Das Symbol hat glaub ich die Bundeszentrale für politische Bildung eingeführt und bedeutet “Angehörige männlichen (breite Schultern) und weiblichen (Kleid) Geschlechts”. Man kann es nach einem Wort benutzen, um beide Formen auszudrücken, also etwa “Liebe Mitbürger[Symbol]” wäre demnach gleichbedeutend mit “Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger”. Oder so…
Hah! Ich kenne es … zuerst (und bisher auch nur) gesehen im “Timer 2006/2007″, dem Taschenkalender des bpb. Dort wurde es im Prolog sogar erklärt, ich zitiere (ohne die Spannung zu nehmen): “Unser Vorschlag zur besseren Lesbarkeit”. Nach wie vor finde ich es einen absoluten Blödsinn und furchtbar irritierend.
Das Symbol wird von der Bundeszentrale für Politische Bildung benutzt, um auch die weibliche Form eines Begriffs mit einzuschließen, also z.B. “Leser▽” statt “Leserinnen und Leser” oder LeserInnen.
Political Correctness FTW!
Das Symbol ist eine Yoga Stellung aus dem »Red Tantra« die zu zweit ausgeführt wird, wobei beide gleichzeitig ein- und ausatmen und wobei es auf dem Höhepunkt der Ekstase zum Geschlechtsverkehr kommen kann.
Darf man nicht mehr “Liebe MitbürgerInnen” verwenden?
Oder “MetallfacharbeiterIn” bzw. “Metallfachbearbeiter/-in” oder auch “Metallfacharbeiterin (w/m)”? :-)
Ihr habt recht, das Zeichen ist ein Beitrag zur political correctness. So wird es in Drucksachen der Bundezentrale für politische Bildung eingesetzt:
Das schreibt die BPB: »[•] steht für die weibliche Form des vorangehenden Begriffs, also z.B. „Bürger[•]“ statt „Bürgerinnen und Bürger“ oder „BürgerInnen“. Ein Vorschlag zur besseren Lesbarkeit – ohne Frauen einfach wegzulassen.«
Abartig. Welche (wirklich) emanzipierte Frau fühlt sich denn durch den Gebrauch der männlichen Form, die grammatisch universelle Bedeutung hat, denn ausgegrenzt?
Ich bin ja eigentlich nicht so drauf, aber warum wird bei dem Zeichen denn der Mann als erstes »genannt«?
Jeder höfliche Jürgen würde doch auch sagen: »Liebe Fontblogleserinnen und Fontblogleser …«
veilleicht ist es passend zu “illuminati” geformt, d.h. der kelch für die frau und das dreieck, mit spitze nach oben, für den mann. alternativ: frau mit großer oberweite, mann mit bierbauch:-)
Welche dieser Figuren soll denn die Frau und welche den Mann symbolisieren? Hat der Mann einen Bierbauch und die Frau eine große Oberweite? Oder hat der Mann breite Schultern und die Frau weite Hüften? Wunderbarer Quatsch mit Soße.
Ich habe echt gerade noch einmal in den Kalender geschaut, um sicherzugehen, dass nicht 1. April ist.. eine total verrückte Idee!
Und wenn das doch alles so schön gleichgestellt sein soll: Warum wird dann die männliche Form + Symbol genommen statt die weibliche Form + Symbol. Das wäre ja auch kürzer als beide Formen ausgeschrieben.
und …
eigentlich gibts doch für sowas schon zeichen:
♀♂
jedenfalls muss man diese nicht erklären die versteht fast jeder. (welches war nochmal weiblich?) wobei natürlich »27 wahre Europäer♀♂« natürlich ebenfalls quatsch ist, aber so wirken die zeichen wenigstens nicht als fremdkörper.
Grandios ist ja, dass ein Zeichen, das PC sein soll, die schrecklichsten physiognomischen Klischees von Mann und Frau zementiert – unabdingbar für ein simplifizierendes Signet, das ja auf Klischees zurückgreifen MUSS, aber wie wunderbar entblößend für diesen ganzen Prozess.
Gruselig. Als Mann kann man nicht ohne Weiteres sagen, dass eine Form reicht (die männliche ist kürzer und damit praktischer), aber ich denke, dass ich das auch sagen würde, wenn ich eine Frau wäre. Beim Plural ist es eh klar, da sind alle mit dabei. Dieses Zeichen im Text funktioniert wie ein Index oder ein Sternchen, es unterbricht den Lesefluss radikal. Es ist an keine Schrift formal angepasst, es ist schwierig in den Binnenformen und unausgewogen in den Proportionen. Es wird jeden Text auseinander hauen, mit dem Ergebnis, dass politische Korrektheit als nervige Unterbrechung des Inhalts auftritt. Wenn ich einen Text lese, will ich den Gedanken verfolgen. Dieses Zeichen, genau wie alle anderen Gender-Formulierungen funken mehr oder weniger leise dazwischen. Ich finde es am angenehmsten, wenn die Autoren irgendwo im Text anmerken, dass sie von der Existenz von Frauen Kenntnis genommen haben und sonst einen gut lesbaren Text verfassen.
