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	<title>Kommentare zu: Warum soll ;-) keine Marke sein d&#252;rfen?</title>
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	<description>TÃ¤glich News und Meinungen aus der Grafikszene</description>
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		<title>Von: Oliver Adam</title>
		<link>http://www.fontblog.de/warum-soll-keine-marke-sein-duerfen/comment-page-1#comment-101088</link>
		<dc:creator>Oliver Adam</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Dec 2008 08:51:20 +0000</pubDate>
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		<description>Liebe Daphnia, auch Du wirfst zwei Dinge in einen Topf: n&#228;mlich das, was erlaubt ist, und das, was die Firmen versuchen herauszuschinden. Nur weil O2 Â»&#252;ber die Str&#228;nge schl&#228;gtÂ«, hei&#223;t dies nicht, dass dies auch in der Realit&#228;t m&#246;glich und erfolgreich ist.

So ging die Geschichte zwischen O2 und dem Medizinunternehmen aus:

&lt;i&gt;Die Weinmann GmbH+Co.KG und die O2 (Germany) GmbH &amp; Co. OHG einigten sich &#252;ber die Verwendung des chemischen Zeichens &quot;O2&quot; f&#252;r Sauerstoff. Demzufolge setzt der M&#252;nchener Mobilfunkanbieter das Markenzeichen ausschlie&#223;lich in der Telekommunikation ein und der Hamburger Medizinhersteller wie bisher &#252;blich im Gebiet der Medizin/Gesundheit. Beide Unternehmen begr&#252;&#223;en diese Abgrenzung und unterstreichen damit, dass Markenschutz in angemessenen Schutzbereichen ein notwendiges Instrument zur Verhinderung von Nachahmern darstellt und zur verbraucherfreundlichen Markttransparenz beitr&#228;gt.&lt;/i&gt;

Abegsehen von dem Verbraucher-Bla-Bla ist und bleibt klar, was ich unter Punkt 12, 22 und 23 erl&#228;utert habe, und was &lt;i&gt;hering&lt;/i&gt; unter Punkt 21 erg&#228;nzt hat.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Daphnia, auch Du wirfst zwei Dinge in einen Topf: n&#228;mlich das, was erlaubt ist, und das, was die Firmen versuchen herauszuschinden. Nur weil O2 Â»&#252;ber die Str&#228;nge schl&#228;gtÂ«, hei&#223;t dies nicht, dass dies auch in der Realit&#228;t m&#246;glich und erfolgreich ist.</p>
<p>So ging die Geschichte zwischen O2 und dem Medizinunternehmen aus:</p>
<p><i>Die Weinmann GmbH+Co.KG und die O2 (Germany) GmbH &amp; Co. OHG einigten sich &#252;ber die Verwendung des chemischen Zeichens &#8220;O2&#8243; f&#252;r Sauerstoff. Demzufolge setzt der M&#252;nchener Mobilfunkanbieter das Markenzeichen ausschlie&#223;lich in der Telekommunikation ein und der Hamburger Medizinhersteller wie bisher &#252;blich im Gebiet der Medizin/Gesundheit. Beide Unternehmen begr&#252;&#223;en diese Abgrenzung und unterstreichen damit, dass Markenschutz in angemessenen Schutzbereichen ein notwendiges Instrument zur Verhinderung von Nachahmern darstellt und zur verbraucherfreundlichen Markttransparenz beitr&#228;gt.</i></p>
<p>Abegsehen von dem Verbraucher-Bla-Bla ist und bleibt klar, was ich unter Punkt 12, 22 und 23 erl&#228;utert habe, und was <i>hering</i> unter Punkt 21 erg&#228;nzt hat.</p>
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	<item>
		<title>Von: Daphnia pulex</title>
		<link>http://www.fontblog.de/warum-soll-keine-marke-sein-duerfen/comment-page-1#comment-101056</link>
		<dc:creator>Daphnia pulex</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Dec 2008 18:17:11 +0000</pubDate>
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		<description>Warum wird hier immer als Beispiel genannt, O2 sei ein chemisches Symbol und somit f&#252;r die gleichnamige Telekomunikationsfirma lediglich in diesem Bereich relevant? Immerhin hat sie auch schon ein Medizintechnikunternehmen juristisch belangt, weil dieses das chemische Symbol f&#252;r ein Beatmungsger&#228;t (also v&#246;llig au&#223;erhalb des Telefonbereichs und mit passendem Bezug zu ihrem Produkt) verwenden wollte. ( http://www.heise.de/tp/r4/artikel/19/19698/1.html )
Da&#223; die Firmen ihre gesch&#252;tzten Zeichen &#252;ber Geb&#252;hr strapazieren und gerne &#039;mal &#252;ber die Str&#228;nge schlagen, ist doch wohl nichts neues; nur hier wird so getan, als sei es ganz normal und harmlos.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Warum wird hier immer als Beispiel genannt, O2 sei ein chemisches Symbol und somit f&#252;r die gleichnamige Telekomunikationsfirma lediglich in diesem Bereich relevant? Immerhin hat sie auch schon ein Medizintechnikunternehmen juristisch belangt, weil dieses das chemische Symbol f&#252;r ein Beatmungsger&#228;t (also v&#246;llig au&#223;erhalb des Telefonbereichs und mit passendem Bezug zu ihrem Produkt) verwenden wollte. ( <a href="http://www.heise.de/tp/r4/artikel/19/19698/1.html" >http://www.heise.de/tp/r4/artikel/19/19698/1.html</a> )<br />
Da&#223; die Firmen ihre gesch&#252;tzten Zeichen &#252;ber Geb&#252;hr strapazieren und gerne &#8216;mal &#252;ber die Str&#228;nge schlagen, ist doch wohl nichts neues; nur hier wird so getan, als sei es ganz normal und harmlos.</p>
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	<item>
		<title>Von: Oliver Adam</title>
		<link>http://www.fontblog.de/warum-soll-keine-marke-sein-duerfen/comment-page-1#comment-101031</link>
		<dc:creator>Oliver Adam</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Dec 2008 11:40:33 +0000</pubDate>
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		<description></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><i>nat&#252;rlich kann jemand seine Agentur/Firma/Konzern â€œ;-)â€? nennen und das sch&#252;tzen lassenâ€¦</i></p>
<p>Das bezweifle ich sehr. Nat&#252;rlich kann jeder seine Agentur so nennen. Die <i>Wort</i>marke wird es sich nicht sch&#252;tzen lassen k&#246;nnen, wenn &#252;berhaupt, dann die Wort-Bild-Marke â€“ also die Optik der Buchstaben Semikolon, Bindestrich und runde Klammer rechts, gestaltet etwa in einem eigens erstellen Schriftschnitt. Das hie&#223;e aber, jeder k&#246;nnte diese Zeichenkombination kommerziell verwenden. Er m&#252;sste nur einen anderen Schriftschnitt w&#228;hlen &#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Oliver Adam</title>
		<link>http://www.fontblog.de/warum-soll-keine-marke-sein-duerfen/comment-page-1#comment-101030</link>
		<dc:creator>Oliver Adam</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Dec 2008 11:33:21 +0000</pubDate>
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		<description>@ Tobi

