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	<title>Kommentare zu: Jetzt mal Musik: »Satellite« unter die Lupe genommen</title>
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	<description>Täglich News und Meinungen aus der Grafikszene</description>
	<lastBuildDate>Sat, 11 Feb 2012 18:38:44 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Von: Mara Esroc</title>
		<link>http://www.fontblog.de/jetzt-mal-musik-satellite-unter-die-lupe-genommen/comment-page-1#comment-128802</link>
		<dc:creator>Mara Esroc</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 May 2010 01:15:09 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;strong&gt;Klingt schl&#252;ssig f&#252;r einen Harmoniker am Klavier. Doch das ist sicher nicht die St&#228;rke des Songs. Rhythmus, Klangfarbe und vor allem Lenas einzige wirkliche St&#228;rke, ihr umwerfender Gestus kommen durch diese einfachere Version zur Geltung. Eben als Gesamtpaket eine tolle Erscheinung. &lt;/strong&gt;

Und schlie&#223;lich war es schon immer so. Die Wirkung von gregorianischen Ges&#228;ngen kommt vom Raumklang, viele Opern sind nur wegen der Ausstattung interessant. Das k&#246;nnte man &#252;ber Mozart bis zu Dieter Bohlen fortsetzen, dass es immer Unvollkommenheiten gibt.

Lena hat sicher keine gute bzw. geschulte Stimme, doch sie singt ehrlich, von Herzen und nicht falsch. Ich h&#246;re es gerne &#246;fter, dieses ganz gewisse h-moll. Und sie kann auch reden und denken, was vielen anderen S&#228;ngern fehlt.

&lt;strong&gt;Lass ihr die Quintparalellen, lass uns die Freude beim anh&#246;ren. Doch danke Klaus f&#252;r die Gedanken, die meine Gedanken anregten.&lt;/strong&gt;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Klingt schl&#252;ssig f&#252;r einen Harmoniker am Klavier. Doch das ist sicher nicht die St&#228;rke des Songs. Rhythmus, Klangfarbe und vor allem Lenas einzige wirkliche St&#228;rke, ihr umwerfender Gestus kommen durch diese einfachere Version zur Geltung. Eben als Gesamtpaket eine tolle Erscheinung. </strong></p>
<p>Und schlie&#223;lich war es schon immer so. Die Wirkung von gregorianischen Ges&#228;ngen kommt vom Raumklang, viele Opern sind nur wegen der Ausstattung interessant. Das k&#246;nnte man &#252;ber Mozart bis zu Dieter Bohlen fortsetzen, dass es immer Unvollkommenheiten gibt.</p>
<p>Lena hat sicher keine gute bzw. geschulte Stimme, doch sie singt ehrlich, von Herzen und nicht falsch. Ich h&#246;re es gerne &#246;fter, dieses ganz gewisse h-moll. Und sie kann auch reden und denken, was vielen anderen S&#228;ngern fehlt.</p>
<p><strong>Lass ihr die Quintparalellen, lass uns die Freude beim anh&#246;ren. Doch danke Klaus f&#252;r die Gedanken, die meine Gedanken anregten.</strong></p>
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	</item>
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		<title>Von: Indra</title>
		<link>http://www.fontblog.de/jetzt-mal-musik-satellite-unter-die-lupe-genommen/comment-page-1#comment-127467</link>
		<dc:creator>Indra</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 21 Mar 2010 15:00:22 +0000</pubDate>
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		<description>HD hat &lt;a href=&quot;http://www.subtraction.com/2009/04/09/dear-designer-you-suck&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Khoi Vinh&lt;/a&gt; gelesen (glaube ich).</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>HD hat <a href="http://www.subtraction.com/2009/04/09/dear-designer-you-suck" >Khoi Vinh</a> gelesen (glaube ich).</p>
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	<item>
		<title>Von: Johannes</title>
		<link>http://www.fontblog.de/jetzt-mal-musik-satellite-unter-die-lupe-genommen/comment-page-1#comment-127466</link>
		<dc:creator>Johannes</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 21 Mar 2010 13:32:12 +0000</pubDate>
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		<description>well done, hd. schreib doch selbst mal mehr!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>well done, hd. schreib doch selbst mal mehr!</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: HD Schellnack.</title>
		<link>http://www.fontblog.de/jetzt-mal-musik-satellite-unter-die-lupe-genommen/comment-page-1#comment-127464</link>
		<dc:creator>HD Schellnack.</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 21 Mar 2010 12:55:16 +0000</pubDate>
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		<description>Ich finde, hier werden &#196;pfel und Birnen verglichen und gleich wieder auf die eigene Branche eingeschlagen. 

Harmonielehre, und darum geht es in dem Video, ist &#252;bertragen auf Design etwa das, was Kerning, oder Schriftwahl oder ein anderes vergleichsweise einfaches typographisches Regelwerk im Designbereich ist. Kauker geht hier nicht auf andere Aspekte ein, wie etwa den Gesang, das Arrangement, die Produktionsqualit&#228;t, den Endmix, die Virtusit&#228;t der einzelnen Musiker bzw die Frage inwieweit hier &#252;berhaupt noch Musiker spielen oder der Track aus dem Rechner kommt, die Qualit&#228;t der gew&#228;hlten Sounds, und und und. Vom Setbau, dem Styling der S&#228;ngerin, der K&#246;rpersprache, Haare/Make-Up und so weiter einmal ganz zu schweigen. Auch die Frage ob der Regelbruch gerade vielleicht spannend sein kann, bleibt offen. Die Gesamtfrage, ob das Produkt, das aus diesem Contest - der ja an sich ein kommerzieller und medialer «Designprozess» ist (in einer kruden Mischung aus Gremium und OpenSource) - hervorgeht, nun «gut» oder «schlecht» ist, kann auch Kauker nicht beantworten, er kann nur wie einer der drei Blinden den Elefant anpacken und etwas &#252;ber den R&#252;ssel sagen. Ein Kommunikationswissenschaftler h&#228;tte uns vielleicht etwas &#252;ber die K&#246;rperhaltung der S&#228;ngerin gesagt, ein Producer etwas &#252;ber das Arrangement, ein A&amp;R etwas &#252;ber die Zielgruppenaffinit&#228;t uswpp...

