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	<title>Kommentare zu: Peter Saville: »Entschuldigung, ich kann so nicht arbeiten.«</title>
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	<description>Täglich News und Meinungen aus der Grafikszene</description>
	<lastBuildDate>Sat, 11 Feb 2012 18:38:44 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Von: ber</title>
		<link>http://www.fontblog.de/peter-saville-entschuldigung-ich-kann-so-nicht-arbeiten/comment-page-1#comment-87555</link>
		<dc:creator>ber</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 10 May 2008 22:50:37 +0000</pubDate>
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		<description>&quot;Heute geh&#246;rt der britische Grafikdesigner zu den Leitfiguren der Branche&quot;

Saville ist ein Typ - zugegegeben. Aber welche bahnbrechenden Dinge hat der Mann bittesch&#246;n in den letzten Jahren fabriziert?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Heute geh&#246;rt der britische Grafikdesigner zu den Leitfiguren der Branche&#8221;</p>
<p>Saville ist ein Typ &#8211; zugegegeben. Aber welche bahnbrechenden Dinge hat der Mann bittesch&#246;n in den letzten Jahren fabriziert?</p>
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		<title>Von: HD</title>
		<link>http://www.fontblog.de/peter-saville-entschuldigung-ich-kann-so-nicht-arbeiten/comment-page-1#comment-86036</link>
		<dc:creator>HD</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 29 Apr 2008 20:18:44 +0000</pubDate>
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		<description>&gt;Die Masse entscheidet. 
Ich wollt echt nichts sagen. Echt nicht. 
Aber wow. 
Wenn die MASSE recht hat, dann Gute Nacht. 
Dann bestimmt die Bild, was Wahrheit ist. 
Dann war Titanic ein guter Film.

Saville hat immer im Independant-Bereich gearbeitet, wie die Bands und Modemacher, f&#252;r die er t&#228;tig war, nie ganz im Mainstream daheim waren. Das definiert ihn. So wie sich Jung von Matt oder Grey &#252;ber den Erfolg im Mainstream orientieren. Die einen machen Chartsmucke, die anderen sind halt Joy Division. 

Die Masse, sein wir mal ehrlich, ist dumm und beh&#228;big, langweilig und grau. Wer da hin will, wer die gut findet, wer sich vorm Mittelma&#223; zum BlowJob auf die Knie l&#228;sst - der irrt. Was Kluge meint, ist dass man versuchen soll, das Boot m&#246;glichst lebendig und voll zu kriegen. A priori Avantgarde sein zu wollen, ist langweilig, es geht schon darum, m&#246;glichst viele Hirne in Brand zu setzen und mitzureissen. 

