Das Doppelleben des Designers (Anti-Design)

von Erik Spiekermann

Der nach­fol­gende Beitrag erschien vorges­tern unter dem Titel “The Designer’s Double Life” auf der Website des briti­schen Magazins Blueprint und wurde über Twitter tausend­fach empfohlen. Ich habe mir beim Autor die Genehmigung zum Übersetzen und veröf­fent­li­chen hier im Fontblog geholt. Foto: Jürgen Siebert.

Wenn Architekten vom Funktionalismus genervt sind, ändern sie Louis Sullivans Lehrsatz »Form follows func­tion« in »Form follows fun« um und schmü­cken ihr Gebäude mit belie­bigen Elementen. Türmchen, Betonsegel, Stufenpyramiden, Bögen, Architrave und jede Menge Zierrat, der keinen Zweck erfüllt außer Zierrat zu sein. Wenn Grafikdesigner gelang­weilt sind von der Perfektion ihrer neuen Rechner, die ihre Arbeit pixel­genau rendern, rebel­lieren sie mit einem selbst geschrie­benen Programm, das die Konturen von Buchstaben per Zufall verän­dert und Texte bei jedem Druck anders aussehen lässt. Ein Editorial Designer, dem der gelie­ferte Text eines Autors nicht gefiel, setzte ihn einfach aus einer unles­baren Dingbats-Schrift.

Dieser Akt unfassbar mutiger Missachtung machte ihn berühmt, zumin­dest in jenen Kreisen der Studenten, die dazu verdammt waren, ihr Leben als Layout-Sklave in einer Werbeagentur zu fristen. Mich nannte mal einen Design-Professor Verräter, weil ich meine Mitarbeiter dazu anhielt, für fins­tere kapi­ta­lis­ti­sche Unternehmen zu arbeiten, während er seinen eigenen Kampf gegen die Ausbeutung unseres Berufsstandes lobend hervorhob, der darin bestünde, Plakate gegen die Verbreitung von Aids und Hunger zu entwerfen. Er dachte, dies seien unglaub­lich mutige Botschaften gegen das Establishment. Wen wundert’s, dass er heute, nach 30 Jahren in einem sicheren Job, die staat­liche Rente genießt während ich immer noch die Peitsche über die armen Abhängigen in meinem Büro schwinge.

Es war schon immer leicht, in der sicheren Umgebung von Kunstzeitschriften oder Galerien zu protes­tieren, vor einem Publikum aus Designern, die viel lieber Künstlern wären, wenn es eine Aussicht auf ein sicheres Einkommen gäbe. Es ist in der Tat schwer mit dem Widerspruch zu leben, Botschaften zu entwerfen die Menschen dazu bewegen sollen, Geld auszu­geben, das sie nicht haben, für Dinge, die sie nicht brau­chen. Wenn sie die Hochschule verlassen haben, möchten Designerinnen allzu gerne Kinderbücher illus­trieren und Designer Plakate gegen das Böse in der Welt gestalten. Monate später sind sie froh vor einem Computer zu sitzen, der am laufenden Band endlose Variationen diagonal gestreifter Etiketten für die nächste  »Light«-Produkterweiterung ausspuckt. Natürlich ist unsere Welt in einem trau­rigen Zustand. Öffentliche Einrichtungen sind pleite, der Verkehr ist ein Alptraum, die Luft ist das Atmen nicht wert, an käuf­liche Politiker und hohe Arbeitslosenquoten haben wir uns gewöhnt. Sollten wir unser Fähigkeiten als Kommunikatoren, Strategen und Problemlösen nicht auf die wich­tigen Themen des Lebens richten? Den öffent­li­chen Verkehr? Effiziente und nach­hal­tige Energiequellen schaffen, bezahl­bare Wohnungen und einen lebens­werten Kiez?

Als das First-Things-First-Manifest von 1964, unter­schrieben von 22 briti­schen Designgrößen, im Jahr 2000 wieder­ver­öf­fent­licht wurde, unter­schrieben es jede Menge Designer aus aller Herren Länder. Viele von ihnen arbei­teten und arbeiten immer noch in einem Umfeld, das im Manifest so beschrieben wurde:

… Designer … setzen ihr Talent und ihr Phantasie dafür ein, Hundekuchen zu verkaufen, Designerkaffee, Diamanten, Putzmittel, Haargel, Zigaretten, Kreditkarten, Turnschuhe, Kosmetik, Light-Bier und Geländelimousinen. Kommerzielle Arbeit hat unsere Rechnungen bezahlt, aber viele Grafikdesigner haben sie inzwi­schen zum einzigen werden lassen, was ein Grafikdesigner tut. Und genauso nimmt die Außenwelt inzwi­schen das Design wahr. Die Zeit und Energie unseres Berufes wird dafür benutzt die Nachfrage nach Dingen zu schüren, die besten­falls unwichtig sind …

