Kalendsadventer 14: Geisterschrift [Update + Ende]

Die heutige Frage kommt von Verena Gerlach, die sich sehr aufmerksam einen Trailer zum ProSieben-Zweiteiler »Der Seewolf« angesehen hat. Der Roman von Jack London beginnt laut Wikipedia so: »Der Schriftsteller Humphrey van Weyden geht 1906 bei einem Schiffsunglück im Nebel in der Bucht von San Francisco über Bord und wird von einem Robbenfänger, dem Schoner Ghost, unter dem brutalen Kapitän Wolf Larsen gerettet …«.
Die Filmausstatter haben das ProSieben-Segelschiff allerdings mit einer Schrift bemalt, die gar nicht in diese Zeit passt … eine von »Plotbuden überstrapazierte Hippieschrift« (Gerlach), die Ende der 60er Jahre gezeichnet wurde. Wie heißt sie? (Abb: ProSieben)
Als Preis winkt heute ein FontShop-Typo- und Repromaß. Wenn Eure Antwort in den kommenden Stunden nicht in den Kommentaren erscheint, ist sie möglicherweise richtig. Damit die Spannung lange anhält, legt nämlich mein Quizfilter die richtigen Antworten erst mal zur Seite.
Die Antwort auf die gestrige Frage lautete: Adrian Frutiger konstruierte die Ziffern der OCR B etwas höher als die Versalien. Das Los entschied für Felix Beckheuer. Ich gratuliere zum TypoQuiz.
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Kalendsadventer ist der verkehrte Advendskalender von FontShop: bis Nikolaus (6. 12. 2008) 24 mal eine (typo)grafische Frage statt Türchen und täglich ein toller Preis.
[Update] Danke für die rege Beteiligung … es gab 61 richtige Antworten … die letzte Punkt 00:00 Uhr. Die Lösung war: Revue. Das Los entschied für Sascha Timplan. Ich gratuliere zum TypoQuiz und weiteren spannenden Font-Rätseln.


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am 26. November 2008 um 11.36 Uhr:
Die gesuchte Schrift heißt Revue. Sie wurde 1969 von Colin Brignall entworfen.
am 26. November 2008 um 11.41 Uhr:
Ragtime
am 26. November 2008 um 11.45 Uhr:
… ebenso häßlich wie die Eras, die es nicht ist.
am 26. November 2008 um 11.47 Uhr:
Die verwendete Schrift ist die REVUE (gezeichnet von Colin Brignall).
am 26. November 2008 um 11.48 Uhr:
Der Font heisst Revue.
am 26. November 2008 um 11.57 Uhr:
Bin auch gleich über den Font gestolpert: Revue
am 26. November 2008 um 11.58 Uhr:
Es ist die Revue von Colin Brignall
am 26. November 2008 um 12.01 Uhr:
Der von Pro7 auf gespenstische Weise in die Vergangenheit katapultierte Font ist die „Revueâ€?, entworfen 1968 vom Fotografen, Art Director und Typografen Colin Brignall für Letraset.
am 26. November 2008 um 12.05 Uhr:
Das dürfte die Revue sein.
am 26. November 2008 um 12.06 Uhr:
Beowolf, haha :-)
am 26. November 2008 um 12.10 Uhr:
Die Schrift heißt Revue.
Von Colin Brignall um 1969 gezeichnet.
am 26. November 2008 um 12.11 Uhr:
Revue von Linotype oder TS Ragtime von TypeShop
am 26. November 2008 um 12.18 Uhr:
Das ist die „Revue“ von Colin Brignall.
am 26. November 2008 um 12.24 Uhr:
Vielleicht die “Revue”?
Würde ich sagen… ^^
am 26. November 2008 um 12.29 Uhr:
Revue
am 26. November 2008 um 12.39 Uhr:
Revue
am 26. November 2008 um 12.39 Uhr:
Kann es die Revue sein? Allerdings stünde dann das O auf dem Kopf …
am 26. November 2008 um 12.44 Uhr:
Die wunderschöne Revue von Colin Brignall.
am 26. November 2008 um 12.46 Uhr:
Revue
am 26. November 2008 um 12.49 Uhr:
OK, genauer Ragtime TS XBold
(siehe http://www.myfonts.com/fonts/ef-typeshop/ragtime/xbold/)
am 26. November 2008 um 12.52 Uhr:
Das scheint mir eine Revue mit “umgekehrtem” O zu sein.
am 26. November 2008 um 12.56 Uhr:
ich tippe mal dreist auf die “Revue” von 1968. Allerdings sieht das “O” umgedreht aus…FREVEL!
am 26. November 2008 um 12.58 Uhr:
Revue, würde ich mal sagen. Und die ist wirklich an dieser Stelle eine schlechte Wahl.
am 26. November 2008 um 13.00 Uhr:
Hobo, oder?
am 26. November 2008 um 13.01 Uhr:
Revue. von Colin Brignall, entworfen 1969
am 26. November 2008 um 13.08 Uhr:
Revue (Colin Brignal)
am 26. November 2008 um 13.14 Uhr:
Die Schrift heißt Revue.