Aber es geht nicht darum, von vornherein auf Massenkompatibilit&#228;t zu schielen. Das f&#252;hrt immer zum KLEINSTEN gemeinsamsten Nenner. Und das, das &#252;berlassen wir doch lieber RTL II. :-D</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&gt;Die Masse entscheidet.<br />
Ich wollt echt nichts sagen. Echt nicht.<br />
Aber wow.<br />
Wenn die MASSE recht hat, dann Gute Nacht.<br />
Dann bestimmt die Bild, was Wahrheit ist.<br />
Dann war Titanic ein guter Film.</p>
<p>Saville hat immer im Independant-Bereich gearbeitet, wie die Bands und Modemacher, f&#252;r die er t&#228;tig war, nie ganz im Mainstream daheim waren. Das definiert ihn. So wie sich Jung von Matt oder Grey &#252;ber den Erfolg im Mainstream orientieren. Die einen machen Chartsmucke, die anderen sind halt Joy Division. </p>
<p>Die Masse, sein wir mal ehrlich, ist dumm und beh&#228;big, langweilig und grau. Wer da hin will, wer die gut findet, wer sich vorm Mittelma&#223; zum BlowJob auf die Knie l&#228;sst &#8211; der irrt. Was Kluge meint, ist dass man versuchen soll, das Boot m&#246;glichst lebendig und voll zu kriegen. A priori Avantgarde sein zu wollen, ist langweilig, es geht schon darum, m&#246;glichst viele Hirne in Brand zu setzen und mitzureissen. </p>
<p>Aber es geht nicht darum, von vornherein auf Massenkompatibilit&#228;t zu schielen. Das f&#252;hrt immer zum KLEINSTEN gemeinsamsten Nenner. Und das, das &#252;berlassen wir doch lieber RTL II. :-D</p>
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		<title>Von: Jürgen</title>
		<link>http://www.fontblog.de/peter-saville-entschuldigung-ich-kann-so-nicht-arbeiten/comment-page-1#comment-85728</link>
		<dc:creator>Jürgen</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 27 Apr 2008 09:18:36 +0000</pubDate>
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		<description>Passend zu Simones Kommentar (wobei ich »Masse« bittesch&#246;n nicht negativ interpretiert haben m&#246;chte ... das Wort »Mehrheit« gefiele mir besser) ein Zitat des genialen &lt;em&gt;Alexander Kluge&lt;/em&gt;, der seine anspruchsvollen TV-Kulturprojekte einst dem Privatfernsehen abgetrotzt hat: »Man muss bei der Mehrheit bleiben, selbst wenn sie irrt. &lt;strong&gt;Zwischen Till Eulenspiegel und Kant, da wird’s interessant.&lt;/strong&gt;« (Quelle: Der Spiegel, 18/2008, S. 170)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Passend zu Simones Kommentar (wobei ich »Masse« bittesch&#246;n nicht negativ interpretiert haben m&#246;chte &#8230; das Wort »Mehrheit« gefiele mir besser) ein Zitat des genialen <em>Alexander Kluge</em>, der seine anspruchsvollen TV-Kulturprojekte einst dem Privatfernsehen abgetrotzt hat: »Man muss bei der Mehrheit bleiben, selbst wenn sie irrt. <strong>Zwischen Till Eulenspiegel und Kant, da wird’s interessant.</strong>« (Quelle: Der Spiegel, 18/2008, S. 170)</p>
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	<item>
		<title>Von: Simone</title>
		<link>http://www.fontblog.de/peter-saville-entschuldigung-ich-kann-so-nicht-arbeiten/comment-page-1#comment-85723</link>
		<dc:creator>Simone</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 27 Apr 2008 07:57:45 +0000</pubDate>
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		<description>Genau! Die Masse entscheidet. Und Du wei&#223;t ja, dass Menschen die sich auf der Welt nicht einmal kennen, nicht alle zuf&#228;llig das Gleiche gut finden? Nein, Marketing sagt ihnen, was sie gut finden sollen. Und das meine ich - mach&#039; Dir das zu nutze. Du sitzt als Designer so nahm am strategischen Marketing, sag&#039; Du doch den Marketeeren, dass das, was Du machst, das ist, was die Masse will. Musst nat&#252;rlich &#252;berzeugend sein. Aber das ist, denke ich Teil Deiner Arbeit, der Arbeit eines Designers. Wenn Du etwas gut machst, bist Du &#252;berzeugt und so pr&#228;sentierst Du&#039;s ja dann auch. Siehste Werben &amp; Verkaufen everywhere... ;-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Genau! Die Masse entscheidet. Und Du wei&#223;t ja, dass Menschen die sich auf der Welt nicht einmal kennen, nicht alle zuf&#228;llig das Gleiche gut finden? Nein, Marketing sagt ihnen, was sie gut finden sollen. Und das meine ich &#8211; mach&#8217; Dir das zu nutze. Du sitzt als Designer so nahm am strategischen Marketing, sag&#8217; Du doch den Marketeeren, dass das, was Du machst, das ist, was die Masse will. Musst nat&#252;rlich &#252;berzeugend sein. Aber das ist, denke ich Teil Deiner Arbeit, der Arbeit eines Designers. Wenn Du etwas gut machst, bist Du &#252;berzeugt und so pr&#228;sentierst Du&#8217;s ja dann auch. Siehste Werben &amp; Verkaufen everywhere&#8230; ;-)</p>
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	<item>
		<title>Von: thomas &#124; BFA</title>
		<link>http://www.fontblog.de/peter-saville-entschuldigung-ich-kann-so-nicht-arbeiten/comment-page-1#comment-85670</link>
		<dc:creator>thomas &#124; BFA</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 26 Apr 2008 16:56:11 +0000</pubDate>
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		<description>hmm du hast gesagt: »Design und Marketing geh&#246;ren zusammen, wie Trinken und Schlucken.« eins geht nicht ohne das andere. okay schlucken geht ohne trinken, macht aber meistens keinen sinn.

ich habe keine angst vor dem marketing-argument, es ist nur oft ein totschlagargument was ins feld gef&#252;hrt wird. oder anders gesagt, die masse entscheidet &#252;ber wohl und weh einer idee.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>hmm du hast gesagt: »Design und Marketing geh&#246;ren zusammen, wie Trinken und Schlucken.« eins geht nicht ohne das andere. okay schlucken geht ohne trinken, macht aber meistens keinen sinn.</p>
<p>ich habe keine angst vor dem marketing-argument, es ist nur oft ein totschlagargument was ins feld gef&#252;hrt wird. oder anders gesagt, die masse entscheidet &#252;ber wohl und weh einer idee.</p>
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	<item>
		<title>Von: Simone</title>
		<link>http://www.fontblog.de/peter-saville-entschuldigung-ich-kann-so-nicht-arbeiten/comment-page-1#comment-85661</link>
		<dc:creator>Simone</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 26 Apr 2008 16:13:37 +0000</pubDate>
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		<description>Ich habe nicht gesagt Marketing beeinflusst Design. Du musst genau lesen. Ich habe gesagt das eine braucht das andere und umgekehrt. 
Wenn Du soviel Angst vor dem Marketing-Argument hast, warum drehst Du denn den Spie&#223; nicht einfach um und machst es Dir zu nutzen? Das haben Erik und andere genauso gemacht (denke ich...). Clever, oder?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe nicht gesagt Marketing beeinflusst Design. Du musst genau lesen. Ich habe gesagt das eine braucht das andere und umgekehrt.<br />
Wenn Du soviel Angst vor dem Marketing-Argument hast, warum drehst Du denn den Spie&#223; nicht einfach um und machst es Dir zu nutzen? Das haben Erik und andere genauso gemacht (denke ich&#8230;). Clever, oder?</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: thomas &#124; BFA</title>
		<link>http://www.fontblog.de/peter-saville-entschuldigung-ich-kann-so-nicht-arbeiten/comment-page-1#comment-85659</link>
		<dc:creator>thomas &#124; BFA</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 26 Apr 2008 16:04:37 +0000</pubDate>
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		<description>nee voll nicht. marketing ist die entschuldigung f&#252;r schlechtes design schlechthin. mit diesem argument wird doch alles an den/die mann/frau gebracht. diese wirklich furchtbaren argumente wie »branchenfarben« und die konkurrenz macht das auch so und die sind erfolgreich etc. pp. das ist doch zum kotzen. wozu braucht ihr uns dann &#252;berhaupt noch? nehmt doch den design-o-mat 2000. kostet weniger, zickt nicht rum und macht, was ihr wollt auf knopfdruck.