Auch ich habe das Manifest unter­schrieben, weil ich daran glaube, dass wir unsere Fähigkeiten viel eher dafür einsetzen sollten, die drän­genden Fragen zu lösen als die oben zitierten. Aber wovon sollen wir dann leben? Regierungen und Behörden sind die schlech­testen Auftraggeber, die man sich vorstellen kann. Sie unter­schätzen und unter­be­werten unsere Arbeit dauer­haft. Wir werden als das wahr­ge­nommen, was wir haupt­säch­lich tun: Leute, die dem häss­li­chen Gesicht des Kapitalismus ein Make-up verpassen. Außerhalb der kommer­zi­ellen Welt traut uns niemand einen wert­vollen Beitrag zu. Dieser Teufelskreis wird nicht durch­bro­chen, indem man gegen seine Teuflischkeit protes­tiert. Wir werden uns keine Freunde außer­halb unserer kleinen eigenen Welt machen, wenn wir die Hand beißen, die uns füttert. Am Abend in Kunstgalerien mit unserer nicht-kommer­zi­ellen Arbeit gegen Konsumterror und Überdesign protes­tieren, um am nächsten Morgen wieder unserer gewohnten Arbeit nach­zu­gehen mag unser Gewissen beru­higen, es löst aber nicht die Zwiespältigkeit unserer Arbeit.

Nicht dass ich eine Lösung hätte … Wenn mein Sohn mir vorwirft, dieses kranke System zu stützen, kann ich nur darauf verweisen, wenigs­tens unseren Mitarbeitern ein menschen­wür­diges Umfeld zu bieten. Wir haben eine Zentralheizung, Espressomaschine, schnelle Computer und eine ange­nehme Beleuchtung. Wir zahlen pünkt­lich Gehälter, gewähren 30 Tage Urlaub im Jahr, Mutterschafts- oder Vaterschaftsurlaub und niemand wird einge­stellt ohne Zustimmung der zukünf­tigen Kollegen. Wir arbeiten auch nicht für echt-böse Produkte, wie Zigarettenmarken oder Banken. Obwohl wir niemanden umbringen und uns selbst nicht für unsere Kunden umbringen lassen, respek­tieren sie uns und wir respek­tieren sie und sie behan­deln uns genauso gut wie wir sie behan­deln. Wir bieten ein Umfeld mit so wenig wie möglich Entfremdung. Es geht nicht darum, was wir tun, sondern wie wir es tun. Ein ehrli­chere Antwort fällt mir nicht ein.


40 Kommentare

  1. Frank Meier

    Eine typi­sche Zeitgeist-Weltsicht mit der allge­meinen Gemengelage: fins­tere kapi­ta­lis­ti­sche Unternehmen, Ausbeutung, Aids, Hunger, Establishment, das Böse in der Welt im Allgemeinen, Alptraum-Verkehr, miese Luft, inef­fi­zi­ente Energiequellen und unbe­zahl­bare Wohnungen.

    Wie kommt es eigent­lich, dass selbst gestan­dene Menschen, sich eine Welt zurecht­fühlen, welche diame­tral zur Wirklichkeit steht?

  2. Nana

    @ Frank

    wie sieht denn die Wirklichkeit aus?
    So heil wie in der Werbung?

  3. Frank Meier

    @ Nana
    So wie in der Rügenwalder Teewurst, der 1936er Kunstwelt. Nein sicher­lich nicht.
    Ich halte mich gern an die Realität: Die Luft in unseren Breitengraden ist seit der Abschaltung der gesamten Ost-Industrie locker um 100 Prozent besser als vor 20 Jahren. Das es keinen bezahl­baren Wohnraum geben soll, ist mehr als lächer­lich ange­sichts der Tatsache das wir in vielen Städten Wohnraum vernichten, weil es keine Mieter gibt (Stichwort: demogr. Wandel). Das alle Unternehmen fins­tere Kapitalisten sind konter­ka­riert Person Spiekermann mit seiner eignen Unternehmensführung. Die Lister der Wahrnehmung liese sich beliebig fort­setzen …

    Meinen Sie nicht auch, wenn Menschen vom Bösen in der Welt fabu­lieren ist das Weinglas auf dem rolf benz cosmo ausge­laufen?

  4. Sebastian

    All diese Aussagen, wieder­spre­chen sich doch nicht damit, sein Handwerkszeug für seine poli­ti­sche oder mora­li­sche Überzeugung zu verwenden. Und wenn man etwas ändern möchte muss man es kommu­ni­zieren. Da kann man doch ruhig „Plakate gegen Aids und Hunger“ gestalten. Verstehe dieses schwarz/weiss denken nicht. Kommerziell arbeiten müssen wir ja irgendwie alle und sind somit auch am Gesamtsystem betei­ligt ob wir wollen oder nicht.