V&#246;llig korrekt. Nat&#252;rlich k&#246;nnte man die &#220;berlegungen noch ausdehnen, zum Beispiel auf das Feld der &#196;hnlichkeiten: Wie w&#228;re es, wenn ein Softwareunternehmen den Claim w&#228;hlen w&#252;rde: Â»Where do you want to klick today?Â«? (H&#246;chstwahrscheinlich unzul&#228;ssig.) Oder darauf, dass Marken auch ohne Eintragung ins Markenregister Markenschutz erlangen etc. Ich denke aber, die Richtung ist klar.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Tobi</p>
<p>V&#246;llig korrekt. Nat&#252;rlich k&#246;nnte man die &#220;berlegungen noch ausdehnen, zum Beispiel auf das Feld der &#196;hnlichkeiten: Wie w&#228;re es, wenn ein Softwareunternehmen den Claim w&#228;hlen w&#252;rde: Â»Where do you want to klick today?Â«? (H&#246;chstwahrscheinlich unzul&#228;ssig.) Oder darauf, dass Marken auch ohne Eintragung ins Markenregister Markenschutz erlangen etc. Ich denke aber, die Richtung ist klar.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: hering</title>
		<link>http://www.fontblog.de/warum-soll-keine-marke-sein-duerfen/comment-page-1#comment-101026</link>
		<dc:creator>hering</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Dec 2008 10:47:27 +0000</pubDate>
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		<description>Die anf&#228;nglich gemachten Beispiele hinken. Ob &quot;O2&quot; &quot;AEG&quot; oder whatever, allesamt Firmennamen und keine &quot;stehenden&quot; Begriffe in der angewandten Kommunikation.
Nat&#252;rlich kann ich mir meinen Firmennamen sichern lassen; nat&#252;rlich muss ich das f&#252;r den relevanten Bereich tun; nat&#252;rlich kann jemand seine Agentur/Firma/Konzern &quot;;-)&quot; nennen und das sch&#252;tzen lassen...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die anf&#228;nglich gemachten Beispiele hinken. Ob &#8220;O2&#8243; &#8220;AEG&#8221; oder whatever, allesamt Firmennamen und keine &#8220;stehenden&#8221; Begriffe in der angewandten Kommunikation.<br />
Nat&#252;rlich kann ich mir meinen Firmennamen sichern lassen; nat&#252;rlich muss ich das f&#252;r den relevanten Bereich tun; nat&#252;rlich kann jemand seine Agentur/Firma/Konzern &#8220;;-)&#8221; nennen und das sch&#252;tzen lassen&#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Tobi</title>
		<link>http://www.fontblog.de/warum-soll-keine-marke-sein-duerfen/comment-page-1#comment-101024</link>
		<dc:creator>Tobi</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Dec 2008 10:23:34 +0000</pubDate>
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		<description>@Oliver Adam

Zu ber&#252;cksichtigen ist auch der â€ž&#252;berragende Bekanntheitsgradâ€œ, der die Warengruppen sprengen kann: ob z. B. â€žWhere do you want to go today?â€œ au&#223;erhalb der angemeldeten Warengruppe tats&#228;chlich frei verwendbar ist, w&#228;re also im Zweifelsfall vor Gericht zu kl&#228;ren. Bei besonders bekannten Marken und Claims ist die Lage daher nicht so eindeutig wie dargestellt.