Die Stadt Münster hat das übrigens sehr elegant geregelt. Bei allen Publikationen steht »Herausgeberin: Stadt Münster«, was immer wieder leichtes Stutzen hervorruft. Gefiel mir auf Anhieb.
Soll dieses Zeichen auch einen Unicode-Platz bekommen?
In Polen findet man übrigens die Zeichen „Dreieck/Spitze nach unten“ und „Dreieck/Spitze nach oben“ auf Toilettentüren. Wer sich da nicht sicher ist, wo er hingehört, muss vorher einen vorsichtigen Blick hinter die Türen riskieren …
Kann vor allem HD Schellnack und Christian beipflichten.
Außerdem frage ich mich, wie man dieses Unzeichen handschriftlich schreibt. Eine liegende Acht mit Umlautpünktchen? Steht das dann für UNENDLICHEN blÖdsinn?
seh’ ich das falsch oder ersetzt das Zeichen dann in Wahrheit nur das nervige “innen” … damit ist doch gar nichts gewonnen?! Die männliche Form im Stamm bleibt doch … oder bin ich jetzt total blöde …
ist es nicht ungerecht (um nicht zu sagen: politisch unkorrekt), dass dieses zeichen zwitter, hermaphroditen und transsexuelle ausgrenzt? hier muss auf jeden fall nachgebessert werden!
Ich habe mal einen Text gelesen, der komplett die weibliche Form verwendet hat, mit dem Hinweis, die Männer mögen sich auch angesprochen fühlen.
Das war schon komisch, weil ungewohnt. Wirklich ausgegrenzt habe ich mich nicht gefühlt. Aber ich habe mir die ganze Zeit Frauen vorgestellt, wenn von Ämtern, Berufen etc. die Rede war.
Also, liebe Fontblogleserinnen, einen schönen Tag noch!
@41, Christian
Da muß ich dich enttäuschen. “Herausgeberin: Stadt Münster” entspricht einfach dem grammatischen Geschlecht. Die Stadt. Städte und Gemeinden entsprechend ihres grammatischen Geschlechts zu referenzieren, ist in Verwaltungsvorgängen gang und gebe, ganz typisch auch bei Gerichtsverfahren. Jede beklagte Stadt (oder GmbH oder AG oder was auch immer Gesellschaft) wird da als “die Beklagte” geführt.
Andererseits – wenn Du es als Hinweis auf das Gleichstellungsbewußtsein des Autors verstehst, dann ist das ja auch in Ordnung ;-)
Duo für Doppeltriangel, was denn sonst!
Toilette für nicht gleichgeschlechtliche siamesische Zwillinge :)
Mutter-Kind-Turnen?
Grrrr? (Punkte sind Augen)
Judo?
Fahrstuhl?
Viva hat jetzt ein Spiel für die Wii?
Ich hätte spontan auf Tanzen getippt.
Das Symbol hat glaub ich die Bundeszentrale für politische Bildung eingeführt und bedeutet “Angehörige männlichen (breite Schultern) und weiblichen (Kleid) Geschlechts”. Man kann es nach einem Wort benutzen, um beide Formen auszudrücken, also etwa “Liebe Mitbürger[Symbol]” wäre demnach gleichbedeutend mit “Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger”. Oder so…
Hah! Ich kenne es … zuerst (und bisher auch nur) gesehen im “Timer 2006/2007″, dem Taschenkalender des bpb. Dort wurde es im Prolog sogar erklärt, ich zitiere (ohne die Spannung zu nehmen): “Unser Vorschlag zur besseren Lesbarkeit”. Nach wie vor finde ich es einen absoluten Blödsinn und furchtbar irritierend.
Homer Simpson (links) würgt Bart Simpson (rechts) ;)
Das Symbol wird von der Bundeszentrale für Politische Bildung benutzt, um auch die weibliche Form eines Begriffs mit einzuschließen, also z.B. “Leser▽” statt “Leserinnen und Leser” oder LeserInnen.
Political Correctness FTW!
Schwarzarbeit
Jetzt verstehe ich endlich, warum die Niedersächsiche Landeszentrale für politische Bildung abgeschafft wurde ;-).