  5. Nana

    @ Frank

    ich seh das schon anders.
    Finanzkrise, Neoliberalismus, Rechtspopulismus, Umweltzerstörung, Politikverdrossenheit, Lobbyismus, Armut, Sozialabbau, die Ökonomisierung aller Lebensbereiche usw. sind Dinge die einem täglich entweder direkt oder über die Medien begegnen.

    Die Gentrifizierung von Stadtvierteln (teurere Mieten), prekäre Arbeitsverhältnisse, schlechte soziale Absicherung (Freelancer), unbe­zahlte Praktika und unbe­zahlte Pitches betreffen doch gerade die Kreativbranche beson­ders stark.

    Und.
    Leider behan­deln viel zu wenig Unternehmer ihre Mitarbeiter so wie oben beschrieben.

  6. Öl ins Feuer

    Nana schreibt: „prekäre Arbeitsverhältnisse, schlechte soziale Absicherung (Freelancer) […] Leider behan­deln viel zu wenig Unternehmer ihre Mitarbeiter so wie oben beschrieben.“ Eines dieser Unternehmen, das seine Mitarbeiter so behan­delt, wird vom Autor des Artikels (mit)geleitet: 230 Euro Tagessatz für gelernte, studierte, erfah­rene Fachleute in Deutschland — ist das das „menschenwürdige[s] Umfeld“, von dem erik spie­ker­mann spricht, weil es da eine Espressomaschine hat?

  7. Horst

    Für mich unter­streicht der Artikel nur die These: Es gibt zu viel Speicherplatz auf der Welt.

  8. anderer tom

    Für einen Tagessatz von 230 Euro bei einem festen, krisen­si­cheren Job mit guten Arbeitsbedingungen, netten Mitarbeitern und inter­es­santen Aufträgen würde ich auch arbeiten. Wie Erik Spiekermann schon in oben stehendem Beitrag sagte, es geht um das wie. Das „wie“ ist der wahre Luxus – nicht das sinn­lose Abstrampeln unter unwür­digen Bedingungen für viel Kohle.

  9. Sebastian

    Dinge wie pünk­liche Bezahlung, 30 Tage Urlaub, Mutterschafts und Vaterschaftsurlaub müssten doch selbst­ver­ständ­lich sein. Unternehmer die das nicht so halten misachten gesell­schaft­liche Grundregeln des Zusammenlebens und schüren Konflikte zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern.

    Die Kaffemaschine und das Prestige-Ding sind doch egal. Man sollte seine Angestellten eher weiter­bilden, ihnen Freiraum zum lernen geben. Ein soziales, verständ­nis­volles Umfeld ohne drohendes Burn-Out und Existenzängste bieten. Das sind eher wich­tige Werte.

    Wenn man in der Branche für gerechte Pitches, anstän­dige Projektbudgets etc. kämpft muss man auch über den Tellerrand blicken und dafür sorgen, dass Praktikanten (auch die, die schon ihr drittes nach Diplom machen) von ihrer Tätigkeit ohne Gönner leben können. Und Festangestellte ordent­liche Gehälter kassieren und ihre normale 40 Stundenwoche haben.

  10. Frank Meier

    @ Nana
    Genauso wie obiges Pamphlet klingen Ihre Aussagen wie die eines Waschweibes, welche von eins zum Tausenden kommt. Dieser Generalabwasch ist es, der diese Pocahonta-Geschichten uner­träg­lich macht. Nichts im Leben ist perfekt, gar nichts, Nada, Null, Niente … und es gibt Nichts was man nicht auch verbes­sern könnte, da haben Sie durchaus recht. Aber kann man die Problem auch punk­tuell benennen. Dann kann man einsteigen, zustimmen, abstreiten, Ideen zur Lösung beisteuern. Wenn aber die Geschäftsführung erfolg­rei­cher Unternehmungen sich scheinbar darin ergießt, dem eignem Sohn gegen­über ein schlechtes Gewissen wegen seiner Unterstützung des aus seiner Sicht kranken System zu gene­rieren, dann hat es die Schwelle der Albernheit längst verlassen. Ins Fassungslose fällt man spätes­tens beim Zitat: „… Wir bieten ein Umfeld mit so wenig wie möglich Entfremdung …“ Das ist an verlo­rener Bodenhaftung nicht mehr zu über­bieten. Ja Horst, es gibt zu viel Speicherplatz und das Internet ist doch eine Klowand, aber das ist wieder ein andere Sache ;-)

  11. Balthier9999

    Design, dass der kommer­zi­ellen Identität entgehen will, kann eigent­lich nur Kunst sein. Es ist egal, ob man für wohl­tä­tige Zwecke oder Joghurtbecher designt – der Kapitalismus, der die bekannten, unglei­chen Verhältnisse in der Gesellschaft erzeugt, bleibt. Selbst anspruchs­volle Designs oder No Design können dagegen nichts tun; sie spre­chen dann eben eine andere Zielgruppe an oder wollen Trends setzen (die wiederum in den Design-Mainstream über­gehen).
    Auch durch bewusst sinn­vol­leres, vernünf­tiges Design (dass man braucht) ändert sich die Situation kaum, denn Design bleibt Manipulation, die der Vernunft entge­gen­steht und kommer­zi­elle Ausnutzung provo­ziert.