Designer: Colin Brignall, 1969
Die Inspiration für diese Schrift bezog Colin Brignall von Plakaten, wie sie um 1900 beliebt waren. Er entwarf die Revue 1968 im Auftrag von Letraset.
Die Revue ist eine serifenlose Schrift, charakterisiert durch schwere, bogenförmige Buchstabenformen, Balken, die bei manchen Majuskeln (etwa beim F und H) ¿abgeschnitten¿ sind, und eine unregelmäßige Grundlinie. Die Revue ist eine typische Schrift für Akzidenzen wie Plakate, Reklame und Anzeigen. (Quelle: Linotype)
am 26. November 2008 um 13.16 Uhr:
Erinnert mich irgendwie stark an Revue (von Colin Brignall), wenn auch das “O” auf dem Bild dann falsch herum wäre.
am 26. November 2008 um 13.20 Uhr:
ich tippe auf die hobo..
am 26. November 2008 um 13.21 Uhr:
Hmm, schwere Frage…
am 26. November 2008 um 13.43 Uhr:
Das ist die Revue. Die geht da ja mal gar nicht…
am 26. November 2008 um 13.43 Uhr:
Bei der verwendeten Type handelt es sich um Revue, im Schnitt Bold, glaube ich. Das O scheint, wie es die Abbildung erkennen lässt, nicht nur etwas zu groß sondern auch um 180° gedreht zu sein(?).
am 26. November 2008 um 13.46 Uhr:
Ahoi,
das ist die Revue, 1968 von Colin Brignall für Letraset entworfen.
am 26. November 2008 um 13.50 Uhr:
Hobo?
am 26. November 2008 um 13.56 Uhr:
Neue Revue
am 26. November 2008 um 13.57 Uhr:
Äh, Korrektur: Revue
am 26. November 2008 um 14.00 Uhr:
Revue mit gespiegeltem “O”
am 26. November 2008 um 14.02 Uhr:
Revue von Colin Brignall. Vermutlich wurde das O umgedreht, bei der Perspektive ist das nicht eindeutig erkennbar.
am 26. November 2008 um 14.06 Uhr:
Revue von Colin Brignall (1969)
am 26. November 2008 um 14.09 Uhr:
na, das ist natürlich die revue!
am 26. November 2008 um 14.13 Uhr:
Revue, aber mit umgedrehten O.
am 26. November 2008 um 14.17 Uhr:
Revue
am 26. November 2008 um 14.19 Uhr:
Die “Revue” wurde missbraucht: das O wurde gespiegelt.
am 26. November 2008 um 14.27 Uhr:
Die Schrift heißt “Revue”, wobei die Plotbude das große “O” wohl gespiegelt hat, oder beim Aufkleben um 180 Grad gedreht hat. Ist nämlich eigentlich schlimmer.
http://www.fonts.com/DE/detail.htm?pid=201349
Volker
(der hofft, dass er diesen Kommentar heute nicht mehr im Fontblog lesen kann ;-)
am 26. November 2008 um 14.34 Uhr:
Revue,
aber das O steht auf dem Kopf und am H ist etwas verdreht.
am 26. November 2008 um 14.39 Uhr:
Das wär die ‘Revue’.
Durchaus unpassend, und unschön. Dann lieber gleich die ‘Stop’. ;) (Dabei wär da sicher was Schön(er)es möglich gewesen. Wie gern würd ich mal das Lettering oder wenigstens die Schriftwahl für die Benennung eines Schiffes übernehmen. So wie Underware.)
am 26. November 2008 um 14.46 Uhr:
müsste die Revue sein…
am 26. November 2008 um 14.50 Uhr:
Das ist die Revue von Colin Bignall.
am 26. November 2008 um 14.55 Uhr:
Revue. Und das „O“ steht auch noch auf dem Kopf…
am 26. November 2008 um 15.03 Uhr:
Eindeutig die “Revue”.
am 26. November 2008 um 15.13 Uhr:
Das ist die “Revue” von 1969, Entwerfer: Colin Brignall
am 26. November 2008 um 15.24 Uhr:
Revue
(mit Modifikationen beim O und H)
am 26. November 2008 um 15.24 Uhr:
Hm, gerade lese ich, dass die Schrift, auf die ich vorhin getippt habe, anscheinend von Plakatschriften des frühen 20. Jahrhunderts inspiriert wurde. So gesehen wäre sie ja für die Zeit, in der der Film spielt, doch nicht ganz unpassend …
am 26. November 2008 um 16.03 Uhr:
@ max.