was die leute auf konferenzen sagen und was wirklichkeit ist, sind doch zwei paar schuhe. (hast du im &#252;brigen weiter oben selber gesagt) die haben auch brotjobs, die einfach durchgehen, weil sie geld bringen. das is doch sexy sich hinzustellen und zu sagen, neeeee hab ich nicht n&#246;tig und ihr auch nicht. klar kommen solche sachen ins portfolio und nat&#252;rlich dienen die dazu die kunden anzulocken. ist auch legitim. es wird aber eher so sein wie erik in der diskussion letzten freitag sagte: »wir haben alle leichen im keller«. nur haben die leichen geld gebracht. auch das ist in ordnung. die gute mischung machts.

ich bin nicht scharf drauf k&#252;nstler zu sein, ich m&#246;chte nur das richtige machen ohne magengrummeln und ohne st&#228;ndig mit diesen marketingangstargument an der kurzen leine gehalten werden. wo soll denn da bitte die enwicklung herkommen? das ist doch abgesichertes design, was da veranstaltet wird. 

sorry, aber bei dem thema marketing beeinflusst design bekomme ich magenschmerzen und kann nicht mehr schlucken.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>nee voll nicht. marketing ist die entschuldigung f&#252;r schlechtes design schlechthin. mit diesem argument wird doch alles an den/die mann/frau gebracht. diese wirklich furchtbaren argumente wie »branchenfarben« und die konkurrenz macht das auch so und die sind erfolgreich etc. pp. das ist doch zum kotzen. wozu braucht ihr uns dann &#252;berhaupt noch? nehmt doch den design-o-mat 2000. kostet weniger, zickt nicht rum und macht, was ihr wollt auf knopfdruck.</p>
<p>was die leute auf konferenzen sagen und was wirklichkeit ist, sind doch zwei paar schuhe. (hast du im &#252;brigen weiter oben selber gesagt) die haben auch brotjobs, die einfach durchgehen, weil sie geld bringen. das is doch sexy sich hinzustellen und zu sagen, neeeee hab ich nicht n&#246;tig und ihr auch nicht. klar kommen solche sachen ins portfolio und nat&#252;rlich dienen die dazu die kunden anzulocken. ist auch legitim. es wird aber eher so sein wie erik in der diskussion letzten freitag sagte: »wir haben alle leichen im keller«. nur haben die leichen geld gebracht. auch das ist in ordnung. die gute mischung machts.</p>
<p>ich bin nicht scharf drauf k&#252;nstler zu sein, ich m&#246;chte nur das richtige machen ohne magengrummeln und ohne st&#228;ndig mit diesen marketingangstargument an der kurzen leine gehalten werden. wo soll denn da bitte die enwicklung herkommen? das ist doch abgesichertes design, was da veranstaltet wird. </p>
<p>sorry, aber bei dem thema marketing beeinflusst design bekomme ich magenschmerzen und kann nicht mehr schlucken.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Simone</title>
		<link>http://www.fontblog.de/peter-saville-entschuldigung-ich-kann-so-nicht-arbeiten/comment-page-1#comment-85657</link>
		<dc:creator>Simone</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 26 Apr 2008 15:45:33 +0000</pubDate>
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		<description>Ich glaube du liegst v&#246;llig falsch thomas/BFA. Ich sehe sehr oft, dass Designer wie Gert Dumbar auf gro&#223;en Konferenzen dazu aufrufen, nicht die kommerziellen Jobs zu suchen und anzunehmen... Deshalb stehen dann auch auf seiner Website Artikel wie &#039;The Brand new KPN&#039; - ist total unkommerziell, oder? Und dient gar nicht dazu andere gro&#223;e Firmen anzuziehen, oder? Es ist allein das Talent, was z&#228;hlt... 

Wenn alle Designer so scharf darauf sind, unbedingt auch gleichzeitig das Zeug zum K&#252;nstler zu haben und einer zu sein, warum habt Ihr dann nicht gleich den Beruf gew&#228;hlt? Oder steigt als Designer aus und widmet Euch nur noch Kunst? 
Da gibt es ein gro&#223;es ABER: Denn Designer sein hat doch ein gewisses Prestige. Und weil man mehr Chance hat Publikumsmagnet zu werden, als es K&#252;nstler haben, bleiben Designer Designer. Ich habe bis dato noch keiner getroffen, dem es nicht gef&#228;llt bekannt geworden zu sein und im Licht der &#214;ffentlichkeit zu stehen... Und das ist richtig so. Wem&#039;s geb&#252;hrt, der verdient das auch! Nur vergessen dann viele auch mal das ganz Pragmatische zu erz&#228;hlen. Dann sind auf einmal alle entdeckte, talentierte K&#252;nstler und &#039;k&#246;nnen so nicht arbeiten&#039;. Wer soll&#039;n das glauben?  

