursten. So wie hier geschehen. An den Reaktionen merkt man aller­dings, dass es selbst Branchenintern noch für eine gewisse Faszination im Umgang mit dem Computer führen kann. Sehr beru­hi­gend.

  29. Jürgen

    Ich wohne nun leider im Ruhrgebiet und kapi­tu­liere bereits jetzt vor der Vorstellung, daß diese Plakate schrank­wand­groß in der Landschaft rumhängen.

    Wenn Du schön in der Heimat bleibst, sollten Dich keine Ruhrn-Plakate beläs­tigen. Denn, wie meinem Beitrag zu entnehmen ist, handelt es sich um eine Standort-Kampagne. Eine Kampagne also für den Standort Ruhrgebiet, die natür­lich nicht in demselben veran­staltet wird, sondern außer­halb, vornehm­lich im Ausland.

  30. franko

    bleib wo du bist, Schnuffel ;)

    Ich finde diese Animation auch nichts beson­deres, nette Spielerei aber sie reißt nichts heraus. Sowas sieht man seit langen im Web. Um den Mauspfeil drum­herum oder als zersprin­gende Naviagation. Interessanter hätte ich es gefunden wenn sich die Wölbung verän­dert hätte, je nachdem wie man mit der Maus darüber fährt – ähnlich wie ein Wasserbett.

  31. Dr. Schnuffel

    „Eine Kampagne also für den Standort Ruhrgebiet, die natür­lich nicht in demselben veran­staltet wird, sondern außer­halb, vornehm­lich im Ausland.“ —
    — Ach so! Jetzt verstehe sogar ich. D.h., ich befinde mich gleichsam am einzig sicheren Ort. Cool!
    Wobei, über­morgen geht’s in den Urlaub ins Ausland … aber so schnell passiert ja wohl nichts, gell!

  32. ph

    hm…
    ich stehe dem ganzen etwas unent­schlossen gegen­über.

    anschei­nend gehöre ich zu den wenigen, die im mathe­ma­tik­un­ter­richt aufge­passt und deshalb das Ruhr hoch n sofort verstanden haben – hätte ich nicht gedacht.
    finde ich gut. wenn man dann aller­dings von den »Wurzeln des Ruhrgebiets« liest, denke ich direkt an: √¯ruhr ;)
    so ganz ausge­goren ist das also auch nicht… da ich kein pingel bin: schwamm drüber.

    die din ist an dieser stelle auch in ordnung: sie ist ein aushän­ge­schild für deut­sche ordent­lich­keit und normie­rung. so sind wir eben. sie passt zu einer mathe­ma­ti­schen formel.

    auch das logo – selbst wenn der effekt jahre alt ist: egal! – ist lustig, verständ­lich und somit prak­ti­kabel. die anima­tion, wie bereits mehr­fach erwähnt, lässt einen minu­ten­lang verweilen.

    ich reibe viel mehr an dem plöden »TeamworkCapital«, weil ich finde, dass eine deut­sche stadt auch im ausland souverän in deutsch auftreten kann – das gilt auch für unsere berliner: »sei Berlin« hätte im Ausland wenigs­tens noch einen gewissen witz gehabt und in zeiten des inter­netzes hätte es auch jeder nicht-deutsch-spre­chende binnen sekunden heraus­finden können. so ein liebes kleines wort dieses »sei«… genug – zurück zur ruhr:

    ich finde dieses komi­sche gebilde einfach furchtbar. im engli­schen gibt es zusam­men­ge­setzte haupt­wörter quasi nicht. man beneidet die deut­schen darum. (welt­schmerz anyone?)
    dies dann zu nutzen, aber gleich­zeitig dann doch irgendwie wieder aufheben zu wollen indem man versa­lien rein­bas­telt und unter­schied­liche farben verteilt wirkt unent­schlossen und halb­herzig.

    fazit:
    logo und ruhr hoch n behalten.
    slogan strei­chen.

    gruß und kuß
    pH

  33. Simon Wehr

    @ Magnus: Ich verstehe, was Du meinst und finde Deinen Hinweis im Prinzip richtig.
    Genau genommen liegst Du mit Animation ·/· Programmierung jedoch falsch. Animation kommt ja von »animare«, was so viel wie »zum Leben erwe­cken« heißt. Somit sind Animation und Programmierung kein Widerspruch. Im Gegenteil: Die Programmierung ist eine Animationstechnik für sich.

