Mittwochmorgen, Berlin: Fassadendrucker in Aktion

Der Fassadendrucker ist eine soft­ware­ge­steu­erte Farbkugelkanone. Sie besteht aus einem Drehtisch und einem Druckluftkopf, der über einen Rechner gelenkt wird, sowie Farbkugelbehälter und Pressluftkartusche. Der Drucker schießt ein Motiv Bildpunkt für Bildpunkt von einer entfernten Position auf die gewählte Fläche. So wird beispiels­weise eine Gebäudewand von der Straße aus mit dem Motiv beschossen, ohne dass ein aufwen­diger Gerüstbau erfor­der­lich ist. Die maxi­male Druckdistanz liegt momentan bei etwa 12 Metern, die maxi­male Druckhöhe bei etwa 8 Metern. Die Kugelfrequenz beträgt derzeit bis zu 5 Punkte pro Sekunde.

Am Mittwochmorgen, den 28. April 2010, gibt es die Gelegenheit, den Fassadendrucker in Berlin live in Aktion zu erleben. Ziel ist eine Wand der Wilhelm-Liebknecht-Bibliothek (am Kottbusser Tor), die vom Zentrum Kreuzberg aus bedruckt werden soll (Adalbertstr. 2). Um 9:00 Uhr morgens soll es los gehen, wenn das Wetter mitspielt. Aktuelle Informationen zu der Aktion auf der News-Seite von faca​de​printer​.org, oder auf Facebook und Twitter.


4 Kommentare

  1. Michael Jackson

    Cool – hab vor kurzem das hier auf youtube gesehen – Technik ist ja vergleichbar:
    http://​www​.youtube​.com/​w​a​t​c​h​?​v​=​s​M​S​W​V​W​9​o​3So

  2. Thomas

    Schön, aber auch gefähr­lich! Zumindest dann, wenn das Gerät in die falschen Hände gerät.

    Ich kenne das Prinzip bisher nur mit LEDs. Also man wirft „kleb­rige“ LEDs kunst­voll an eine Fassade und wartet dann bis es einer entfernt oder die Batterie leer geht :)

  3. Julia

    Gabs bei der Stroke.01 in München zu sehen letzten Herbst.
    Tolle Maschine.

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