Design ist eben, ich sehe das wie La Dolce Vita sagt, Werben &amp; Verkaufen. Man k&#246;nnte auch sagen Design und Marketing geh&#246;ren zusammen, wie Trinken und Schlucken.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich glaube du liegst v&#246;llig falsch thomas/BFA. Ich sehe sehr oft, dass Designer wie Gert Dumbar auf gro&#223;en Konferenzen dazu aufrufen, nicht die kommerziellen Jobs zu suchen und anzunehmen&#8230; Deshalb stehen dann auch auf seiner Website Artikel wie &#8216;The Brand new KPN&#8217; &#8211; ist total unkommerziell, oder? Und dient gar nicht dazu andere gro&#223;e Firmen anzuziehen, oder? Es ist allein das Talent, was z&#228;hlt&#8230; </p>
<p>Wenn alle Designer so scharf darauf sind, unbedingt auch gleichzeitig das Zeug zum K&#252;nstler zu haben und einer zu sein, warum habt Ihr dann nicht gleich den Beruf gew&#228;hlt? Oder steigt als Designer aus und widmet Euch nur noch Kunst?<br />
Da gibt es ein gro&#223;es ABER: Denn Designer sein hat doch ein gewisses Prestige. Und weil man mehr Chance hat Publikumsmagnet zu werden, als es K&#252;nstler haben, bleiben Designer Designer. Ich habe bis dato noch keiner getroffen, dem es nicht gef&#228;llt bekannt geworden zu sein und im Licht der &#214;ffentlichkeit zu stehen&#8230; Und das ist richtig so. Wem&#8217;s geb&#252;hrt, der verdient das auch! Nur vergessen dann viele auch mal das ganz Pragmatische zu erz&#228;hlen. Dann sind auf einmal alle entdeckte, talentierte K&#252;nstler und &#8216;k&#246;nnen so nicht arbeiten&#8217;. Wer soll&#8217;n das glauben?  </p>
<p>Design ist eben, ich sehe das wie La Dolce Vita sagt, Werben &amp; Verkaufen. Man k&#246;nnte auch sagen Design und Marketing geh&#246;ren zusammen, wie Trinken und Schlucken.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: thomas &#124; BFA</title>
		<link>http://www.fontblog.de/peter-saville-entschuldigung-ich-kann-so-nicht-arbeiten/comment-page-1#comment-85630</link>
		<dc:creator>thomas &#124; BFA</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 26 Apr 2008 10:40:12 +0000</pubDate>
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		<description>la dolce vita: ich glaube im designbereich gibt es genug quereinsteiger, die einfach talentiert sind. talent und gesp&#252;r kann wohl immer noch keine ausbildung ersetzen.

ich denke schon das die »gro&#223;en jungs&amp;m&#228;dels« wissen wie der hase l&#228;uft, nur verkaufen sie sich nicht &#252;ber eben diese f&#228;higkeit, sondern &#252;ber ihr oben erw&#228;hnts talent.

ich glaube in den b&#252;ros dieser kollegen entstehen weitaus mehr pragmatische sachen, als »kunst«.  diese dinge sind nur das aush&#228;ngeschild und somit verkaufsf&#246;rdernd. huch, ein verkaufsargument und das bei kunst? sowas. ;-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>la dolce vita: ich glaube im designbereich gibt es genug quereinsteiger, die einfach talentiert sind. talent und gesp&#252;r kann wohl immer noch keine ausbildung ersetzen.</p>
<p>ich denke schon das die »gro&#223;en jungs&amp;m&#228;dels« wissen wie der hase l&#228;uft, nur verkaufen sie sich nicht &#252;ber eben diese f&#228;higkeit, sondern &#252;ber ihr oben erw&#228;hnts talent.</p>
<p>ich glaube in den b&#252;ros dieser kollegen entstehen weitaus mehr pragmatische sachen, als »kunst«.  diese dinge sind nur das aush&#228;ngeschild und somit verkaufsf&#246;rdernd. huch, ein verkaufsargument und das bei kunst? sowas. ;-)</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: la dolce vita</title>
		<link>http://www.fontblog.de/peter-saville-entschuldigung-ich-kann-so-nicht-arbeiten/comment-page-1#comment-85626</link>
		<dc:creator>la dolce vita</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 26 Apr 2008 09:52:00 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;blockquote&gt;Ich dachte immer, Professionalismus bedeutet, dass man die Sachen besonders gut macht. Doch das stimmt &#252;berhaupt nicht. Professionalismus bedeutet, eine Aufgabe kommerziell und effektiv zu erledigen. Aber interessant ist das nicht.&lt;/blockquote&gt;