Ich kann mich hier und anderenorts, in B&#252;chern, Magazinen, Online und in Gespr&#228;chen zahlreicher Anl&#228;sse entsinnen, wo im Diskurs &#252;ber Designqualit&#228;t solche im Regelwerk beantwortbaren Fragen recht klar und detailliert abgehandelt sind. Das ist einfaches Handwerk und auf der Ebene in einem Forum wie dem Fontshop doch einfach oft gar nicht n&#246;tig. Auch unter Musikern reicht es, wenn zwei Profis sich einem Konzert ansehen und die Augen verdrehen oder sagen: «Ach, was ist schon ein Halbton unter Freunden», wenn die Band auf der B&#252;hne Mist produziert. 

Es ist auch so, dass sich «Mist» eben oft auch gar nicht einzeldetailliert fassen l&#228;sst, oder es einfach zu nervend und anstrengend ist - und auch langweilig. Ob Kauker ebenso klar an einer Harmoniefolge erkl&#228;ren k&#246;nnte, warum die Flippers oder der Wendler gruselig sind? Oder hat es dann eben doch auch mit «Geschmack» zu tun, oder mit einem komplexeren handwerklichen Kontext? Denn vergessen wir nicht, auch in der Musik ist die Kritik - auch auf hohem Niveau - immer subjektiv, immer am Zeitgeist oder der eigenen Sozialisierung orientiert. Das ist einfach so - und auch gut. Ich w&#252;rde keine Kritiken lesen wollen, die sich aufs Noten-Auseinanderklam&#252;sern begrenzen. Das ist, als w&#252;rde man einen Film nur anhand der relativen Gekonntheit des Farbabgleichs oder der reinen Scene-Continuity beurteilen. G&#228;hn. 

Im Design gibt es hochspannende und grandiose Autoren - Rick Poynor (auch ein Gast de n&#228;chsten Typo, oder?), Jon Wozencroft, Daniel van der Velden und Michael Bierut sind gro&#223;artige und spannende Kritiker, um nur einige zu nennen. Sie alle k&#246;nnen von den verschiedensten Perspektiven, vom kleinsten Detail einer Schrift bis hin zum Kontext einer ganzen Stildekade und deren Str&#246;mungen, Design spannend und hochintelligent unter die Lupe nehmen und ich glaube, Obey The Giant von Poynor ist eines meiner meistzerlesenen Designb&#252;cher neben Aichers «welt als entwurf» (noch ein toller Design-Kritiker).  

Nur weil in einem Blog also die Kommentare auf «It sucks»//«It&#039;s great»-Beavis&amp;Butthead-Shortcuts zur&#252;ckgreifen, was in diesem Kontext einfach total normal und auch richtig ist, hat die Designszene eigentlich keinerlei Mangel an Selbstreflexion. Auch in den FHs gibt es da keinen Mangel an engagierten Dozenten, manchmal bef&#252;rchte ich fast, das Handwerk geht zugunsten einer leicht k&#252;nstlerischen Verkopfung unter. Auch wer Designer einmal bei einem Pitch erlebt hat, wei&#223;, dass wir unsere Arbeit meist gut erkl&#228;ren und rechtfertigen k&#246;nnen - und dies oft auch laiengerecht. 

Das Problem ist eher - und hier ist der Knackpunkt - dass es an den Schulen zwar MUSIKLEHRER gibt, aber keine Designlehrer. Oder von mir auch nicht mal Medienlehrer, obwohl die langsam wichtig wie sonst was w&#228;ren, die den Umgang, aber auch die &#196;sthetik von Medien kritisch kommunizieren und Kompetenz schaffen. Das Problem ist, dass es in den Mainstream-Medien einen Riesenmarkt f&#252;r Popmusik oder das, was sich so nennt, gibt, aber keinen f&#252;r Kunst, Architektur oder Design. Wobei Kunst und Architektur wenigstens ab und zu noch mal in den Feuilletons der Wochenzeitungen aufblitzen d&#252;rfen, Design aber nicht stattfindet oder bestenfalls als Produktdesign. Neben den Starcks, Newsons, Grics und Colanis kann bestenfalls dann noch ein Stefan Sagmeister auftauchen, der selbst inzwischen mehr K&#252;nstler als «klassischer» Designer ist. 

