
Im letzten Jahr haben wir unsere Inspirationsquellen fürs Kürbisschnitzen noch über Google gefunden. Auf US-Bastelseiten gab es die besten Schablonen. Inzwischen liefert Google zu Stichwörtern wie »halloween«, »pumpkin« und »carving« überwiegend Spam-Link-Seiten, die nichts anderes im Sinn haben, als mit Google-Anzeigen Geld zu verdienen. Eine Kurzschluss-Strategie … für Google.
Und so besuchten wir diese Mal die Flickr-Gemeinde. Wir stellen schnell fest, dass die Auswahl hier bedeutend breiter, politischer, brutaler, bissiger, typografischer und geschmackloser ist als auf jeder Hobby-Seite. Das Stichwort »jack o lantern« (der amerikanische Sammelbegriff für geschnitzte Halloween-Kürbisse) liefert über 12.000 Fotos; als Sortierung »Most interesting« wählen. Ja es gibt Step-by-step-Anleitungen, Best-of-Auswahlen und Grußkarten-Motive à la Anne Geddes. Das Rennen machte ein Gespenster-Motiv, das wir gestern schnitzten …

Habe dazu auch noch zwei schöne Links:
http://www.pumpkinway.com
http://www.villafanestudios.com/pumpkins.htm
… oh nein. Jetzt auch noch Halloween-Stimmung im Fontblog …
Die alten Fontblog-Hasen kennen das schon:
Kostenloser Totenkopf-Font
House Industries starten Holiday-Offensive
Na dann … bis heute Abend …
[...] Grabenkämpfe zwischen Google und Flickr werden bei Fontblog ausgetragen. Weiß ja nicht, was ich davon halten soll. Seit geraumer Zeit beschäftige ich mich immer mehr mit Web 2.0 und beobachte wie es zerredet wird. Sogar Spiegel.online versucht es klein zu halten. Man muss ja schon kritisch damit umgehen, nur glaub ich nicht, dass die Mehrheit im Netz ahnt, was da im Moment passiert. Für mich ist es eine Revolution die zu Beginn des WWW angedacht war, aber sich nicht durchgesetzt hat. Nun wächst es aus eigenen Kräften – wie Unkraut. Es ist überall. [...]