Peter Saville erweist sich als ziemlich naiv. Was f&#252;r eine Ausbildung mag er wohl gehabt haben, das ihm solche Marktprinzipien erst mit 40 klar werden? Da sieht man aber mal wieder sehr sch&#246;n, das man mit der rein kreativen Ausrichtung a la Sagmeister, Carson &amp; Co sehr weit kommen kann, ohne den geringsten Schimmer vom Pragmatismus des eigentlichen Business zu haben. Aber eigentlich auch wieder interessant, das sowas heutzutage noch funktioniert. Kunst scheint das Gesch&#228;ft eben mehr zu befl&#252;geln als die Realit&#228;ten des Werben und Verkaufen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Ich dachte immer, Professionalismus bedeutet, dass man die Sachen besonders gut macht. Doch das stimmt &#252;berhaupt nicht. Professionalismus bedeutet, eine Aufgabe kommerziell und effektiv zu erledigen. Aber interessant ist das nicht.</p></blockquote>
<p>Peter Saville erweist sich als ziemlich naiv. Was f&#252;r eine Ausbildung mag er wohl gehabt haben, das ihm solche Marktprinzipien erst mit 40 klar werden? Da sieht man aber mal wieder sehr sch&#246;n, das man mit der rein kreativen Ausrichtung a la Sagmeister, Carson &amp; Co sehr weit kommen kann, ohne den geringsten Schimmer vom Pragmatismus des eigentlichen Business zu haben. Aber eigentlich auch wieder interessant, das sowas heutzutage noch funktioniert. Kunst scheint das Gesch&#228;ft eben mehr zu befl&#252;geln als die Realit&#228;ten des Werben und Verkaufen.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Alfons</title>
		<link>http://www.fontblog.de/peter-saville-entschuldigung-ich-kann-so-nicht-arbeiten/comment-page-1#comment-85610</link>
		<dc:creator>Alfons</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 26 Apr 2008 06:26:32 +0000</pubDate>
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		<description>@Thomas: Genau das ist damals an unserer FH auch passiert. Wohl kein Einzelfall. Schon gar nicht, wenn es um typisch deutsche Verwaltungs-Apparate geht.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Thomas: Genau das ist damals an unserer FH auch passiert. Wohl kein Einzelfall. Schon gar nicht, wenn es um typisch deutsche Verwaltungs-Apparate geht.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Alfons</title>
		<link>http://www.fontblog.de/peter-saville-entschuldigung-ich-kann-so-nicht-arbeiten/comment-page-1#comment-85609</link>
		<dc:creator>Alfons</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 26 Apr 2008 06:23:34 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;blockquote&gt;Ich dachte immer, Professionalismus bedeutet, dass man die Sachen besonders gut macht. Doch das stimmt &#252;berhaupt nicht. Professionalismus bedeutet, eine Aufgabe kommerziell und effektiv zu erledigen. Aber interessant ist das nicht.&quot;&lt;/blockquote&gt;
Das wird ab Montag bei meinem Schreibtisch h&#228;ngen um bei jeder vergebenen M&#252;he ein Projekt besonders gut (im Sinne des Kunden) zu machen wieder in die Realit&#228;t zur&#252;ckgeholt zu werden. Danke Peter.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Ich dachte immer, Professionalismus bedeutet, dass man die Sachen besonders gut macht. Doch das stimmt &#252;berhaupt nicht. Professionalismus bedeutet, eine Aufgabe kommerziell und effektiv zu erledigen. Aber interessant ist das nicht.&#8221;</p></blockquote>
<p>Das wird ab Montag bei meinem Schreibtisch h&#228;ngen um bei jeder vergebenen M&#252;he ein Projekt besonders gut (im Sinne des Kunden) zu machen wieder in die Realit&#228;t zur&#252;ckgeholt zu werden. Danke Peter.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: erik</title>
		<link>http://www.fontblog.de/peter-saville-entschuldigung-ich-kann-so-nicht-arbeiten/comment-page-1#comment-85555</link>
		<dc:creator>erik</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 25 Apr 2008 17:01:07 +0000</pubDate>
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		<description>

&lt;blockquote&gt;Eine gelungene Argumentation ist zu vier F&#252;nfteln sachlich und inhaltlich und zu einem F&#252;nftel Geschmackssache. Und genau deshalb suchen Leute sich ihre Designer auch genau aus. K&#246;nnen die das und sprechen die unsere Sprache.&lt;/blockquote&gt;

Sch&#246;n w&#228;re es, denn dann g&#228;be es keine Pitche, die nur dazu da sind, keine Entscheidung zu treffen, die nicht in einer gro&#223;en Runde ausgehandelt wurden. Nat&#252;rlich entstehen nur so gute Designleistungen im Spannungsfeld zwischen Dienstleister und Neinsager, was wir beides immer sein m&#252;ssen, und zwar gleichzeitig. Aber die meisten Auftraggeber haben ja keine Kriterien um sich f&#252;r einen Gestalter zu entscheiden. Also gehen sie nach den Gelben Seiten und nehmen die mit der gr&#246;&#223;ten Anzeige (&lt;em&gt;you cannot be fired for hiring Landor&lt;/em&gt;, hie&#223; es hier immer – trifft heute auch auf Meta et al zu) oder lassen sich bei einem Pitch von politischen Mehrheiten in zuf&#228;llig zusammengestellten Gremien bestimmen.