â€žT-Comâ€œ ist nur eine Marke unter vielen, die die Deutsche Telekom angemeldet hat. Die Markeninhaberin ist also nicht nicht â€žT-Comâ€œ, sondern die â€žDeutsche Telekomâ€œ.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Oliver Adam</p>
<p>Zu ber&#252;cksichtigen ist auch der â€ž&#252;berragende Bekanntheitsgradâ€œ, der die Warengruppen sprengen kann: ob z. B. â€žWhere do you want to go today?â€œ au&#223;erhalb der angemeldeten Warengruppe tats&#228;chlich frei verwendbar ist, w&#228;re also im Zweifelsfall vor Gericht zu kl&#228;ren. Bei besonders bekannten Marken und Claims ist die Lage daher nicht so eindeutig wie dargestellt.</p>
<p>â€žT-Comâ€œ ist nur eine Marke unter vielen, die die Deutsche Telekom angemeldet hat. Die Markeninhaberin ist also nicht nicht â€žT-Comâ€œ, sondern die â€žDeutsche Telekomâ€œ.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: johannes</title>
		<link>http://www.fontblog.de/warum-soll-keine-marke-sein-duerfen/comment-page-1#comment-101023</link>
		<dc:creator>johannes</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Dec 2008 10:22:38 +0000</pubDate>
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		<description>http://ahoipolloi.blogger.de/stories/1289568/</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://ahoipolloi.blogger.de/stories/1289568/" >http://ahoipolloi.blogger.de/stories/1289568/</a></p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Raketentim</title>
		<link>http://www.fontblog.de/warum-soll-keine-marke-sein-duerfen/comment-page-1#comment-101022</link>
		<dc:creator>Raketentim</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Dec 2008 09:49:37 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;a href=&quot;http://farm1.static.flickr.com/124/405045346_db1fcfaf19_o.jpg&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Der Playboy hat ja schon in den Sechzigern Emoticons versteckt. Gewisserma&#223;en.&lt;/a&gt;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://farm1.static.flickr.com/124/405045346_db1fcfaf19_o.jpg"  rel="lightbox[2783]">Der Playboy hat ja schon in den Sechzigern Emoticons versteckt. Gewisserma&#223;en.</a></p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Bert Vanderveen</title>
		<link>http://www.fontblog.de/warum-soll-keine-marke-sein-duerfen/comment-page-1#comment-101021</link>
		<dc:creator>Bert Vanderveen</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Dec 2008 09:49:02 +0000</pubDate>
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		<description>If the combination of the characters ; - and ) is protected by tradmark law, one CAN use the characters
. , - and )
With some subtle baselineshifting and kerning the same effect can be obtained and no laws will be broken!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>If the combination of the characters ; &#8211; and ) is protected by tradmark law, one CAN use the characters<br />
. , &#8211; and )<br />
With some subtle baselineshifting and kerning the same effect can be obtained and no laws will be broken!</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: HD Schellnack</title>
		<link>http://www.fontblog.de/warum-soll-keine-marke-sein-duerfen/comment-page-1#comment-100997</link>
		<dc:creator>HD Schellnack</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 14 Dec 2008 21:18:45 +0000</pubDate>
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		<description>Ich sage ja auch gar noicht, ob irgendetwas gut oder schlecht ist - immer schwierige Kategorien - sondern eher genau, dass diese Unterscheidung an ihre Grenzen kommt. ;-D</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich sage ja auch gar noicht, ob irgendetwas gut oder schlecht ist &#8211; immer schwierige Kategorien &#8211; sondern eher genau, dass diese Unterscheidung an ihre Grenzen kommt. ;-D</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: thomas &#124; BFA</title>
		<link>http://www.fontblog.de/warum-soll-keine-marke-sein-duerfen/comment-page-1#comment-100987</link>
		<dc:creator>thomas &#124; BFA</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 14 Dec 2008 17:34:41 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.fontblog.de/?p=2783#comment-100987</guid>
		<description>HD: dna-sequenzen zu sch&#252;tzen kann durchaus sinn machen. du hast vergessen das lebewesen zu erw&#228;hnen, dessen dna dann betrachtet wird. ich rede jetzt mal nicht von humaner dna.

wird ein medikament beispielsweise mit hilfe von gentechnisch ver&#228;ndert organismen hergestellt, oder eine wichtige vorstufe, so ist es nicht ganz unerheblich sich genau die schritte, die gemacht werden m&#252;ssen, bis das bakterium/pilz/zelle xyz, genau das macht, sch&#252;tzen zu lassen oder die sequenz des enzyms welches ver&#228;ndert wird. 
denn genau wie beim designer liegen hier die f&#228;higkeiten und wissensgebiete der foscher und mikrobiologen. und hier liegt der vorteil, den eine firma haben kann. 
mitunter vergehen bis zu 10 jahre, bis ein medikament die freigabe erh&#228;lt. bis dahin ist jede menge geld und zeit reingeflossen.  und da medizin in der freien wirtschaft stattfindet ist das durchaus legitim sich die arbeit sch&#252;tzen zu lassen. forschung ist eine verflucht teure angelegenheit und sie nutzt im medizinischen bereich doch mehr menschen, als das sie schadet. da sollte das geld um forschen zu k&#246;nnen auch reingeholt werden k&#246;nnen, bzw. die arbeit einfach gesch&#252;tzt werden d&#252;rfen

also so einfach ist das nicht ;-) auch wenn das manche buchautoren gerne so h&#228;tten. ;-)
vieles von dem, was foscher an guten tun, wird durch vermarktungsprozesse wieder zunichte gemacht, das ist richtig.

was weniger sch&#246;n ist, ist die tatsache, dass firmen sich sequenzen pro forma sch&#252;tzen lassen damit kein anderer damit geld verdient. dann wirds ein wenig &#228;rgerlich. 