    Doch: Wie schon erwähnt wurde, geht es uns trotz, bzw. gerade wegen des Kapitalismus so gut. Der Drang zur Wohltat ist gut gemeint, gerade wenn man in der Position steht, theo­re­tisch etwas Großes reißen zu können. Aber um „die Welt besser zu machen“, braucht man Hilfe vom System. Immerhin: Dank dem sozialen System Deutschlands, dass jeder Steuerzahler syste­ma­tisch unter­stützt, können _theoretisch_ alle Menschen in diesem Land, egal wer, frei leben. ‚Wohltat‘ per System.

    Und natür­lich hilft eine gemein­nüt­zige Aktion ohne kommer­zi­ellen Hintergedanken der Welt etwas.

    PS: Rebellion gegen Normen im Design sind aber unab­hängig vom Gedanken der Ablehnung der Verhältnisse oder der Besserung der Stellung des Berufs in der Gesellschaft wichtig, da auch Design etwas zur Kultur beitragen kann.

  12. clexs

    was ist schön?
    gutes design ist der kern.
    es braucht solche gedanken;
    um die harte schale zu knacken.
    und spaß und freude und liebe und …

  13. Hans Kohlhase

    Tja liebe Designer, und dann wundert’s euch, dass keiner zuhören mag, wenn’s ihr was erzählen möchtet. Wenn keiner euch „wahr­nehmen“ und „ernst nehmen“ tut, wie’s immer heißt. Ein bissel Eigenwerbung vom guten Spiekermann Erik in Ehren, und dabei so wenig Entfremdung wie möglich (Gruß an Karl!), eh klar.

    Was hadert’s denn, Wohlstandsdekorateure und Medienfloristen, so mit den Realitäten? Stört’s euch daran, dass ihr den bösen Kapitalismus schön verpa­cken müsst? Oder sind’s die 230 Espressos am Tag, die ihr sauft, um bei ange­nehmen Licht ganz schnell die Pixel zu schubsen und über­haupt, solang’s warm is‘!

    Also, auf geht’s, macht’s mal, das alles schöner ausschauen tut, weil schlecht genug is‘ die Welt ja schon. Und viel­leicht fällt dem Spiekermann Erich noch eine ehrli­chere Antwort ein, versprochn hat er’s zwar nicht, der alte Fuchs. Und wer weiß, warum er den Engländern über­haupt so ins Heftel plädo­jiert hat. Hauptsache die Heizung läuft.

  14. Detlef D. Seiner

    Die Pflanze hat zu viel Blattläuse, wo bleibt der Fressfeind, sonst fault sie ab?!

  15. Pascal

    Unfassbar. Ich habe nicht den geringsten Schimmer, was einem der Autor eigent­lich sagen will. Der Begriff „Layout-Sklave“ ist für mich die Spitze des Eisbergs. Sind die Arbeiter bei VW dann auch Sklaven, nur weil sie Tätigkeiten verrichten? Ist jede Tätigkeit, die nicht im Kopf statt­findet Sklaverei oder was soll das bedeuten? Ganz furcht­barer Beitrag aus meiner Sicht und unglaub­lich über­heb­lich in den Details.

  16. Simoniak

    Klasse!

  17. Janni

    Spiekermann sagt doch im Grunde genommen nichts anderes als dass er letzten Endes KEIN wirk­li­ches Problem damit hat, kommer­ziell zu arbeiten – auch wenn wir alle natür­lich viel lieber ausschließ­lich tolle wich­tige welt­ret­tende Kunstprojekte machen würden. Wer es als Designer nicht aushält, Dienstleister für Wirtschaftsunternehmen zu sein, hätte Künstler werden sollen und nicht Designer (Wobei im übrigen auch der Künstler, wenn er von seiner Arbeit leben möchte, sich mit den Gesetzen des Marktes herum­schlagen muss).

    In einem Punkt bin ich aber anderer Meinung als Spiekermann und seine First-Things-First-Kollegen: Nicht die Tatsache, dass Designer „käuf­lich“ sind, unter­gräbt die Wertschätzung der Gesellschaft für unseren Berufsstand, sondern die bei Designern weit verbrei­tete „ach, dieses kommer­zi­elle Zeugs mache ich doch nur, um meine Miete zu zahlen“-Haltung. Wie man in den Wald ruft, so schallt es nunmal heraus.

    Ich jeden­falls bin von Herzen gerne Dienstleister und halte es für eine wich­tige und rich­tige Aufgabe, meinen Kunden bei ihrem Unternehmen zu helfen – und zwar so, dass es möglichst für alle Beteiligten Sinn macht und sich rechnet.