Bei allem gilt, was Max Bill gesagt hat:
95% unserer Arbeit gilt der Probleml&#246;sung, aber wir m&#252;ssen die restlichen 5% nutzen um dar&#252;ber hinaus einen Beitrag zur &#196;sthetik der Umwelt beitragen. Bill hat &#252;brigens auch geschrieben (und das sogar w&#246;rtlich in &lt;em&gt;feststellungen&lt;/em&gt;): 
„der unterschied zwischen den t&#228;glich sich stellenden gestaltungsproblemen und den werken der malerei und plastik ist lediglich ein gradueller, nicht ein prinzipieller.“</description>
		<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Eine gelungene Argumentation ist zu vier F&#252;nfteln sachlich und inhaltlich und zu einem F&#252;nftel Geschmackssache. Und genau deshalb suchen Leute sich ihre Designer auch genau aus. K&#246;nnen die das und sprechen die unsere Sprache.</p></blockquote>
<p>Sch&#246;n w&#228;re es, denn dann g&#228;be es keine Pitche, die nur dazu da sind, keine Entscheidung zu treffen, die nicht in einer gro&#223;en Runde ausgehandelt wurden. Nat&#252;rlich entstehen nur so gute Designleistungen im Spannungsfeld zwischen Dienstleister und Neinsager, was wir beides immer sein m&#252;ssen, und zwar gleichzeitig. Aber die meisten Auftraggeber haben ja keine Kriterien um sich f&#252;r einen Gestalter zu entscheiden. Also gehen sie nach den Gelben Seiten und nehmen die mit der gr&#246;&#223;ten Anzeige (<em>you cannot be fired for hiring Landor</em>, hie&#223; es hier immer – trifft heute auch auf Meta et al zu) oder lassen sich bei einem Pitch von politischen Mehrheiten in zuf&#228;llig zusammengestellten Gremien bestimmen.</p>
<p>Bei allem gilt, was Max Bill gesagt hat:<br />
95% unserer Arbeit gilt der Probleml&#246;sung, aber wir m&#252;ssen die restlichen 5% nutzen um dar&#252;ber hinaus einen Beitrag zur &#196;sthetik der Umwelt beitragen. Bill hat &#252;brigens auch geschrieben (und das sogar w&#246;rtlich in <em>feststellungen</em>):<br />
„der unterschied zwischen den t&#228;glich sich stellenden gestaltungsproblemen und den werken der malerei und plastik ist lediglich ein gradueller, nicht ein prinzipieller.“</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Christian Büning</title>
		<link>http://www.fontblog.de/peter-saville-entschuldigung-ich-kann-so-nicht-arbeiten/comment-page-1#comment-85535</link>
		<dc:creator>Christian Büning</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 25 Apr 2008 15:20:15 +0000</pubDate>
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		<description>stimmt, sehe ich &#228;hnlich wie Matthias, aber ich finde das Argument genau so g&#252;ltig, wenn etwas langweilig ist. Neben Zur&#252;ckhaltung, Sachlichkeit und Strenge ist genau das der Punkt, wo immer wieder Beratungsbedarf entsteht. »Geht das oder ist das genau daneben?« 

(Manche Jugendwerbung von Banken ist sicher gut lesbar und toll im Farbabgleich, aber im Ton daneben, also langweilig bis peinlich)


Eine gelungene Argumentation ist zu vier F&#252;nfteln sachlich und inhaltlich und zu einem F&#252;nftel Geschmackssache. Und genau deshalb suchen Leute sich ihre Designer auch genau aus. K&#246;nnen die das und sprechen die unsere Sprache. Peter Saville hat da eine gute Ecke gefunden.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>stimmt, sehe ich &#228;hnlich wie Matthias, aber ich finde das Argument genau so g&#252;ltig, wenn etwas langweilig ist. Neben Zur&#252;ckhaltung, Sachlichkeit und Strenge ist genau das der Punkt, wo immer wieder Beratungsbedarf entsteht. »Geht das oder ist das genau daneben?« </p>
<p>(Manche Jugendwerbung von Banken ist sicher gut lesbar und toll im Farbabgleich, aber im Ton daneben, also langweilig bis peinlich)</p>
<p>Eine gelungene Argumentation ist zu vier F&#252;nfteln sachlich und inhaltlich und zu einem F&#252;nftel Geschmackssache. Und genau deshalb suchen Leute sich ihre Designer auch genau aus. K&#246;nnen die das und sprechen die unsere Sprache. Peter Saville hat da eine gute Ecke gefunden.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Pascal</title>
		<link>http://www.fontblog.de/peter-saville-entschuldigung-ich-kann-so-nicht-arbeiten/comment-page-1#comment-85522</link>
		<dc:creator>Pascal</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 25 Apr 2008 13:33:48 +0000</pubDate>
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		<description>@matthias genau das formuliert, was ich auch meinte ;)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@matthias genau das formuliert, was ich auch meinte ;)</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: matthias</title>
		<link>http://www.fontblog.de/peter-saville-entschuldigung-ich-kann-so-nicht-arbeiten/comment-page-1#comment-85521</link>
		<dc:creator>matthias</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 25 Apr 2008 13:31:08 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.fontblog.de/peter-saville-entschuldigung-ich-kann-so-nicht-arbeiten#comment-85521</guid>
		<description>in der tat: grafiker m&#252;ssen sich oft mit irrigen argumenten seitens der klienten herumschlagen. 
der grund daf&#252;r ist einerseits in der demokratisierung der technik zu finden, die unseren klienten erlaubt, ebenfalls wenigstens technisch integre ergebnisse zu erzielen. das allein nimmt uns schon das alleinstellungs-merkmal der technische expertise, wie es noch bis in die sp&#228;ten 90er jahre existiert hat. so passiert es, dass wir dauernd mit allerlei selbstgepowerpointetem konfrontiert werden aus der irrigen annahme heraus, dass jeder gestalten k&#246;nne …
wir grafiker verst&#228;rken das problem aber auch selbst: wenn ich – was gelegentlich geschieht – als juror oder sog. &quot;sachverstand&quot; in gremien sitze, die &#252;ber design urteilen sollen, bin ich doch ersch&#252;ttert, wie selten grafikdesigner &#252;berhaupt inhaltlich argumentieren. dauernd h&#246;rt man geschm&#228;cklerisches zeugs, welche schrift, farbe oder form irgenwie &quot;sch&#246;n&quot;, &quot;modern&quot; oder &quot;cool&quot; sei. ein markt der befindlichkeiten! kein wunder also, dass die klienten da mitbefinden wollen.

