InDesign: Weicher Umbruch, weiche Trennung

Heute morgen schrieb mir Stefan Brunner: »Fontblog beglei­tete mich durch mein Studium als Kommunikationsgestalter und hat mich stets zur Lösung von Problemen ange­regt. Nun, da ich mein Studium beendet habe, stehe ich wieder mal vor einer Herausforderung, für die ich, trotz inten­siver Recherche, noch keine Antwort gefunden habe. Es geht um weiche Umbrüche und Trennung im InDesign.

Flattersatz ist ja nicht gleich Flattersatz. Ein wirk­lich guter Satz kostet viel Zeit und Leidenschaft, da ist es umso ärger­li­cher, wenn man Anpassungen vornimmt, die bei weiteren Änderungen nicht berück­sich­tigt werden. Angenommen ich habe folgenden Absatz (ein belie­biges Beispiel):

So gefällt er mir aller­dings besser:

Heißt also, ich muss das »soll« mit Hilfe eines harten Umbruchs in die nächste Zeile bringen und dort bleibt es auch, egal ob der Text oben noch kürzer wird oder nicht. Ähnlich verhält es sich bei Trennungen. Passt ein Wort defi­nitiv in die Zeile, kann ich es nur umbre­chen, indem ich einen Bindestrich einfüge und wiederum hart umbreche. Besonders ärger­lich, da, sofern das Wort wieder in die Zeile hoch rutscht, der Trennstrich im Wort bleibt.

Nun gibt es bestimmt Möglichkeiten, das irgendwie hinzu­tricksen, beispiels­weise durch geschützte Leerzeichen, durch geschützte oder bedingte Trennstriche, aber wirk­lich sauber ist das auch nicht und ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass so eine grund­le­gende Funktion in InDesign nicht vorhanden sein soll. Bisher konnte man mir ledig­lich sagen, dass dies alles im Quark und Freehand wohl kein Problem sei, aber wie das im InDesign funk­tio­niert, bleibt mir unklar.«

Vielleicht kennen einer der Fontblog-Leser eine einfache, prak­ti­sche Methode. Über eine Antwort würden wir uns sehr freuen.


37 Kommentare

  1. claudia

    Schrift > Umbruchzeichen einfügen > Bedingten Zeilenumbruch

  2. Joachim

    Harte Zeilenumbrüche und harte Trennstriche sind ein No-Go!
    Für die Lösung der Umbruchprobleme gibt es – wie bei anderen Layoutprogrammen auch – die bedingten Trennstriche und die festen Wortzwischenräume. Damit lässt sich der Umbruch beein­flussen ohne dass es nach Änderung des Zeilenfalls zu unschönen Returns oder über­flüs­sigen Trennstrichen inner­halb der Worte kommt.
    Konkret im oberen Fall: Fester WZ zwischen „soll“ und „die“. Das zweite Problem ist mit einem bedingter Trennstrich an der gewünschten Stelle und dem Verbinden des Folgeworts mit festem WZ zu lösen.

  3. Bert Vanderveen

    It can be done by playing with some Hyphenation Settings. First there is a slider where one balances Better Spacing against Fewer Hyphens. Then there is the Hyphenation Zone, where a higher figure means less ragged­ness. Combining these two correctly can solve the problem (Of course one has to discard the stan­dard Justification Setting of InDesign, which are way too loose, but that is another story altog­e­ther…).

    Save the settings as a sepa­rate Paragraph Style. Defining several varia­tions of this style makes it easier to get balanced type.

  4. julia

    Der bedingte Trennstrich ist zu finden unter: Sonderzeichen einfügen > Trenn- und Gedankenstriche.

  5. Ralf H.

    Zu beachten ist natür­lich auch, ob der Absatzsetzer oder der Zeilensetzer aktiv ist. Ersterer ist zwar in der Regel die bessere Wahl, kann bei manu­ellen Eingriffen schnell mal quer­schießen und zu uner­war­teten Ergebnissen führen.
    Die vielen Möglichkeiten und das Für- und Wider der einzelnen Umbruch-Einstellmöglichkeiten werden regel­mäßig im Forum von Typografie​.info disku­tiert:
    http://j.mp/qyXc2g

  6. Stefan Brunner

    Der bedingte Trennstrich führt leider nicht zur Lösung des Problems. Dieser hat nur eine Auswirkung, wenn das Wort defi­nitiv zu lang für die Zeile ist. Wenn das Wort in die Zeile passt, passiert nichts.
    Der Weg von Joachim funk­tio­niert, aber so wirk­lich sauber ist das auch nicht, oder?
    Adobe Einzeilensetzer ist einge­stellt, die Absatzformate sollten passen.