Was perverses ;)
Ich will zu diesem Geschöpf nichts mehr sagen müssen. Eigentlich hatte ich’s schon verdrängt…
Das Symbol ist eine Yoga Stellung aus dem »Red Tantra« die zu zweit ausgeführt wird, wobei beide gleichzeitig ein- und ausatmen und wobei es auf dem Höhepunkt der Ekstase zum Geschlechtsverkehr kommen kann.
Darf man nicht mehr “Liebe MitbürgerInnen” verwenden?
Oder “MetallfacharbeiterIn” bzw. “Metallfachbearbeiter/-in” oder auch “Metallfacharbeiterin (w/m)”? :-)
Ihr habt recht, das Zeichen ist ein Beitrag zur political correctness. So wird es in Drucksachen der Bundezentrale für politische Bildung eingesetzt:
Das schreibt die BPB: »[•] steht für die weibliche Form des vorangehenden Begriffs, also z.B. „Bürger[•]“ statt „Bürgerinnen und Bürger“ oder „BürgerInnen“. Ein Vorschlag zur besseren Lesbarkeit – ohne Frauen einfach wegzulassen.«
Das Logo der türkischen Version von VIVA?
SEX!
Hochzeit! Mann trägt Frau über die Schwelle…
Abartig. Welche (wirklich) emanzipierte Frau fühlt sich denn durch den Gebrauch der männlichen Form, die grammatisch universelle Bedeutung hat, denn ausgegrenzt?
Na, die haben ja sonst nichts zu tun. Da kommt man schon mal auf dumme Gedanken.
Überflüssig und hässlich triffts aus meiner Sicht am ehesten.
Ich bin ja eigentlich nicht so drauf, aber warum wird bei dem Zeichen denn der Mann als erstes »genannt«?
Jeder höfliche Jürgen würde doch auch sagen: »Liebe Fontblogleserinnen und Fontblogleser …«
veilleicht ist es passend zu “illuminati” geformt, d.h. der kelch für die frau und das dreieck, mit spitze nach oben, für den mann. alternativ: frau mit großer oberweite, mann mit bierbauch:-)
AVID ;°D
Welche dieser Figuren soll denn die Frau und welche den Mann symbolisieren? Hat der Mann einen Bierbauch und die Frau eine große Oberweite? Oder hat der Mann breite Schultern und die Frau weite Hüften? Wunderbarer Quatsch mit Soße.
das ist echt krank. immer wieder erstaunlich wo die steuergelder hinwandern.
Ich habe echt gerade noch einmal in den Kalender geschaut, um sicherzugehen, dass nicht 1. April ist.. eine total verrückte Idee!
Und wenn das doch alles so schön gleichgestellt sein soll: Warum wird dann die männliche Form + Symbol genommen statt die weibliche Form + Symbol. Das wäre ja auch kürzer als beide Formen ausgeschrieben.
und …
eigentlich gibts doch für sowas schon zeichen:
♀♂
jedenfalls muss man diese nicht erklären die versteht fast jeder. (welches war nochmal weiblich?) wobei natürlich »27 wahre Europäer♀♂« natürlich ebenfalls quatsch ist, aber so wirken die zeichen wenigstens nicht als fremdkörper.
Nich am Bär packen.
Wickelmöglichkeit?
Grandios ist ja, dass ein Zeichen, das PC sein soll, die schrecklichsten physiognomischen Klischees von Mann und Frau zementiert – unabdingbar für ein simplifizierendes Signet, das ja auf Klischees zurückgreifen MUSS, aber wie wunderbar entblößend für diesen ganzen Prozess.
irgendwas mit Sport.
Er greift ihr an die Gurgel, Sie ihm in den Schritt. Typisch gemischtes Doppel. Ist doch völlig normal wenn man sich so richtig fetzt, oder?
Simpel zementiert wird doch eher bei südeuropäischen Familienstreitereien.
Interessant.
Ich hab den Beitrag mal aufgegriffen und im Transgender-Forum zur Diskussion gestellt. Mir war das Zeichen bislang unbekannt.
http://www.transgender-forum.com/trannies_medien/liebe_mitgliederinnenaussenobenuntendavordahintersymbol-t3970.0.html
Das ist das Symbol für die Wolfram Alpha Suchmaschine.
ARD Themenwoche?
Das ist ganz, ganz furchtbar.
Kapitulation der Sprache vor geschlechtergerechter Formulierung? Eine verständliche, aber erbärmliche Idee. Herzerfrischender Unsinn.