Dahinter steckt aber einfach ein langsamer Prozess, der sicher auch noch einiges dauern wird, zu verstehen, dass Design insgesamt ein wirksamer gesamtgesellschaftlicher Gestaltungsprozess ist, der mediale Beachtung verdient hat, weil durch eine Kritik an Design eben auch ein Diskurs der Mediengesellschaft denkbar ist, die durch und durch Ergebnis von Designprozessen aller Art ist. Dieses Denken setzt sich in der letzten Dekade langsam durch, durchaus auch mit der &#196;sthetisierung einer ansonsten weitestgehend ges&#228;ttigten Konsumgesellschaft, und man muss einfach dran bleiben, die Arbeit von Designern im Mainstream zu kommunizieren. Dabei darf man ganz hoffnungsvoll sein  - der weitgehend sehr gute Artikel im Spiegel vor einiger Zeit &#252;ber den Unterschied zwischen Oslo-Contest und DSDS, der die Sinus-Unterschiede beider Shows beleuchtet, ist in seinem Herzen eine Auseinandersetzung mit dem «Design» beider Sendungen :-D.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich finde, hier werden &#196;pfel und Birnen verglichen und gleich wieder auf die eigene Branche eingeschlagen. </p>
<p>Harmonielehre, und darum geht es in dem Video, ist &#252;bertragen auf Design etwa das, was Kerning, oder Schriftwahl oder ein anderes vergleichsweise einfaches typographisches Regelwerk im Designbereich ist. Kauker geht hier nicht auf andere Aspekte ein, wie etwa den Gesang, das Arrangement, die Produktionsqualit&#228;t, den Endmix, die Virtusit&#228;t der einzelnen Musiker bzw die Frage inwieweit hier &#252;berhaupt noch Musiker spielen oder der Track aus dem Rechner kommt, die Qualit&#228;t der gew&#228;hlten Sounds, und und und. Vom Setbau, dem Styling der S&#228;ngerin, der K&#246;rpersprache, Haare/Make-Up und so weiter einmal ganz zu schweigen. Auch die Frage ob der Regelbruch gerade vielleicht spannend sein kann, bleibt offen. Die Gesamtfrage, ob das Produkt, das aus diesem Contest &#8211; der ja an sich ein kommerzieller und medialer «Designprozess» ist (in einer kruden Mischung aus Gremium und OpenSource) &#8211; hervorgeht, nun «gut» oder «schlecht» ist, kann auch Kauker nicht beantworten, er kann nur wie einer der drei Blinden den Elefant anpacken und etwas &#252;ber den R&#252;ssel sagen. Ein Kommunikationswissenschaftler h&#228;tte uns vielleicht etwas &#252;ber die K&#246;rperhaltung der S&#228;ngerin gesagt, ein Producer etwas &#252;ber das Arrangement, ein A&amp;R etwas &#252;ber die Zielgruppenaffinit&#228;t uswpp&#8230;</p>
<p>Ich kann mich hier und anderenorts, in B&#252;chern, Magazinen, Online und in Gespr&#228;chen zahlreicher Anl&#228;sse entsinnen, wo im Diskurs &#252;ber Designqualit&#228;t solche im Regelwerk beantwortbaren Fragen recht klar und detailliert abgehandelt sind. Das ist einfaches Handwerk und auf der Ebene in einem Forum wie dem Fontshop doch einfach oft gar nicht n&#246;tig. Auch unter Musikern reicht es, wenn zwei Profis sich einem Konzert ansehen und die Augen verdrehen oder sagen: «Ach, was ist schon ein Halbton unter Freunden», wenn die Band auf der B&#252;hne Mist produziert. </p>
<p>Es ist auch so, dass sich «Mist» eben oft auch gar nicht einzeldetailliert fassen l&#228;sst, oder es einfach zu nervend und anstrengend ist &#8211; und auch langweilig. Ob Kauker ebenso klar an einer Harmoniefolge erkl&#228;ren k&#246;nnte, warum die Flippers oder der Wendler gruselig sind? Oder hat es dann eben doch auch mit «Geschmack» zu tun, oder mit einem komplexeren handwerklichen Kontext? Denn vergessen wir nicht, auch in der Musik ist die Kritik &#8211; auch auf hohem Niveau &#8211; immer subjektiv, immer am Zeitgeist oder der eigenen Sozialisierung orientiert. Das ist einfach so &#8211; und auch gut. Ich w&#252;rde keine Kritiken lesen wollen, die sich aufs Noten-Auseinanderklam&#252;sern begrenzen. Das ist, als w&#252;rde man einen Film nur anhand der relativen Gekonntheit des Farbabgleichs oder der reinen Scene-Continuity beurteilen. G&#228;hn. </p>
<p>Im Design gibt es hochspannende und grandiose Autoren &#8211; Rick Poynor (auch ein Gast de n&#228;chsten Typo, oder?), Jon Wozencroft, Daniel van der Velden und Michael Bierut sind gro&#223;artige und spannende Kritiker, um nur einige zu nennen. Sie alle k&#246;nnen von den verschiedensten Perspektiven, vom kleinsten Detail einer Schrift bis hin zum Kontext einer ganzen Stildekade und deren Str&#246;mungen, Design spannend und hochintelligent unter die Lupe nehmen und ich glaube, Obey The Giant von Poynor ist eines meiner meistzerlesenen Designb&#252;cher neben Aichers «welt als entwurf» (noch ein toller Design-Kritiker).  </p>
<p>Nur weil in einem Blog also die Kommentare auf «It sucks»//«It&#8217;s great»-Beavis&amp;Butthead-Shortcuts zur&#252;ckgreifen, was in diesem Kontext einfach total normal und auch richtig ist, hat die Designszene eigentlich keinerlei Mangel an Selbstreflexion. Auch in den FHs gibt es da keinen Mangel an engagierten Dozenten, manchmal bef&#252;rchte ich fast, das Handwerk geht zugunsten einer leicht k&#252;nstlerischen Verkopfung unter. Auch wer Designer einmal bei einem Pitch erlebt hat, wei&#223;, dass wir unsere Arbeit meist gut erkl&#228;ren und rechtfertigen k&#246;nnen &#8211; und dies oft auch laiengerecht. </p>
<p>Das Problem ist eher &#8211; und hier ist der Knackpunkt &#8211; dass es an den Schulen zwar MUSIKLEHRER gibt, aber keine Designlehrer. Oder von mir auch nicht mal Medienlehrer, obwohl die langsam wichtig wie sonst was w&#228;ren, die den Umgang, aber auch die &#196;sthetik von Medien kritisch kommunizieren und Kompetenz schaffen. Das Problem ist, dass es in den Mainstream-Medien einen Riesenmarkt f&#252;r Popmusik oder das, was sich so nennt, gibt, aber keinen f&#252;r Kunst, Architektur oder Design. Wobei Kunst und Architektur wenigstens ab und zu noch mal in den Feuilletons der Wochenzeitungen aufblitzen d&#252;rfen, Design aber nicht stattfindet oder bestenfalls als Produktdesign. Neben den Starcks, Newsons, Grics und Colanis kann bestenfalls dann noch ein Stefan Sagmeister auftauchen, der selbst inzwischen mehr K&#252;nstler als «klassischer» Designer ist. </p>
<p>Dahinter steckt aber einfach ein langsamer Prozess, der sicher auch noch einiges dauern wird, zu verstehen, dass Design insgesamt ein wirksamer gesamtgesellschaftlicher Gestaltungsprozess ist, der mediale Beachtung verdient hat, weil durch eine Kritik an Design eben auch ein Diskurs der Mediengesellschaft denkbar ist, die durch und durch Ergebnis von Designprozessen aller Art ist. Dieses Denken setzt sich in der letzten Dekade langsam durch, durchaus auch mit der &#196;sthetisierung einer ansonsten weitestgehend ges&#228;ttigten Konsumgesellschaft, und man muss einfach dran bleiben, die Arbeit von Designern im Mainstream zu kommunizieren. Dabei darf man ganz hoffnungsvoll sein  &#8211; der weitgehend sehr gute Artikel im Spiegel vor einiger Zeit &#252;ber den Unterschied zwischen Oslo-Contest und DSDS, der die Sinus-Unterschiede beider Shows beleuchtet, ist in seinem Herzen eine Auseinandersetzung mit dem «Design» beider Sendungen :-D.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: markus</title>
		<link>http://www.fontblog.de/jetzt-mal-musik-satellite-unter-die-lupe-genommen/comment-page-1#comment-127463</link>
		<dc:creator>markus</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 21 Mar 2010 12:15:40 +0000</pubDate>
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		<description>er verkauft sein video echt gut, d.h. viele glauben ihn.

aber wenn das lied ja wirklich so schlecht ist, dann kommt es bestimmt nich auf platz 1 der deutschen charts oder top 100 rock oder top 100 pop.

