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	<title>Kommentare zu: »Grafikdesigner verdienen so wenig wie nie zuvor!«</title>
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	<description>Täglich News und Meinungen aus der Grafikszene</description>
	<lastBuildDate>Sat, 11 Feb 2012 18:38:44 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Von: Melanie Kerschb.</title>
		<link>http://www.fontblog.de/grafikdesigner-verdienen-so-wenig-wie-nie-zuvor/comment-page-3#comment-136680</link>
		<dc:creator>Melanie Kerschb.</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Aug 2011 17:32:12 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;strong&gt;Wie soll es denn auch anders sein; wenn zum Beispiel ein Grafiker - hier meine ich einen speziellen Fall aus Klagenfurt - bei der Ausschreibung um die Gestaltung einer Brosch&#252;re  mitmacht, in der Preisgestaltung unterboten wird, dar&#252;ber zu Recht jammert, aber andererseits beim Unterricht am WIFI erz&#228;hlt, dass er gerade einen Auftrag an Land gezogen habe, bei dem er dem Auftraggeber die gleiche Druck- und Papierqualit&#228;t zum halben Preis angeboten habe, da er den Druckauftrag in die Ukraine ausgelagert habe, wo es eine neue Druckerei gebe, die moderner sei als alle Druckereien in den alten Industriel&#228;ndern zusammen?

Zuerst das Gejammere &#252;ber die Preise, die f&#252;r einen selbst nicht mehr zu erzielen sind und danach eine Outsourcing- Ma&#223;nahme,  die auch noch den eigenen Druckereien die Preise zerst&#246;rt; bei solcherlei Ignoranz den eigenen Firmen gegen&#252;ber braucht sich niemand dar&#252;ber wundern, wenn die Lohn-Tendenz &#252;berall nach unten zeigt!&lt;/strong&gt;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wie soll es denn auch anders sein; wenn zum Beispiel ein Grafiker &#8211; hier meine ich einen speziellen Fall aus Klagenfurt &#8211; bei der Ausschreibung um die Gestaltung einer Brosch&#252;re  mitmacht, in der Preisgestaltung unterboten wird, dar&#252;ber zu Recht jammert, aber andererseits beim Unterricht am WIFI erz&#228;hlt, dass er gerade einen Auftrag an Land gezogen habe, bei dem er dem Auftraggeber die gleiche Druck- und Papierqualit&#228;t zum halben Preis angeboten habe, da er den Druckauftrag in die Ukraine ausgelagert habe, wo es eine neue Druckerei gebe, die moderner sei als alle Druckereien in den alten Industriel&#228;ndern zusammen?</p>
<p>Zuerst das Gejammere &#252;ber die Preise, die f&#252;r einen selbst nicht mehr zu erzielen sind und danach eine Outsourcing- Ma&#223;nahme,  die auch noch den eigenen Druckereien die Preise zerst&#246;rt; bei solcherlei Ignoranz den eigenen Firmen gegen&#252;ber braucht sich niemand dar&#252;ber wundern, wenn die Lohn-Tendenz &#252;berall nach unten zeigt!</strong></p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: K. E.</title>
		<link>http://www.fontblog.de/grafikdesigner-verdienen-so-wenig-wie-nie-zuvor/comment-page-3#comment-134853</link>
		<dc:creator>K. E.</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 Apr 2011 06:07:42 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;blockquote&gt;Grafikdesigner verdienen so wenig wie nie zuvor!&lt;/blockquote&gt;
Das ist eine L&#252;ge. &lt;strong&gt;Sie verdienen mehr als je zuvor - sie kriegen&#039;s nur nicht, das Geld.&lt;/strong&gt;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Grafikdesigner verdienen so wenig wie nie zuvor!</p></blockquote>
<p>Das ist eine L&#252;ge. <strong>Sie verdienen mehr als je zuvor &#8211; sie kriegen&#8217;s nur nicht, das Geld.</strong></p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Marco Kolditz</title>
		<link>http://www.fontblog.de/grafikdesigner-verdienen-so-wenig-wie-nie-zuvor/comment-page-3#comment-130735</link>
		<dc:creator>Marco Kolditz</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Sep 2010 23:21:33 +0000</pubDate>
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		<description>Ein sehr interessanter und wahrer Artikel, den ich sofort unterschreiben w&#252;rde. Design (wohlgemerkt gutes, professionelles Design) muss mehr gesch&#228;tzt werden. Auftraggeber m&#252;ssen ein Verst&#228;ndnis daf&#252;r entwickeln, was f&#252;r eine Arbeit und Zeit hinter guter Arbeit steckt - wie viele Jahre Erfahrung. Es wird sicher noch eine Weile dauern, bis dies wirklich einmal Realit&#228;t wird - eventuell wird es aber auch nie dazu kommen. So ist es doch an jedem einzelnen Designer, Fotograf, Kreativen seinen Weg zu finden, sich zu vermarkten und seine Arbeit auch transparent, seri&#246;s und bestimmt darzustellen und zu verkaufen. Ich glaube daran, dass der Trend wieder aufw&#228;rts gehen wird. In diesem Sinne!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ein sehr interessanter und wahrer Artikel, den ich sofort unterschreiben w&#252;rde. Design (wohlgemerkt gutes, professionelles Design) muss mehr gesch&#228;tzt werden. Auftraggeber m&#252;ssen ein Verst&#228;ndnis daf&#252;r entwickeln, was f&#252;r eine Arbeit und Zeit hinter guter Arbeit steckt &#8211; wie viele Jahre Erfahrung. Es wird sicher noch eine Weile dauern, bis dies wirklich einmal Realit&#228;t wird &#8211; eventuell wird es aber auch nie dazu kommen. So ist es doch an jedem einzelnen Designer, Fotograf, Kreativen seinen Weg zu finden, sich zu vermarkten und seine Arbeit auch transparent, seri&#246;s und bestimmt darzustellen und zu verkaufen. Ich glaube daran, dass der Trend wieder aufw&#228;rts gehen wird. In diesem Sinne!</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: EuropaDruck</title>
		<link>http://www.fontblog.de/grafikdesigner-verdienen-so-wenig-wie-nie-zuvor/comment-page-3#comment-129434</link>
		<dc:creator>EuropaDruck</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 24 Jun 2010 19:26:59 +0000</pubDate>
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		<description>Ein &#228;u&#223;erst interessanter und dazu sehr glaubhafter Einblick in die &quot;wirkliche&quot; Welt des &quot;Modeberufes Grafikdesigner&quot; und dessen Perspektiven. Vielleicht &#246;ffnet er gerade dem einen oder anderen jungen Menschen ein wenig die Augen, der mit dem Gedanken spielt Grafikdesigner zu werden. 

Sicher ist der monet&#228;re Aspekt nicht alles aber er ist auch nicht zu ignorieren - oder? Und wie sicher ist der Beruf? Das Dilemma der Grafikdesigner, spiegelt die Gesamtsituation der grafischen Industrie sehr gut wieder. 

