
Ich verfolge seit Jahren die Aktivitäten des Industriedesigners Prof. Rido Busse, zuletzt hier im Fontblog. Vor 30 Jahren rief er den Negativpreis Plagiarius ins Leben und hat damit Pionierarbeit in punkto Information, Aufklärung und Sensibilisierung zum Thema Produkt- und Markenpiraterie geleistet.
Seit Sonntag hat die weltweit einzigartige Sammlung der Aktion Plagiarius in Solingen in einem eigenen Museum ihren Platz gefunden (Architekt: Reinhard Angelis). Es zeigt über 250 Originale und Plagiate aus unterschiedlichsten Branchen im direkten Vergleich. Waren es zu Beginn überwiegend Luxusartikel, so werden inzwischen Produkte aller Branchen abgekupfert: Haushaltartikel und Accessoires ebenso wie Kosmetik und Medikamente, Kinderspielzeug, Leuchten, Möbel, Lebensmittel, Werkzeuge und Ersatzteile bis hin zu komplexen mechanischen und elektronischen Geräten.
Das Museum Plagiarius ist Dienstag bis Sonntag von 10-17 Uhr geöffnet, der Eintritt kostet 2 Euro.

Schade, dass Solingen so weit weg ist. Aber vielleicht bauen ja die Chinesen hier und da eine Kopie des Museums.
Ich hoffe, er hat auch eine Tafel mit Arial in seinem Museum.
kam übrigens auch schon vorgestern in den tagesthemen
http://www.tagesthemen.de/sendungen/0,,OID6578388_VID6578452_RESms256_PLYinternal_NAV_,00.html