  7. Peter Pesseg

    cmd + shift + – an der gewünschten Trennlücke. Der Absatzsetzer berück­sich­tigt das dann (oder auch nicht an schlechten Tagen).
    Dieselbe Tastenkombination vor »soll« sollte das Problem mit dem Zeilenumbruch lösen.
    Mit cmd + alt + i die verbor­genen zeichen einblenden, dann zeigt Indesign in der Entwurfsansicht die gemachten Änderungen durch blaue Symbolzeichen an.

  8. Webrocker

    alt-return = weicher umbruch // für das „soll“
    shift-cmd-strich = bedingter trenn­strich // andere als vorge­schagene silben­tren­nung

    evtl noch wichtig: nicht den „adobe absatz setzer“ aktiv lassen, weil der trennungen/zeilenfall in beide rich­tungen „opti­miert“, also nicht nur (im text­flow gesehen) nach dem eingriff, sondern auch davor…

  9. Webrocker

    oh, zeit- und inhalts­gleich mit @PeterPesseg :)

  10. Stefan Brunner

    Tut mir Leid, aber egal ob ich nun einen weichen Umbruch vor das „soll“ mache, oder eine bedingte Trennung, das hat alles keine Auswirkung, sofern das „soll“ noch in die Zeile passt.
    Oder habe ich hier eine grund­sätz­liche Einstellung im InDesign falsch? Jedenfalls tut sich hier nichts.

  11. Florian

    @Webrocker: Alt-Return ist kein ›weicher‹ (also bedingter) Umbruch, zumin­dest nicht mit den Standard-Einstellungen am Mac. Shift-Return ergibt einen harten Umbruch, während mit Return der Absatz beendet wird.

    @Stefan: Wenn Du willst, dass das ›soll‹ auf die nächste Zeile umbricht, obwohl es noch in die aktu­elle Zeile passt, musst Du entweder Deine Zeilenbreite verrin­gern, oder, wie oben bereits erwähnt, die Trennung der beiden Worte ›soll‹ und ›die‹ verbieten (›Kein Umbruch‹ oder geschützter WZR).

  12. Ben

    Eine Option wäre noch die Silbentrennung zu konfi­gu­rieren :-) Bei »immer« und »unter­stützen« werden die letzten 3 Buchstaben in die nächste Zeile umbro­chen. Unter dem Menü »Silbentrennung« kann man die Zeichenlänge für die kurzeste Vor- und Nachsilbe vergeben. Schönere Trennungen ergeben sich wenn man diesen Wert erhöht. So würde das Wort »immer« nicht getrennt werden. In diesem Falle wäre ein höherer Wert von 3 Zeichen schon ausrei­chend, um das Wort nicht zu trennen.
    Trotzalledem ist kein Programm perfekt. Weder XPress, Freehand oder InDesign. Das menschli­sche Mitdenken spielt hier eine wich­tige Rolle – zum Glück. Mit perfekten Programmen und Computern, die für uns alles perfekt umbre­chen, wäre unser Fachwissen weniger Nütze. Somit ist manu­elles »Dazu-tun« immer noch was wert!

    • p, der ein problem damit hat

      Und wozu ist Fachwissen gut?
      Zum Angeben und sich besser fühlen als andere. Fachwissen kann gern durch Robotik ersetzt werden. Wenn jeder alles bedienen kann ist alles für jeden einfa­cher!

