Führungswechsel im IDZ Berlin

Der Beginn meiner Vertretung hier gestaltet sich schwie­riger als erwartet. In erster Linie wollte ich dabei die Gelegenheit nutzen und etwas detail­lierter auf das aktu­elle Schaffen meines Arbeitgebers eingehen, doch bleibt der Fontblog natür­lich weiterhin was er ist: nämlich immer auch eine Art kleine »Nachrichtenagentur« für Designer. In diesem Selbstverständnis werden dann auch Nachrichten wie jene aufge­griffen, die uns vom Internationalen Design Zentrum Berlin erreichte.

IDZ BerlinDort gab Dr. Silke Claus über­ra­schend die Leitung an die Designerin Cornelia Horsch ab, die sich bisher für die Öffentlichkeitsarbeit des Vereins verant­wort­lich zeich­nete. Claus widmet sich nun – wie es immer und auch hier so schön heißt – neuen Herausforderungen. Cornelia Horsch möchte das IDZ weiterhin vornehm­lich auf die Felder »Universal Design« und »Nachhaltigkeit« konzen­trieren und den »aktu­ellen Entwicklungen im Design eine öffent­liche Plattform« bieten. Dabei soll die stra­te­gi­sche Partnerschaft mit dem Rat für Formgebung fort­ge­führt werden. Über weitere Hintergründe zum Führungswechsel wurde indes nichts bekannt.

IG


12 Kommentare

  1. rems

    wie bitte?

  2. Simone Wolf

    Ivo, warum unter­schreibst Du die Artikel denn, wir wissen doch das Du’s bist… oder meinst Du das hat jemand noch nicht gelesen? Und am Ende denkt der dann ’na, da hat Jürgen ja nen tollen Artikel geschrieben, und dann war er’s gar nicht…‘ so irgendwie, oder?

  3. Benjamin Hickethier

    ›Universal Design‹? Hab ich was verpasst?

  4. Ivo

    @Simone: So ähnlich, bis auf das mit dem tollen Artikel. Es geht mir dabei mehr um Verantwortlichkeiten. Ich hab das aber nun im Template geän­dert, so dass das auto­ma­tisch unter dem Artikel [vor dem Datum] erscheint.

  5. puh

    kommt da noch was?

  6. HD Schellnack

    Ich habe barrie­re­frei­heit immer seltsam gefunden. So wichtig es ist, beim Design auch auf Menschen mit Behinderungen zu achten – wobei ich hier eher Architektur und Industriedesign meine, weil im Kommunikationsbereich teil­weise völlige Sonderlösungen nötig sind – so seltsam gleich­ma­cherig finde ich diesen Ansatz auch. Je nach Behinderung brau­chen wir hier spezi­elle Lösungen – etwas Braillemaschinen, Vorlesegeräte uswpp – und je nach Applikation sind andere Behinderungen stärker oder eben auch mal gar nicht beein­träch­tigt. Im Rollstuhl sitzend ist jede Website, egal wie klein die Typo und wie ungelb der Hintergrund, völlig okay – ein Treppenhaus ohne Aufzug aber ein Problem. Es gibt keinen Universalansatz, der allen gerecht wird – und es wäre auch etwas schade, weil es einen der Ansprüche von Design – Extravaganz, Innovation, Abhebung – zugunsten von einer nur auf dem Papier gut klin­genden Idee eines Einheitsdesigns aufgibt. Was nicht heißt, dass das aktu­elle Buzzword UD nicht gute Ansätze bietet – aber ein Design dass ohne Anpassung für ALLE Menschen funk­tio­niert gibt es nicht wirk­lich. Im Grunde befürchte ich hier nur einen spor­tiven Begriff für die lang­same Vorbereitung af das Altersheim Deutschland.

  7. ber

    @HD:
    Nicht „alle“, sondern „moeg­lichst viele“.

    Wikipedia: „Der Ansatz des Universal Design verfolgt das Ziel, die Zugänglichkeit für möglichst viele Menschen zu ermög­li­chen …“

  8. HD Schellnack

    Ja, nicht die Goldwaage nehmen wenn ich schreibe.
    Die Sache bleibt davon auch unbe­rührt.
    Design für möglichst viele ist wie Fernsehen für möglichst viele oder Essen für möglichst viele.
    Der kleinste gemein­same Nenner ist immer ein wenig opti­males Kriterium für exzel­lente Ergebnisse.

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