In einer relativ kleinen Branche, wie der Druckindustrie, darf man bis zum Jahr 2015 davon ausgehen, dass es ca. 2.000 - 2.500 Druckereien weniger geben wird als heute. Nicht zuletzt die Grafikdesigner werden dieser &quot;Marktbereinigung&quot; zum Opfer fallen. Das sind die Realit&#228;ten und nicht etwa so genannte &quot;Marktstudien&quot;, die gerade einmal auf 20 - 30 befragte Unternehmen basieren.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ein &#228;u&#223;erst interessanter und dazu sehr glaubhafter Einblick in die &#8220;wirkliche&#8221; Welt des &#8220;Modeberufes Grafikdesigner&#8221; und dessen Perspektiven. Vielleicht &#246;ffnet er gerade dem einen oder anderen jungen Menschen ein wenig die Augen, der mit dem Gedanken spielt Grafikdesigner zu werden. </p>
<p>Sicher ist der monet&#228;re Aspekt nicht alles aber er ist auch nicht zu ignorieren &#8211; oder? Und wie sicher ist der Beruf? Das Dilemma der Grafikdesigner, spiegelt die Gesamtsituation der grafischen Industrie sehr gut wieder. </p>
<p>In einer relativ kleinen Branche, wie der Druckindustrie, darf man bis zum Jahr 2015 davon ausgehen, dass es ca. 2.000 &#8211; 2.500 Druckereien weniger geben wird als heute. Nicht zuletzt die Grafikdesigner werden dieser &#8220;Marktbereinigung&#8221; zum Opfer fallen. Das sind die Realit&#228;ten und nicht etwa so genannte &#8220;Marktstudien&#8221;, die gerade einmal auf 20 &#8211; 30 befragte Unternehmen basieren.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Uwe Borchert</title>
		<link>http://www.fontblog.de/grafikdesigner-verdienen-so-wenig-wie-nie-zuvor/comment-page-3#comment-127149</link>
		<dc:creator>Uwe Borchert</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Mar 2010 10:34:24 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.fontblog.de/?p=8193#comment-127149</guid>
		<description>Hallo,

vorab eine Anmerkung: Ich bin kein Gestalter sondern Naturwissenschaftler (MINT) und dadurch auch technischer Redakteur und Illustrator. Typografie ist ,,nur&#039;&#039; ein kleines Hobby. Aber auch als Aussenstehender kann man sich ein Bild &#252;ber die Branche machen.

Punkt 1: Bereits 2003 oder 04 sind mir in den Medien Bericht &#252;ber den Mangel an qualifizierten Infografikern aufgefallen. Das war im Focus und garniert wurde das ganze mit fehlerhaften Diagrammen (vergessene Achsenbeschriftungen!). Der Sinn dieser L&#252;genm&#228;rchen ist einfach! Treibe viele Schweine auf dem Markt und sie werden billig. Das gleiche wird auch mit den Studenten in den MINT-F&#228;chern gemacht. Da kommen auf eine real zu besetzende Stelle etwa 10 Absolventen.

Punkt 2: Die Grafiker in meinem Freundeskreis k&#246;nnen von existenzsichernden Stundens&#228;tzen nur tr&#228;umen. Hier in Karlsruhe sind 70 Euro/h bei einer 2/3 Auslastung etwa existenzsichern. In M&#252;nchen braucht ein Grafiker locker das doppelte. Diese Rechnungen unterscheiden sich nicht im geringsten von denen eines freiberuflichen Programmierers oder Hardware-Entwickler. Real liegen die Stundens&#228;tze irgendwo zwischen 30 und 40 Euro. Ich besuche regelm&#228;&#223;ig die Ausstellungen an den Hochschulen in der Gegend (KA, PF) und finde dort an den schwarzen Brettern Ausschreibungen f&#252;r Grafiker mit 15 bis 25 Euro Stundensatz. Diese Stundens&#228;tze findet man auch an den schwarzen Brettern der Unis f&#252;r freiberufliche Programmierer.

Die Problematik ist nicht auf Eure Branche beschr&#228;nkt. Es handelt sich um ein generelles Problem und der geringe Organisationsgrad (z.B. in der Gewerkschaft) ist eine der Grundlagen daf&#252;r.

&lt;a href=&quot;http://medien-kunst-industrie.verdi.de/&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;
http://medien-kunst-industrie.verdi.de/&lt;/a&gt;

In der Mitgliederzeitschrift Publik war vor einiger Zeit ein Interview mit Adrian Frutiger. Damit sind wir wieder On Topic und ich beende meine Propagandat&#228;tigkeit.

MfG</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo,</p>
<p>vorab eine Anmerkung: Ich bin kein Gestalter sondern Naturwissenschaftler (MINT) und dadurch auch technischer Redakteur und Illustrator. Typografie ist ,,nur&#8221; ein kleines Hobby. Aber auch als Aussenstehender kann man sich ein Bild &#252;ber die Branche machen.</p>
<p>Punkt 1: Bereits 2003 oder 04 sind mir in den Medien Bericht &#252;ber den Mangel an qualifizierten Infografikern aufgefallen. Das war im Focus und garniert wurde das ganze mit fehlerhaften Diagrammen (vergessene Achsenbeschriftungen!). Der Sinn dieser L&#252;genm&#228;rchen ist einfach! Treibe viele Schweine auf dem Markt und sie werden billig. Das gleiche wird auch mit den Studenten in den MINT-F&#228;chern gemacht. Da kommen auf eine real zu besetzende Stelle etwa 10 Absolventen.</p>
<p>Punkt 2: Die Grafiker in meinem Freundeskreis k&#246;nnen von existenzsichernden Stundens&#228;tzen nur tr&#228;umen. Hier in Karlsruhe sind 70 Euro/h bei einer 2/3 Auslastung etwa existenzsichern. In M&#252;nchen braucht ein Grafiker locker das doppelte. Diese Rechnungen unterscheiden sich nicht im geringsten von denen eines freiberuflichen Programmierers oder Hardware-Entwickler. Real liegen die Stundens&#228;tze irgendwo zwischen 30 und 40 Euro. Ich besuche regelm&#228;&#223;ig die Ausstellungen an den Hochschulen in der Gegend (KA, PF) und finde dort an den schwarzen Brettern Ausschreibungen f&#252;r Grafiker mit 15 bis 25 Euro Stundensatz. Diese Stundens&#228;tze findet man auch an den schwarzen Brettern der Unis f&#252;r freiberufliche Programmierer.</p>
<p>Die Problematik ist nicht auf Eure Branche beschr&#228;nkt. Es handelt sich um ein generelles Problem und der geringe Organisationsgrad (z.B. in der Gewerkschaft) ist eine der Grundlagen daf&#252;r.</p>
<p><a href="http://medien-kunst-industrie.verdi.de/" ><br />
</a><a href="http://medien-kunst-industrie.verdi.de/" >http://medien-kunst-industrie.verdi.de/</a></p>
<p>In der Mitgliederzeitschrift Publik war vor einiger Zeit ein Interview mit Adrian Frutiger. Damit sind wir wieder On Topic und ich beende meine Propagandat&#228;tigkeit.</p>
<p>MfG</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Evelongts</title>
		<link>http://www.fontblog.de/grafikdesigner-verdienen-so-wenig-wie-nie-zuvor/comment-page-3#comment-125540</link>
		<dc:creator>Evelongts</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Mar 2010 14:42:08 +0000</pubDate>
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		<description>Tja, soeben haben wir wieder eine Absage eines Kunden bekommen: 

Wir kommen hiermit auf Ihren Kostenvoranschlag vom 02.02.2010 und unsere zwischenzeitliche Kommunikation zur&#252;ck.
 
Ihre Darstellung in unserem gemeinsamen Gespr&#228;ch am 01.02.2010 und die Qualit&#228;t Ihres Angebotes haben einen nachhaltig positiven Eindruck bei uns hinterlassen. Es ist allerdings so, dass wir aufgrund unseres sehr knapp bemessenen Budgets den Kostenaspekt bei der Auswahl des Anbieters in den Vordergrund schieben mussten. Die Gewichtung dieses Kriteriums hat schlie&#223;lich zu einer Entscheidung f&#252;r einen anderen Anbieter gef&#252;hrt.
 
Wir bedauern, Ihnen keine bessere Nachricht &#252;bermitteln zu k&#246;nnen.
 
Nochmals vielen Dank f&#252;r Ihren Besuch bei uns im Hause und die Ausarbeitung des Angebotes.  