wen interessiert schon was profis &#252;ber die songs sagen das der ton &quot;schlecht gel&#246;st&quot; ist oder dass man da &quot;ruhig h&#246;her gehen k&#246;nnte&quot;.

das lied gef&#228;llt jeden!

au&#223;er denen die selbst songs schreiben und nur eifers&#252;chtig sind weil sie soetwas nicht k&#246;nnen.  siehe K.K.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>er verkauft sein video echt gut, d.h. viele glauben ihn.</p>
<p>aber wenn das lied ja wirklich so schlecht ist, dann kommt es bestimmt nich auf platz 1 der deutschen charts oder top 100 rock oder top 100 pop.</p>
<p>wen interessiert schon was profis &#252;ber die songs sagen das der ton &#8220;schlecht gel&#246;st&#8221; ist oder dass man da &#8220;ruhig h&#246;her gehen k&#246;nnte&#8221;.</p>
<p>das lied gef&#228;llt jeden!</p>
<p>au&#223;er denen die selbst songs schreiben und nur eifers&#252;chtig sind weil sie soetwas nicht k&#246;nnen.  siehe K.K.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: christoph</title>
		<link>http://www.fontblog.de/jetzt-mal-musik-satellite-unter-die-lupe-genommen/comment-page-1#comment-127462</link>
		<dc:creator>christoph</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 21 Mar 2010 11:44:10 +0000</pubDate>
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		<description>die argumentation ist nachvollziehbar, lenas version finde ich trotzdem besser. weil diese fassung mehr drive hat, einpr&#228;gsamer ist und weil lena dem song pers&#246;nlichkeit gibt. die andere version mag kompositorisch reifer sein, ist aber eben eine volkst&#252;mliche powerballade, wie sie t&#228;glich ungef&#228;hr 800 mal ver&#246;ffentlicht wird.

die erfolgreichste musik wird ja selten von den theoretisch kenntnisreichsten gemacht. es lie&#223;e sich sicher auch &#252;berzeugend darlegen, dass »satisfaction« kompositorisch an der untergrenze des m&#246;glichen arbeitet. 

im design d&#252;rfte das &#228;hnlich sein.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>die argumentation ist nachvollziehbar, lenas version finde ich trotzdem besser. weil diese fassung mehr drive hat, einpr&#228;gsamer ist und weil lena dem song pers&#246;nlichkeit gibt. die andere version mag kompositorisch reifer sein, ist aber eben eine volkst&#252;mliche powerballade, wie sie t&#228;glich ungef&#228;hr 800 mal ver&#246;ffentlicht wird.</p>
<p>die erfolgreichste musik wird ja selten von den theoretisch kenntnisreichsten gemacht. es lie&#223;e sich sicher auch &#252;berzeugend darlegen, dass »satisfaction« kompositorisch an der untergrenze des m&#246;glichen arbeitet. </p>
<p>im design d&#252;rfte das &#228;hnlich sein.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Johannes</title>
		<link>http://www.fontblog.de/jetzt-mal-musik-satellite-unter-die-lupe-genommen/comment-page-1#comment-127460</link>
		<dc:creator>Johannes</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 21 Mar 2010 09:17:17 +0000</pubDate>
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		<description>@ christian (16): trotzdem hat thomas recht. die interne kommunikation sollte genau so geschliffen sein, wie das, was man nach au&#223;en tr&#228;gt. ein echtes problem...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ christian (16): trotzdem hat thomas recht. die interne kommunikation sollte genau so geschliffen sein, wie das, was man nach au&#223;en tr&#228;gt. ein echtes problem&#8230;</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Christian</title>
		<link>http://www.fontblog.de/jetzt-mal-musik-satellite-unter-die-lupe-genommen/comment-page-1#comment-127453</link>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 20 Mar 2010 18:46:11 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.fontblog.de/?p=10015#comment-127453</guid>
		<description>@ thomas: das hier ist doch ein fachblog, den m&#246;gliche auftraggeber eher nicht lesen. unter Kollegen w&#228;re es doch unn&#246;tig zu erkl&#228;ren, warum eine schlecht gesetzte Linie schlecht ist. Das machen Musiker auch nicht, sondern sagen Sachen wie das ist  Amigos oder sowas. Genau das macht doch den Spa&#223; hier aus. Hier geht es um Best&#228;tigung oder Fachdiskussion, nicht um &#220;berzeugung Unbeteiligter. Davon hat man im Alltag schon genug :-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ thomas: das hier ist doch ein fachblog, den m&#246;gliche auftraggeber eher nicht lesen. unter Kollegen w&#228;re es doch unn&#246;tig zu erkl&#228;ren, warum eine schlecht gesetzte Linie schlecht ist. Das machen Musiker auch nicht, sondern sagen Sachen wie das ist  Amigos oder sowas. Genau das macht doch den Spa&#223; hier aus. Hier geht es um Best&#228;tigung oder Fachdiskussion, nicht um &#220;berzeugung Unbeteiligter. Davon hat man im Alltag schon genug :-)</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Johnb0880</title>
		<link>http://www.fontblog.de/jetzt-mal-musik-satellite-unter-die-lupe-genommen/comment-page-1#comment-127444</link>
		<dc:creator>Johnb0880</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 20 Mar 2010 16:49:23 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.fontblog.de/?p=10015#comment-127444</guid>
		<description>Ich sag mal noch was zur musikalischen Bewertung, denn davon hab ich jetzt hier noch kaum was gelesen. 
Klaus Kauker hat vollkommen recht, mit allem was er sagt. Als ich den Song live geh&#246;rt habe, dachte ich mir nur: hoffentlich nicht der. Ich fand ich 1. langweilig und 2. viel zu tief f&#252;r Lena. Das ist ihre absolute Untergrenze und an die sollte man live nie ran gehen. Man hat ihr auch angemerkt, dass das nicht ihr Favorit war. 
Mich w&#252;rde auch brennend interessieren wer sich an der Ballade vergangen hat, und mit welcher Begr&#252;ndung dieser Mensch das so gemacht hat. Gerade die Satellite Phrase find ich echt schlimm. Das ist der H&#246;hepunkt und dieser Gedanke wird nicht zu Ende gef&#252;hrt, sondern verliert sich im Nichts. 

