»Licht an!« in Konstanz

Mit einem inter­dis­zi­pli­nären Symposion unter dem Motto »Licht an!« eröffnen die Konstanzer Studiengänge Kommunikationsdesign ihren Neubau auf dem Campus der Hochschule Technik, Wirtschaft und Gestaltung. »Kommunikationsdesign: Denkmethode und Artistik – Wie Designer Probleme lösen« – über dieses Thema spre­chen am Samstag, 25. Februar, renom­mierte Referenten im Gebäude L der HTWG: Prof. Dr. Uta Brandes, Prof. Dr. Norbert Bolz, Mario Lombardo, Prof. Dr. Arne Scheuermann und Prof. Dr. Peter Heintelbetreten dann das Podium und beleuchten das Thema aus ganz unter­schied­li­chen Perspektiven.

Auftakt der Veranstaltung ist ein Prolog der Konstanzer Professoren, abschlie­ßend hat das Publikum bei einer Podiumsdiskussion Gelegenheit Fragen zu stellen und mitzu­reden. Und bei der »Langen Nacht des Designs« kann manches Gespräch im lockeren Rahmen fort­ge­setzt werden. Die Teilnahmegebühr beträgt 50 Euro, für Studenten und Schüler 20 Euro.

Zwei Jahre Bauzeit und rund 7 Millionen Euro Baukosten wurden in das Gebäude L der Hochschule inves­tiert. Das Freiburger Architekturbüro Hotz und Architekten hat mit seinem Entwurf für das leuch­tend weiße Gebäude die Grundlage für den licht­durch­flu­teten Bau gelegt. Und im August hatte das Warten dann endgültig ein Ende: Rechtzeitig zum Wintersemester 2011/2012 zogen die Designer um. Studenten haben nun nicht nur Unterrichtsräume mit Blick auf den Seerhein, sondern auch die Möglichkeit, mit einer tech­ni­schen Ausstattung auf dem neuesten Stand zu arbeiten.

Ein bunter Glaskubus sitzt auf dem strah­lend weißen Neubau der Konstanzer Kommunikationsdesigner wie das Tüpfelchen auf dem »i«. Der Münchner Künstler Stefan Eberstadt hat das begeh­bare Kunstwerk mit dem Titel »Freisitz« entworfen. Studenten, Mitarbeitern und Gästen soll es die Möglichkeit bieten, sich heraus­zu­nehmen aus dem Alltag, den Blick schweifen zu lassen, eine andere Perspektive zu gewinnen. Schwindelfrei aller­dings sollten die Besucher schon sein, denn der Freisitz von Stefan Eberstadt ragt auf einer Höhe von 14 Metern über die Gebäudekante hinaus und hat darüber hinaus einen Gitterboden.

 


2 Kommentare

  1. Christopher

    Der Link zu Licht an ist auf die Fontblog Domain gesetzt.

  2. Jürgen Siebert

    Danke, ist korri­giert.

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