Süddeutsche Zeitung mit neuer Typografie

Als erste überregionale Tageszeitung im Land ließ sich die Süddeutsche Zeitung maßgeschneiderte Schriftfamilien für alle ihre Kanäle entwickeln. Heute feiern SZ Text, SZ Serif und SZ Sans in der Printausgabe Premiere (vgl. Titelseite, Abbildung oben). Entworfen wurden die Schriften im Verlauf der letzten acht Monate vom Büro ErlerSkibbeTönsmann, namentlich den Type-Designern Henning Skibbe (FF DingbatsFontFont) und Nils Thomsen (MeretOurtype), in enger Zusammenarbeit mit dem SZ-Artdirector Christian Tönsmann (Layout). FontShop begleitete die technische Aufbereitung der 40 Fonts.

Seit Jahren vertritt das Corporate-Font-Team bei FontShop (gemeinsam mit Erik Spiekermann) die These, dass anspruchsvolle Medien und Marken mit einer exklusiv entwickelten Hausschrift

  • ihr Profil maximal schärfen,
  • ihre individuellen Anforderungen maßgeschneidert lösen,
  • lizenzrechtliche Freiheit über alle Kanäle genießen und
  • dies meist weniger kostet als die Lizenz einer Standardschrift.

Bei den deutschen Nachrichtenmedien setzt sich diese Erkenntnis langsam durch; britische und US-amerikanische Zeitungen praktizieren den Individualweg bereits seit Jahren mit Erfolg. Die Tageszeitung (taz) war einst Vorreiter (Schriften: Taz und Tazzer, heute nicht mehr exklusiv), auch der SPIEGEL arbeitet seit über zehn Jahren mit individualisierten Schriftfamilien (modifizierte Franklin Gothic und Linotype Rotation).

Das Aussehen einer etablierten Tageszeitung anzufassen ist stets ein Wagnis. Wer sie über Jahre täglich konsumiert, dies pflegt die wichtigste Kundengruppe zu tun, reagiert kritisch auf optische Veränderungen. Dabei dürfte ein Schriftwechsel allein kaum auffallen. Doch es geht meist um mehr als um mikroskopische Eingriffe, nämlich um makrotypografische Veränderungen (Spalten, Zeilenabstände, Kästen, …) bis hin zu inhaltlichen Aufräumarbeiten. Bei der Süddeutschen hatte sich über Jahre manches eingeschlichen, zunächst aus Nachlässigkeit, doch bald wurde es zu einem Wildwuchs von Ressort-Eigenheiten: »Acht verschiedene Kommentar-Formen, jede Menge Autorenzeilen, krumme Kästen und sonderbare Umtextungen eigenartig geschnittener Bilder …« heißt es in einer aktuellen Selbstanalyse. All dies wurde geordnet, aufgeräumt und manches auch abgeschafft. Die Redaktion feiert den neuen Auftritt mit einem populären Vergleich: »Die SZ wird nicht gebotoxt, nicht verschnitten, und Silikon kriegt sie auch nicht. Sie bekommt eine neue Garderobe, die zu ihr und vor allem zu ihren Lesern und Freunden passt.«

Unter der programmatischen Überschrift »Die gute Zeitung hat Zukunft«, wendet sich – wie in solchen Fällen üblich – die Chefredaktion an die Leser und erläutert die Beweggründe des Redesigns. »Wir haben zuerst in der Redaktion und dann unter den Lesern erforscht, was bleiben soll, was verändert werden kann, und was gemacht werden muss. Die Schaffung einer neuen Schrift war uns dabei ein sehr wichtiges Anliegen. Die neue Schrift wird zur Identität dieser Zeitung, zur Marke beitragen, sie wird sogar ein bestimmender Teil des Charakters werden.« schrieb Kurt Kister, seit Januar 2011 Chefredakteur der Süddeutschen Zeitung, bereits gestern auf sueddeutsche.de.