    Und ja, dann kommt es schonmal vor, dass man an einem Tag einen AIDS-Kongress bewirbt und am nächsten einen Tabakkonzern.

  18. Ilona Koglin

    Ich glaube, das hier beschrie­bene Problem – den Widerspruch zwischen dem, was man für richtig hält und dem, was man meint machen zu können (wobei ich auch glaube, dass wir Deutsche uns oft zu wenig zutrauen) – kann man überall in unserer Gesellschaft spüren. Dass es derzeit das Gefühl zunimmt, dass es bei uns zuneh­mend unge­recht zu geht, weiß wohl jeder, der Zeitung oder im Internet liest. Gleichzeitig trägt aber jeder dazu bei, das große Ganze am laufen zu halten. Wie man das ändern können soll, das weiß wohl niemand zu beant­worten (weder die Politiker, noch die Unternehmensführer, noch die Designer, noch die Journalisten et cetera). Vielleicht müssen wir so einen Widerspruch einfach ertragen… Ich denke wichtig ist vor allem, dass wir uns nicht ausein­ander divi­dieren lassen – dort die „schlimmen“ Designer, Politiker, Journalisten, Hartz-IV-Empfänger, Immigranten, Rentner usw. / hier wir, die „Guten“. Stimmt: unsere Gesellschaft hat gute und schlechte Aspekte. Dass sie gute hat, heißt nicht, dass man nichts gegen die schlechten tun sollte. Es ist jeden­falls besser, abends konsum­kri­ti­sche Kunstgegenstände in einer kleinen Off-Galerie zu präsen­tieren, als gar nichts zu machen.

  19. erik spiekermann

    Nur zu den Fakten: ich schreibe seit drei Jahren eine Kolumne für Blueprint, die von Jürgen über­setzte erschien im August-Heft und neulich in der online-Ausgabe. Diese wurde entdeckt und über Twitter verbreitet, nicht von mir. Die Blueprint Ausgabe befasste sich mit dem Anti-Design Event, das Neville Brody in London kura­tierte. Da ich nichts davon halte, wenn wir uns mit Ausstellungen und kunst­ähn­li­chen Aktionen gegen unsere eigene Arbeitssituation stellen, habe ich diesen Kommentar verfasst. Ich bin kein Revolutionär, sondern Dienstleister, frage mich aber gele­gent­lich, ob wir unsere Fähigkeiten, auf die ja auch Florian hinweist, nicht besser einsetzen können als ständig Probleme zu lösen, die nicht wirk­lich welt­be­we­gend sind. Mit diesem Dilemma müssen wir aber alle leben, das allein habe ich sagen wollen. Plakate gegen Übel wie Krieg zu gestalten, ist nur etwas für Maulhelden, weil sie nichts ändern und für den Gestalter hier­zu­lande das einzige Risiko mit sich bringen, damit in Kunstausstellungen zu gelangen.

    Ich weiss nicht, in welcher Firma ich Kollegen für 230,– Tagessatz beschäf­tige, was übri­gens ein Monatsgehalt von mehr als 4600 bedeu­tete – nicht schlecht. Auch unsere freien Mitarbeiter haben Verträge, wenn auch befristet, und wir bezahlen unseren Praktikanten mehr als den Bafög-Satz. Krisensichere Arbeitsplätze gibt es sowenig in dieser Branche, wie es eine Garantie dafür gibt, dass neue Auftraggeber zur Tür herein­kommen. Viele der unzäh­ligen kleinen Büros wären froh, wenn sie mehr als 200 Euro am Tag für ihre Arbeit – beson­ders im kultu­rellen Bereich – erzielen könnten.

    Tucholsky hat schon geschrieben, dass Ironie – Espressomaschine, Zentralheizung, Layout-Sklaven – nur was für Erwachsene ist.

  20. Philipp Schilling

    Designerinnen und Designer, die bei ihrer Berufswahl allen Ernstes davon ausgehen, dass sie in ihrem Berufsleben niemals für die „bösen“ Kapitalisten arbeiten werden, sind selbst schuld, wenn die Wahrheit plötz­lich ganz anders aussieht.

    Wem dieser Berufsalltag zu viel Entfremdung bedeutet, der kümmere sich – und das ist durchaus nicht ironisch gemeint – um die Einführung eines bedin­gungs­losen Grundeinkommens, da besteht noch viel Kommunikationsbedarf.

    @Frank Meier: Wenn Zeitgeist bedeutet, dass wir die allge­meinen Probleme endlich wieder besser wahr­nehmen, nachdem wir ein Jahrzehnt lang die Augen vor allem verschlossen haben, dann freue ich mich sehr, dass im Moment viele so „zeit­geistig“ unter­wegs sind.