Was soll man dazu noch sagen. Seit November drehen wir die Preisschraube kontinuierlich herunter und sind immer: zu teuer. Ich &#252;berlege ernsthaft nach 6 Jahren freiberuflicher und selbstst&#228;ndiger Berufst&#228;tigkeit jetzt das Handtuch zu schmei&#223;en. Die Situation wird in den n&#228;chsten Jahren sicher nicht besser...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Tja, soeben haben wir wieder eine Absage eines Kunden bekommen: </p>
<p>Wir kommen hiermit auf Ihren Kostenvoranschlag vom 02.02.2010 und unsere zwischenzeitliche Kommunikation zur&#252;ck.</p>
<p>Ihre Darstellung in unserem gemeinsamen Gespr&#228;ch am 01.02.2010 und die Qualit&#228;t Ihres Angebotes haben einen nachhaltig positiven Eindruck bei uns hinterlassen. Es ist allerdings so, dass wir aufgrund unseres sehr knapp bemessenen Budgets den Kostenaspekt bei der Auswahl des Anbieters in den Vordergrund schieben mussten. Die Gewichtung dieses Kriteriums hat schlie&#223;lich zu einer Entscheidung f&#252;r einen anderen Anbieter gef&#252;hrt.</p>
<p>Wir bedauern, Ihnen keine bessere Nachricht &#252;bermitteln zu k&#246;nnen.</p>
<p>Nochmals vielen Dank f&#252;r Ihren Besuch bei uns im Hause und die Ausarbeitung des Angebotes.  </p>
<p>Was soll man dazu noch sagen. Seit November drehen wir die Preisschraube kontinuierlich herunter und sind immer: zu teuer. Ich &#252;berlege ernsthaft nach 6 Jahren freiberuflicher und selbstst&#228;ndiger Berufst&#228;tigkeit jetzt das Handtuch zu schmei&#223;en. Die Situation wird in den n&#228;chsten Jahren sicher nicht besser&#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Volker Groß</title>
		<link>http://www.fontblog.de/grafikdesigner-verdienen-so-wenig-wie-nie-zuvor/comment-page-3#comment-124420</link>
		<dc:creator>Volker Groß</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Feb 2010 11:26:50 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.fontblog.de/?p=8193#comment-124420</guid>
		<description>Wir haben uns f&#252;r folgenden Brief an unsere Kunden entschieden:

Sehr geehrte Damen und Herren,
 
in letzter Zeit mehren sich bei unseren Kunden die Bef&#252;rchtungen, dass Beratungs- und Design-Leistungen kostenpflichtig sind. 
Wir finden das ungeheuerlich. Es ist doch ein Hygienefaktor, dass unsere Beratung und Kreation nahezu 24 Stunden zur Verf&#252;gung stehen, Termine auch mit 2 st&#252;ndigem Vorlauf kurzfristig/sofort erledigt werden, ganzt&#228;gige Briefing-Termine reiner Spa&#223;faktor sind. Das darf doch nichts kosten. Also ehrlich. 

Sie berechnen doch auch nicht Ihre Software, Ihre Beratungs- und Dienstleistungen, oder? Wir m&#246;chten Ihnen da jetzt auch entgegen kommen. Wir sind jetzt ein eingetragener Verein f&#252;r IT-Beratung und Kreation, um bed&#252;rftigen Unternehmen in der existenzbedrohten IT-Branche unter die Arme zu greifen.
 
Als Verein haben wir uns f&#252;r das Modell
 
Mo-Mi: 9.00-10.30 Uhr, nachmittags nach Vereinbarung
Do: 9.00-14.00 Uhr entschieden. 

Blackberry-Dienste stehen ab sofort nicht mehr zur Verf&#252;gung, einfach zu teuer, Sie verstehen das.
 
Sollten Sie Termine vor Ort w&#252;nschen, kommen wir gerne innerhalb von 14 Tagen.
 
Sie sehen – kostenlose Leistungen und ganz super Erreichbarkeit schlie&#223;en sich nicht aus. Unsere Junior-Berater Herr Elias K&#246;nen und Frederick L&#252;ck freuen sich auf Ihren Anruf innerhalb der o.g. Kiga-&#214;ffnungszeiten.
 
Viele Gr&#252;&#223;e und auf ein erfolgreiches 2010 – ganz im Sinne. 
Was nichts kostet, wird richtig gut!

Mit freundlichen Gr&#252;&#223;en …</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wir haben uns f&#252;r folgenden Brief an unsere Kunden entschieden:</p>
<p>Sehr geehrte Damen und Herren,</p>
<p>in letzter Zeit mehren sich bei unseren Kunden die Bef&#252;rchtungen, dass Beratungs- und Design-Leistungen kostenpflichtig sind.<br />
Wir finden das ungeheuerlich. Es ist doch ein Hygienefaktor, dass unsere Beratung und Kreation nahezu 24 Stunden zur Verf&#252;gung stehen, Termine auch mit 2 st&#252;ndigem Vorlauf kurzfristig/sofort erledigt werden, ganzt&#228;gige Briefing-Termine reiner Spa&#223;faktor sind. Das darf doch nichts kosten. Also ehrlich. </p>
<p>Sie berechnen doch auch nicht Ihre Software, Ihre Beratungs- und Dienstleistungen, oder? Wir m&#246;chten Ihnen da jetzt auch entgegen kommen. Wir sind jetzt ein eingetragener Verein f&#252;r IT-Beratung und Kreation, um bed&#252;rftigen Unternehmen in der existenzbedrohten IT-Branche unter die Arme zu greifen.</p>
<p>Als Verein haben wir uns f&#252;r das Modell</p>
<p>Mo-Mi: 9.00-10.30 Uhr, nachmittags nach Vereinbarung<br />
Do: 9.00-14.00 Uhr entschieden. </p>
<p>Blackberry-Dienste stehen ab sofort nicht mehr zur Verf&#252;gung, einfach zu teuer, Sie verstehen das.</p>
<p>Sollten Sie Termine vor Ort w&#252;nschen, kommen wir gerne innerhalb von 14 Tagen.</p>
<p>Sie sehen – kostenlose Leistungen und ganz super Erreichbarkeit schlie&#223;en sich nicht aus. Unsere Junior-Berater Herr Elias K&#246;nen und Frederick L&#252;ck freuen sich auf Ihren Anruf innerhalb der o.g. Kiga-&#214;ffnungszeiten.</p>
<p>Viele Gr&#252;&#223;e und auf ein erfolgreiches 2010 – ganz im Sinne.<br />
Was nichts kostet, wird richtig gut!</p>
<p>Mit freundlichen Gr&#252;&#223;en …</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Josh</title>
		<link>http://www.fontblog.de/grafikdesigner-verdienen-so-wenig-wie-nie-zuvor/comment-page-3#comment-124174</link>
		<dc:creator>Josh</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Feb 2010 18:19:38 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.fontblog.de/?p=8193#comment-124174</guid>
		<description>Der BDG stellt die absurde Stern Gehaltsstudie richtig und siehe da: Designer verdienen l&#228;cherlich wenig.

http://www.bdg-designer.de/</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Der BDG stellt die absurde Stern Gehaltsstudie richtig und siehe da: Designer verdienen l&#228;cherlich wenig.</p>
<p><a href="http://www.bdg-designer.de/" >http://www.bdg-designer.de/</a></p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Alexander Dimolaidis</title>
		<link>http://www.fontblog.de/grafikdesigner-verdienen-so-wenig-wie-nie-zuvor/comment-page-3#comment-123276</link>
		<dc:creator>Alexander Dimolaidis</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 24 Jan 2010 09:29:46 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.fontblog.de/?p=8193#comment-123276</guid>
		<description>@micha: Sch&#228;tzungsweise g&#228;be es dann solche Ph&#228;nomene wie Crowdsourcing gar nicht. Aber kann man ja auch als Chance sehen. Heutzutage muss man sich eben immer und bei jeder Kleinigkeit hinterfragen, ob das was der Kunde bekommt das Mehr an Geld wert ist.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@micha: Sch&#228;tzungsweise g&#228;be es dann solche Ph&#228;nomene wie Crowdsourcing gar nicht. Aber kann man ja auch als Chance sehen. Heutzutage muss man sich eben immer und bei jeder Kleinigkeit hinterfragen, ob das was der Kunde bekommt das Mehr an Geld wert ist.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: hobbystatistiker</title>
		<link>http://www.fontblog.de/grafikdesigner-verdienen-so-wenig-wie-nie-zuvor/comment-page-3#comment-123141</link>
		<dc:creator>hobbystatistiker</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 21 Jan 2010 21:30:21 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.fontblog.de/?p=8193#comment-123141</guid>
		<description>Den STERN scheinen ja die Zwergenaufst&#228;nde hier nicht zu interessieren, kennt er Fontblog &#252;berhaupt?

