Heute neu: Tweets einbetten

Twitter hat soeben bekannt gegeben, dass man jetzt Tweets in Blogbeiträgen und anderswo einbauen kann – mit allen Links und verknüpften Dateien. Das sieht dann so aus:

Prima. Und damit habe ich nicht nur die News des heutigen Tages bekannt gegeben, sondern auch schon die von morgen.


7 Kommentare

  1. Kadir Kara

    Gut, hatte das schon gesehen und vergessen. Nur wäre ein kleiner Link auch schön gewesen :).

  2. Mick

    So ein Einbinden kann aber gefähr­lich werden, wenn das Eingebundene Copyrights verletzt wie hier: http://​www​.spiegel​.de/​n​e​t​z​w​e​l​t​/​w​e​b​/​0​,​1​5​1​8​,​8​0​6​7​5​6​,​0​0​.​h​tml
    Der Blogger hatte wohl (wenn ich das richtig verstand) ein Bild eines anderen Nutzers von Tumblr einge­bunden, das aber copy­right­ge­schützt war, was den Tumblr Blogger nicht inter­es­sierte und der Einbindende nicht wusste; nach­fol­gend wurde letz­terer dann abgemahnt …

  3. Kurt

     

    Dann müssten ja auch die Teilnehmer eines Blogs, die Bilder weiter­ver­linken, bestrafbar sein. Vor kurzem habe ich einen Text einer Zeitung weiter­ver­linkt, die Zeitung dann aber darüber infor­miert, aber nie Antwort erhalten. Was nun, wenn auch die auf Zeit spielen, einen längeren Zeitraum abwarten, um womög­lich mehr Geld zu erlösen; muss ich dann zahlen? Wäre ja 'ne tolle Art, sich Geld zu verschaffen. Dies sollte verboten werden. Und wenn jemand nicht will, dass seine Artikel und/oder Bilder weiter­ge­reicht werden, hat eigent­lich er dafür zu sorgen, dass dies nicht möglich ist. Andererseits hat er es hinzu­nehmen. In diese Richtung muss das Gesetz verän­dert werden. Viele meiner Texte, die ich in verschie­denen Blogs geschrieben habe, habe ich auch auf anderen Seiten wieder­ge­funden. Wenn ich das nicht möchte, habe ich im Netz nichts verloren, so einfach ist das!
     
    Ach, ich vergaß: Dann hätten ja korrupte Gesetzesschreiberlinge und Anwälte nichts mehr zu tun. Darum geht es also wirklich!

     

    Da fällt mir doch auf: Vorschau nicht verfügbar; Rechtschreibanzeige funk­tio­niert nicht – habe alles durch­ge­lesen und Fehler gefunden, die nicht ange­zeigt worden sind; unter Kommentare bear­beiten sind jetzt lästi­ger­weise auch alle Vokale mittels “Entities” dargestellt.

    Dies sind Verschlechterungen, wie ich persön­lich meine!

  4. Ivo

    Das Einbinden fremden Inhalts (also gewis­ser­maßen »stehlen«) und das Verlinken (quasi »empfehlen«) sind doch zwei völlig verschie­dene Dinge. Niemand dürfte gegen letz­teres etwas haben. Aber dass meine Bilder und Texte woan­ders zweit­ver­wertet werden (jenseits des Zitierens) werde ich jeden­falls nicht akzeptieren.

    Und das Einbetten eigener Tweets in andere eigene Projekte (z.B. Blogs) verletzt auch keine Rechte Dritter.

  5. Kurt

     
    An Ivo:
     
    Der Blog, in den ich einen Text rein­ko­piert habe, hat den Nachteil, dass – und da haben Sie recht, eine Verlinkung ist etwas anderes als eine Einbindung – Verlinkungen dort nicht machbar sind, weil der Blog-Autor nicht ständig alles mögliche kontrol­lieren möchte, weshalb ich den Text kopiert und einge­fügt habe. Natürlich zwischen den "block­quote-Tags" und mit kompletter Angabe des Autors des Textes und der veröf­fent­li­chenden Zeitung. Obwohl ich einen Text darunter geschrieben habe, der für die Zeitung geworben hat, sind wir, da ich meinen Error dort gemeldet habe, in Verhandlungen über die Tarife getreten, die ich zu beglei­chen habe bzw. hätte, wenn ich den Text länger im Blog belassen wollte. Obwohl ich nur Blog-Teilnehmer gewesen bin, hätte ich mir bis zu 100 € gefallen lassen, wenn es für immer gewesen wäre. Leider hat man mir mitge­teilt, dass eine dauer­hafte Nutzungserlaubnis nicht erteilt würde, was zur Löschung führen wird.
     
    Es hat sich um eine Buch-Rezension gehan­delt, die im Blatt abge­setzt worden und später auch im Netz publi­ziert worden ist. Inhalt: Gesundheit! Hätte gut in das Blog jenes Altersheimes gepasst, weil hier die Bewohner nicht nur die rich­tige Zielgruppe darstellten, sondern auch fast die allei­nigen Leser sind. Es wäre nicht nur eine Bewerbung des Buches, sondern auch der Zeitung gewesen, weil ich die Texteinheiten dementspre­chend aufbe­reitet habe. Gesamt gesehen also eher ein Nachteil für die FAZ und das Buch mit dem Titel “Vergiss Alzheimer”.
     
    PS: Alles in allem ist aller­dings nicht nur eine wich­tige, sondern auch eine äußerst inter­es­sante Erfahrung gewesen – auch im Umgang mit der Rechts-Abteilung der FAZ und der daraus gewon­nenen Erkenntnis, wie man mit solchen Technokraten emotional umzu­gehen habe, damit weiter­füh­rende Probleme ausbleiben, was glück­li­cher­weise ja auch gelungen ist.

  6. Kurt

    Problem gelöst, das Zitat wurde getilgt. Dank gebührt dem Autor des Blogs, dem bekannten Fachbuchautor und ehema­ligen Chef-Texter vieler welt­weit agie­render Großagenturen, Herrn Uwe Neumann, aber auch der FAZ, die von einer mögli­chen Klage von vorn­herein Abstand genommen hat.

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