bukowskigutentag 16/12: Wasser ohne Witz

Mit dieser Pointe, die wir etwas weiter unten auflösen, hätte wohl niemand und ich selbst ebenso wenig gerechnet. Wir hatten ja bereits mehr­fach über die Geschichte von Wasser berichtet, das erst­mals im letzten Sommer hier im Fontblog als Satire auftauchte: Neues Berliner Szenewasser – aus Chile (6. 5. 2011), Wasser jetzt noch nasser (23. 3 .2012), What the … Water! (13. 4. 2012).

Es folgte Anfang diesen Jahres eine Anfrage, ob wir mit Wasser als Getränkesponsor einen Kongress in Berlin versorgen möchten. Wollten wir und haben wir gemacht. Ende April 2012 lieferten wir 140 Literflaschen Wasser zum Gendarmenmarkt, wo im Französischen Dom der inter­na­tio­nale Kongress der Adoptionsagenturen tagte.

Während wir die ersten Prototypen von Wasser produ­zierten, habe ich mich etwas mehr mit dem Thema Wasser, insbe­son­dere mit dem Markt für Mineral- und Tafelwasser beschäf­tigt. Je weiter ich mich in die Materie vertiefte, desto weniger wollte mir noch der sati­ri­sche Gehalt von Wasser einleuchten.

Also habe ich alle klamau­kigen Komponenten wie »die Nassness als Core-Benefit von Wasser«, »die Geschmacksrichtungen nass, flüssig, über­flüssig«, »den Transport nach und die Abfüllung in Chile« und so weiter entfernt und damit sozu­sagen die Satire komplett entkernt.

Und was blieb übrig? Ganz einfach die eingangs verspro­chene Pointe, die da lautet: Wasser erweist sich bei genauerer Betrachtung als absolut sinn­volles und markt­fä­higes Produkt! Wie das, fragen Sie? Sehen Sie selbst hier auf unseres neuen Website. Außerdem freuen wir uns, wenn Ihnen die Facebook-Page von Wasser gefällt.

Inzwischen haben wir das Erscheinungsbild von Wasser noch einmal gründ­lich über­ar­beitet und präsen­tieren die Flasche in neu beschrif­tetem Etikett.

Aktuell arbeiten wir gerade an der Markteinführung von Wasser, mit der voraus­sicht­lich im Herbst diesen Jahres zu rechnen ist. Bis dahin bitten wir noch um etwas Geduld. Für Events oder Gastronomie kann Wasser aber gerne schon bestellt werden.

Michael Bukowski

P.S.: Hier zur Ansicht noch eine Auswahl an Reaktionen zu Wasser, die gestern bei Twitter einge­gangen sind:


2 Kommentare

  1. mart

    Gestalterisch klemmt mir das alles ein wenig zu sehr am oberen Rand. 1 – 2 Zentimeter weiter unten wäre ein Gewinn. Trotzdem: gelun­gene, lustige Aktion!

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