Aktuell heute auf der Seite 1 des STERN online die nicht &#252;berarbeitete  Klickstrecke zum Gehaltsreport. Ganz frech schon wieder drin: die angeblichen Supergeh&#228;lter der Designer (angeblich plus 85%)

Link: 
http://www.stern.de/wirtschaft/arbeit-karriere/karriere/der-stern-gehaltsreport-100-berufe-wer-verdient-wie-viel-1533752-df50766634c82066.html

Wer wollte noch mal bei STERN anrufen?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Den STERN scheinen ja die Zwergenaufst&#228;nde hier nicht zu interessieren, kennt er Fontblog &#252;berhaupt?</p>
<p>Aktuell heute auf der Seite 1 des STERN online die nicht &#252;berarbeitete  Klickstrecke zum Gehaltsreport. Ganz frech schon wieder drin: die angeblichen Supergeh&#228;lter der Designer (angeblich plus 85%)</p>
<p>Link:<br />
<a href="http://www.stern.de/wirtschaft/arbeit-karriere/karriere/der-stern-gehaltsreport-100-berufe-wer-verdient-wie-viel-1533752-df50766634c82066.html" >http://www.stern.de/wirtschaft/arbeit-karriere/karriere/der-stern-gehaltsreport-100-berufe-wer-verdient-wie-viel-1533752-df50766634c82066.html</a></p>
<p>Wer wollte noch mal bei STERN anrufen?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Micha</title>
		<link>http://www.fontblog.de/grafikdesigner-verdienen-so-wenig-wie-nie-zuvor/comment-page-3#comment-123020</link>
		<dc:creator>Micha</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 Jan 2010 13:07:15 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.fontblog.de/?p=8193#comment-123020</guid>
		<description>Ich bin selbst&#228;ndiger Grafikdesigner und m&#246;chte zu dem Thema auch gerne ein paar Worte loswerden.

Erst einmal vorweg, der Beruf des Grafikdesigners ist ein Beruf wie jeder andere auch. Es handelt sich um keine einzigartige Schneeflocke mit irgendwelchen Sonderkonditionen. D.h. wirtschaftliche Faktoren verlangen von diesem Berufsfeld auch Kompromisse.

Jetzt kommt das ABER:

Viele „Grafik-Designer“ oder „Kommunikations-Designer“ (bzw. die sich als solche bezeichnen) und &#252;ber Stundens&#228;tze wie z.B. 60€ bis 80€ schimpfen machen Ihre Arbeit schlichtweg als Hobby. Denn Jeder der nicht noch zu Hause wohnt, Zusch&#252;sse von Mama und Papa bekommt, seine Miete Zahlen Muss, Energie, Wasser, Strom, Krankenversicherung, Hausratsversicherung, Rechtsschutzversicherung, Rentenversicherung, KFZ-Versicherung, KFZ-Steuer, Abwasserabgaben, Steuerberater, Essen und Trinken bezahlen muss weis:

Der Stundensatz ist mehr als berechtigt. Selbst der gerne aufgef&#252;hrte „Nutzungsausgleich“ (siehe AGD und BDG) ist absolut legitim. Ansonsten muss es so laufen, dass der Stundensatz erheblich gesenkt wird aber im Gegenzug der Auftraggeber einen Gro&#223;teil der laufenden kosten &#252;bernimmt.

Wieso sollte ein Klempner bzw. der Lehrling (aktuelles Beispiel) f&#252;r den Austausch einen Rohres unter dem Waschbecken (ca. 1 Stunde Arbeit) 300€ kassieren? Ganz klar, weil die &#228;u&#223;eren Wirtschaftlichen Bedingungen so teuer geworden sind, dass man ohne diese Honorare in der Armut landet. FAKT.

Das selbe gilt auch f&#252;r einen Grafikdesigner. Die Lebenserhaltungskosten sind in das unermessliche gestiegen, dass einzige was der Designer machen kann ist, diese Kosten an den Kunden weiter zu geben. Das ist nicht b&#246;se gemeint und der Designer verdient sich dabei keines Wegs eine goldene Nase.

Lange Rede kurzer Sinn. Grafikdesigner die mit wesentlich niedrigeren Stundens&#228;tzen arbeiten als wie es f&#252;r diese Berufsgruppen festgelegt wurde, kann dies nur als Hobby ausf&#252;hren. Das schlimme ist nur, dass dieses Hobby evt. zwei weiteren Designern (durch Lohndumping) vielleicht noch den Job/Existenz kostet.

Sch&#246;ne Gr&#252;&#223;e,
Micha</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin selbst&#228;ndiger Grafikdesigner und m&#246;chte zu dem Thema auch gerne ein paar Worte loswerden.</p>
<p>Erst einmal vorweg, der Beruf des Grafikdesigners ist ein Beruf wie jeder andere auch. Es handelt sich um keine einzigartige Schneeflocke mit irgendwelchen Sonderkonditionen. D.h. wirtschaftliche Faktoren verlangen von diesem Berufsfeld auch Kompromisse.</p>
<p>Jetzt kommt das ABER:</p>
<p>Viele „Grafik-Designer“ oder „Kommunikations-Designer“ (bzw. die sich als solche bezeichnen) und &#252;ber Stundens&#228;tze wie z.B. 60€ bis 80€ schimpfen machen Ihre Arbeit schlichtweg als Hobby. Denn Jeder der nicht noch zu Hause wohnt, Zusch&#252;sse von Mama und Papa bekommt, seine Miete Zahlen Muss, Energie, Wasser, Strom, Krankenversicherung, Hausratsversicherung, Rechtsschutzversicherung, Rentenversicherung, KFZ-Versicherung, KFZ-Steuer, Abwasserabgaben, Steuerberater, Essen und Trinken bezahlen muss weis:</p>
<p>Der Stundensatz ist mehr als berechtigt. Selbst der gerne aufgef&#252;hrte „Nutzungsausgleich“ (siehe AGD und BDG) ist absolut legitim. Ansonsten muss es so laufen, dass der Stundensatz erheblich gesenkt wird aber im Gegenzug der Auftraggeber einen Gro&#223;teil der laufenden kosten &#252;bernimmt.</p>
<p>Wieso sollte ein Klempner bzw. der Lehrling (aktuelles Beispiel) f&#252;r den Austausch einen Rohres unter dem Waschbecken (ca. 1 Stunde Arbeit) 300€ kassieren? Ganz klar, weil die &#228;u&#223;eren Wirtschaftlichen Bedingungen so teuer geworden sind, dass man ohne diese Honorare in der Armut landet. FAKT.</p>
<p>Das selbe gilt auch f&#252;r einen Grafikdesigner. Die Lebenserhaltungskosten sind in das unermessliche gestiegen, dass einzige was der Designer machen kann ist, diese Kosten an den Kunden weiter zu geben. Das ist nicht b&#246;se gemeint und der Designer verdient sich dabei keines Wegs eine goldene Nase.</p>
<p>Lange Rede kurzer Sinn. Grafikdesigner die mit wesentlich niedrigeren Stundens&#228;tzen arbeiten als wie es f&#252;r diese Berufsgruppen festgelegt wurde, kann dies nur als Hobby ausf&#252;hren. Das schlimme ist nur, dass dieses Hobby evt. zwei weiteren Designern (durch Lohndumping) vielleicht noch den Job/Existenz kostet.</p>
<p>Sch&#246;ne Gr&#252;&#223;e,<br />
Micha</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Benjamin</title>
		<link>http://www.fontblog.de/grafikdesigner-verdienen-so-wenig-wie-nie-zuvor/comment-page-3#comment-122885</link>
		<dc:creator>Benjamin</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 15 Jan 2010 10:40:25 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.fontblog.de/?p=8193#comment-122885</guid>
		<description>dem ist nicht hinzuzuf&#252;gen. danke f&#252;r diese worte.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>dem ist nicht hinzuzuf&#252;gen. danke f&#252;r diese worte.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: till1</title>
		<link>http://www.fontblog.de/grafikdesigner-verdienen-so-wenig-wie-nie-zuvor/comment-page-3#comment-122777</link>
		<dc:creator>till1</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 Jan 2010 17:19:35 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.fontblog.de/?p=8193#comment-122777</guid>
		<description>p.s.
vielleicht w&#228;re der erste schritt sogar, dieses selbstmitleid abzulegen und viel frecher zu werden.

