
Die heutige Frage kommt von Verena Gerlach, die sich sehr aufmerksam einen Trailer zum ProSieben-Zweiteiler »Der Seewolf« angesehen hat. Der Roman von Jack London beginnt laut Wikipedia so: »Der Schriftsteller Humphrey van Weyden geht 1906 bei einem Schiffsunglück im Nebel in der Bucht von San Francisco über Bord und wird von einem Robbenfänger, dem Schoner Ghost, unter dem brutalen Kapitän Wolf Larsen gerettet …«.
Die Filmausstatter haben das ProSieben-Segelschiff allerdings mit einer Schrift bemalt, die gar nicht in diese Zeit passt … eine von »Plotbuden überstrapazierte Hippieschrift« (Gerlach), die Ende der 60er Jahre gezeichnet wurde. Wie heißt sie? (Abb: ProSieben)
Als Preis winkt heute ein FontShop-Typo- und Repromaß. Wenn Eure Antwort in den kommenden Stunden nicht in den Kommentaren erscheint, ist sie möglicherweise richtig. Damit die Spannung lange anhält, legt nämlich mein Quizfilter die richtigen Antworten erst mal zur Seite.
Die Antwort auf die gestrige Frage lautete: Adrian Frutiger konstruierte die Ziffern der OCR B etwas höher als die Versalien. Das Los entschied für Felix Beckheuer. Ich gratuliere zum TypoQuiz.
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Kalendsadventer ist der verkehrte Advendskalender von FontShop: bis Nikolaus (6. 12. 2008) 24 mal eine (typo)grafische Frage statt Türchen und täglich ein toller Preis.
[Update] Danke für die rege Beteiligung … es gab 61 richtige Antworten … die letzte Punkt 00:00 Uhr. Die Lösung war: Revue. Das Los entschied für Sascha Timplan. Ich gratuliere zum TypoQuiz und weiteren spannenden Font-Rätseln.


Die gesuchte Schrift heißt Revue. Sie wurde 1969 von Colin Brignall entworfen.
Ragtime
… ebenso häßlich wie die Eras, die es nicht ist.
Die verwendete Schrift ist die REVUE (gezeichnet von Colin Brignall).
Der Font heisst Revue.
Bin auch gleich über den Font gestolpert: Revue
Es ist die Revue von Colin Brignall
Der von Pro7 auf gespenstische Weise in die Vergangenheit katapultierte Font ist die „Revueâ€?, entworfen 1968 vom Fotografen, Art Director und Typografen Colin Brignall für Letraset.
Das dürfte die Revue sein.
Beowolf, haha :-)
Die Schrift heißt Revue.
Von Colin Brignall um 1969 gezeichnet.
Revue von Linotype oder TS Ragtime von TypeShop
Das ist die „Revue“ von Colin Brignall.
Vielleicht die “Revue”?
Würde ich sagen… ^^
Revue
Revue
Kann es die Revue sein? Allerdings stünde dann das O auf dem Kopf …
Die wunderschöne Revue von Colin Brignall.
Revue
OK, genauer Ragtime TS XBold
(siehe http://www.myfonts.com/fonts/ef-typeshop/ragtime/xbold/)
Das scheint mir eine Revue mit “umgekehrtem” O zu sein.
ich tippe mal dreist auf die “Revue” von 1968. Allerdings sieht das “O” umgedreht aus…FREVEL!
Revue, würde ich mal sagen. Und die ist wirklich an dieser Stelle eine schlechte Wahl.
Hobo, oder?
Revue. von Colin Brignall, entworfen 1969
Revue (Colin Brignal)
Die Schrift heißt Revue.
Designer: Colin Brignall, 1969
Die Inspiration für diese Schrift bezog Colin Brignall von Plakaten, wie sie um 1900 beliebt waren. Er entwarf die Revue 1968 im Auftrag von Letraset.
Die Revue ist eine serifenlose Schrift, charakterisiert durch schwere, bogenförmige Buchstabenformen, Balken, die bei manchen Majuskeln (etwa beim F und H) ¿abgeschnitten¿ sind, und eine unregelmäßige Grundlinie. Die Revue ist eine typische Schrift für Akzidenzen wie Plakate, Reklame und Anzeigen. (Quelle: Linotype)
Erinnert mich irgendwie stark an Revue (von Colin Brignall), wenn auch das “O” auf dem Bild dann falsch herum wäre.
ich tippe auf die hobo..
Hmm, schwere Frage…
Das ist die Revue. Die geht da ja mal gar nicht…
Bei der verwendeten Type handelt es sich um Revue, im Schnitt Bold, glaube ich. Das O scheint, wie es die Abbildung erkennen lässt, nicht nur etwas zu groß sondern auch um 180° gedreht zu sein(?).
Ahoi,
das ist die Revue, 1968 von Colin Brignall für Letraset entworfen.
Hobo?
Neue Revue
Äh, Korrektur: Revue
Revue mit gespiegeltem “O”
Revue von Colin Brignall. Vermutlich wurde das O umgedreht, bei der Perspektive ist das nicht eindeutig erkennbar.