so genug des exkurses ;-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>HD: dna-sequenzen zu sch&#252;tzen kann durchaus sinn machen. du hast vergessen das lebewesen zu erw&#228;hnen, dessen dna dann betrachtet wird. ich rede jetzt mal nicht von humaner dna.</p>
<p>wird ein medikament beispielsweise mit hilfe von gentechnisch ver&#228;ndert organismen hergestellt, oder eine wichtige vorstufe, so ist es nicht ganz unerheblich sich genau die schritte, die gemacht werden m&#252;ssen, bis das bakterium/pilz/zelle xyz, genau das macht, sch&#252;tzen zu lassen oder die sequenz des enzyms welches ver&#228;ndert wird.<br />
denn genau wie beim designer liegen hier die f&#228;higkeiten und wissensgebiete der foscher und mikrobiologen. und hier liegt der vorteil, den eine firma haben kann.<br />
mitunter vergehen bis zu 10 jahre, bis ein medikament die freigabe erh&#228;lt. bis dahin ist jede menge geld und zeit reingeflossen.  und da medizin in der freien wirtschaft stattfindet ist das durchaus legitim sich die arbeit sch&#252;tzen zu lassen. forschung ist eine verflucht teure angelegenheit und sie nutzt im medizinischen bereich doch mehr menschen, als das sie schadet. da sollte das geld um forschen zu k&#246;nnen auch reingeholt werden k&#246;nnen, bzw. die arbeit einfach gesch&#252;tzt werden d&#252;rfen</p>
<p>also so einfach ist das nicht ;-) auch wenn das manche buchautoren gerne so h&#228;tten. ;-)<br />
vieles von dem, was foscher an guten tun, wird durch vermarktungsprozesse wieder zunichte gemacht, das ist richtig.</p>
<p>was weniger sch&#246;n ist, ist die tatsache, dass firmen sich sequenzen pro forma sch&#252;tzen lassen damit kein anderer damit geld verdient. dann wirds ein wenig &#228;rgerlich. </p>
<p>so genug des exkurses ;-)</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: HD Schellnack</title>
		<link>http://www.fontblog.de/warum-soll-keine-marke-sein-duerfen/comment-page-1#comment-100981</link>
		<dc:creator>HD Schellnack</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 14 Dec 2008 15:09:29 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.fontblog.de/?p=2783#comment-100981</guid>
		<description>Was an hier aber sch&#246;n sieht ist, dass einer der Kernbereiche unserer T&#228;tigkeit - geistiges Urheberrecht - in einer von einer Flut von Marken und M&#246;chtegern-marken gepr&#228;gten hyperkommerziellen Welt an seine Grenzen kommt. Absurder als die Registrierung einer Zeichenkette erscheint da die Aneldung von Patenten auf DNS-Str&#228;nge, ebenso wie die oft abstrus wirkenden Versuche der kreativen Output verwaltenden und vermarktenden Industrien, ihre Â«RechteÂ» zu sch&#252;tzen. Die Demarkationslinie von Eigentum (und Eigentum schlechthin) und sozialer Verantwortung verschiebt sich von der tats&#228;chlichen, greifbaren Produktion in den viel schwierigeren Bereich von Wissen und Semiotik, in die Welt von Bits und Bytes, von Tonfolgen, Rhythmen, Bildersequenzen, Farbkombinationen, Zeichenfolgen und und und. 

Einerseits leben wir als Designer, wie Musiker und Filmemacher, wie Autoren und Forscher, von der Lizensierung und Nutzung unserer Ideen, andererseits sind wir auch privat Opfer einer Maschine von Rechteverwertern und Rechte-Claim-Marodeuren, die bestenfalls l&#228;stig sind, schlimmstenfalls eine massive Einschr&#228;nkung des globalen Austausch von Ideen bewirken und somit effektive Fortschrittsbremser sind.