  21. Designer

    Der Artikel von Erik erin­nert mich an die guten, wenn auch teils pole­mi­schen, Texte von Otl Aicher (z.B. in „die welt als entwurf“) in denen er die Zwickmühle und Krise beschreibt in der sich das heutige Design befindet.

    Schade das Herr Spiekermann resi­gniert, anstatt einen Lösungsansatz anzu­bieten.

  22. Donald

    ich schweige und lese diesen Artikel und Kommentare :)

  23. thomas junold

    @donald: alter schwede donald, deine preise … auch so eine sache. wer sich so in den keller arbeitet. muss doch nicht sein oder?

  24. erik spiekermann

    Schade das Herr Spiekermann resi­gniert, anstatt einen Lösungsansatz anzu­bieten.

    Ich resi­gniere über­haupt nicht, ich mache meine Arbeit. Und zum Rest habe ich unter Florians Text eine Erwiderung geschrieben. Nur soviel: in den letzten 40 Jahren habe ich mit meiner Arbeit, in meinen Büros etwa 500 Kolleginnen und Kollegen mehr oder weniger beein­flusst. Etliche davon haben heute ihre eigenen Büros oder lehren an Hochschulen, oft genug mit einem Gutachten von mir dafür empfohlen. Ist das Resignation?

  25. Stephan

    Man sollte sich als Designer nicht wich­tiger nehmen als man ist. Design ist eine Dienstleistung. Die von Designern zu lösenden Probleme würde ich nicht als nichtig hinstellen, da an dieser Kette auch wieder Arbeitsplätze in den Unternehmen unserer Auftraggeber hängen. Das hat zu mindest bei uns auch nichts mit bösem Kapitalismus zu tun. Funktionierende Unternehmen stärken letzt­end­lich die Gesellschaft.

    Das Interessante an Design ist doch gerade sein verbor­gener Zugang in das Bewusstsein. Als Designer habe ich viel mehr Einfluss auf ein Unternehmen oder die Gesellschaft, als es dieser oder der Geschäftsführung oft bewusst ist. Also kann ich indi­rekt auch lenkend eingreifen, um im Sinne des gemein­sammen Erfolges Unternehmensbilder zu formen. Manchmal springt der Funke auf den Manager über.

    Für den Weltfrieden und eine saubere Umwelt bin ich doch eh. Daran ändert meine Arbeit doch nix.

  26. thomas junold

    @stephan: das würde ich so nicht 1:1 unter­schreiben. wenn du für amnesty inter­na­tional oder green­peace arbeiten würdest, kann deine arbeit viel­leicht eine menge ändern, findest du nicht?

    design ist schon ein biss­chen als eine reine dienst­leis­tung, wer das nur so nüch­tern sieht, der brennt doch auf spar­flamme, statt lich­terloh. ;)

    ich persön­lich steh voll drauf, wenn ein kunde sich freut oder eine sache erfolg hat oder leide im gegenzug, wenn eine wirk­lich gute sache aus welchen gründen auch immer nicht genommen wird. :)

  27. Immer noch die gleiche Vroni

    @ Erik
    „Es war schon immer leicht, in der sicheren Umgebung von Kunstzeitschriften oder Galerien zu protes­tieren,…“

    Stimmt. Guter Satz.
    Und auch noch voll in das Wespennest getroffen.
    :-)

    Wer Designer ist, kann sich schlecht aus dem System stehlen. Nicht einmal so tun als ob. (Die Kunstgalerie und das Protestplakat sind ja eben­falls Teil des bestehenden Systems, auch wenn das nicht jedem immer sofort klar ist.)

    War auch mal nur ein kleiner Layouter und wollte nichts als schöne Seiten liefern. War jung und brauchte das Geld. :-) Ich war ein kleiner Anhübscher und wollte genau und nur das.

    Erst später wurde mir klar, dass wirk­lich gute Sachen nur gelingen können, wenn wenn man über die Anweisungen, die man bekommt, hinaus­denkt. Das Ergebnis des Nachdenkens kompe­tent mitteilt, statt es verbit­tert zu verheim­li­chen.
    (Heimlich und empört am Rechner zu brodeln ist anschei­nend eine beliebte Eigenschaft von frei­be­ruf­li­chen Grafikern. Was ich daran merke, dass manche Auftraggeber recht erstaunt sind, wenn eine eigene Sichtweise geäu­ßert wird: Es kommt anschei­nend selten vor, sie sind es nicht gewohnt. Manchmal sind sie verär­gert, manchmal aber positiv über­rascht.

  28. student xy

    es gibt doch auch desi­gner, welche fast auss­schließ­lich für lokale kultur­ein­rich­tungen oder benefit gestalten. meist schon gegen geld – wobei doch weniger als normal und dann noch für einen „guten zweck“.

    und wie ist es mit street-art künst­lern und graf­fiti-sprayern, welche nur aus protest gegen das system heim­lich ange­fangen haben und später gegen geld große aufträge leisten?