  34. tino

    Insgesamt ziem­lich gelungen, aber die Farben wirken doch etwas einge­staubt. Da kommt bei mir das Gefühl von lang­wei­ligem Chemieunterricht auf. Auf dem Foto mit Container wirkt das Logo etwas farben­froher, was ich besser finde.
    Warum die Konfetti des Logos vor mir wegrennen und die Schrift auf der verlinkten Seite pixelig ist, bleibt wohl ein Geheimnis.

  35. tino

    @Simon Wehr: Statische Animationen lassen sich aber nicht einfach per Copy&Paste kopieren. Die gene­ra­tive Animation finde ich hier zu wenig spezi­fisch. Man findet solche ziem­lich exakt auf sehr vielen Internetseiten.

  36. Dieter

    Naja, die WAZ hat ja alles daran gesetzt, dass die Marketing-Kampagne ein Misserfolg wird. Nicht nur dass im Bericht der Claim falsch war („Team-Work-Capital“ hatte die WAZ behauptet), auch die Erklärung für das „hoch n“ stammte offenbar nur aus der Phantasie des WAZ-Redakteurs (denn laut WAZ steht es für eine unend­liche Potenz, während Eure Erklärung oben viel einleuch­tender klingt).

    Naja, ich weiss schon, warum ich keine Tageszeitung mehr bekomme. Hier gibts nur die WAZ, und darauf kann ich auch gut verzichten.

  37. Markus Wäger

    Mannheim hoch 2 versteht jeder gleich würde ich meinen. Ruhrn habe ich nicht verstanden, weil ich wohl nichts von Mathe verstehe. Stellt sich die Frage, ob es sich das Logo leisten kann, sich nur an der höheren Mathematik Kundige wenden.
    Zum Thema Liga, stellt sich für mich die Frage: Wenn Ruhrn in der höheren Liga spielt, ob es dann nicht doppelt pein­lich ist, im Fahrwasser des Unterligisten zu fahren.
    Ich habe aber noch ein anderes Problem: Formal finde ich das Raster äußerst daneben. Das wäre doch ästhe­tisch besser gegangen, ohne dabei an Funktion oder Aussage einzu­büßen.

  38. 17grad

    Ein Möglichkeit, die armen Hochgestellten nicht verhun­gern ist, sie dicker zu machen. Also Ruhrn anstatt Ruhrn. Löst das Problem der Höhe nicht und ist auch nicht viel schöner, dafür aber umso besser zu lesen.

  39. 17grad

    Nur funk­tio­niert „“ in den Kommentaren wohl nicht. Schade.

  40. herr schmidt

    ich habe spontan indus­trie asso­ziert, es entsteht der eindruck von technik und peri­oden­system

  41. yossi

    *ironie­mo­dusan*
    Kultur(hauptstadt) ist nicht für Leute, die nur die vier Grundrechenarten beherr­schen.
    *ironie­mo­du­saus*

  42. „Wie meinen? Was ist übri­gens, wenn n kleiner als 0 ist?“

    Dann kommen wir der Wahrheit schon näher: Das Potential bzw. der Wert von „Ruhr“ schrumpft – eine mathe­ma­ti­sche Unglaublichkeit, die schon ab n kleiner als 1 funk­tio­niert. Und so soll die Wortmarke ja wohl schließ­lich verstanden werden… ;-)

    „finde ich gut. wenn man dann aller­dings von den »Wurzeln des Ruhrgebiets« liest, denke ich direkt an: √¯ruhr ;)“

    Wie wäre es einfach mit n=0,5, also „Ruhr hoch 1/2“? Dann hast du deinen Wurzelausdruck.

  43. Benjamin Hickethier

    Übrigens, erhei­ternd zum Thema Plagiatsvorwurf (just/be berlin etc): Wer aufmerksam durch die Ott+Stein-Ausstellung in der Kunstbibliothek in Berlin geht, wird über ein Plakat aus den Achtzigern stol­pern das für die Veranstaltung ›BERLIN n‹ wirbt.

  44. Sewana

    Thanks for srhnaig. What a plea­sure to read!

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