  13. Sebastian Nagel

    Und genau dieses manu­elle „Dazu-tun“ lässt sich nicht vermeiden. Will man das auto­ma­ti­sche und rech­ne­risch „korrekte“ Ergebnis beein­flussen, muss man irgend einen Tod sterben:
    – Modifizieren der Trenneinstellungen und Flatterzone (wenn man am Text selbst absolut nichts verän­dern will/darf, da er viel­leicht noch weiter­ver­ar­beitet wird)
    – Erzwungener Zeilenwechsel inner­halb des Absatzes an der gewünschten Stelle (Warum nicht? Ich will dem bisher nicht geformten, flexi­blen Text eine feste Form geben … das erfor­dert Eingriffe)
    – fester Wortabstand danach, der das Wort in die nächste Zeile mitzieht (selbiges)
    – bedingtes Trennzeichen (wobei „bedingt“ eben bedeutet: wenn nötig/möglich – das ist keine abso­lute Anweisung an das Programm)

    Den Text bewusst zu formen, ohne ihn anzu­fassen, war noch nie möglich, und ist es auch jetzt noch nicht. Die Frage ist also eher, welche Methode die passendste zum jewei­ligen Fall ist.

  14. Ralf H.

    Tut mir Leid, aber egal ob ich nun einen weichen Umbruch vor das “soll” mache, oder eine bedingte Trennung, das hat alles keine Auswirkung, sofern das “soll” noch in die Zeile passt.
    Oder habe ich hier eine grund­sätz­liche Einstellung im InDesign falsch?

    Alles korrekt so, aber Du hast einen (völligen nach­voll­zieh­baren) Denkfehler. Was du eigent­lich möch­test, wäre folgendes:
    Du möch­test, dass InDesign den bedingten Trennstrich in jedem Falle da einfügt, wo du es vorschlägst, egal ob das Wort noch auf die Zeile passt oder nicht. Aber gleich­zeitig soll es eben ein »bedingter« Trennstrich sein, der auto­ma­tisch verschwindet, wenn er nicht mehr gebraucht wird. Und genau da beißt sich die Katze in den Schwanz: Woher soll InDesign wissen, wann die Bedingung nicht mehr erfüllt ist, wenn du doch den Trennstrich manuell an verschie­densten Stellen erzwingen möch­test.
    Es nützt also nichts: Man muss um das Problem drumrum arbeiten. Dazu gibt es ganz verschie­dene Ansätze, die ja hier alle schon erklärt wurden und je nach Anwendungsfall mal besser oder schlechter geeignet sind.

  15. Sharif

    Bitte nicht schimpfen, aber ich hätte einfach die Laufweite der „Sie soll“-Zeile gering erwei­tert und – schwups – ist die Sache erle­digt. Bis zu ±15 Einheiten verkraftet jede Schrift.

  16. Jürgen Siebert

    Woher soll InDesign wissen, wann die Bedingung nicht mehr erfüllt ist, wenn du doch den Trennstrich manuell an verschie­densten Stellen erzwingen möch­test.

    InDesign beherrscht die Regeln des Umbruchs, inkl. Alternative und Ausnahmen. Es sollte daher möglich sein, einen manuell gesetzten Umbruch sofort wieder zu löschen, wenn die Bedingung »Umbruch aufge­hoben« erfüllt ist.
    Apple würde das hinkriegen :)

  17. Ben / typolution.de

    Bin in der Bruchbanche aufge­wachsen. Schöner Umbruch ist immer eine Kunst – sei es Blocksatz, Flattersatz oder Rausatz. Programme können nur ein Werkzeug sein, dass man nützt. Das eigene Gefühl für attrak­tiven Satz muss man immer selbst mitbringen. Schon alleine die Bewertung im Layout: In schmalen Spalten ist Rausatz viel schöner, in breiten Spalten jedoch der Flattersatz. Und hier lässt sich sicher­lich über Geschmack streiten! Der Sinn für Ästhetik kann InDesign somit nicht über­nehmen.

  18. Florian

    Na, zumin­dest in Pages und TextEdit hat auch Apple es nicht für nötig empfunden, das hinzu­kriegen.

    Noch eine kleine Ergänzung: Es trägt nicht gerade zur Entwirrung bei, dass das, was in InDesign ›harter Zeilenumbruch‹ heißt, im Englischen oft als ›soft return‹ oder ›soft line break‹ bezeichnet wird. In der engli­schen InDesign-Version heißt es ›Forced Line Break‹.

  19. Martin Braun

    „soll“ und „die“ auswählen und die Option „Kein Umbruch“ wählen. Diese Vorgehensweise ist zumin­dest weniger invasiv als ein Harter Zeilenumbruch.