Dass der Chefredakteur einer deutschen Tageszeitung die Rolle seiner (neuen) Schrift in einem Atemzug mit redaktionellen Änderungen leidenschaftlich verteidigt, ist eine Anerkennung für alle Typografen und Schriftentwerfer in diesem Land, die seit Jahren für die Nutzung des vielfältigen Angebots kämpfen. Tatsächlich ist die deutsche Font-Szene weltweit anerkannt (wenn nicht sogar führend), gemessen an den Bestsellern, den Umsätzen, den Neuerscheinungen und den neu gegründeten Schriftenhäusern (Foundries).

Wie erklärt man seinen Lesern die Vorzüge der neuen Schrift? Einige Änderungen sind mit bloßem Auge kaum wahrzunehmen, die Wirkung ist subtil. Die Süddeutsche versucht es mit einer Abbildung (oben), die eine Gegenüberstellung von sechs typischen Lettern der bisher verwendeten Excelsior und der neuen SZ Text zeigt. Ein solcher Vergleich ist aufschlussreich für Experten, doch Laien fragen sich angesichts minimaler Kurvenänderungen: ›Was soll das nun bewirken?‹

Würde BMW einen neuen Motor entwickeln und in seinen Prospekten die verbesserten Ventile, Schrauben und Kolben abbilden, wäre das selbst für Autofans wenig aufschlussreich. Erst das Anlassen des Motors, sein Geräusch und eine Probefahrt offenbaren die Vorzüge der überarbeiteten Verbrennungstechnik. Genau so verhält es sich mit Schriftdesign und Typografie. Erst das Zusammenspiel der Buchstaben und das praktische Lesen erbringen den Beweis, wie sich der Feinschliff der Buchstabenkurven auf die Leserlichkeit des Texts auswirkt. Genau das ist die Kunst der Typografie. Das Schriftbild ist so etwas wie das »Grundrauschen der Gestaltung« (SZ), das wir erst bemerken, wenn eine Störung eintritt.

Zu den beseitigten Störungen in ihrem Schriftbild schreibt die SZ heute: »Zu Beginn der Neugestaltung analysierte eine Typografin eine Titelseite der SZ und zählte dort ganze 20 Schriften. Hier hat das grafische Grundrauschen schon fast den Pegel des Lärms erreicht. Das lag unter anderem daran, dass die SZ bisher drei sehr unterschiedliche Schriften verwendete, die Helvetica, die Excelsior und die Times. Nun wird es nur noch eine Grundschrift geben, die SZ-Text, aus der sich alle anderen ableiten. So wird nun aus dem Lärm wieder ein angenehmes Grundrauschen.«

Es war nicht nur wichtig, das Schriftbild zu beruhigen. Die bisher eingesetzten Schriften waren für eine moderne Zeitung veraltet, weil sie einst für den Bleisatz geschnitten wurden. Was in der gedruckten Ausgabe noch halbwegs funktionierte, stößt bei den neuen Medienangeboten an seine Grenzen, also beim E-Paper, bei iPad-Ausgaben, auf der Website und ähnliches. Die neuen SZ-Schriften berücksichtigen auch das Lesen am Bildschirm, und damit sichern sie die Zukunft der Zeitung aus München.

Die Familienstruktur der neuen Süddeutschen-Zeitung-Schriften (40 Fonts):

SZ Text

Regular (inkl. Kapitälchen)
Medium (inkl. Kapitälchen)
Bold (inkl. Kapitälchen)
Black (inkl. Kapitälchen)

Regular Italic
Medium Italic
Bold Italic
Black Italic

SZ Serif

Light (inkl. Kapitälchen)
Regular (inkl. Kapitälchen)
Regular Sub (inkl. Kapitälchen)
Medium (inkl. Kapitälchen)
Bold (inkl. Kapitälchen)
Black (inkl. Kapitälchen)

Light Italic
Regular Italic
Regular Sub Italic
Medium Italic
Bold Italic
Black Italic

SZ Sans

Light (inkl. Kapitälchen)
Regular (inkl. Kapitälchen)
Medium (inkl. Kapitälchen)
Bold (inkl. Kapitälchen)
Black (inkl. Kapitälchen)

Light Italic
Regular Italic
Medium Italic
Bold Italic
Black Italic

SZ Sans Condensed

Light (inkl. Kapitälchen)
Regular (inkl. Kapitälchen)
Medium (inkl. Kapitälchen)
Bold (inkl. Kapitälchen)
Black (inkl. Kapitälchen)