  29. ich

    was genau heißt „anti-design“?

  30. Stephan

    @thomas: das stimmt schon, dass der Wirkungsgrad des eigenen Handelns stark von der Motivation des Auftraggebers abhängt. Aber als Designer bin ich kein passiver Befehlsempfänger sondern kann mehr oder weniger in bestimmte Prozesse eingreifen. Ich persön­lich liebe die Herausforderung zu sehen wie weit sich ein Auftraggeber in bestimmten Punkten bewegen lässt. Natürlich habe ich auch das andere Extrem kennen gelern, in dem Gestalter die Vorgaben der Klienten kommen­tarlos 1:1 umsetzen. Is ja auch nich so prall.

    Die reine Dienstleistung sehe ich in der Form meiner Arbeit begründet, da es (bei mir) immer darum geht für einen Auftraggeber eine Lösung zu erar­beiten. Im Schaffensprozess selbst bin ich natür­lich Feuer und Flamme und freue oder gräme mich wie du. Eine gewisse kühle Sachlichkeit gestehe ich mir zu, um Abstand wahren zu können. Das ist aber eine persön­liche Entscheidung und darf nicht auf alle Designer über­tragen verstanden werden. Da tickt zum Glück eh jeder etwas anders.

  31. Frank

    Der Kommentar #13 von Hans Kohlhase fasst eigent­lich alles sehr schön zusammen, gut auf den Punkt gebracht​.Im Grunde gibt’s danach nix mehr zu sagen.

  32. till1

    wie erik im kommentar schon erläu­terte: „anti-design“ sowie die pole­mi­schen anmer­kungen im artikel beziehen vor allem auf das „anti design festival“ mit der leit­figur neville brody.

    http://​www​.anti​de​sign​fes​tival​.com/

  33. Carlos

    Lieber Erik Spiekermann,

    ist es denn wirk­lich wahr, dass Sie nie für Banken arbeiten?

    Ich glaube das nämlich nicht… 

  34. johannes

    Mensch Carlos,
    nein, erik arbeitet nicht für Banken, siehe die Liste „Auftraggeber“: ABN Amro Bank, Aegon Bank, Commerzbank, FGH Bank, geld​shop​.nl, iBank, Rabobank, Sozialversicherungsbank. Auch nicht für Tabakunternehmen: Camel Active. Und ebenso nicht für Versicherungen. Siehe auch hier der Vollständigkeit halber. — Das ist doch alles Ironie vom Erik, Mensch! Auch die Zentralheizung ist nur Ironie! Das verstehen so Leute wie Du und ich halt nicht, das tun nur Erwachsene wie erik verstehen!

  35. erik spiekermann

    @ johannes
    Eigentlich lohnt es sich nicht, ewig-neidi­schen, boshaften Leuten wie dir Aufmerksamkeit zu schenken, aber zur Aufklärung für die anderen muss es wohl sein. Meine Kolumne schreibe ich für Blueprint, ein engli­sches Magazin, das hier­zu­lande kaum jemand kennt. Eine reine Übersetzung (auch wenn Jürgen das prima gemacht hat) ist offen­sicht­lich nicht so einfach. Wenn ich von Banken rede oder anderen „bösen“ Auftraggebern, dann hat das in London einen anderen Klang als in Berlin. Dort hängen nämlich alle Designbüros viel mehr ab von Aufträgen aus dem Finanzsektor, weil die Briten kaum noch etwas herstellen. Und dieser Sektor ist dort beson­ders aufge­fallen durch nied­rige Moral und gieriges Absahnen. Das Wort „Bank“ steht dort also symbo­lisch für Unmoral.

    Natürlich enthält die Liste unserer Auftraggeber der letzten zehn Jahre viele Banken, weil nicht jeder Banker ein Verbrecher ist und weil Banken früher eher einen guten Ruf hatten. Unsere Kollegen in Amsterdam arbeiten gerade für ABN Amro, eine staat­liche Bank. In Berlin haben wir derzeit keine Bank als Auftraggeber – leider oder Gottseidank. Denn wie wir entscheiden würden, wenn es darum ginge einen Auftrag anzu­nehmen oder abzu­lehnen ange­sichts der Tatsache, dass wir jeden Monat 50 und mehr Gehälter zahlen müssen, dass mag ich nicht zu sagen. Genau um dieses Dilemma zwischen Moral, unserer Rolle in der Gesellschaft und der Verantwortung den Mitarbeitern gegen­über ging es in meinem Artikel. Ich habe kein Rezept, obwohl ich dieses Geschäft seit 40 Jahren betreibe. Immerhin disku­tieren wir solche Themen bei Edenspiekermann. Wer nie darüber nach­denken musste, ob er einen Auftrag ablehnt oder Mitarbeiter entlässt, kann da nicht mitdis­ku­tieren.

