Das Berlinale-2010-Plakat im Praxistest

Da sage ich jetzt nichts zu … und warte lieber auf Eure Kommentare (siehe auch Fontblog-Beitrag vom 26. Januar 2010, Das offi­zi­elle Plakat der 60. Berlinale)


29 Kommentare

  1. MIchael Jackson

    Das sticht ja richtig ins Auge.

  2. frizzo

    ja, voll der hingu­cker.

  3. Stefan Kalscheid

    Wo?

  4. clemens

    ging da was im druck schief bzw. wurden keine case-studies durch­ge­führt?

  5. Martin

    Meine Charts der darge­stellten Plakate:

    1. „Ich + Ich“
    2. „berli nale“ (fast so gut wie Ich + Ich)

    mit etwas Abstand dann
    3. „Lange Nacht der Museen“

    ….
    ……
    und zum Schluss der Rest ^^

  6. Pascal

    also, die gestal­tung ist ja recht nett, nur wo ist der ton hin?

  7. Soul

    Kontrastverhältnis der Schrift zum Hintergrund ist ca. 1,2:1 – Wär der Titel nicht so groß, wär es ’n mega Shice .. aber so fällt es durch seine ruhigen Pastelfarben aus meiner Sicht eher auf.

    Sehbehinderte und ältere Leute könnten damit aller­dings Probleme haben. Bei mir gehts noch (habe die seltene Form der Farbenblindheit „Protanopia“)

    Von mir gibts daher ein passt schon

  8. Johann

    Bedauerlich, wenn man gegen die sœur qui rit von Misereor verblasst.

  9. Simon Wehr

    »sœur qui rit« – Pruust
    … ist das ein katho­li­sches Molkereierzeugnis?

  10. Tjark

    … das sind Bilder von der Yorckstrasse, da muß man keinem Menschen sagen, dass Berlinale ist oder?

    // t

  11. Der Alex

    Falls jetzt dann doch mal die Sonne kurz raus­kommt sieht man mit Sicherheit gar nichts mehr.

    Ich habe ja echt nichts gegen Pastellfarben, solange eine Kontrastfarbe benutzt wird … aber zu diesem Plakat fällt mir nix mehr ein.

    Vielleicht wurde es ja in RGB ange­legt „da haben die Farben so schön gestrahlt“ und dann wurde es in der Druckerei in cmyk konver­tiert? Alles schon gesehen!

  12. erik spiekermann

    sœur qui rit

    Das steht da nicht etwa, oder? Ist echt der spruch des tages. so oder so.

  13. erik spiekermann

    Jetzt fällt mir ein, dass es außer der lächelnden kuh (la vache qui rit) auch eine echte lachende schwester gab: Soeur Sourire, hier:
    http://​www​.youtube​.com/​w​a​t​c​h​?​v​=​G​Q​T​P​D​a​U​T​l_o

  14. Björn

    Sollte nicht noch drauf hinge­wiesen werden, dass es sich eben NICHT um Pastelltöne handelt sondern aus der Nähe betrachtet um kräf­tigen Text?

    https://​www​.font​blog​.de/​d​a​s​-​o​f​f​i​z​i​e​l​l​e​-​p​l​a​k​a​t​-​d​e​r​-​6​0​-​b​e​r​l​i​n​ale

  15. j

    Tolle Idee, aber wie die Bilder schön beweisen: Eine tolle Idee muss nicht immer toll aussehen. Außer: die Absicht war, möglichst wenige Besucher auf die Berlinale hinzu­weisen.

  16. Klaus

    In dem Fall: Weniger ist Weniger!

  17. Christian

    Worte eines bekannten Typografen: »Wenn alles schreit, muss man leise sein.« ;-)

  18. matthias

    gut gedacht…schlecht gemacht!

  19. Sascha

    Aus der unmit­tel­baren Nähe (z. B. bei fußläu­figer Betrachtung auf der selben Straßenseite) funk­tio­niert das Plakat ja noch relativ gut. Aber aus der Ferne bleibt davon: ein schlaffes, blasses Rauschen. Dummerweise ist «aus der Ferne» aber nunmal für größere Plakate im urbanen öffent­li­chen Raum IMNSHO ein wesent­li­ches Gestaltungskriterium. Und damit ist das Ding: leider zu mindes­tens 50% miss­lungen.

