
Die Gewinner des Schriftgestaltungswettbewerbs TDC² sind jetzt – inklusive Schriftmuster – online zu bewundern. Insgesamt 19 Preisträger gab es in den Gruppen Text, Superfamily, Display und Pi-Fonts. Unter den Gewinnern befindet sich jede Menge Work-in-Progress, auf die wir uns freuen dürfen. Einige wenige Fonts sind bereits auf dem Markt, zum Beispiel Fakir (Underware) und Palatino Sans. Die Abbildung oben zeigt den Preisträger Subtil, eine Display-Schrift entworfen von Hanno Bennert und Alexander Gialouris.

Type Directors Club Wettbewerb 2007…
Der Type Directors Club hat entschieden und heute die Siegerschriften des 2007er Wettbewerbs inklsive Schriftmuster veröffentlicht. Es gab insgesamt 19 Preisträger in den Kategorien Text, Type System/Superfamily, Display und Pi & Ornament Fonts…
Subtil sieht aus wie das beste aus Akzidenz, Fago und einem viertel Liter Milch. Glückwunsch
sehe ich das richtig, das NICHT der ausbau einer schrift ein qualitätkriterium ist, sondern die schrift selber, formen und anmutung?
aus meiner sicht, ein gutes zeichen, so »super-familien« wie arno und co setzen die »kleinen« schriftschaffenden doch arg unter druck.
Es hängt dich von der Anwendung ab. Wenn Du die Programmseiten einer TV-Zeitschrift typografisch gestalten möchtest, dann wirst Du gut ausgebaute Schriften (mit Condensed, Compressed, und vielen Strichstärken) sehr begrüßen.
Für das Setzen eines Romans reichen bewährte, 4-köpfige Familien.
vollkommen richtig. aber eine tv-zeitschrift ist doch eher die ausnahme oder?
die tv-zeitschrift war auch nur ein beispiel. es gibt noch andere zeitschriften, erscheinungsbilder u . s. w.
die SUBTIL sieht nett aus, FF DIN meets FF INFO.
Trotzdem ist in den letzten Jahren ein Hang zu Superfamilien zu erkennen.
Ja, das setzt unter Druck.
superfamilien, die auch den anwender fordern im umgang. die überlegungen werden komplexer, welchen schnitt man für welche sache nimmt.
heinrich: ein erscheinungsbild mit mehr als 10 verschiedenen schnitten wird in der anwendung kaum praktikabel sein.
Noch ein Hinweis (in eigener Sache): Die Designerin des Gregoria-Noten-Fonts, Elena Albertoni, wird ihre Schrift im Zusammenhang mit OpenType-Technik und einen Rückblick auf die Entwicklung und Herkunft der gregorianischen Noten auf der TYPO in einem kleinen Vortrag vorstellen.
Danke für den Hinweis, Viktor.
Viktor Nübel ist der Betreuer der TYPO-Referenten (und Schriftentwerfer).
So, und jetzt ab vorn Fernseher, Stromberg gucken ….
thomas: ein komplexes erscheinungsbild für ein unternehmen, benötigt mind. 10 schnitte.
schau dir die neue DB schrift an.
man braucht headlines, sublines, korespondenz, kleingedrucktes, lange texte, tabellenziffern u. s. w. das ganze noch in jeweils zwei stärken, mit italics, das geht schneller als man denkt.
auch ein gutest magazin braucht einige schriftschnitte.
mal was anderes, wann hat denn der tdc seine seite redesigned?
und wieso sieht die homepage der wichtigsten typografischen instanz auf diesem planeten so schlimm aus? ^^
Schöne Arbeiten – bin schon auf die Endergebnisse gespannt.