Light Italic
Regular Italic
Medium Italic
Bold Italic
Black Italic

Weitere Informationen: www.sueddeutsche.de/thema/Layout-Reform


29 Kommentare

  1. Mo

    Ein sehr interessanter Artikel. Die eigene Hausschrift, grade auch über unterschiedliche Medien hinweg ist imho ein häufig unterschätzer und vernachlässigter Baustein zur eigenen CI.
    Was vermutlich nicht nur mich berennend interessieren würde: Was kostet sowas? Ist ja schon ein großes Projekt.

  2. a

    Tschüss Helvetica

  3. Severin Wucher

    Lieber Jürgen Siebert, als Süddeutscher und Süddeutsche-Leser freue ich mich sehr über diesen ausführlichen Beitrag. Das Redesign ist gelungen, ein »Bauen im Bestand« an dieser quasi schon denkmalgeschützten Ikone des grafischen (und inhaltlichen) Nonkonformismus. Und schön, dass der Weißwurschtäquator zumindest in typografischen Fragen obsolet geworden ist: Hamburg hilft München. Gratulation an die Kollegen in Hamburg für ihre tolle Arbeit.

  4. Jürgen Siebert

    @Mo Je nach Erfahrung des Schriftentwerfers (vom Berufsanfänger bis zum Jahrzehnte praktizierenden Entwerfer), je nach Schriftstil (Sans, Serif, Italic, …), je nach Familiengröße, je nach Familien-Reproduktion (Interpolation), je nach Zeichenmenge (Ligaturen, Kapitälchen, …), je nach Sprachausbau, je nach Bildschrimoptimierung und je nach Diskussionsbedarf würde ich sagen: zwischen 25 K € und 500+ K €.

  5. Britta

    Danke für diese umfassende Erklärung! Einiges erschließt sich mir als Nicht-Grafikerin aber gar nicht. Ich verstehe natürlich, wie wichtig es ist, an digitale Medien zu denken. Auch die Ruhe im Gesamtbild klingt erfreulich. Aber wenn ich jetzt das g und das ß vergleiche, stehe ich vor einem Rätsel:

    Neu ist, dass der Haken am g (die Serife?) statt eckig nun rund ist. Stattdessen wird am am unteren Bogen des ß nun der Kreis durch eine Ecke ersetzt? Und der Buchstabe bekommt hinten noch ein kleines Schwänzchen, das ihn aussehen lässt wie ein gestutztes F? Wieso das denn, ist doch viel umständlicher und läuft den anderen Buchstaben entgegen? Liegt das “Schwänzchen” an dem alten gotischen Druck-S, aus dessen Vereinigung mit dem z das ß entstanden ist? Jedenfalls scheint mir als Laiin. das neue ß eher kontrapoduktiv. Oder?

  6. Hans D. Ampf

    Liebe Britta, der »Haken« am neuen »Eszett« ist der untere Endstrich (Serife) des »s«, da die Gestalter dem Trend folgend das »Eszett« als Ligatur aus langem s (ſ) und Schluss-s interpretieren. Schade auch, dass die Serifenlose kein einstöckiges g hat, sähe in Überschriften deutlich ruhiger und aufgeräumter aus.
    Die Textschrift finde ich dagegen äußerst gelungen, bemerkenswert ist, wie behutsam hier vorgegangen wurde. Der beste Weg zur Akzeptanz und Nachhaltigkeit der Schrift.

  7. Jürgen Siebert

    Hallo Britta, ganz kurz zu deiner Frage … die »Architektur« der SZ Serif wurde harmonisiert. Bei den von dir zitierten Tropfen und Strichen (= Serifen) handelt es sich um unterschiedliche Strichenden, deren Form meist historisch bzw. stilistisch definiert ist. Wichtig ist am Ende, dass sich ein harmonisches, leicht lesbares Schriftbild ergibt.

    Die (neue) Form des ß hat Hans D. Ampf bereits ausgezeichnet erklärt.