Schade f&#252;r Lena, denn sie ist echt eine tolle K&#252;nstlerin.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich sag mal noch was zur musikalischen Bewertung, denn davon hab ich jetzt hier noch kaum was gelesen.<br />
Klaus Kauker hat vollkommen recht, mit allem was er sagt. Als ich den Song live geh&#246;rt habe, dachte ich mir nur: hoffentlich nicht der. Ich fand ich 1. langweilig und 2. viel zu tief f&#252;r Lena. Das ist ihre absolute Untergrenze und an die sollte man live nie ran gehen. Man hat ihr auch angemerkt, dass das nicht ihr Favorit war.<br />
Mich w&#252;rde auch brennend interessieren wer sich an der Ballade vergangen hat, und mit welcher Begr&#252;ndung dieser Mensch das so gemacht hat. Gerade die Satellite Phrase find ich echt schlimm. Das ist der H&#246;hepunkt und dieser Gedanke wird nicht zu Ende gef&#252;hrt, sondern verliert sich im Nichts. </p>
<p>Schade f&#252;r Lena, denn sie ist echt eine tolle K&#252;nstlerin.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Thomas</title>
		<link>http://www.fontblog.de/jetzt-mal-musik-satellite-unter-die-lupe-genommen/comment-page-1#comment-127442</link>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 20 Mar 2010 13:42:55 +0000</pubDate>
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		<description>Ich denke auch, da&#223; &quot;erkl&#228;ren&quot; wichtig w&#228;re.

Mir ist wirklich nicht klar, was sich hinter den nebul&#246;sen Andeutungen der Kommentatoren &#252;ber ihre Arbeit (die ja zum guten Teil offenbar erfolgreiche und ernstzunehmende Designer sind) wirklich verbirgt.

Als Laie liest man immer nur &quot;das geht ja mal gar nicht&quot;, &quot;das ist super&quot;, &quot;die Typo ist fantastisch&quot;, &quot;typische Crowdsourcing-Schei&#223;e&quot; und sowas. Das sieht nach reinen Geschmacksurteilen aus.

Echte Erl&#228;uterungen, warum etwas angeblich funktioniert oder nicht funktioniert, die mu&#223; man mit der Lupe suchen.

Geht mal die dreihundert X-hat-ein-neues-Logo-Artikel hier im Fontblog durch und z&#228;hlt mit, wie viele Kommentatoren ihre Wertung wirklich sachlich anstatt rein emotional begr&#252;nden. Auf h&#246;herem Niveau als &quot;die Spiegelung ist soooo web-zwo-null&quot;. Es gibt sie, aber es sind recht wenige.

Und da wundert ihr euch, da&#223; &quot;in der Bev&#246;lkerung&quot; nicht klar ist, was ihr leistet? Ich lese seit langem im Fontblog mit und habe noch immer keine echte Vorstellung, wie ihr euch etwas erarbeitet.

Irgendwann wird ein Designer eine Webseite machen (oder gar ein ganzes Weblog), in der er eine seiner Kampagnen oder meinetwegen auch seine Arbeit allgemein im kleinsten Detail auseinanderpfriemelt und erkl&#228;rt. Und zwar so da&#223; Oma Paschulke das auch versteht. Ich glaube ganz fest dran, da&#223; es irgendwann soweit sein wird.

Und v&#246;llig egal, da&#223; dann die b&#246;se Konkurrenz auch davon profitieren kann. Der erste, der das ordentlich macht, wird seine Bekanntheit hochschrauben und es wird ihn gar nicht mehr k&#252;mmern, ob andere profitieren. Sollen die doch auf die Erl&#228;uterungen verweisen, sie verweisen ja dann auf ihn.

Und dann werde ich auch endlich wissen, was ihr tut. Denn was Oma Paschulke versteht, das verstehe ich auch.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich denke auch, da&#223; &#8220;erkl&#228;ren&#8221; wichtig w&#228;re.</p>
<p>Mir ist wirklich nicht klar, was sich hinter den nebul&#246;sen Andeutungen der Kommentatoren &#252;ber ihre Arbeit (die ja zum guten Teil offenbar erfolgreiche und ernstzunehmende Designer sind) wirklich verbirgt.</p>
<p>Als Laie liest man immer nur &#8220;das geht ja mal gar nicht&#8221;, &#8220;das ist super&#8221;, &#8220;die Typo ist fantastisch&#8221;, &#8220;typische Crowdsourcing-Schei&#223;e&#8221; und sowas. Das sieht nach reinen Geschmacksurteilen aus.</p>
<p>Echte Erl&#228;uterungen, warum etwas angeblich funktioniert oder nicht funktioniert, die mu&#223; man mit der Lupe suchen.</p>
<p>Geht mal die dreihundert X-hat-ein-neues-Logo-Artikel hier im Fontblog durch und z&#228;hlt mit, wie viele Kommentatoren ihre Wertung wirklich sachlich anstatt rein emotional begr&#252;nden. Auf h&#246;herem Niveau als &#8220;die Spiegelung ist soooo web-zwo-null&#8221;. Es gibt sie, aber es sind recht wenige.</p>
<p>Und da wundert ihr euch, da&#223; &#8220;in der Bev&#246;lkerung&#8221; nicht klar ist, was ihr leistet? Ich lese seit langem im Fontblog mit und habe noch immer keine echte Vorstellung, wie ihr euch etwas erarbeitet.</p>
<p>Irgendwann wird ein Designer eine Webseite machen (oder gar ein ganzes Weblog), in der er eine seiner Kampagnen oder meinetwegen auch seine Arbeit allgemein im kleinsten Detail auseinanderpfriemelt und erkl&#228;rt. Und zwar so da&#223; Oma Paschulke das auch versteht. Ich glaube ganz fest dran, da&#223; es irgendwann soweit sein wird.</p>
<p>Und v&#246;llig egal, da&#223; dann die b&#246;se Konkurrenz auch davon profitieren kann. Der erste, der das ordentlich macht, wird seine Bekanntheit hochschrauben und es wird ihn gar nicht mehr k&#252;mmern, ob andere profitieren. Sollen die doch auf die Erl&#228;uterungen verweisen, sie verweisen ja dann auf ihn.</p>
<p>Und dann werde ich auch endlich wissen, was ihr tut. Denn was Oma Paschulke versteht, das verstehe ich auch.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: ich ich ich</title>
		<link>http://www.fontblog.de/jetzt-mal-musik-satellite-unter-die-lupe-genommen/comment-page-1#comment-127439</link>
		<dc:creator>ich ich ich</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 20 Mar 2010 12:17:19 +0000</pubDate>
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		<description>Wenn jemand Design so erklaeren k&#246;nnte &quot;dass es kaum einer versteht&quot;, w&#228;re die Designbranche gerettet ? 8-D</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn jemand Design so erklaeren k&#246;nnte &#8220;dass es kaum einer versteht&#8221;, w&#228;re die Designbranche gerettet ? 8-D</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Johannes</title>
		<link>http://www.fontblog.de/jetzt-mal-musik-satellite-unter-die-lupe-genommen/comment-page-1#comment-127437</link>
		<dc:creator>Johannes</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 20 Mar 2010 11:37:27 +0000</pubDate>
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		<description>j&#252;rgen, »erkl&#228;ren« ist schon richtig, nicht »verkaufen«. und nat&#252;rlich geht das. ich mach das st&#228;ndig und in der regel mit relativ gutem erfolg.