Zwischen Torrent und Kopierschutz, zwischen OpenSource und Innovationsschutz als finanziellem Entwicklungsanreiz ist ein wahres Minenfeld von v&#246;llig widerspr&#252;chlichen, wiewohl absolut gleichwertig richtigen Postionen auszumachen - und hier gilt es einen Common Sense zu entwickeln, der national funktioniert, der aber vor allem auch im Auge hat, dass es l&#228;ngst kein International mehr gibt und bestenfalls noch die Zollbeamten etwas auf Landesgrenzen geben. Neben vielen anderen grundlegenden Ver&#228;nderungen, die das Internet - die faszinierendste und schrecklichste Erfindung der Menschheit noch vor der Atombombe - uns bringen wird, ist die komplette Ver&#228;nderung des Denkens &#252;ber die Funktion und Rolle geistigen Eigentums sicher eine der grundlegendsten. Denn im westlichen Glaspalast leben wir inzwischen von diesem geistigen Eigentum - man produziert ja nicht mehr wirklich Greifbares -, andererseits wird sich langfristig wohl kaum eine virtuelle Firewall zum Rest der Welt bauen lassen, die sich - legal oder durch Diebstahl - Teilhabe an diesem Informationsschatz erk&#228;mpfen wird.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Was an hier aber sch&#246;n sieht ist, dass einer der Kernbereiche unserer T&#228;tigkeit &#8211; geistiges Urheberrecht &#8211; in einer von einer Flut von Marken und M&#246;chtegern-marken gepr&#228;gten hyperkommerziellen Welt an seine Grenzen kommt. Absurder als die Registrierung einer Zeichenkette erscheint da die Aneldung von Patenten auf DNS-Str&#228;nge, ebenso wie die oft abstrus wirkenden Versuche der kreativen Output verwaltenden und vermarktenden Industrien, ihre Â«RechteÂ» zu sch&#252;tzen. Die Demarkationslinie von Eigentum (und Eigentum schlechthin) und sozialer Verantwortung verschiebt sich von der tats&#228;chlichen, greifbaren Produktion in den viel schwierigeren Bereich von Wissen und Semiotik, in die Welt von Bits und Bytes, von Tonfolgen, Rhythmen, Bildersequenzen, Farbkombinationen, Zeichenfolgen und und und. </p>
<p>Einerseits leben wir als Designer, wie Musiker und Filmemacher, wie Autoren und Forscher, von der Lizensierung und Nutzung unserer Ideen, andererseits sind wir auch privat Opfer einer Maschine von Rechteverwertern und Rechte-Claim-Marodeuren, die bestenfalls l&#228;stig sind, schlimmstenfalls eine massive Einschr&#228;nkung des globalen Austausch von Ideen bewirken und somit effektive Fortschrittsbremser sind.</p>
<p>Zwischen Torrent und Kopierschutz, zwischen OpenSource und Innovationsschutz als finanziellem Entwicklungsanreiz ist ein wahres Minenfeld von v&#246;llig widerspr&#252;chlichen, wiewohl absolut gleichwertig richtigen Postionen auszumachen &#8211; und hier gilt es einen Common Sense zu entwickeln, der national funktioniert, der aber vor allem auch im Auge hat, dass es l&#228;ngst kein International mehr gibt und bestenfalls noch die Zollbeamten etwas auf Landesgrenzen geben. Neben vielen anderen grundlegenden Ver&#228;nderungen, die das Internet &#8211; die faszinierendste und schrecklichste Erfindung der Menschheit noch vor der Atombombe &#8211; uns bringen wird, ist die komplette Ver&#228;nderung des Denkens &#252;ber die Funktion und Rolle geistigen Eigentums sicher eine der grundlegendsten. Denn im westlichen Glaspalast leben wir inzwischen von diesem geistigen Eigentum &#8211; man produziert ja nicht mehr wirklich Greifbares -, andererseits wird sich langfristig wohl kaum eine virtuelle Firewall zum Rest der Welt bauen lassen, die sich &#8211; legal oder durch Diebstahl &#8211; Teilhabe an diesem Informationsschatz erk&#228;mpfen wird.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: CHR15</title>
		<link>http://www.fontblog.de/warum-soll-keine-marke-sein-duerfen/comment-page-1#comment-100979</link>
		<dc:creator>CHR15</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 14 Dec 2008 13:55:03 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.fontblog.de/?p=2783#comment-100979</guid>
		<description>Herzlichen Dank an Oliver Adam und Jan Middendorp aka Jan M. f&#252;r die einzig sinnreichen Kommentare bislang zu einem wirklich relevanten Thema. 

Fakten sind einfach unschlagbar.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Herzlichen Dank an Oliver Adam und Jan Middendorp aka Jan M. f&#252;r die einzig sinnreichen Kommentare bislang zu einem wirklich relevanten Thema. </p>
<p>Fakten sind einfach unschlagbar.</p>
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	<item>
		<title>Von: Oliver Adam</title>
		<link>http://www.fontblog.de/warum-soll-keine-marke-sein-duerfen/comment-page-1#comment-100949</link>
		<dc:creator>Oliver Adam</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 13 Dec 2008 14:50:20 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.fontblog.de/?p=2783#comment-100949</guid>
		<description>@ Jan:

Hier geht viel munter durcheinander, vielleicht kann ich aufkl&#228;ren:

Zuerst muss man unterscheiden zwischen Privat und Kommerz. Was das Private angeht, kann sich niemand etwas aneignen und verbieten, auch nicht Buchstabenkombinationen des Alltags. Niemand w&#252;rde Dir jemals verbieten k&#246;nnen, den Satz Â»Wo wollen Sie heute hinfahren?Â« in der privaten Korrespondenz zu verwenden. Insofern ist der gerne verwendete Vorwurf, Firma X rei&#223;e sich Farbe, Buchstaben etc. ein f&#252;r alle Mal unter den Nagel, schlicht falsch.

Im kommerziellen Bereich muss man widerum zwischen den Markenklassen unterscheiden. Angenommen, Microsoft hat ihren Claim Â»Where do you want to go today?Â« f&#252;r die Klasse der Software sch&#252;tzen lassen, hei&#223;t das nichts weiter, als dass alle Firmen, die ebenfalls im Bereich Software arbeiten, diesen Claim nicht verwenden d&#252;rften. Jedoch k&#246;nnte eine andere Firma, die im Bereich Lebensmittel operiert, diesen Claim sehr wohl verwenden. Also ist der pauschale Vorwurf, Firma X rei&#223;e sich Farbe, Buchstaben etc. im kommerziellen Bereich komplett unter den Nagel, ebenfalls falsch. Der Markenschutz gilt nur f&#252;r die Klassen, in denen der Markeninhaber arbeitet und in denen er die Marke angemeldet hat.

Die gerne ins Visier genommene T-Com sitzt manchmal zu Unrecht auf der Anklagebank, was zum Beispiel die Farbe Magenta angeht. Richtig ist, dass jedermann die Farbe Magenta verwenden kann, auch kommerziell. Richtig ist, dass dies nicht gilt f&#252;r Firmen, die in den gleichen Bereichen arbeiten wie die T-Com. 