es gibt keine hässlichen fonts, nur falsche anwendungsbereiche. ;)
am 26. November 2008 um 16.10 Uhr:
Quatsch, Hobo sieht so aus: verlinkte Textstelle
am 26. November 2008 um 16.10 Uhr:
Die Schrift heisst Revue
am 26. November 2008 um 16.16 Uhr:
@robertmichael:
Stimmt einerseits, andererseits lässt sich über Geschmack nicht streiten. Mir gefällt sie einfach nicht. Vor allem das kleine »a« der Eras ist fürchterlich. Habe mir echt schon überlegt, die Versicherung zu wechseln, weil die die Eras benutzen (na, welche ist es?). Selbst für ein Schriftmusterblatt würe ich sie nicht einsetzen wollen.
am 26. November 2008 um 16.18 Uhr:
Ragtime
am 26. November 2008 um 16.49 Uhr:
Revue Regular mit umgedrehtem O
am 26. November 2008 um 16.52 Uhr:
Kabel
am 26. November 2008 um 17.10 Uhr:
das ist die REVUE von Colin Brignall
am 26. November 2008 um 17.41 Uhr:
Wenn ich nicht irre heisst die Schrift:
Revue (von Colin Brignall – 1969)
allerdings mit gespiegeltem “O” auf dem Bild oben. Oder kommt das nur durch die Verzerrung?
am 26. November 2008 um 18.13 Uhr:
Hobo
am 26. November 2008 um 18.26 Uhr:
Renfrew oder das Original Revue – ich kann die anhand des Texts nicht auseinanderhalten.
Lustigerweise mit umgedrehtem O?
Viele Grüße,
Simon
am 26. November 2008 um 18.29 Uhr:
Ist schon klar, ist nicht die Hobo. Die ist ja auch von 1910. Es war halt nur dieses komische O…
am 26. November 2008 um 18.36 Uhr:
Bloc Extra Condensed
am 26. November 2008 um 19.07 Uhr:
Die Schrift war auch das erste, was mir beim Anschauen dieses Filmes als erstes wie ein rostiger Nagel ins Auge stach. Bekannt kommt sie mir zudem auch noch vor. Wenn ich jetzt noch auf den Namen käme …
am 26. November 2008 um 19.22 Uhr:
Die Revue kommt ihr eindeutig verdächtig nah.
am 26. November 2008 um 19.23 Uhr:
Die Schrift heißt Revue. Aber das große „O“ wurde zum Osterei gedreht.
am 26. November 2008 um 19.26 Uhr:
Revue, wobei das O anscheinend um 180° gedreht wurde.
am 26. November 2008 um 20.11 Uhr:
revue
am 26. November 2008 um 20.16 Uhr:
Ich würde sagen es ist die »Revue™« und das O sieht aus als stünde es auf dem Kopf.
am 26. November 2008 um 20.21 Uhr:
Revue würde ich sagen, nur das “O” scheinen sie auf den Kopf gestellt zu haben.
?!?
am 26. November 2008 um 21.10 Uhr:
Mein Tipp: Die Schrift ist die Linotype REVUE – gespenstisch…
am 26. November 2008 um 21.20 Uhr:
Müsste die Revue sein, welche ursprünglich für Letraset gestaltet wurde. Als Klon auch unter Renfrew bekannt.
am 26. November 2008 um 22.16 Uhr:
und ich dachte, es kann nicht mehr schlimmer kommen heute, wo ich doch letzte nach von der »antique olive« geträumt habe.
nein, das ist sie nicht, deren O ist genau andersherum, aber genauso schaurig.
und auch diese schrift scheint zu den lieblingsfonts von »copy-buden« zu gehören …
am 27. November 2008 um 00.00 Uhr:
revue std. regular …
am 27. November 2008 um 12.52 Uhr:
Ich weiß gar nicht was ihr habt. Immerhin nicht Comic Sans und nicht Federation. :P
am 28. November 2008 um 12.19 Uhr:
Ja, die Revue ist es. (Die Hobo sieht doch ganz anders aus … weil doch einige sagen, es sei die Hobo …)
am 28. November 2008 um 13.38 Uhr:
Das »O« erinnert mich an die FE-Schrift (fälschungserschwerende Schrift). Würde ja auch passen – ein Art Nummernschild für das Schiff ist es ja.
am 1. Dezember 2008 um 14.23 Uhr:
http://spedition-hedrich.de/ benutzt sie auch, ist gerade an mir vorbeigefahren.
am 3. Dezember 2008 um 13.36 Uhr:
Die scheint echt sehr beliebt bei Transportunternehmen zu sein, siehe auch unter http://www.freja.dk/.
Bie Prosieben las ich gerade, dass das Schiff allerdings ein Robbenfänger ist. Komisch! Vielleicht sind es eigentlich Schmuggler!