Links der Muskelmann und rechts die Frau im Kleid. *g*
Gruselig. Als Mann kann man nicht ohne Weiteres sagen, dass eine Form reicht (die männliche ist kürzer und damit praktischer), aber ich denke, dass ich das auch sagen würde, wenn ich eine Frau wäre. Beim Plural ist es eh klar, da sind alle mit dabei. Dieses Zeichen im Text funktioniert wie ein Index oder ein Sternchen, es unterbricht den Lesefluss radikal. Es ist an keine Schrift formal angepasst, es ist schwierig in den Binnenformen und unausgewogen in den Proportionen. Es wird jeden Text auseinander hauen, mit dem Ergebnis, dass politische Korrektheit als nervige Unterbrechung des Inhalts auftritt. Wenn ich einen Text lese, will ich den Gedanken verfolgen. Dieses Zeichen, genau wie alle anderen Gender-Formulierungen funken mehr oder weniger leise dazwischen. Ich finde es am angenehmsten, wenn die Autoren irgendwo im Text anmerken, dass sie von der Existenz von Frauen Kenntnis genommen haben und sonst einen gut lesbaren Text verfassen.
Die Stadt Münster hat das übrigens sehr elegant geregelt. Bei allen Publikationen steht »Herausgeberin: Stadt Münster«, was immer wieder leichtes Stutzen hervorruft. Gefiel mir auf Anhieb.
Soll dieses Zeichen auch einen Unicode-Platz bekommen?
> Soll dieses Zeichen auch einen Unicode-Platz bekommen?
Mit einem OpenType-feature, welches das Zeichen wieder passend zur gesetzten Schrift in „/-innen“ umwandelt?
Schönen Tag noch von hinnen …
ganz klar: »Neue Väter«
Er trägt das Kind im Hanftuch umgewickelt spazieren.
In Polen findet man übrigens die Zeichen „Dreieck/Spitze nach unten“ und „Dreieck/Spitze nach oben“ auf Toilettentüren. Wer sich da nicht sicher ist, wo er hingehört, muss vorher einen vorsichtigen Blick hinter die Türen riskieren …
Kann vor allem HD Schellnack und Christian beipflichten.
Außerdem frage ich mich, wie man dieses Unzeichen handschriftlich schreibt. Eine liegende Acht mit Umlautpünktchen? Steht das dann für UNENDLICHEN blÖdsinn?
Bei VIVA wurde das Budget gekürzt?
seh’ ich das falsch oder ersetzt das Zeichen dann in Wahrheit nur das nervige “innen” … damit ist doch gar nichts gewonnen?! Die männliche Form im Stamm bleibt doch … oder bin ich jetzt total blöde …
http://www.swanksigns.org/
Ganz klar: die Kamasutra-Bande!
ich tippe mal auf ein Mutter/Vater, – also mehr auf ein Eltern- oder Ehepaar-Symbol
:)
ist es nicht ungerecht (um nicht zu sagen: politisch unkorrekt), dass dieses zeichen zwitter, hermaphroditen und transsexuelle ausgrenzt? hier muss auf jeden fall nachgebessert werden!
irgendwas mit mann und frau.. oder frau und mann
Ich habe mal einen Text gelesen, der komplett die weibliche Form verwendet hat, mit dem Hinweis, die Männer mögen sich auch angesprochen fühlen.
Das war schon komisch, weil ungewohnt. Wirklich ausgegrenzt habe ich mich nicht gefühlt. Aber ich habe mir die ganze Zeit Frauen vorgestellt, wenn von Ämtern, Berufen etc. die Rede war.
Also, liebe Fontblogleserinnen, einen schönen Tag noch!
Faye Dunaway als Joan Crawford: “KEINE DRAHTBÜGEL!”
http://www.youtube.com/watch?v=bUZdXUI3VKo&feature=related
Sit-up Assistant?
@41, Christian
Da muß ich dich enttäuschen. “Herausgeberin: Stadt Münster” entspricht einfach dem grammatischen Geschlecht. Die Stadt. Städte und Gemeinden entsprechend ihres grammatischen Geschlechts zu referenzieren, ist in Verwaltungsvorgängen gang und gebe, ganz typisch auch bei Gerichtsverfahren. Jede beklagte Stadt (oder GmbH oder AG oder was auch immer Gesellschaft) wird da als “die Beklagte” geführt.
Andererseits – wenn Du es als Hinweis auf das Gleichstellungsbewußtsein des Autors verstehst, dann ist das ja auch in Ordnung ;-)
Ein Kleiderbügel für Mann und Frau. Hat aber auch irgendetwas von VIVA.
Mir sieht es SEHR nach nem Smiley aus
1. geburtshilfsvorbereitungskurs
2. mehrSitUpsGegenDieÜbergewichtigkeitInDerJungenBevölkerung
“support siamesische zwillinge e.v.”
oder gab es schon ne auflösung?