    @Björn: Die einzelnen Rasterpunkte bei einer Farbfläche mit, sagen wir, 5% Deckung sind auch kräftig. ;-)

    @christian: Ja, leise. Aber nicht wischi-waschi. ;-p

  20. 3000

    Pssst! Berlinale. Weitersagen!

  21. BAR M Grafikdesign

    @christian Selbst wenn das ironisch gemeint war: da ist was dran. Und: dem bashing noch eins drauf setzen, kann jeder.

    Darin kann man doch Größe sehen, wenn die Werbung nicht so laut sein muss. Danke, Herr Sauhaus, wie wohl­tuend. Danke, Auftraggeber, fürs Wagnis.

  22. Felix

    Gutes Design ist es, wenn es funk­tio­niert.
    Das kann durch „leises Auftreten“ gehen oder durch starkes. Dieses Plakat funk­tio­niert ganz einfach nicht,
    deswegen ist es meiner Meinung nach ein schlechtes Plakat.

  23. robertmichael

    ich war zufällig letztes wochen­ende in berlin und habe nach den plakaten der berli­nale gezielt aussicht gehalten. wenn man sie sucht, findet man sie auch aber im alltäg­li­chen plak­tat­wahn­sinn auf berlins straßen gehen sie einfach unter. ich frage mich auch wieso man keine signal­farben für das plakat verwendet hat.
    die flaggen mit dem berli­nale logo an der goldelse sind um einiges besser zu erkennen.

  24. Hans Schumacher

    Die Plakate sind okay, allein­ste­hend als 18/1 tel scheinbar nicht ganz so gelungen – dabei arti­ku­lieren sie (Infografik ahoi!) ganz wunderbar, wie es dem Durchschnittsbesucher ange­sichts der Fülle des Berlinale Programms geht, wenn man sich dann mal entscheidet, hinzu­gehn (was man als semi­na­tiver Berliner doch nicht mehr so häufig tut, ganz egal ob plakativ animiert oder nicht) … Auf dem Berlinale–Boulevard, also obere Potsdamer Strasse, im Wechsel mit Schauspieler-Porträtfotos im City-Light Format nebst Berliner-Bärchen-Berlinale-Logo gesehen.

    War anfangs skep­tisch, aber zusammen mit den Fotoplakaten find ichs richtig gut und konzep­tio­nell wie ästhe­tisch gelungen, ausserdem hebt es sich ange­nehm vom visu­ellen Holzhammer im letzten Jahr ab.

  25. Wolle

    Mir gefällt das Berlinale Plakat nicht, ist wohl raus­ge­schmis­senes Geld. Wer zur Berlinale will, geht auch ohne Plakatwerbung hin. Und wer wegen einer Plakatwerbung ins Kino geht, geht nicht zur Berlinale, sondern zu James Camerons „Avatar“ bzw. Bernd Eichinger „Zeiten ändern dich“ ;-)

  26. abendkleider

    wenn es am Bahnhof hängen würde, könnte man es für einen Fahrplan halten.

  27. Hans Schumacher

    Einen Kommunikationszweck haben die Plakate ja schon erreicht: WIR reden drüber. Das raus­ge­schmis­sene Geld landet bei dem bunch junger Designer, die es gebrau­chen können, ist also eine kultu­relle Bereicherung, nicht wahr. Im Kommunikations-Mix der Berlinale, die als iden­ti­täts­stif­tende Konstante sowieso den mehr gestisch gezeich­neten Bären nebst scrip­tu­ralem Schriftzug in der Hinterhand haben (hier in der Markthalle Marheinekeplatz stol­pert man über ein drei­di­men­sio­nales Exemplar), machen sie immer ein nettes Geräusch, ob man sie nun mag oder nicht – Hallo Paul Snowden – naja, manche verstehen halt nur Bahnhof ;-) ich mag so’n Zeug, aber ich mag auch Jiri Koljar.

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