Gedankenexperiment und Umkehrschluss: Nat&#252;rlich k&#246;nnte die T-Com die Farbe Magenta auch f&#252;r den Lebensmittelbereich markentechnisch sch&#252;tzen lassen â€“ oder f&#252;r alle Klassen. Sie m&#252;sste aber nachweisen, dass sie in diesen Klassen arbeiten w&#252;rde bzw. die Farbmarke nutzt. Das kann sie aber nicht. Daher kann sie auch in den anderen Klassen keinen Markenschutz erwerben.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Jan:</p>
<p>Hier geht viel munter durcheinander, vielleicht kann ich aufkl&#228;ren:</p>
<p>Zuerst muss man unterscheiden zwischen Privat und Kommerz. Was das Private angeht, kann sich niemand etwas aneignen und verbieten, auch nicht Buchstabenkombinationen des Alltags. Niemand w&#252;rde Dir jemals verbieten k&#246;nnen, den Satz Â»Wo wollen Sie heute hinfahren?Â« in der privaten Korrespondenz zu verwenden. Insofern ist der gerne verwendete Vorwurf, Firma X rei&#223;e sich Farbe, Buchstaben etc. ein f&#252;r alle Mal unter den Nagel, schlicht falsch.</p>
<p>Im kommerziellen Bereich muss man widerum zwischen den Markenklassen unterscheiden. Angenommen, Microsoft hat ihren Claim Â»Where do you want to go today?Â« f&#252;r die Klasse der Software sch&#252;tzen lassen, hei&#223;t das nichts weiter, als dass alle Firmen, die ebenfalls im Bereich Software arbeiten, diesen Claim nicht verwenden d&#252;rften. Jedoch k&#246;nnte eine andere Firma, die im Bereich Lebensmittel operiert, diesen Claim sehr wohl verwenden. Also ist der pauschale Vorwurf, Firma X rei&#223;e sich Farbe, Buchstaben etc. im kommerziellen Bereich komplett unter den Nagel, ebenfalls falsch. Der Markenschutz gilt nur f&#252;r die Klassen, in denen der Markeninhaber arbeitet und in denen er die Marke angemeldet hat.</p>
<p>Die gerne ins Visier genommene T-Com sitzt manchmal zu Unrecht auf der Anklagebank, was zum Beispiel die Farbe Magenta angeht. Richtig ist, dass jedermann die Farbe Magenta verwenden kann, auch kommerziell. Richtig ist, dass dies nicht gilt f&#252;r Firmen, die in den gleichen Bereichen arbeiten wie die T-Com. </p>
<p>Gedankenexperiment und Umkehrschluss: Nat&#252;rlich k&#246;nnte die T-Com die Farbe Magenta auch f&#252;r den Lebensmittelbereich markentechnisch sch&#252;tzen lassen â€“ oder f&#252;r alle Klassen. Sie m&#252;sste aber nachweisen, dass sie in diesen Klassen arbeiten w&#252;rde bzw. die Farbmarke nutzt. Das kann sie aber nicht. Daher kann sie auch in den anderen Klassen keinen Markenschutz erwerben.</p>
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	<item>
		<title>Von: Jan Middendorp</title>
		<link>http://www.fontblog.de/warum-soll-keine-marke-sein-duerfen/comment-page-1#comment-100948</link>
		<dc:creator>Jan Middendorp</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 13 Dec 2008 14:10:12 +0000</pubDate>
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		<description>W&#246;rter und Buchstabenkombinationen, die wir in den Alltag gebrauchen und brauchen, sollten nicht als Marke gesch&#252;tzt werden d&#252;rfen. Weil das heissen w&#252;rde, dass (nur) Firmen mit unbeschr&#228;nkten finanziellen Ressourcen, so wie z. B. T-Com, sich Elemente der Sprache zueignen k&#246;nnen, von den sie nicht die Urheber sind, und die allen und deshalb niemandem geh&#246;ren. Namen: OK, braucht man, au&#223;erdem ist es praktisch, wenn andere nicht den gleichen verwenden. Einzelne Buchstaben, Lesezeichen, Farben aber kann man nicht besitzen, oder sollte man nicht besitzen k&#246;nnen. 

