San Francisco, (noch) ein unbeschriebenes Blatt

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Ich bin ein großer Fan der gepixelten Wimmelbilder von eBoy. Vor fast 10 Jahren erschien ein erster Beitrag über ihre Großstadtbilder aus der Fluchtpunktperspektive im Fontblog (Neue Stadtansichten von eBoy). Inzwischen sind weitere Metropolen dazugekommen, unter anderem Tokyo (2007), Paris (2010) und Venedig (2011). Die drei Jungs von eBoy nennen diese Werke Pixoramen (sing.: Pixorama). Auf ihrer Website gibt es viele Beispiele zu sehen.

In den Motiven steckt wochenlange Arbeit. Früher wurde sie oft von privaten Auftraggebern finanziert, zum Beispiel Coca Cola, O’Reilly oder die Kölner Werbeagentur MSH. Doch die Welt hat sich weiter gedreht, vor allem die digitale und mit ihr die Pixelbilder von eBoy. Die nächste Stadtansicht wird von der Crowd finanziert, auf Kickstarter. Hier wollen eBoy in den kommenden 4 Wochen mindestens 24.000 Dollar für ein San Francisco Plakat erwirtschaften, und sie sind auf dem besten Weg, dies in kürzester Zeit zu erreichen. Auf 8000 Dollar steht der Zähler schon, nach nur 2 Tagen.

Kein Wunder, denn die Gegenleistungen sind verlockend. Neben hochaufgelösten Wallpapern, T-Shirts und gedruckten Postern kann man sich auch selbst als Custom Pixel Avatar in Gewimmel von San Francisco verewigen lassen (16 mal zu vergeben, bereits 6 mal gebucht, für 512 Dollar). Weitere Angebote: ein eigenes Pixel-Fahrzeug (1024 Dollar), das Patenschaft-Paket (4048 Dollar) oder eine Präsentation von eBoy auf einem Event des Spenders (7680 Dollar).

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Wer sich gerne in dieser Reihe wiederfinden möchte: mit 512 Dollar bist du dabei …


5 Kommentare

  1. Wo

    kommen diese verpixelten Städte her?

  2. Hä?

    Der Zähler zeigt zwei Kommentare, zu lesen steht hier aber nur eines. Wie geht das? Meines natürlich ausgenommen. Mit dem müssten es nun drei sein. Gruß Gerd H.

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