(auch wenn ich gerade sch&#228;tze, dass viele berufskollegen angenehm auf dem boden der tatsachen geblieben sind.)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>p.s.<br />
vielleicht w&#228;re der erste schritt sogar, dieses selbstmitleid abzulegen und viel frecher zu werden.</p>
<p>(auch wenn ich gerade sch&#228;tze, dass viele berufskollegen angenehm auf dem boden der tatsachen geblieben sind.)</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: till1</title>
		<link>http://www.fontblog.de/grafikdesigner-verdienen-so-wenig-wie-nie-zuvor/comment-page-3#comment-122776</link>
		<dc:creator>till1</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 Jan 2010 17:17:07 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.fontblog.de/?p=8193#comment-122776</guid>
		<description>@ubloc: soweit wie eine zertifizierung kann es gar nicht gehen, es g&#228;be ja auch niemanden, der alles sachgerecht und absolut beurteilen kann. 

gerade das visuelle hat ja seine eigenen spezifischen eigenschaften, aber vielleicht kann man sich trotzdem argumentations- oder bewertungsstrategien aus anderen disziplinen inspirieren lassen. wie das ja auch bereits gemacht wird im hinblick auf semiotik &amp; co.

entw&#252;rfe nachtr&#228;glich mit einem konzept zu versehen, find ich zwar ebenfalls bedenklich - andererseits sollte man aber versprachlichen k&#246;nnen, was an dem einen entwurf gut ist, was an dem anderen schlecht ist.

moodboards und &quot;visuelle leitbilddiskussionen&quot; sind ja eigentlich erst der anfang, aber designdiskussionen mit laien m&#252;ssen in deren sprache gef&#252;hrt werden - nicht in unserer. oder man muss dem laien erst soviel erkl&#228;ren, dass er nicht nur die bewertungskriterien an sich versteht, sondern auch unsere gewichtung der bewertung.

auf der anderen seite muss man zugeben, dass wir uns sehr h&#228;ufig von (rhetorischer) visueller eloquenz beindrucken lassen und diese dann als wichtigste bewertungskategorie annehmen, d.h. manchmal ist der formal gelungenste entwurf schlechter als der etwas langweiligere mit dem richtigen konzept.

wenn der auftraggeber aber ein ignoranter idiot ist, der sein leben lang mit scheuklappen durch die gegen l&#228;uft (und das beziehe ich nicht unbedingt auf das visuelle, sondern das intellektuelle), dann hilft das nat&#252;rlich auch nichts mehr. da muss man dann auf empathische weise versuchen, dem auftraggeber den f&#252;r ihn besten entwurf unterzumogeln.

aber dieses muss dann doch jeder f&#252;r sich selber schaffen, sich dahin weiterzuentwickeln. 

ein anderer aspekt ist die gesamtwahrnehmung der branche. ein interessantes beispiel sind unternehmensberater: deren beruf ist gar nicht so furchtbar spektakul&#228;rer als unserer, ja teilweise gar nicht so aufregend - aber beratungen haben irrsinnig viel m&#252;he und geld investiert, (zur &#246;ffentlichkeit hin) ein traumbild des berufs und (zur auftraggeberseite hin) einen mythos des absoluten expertentums zu zeichnen. was bei manchen sicherlich zur self-fulfilling prophecy geworden ist.

ich habe meine vorbehalte gegen diese branche, aber wir als experten des visuellen und der kommunikation schaffen es nicht, unseren beruf aus dem klischee des &quot;armen k&#252;nstlers, der ab und an witzige ideen hat&quot; herauszuheben.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ubloc: soweit wie eine zertifizierung kann es gar nicht gehen, es g&#228;be ja auch niemanden, der alles sachgerecht und absolut beurteilen kann. </p>
<p>gerade das visuelle hat ja seine eigenen spezifischen eigenschaften, aber vielleicht kann man sich trotzdem argumentations- oder bewertungsstrategien aus anderen disziplinen inspirieren lassen. wie das ja auch bereits gemacht wird im hinblick auf semiotik &amp; co.</p>
<p>entw&#252;rfe nachtr&#228;glich mit einem konzept zu versehen, find ich zwar ebenfalls bedenklich &#8211; andererseits sollte man aber versprachlichen k&#246;nnen, was an dem einen entwurf gut ist, was an dem anderen schlecht ist.</p>
<p>moodboards und &#8220;visuelle leitbilddiskussionen&#8221; sind ja eigentlich erst der anfang, aber designdiskussionen mit laien m&#252;ssen in deren sprache gef&#252;hrt werden &#8211; nicht in unserer. oder man muss dem laien erst soviel erkl&#228;ren, dass er nicht nur die bewertungskriterien an sich versteht, sondern auch unsere gewichtung der bewertung.</p>
<p>auf der anderen seite muss man zugeben, dass wir uns sehr h&#228;ufig von (rhetorischer) visueller eloquenz beindrucken lassen und diese dann als wichtigste bewertungskategorie annehmen, d.h. manchmal ist der formal gelungenste entwurf schlechter als der etwas langweiligere mit dem richtigen konzept.</p>
<p>wenn der auftraggeber aber ein ignoranter idiot ist, der sein leben lang mit scheuklappen durch die gegen l&#228;uft (und das beziehe ich nicht unbedingt auf das visuelle, sondern das intellektuelle), dann hilft das nat&#252;rlich auch nichts mehr. da muss man dann auf empathische weise versuchen, dem auftraggeber den f&#252;r ihn besten entwurf unterzumogeln.</p>
<p>aber dieses muss dann doch jeder f&#252;r sich selber schaffen, sich dahin weiterzuentwickeln. </p>
<p>ein anderer aspekt ist die gesamtwahrnehmung der branche. ein interessantes beispiel sind unternehmensberater: deren beruf ist gar nicht so furchtbar spektakul&#228;rer als unserer, ja teilweise gar nicht so aufregend &#8211; aber beratungen haben irrsinnig viel m&#252;he und geld investiert, (zur &#246;ffentlichkeit hin) ein traumbild des berufs und (zur auftraggeberseite hin) einen mythos des absoluten expertentums zu zeichnen. was bei manchen sicherlich zur self-fulfilling prophecy geworden ist.</p>
<p>ich habe meine vorbehalte gegen diese branche, aber wir als experten des visuellen und der kommunikation schaffen es nicht, unseren beruf aus dem klischee des &#8220;armen k&#252;nstlers, der ab und an witzige ideen hat&#8221; herauszuheben.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: ubloc</title>
		<link>http://www.fontblog.de/grafikdesigner-verdienen-so-wenig-wie-nie-zuvor/comment-page-3#comment-122766</link>
		<dc:creator>ubloc</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 Jan 2010 15:49:24 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.fontblog.de/?p=8193#comment-122766</guid>
		<description>@ till

Gute G&#252;te! Ich bin froh, dass ich mich als Grafik-Designer noch weitestgehend in einem g&#252;tesiegelfreien und unzertifizierten Umfeld befinde (abgesehen von Normen und anderen technischen Rahmenbedingungen, die ich in der Gestaltung von Produkten f&#252;r Auftraggeber zu ber&#252;cksichtigen habe).