  8. Henning Skibbe

    @ Britta
    Zu dem g-Häckchen muss man sagen, dass es dieses nun in zwei Versionen gibt. Für die Lauftexte wird ein g mit geradem schlichten Strich verwendet, dadurch läuft es in den Druckgrößen weniger zu und stört sich weniger mit angrenzenden Buchstaben. In den Headlineschriften gibt es den Tropfen, da darf es etwas expressiver sein.

    Das ß hatte in der bisherigen Textschrift ja Serifen nach innen und aussen. Um den Innenraum zu öffnen, haben wir die innerer Serife entfernt.

    @ Hans
    Das kleine g in den Headlines gibt es auch als einstöckige Version, aber sie wird standardmäßig nicht eingesetzt. Es stand auch lange als Standard im Raum, aber letztlich hat sich die SZ, wie ich denke zurecht, für das doppelstöckige g entschieden. Es macht zwar nicht eine ganz so ruhige Zeile, bringt aber einen eher literarischen Charakter in die Seiten, der besser zur SZ insgesamt passt. Kurzum, genau diese von dir aufgebrachte Diskussion ist auch im Entstehungsprozess ausführlich geführt worden.

  9. ber

    Henning, warum hat euer Büro noch keine Webseite?

  10. ber

    PS: warum hat sich eigentlich niemand an die verkehrt herum wirkenden “S” und “Z” im Titel gewagt?

  11. Rainer

    Tolle neue Fließtext-Schrift! Mit der SZ Sans bin ich nicht so zufrieden – also als Schrift schon, aber nicht für die SZ: da fehlen mir die Ecken und Kanten. Und sie harmoniert auch nicht so gut mit der SZ Serif bzw. der SZ Text.

    Bei den Seiten mit massenhaft kleinem Text (Sport-Ergebnisse, TV-Programm) erscheint mir der Unterschied zwischen den eingesetzten Condensed Bold und Condensed Regular zu gering, so dass es doch sehr bleiwüstig wirkt. Hier vielleicht auf den Light-Schnitt umsteigen?

    Dass Schriften »die Zukunft der Zeitung aus München sichern«, ist dann doch ein wenig zu stark aufgetragen.

    Und: Haben Schriften Autorität? »Journalisten müssen (…) analysieren, erzählen, einordnen und auch unterhalten. Das alles vermittelt die aus der SZ Text entwickelte Überschriften-Schrift SZ Sans, ohne an Autorität zu verlieren.« (Quelle: http://www.sueddeutsche.de/medien/neue-schriften-in-der-gedruckten-sz-grundrauschen-1.1406251)

  12. Dieter Stockert

    @ Henning Skibbe
    Was ist ein »Häkchen«?

  13. Dieter Stockert

    @ Henning Skibbe
    Gemeint war: Was ist ein »Häckchen«?

  14. R::bert

    @Henning
    SZ Text = „Lauftext“ = „g mit geradem schlichten Strich“?
    Stimmt dann etwas oben in der Abbildung nicht? (Auch wenn ich den Vergleich an dieser Stelle nachvollziehbar finde, wenn man damit die behutsame Anpassung illustrieren wollte : )

  15. R::bert

    @Jürgen
    Danke für den interessanten Artikel! : )

  16. Henning Skibbe

    @ ber:
    Webseite: http://www.erlerskibbetoensmann.com
    SZ-Schriftzug: Der Schriftzug ist ein Klassiker, sowas fässt man ohne Not nicht einfach so mal an. Zudem ist die Raumverteilung so wie sie ist (laut deinen Worten verkehrt herum) extrem spannend und wie ich finde genau richtig. Auf jeden Fall eine “Marotte” der SZ die Leben und Eigenständigkeit in die Zeitung bringen.

    @ Dieter Stockert:
    Mit Häckchen ist das Ohr am oben rechts am g gemeint. Sorry für den ungenauen Terminus.

  17. Henning Skibbe

    @ R::bert
    Auf der Abbildung ist die alternative Form zu sehen – die mit dem Haken. Im regulären Text ist immer die mit Strich zu sehen.

    Achja, Häkchen wird natürlich ohne c geschrieben, meintest du das Dieter?