  20. Seb

    Ergänzender Tipp: Wenn man gern die »Kontrolle« über den Satz behalten möchte, sollte der Absatzsetzer in jedem Fall deak­ti­viert sein. Spätestens beim Ausführen von (winzigen) Korrekturen bringt einen das Ding um den Verstand. ;-)

  21. alican

    Hallo,

    der Alican hat da einen einfa­chen Trick:

    Du erstellst dir einfach ein Zeichenformat und unter „Grundlegende Zeichenformate“ setzt du unter „Kein Umbruch“ ein Haken.
    Kannst dir noch gleich ein Hotkey bestimmen.

    Dann gehst du im Text an die Stellen, und markierst die Wörter, wo du auf keinen Fall ein Zeilenumbruch möch­test. Du kannst auch mehrere Wörter, wie „Sie soll“ markieren und es wird nicht zwischen „Sie soll“ umbro­chen.

    Du kannst auch nur einen Teil eines Wortes markieren, wie „stützen“ bei „unter­stützen“ und je nach Fall wird vor „stützen“ ein Bindestrich gesetzt oder das Wort komplett geschrieben.

    Funktioniert auch mit dem Absatzsetzer ohne Probleme.

  22. Simon

    Bin noch in der Ausbildung zum MG und habe mir in den letzten Tagen ähnliche Frage gestellt. Wie kann man am einfachsten/besten einen schönen Rausatz oder Flattersatz erstellen ohne dabei wahn­sinnig zu werden? Habe letz­tens für ein Schulprojekt eine ganze Stunde dafür verwendet, um für einen A4 DIN Lang Flyer einen schönen Rausatz zu erstellen. – Nach diesen Beiträgen und Kommentaren bin ich jetzt erstmal noch verwirrter, aber ich denke wenn ich mir in Ruhe die Hilfestellungen nochmal zu Gemüte führe kann ich doch ernorm davon profi­tieren. Deshalb an dieser Stelle, aus aktu­ellem Anlass, VIELEN DANK!

  23. eva

    Fast nur rich­tige Antworten hier :-) es gibt also eigent­lich nichts hinzu­zu­fügen.
    Nur da genau diese Frage in meinen Seminaren immer wieder auftaucht, habe ich bemerkt, dass es meis­tens Missverständnisse gibt, was den Absatzsetzer betrifft. Der Absatzsetzer gehorcht komplexen Regeln, die vorein­ge­stellt sind, die wir aber alle beein­flussen können (Optionen unter Absatz). »Macht InDesign nicht das, was wir wollen«, haben wir es garan­tiert vorher verboten, nur können wir uns nicht erin­nern – oder es ist ohne unser Wissen vorein­ge­stellt. Der Absatzsetzer sieht den Absatz als Ganzes und berechnet dann die Lösung mit den geringsten Regelverstößen – für uns oft schwer nach­voll­ziehbar. Für lange Texte ist er aber m. E. die beste Lösung. Wenn ich mal bei einem Absatz den Algorithmus des Absatzsetzers beim besten Willen nicht nach­voll­ziehen kann, stelle ich einfach diesen einen Absatz auf den Einzeilensetzer um. Für kurze Texte (Flyer, Einschübe etc.) ist der Einzeilensetzer oft vorzu­ziehen. Das ist aber Geschmackssache, ich arbeite fast immer mir dem Absatzsetzer, den ich mir über die Absatzoptionen entspre­chend einge­stellt habe.
    Das zweite Missverständnis, welches immer wieder auftaucht, ist die Mär vom weichen Umbruch. Es kann keinen weichen Umbruch geben, der an einer Stelle einen Umbruch erzwingt (wie hier nach dem »Sie«) und sich dann aber wieder verflüch­tigen soll, wenn sich die Zeile doch mal ändert. Da sind die oben genannten Vorschläge (z. B. 11 | Florian) doch viel besser geeignet.

  24. Tee

    Wieso soll Apple das hinkriegen o_O?

  25. Ralf H.

    Und da das jetzt schon Wellen auf anderen Seiten schlägt:
    http://​belles​let​tres​.eu/

    Bis »Zeilenumbruch und -tren­nung« scrollen.