Davon abgesehen, mal ehrlich, es gibt auch Geistesblitze, hervorragende Ergebnisse, die sich bestenfalls k&#252;nstlich konstruiert r&#252;ckwirkend dokumentieren lassen, als L&#246;sungsvorschlag einer Auftragserteilung aber trotzdem absolut auf dem Punkt landen (auch aus Sicht des Auftraggebers).

Ich bewege mich gerne in einem freien Marktumfeld und unterliege den Gesetzen von Angebot und Nachfrage, bekomme die Kunden, die mit der Qualit&#228;t, die ich liefere zufrieden sind und den Preis, den ich fordere, auch zu bezahlen bereit sind. 

Ich habe auch nichts gegen Grafiker, die Ihren Auftraggebern ihre Entw&#252;rfe ›friss-oder-stirb-m&#228;&#223;ig‹ hinknallen. Auf jeden Topf passt ein Deckel. Wenn er der Auftraggeber dort angemessen versorgt f&#252;hlt, soll’s mir recht sein. Sieht er sich dort unangemessen behandelt und ist mit dem Ergebnis unzufrieden, wird er woanders hingehen oder -- im besseren Fall -- mit dem Designer &#252;ber dessen Vorgehensweise sprechen und es gibt die Chance etwas zu lernen. F&#252;r Beide.

Ich muss sagen, dass mich der Organisationsdrang der Design-Branche eher abst&#246;&#223;t. Kann aber auch daran liegen, dass mir programatisch da bisher noch nichts begegnet ist, wo ich mich wiederfinden kann. Die Diskussion verfolge ich dennoch interessiert und ich w&#252;rde auch nicht ausschlie&#223;en, dass ich das nochmal anders sehen werden. Grunds&#228;tzlich sch&#228;tze ich es, wenn Dinge in Bewegung bleiben.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ till</p>
<p>Gute G&#252;te! Ich bin froh, dass ich mich als Grafik-Designer noch weitestgehend in einem g&#252;tesiegelfreien und unzertifizierten Umfeld befinde (abgesehen von Normen und anderen technischen Rahmenbedingungen, die ich in der Gestaltung von Produkten f&#252;r Auftraggeber zu ber&#252;cksichtigen habe).</p>
<p>Davon abgesehen, mal ehrlich, es gibt auch Geistesblitze, hervorragende Ergebnisse, die sich bestenfalls k&#252;nstlich konstruiert r&#252;ckwirkend dokumentieren lassen, als L&#246;sungsvorschlag einer Auftragserteilung aber trotzdem absolut auf dem Punkt landen (auch aus Sicht des Auftraggebers).</p>
<p>Ich bewege mich gerne in einem freien Marktumfeld und unterliege den Gesetzen von Angebot und Nachfrage, bekomme die Kunden, die mit der Qualit&#228;t, die ich liefere zufrieden sind und den Preis, den ich fordere, auch zu bezahlen bereit sind. </p>
<p>Ich habe auch nichts gegen Grafiker, die Ihren Auftraggebern ihre Entw&#252;rfe ›friss-oder-stirb-m&#228;&#223;ig‹ hinknallen. Auf jeden Topf passt ein Deckel. Wenn er der Auftraggeber dort angemessen versorgt f&#252;hlt, soll’s mir recht sein. Sieht er sich dort unangemessen behandelt und ist mit dem Ergebnis unzufrieden, wird er woanders hingehen oder &#8212; im besseren Fall &#8212; mit dem Designer &#252;ber dessen Vorgehensweise sprechen und es gibt die Chance etwas zu lernen. F&#252;r Beide.</p>
<p>Ich muss sagen, dass mich der Organisationsdrang der Design-Branche eher abst&#246;&#223;t. Kann aber auch daran liegen, dass mir programatisch da bisher noch nichts begegnet ist, wo ich mich wiederfinden kann. Die Diskussion verfolge ich dennoch interessiert und ich w&#252;rde auch nicht ausschlie&#223;en, dass ich das nochmal anders sehen werden. Grunds&#228;tzlich sch&#228;tze ich es, wenn Dinge in Bewegung bleiben.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: till1</title>
		<link>http://www.fontblog.de/grafikdesigner-verdienen-so-wenig-wie-nie-zuvor/comment-page-3#comment-122763</link>
		<dc:creator>till1</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 Jan 2010 14:44:05 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.fontblog.de/?p=8193#comment-122763</guid>
		<description>ich wei&#223;, dass es fast unm&#246;glich ist und diejenigen, die f&#252;r sich vorgehensweisen entwickelt haben, werden sie vielleicht ungern teilen, aber mal ein erster vorschlag:

ein qualit&#228;tsmanagement f&#252;r design, mit dem man (zumindest teilweise) dem auftraggeber dokumentieren kann, dass design nicht aus &quot;spritzigen und pfiffigen ideen&quot;, sondern aus systematischer recherche, analyse und entwurfsarbeit besteht.

bei der zertifizierung von dienstleistungsprozessen sollte sich doch einiges abschauen lassen - auch wenn ein qualit&#228;tssiegel nicht wirklich vorstellbar ist, so kann man doch bestimmt einiges f&#252;r die eigene arbeit lernen lassen.

das ist angesichts der vielfalt des berufs eine mammutaufgabe, aber in anderen branchen kann eine DIN-Zertfizierung durchaus ein auswahlkriterium bei auftraggeben sein.

denkbar ist das in unterschiedlichen auspr&#228;gungen: 
von der sauber strukturierten pr&#228;sentation, die man als individueller designer macht, bis zur &quot;siegelverleihung&quot; dritte hilft es sicherlich irgendwie.