    Immerhin haben wir unsere Haltung gegen­über unbe­zahlten Pitches auf eben der Website bekannt gemacht, aus der du zitierst. Und wir halten uns daran. Möchte mal wissen, wer von den ganzen Besserwissern und Moralaposteln hier dazu die gleiche Einstellung nicht nur mit dem Mund vertritt, sondern auch durch­hält.

  36. erik spiekermann

    Im Übrigen könnte ich einfach meine Kommentare anonym veröf­fent­li­chen wie viele hier. Dann könnte ich alles behaupten, wie viele hier, müsste aber nichts beweisen. Wer weiss denn, wie die Leute handeln, die hier das große Wort schwingen, weil niemand weiss, dass sie Rumpelstilzchen heissen?

  37. thomas junold

    es ist wirk­lich schade, dass ausge­rechnet die person, die dem grafik­de­sign in unserem land so viel gegeben hat und sich wirk­lich so dafür einsetzt, dass uns über­haupt jemand ernst nimmt, so recht­fer­tigen muss. ihr namen­losen neid­hammel solltet euch echt schämen, aber anonym rummaulen ist hier ja ein diskus­si­onstil, wenn die argu­mente fehlen. ausfälle dieser art sind ja keine neuig­keit.

  38. Christian

    Zitat Eric Spiekermann: „Wir werden als das wahr­ge­nommen, was wir haupt­säch­lich tun: Leute, die dem häss­li­chen Gesicht des Kapitalismus ein Make-up verpassen. “

    Aha. Tun wir das haupt­säch­lich? Überhaupt: wer ist „wir“? Wieso ist das Gesicht des Kapitalismus häss­lich – ist das nicht eine Frage des Geschmacks? Was ist der „Kapitalismus“?

    Ich sag mal so: Make-up trage ich auf, wenn ich etwas kaschieren oder polieren möchte, das entweder nicht da oder nicht auf den ersten Blick erkennbar ist.
    Design mit Make-up zu verglei­chen erscheint mir ange­sichts der breiten Anwendungspalette von Design etwas zu reduk­tio­nis­tisch. Es sei denn der Autor möchte uns mit dieser Aussage provo­zieren…

    Oder spricht er aus der Elfenbeinturm-Perspektive eines Auftragnehmers der großen Markenwelt, wo tatsäch­lich krea­tives Design regel­mäßig dazu miss­braucht wird, künst­lich Bedürfnisse zu wecken, die vorher so nicht da waren?

  39. Jan Middendorp

    Tatsächlich ist dieses ‚Wir‘, vor allem in der englisch­spra­chigen Metaliteratur üblich, ein verwir­rendes (und viel­leicht fiktives) ‚Wir‘. Es wird allzu oft in wohl­ge­meinten Moralpredikten von Leuten benutzt, die sich mit diesem ‚Wir‘, das sie beschreiben, gerade nicht iden­ti­fi­zieren möchten. Entweder das, oder sie benutzen das ‚Wir‘ in einer Selbstbeschuldigung einem Publikum gegen­über, das sie gern in die Beschuldigung mitein­be­ziehen möchten, während dieses Publikum dies ablehnt, da es noch jung und idea­lis­tisch ist, oft umsonst oder für wenig Geld arbeitet und nur Auftraggeber hat, die nett, kultu­rell und blei­frei sind.
    Nicht viele Designer haben wirk­lich ein Doppelleben. Es gibt einfach im Design Parallelleben, die ganz unter­schied­lich sind. Es gibt Grafiker, die ein Unternehmen führen und mehrere Leute beschäf­tigen; Geschäftsführer also, die ein Haus und ein Auto besitzen (oder mehrere von beidem), die in guten Restaurants essen, Kunst und viele Bücher kaufen, sich gut kleiden und viel reisen. Das ist gut für die Wirtschaft und sicher nicht tadelns­wert, aber sie brau­chen einen bestimmten Umsatz, um sich das leisten zu könnnen. Sie gehören nicht zu der glei­chen Klasse von Designern, die einen Schreibtisch mieten, anstatt einen Büroraum, und froh sind, dass sie es nach Jahren von gefähr­li­chem Leben endlich in die Krankenversicherung geschafft haben. Es gibt Designer, die diese letzte Kategorie nie verlassen werden – nicht weil sie unfähig sind, ‚Karriere zu machen‘, sondern weil sie entschieden haben, nur Arbeit zu machen, die inter­es­sant, begeis­ternd und 100% ‚gut‘ ist. Die Entscheidung, kommer­zi­eller Grafiker oder Kommunikationsdesigner zu werden, ist kein Fall der höheren Gewalt. Es ist eine Wahl.

  40. Etienne Girardet

    hey, die debatte hier ist schon eine weile her – aber ich lese sie erneut mit großem inter­esse. das bleibt eine span­nende frage: fürwas, für wen und zu welchen bedin­gungen bieten wir unser hand­werk an. disku­tieren wir sie immer weiter!

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