es steht ja schon einiges richtiges in diesem thread. insbesondere das, was christian (9) meint, m&#246;chte ich unterstreichen: kauker ist deshalb so glaubw&#252;rdig, weil er zun&#228;chst einmal h&#246;rbar belegt, dass er es kann (n&#228;mlich musizieren). das ist die basis jeder vern&#252;nftigen argumentation – und gleichzeitig unser gro&#223;es problem. denn musik h&#246;rt sich erkennbar schnell »richtig« oder »falsch« an. beim design und der typografie ist das jedoch leider etwas anderes: warum ein text z.b. gut lesbar ist, ist den wenigsten von selbst klar.

meine erfahrung ist jedoch, dass genau dies zu erkl&#228;ren erstens nicht schwer ist und die meisten zweitens derart verbl&#252;fft, dass sie dir hinterher tats&#228;chlich glauben und auch folgen. 

meint: es geht genau um diese reihenfolge: erst handwerkliche glaubw&#252;rdigkeit herstellen und anschlie&#223;end &#252;ber gestaltung sprechen.

ich habe weitgehend aufgeh&#246;rt, in meinen pr&#228;sentationen emotional zu argumentieren. zumindest nicht von beginn an (hinten raus geht es meistens ohnehin wieder in diese richtung und kundenentscheidungen sind zum schluss sowieso eher emotional, wenn es um farben oder formen geht). aber die argumentative grundlage muss ich denen liefern. und da bin ich handwerker und mediator, aber bestimmt nicht k&#252;nstler.

auch das, und da sind wir mal wieder beim thema, ist aber &#252;brigens ein ausbildungsproblem. denn die richtigen argumentationen finden und vertreten lernt man in den schulen selten. die meisten studierenden sind eher befangen, wenn sie pr&#228;sentieren sollen. diese offene, mitrei&#223;ende art, wie man sie z.b. von vielen amerikanern kennt, gibt es in deutschland irgendwie nicht. keine ahnung, woran das liegt...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>j&#252;rgen, »erkl&#228;ren« ist schon richtig, nicht »verkaufen«. und nat&#252;rlich geht das. ich mach das st&#228;ndig und in der regel mit relativ gutem erfolg.</p>
<p>es steht ja schon einiges richtiges in diesem thread. insbesondere das, was christian (9) meint, m&#246;chte ich unterstreichen: kauker ist deshalb so glaubw&#252;rdig, weil er zun&#228;chst einmal h&#246;rbar belegt, dass er es kann (n&#228;mlich musizieren). das ist die basis jeder vern&#252;nftigen argumentation – und gleichzeitig unser gro&#223;es problem. denn musik h&#246;rt sich erkennbar schnell »richtig« oder »falsch« an. beim design und der typografie ist das jedoch leider etwas anderes: warum ein text z.b. gut lesbar ist, ist den wenigsten von selbst klar.</p>
<p>meine erfahrung ist jedoch, dass genau dies zu erkl&#228;ren erstens nicht schwer ist und die meisten zweitens derart verbl&#252;fft, dass sie dir hinterher tats&#228;chlich glauben und auch folgen. </p>
<p>meint: es geht genau um diese reihenfolge: erst handwerkliche glaubw&#252;rdigkeit herstellen und anschlie&#223;end &#252;ber gestaltung sprechen.</p>
<p>ich habe weitgehend aufgeh&#246;rt, in meinen pr&#228;sentationen emotional zu argumentieren. zumindest nicht von beginn an (hinten raus geht es meistens ohnehin wieder in diese richtung und kundenentscheidungen sind zum schluss sowieso eher emotional, wenn es um farben oder formen geht). aber die argumentative grundlage muss ich denen liefern. und da bin ich handwerker und mediator, aber bestimmt nicht k&#252;nstler.</p>
<p>auch das, und da sind wir mal wieder beim thema, ist aber &#252;brigens ein ausbildungsproblem. denn die richtigen argumentationen finden und vertreten lernt man in den schulen selten. die meisten studierenden sind eher befangen, wenn sie pr&#228;sentieren sollen. diese offene, mitrei&#223;ende art, wie man sie z.b. von vielen amerikanern kennt, gibt es in deutschland irgendwie nicht. keine ahnung, woran das liegt&#8230;</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Klaus</title>
		<link>http://www.fontblog.de/jetzt-mal-musik-satellite-unter-die-lupe-genommen/comment-page-1#comment-127436</link>
		<dc:creator>Klaus</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 20 Mar 2010 09:00:51 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.fontblog.de/?p=10015#comment-127436</guid>
		<description>Danke f&#252;rs Bloggen!

Gru&#223;, Klaus K.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Danke f&#252;rs Bloggen!</p>
<p>Gru&#223;, Klaus K.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Dave</title>
		<link>http://www.fontblog.de/jetzt-mal-musik-satellite-unter-die-lupe-genommen/comment-page-1#comment-127435</link>
		<dc:creator>Dave</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 20 Mar 2010 08:56:11 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.fontblog.de/?p=10015#comment-127435</guid>
		<description>@J&#252;rgen: Ich muss noch etwas nachtragen (obwohl ich dich gut verstehe!) 
Wenn die Branche seit Jahren meint es g&#228;be keine Kriterien f&#252;r gutes Design … Dann muss ich sagen: Dann macht die Branche seit Jahren ihre Hausaufgaben nicht oder hat nie etwas gelernt.
Ich habe mich im Grundstudium mit Themen wie: Farbenlehre, Wahrnehmungspsychologie (&#252;brigens ein Feld aus dem man so richtig viel f&#252;r seine Kundenpr&#228;sentationen sch&#246;pfen kann), Physik (+Mathe, Chemie zum Thema Farben), Goldenem Schnitt, Rastern, etc. besch&#228;ftigt.

