
Weiß der Himmel, was daraus werden soll: Ein Plakat- und Film-Wettbewerb zum vielsagenden Thema Vereinbarkeit von Beruf & Familie. Das Ganze scheint mir noch ziemlich unreif – zur Zeit gibt es weder eine Jury noch Partnerunternehmen –, aber immerhin liegen fette 18.000 € Preisgeld in der Kasse, die der Arbeitsminister und die HypoVereinsbank ausloben. Dafür muss alles ganz, ganz schnell gehen … die Registrierungsphase endet schon am 30. Mai. Franz Müntefering höchstpersönlich wird am 6. September die Preise im Internationalen Design Zentrum Berlin verleihen.
Die Wettbewerbsgalerie sollte man auf jeden Fall bookmarken und in 3 Wochen wieder besuchen.
So zwischendurch: Wer hilft mir bei der Erstellung einer Internetseite für einen Plakatwettbewerb zum Themen »Weg mit den Spuren von Haselnüssen in Fertigmüslis«, den ich Ende des Jahres veranstalten möchte … vielleicht in Kooperation mit dem Landwirtschaftsminister.

Na mach’ doch einen Wettbewerb zur Erstellung einer Internetseite für den (Fertigmüslihaselnußkernspureneleminierungs-) Plakatwettbewerb… :-)
<ironie>Ich verstehe beim besten Willen nicht, warum die verantwortlichen Entscheider nicht gleich ihren Hausgrafiker das Plakat kreieren lassen. Das Websitebanner lässt mit seinem filigranen Einsatz der extravagant-frischen Arial, kombiniert mit einer angenehm reduzierten, quadratischen Formensprache in nur drei Blautönen, auf geradezu transzendentales grafisches Feingefühl beim verantwortlichen Designer schließen.</ironie>
Das wird echt immer schlimmer mit diesen “Wettbewerben”. Aber solange da jemand mitmacht, wird das auch so weitergehen. Immerhin ist bei dem hier die Bezahlung besser als sonst.
Wir alle haben Familie. Wir alle müssen arbeiten.
Da macht ja meine Volksbank besseres Marketing und verkneift sich solche Lokalpolitikerweisheiten.
Darf in dem Wettbewerg auch die Milcherzeugnissspur auftauchen?
design ist, wenn’s inrgendwann keinen spass mehr macht!
Man muss es genau lesen: es sind keine Partnerschaftsunternehmen da, man muss die selber suchen und dann darf man daran teilnehmen. Und im Zusammenarbeit mit dem Unternehmen kann man eine Kampagne dafür machen…
und wem hilft die kampagne? sie hätten das geld an bedürtige familien verteilen/verlosen können, da wäre auch wirklich jemanden geholfen.
MINDESTLÖHNE FÜR DESIGNWETTBEWERBE!
der wettbewerb ist sicher unprofessionell aufgemacht – aber so wie ich es sehe geht es nicht darum die arbeit der einreicher auszunutzen (siehe becks). letztendlich richtet sich der wettbewerb nicht nur an designer … ich finds nicht verkehrt solche themen mittels wettbewerb zu bearbeiten.
Ich finde, allein der Domainname hat einen Preis bei einem Wettbewerb ›die hundert besten Domainnamen‹ verdient. http://www.vereinbarkeitswettbewerb.de – darauf muss man erstmal kommen. Oder auch besser nicht.