  18. R::bert

    Die SZ-Text mit alternativem „Tropfen-g“ also über Opentype-Einstellung in den „Headlineschriften“!? Die Fragen zielen einfach darauf hinaus, ob das Tropfen-g der SZ-Text dann überhaupt zum Einsatz kommt. Also nur zum Verständnis.

  19. Henning Skibbe

    @ R::bert
    das Tropfen-“g”, wie du es nennst ist über Opentype anzusteuern, wird aber nur in den Headlines eingesetzt.

  20. R::bert

    Danke. Aber ich dachte in den Headlines kommt die SZ-Serif zum Einsatz? In der Abbildung steht dieses ‚g‘ mit dem Haken/Tropfen aber unter der SZ-Text.

  21. Kucki

    Mir wäre es lieber, wenn alle SZ-Redakteure den Unterschied zwischen Bindestrich und Gedankenstrich kennen würden und den Gedankenstrich auch in seiner Funktion als Bis-, Strecken- und Gegen-Strich einsetzten, besonders im Internet-Auftritt. Dort wären auch die typografisch korrekten Anführungszeichen angebracht.

  22. Tramwaycafe

    Schön ist es, das neue Zeitungsdesign; und ein wenig Kontrapunkt zu den zweifellos ebenso gelungenen Garciaschen «Relaunches» der letzten Jahre von der Die Zeit bis zu den Salzburger Nachrichten.

    Doch gleich beim Blick auf die erste große Seite stellt’s dem geneigten Leser, der geneigten Leserin die Nackenhaare auf. Ganz gewaltig auf: Strei-flichter. Ja, ganz groß ist da von Strei-flichtern zu lesen. Nicht aber von Streif-lichtern.

    Es ist ein Segen der Reichhaltigkeit zeitgemäßer Schriftarten, endlich die Kunst der Ligatur wiederauferstehen zu lassen. Aber diese Kunst will auch eingesetzt werden können. Genau dort, wo sie passt. Und dort nicht, wo sie nicht passt. Ist doch eigentlich auch gar nicht schwer…

  23. bephanten

    what is the name of font that is used when writing the title “süddeutsche zeitung”. it has remained unchanged since 1945, afaik.

  24. Kucki

    Sehr geehrter Herr Skibbe,

    warum konnnten Sie Herrn Plöchinger von der SZ nicht davon
    überzeugen, im neuen Internet-Auftritt die korrekten
    typografischen Anführungszeichen oder die Guillements
    zu verwenden?
    Schlimm ist auch, dass statt des Halbgeviertstrichs in seiner
    Funktion als Gedankenstrich, Bis-Strich, Gegen-Strich und
    Streckenstrich im Internet der SZ überall der Bindestrich
    gesetzt wird.

    Mit freundlichem Gruß

    Franz W. Kuck

  25. Mara

    Auf Schrift achtet sicherlich jeder Leser – deshalb ist es wichtig, wie sie aussieht. Optische Wirkung spielt in diesem Falle eine ziemlich große Rolle (wenn nicht eine der bedeutendsten Rollen). Jetzt habe ich leider keine Möglichkeit, mir richtig und genau anzusehen, wie die allen Buchstaben aussehen, auf den ersten Blick sehe ich aber, dass die einzelnen Buchstaben präziser und aussagekräftiger als vorher sind.

  26. Nouriel

    Seit Jahren vertritt das Corporate-Font-Team bei FontShop (gemeinsam mit Erik Spiekermann) die These, dass anspruchsvolle Medien und Marken mit einer exklusiv entwickelten Hausschrift

    ihr Profil maximal schärfen,
    ihre individuellen Anforderungen maßgeschneidert lösen,
    lizenzrechtliche Freiheit über alle Kanäle genießen und
    dies meist weniger kostet als die Lizenz einer Standardschrift.

    Bitte den Unterschied zu erklären, weshalb die Lizenz einer Standardschrift teurer ist! Thx!

  27. Nouriel

    Fehler beim Verlinken zur Tazzer! Hier die Korrektur:

    https://www.fontshop.com/families/tazzer-text/buy

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