Ich w&#252;rde noch weiter gehen, und auch S&#228;tze aus dem Alltag von der Zueignung mittels Geld freihalten. Mich interessiert die Frage, ob man Sprache &#252;berhaupt besitzen kann. Microsoft hat 1995 die Frage Â»Where do you want to go today?Â« weltweit sch&#252;tzen lassen. Beim einem Besuch an Berlin in dem Jahr (FUSE-Konferenz) entdeckte ich, dass die BVG Werbung machte mit dem Satz Â»Wo wollen Sie heute hinfahren?Â«, also genau dasselbe. H&#228;tte Microsoft vor Gericht gehen k&#246;nnen? Und was bedeutet es genau, wenn so eine allt&#228;gliche Redewendung (oder auch &quot;I&#039;m loving it&quot;, &quot;Just do it&quot;) Marke wird? Sollten Taxifahrer ein auditives â„¢ einf&#252;gen, wenn sie den Satz aussprechen? Ich erinnere mich eine Diskussion zwischen J&#252;rgen und dem Autor von Â»Simplify You LifeÂ« â„¢, dessen Anwalte sofort ihre juristische Artillerie auffuhren als der Satz in einer FontShop-Werbung benutzt wurde. Klar, es war Werbung, und keine Alltagssituation. Aber die Grenze ist nicht eindeutig. Ein Corporate Blog ist Werbung *und* Alltag; eine Zeitschrift ist Kultur, Opinion *und*  Kommerzielles Produkt; ich m&#246;chte nicht erleben, dass man jede Kopfzeile die man irgendwo ver&#246;ffentlichen m&#246;chte, auf m&#246;glichen Urheberrechtlichen Konsequenzen durchrecherchieren mu&#223;.
&#220;brigens bin ich nicht der Â»Jan M.Â« des ersten Beitrages dieser Diskussion. Die Abk&#252;rzung Â»Jan M.Â«â„¢ wird schon seit 30 Jahren von mir gebraucht und kann deshalb als eine durch Gewohnheitsrecht erworbene Marke betrachtet werden. Â»Jan M.Â«, dein Nachname bitte!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>W&#246;rter und Buchstabenkombinationen, die wir in den Alltag gebrauchen und brauchen, sollten nicht als Marke gesch&#252;tzt werden d&#252;rfen. Weil das heissen w&#252;rde, dass (nur) Firmen mit unbeschr&#228;nkten finanziellen Ressourcen, so wie z. B. T-Com, sich Elemente der Sprache zueignen k&#246;nnen, von den sie nicht die Urheber sind, und die allen und deshalb niemandem geh&#246;ren. Namen: OK, braucht man, au&#223;erdem ist es praktisch, wenn andere nicht den gleichen verwenden. Einzelne Buchstaben, Lesezeichen, Farben aber kann man nicht besitzen, oder sollte man nicht besitzen k&#246;nnen. </p>
<p>Ich w&#252;rde noch weiter gehen, und auch S&#228;tze aus dem Alltag von der Zueignung mittels Geld freihalten. Mich interessiert die Frage, ob man Sprache &#252;berhaupt besitzen kann. Microsoft hat 1995 die Frage Â»Where do you want to go today?Â« weltweit sch&#252;tzen lassen. Beim einem Besuch an Berlin in dem Jahr (FUSE-Konferenz) entdeckte ich, dass die BVG Werbung machte mit dem Satz Â»Wo wollen Sie heute hinfahren?Â«, also genau dasselbe. H&#228;tte Microsoft vor Gericht gehen k&#246;nnen? Und was bedeutet es genau, wenn so eine allt&#228;gliche Redewendung (oder auch &#8220;I&#8217;m loving it&#8221;, &#8220;Just do it&#8221;) Marke wird? Sollten Taxifahrer ein auditives â„¢ einf&#252;gen, wenn sie den Satz aussprechen? Ich erinnere mich eine Diskussion zwischen J&#252;rgen und dem Autor von Â»Simplify You LifeÂ« â„¢, dessen Anwalte sofort ihre juristische Artillerie auffuhren als der Satz in einer FontShop-Werbung benutzt wurde. Klar, es war Werbung, und keine Alltagssituation. Aber die Grenze ist nicht eindeutig. Ein Corporate Blog ist Werbung *und* Alltag; eine Zeitschrift ist Kultur, Opinion *und*  Kommerzielles Produkt; ich m&#246;chte nicht erleben, dass man jede Kopfzeile die man irgendwo ver&#246;ffentlichen m&#246;chte, auf m&#246;glichen Urheberrechtlichen Konsequenzen durchrecherchieren mu&#223;.<br />
&#220;brigens bin ich nicht der Â»Jan M.Â« des ersten Beitrages dieser Diskussion. Die Abk&#252;rzung Â»Jan M.Â«â„¢ wird schon seit 30 Jahren von mir gebraucht und kann deshalb als eine durch Gewohnheitsrecht erworbene Marke betrachtet werden. Â»Jan M.Â«, dein Nachname bitte!</p>
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		<title>Von: x vor einem u</title>
		<link>http://www.fontblog.de/warum-soll-keine-marke-sein-duerfen/comment-page-1#comment-100923</link>
		<dc:creator>x vor einem u</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Dec 2008 23:25:45 +0000</pubDate>
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		<description>J&#252;rgen Huber, &lt;em&gt;Â»[â€¦] die Verwunderung einer Grafik-Designerin [â€¦]Â«&lt;/em&gt; â€” der Typoblog-Leserin und die Fontblog-Leser reibt sich vor Verwunderung die Augen, die Grafik-Designerin Alexander Sandy Kaltenborn dagegen denkt vielleicht an seine/ihre eigenen Worte zum Thema beim entsprechenden Typo-Vortrag und ich empfehle in dem Zusammenhang &lt;a href=&quot;http://www.typoberlin.de/blog/archives/351&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt; HDs Zusammenfassung&lt;/a&gt; von Double-Standardsâ€™-Chris-Rehbergers Er&#246;rterung &lt;em&gt;â€ºwie unsicher Kommunikation, die wir Designer doch eigentlich ma&#223;geschneidert kontrollieren sollen, in Wirklichkeit istâ€¹&lt;/em&gt;.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>J&#252;rgen Huber, <em>Â»[â€¦] die Verwunderung einer Grafik-Designerin [â€¦]Â«</em> â€” der Typoblog-Leserin und die Fontblog-Leser reibt sich vor Verwunderung die Augen, die Grafik-Designerin Alexander Sandy Kaltenborn dagegen denkt vielleicht an seine/ihre eigenen Worte zum Thema beim entsprechenden Typo-Vortrag und ich empfehle in dem Zusammenhang <a href="http://www.typoberlin.de/blog/archives/351" > HDs Zusammenfassung</a> von Double-Standardsâ€™-Chris-Rehbergers Er&#246;rterung <em>â€ºwie unsicher Kommunikation, die wir Designer doch eigentlich ma&#223;geschneidert kontrollieren sollen, in Wirklichkeit istâ€¹</em>.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Oliver Adam</title>
		<link>http://www.fontblog.de/warum-soll-keine-marke-sein-duerfen/comment-page-1#comment-100917</link>
		<dc:creator>Oliver Adam</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Dec 2008 21:18:43 +0000</pubDate>
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		<description>Ofenbar folgt nun das russische Markenamt meiner Argumentation ;-):