je bewusster und inhaltlich fundierter aber die designentscheidung (und bitte nicht nur ihre verkaufsargumente), desto geringer der widerstand und desto h&#246;her der respekt. 
wir haben das selbst in der hand. jedenfalls in vielen f&#228;llen ...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>in der tat: grafiker m&#252;ssen sich oft mit irrigen argumenten seitens der klienten herumschlagen.<br />
der grund daf&#252;r ist einerseits in der demokratisierung der technik zu finden, die unseren klienten erlaubt, ebenfalls wenigstens technisch integre ergebnisse zu erzielen. das allein nimmt uns schon das alleinstellungs-merkmal der technische expertise, wie es noch bis in die sp&#228;ten 90er jahre existiert hat. so passiert es, dass wir dauernd mit allerlei selbstgepowerpointetem konfrontiert werden aus der irrigen annahme heraus, dass jeder gestalten k&#246;nne …<br />
wir grafiker verst&#228;rken das problem aber auch selbst: wenn ich – was gelegentlich geschieht – als juror oder sog. &#8220;sachverstand&#8221; in gremien sitze, die &#252;ber design urteilen sollen, bin ich doch ersch&#252;ttert, wie selten grafikdesigner &#252;berhaupt inhaltlich argumentieren. dauernd h&#246;rt man geschm&#228;cklerisches zeugs, welche schrift, farbe oder form irgenwie &#8220;sch&#246;n&#8221;, &#8220;modern&#8221; oder &#8220;cool&#8221; sei. ein markt der befindlichkeiten! kein wunder also, dass die klienten da mitbefinden wollen.</p>
<p>je bewusster und inhaltlich fundierter aber die designentscheidung (und bitte nicht nur ihre verkaufsargumente), desto geringer der widerstand und desto h&#246;her der respekt.<br />
wir haben das selbst in der hand. jedenfalls in vielen f&#228;llen &#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: thomas &#124; BFA</title>
		<link>http://www.fontblog.de/peter-saville-entschuldigung-ich-kann-so-nicht-arbeiten/comment-page-1#comment-85519</link>
		<dc:creator>thomas &#124; BFA</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 25 Apr 2008 12:55:52 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.fontblog.de/peter-saville-entschuldigung-ich-kann-so-nicht-arbeiten#comment-85519</guid>
		<description>oh. ich mag MM sehr. hab nur bei der schriftwahl schaudern bekommen, ansonsten geniesst herr meiré bei mir heldenstatus. ich freue mich, wenn ich gute arbeiten sehe egal von wem. ich &#228;rgere mich, wenn ich weniger gute dinge sehe, auch egal von wem.

das problem mit dem ruf der designer beginnt doch schon im studium. bei uns in aachen sollte die FH ein neues erscheinungsbild bekommen. denkt nicht, das der fachbereich 4 als erstes gefragt wurde! nach einigem hin und her gab es bei uns intern eine gruppe, die im rahmen eines semesterprojekts verschiedene vorschl&#228;ge erarbeitet hat. einer davon sollte dann umgesetzt werden. am ende war es dann ein sehr langweiliges design aus dem b&#252;ro f&#252;r &#246;ffentlichkeitsarbeit. neue schrift f&#252;r die FH war dann die verdana. ist sie btw. immer noch. das ging sogar soweit, dass dort eine verdana-black im »manual« stand. wo sie die her hatten keine ahnung.

so und nun sage mir bitte einer, das w&#228;re normal und hier w&#228;re man mit respekt an die sache heran gegangen. ganz zu schweigen von stolpersteinen, die intern von der hausinternen professorenschaft in den weg geworfen wurden.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>oh. ich mag MM sehr. hab nur bei der schriftwahl schaudern bekommen, ansonsten geniesst herr meiré bei mir heldenstatus. ich freue mich, wenn ich gute arbeiten sehe egal von wem. ich &#228;rgere mich, wenn ich weniger gute dinge sehe, auch egal von wem.</p>
<p>das problem mit dem ruf der designer beginnt doch schon im studium. bei uns in aachen sollte die FH ein neues erscheinungsbild bekommen. denkt nicht, das der fachbereich 4 als erstes gefragt wurde! nach einigem hin und her gab es bei uns intern eine gruppe, die im rahmen eines semesterprojekts verschiedene vorschl&#228;ge erarbeitet hat. einer davon sollte dann umgesetzt werden. am ende war es dann ein sehr langweiliges design aus dem b&#252;ro f&#252;r &#246;ffentlichkeitsarbeit. neue schrift f&#252;r die FH war dann die verdana. ist sie btw. immer noch. das ging sogar soweit, dass dort eine verdana-black im »manual« stand. wo sie die her hatten keine ahnung.</p>
<p>so und nun sage mir bitte einer, das w&#228;re normal und hier w&#228;re man mit respekt an die sache heran gegangen. ganz zu schweigen von stolpersteinen, die intern von der hausinternen professorenschaft in den weg geworfen wurden.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Pascal</title>
		<link>http://www.fontblog.de/peter-saville-entschuldigung-ich-kann-so-nicht-arbeiten/comment-page-1#comment-85516</link>
		<dc:creator>Pascal</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 25 Apr 2008 12:45:09 +0000</pubDate>
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		<description>Ich habe im &#252;brigen auch noch nie ein Foster derart &#252;ber ein Gehry herfallen sehen, wobei die zwei Namen jetzt echt Platzhalter sind. Jeder steht doch f&#252;r sich und bietet seinem jeweiligen Auftraggeber die M&#246;glichkeit das zu buchen, was besser zu ihm passt, ohne dass man gleich in besser oder schlechter differenzieren muss.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe im &#252;brigen auch noch nie ein Foster derart &#252;ber ein Gehry herfallen sehen, wobei die zwei Namen jetzt echt Platzhalter sind. Jeder steht doch f&#252;r sich und bietet seinem jeweiligen Auftraggeber die M&#246;glichkeit das zu buchen, was besser zu ihm passt, ohne dass man gleich in besser oder schlechter differenzieren muss.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: pH</title>
		<link>http://www.fontblog.de/peter-saville-entschuldigung-ich-kann-so-nicht-arbeiten/comment-page-1#comment-85515</link>
		<dc:creator>pH</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 25 Apr 2008 12:42:44 +0000</pubDate>
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		<description>Hm… wo wir grad beim Thema »nicht genau wissen was ihr Beruf ist« sind: So genau scheinst Du es aber auch nicht zu wissen, denn wenn ich NUR Dienstleister h&#228;tte werden wollen, dann h&#228;tte wohl auch die Ausbildung zum Mediengestalter gereicht.