ich denke, bei den erfolgreichen b&#252;ros wird eine saubere argumentation &#252;blich sein - aber wenn ich mich so umgucke, scheinen doch sehr viele grafiker ihre entw&#252;rfe dem auftraggeber nach dem motto &quot;friss oder stirb&quot; hinzuknallen - ohne erstmal aufgabe und ziel zu reflektieren. was wenig dazu beitr&#228;gt, dass design als intellektuelle t&#228;tigkeit verstanden wird.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>ich wei&#223;, dass es fast unm&#246;glich ist und diejenigen, die f&#252;r sich vorgehensweisen entwickelt haben, werden sie vielleicht ungern teilen, aber mal ein erster vorschlag:</p>
<p>ein qualit&#228;tsmanagement f&#252;r design, mit dem man (zumindest teilweise) dem auftraggeber dokumentieren kann, dass design nicht aus &#8220;spritzigen und pfiffigen ideen&#8221;, sondern aus systematischer recherche, analyse und entwurfsarbeit besteht.</p>
<p>bei der zertifizierung von dienstleistungsprozessen sollte sich doch einiges abschauen lassen &#8211; auch wenn ein qualit&#228;tssiegel nicht wirklich vorstellbar ist, so kann man doch bestimmt einiges f&#252;r die eigene arbeit lernen lassen.</p>
<p>das ist angesichts der vielfalt des berufs eine mammutaufgabe, aber in anderen branchen kann eine DIN-Zertfizierung durchaus ein auswahlkriterium bei auftraggeben sein.</p>
<p>denkbar ist das in unterschiedlichen auspr&#228;gungen:<br />
von der sauber strukturierten pr&#228;sentation, die man als individueller designer macht, bis zur &#8220;siegelverleihung&#8221; dritte hilft es sicherlich irgendwie.</p>
<p>ich denke, bei den erfolgreichen b&#252;ros wird eine saubere argumentation &#252;blich sein &#8211; aber wenn ich mich so umgucke, scheinen doch sehr viele grafiker ihre entw&#252;rfe dem auftraggeber nach dem motto &#8220;friss oder stirb&#8221; hinzuknallen &#8211; ohne erstmal aufgabe und ziel zu reflektieren. was wenig dazu beitr&#228;gt, dass design als intellektuelle t&#228;tigkeit verstanden wird.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Oliver</title>
		<link>http://www.fontblog.de/grafikdesigner-verdienen-so-wenig-wie-nie-zuvor/comment-page-3#comment-122762</link>
		<dc:creator>Oliver</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 Jan 2010 13:33:49 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.fontblog.de/?p=8193#comment-122762</guid>
		<description>Ich muss hier noch mal den Gedanken «Transparenz und langfristige gemeinsame Ziele/Regeln/Rules of Conduct» von HD aufgreifen. Fakt ist jawohl, dass sich hier in mehr oder weniger regelm&#228;ssigen Abst&#228;nden das gleiche Bild zeigt: Ein Artikel spricht die Rahmenbedingungen der Branche an und ein und der selbe Sturm bricht abermals in den Kommentaren los mit wieder und wieder den gleichen &#196;usserungen und Forderungen. Aber was passiert? Nichts.

Es wird gemeckert &#252;ber die Preise f&#252;r Design-Leistungen, die Pitches, die Auftraggeber. Gleichzeitig seh ich die unendliche Liste der Anzeigen f&#252;r Praktikumsstellen. die gar nicht oder – milde gesagt – unter aller Sau bezahlt sind (&lt;400) und ebenso nichts anderes sind als der Ausdruck eben genau der gleichen Haltung, die hier an den Auftraggebern so vehement kritisiert wird. Wenn wir unter dem Preisdruck all die Strategien unserer Auftraggeber adaptieren, werden wir auch wenig Mitgef&#252;hl und Verst&#228;ndnis treffen. Und Glaubw&#252;rdigkeit verlieren.

Mit Ver&#228;nderung sollen wohl immer erst die andern anfangen. F&#252;r mich sieht der erste Schritt v&#246;llig einfach aus: Jeder f&#228;ngt an, die Regeln unseres Wunschmarktes f&#252;r sich zu definieren. Optimalst w&#228;re wohl, wenn man diese Gedanken sammeln und diskutieren w&#252;rde (Wiki?) und St&#252;ck f&#252;r St&#252;ck konkrete und allgemein akzeptierte Regeln daraus destiliert. Ich denke da immer an das Stichwort freiwillige Selbstverpflichtung. Ein Design-Max Havelaar. Der Markt braucht verst&#228;ndliche Zeichen, die er mit Qualit&#228;t, Fairness oder was auch immer konnotiert. Sowas l&#228;sst sich kommunizieren, als Entscheidungskriterium etablieren. Besonders, wenn es unabh&#228;ngig w&#228;re, aber dennoch von allen Branchenverb&#228;nden mitgetragen w&#252;rde.

Jedenfalls: Nicht jammern. Handeln, Resultate schaffen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich muss hier noch mal den Gedanken «Transparenz und langfristige gemeinsame Ziele/Regeln/Rules of Conduct» von HD aufgreifen. Fakt ist jawohl, dass sich hier in mehr oder weniger regelm&#228;ssigen Abst&#228;nden das gleiche Bild zeigt: Ein Artikel spricht die Rahmenbedingungen der Branche an und ein und der selbe Sturm bricht abermals in den Kommentaren los mit wieder und wieder den gleichen &#196;usserungen und Forderungen. Aber was passiert? Nichts.</p>
<p>Es wird gemeckert &#252;ber die Preise f&#252;r Design-Leistungen, die Pitches, die Auftraggeber. Gleichzeitig seh ich die unendliche Liste der Anzeigen f&#252;r Praktikumsstellen. die gar nicht oder – milde gesagt – unter aller Sau bezahlt sind (&lt;400) und ebenso nichts anderes sind als der Ausdruck eben genau der gleichen Haltung, die hier an den Auftraggebern so vehement kritisiert wird. Wenn wir unter dem Preisdruck all die Strategien unserer Auftraggeber adaptieren, werden wir auch wenig Mitgef&#252;hl und Verst&#228;ndnis treffen. Und Glaubw&#252;rdigkeit verlieren.</p>
<p>Mit Ver&#228;nderung sollen wohl immer erst die andern anfangen. F&#252;r mich sieht der erste Schritt v&#246;llig einfach aus: Jeder f&#228;ngt an, die Regeln unseres Wunschmarktes f&#252;r sich zu definieren. Optimalst w&#228;re wohl, wenn man diese Gedanken sammeln und diskutieren w&#252;rde (Wiki?) und St&#252;ck f&#252;r St&#252;ck konkrete und allgemein akzeptierte Regeln daraus destiliert. Ich denke da immer an das Stichwort freiwillige Selbstverpflichtung. Ein Design-Max Havelaar. Der Markt braucht verst&#228;ndliche Zeichen, die er mit Qualit&#228;t, Fairness oder was auch immer konnotiert. Sowas l&#228;sst sich kommunizieren, als Entscheidungskriterium etablieren. Besonders, wenn es unabh&#228;ngig w&#228;re, aber dennoch von allen Branchenverb&#228;nden mitgetragen w&#252;rde.</p>
<p>Jedenfalls: Nicht jammern. Handeln, Resultate schaffen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Christian</title>
		<link>http://www.fontblog.de/grafikdesigner-verdienen-so-wenig-wie-nie-zuvor/comment-page-3#comment-122761</link>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 Jan 2010 13:20:19 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.fontblog.de/?p=8193#comment-122761</guid>
		<description>Ich habe den Artikel gestern gelesen und er ist mir lange im Kopf rumgegangen. Ich bin seit vielen Jahren im Designbereich t&#228;tig, 3 davon selbst&#228;ndig und neben Skills, Enthusiasmus, Netzwerken fehlt mir (und das habe ich bei den meisten Kollegen/Konkurrenten festgestellt) das Verkaufsgeschick: geht es um Preisverhandlung wirds schwierig! Ich glaube, hier liegt die gr&#246;&#223;te Krucks allgemein: Der eigene Fokus wird h&#228;ufig mehr auf die Gestaltung (Programmbeherrschung + Tricks + Technik) als auf den Verkauf im Sinne von „Vermitteln,-was-meine-Dienstleistung-konkret-umfasst,-welchen-Nutzen-mein-Gegen&#252;ber-davon-hat-und-zu-welchen-Konditionen?“. Ausgebildete Designer sind keine Verk&#228;ufer per se, die erfolgreichen aber wohl schon?! H&#228;ufiger scheint mir aber nur auf das fertige Endprodukt geachtet zu werden anstatt auf die „Leistung“, die dieses erst zustande kommen l&#228;sst (das zumeist eine ZUSAMMENarbeit Designer-Kunde ist).
Ich fahre z.B. mit der Strategie gut, meinen Kunden klarzumachen, da&#223; es mit dem reinen Gestalten einer Drucksache nicht getan ist, sondern dazu die Betreuung, Absprachen, Kommunikation etc. geh&#246;rt. Die meisten verstehen das auch. Es ist aber eine leidvoll erlernte Erkenntnis, die mir zumindest nicht im Studium und bei den ersten Jobs vermittelt wurde: unternehmerisches „Verkaufsdenken“ entscheidet! Ich glaube, da&#223; das nicht optimal ausgebildete Verkaufgeschick/-bewu&#223;tsein genau den Designern fehlt, die sich wortreich in Diskussionen um Geh&#228;lter/Preise etc. beteiligen (siehe meinen Beitrag ;-)).