  26. Christoph Päper

    Den heutigen Programmen fehlt das morpho­lo­gi­sche Wissen, das für jede Sprache unter­schied­lich ist. Ein deutsch­spra­chiger Mensch weiß, dass in ‹An·mu·tung› {an}{mut}{ung} die vordere und in ‹un·ter·stüt·zen› {unter}{stütz}{en} die mitt­lere Trennstelle zu bevor­zugen ist, aber viele Algorithmen schei­tern daran und bevor­zugen einfa­chere, grafisch-opti­sche Regeln. Wären Computer dafür schlau genug (program­miert), könnten sie auch intel­li­genter Ligaturen und Glyphvarianten setzen.

  27. Joshua K.

    Jedes Mal wenn ich einen Beitrag auf Belles Lettres lese, ärgere ich mich. Jedes Mal steht irgendein Unfug drin. Genauso wieder dieses Mal: die vorgestellte Lösung entspricht sicher nicht Stefans Vorstellung, der ja gerade einen flatternden rechten Rand haben möchte, und nicht so etwas das aussieht wie Blocksatz-versucht-und-nicht-hingekriegt. Was daran „ideal“ sein soll weiß wohl nur der Belles-Lettres-Schreiber.

    Auf der Seite steht:

    ❀Warum kann man Artikel nicht kommentieren?

    Belles Lettres bietet Ihnen damit die einzigartige Möglichkeit, Ihren Gedanken in Ruhe weiterzudenken und zu überprüfen.

    Belles Lettres bietet damit wohl eher sich selbst die Möglichkeit, Unfug zu verbreiten, ohne daß Unbedarfte Leser durch Kommentare gewarnt werden können.

  28. Jürgen Siebert

    Lustig, ich hatte heute das gleiche Gefühl und habe vor einer Stunde Belles Lettres auf Twitter entfolgt.

  29. erik spiekermann

    auf Twitter entfolgt.

    Das ist wohl die Wortschöpfung des Tages. Und ein schönes Schlusswort, weil ja zum Thema Flattersatz alles gesagt ist. Außer viel­leicht, dass im Wort „Typografie“ eine fi-Ligatur schön wäre.

  30. Jürgen Siebert

    Ich mag das Wort »entfolgen« auch sehr, ist aber leider nicht auf meinem Mist gewachsen, sondern die offi­zi­elle deut­sche Twitter-Übersetzung.

  31. Stefan Brunner

    Na dann herz­li­chen Dank an alle, die hier fleißig mitdis­ku­tiert haben!
    Das war sehr inter­es­sant und wird sicher­lich dem einen oder anderen von großer Hilfe sein.

  32. Emmi

    Hallo Stefan!
    …bin ganz dankbar über deine Frage, denn das beschäf­tigt mich auch immer noch, konnte grade leider mangels Zeit alle Kommentare nur über­fliegen,

    die Lösung: eigenen Shortcut defi­nieren und mit »kein Umbruch« zu arbeiten erscheint mir im Moment mit die Einfachste (was auch mir u.a. hier geraten wurde: http://www.typografie.info/2/showthread.php/24989-Shortcuts-f%C3%BCr-Mengensatz-Flattersatz-Silbentrennung-ausschalten)

    das Problem daran ist aller­dings, daß dadurch dein Absatzformat als verän­dert gekenn­zeichnet wird und es somit dann doch unsauber wird…

  33. Sebastian Nagel

    @33 („das Problem daran ist aller­dings, daß dadurch dein Absatzformat als verän­dert gekenn­zeichnet wird und es somit dann doch unsauber wird…“)

    > wenn das als Zeichenformat defi­niert und (idea­ler­weise per shortcut) ange­wendet wird, gilt das Absatzformat nicht als verän­dert. Das Zeichenformat „darf“ inner­halb eines Absatzformates bestehen, der Zweck sind ja eben Formatierungen einzelner Worte und Zeichen inner­halb eines Absatzes (Auszeichnungen, …).

  34. Emmi

    @34

    ja, das weiß ich, daß das geht, aber in dem Fall funk­tio­niert es bei mir irgendwie nicht :-( wenn ich 2 Wörtermarkiere und inner­halb eines Absatzformates bin, diese dann mit einem weiteren Zeichenformat belege und »Kein Umbruch« wähle, wir trotzdem der ganze Absatz als verän­dert im Format gekenn­zeichnet?

  35. Jörn

    Ist in der Tat sehr hilf­reich. Danke!

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