Meiner Meinung nach machen die eigenen Ideen doch eine Gro&#223;teil aus. Sicherlich muss man oft genug Kompromisse machen, aber die besten Momente sind doch die, bei denen man den Kunden davon &#252;berzeugt hat, dass man nicht nur Pixelschubse, sondern auch kreativer Berater ist, weil man – im Gegensatz zur Kundschaft – tagt&#228;glich mit Graphik, Layout, Stil zu tun hat. Sich das Zeug auch weit nach »Feierabend« (gibt&#039;s sowas?!) reinzieht und ansonsten keine anderen Drogen braucht, weil einen gutes Design, nette Typo und gute Photos berauschen k&#246;nnen.

Beste Gr&#252;&#223;e</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hm… wo wir grad beim Thema »nicht genau wissen was ihr Beruf ist« sind: So genau scheinst Du es aber auch nicht zu wissen, denn wenn ich NUR Dienstleister h&#228;tte werden wollen, dann h&#228;tte wohl auch die Ausbildung zum Mediengestalter gereicht.</p>
<p>Meiner Meinung nach machen die eigenen Ideen doch eine Gro&#223;teil aus. Sicherlich muss man oft genug Kompromisse machen, aber die besten Momente sind doch die, bei denen man den Kunden davon &#252;berzeugt hat, dass man nicht nur Pixelschubse, sondern auch kreativer Berater ist, weil man – im Gegensatz zur Kundschaft – tagt&#228;glich mit Graphik, Layout, Stil zu tun hat. Sich das Zeug auch weit nach »Feierabend« (gibt&#8217;s sowas?!) reinzieht und ansonsten keine anderen Drogen braucht, weil einen gutes Design, nette Typo und gute Photos berauschen k&#246;nnen.</p>
<p>Beste Gr&#252;&#223;e</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Pascal</title>
		<link>http://www.fontblog.de/peter-saville-entschuldigung-ich-kann-so-nicht-arbeiten/comment-page-1#comment-85513</link>
		<dc:creator>Pascal</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 25 Apr 2008 12:38:55 +0000</pubDate>
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		<description>Ja, das ist ja auch wichtig. 

Es ist &#252;berhaupt keine Frage, dass der Kommunikationsdesigner in Deutschland ein Scheiss Ansehen hat. Dem Industriedesigner geht es da ganz anders, siehe Rams. Wo wir bei den Design&quot;kasten&quot; w&#228;ren. Vom Architekt bis runter zu uns. Aber wie &#228;ndert man so etwas? Ganz einfach, durch Personen wie Rams etc pp. Je mehr allgemein respektierte Kommunikationsdesigner umso mehr Verst&#228;ndnis=besseres Standing haben wir. Und das schafft man nicht in dem man Meiré und co. im Ansatz ihrer Ernsthaftigkeit den Respekt entzieht. Sondern Sie mit Ihren auch kontroversen Standpunkten mal hoch l&#228;sst. Es gibt in Deutschland einfach kaum herausragende Gestalterpers&#246;nlichkeiten im Kommunikationsdesign, die &#252;ber die Grenze des Designs bekannt sind. Sind die da, ist das von Dir als fehlend bem&#228;ngelte Standing da. Zerfleischt man sich selbst bleibt man gemeinsam unten, das ist meine Meinung, mehr Personenkult, da k&#246;nnen wir uns von den Werbern, Industriedesignern, Architekten etc noch einiges abgucken</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ja, das ist ja auch wichtig. </p>
<p>Es ist &#252;berhaupt keine Frage, dass der Kommunikationsdesigner in Deutschland ein Scheiss Ansehen hat. Dem Industriedesigner geht es da ganz anders, siehe Rams. Wo wir bei den Design&#8221;kasten&#8221; w&#228;ren. Vom Architekt bis runter zu uns. Aber wie &#228;ndert man so etwas? Ganz einfach, durch Personen wie Rams etc pp. Je mehr allgemein respektierte Kommunikationsdesigner umso mehr Verst&#228;ndnis=besseres Standing haben wir. Und das schafft man nicht in dem man Meiré und co. im Ansatz ihrer Ernsthaftigkeit den Respekt entzieht. Sondern Sie mit Ihren auch kontroversen Standpunkten mal hoch l&#228;sst. Es gibt in Deutschland einfach kaum herausragende Gestalterpers&#246;nlichkeiten im Kommunikationsdesign, die &#252;ber die Grenze des Designs bekannt sind. Sind die da, ist das von Dir als fehlend bem&#228;ngelte Standing da. Zerfleischt man sich selbst bleibt man gemeinsam unten, das ist meine Meinung, mehr Personenkult, da k&#246;nnen wir uns von den Werbern, Industriedesignern, Architekten etc noch einiges abgucken</p>
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