Eine anregende Diskussion, bin gespannt auf die n&#228;chsten Eintr&#228;ge.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe den Artikel gestern gelesen und er ist mir lange im Kopf rumgegangen. Ich bin seit vielen Jahren im Designbereich t&#228;tig, 3 davon selbst&#228;ndig und neben Skills, Enthusiasmus, Netzwerken fehlt mir (und das habe ich bei den meisten Kollegen/Konkurrenten festgestellt) das Verkaufsgeschick: geht es um Preisverhandlung wirds schwierig! Ich glaube, hier liegt die gr&#246;&#223;te Krucks allgemein: Der eigene Fokus wird h&#228;ufig mehr auf die Gestaltung (Programmbeherrschung + Tricks + Technik) als auf den Verkauf im Sinne von „Vermitteln,-was-meine-Dienstleistung-konkret-umfasst,-welchen-Nutzen-mein-Gegen&#252;ber-davon-hat-und-zu-welchen-Konditionen?“. Ausgebildete Designer sind keine Verk&#228;ufer per se, die erfolgreichen aber wohl schon?! H&#228;ufiger scheint mir aber nur auf das fertige Endprodukt geachtet zu werden anstatt auf die „Leistung“, die dieses erst zustande kommen l&#228;sst (das zumeist eine ZUSAMMENarbeit Designer-Kunde ist).<br />
Ich fahre z.B. mit der Strategie gut, meinen Kunden klarzumachen, da&#223; es mit dem reinen Gestalten einer Drucksache nicht getan ist, sondern dazu die Betreuung, Absprachen, Kommunikation etc. geh&#246;rt. Die meisten verstehen das auch. Es ist aber eine leidvoll erlernte Erkenntnis, die mir zumindest nicht im Studium und bei den ersten Jobs vermittelt wurde: unternehmerisches „Verkaufsdenken“ entscheidet! Ich glaube, da&#223; das nicht optimal ausgebildete Verkaufgeschick/-bewu&#223;tsein genau den Designern fehlt, die sich wortreich in Diskussionen um Geh&#228;lter/Preise etc. beteiligen (siehe meinen Beitrag ;-)).</p>
<p>Eine anregende Diskussion, bin gespannt auf die n&#228;chsten Eintr&#228;ge.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Volker</title>
		<link>http://www.fontblog.de/grafikdesigner-verdienen-so-wenig-wie-nie-zuvor/comment-page-3#comment-122757</link>
		<dc:creator>Volker</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 Jan 2010 12:07:27 +0000</pubDate>
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		<description>Da steht die Grafikbranche nicht Alleine da.
Stellt sich die Frage wie der Weg aus dieser Krise (Wir verdienen zu wenig) aussehen mag. Ich habe mich schon f&#252;r die Putzstelle unserer Diplom-Reinigungsfachkraft beworben.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Da steht die Grafikbranche nicht Alleine da.<br />
Stellt sich die Frage wie der Weg aus dieser Krise (Wir verdienen zu wenig) aussehen mag. Ich habe mich schon f&#252;r die Putzstelle unserer Diplom-Reinigungsfachkraft beworben.</p>
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		<title>Von: raban ruddigkeit</title>
		<link>http://www.fontblog.de/grafikdesigner-verdienen-so-wenig-wie-nie-zuvor/comment-page-3#comment-122750</link>
		<dc:creator>raban ruddigkeit</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 Jan 2010 06:54:33 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.fontblog.de/?p=8193#comment-122750</guid>
		<description>it&#039;s the economy, stupid.

die diskussion hier ist &#252;berf&#228;llig und richtig. aber sie wirkt auf mich noch immer sehr r&#252;ckw&#228;rtsgewandt. ich denke dabei sofort an den grandiosen vorspann in sagmeisters »made you look«, in dem er aufzeigte, wie kurz die existenzspanne des grafik-berufsbildes &#252;berhaupt ist.

und das f&#252;hrt einen dann auch zu dem ford´schen bild der pferdekutschen, die verdammt noch mal schneller werden sollten. und wir erinnern uns, dass es auch mal jede menge hufschmiede gab. oder sch&#228;fer, oder gobelinhersteller ...

es geht ja eigentlich nur um ein einziges thema; wo ist das geld? und dazu fehlen nachvollziehbare erl&#246;s-modelle f&#252;r unseren berufsstand. interessengruppen und gewerkschaften bleiben griffige antworten noch immer schuldig. und erst recht niemand wei&#223;, wohin die copyright-reise gehen wird.

doch auch die auftrageberseite sucht seit jahren nach neuen modellen der honorierung. sie sprechen von risiko- und erfolgsbeteiligung. und dabei f&#228;llt einem mal wieder auf, dass jeder andere kreative berufszweig anders funktionierende bezahlsysteme hat. der komponist  ist ebenso wie der s&#228;nger an seiner radiover&#246;ffentlichung beteiligt. der autor verdient an der auflage seiner b&#252;cher und hat vielleicht sogar das gl&#252;ck, seine filmrechte nach hollywood zu verkaufen. und - herrgott - sogar ein illustrator ist am abdruck seines motives beteiligt.

warum gelingt das grafikdesignern noch immer nicht? und ist das nicht der punkt, an dem wir ansetzen m&#252;ssen?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>it&#8217;s the economy, stupid.</p>
<p>die diskussion hier ist &#252;berf&#228;llig und richtig. aber sie wirkt auf mich noch immer sehr r&#252;ckw&#228;rtsgewandt. ich denke dabei sofort an den grandiosen vorspann in sagmeisters »made you look«, in dem er aufzeigte, wie kurz die existenzspanne des grafik-berufsbildes &#252;berhaupt ist.</p>
<p>und das f&#252;hrt einen dann auch zu dem ford´schen bild der pferdekutschen, die verdammt noch mal schneller werden sollten. und wir erinnern uns, dass es auch mal jede menge hufschmiede gab. oder sch&#228;fer, oder gobelinhersteller &#8230;</p>
<p>es geht ja eigentlich nur um ein einziges thema; wo ist das geld? und dazu fehlen nachvollziehbare erl&#246;s-modelle f&#252;r unseren berufsstand. interessengruppen und gewerkschaften bleiben griffige antworten noch immer schuldig. und erst recht niemand wei&#223;, wohin die copyright-reise gehen wird.</p>
<p>doch auch die auftrageberseite sucht seit jahren nach neuen modellen der honorierung. sie sprechen von risiko- und erfolgsbeteiligung. und dabei f&#228;llt einem mal wieder auf, dass jeder andere kreative berufszweig anders funktionierende bezahlsysteme hat. der komponist  ist ebenso wie der s&#228;nger an seiner radiover&#246;ffentlichung beteiligt. der autor verdient an der auflage seiner b&#252;cher und hat vielleicht sogar das gl&#252;ck, seine filmrechte nach hollywood zu verkaufen. und &#8211; herrgott &#8211; sogar ein illustrator ist am abdruck seines motives beteiligt.</p>
<p>warum gelingt das grafikdesignern noch immer nicht? und ist das nicht der punkt, an dem wir ansetzen m&#252;ssen?</p>
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