SPON: &lt;a href=&quot;http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,596152,00.html&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Russisches Patentamt kassiert Markenschutz f&#252;r ;-)&lt;/a&gt;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ofenbar folgt nun das russische Markenamt meiner Argumentation ;-):</p>
<p>SPON: <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,596152,00.html" >Russisches Patentamt kassiert Markenschutz f&#252;r ;-)</a></p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Thomas</title>
		<link>http://www.fontblog.de/warum-soll-keine-marke-sein-duerfen/comment-page-1#comment-100905</link>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Dec 2008 17:01:36 +0000</pubDate>
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		<description>&quot;Sch&#246;pfungsh&#246;he&quot; bei Markensachen? Dir ist heute einfach nicht gut und das war ein Ausrutscher, oder?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Sch&#246;pfungsh&#246;he&#8221; bei Markensachen? Dir ist heute einfach nicht gut und das war ein Ausrutscher, oder?</p>
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	<item>
		<title>Von: Tom</title>
		<link>http://www.fontblog.de/warum-soll-keine-marke-sein-duerfen/comment-page-1#comment-100904</link>
		<dc:creator>Tom</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Dec 2008 16:57:14 +0000</pubDate>
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		<description>wo genau regt sich spon denn dar&#252;ber auf..? im &#252;brigens h&#228;tte das hierzulande aufgrund der geringen sch&#246;pfungsh&#246;he sicher kaum l&#228;ngeren bestand.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>wo genau regt sich spon denn dar&#252;ber auf..? im &#252;brigens h&#228;tte das hierzulande aufgrund der geringen sch&#246;pfungsh&#246;he sicher kaum l&#228;ngeren bestand.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Oliver Adam</title>
		<link>http://www.fontblog.de/warum-soll-keine-marke-sein-duerfen/comment-page-1#comment-100902</link>
		<dc:creator>Oliver Adam</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Dec 2008 16:26:53 +0000</pubDate>
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		<description>... weil â€“ jedenfalls in Deutschland â€“ ein sog. Freihaltebed&#252;rfnis besteht. Das deutsche Markenamt lehnt den Eintrag von Marken ab, wenn sie nur aus Begriffen bestehen, die entweder allgemeingebr&#228;uchlich sind, also ein Â»Freihaltebed&#252;rfnisÂ« f&#252;r die anderen Marktteilnehmer besteht, oder wenn sie innerhalb der jeweiligen Branche &#252;blich sind. Hier spricht man dann von Â»fehlender UnterscheidungskraftÂ«. Beides d&#252;rfte hier vorliegen. Das Argument Â»Eine Buchstabenkombination als Marke zu registrieren ist weltweit UsusÂ« trifft hier nicht den Kern: Richtig ist, dass Buchstabenkombinationen eben dann nicht zugelassen werden, wenn ihnen sog. Schutzhindernisse entgegenstehen, n&#228;mlich Freihaltebed&#252;rfnis und fehlende Unterscheidungskraft. Der Buchstabenkombination Oâ‚‚ stehen im Bereich Telekommunikation keine Schutzhindernisse entgegen. H&#228;tte jemand versucht, dies im Bereich Chemie sch&#252;tzen zu lassen, w&#228;re der Schutz sehr wahrscheinlich verwehrt worden, weil dort das Sauerstoff-Symbol eine freizuhaltender Buchstabenkombination w&#228;re. Also: Ein und derselbe Begriff k&#246;nnen gesch&#252;tzt werden oder nicht.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230; weil â€“ jedenfalls in Deutschland â€“ ein sog. Freihaltebed&#252;rfnis besteht. Das deutsche Markenamt lehnt den Eintrag von Marken ab, wenn sie nur aus Begriffen bestehen, die entweder allgemeingebr&#228;uchlich sind, also ein Â»Freihaltebed&#252;rfnisÂ« f&#252;r die anderen Marktteilnehmer besteht, oder wenn sie innerhalb der jeweiligen Branche &#252;blich sind. Hier spricht man dann von Â»fehlender UnterscheidungskraftÂ«. Beides d&#252;rfte hier vorliegen. Das Argument Â»Eine Buchstabenkombination als Marke zu registrieren ist weltweit UsusÂ« trifft hier nicht den Kern: Richtig ist, dass Buchstabenkombinationen eben dann nicht zugelassen werden, wenn ihnen sog. Schutzhindernisse entgegenstehen, n&#228;mlich Freihaltebed&#252;rfnis und fehlende Unterscheidungskraft. Der Buchstabenkombination Oâ‚‚ stehen im Bereich Telekommunikation keine Schutzhindernisse entgegen. H&#228;tte jemand versucht, dies im Bereich Chemie sch&#252;tzen zu lassen, w&#228;re der Schutz sehr wahrscheinlich verwehrt worden, weil dort das Sauerstoff-Symbol eine freizuhaltender Buchstabenkombination w&#228;re. Also: Ein und derselbe Begriff k&#246;nnen gesch&#252;tzt werden oder nicht.</p>
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