Revue von Colin Brignall (1969)
na, das ist natürlich die revue!
Revue, aber mit umgedrehten O.
Revue
Die “Revue” wurde missbraucht: das O wurde gespiegelt.
Die Schrift heißt “Revue”, wobei die Plotbude das große “O” wohl gespiegelt hat, oder beim Aufkleben um 180 Grad gedreht hat. Ist nämlich eigentlich schlimmer.
http://www.fonts.com/DE/detail.htm?pid=201349
Volker
(der hofft, dass er diesen Kommentar heute nicht mehr im Fontblog lesen kann ;-)
Revue,
aber das O steht auf dem Kopf und am H ist etwas verdreht.
Das wär die ‘Revue’.
Durchaus unpassend, und unschön. Dann lieber gleich die ‘Stop’. ;) (Dabei wär da sicher was Schön(er)es möglich gewesen. Wie gern würd ich mal das Lettering oder wenigstens die Schriftwahl für die Benennung eines Schiffes übernehmen. So wie Underware.)
müsste die Revue sein…
Das ist die Revue von Colin Bignall.
Revue. Und das „O“ steht auch noch auf dem Kopf…
Eindeutig die “Revue”.
Das ist die “Revue” von 1969, Entwerfer: Colin Brignall
Revue
(mit Modifikationen beim O und H)
Hm, gerade lese ich, dass die Schrift, auf die ich vorhin getippt habe, anscheinend von Plakatschriften des frühen 20. Jahrhunderts inspiriert wurde. So gesehen wäre sie ja für die Zeit, in der der Film spielt, doch nicht ganz unpassend …
@ max.
es gibt keine hässlichen fonts, nur falsche anwendungsbereiche. ;)
Quatsch, Hobo sieht so aus: verlinkte Textstelle
Die Schrift heisst Revue
@robertmichael:
Stimmt einerseits, andererseits lässt sich über Geschmack nicht streiten. Mir gefällt sie einfach nicht. Vor allem das kleine »a« der Eras ist fürchterlich. Habe mir echt schon überlegt, die Versicherung zu wechseln, weil die die Eras benutzen (na, welche ist es?). Selbst für ein Schriftmusterblatt würe ich sie nicht einsetzen wollen.
Ragtime
Revue Regular mit umgedrehtem O
Kabel
das ist die REVUE von Colin Brignall
Wenn ich nicht irre heisst die Schrift:
Revue (von Colin Brignall – 1969)
allerdings mit gespiegeltem “O” auf dem Bild oben. Oder kommt das nur durch die Verzerrung?
Hobo
Renfrew oder das Original Revue – ich kann die anhand des Texts nicht auseinanderhalten.
Lustigerweise mit umgedrehtem O?
Viele Grüße,
Simon
Ist schon klar, ist nicht die Hobo. Die ist ja auch von 1910. Es war halt nur dieses komische O…
Bloc Extra Condensed
Die Schrift war auch das erste, was mir beim Anschauen dieses Filmes als erstes wie ein rostiger Nagel ins Auge stach. Bekannt kommt sie mir zudem auch noch vor. Wenn ich jetzt noch auf den Namen käme …
Die Revue kommt ihr eindeutig verdächtig nah.
Die Schrift heißt Revue. Aber das große „O“ wurde zum Osterei gedreht.
Revue, wobei das O anscheinend um 180° gedreht wurde.
revue
Ich würde sagen es ist die »Revue™« und das O sieht aus als stünde es auf dem Kopf.
Revue würde ich sagen, nur das “O” scheinen sie auf den Kopf gestellt zu haben.
?!?
Mein Tipp: Die Schrift ist die Linotype REVUE – gespenstisch…
Müsste die Revue sein, welche ursprünglich für Letraset gestaltet wurde. Als Klon auch unter Renfrew bekannt.
und ich dachte, es kann nicht mehr schlimmer kommen heute, wo ich doch letzte nach von der »antique olive« geträumt habe.
nein, das ist sie nicht, deren O ist genau andersherum, aber genauso schaurig.
und auch diese schrift scheint zu den lieblingsfonts von »copy-buden« zu gehören …
revue std. regular …
Ich weiß gar nicht was ihr habt. Immerhin nicht Comic Sans und nicht Federation. :P
Ja, die Revue ist es. (Die Hobo sieht doch ganz anders aus … weil doch einige sagen, es sei die Hobo …)
Das »O« erinnert mich an die FE-Schrift (fälschungserschwerende Schrift). Würde ja auch passen – ein Art Nummernschild für das Schiff ist es ja.
http://spedition-hedrich.de/ benutzt sie auch, ist gerade an mir vorbeigefahren.
Die scheint echt sehr beliebt bei Transportunternehmen zu sein, siehe auch unter http://www.freja.dk/.
Bie Prosieben las ich gerade, dass das Schiff allerdings ein Robbenfänger ist. Komisch! Vielleicht sind es eigentlich Schmuggler!