Wenn man sich auf dieses Basiswissen zur&#252;ckbesinnt, ist Design genau so gut zu erkl&#228;ren. Ohne die typischen Agentur-Anglizismen vorgetragen, versteht der Kunde es recht gut und hat auch das Gef&#252;hl, dass er mitreden darf und kann. Wenn man das Gespr&#228;ch gut leitet, ergeben sich oft gemeinsame Nenner, mit dem beide Parteien gut leben k&#246;nnen.

Gru&#223; Dave</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@J&#252;rgen: Ich muss noch etwas nachtragen (obwohl ich dich gut verstehe!)<br />
Wenn die Branche seit Jahren meint es g&#228;be keine Kriterien f&#252;r gutes Design … Dann muss ich sagen: Dann macht die Branche seit Jahren ihre Hausaufgaben nicht oder hat nie etwas gelernt.<br />
Ich habe mich im Grundstudium mit Themen wie: Farbenlehre, Wahrnehmungspsychologie (&#252;brigens ein Feld aus dem man so richtig viel f&#252;r seine Kundenpr&#228;sentationen sch&#246;pfen kann), Physik (+Mathe, Chemie zum Thema Farben), Goldenem Schnitt, Rastern, etc. besch&#228;ftigt.</p>
<p>Wenn man sich auf dieses Basiswissen zur&#252;ckbesinnt, ist Design genau so gut zu erkl&#228;ren. Ohne die typischen Agentur-Anglizismen vorgetragen, versteht der Kunde es recht gut und hat auch das Gef&#252;hl, dass er mitreden darf und kann. Wenn man das Gespr&#228;ch gut leitet, ergeben sich oft gemeinsame Nenner, mit dem beide Parteien gut leben k&#246;nnen.</p>
<p>Gru&#223; Dave</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Christian</title>
		<link>http://www.fontblog.de/jetzt-mal-musik-satellite-unter-die-lupe-genommen/comment-page-1#comment-127434</link>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 20 Mar 2010 08:53:15 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.fontblog.de/?p=10015#comment-127434</guid>
		<description>das video ist deshalb so &#252;berzeugend, weil Klaus Kauker eben beides sehr glaubw&#252;rdig verbindet. Er spricht &#252;ber das handwerkliche UND &#252;ber dessen Wirkung. Es bleibt aber immer noch jedem selbst &#252;berlassen, welche Version einem besser gef&#228;llt.  Wer es schlicht mag, nimmt die schnelle Nummer, wer es komplexer mag, die Balladenversion. 
Ebenso sollten Designer arbeiten. Sie zeigen das Handwerkliche ihrer Arbeit und erkl&#228;ren, wie die Wirkung ist. Wer anspruchsvoll kommunizieren m&#246;chte, braucht andere Ergebnisse als einer, der schlichte Botschaften verbreiten will. Die Entscheidung, ob ein Auftraggeber eine Umsetzung haben m&#246;chte, liegt aber immer beim Auftraggeber. Der Designer kann da eher beratend zur Seite stehen (oder aus dem Projekt aussteigen, wenn er die Ergebnisse nicht verantworten kann). Ich habe mit dieser Vorgehensweise sehr gute Erfahrungen gemacht und sehr offene Gespr&#228;che &#252;ber Design erlebt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>das video ist deshalb so &#252;berzeugend, weil Klaus Kauker eben beides sehr glaubw&#252;rdig verbindet. Er spricht &#252;ber das handwerkliche UND &#252;ber dessen Wirkung. Es bleibt aber immer noch jedem selbst &#252;berlassen, welche Version einem besser gef&#228;llt.  Wer es schlicht mag, nimmt die schnelle Nummer, wer es komplexer mag, die Balladenversion.<br />
Ebenso sollten Designer arbeiten. Sie zeigen das Handwerkliche ihrer Arbeit und erkl&#228;ren, wie die Wirkung ist. Wer anspruchsvoll kommunizieren m&#246;chte, braucht andere Ergebnisse als einer, der schlichte Botschaften verbreiten will. Die Entscheidung, ob ein Auftraggeber eine Umsetzung haben m&#246;chte, liegt aber immer beim Auftraggeber. Der Designer kann da eher beratend zur Seite stehen (oder aus dem Projekt aussteigen, wenn er die Ergebnisse nicht verantworten kann). Ich habe mit dieser Vorgehensweise sehr gute Erfahrungen gemacht und sehr offene Gespr&#228;che &#252;ber Design erlebt.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Thomas</title>
		<link>http://www.fontblog.de/jetzt-mal-musik-satellite-unter-die-lupe-genommen/comment-page-1#comment-127433</link>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 20 Mar 2010 08:12:33 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.fontblog.de/?p=10015#comment-127433</guid>
		<description>Re: deinem dritten Punkt: An der Stelle m&#252;ssen sich »die Designer« dann aber auch mal entscheiden, ob sie solides Handwerk oder Kunst verkaufen wollen.

Ein Handwerker mu&#223; sich nat&#252;rlich reinreden lassen (»ich m&#246;chte aber keine knallrot gestrichene Wand, sondern lieber wei&#223;«), der K&#252;nstler kann tun und lassen, was er will.

Und wenn man sich als K&#252;nstler aufstellen will, dann pa&#223;t die Realit&#228;t ja super. Ein paar Superstars mit sehr beachtlichen Einkommen. Und die Masse derjenigen, die dahin wollen, bislang aber eher wenig zu knabbern haben.

Das Geld kommt bei den Handwerkern n&#228;mlich daher, da&#223; man tut, was der Auftraggeber will. Bei den Superstars unter den K&#252;nstlern kommt es daher, da&#223; der Auftraggeber eben »den XY« will, weniger ein definierbares Endprodukt. »Der M&#252;ller von zwei Stra&#223;en weiter« ist aber vermutlich bei keinem Auftraggeber weit oben auf der Wunschliste. Da orientiert sich der Kunde dann wieder am Endprodukt. Und will eigentlich einen Handwerker.

