Haselnussbrotaufstrich mit eigenem Namen

Mir gefallen ja solche Aktionen, wie sie gerade von Nutella veran­staltet werden. Unter dem Motto »dein nutella« können Fans des süßen Brotaufstrichs auf nutella​.de ihr eigenes Etikett beschriften und sich zusenden lassen. Die Texteingabe wird von einer Vornamen-Datenbank über­wacht, so dass Firmennamen und Konkurrenzmarken nicht ange­nommen werden. Schade … nichts wäre skur­riler auf dem Frühstückstisch als ein Nutella-Glas, das sich Nudossi nennt.

nutella


12 Kommentare

  1. Denis Potschien

    Leider geht auch Kalorienbombe nicht, ist aber viel­leicht auch nur zu lang :-)

  2. DerSiedler

    In manchen Geschäften (z.B. Kaufland) gibt es auch Displays mit vorge­druckten Namensetiketten. Der Name meines Sohnes war auf jeden Fall dabei.

  3. Tom

    »Kinderarbeit« ist als Etikett leider auch nicht möglich. Schade, Ferrero!

    • Nirgends wird

      empfohlen, deine Kinder das Etikett drauf kleben zu lassen ;-). Mal im Ernst, Marketing hin und Strategien her, aber perfekt ist das nicht, zumal auch Nichtkunden auf die Idee des Zusendenlassens kommen könnten und sicher­lich auch werden, geht man davon aus, dass eher die Kleinen* unter uns webaffin sind. Und das kann durchaus ins Geld gehen – ohne weitere Kundenbindung.

      *Jungen bzw. Jüngeren
      Jungen ≠ Burschen etc.

      PS: Deswegen, was heut­zu­tage durch­wegs und locker möglich wäre, sollte es nur bei Bestellungen per Direktbeschriftung an den Etikettierungsmaschinen ermög­licht werden, was ja aufgrund der Verkaufsstellen und -stra­te­gien wegen eben­dieser von der Fabrik aus nicht ermög­licht wird.

      PPS: Daher müssten solche Verkäufe in Geschäften entge­gen­ge­nommen und dort von den Kunden abge­holt werden, will man bei den Verteilern (Aldi usw.) nichts ändern und keine Probleme mit der Listung bekommen. Aber auch das ist nicht perfekt, weil eben logis­tisch proble­ma­tisch.

      PPPS: Bliebe nur noch was, um an eine maschi­nelle Originalbeklebung (…etiket­tie­rung) zu kommen? Direktes Versenden von der Fabrik an den Besteller (ist bei den Etiketten selbst nicht anders!) und Rückvergütung an den dem Kunden nächst­ge­le­genen Markt bezüg­lich der diesem zuste­henden Verkaufsanteile, wenn dieser Markt ein Hauptgeschäftspartner des bestel­lenden Kunden ist, was mittels Kundenkarten etc. möglich sein sollte. Leichte Fehlallokationen bleiben Inhalt solcher Rückvergütungsstrategien, was bei zeit­li­cher Begrenzung kein Problem darstellen sollte. Ein logis­ti­scher Tomahawk bleibt alles allemal. Außer, man hätte vor, die Märkte künftig als Verteiler auszu­schließen und Kunden über die Fabrik zu belie­fern; weit entfernt von diesem Endszenario der Gewinnmaximierung und des wirt­schaft­li­chen Totalschadens sind wir ohnehin nicht mehr.

      PPPPS: Wer poli­tisch dann die Steuern weiter runter­setzt hat wenigs­tens den Erfolg für sich zu verbu­chen, dass er die Volkswirtschaft nun endgültig ruiniert, verhee­rend vernichtet hat, was nur noch durch weiteres Absenken der Massenlöhne (mittels welcher vom Volk nicht verstan­dener Strategie auch immer!) kurz­fristig anders erscheinen lassen können wird. Glück auf!

    • Oh!

      … Kundenkarten etc. möglich sein sollte zu ermit­teln … Steuern weiter runter­setzt, hat … nicht verstan­denen Strategie …

  4. Aha,

    durch das Kaufen des Aktionglases und der Nr. wird der oben erwähnte Kostenaufwand verhin­dert, der Missbrauch einge­schränkt. Schlau! Aber: Selbst drauf kleben bleibt eben was es ist: nicht original! – Trotz Originaletikett.

  5. Aha,

    durch das Kaufen des Aktionglases und der Nr. wird der oben erwähnte Kostenaufwand verhin­dert, der Missbrauch einge­schränkt. Schlau! Aber: Selbst drauf kleben bleibt eben was es ist: nicht original! – Trotz Originaletikett.

    Und wer möchte sich nicht lieber original origi­nell fühlen?

    • Dafür

      also ist das Fugen-s gut und so wichtig. Blöd, dass ein Kultusministerium das nicht verstehen kann, das ständig in die Sprache rein­pfuscht. Für nichts haben wir es vor Jahren einge­führt und für noch weniger (inhalt­lich!) haben wir es behalten. Die Kosten sind natür­lich wie die Ergebnisse: VERHEEREND.

  6. Toll,

    das hat Anfangs so schlecht funk­tio­niert, zuerst konnten Ausländer nicht in Deutschland ordern, dann gab es das Angebot auch im Ausland, dort funk­tio­nierte es aller­dings nicht gleich, dass sich nun kaum noch wehr dafür inter­es­siert; würde diesen schief gegan­genen Aufwand nicht wieder versu­chen, was auch gutes Marketing sowie beim Verbraucher ange­kom­mene Werbung ausschließt.

    Was nützt die beste Idee, wenn’s an derer Umsetzung hapert?

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