Haselnussbrotaufstrich mit eigenem Namen

Mir gefallen ja solche Aktionen, wie sie gerade von Nutella veranstaltet werden. Unter dem Motto »dein nutella« können Fans des süßen Brotaufstrichs auf nutella.de ihr eigenes Etikett beschriften und sich zusenden lassen. Die Texteingabe wird von einer Vornamen-Datenbank überwacht, so dass Firmennamen und Konkurrenzmarken nicht angenommen werden. Schade … nichts wäre skurriler auf dem Frühstückstisch als ein Nutella-Glas, das sich Nudossi nennt.

nutella


12 Kommentare

  1. Denis Potschien

    Leider geht auch Kalorienbombe nicht, ist aber vielleicht auch nur zu lang :-)

    • Kurt

      Ich denke, dass die sich das Bezahlen des dementsprechend fetten Schnittes einfach nur haben ersparen wollen ;-). Na, dieser Satzschlusspunkt wirkt aber wie eine häßliche* Warze.

      *hässliche

    • Curd

      Nein, diese Länge würde gerade noch gehen. Und hier funktioniert’s für in Österreich lebende Südtiroler wie mich: http://www.nutella.at/preview/index.html
      Und natürlich auch für Nichtitaliener genannt Österreicher, hehe.

  2. DerSiedler

    In manchen Geschäften (z.B. Kaufland) gibt es auch Displays mit vorgedruckten Namensetiketten. Der Name meines Sohnes war auf jeden Fall dabei.

  3. Tom

    »Kinderarbeit« ist als Etikett leider auch nicht möglich. Schade, Ferrero!

    • Nirgends wird

      empfohlen, deine Kinder das Etikett drauf kleben zu lassen ;-). Mal im Ernst, Marketing hin und Strategien her, aber perfekt ist das nicht, zumal auch Nichtkunden auf die Idee des Zusendenlassens kommen könnten und sicherlich auch werden, geht man davon aus, dass eher die Kleinen* unter uns webaffin sind. Und das kann durchaus ins Geld gehen – ohne weitere Kundenbindung.

      *Jungen bzw. Jüngeren
      Jungen ≠ Burschen etc.

      PS: Deswegen, was heutzutage durchwegs und locker möglich wäre, sollte es nur bei Bestellungen per Direktbeschriftung an den Etikettierungsmaschinen ermöglicht werden, was ja aufgrund der Verkaufsstellen und -strategien wegen ebendieser von der Fabrik aus nicht ermöglicht wird.

      PPS: Daher müssten solche Verkäufe in Geschäften entgegengenommen und dort von den Kunden abgeholt werden, will man bei den Verteilern (Aldi usw.) nichts ändern und keine Probleme mit der Listung bekommen. Aber auch das ist nicht perfekt, weil eben logistisch problematisch.

      PPPS: Bliebe nur noch was, um an eine maschinelle Originalbeklebung (…etikettierung) zu kommen? Direktes Versenden von der Fabrik an den Besteller (ist bei den Etiketten selbst nicht anders!) und Rückvergütung an den dem Kunden nächstgelegenen Markt bezüglich der diesem zustehenden Verkaufsanteile, wenn dieser Markt ein Hauptgeschäftspartner des bestellenden Kunden ist, was mittels Kundenkarten etc. möglich sein sollte. Leichte Fehlallokationen bleiben Inhalt solcher Rückvergütungsstrategien, was bei zeitlicher Begrenzung kein Problem darstellen sollte. Ein logistischer Tomahawk bleibt alles allemal. Außer, man hätte vor, die Märkte künftig als Verteiler auszuschließen und Kunden über die Fabrik zu beliefern; weit entfernt von diesem Endszenario der Gewinnmaximierung und des wirtschaftlichen Totalschadens sind wir ohnehin nicht mehr.

      PPPPS: Wer politisch dann die Steuern weiter runtersetzt hat wenigstens den Erfolg für sich zu verbuchen, dass er die Volkswirtschaft nun endgültig ruiniert, verheerend vernichtet hat, was nur noch durch weiteres Absenken der Massenlöhne (mittels welcher vom Volk nicht verstandener Strategie auch immer!) kurzfristig anders erscheinen lassen können wird. Glück auf!

    • Oh!

      … Kundenkarten etc. möglich sein sollte zu ermitteln … Steuern weiter runtersetzt, hat … nicht verstandenen Strategie …

  4. Aha,

    durch das Kaufen des Aktionglases und der Nr. wird der oben erwähnte Kostenaufwand verhindert, der Missbrauch eingeschränkt. Schlau! Aber: Selbst drauf kleben bleibt eben was es ist: nicht original! – Trotz Originaletikett.

  5. Aha,

    durch das Kaufen des Aktionglases und der Nr. wird der oben erwähnte Kostenaufwand verhindert, der Missbrauch eingeschränkt. Schlau! Aber: Selbst drauf kleben bleibt eben was es ist: nicht original! – Trotz Originaletikett.

    Und wer möchte sich nicht lieber original originell fühlen?

    • Dafür

      also ist das Fugen-s gut und so wichtig. Blöd, dass ein Kultusministerium das nicht verstehen kann, das ständig in die Sprache reinpfuscht. Für nichts haben wir es vor Jahren eingeführt und für noch weniger (inhaltlich!) haben wir es behalten. Die Kosten sind natürlich wie die Ergebnisse: VERHEEREND.

  6. Toll,

    das hat Anfangs so schlecht funktioniert, zuerst konnten Ausländer nicht in Deutschland ordern, dann gab es das Angebot auch im Ausland, dort funktionierte es allerdings nicht gleich, dass sich nun kaum noch wehr dafür interessiert; würde diesen schief gegangenen Aufwand nicht wieder versuchen, was auch gutes Marketing sowie beim Verbraucher angekommene Werbung ausschließt.

    Was nützt die beste Idee, wenn’s an derer Umsetzung hapert?

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