Nota bene: Handwerk schlie&#223;t Kreativit&#228;t und Gestaltung nicht aus.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Re: deinem dritten Punkt: An der Stelle m&#252;ssen sich »die Designer« dann aber auch mal entscheiden, ob sie solides Handwerk oder Kunst verkaufen wollen.</p>
<p>Ein Handwerker mu&#223; sich nat&#252;rlich reinreden lassen (»ich m&#246;chte aber keine knallrot gestrichene Wand, sondern lieber wei&#223;«), der K&#252;nstler kann tun und lassen, was er will.</p>
<p>Und wenn man sich als K&#252;nstler aufstellen will, dann pa&#223;t die Realit&#228;t ja super. Ein paar Superstars mit sehr beachtlichen Einkommen. Und die Masse derjenigen, die dahin wollen, bislang aber eher wenig zu knabbern haben.</p>
<p>Das Geld kommt bei den Handwerkern n&#228;mlich daher, da&#223; man tut, was der Auftraggeber will. Bei den Superstars unter den K&#252;nstlern kommt es daher, da&#223; der Auftraggeber eben »den XY« will, weniger ein definierbares Endprodukt. »Der M&#252;ller von zwei Stra&#223;en weiter« ist aber vermutlich bei keinem Auftraggeber weit oben auf der Wunschliste. Da orientiert sich der Kunde dann wieder am Endprodukt. Und will eigentlich einen Handwerker.</p>
<p>Nota bene: Handwerk schlie&#223;t Kreativit&#228;t und Gestaltung nicht aus.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Jürgen Siebert</title>
		<link>http://www.fontblog.de/jetzt-mal-musik-satellite-unter-die-lupe-genommen/comment-page-1#comment-127432</link>
		<dc:creator>Jürgen Siebert</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 20 Mar 2010 05:45:10 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.fontblog.de/?p=10015#comment-127432</guid>
		<description>Ich h&#228;tte statt »erkl&#228;ren« vielleicht »verkaufen« schreiben sollen. Design erkl&#228;rt sich - f&#252;r einen Konsumenten und auch Auftraggeber - genauso wenig von selbst wie Musik. Wir sp&#252;ren zwar alle den Unterschied zwischen einem guten und einem schlechten Song, aber wer kann es begr&#252;nden? Sicherlich der Komponist, wenn ihn jemand fragt. Er muss es aber nicht begr&#252;nden, denn sein Einkommen ist &#252;ber Tantiemen ziemlich sicher. 
»Erkl&#228;ren« ist meistens nicht n&#246;tig. Doch wenn aber eine Branche seit Jahren dar&#252;ber lamentiert, dass:
&lt;ul&gt;
	&lt;li&gt;sie kein Geld verdient&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;es keine Kriterien f&#252;r gutes Design g&#228;be&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;Auftraggeber immer wieder in ihre Arbeit reinreden w&#252;rden&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
dann ist manchmal genau das n&#246;tig, was uns Klaus Kauker in seinem Musikvideo vorf&#252;hrt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich h&#228;tte statt »erkl&#228;ren« vielleicht »verkaufen« schreiben sollen. Design erkl&#228;rt sich &#8211; f&#252;r einen Konsumenten und auch Auftraggeber &#8211; genauso wenig von selbst wie Musik. Wir sp&#252;ren zwar alle den Unterschied zwischen einem guten und einem schlechten Song, aber wer kann es begr&#252;nden? Sicherlich der Komponist, wenn ihn jemand fragt. Er muss es aber nicht begr&#252;nden, denn sein Einkommen ist &#252;ber Tantiemen ziemlich sicher.<br />
»Erkl&#228;ren« ist meistens nicht n&#246;tig. Doch wenn aber eine Branche seit Jahren dar&#252;ber lamentiert, dass:</p>
<ul>
<li>sie kein Geld verdient</li>
<li>es keine Kriterien f&#252;r gutes Design g&#228;be</li>
<li>Auftraggeber immer wieder in ihre Arbeit reinreden w&#252;rden</li>
</ul>
<p>dann ist manchmal genau das n&#246;tig, was uns Klaus Kauker in seinem Musikvideo vorf&#252;hrt.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Dave</title>
		<link>http://www.fontblog.de/jetzt-mal-musik-satellite-unter-die-lupe-genommen/comment-page-1#comment-127431</link>
		<dc:creator>Dave</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Mar 2010 23:17:00 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.fontblog.de/?p=10015#comment-127431</guid>
		<description>&lt;blockquote&gt;Wenn es uns irgendwann mal gelingt, Design auf diese Weise zu erkl&#228;ren, ist unsere Branche gerettet.&lt;/blockquote&gt;

Aaaaaaalso wenn ich meinen Kunden Design so erkl&#228;ren m&#252;sste … 
Der Satz ist doch nicht ernst gemeint oder? Ok, erkl&#228;ren muss man schon mal etwas. Aber sollte sich gutes Design (wenn m&#246;glich!) nicht selbst erkl&#228;ren? 

Oder verstehe ich es gerade nur nicht?

Gru&#223;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Wenn es uns irgendwann mal gelingt, Design auf diese Weise zu erkl&#228;ren, ist unsere Branche gerettet.</p></blockquote>
<p>Aaaaaaalso wenn ich meinen Kunden Design so erkl&#228;ren m&#252;sste …<br />
Der Satz ist doch nicht ernst gemeint oder? Ok, erkl&#228;ren muss man schon mal etwas. Aber sollte sich gutes Design (wenn m&#246;glich!) nicht selbst erkl&#228;ren? </p>
<p>Oder verstehe ich es gerade nur nicht?</p>
<p>Gru&#223;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: anna.luc</title>
		<link>http://www.fontblog.de/jetzt-mal-musik-satellite-unter-die-lupe-genommen/comment-page-1#comment-127430</link>
		<dc:creator>anna.luc</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Mar 2010 21:57:59 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.fontblog.de/?p=10015#comment-127430</guid>
		<description>Mensch, wie super ist der denn oO Habe den Siegersong das erste Mal nur im Radio geh&#246;rt, und hatte mich schon gefragt, warum sich das Lied anf&#252;hlt wie Fastfood...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Mensch, wie super ist der denn oO Habe den Siegersong das erste Mal nur im Radio geh&#246;rt, und hatte mich schon gefragt, warum sich das Lied anf&#252;hlt wie Fastfood&#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: robertmichael</title>
		<link>http://www.fontblog.de/jetzt-mal-musik-satellite-unter-die-lupe-genommen/comment-page-1#comment-127425</link>
		<dc:creator>robertmichael</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Mar 2010 17:18:40 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.fontblog.de/?p=10015#comment-127425</guid>
		<description>verdammt, dann erwische ich immer die falschen. :D</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>verdammt, dann erwische ich immer die falschen. :D</p>
]]></content:encoded>
	</item>
</channel>
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