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	<title>Kommentare zu: Frank-Walter Steinmeier tappt in Crowdsourcing-Falle</title>
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	<link>http://www.fontblog.de/frank-walter-steinmeier-tappt-in-crowdsourcing-falle</link>
	<description>TÃ¤glich News und Meinungen aus der Grafikszene</description>
	<lastBuildDate>Fri, 12 Mar 2010 15:16:24 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Von: Michael</title>
		<link>http://www.fontblog.de/frank-walter-steinmeier-tappt-in-crowdsourcing-falle/comment-page-1#comment-118908</link>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Oct 2009 14:06:36 +0000</pubDate>
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		<description>Ein sch&#246;nes Beispiel aus der Jovoto-Community. ;-) 
Es gibt davon allerdings mehrere: Beispielsweise gewann den Contest Opendi/Stadtbranchenbuch eine &quot;Idee&quot;, die weder finanziell noch rechtlich umsetzbar ist. 

Nun... es belegt eben definitiv, dass Croud-Sourcing keine vern&#252;nftigen Ergebnisse hervorbringt. Vor allem, wenn viele der Mitglieder ihre Werbe-Affinit&#228;t allein mit einer &quot;2-&quot; im Fach Kunst an der Oberstufe begr&#252;nden.

:-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ein sch&#246;nes Beispiel aus der Jovoto-Community. ;-)<br />
Es gibt davon allerdings mehrere: Beispielsweise gewann den Contest Opendi/Stadtbranchenbuch eine &#8220;Idee&#8221;, die weder finanziell noch rechtlich umsetzbar ist. </p>
<p>Nun&#8230; es belegt eben definitiv, dass Croud-Sourcing keine vern&#252;nftigen Ergebnisse hervorbringt. Vor allem, wenn viele der Mitglieder ihre Werbe-Affinit&#228;t allein mit einer &#8220;2-&#8221; im Fach Kunst an der Oberstufe begr&#252;nden.</p>
<p>:-)</p>
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		<title>Von: Leser</title>
		<link>http://www.fontblog.de/frank-walter-steinmeier-tappt-in-crowdsourcing-falle/comment-page-1#comment-114160</link>
		<dc:creator>Leser</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Jul 2009 12:53:05 +0000</pubDate>
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		<description>schaut Euch die Sachen auf den Plattformen mal an. Nicht ernstnehmbar, Logoprogramm gekauft und dann &quot;kreieren&quot; was das Zeug h&#228;lt. Dazu nennen sich die &quot;K&#252;nstler&quot; auch noch &quot;Designer&quot;. Das einzig positive, wer sich als Kleinunternehmen ein Standbein schaffen will hat oft einfach kein Geld, m&#246;chte seine Firma aber gerade und auch mit einem Logo pr&#228;sentieren. Das ist wie Webdesign. Dank der Bauk&#228;sten denkt der Endkunde, solche Sachen sind in 30 Minuten mit individuellem Charakter erledigt und erschrickt, wenn man einen realistischen Preis nennt, weil, je nach Aufwand gerne mal ein Arbeitstag allein f&#252;r das erste Konzept anliegt. Der Endkunde und damit auch &quot;Nichtdesigner&quot; sieht so ein Baukastenlogo und denkt einfach....toll. Aber kein Bleistift hat jemals ein Blatt Papier ber&#252;hrt, also sind wirklich freie Ideen mit Schablonen nicht umsetzbar. Aber erz&#228;hl das dem Laien.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>schaut Euch die Sachen auf den Plattformen mal an. Nicht ernstnehmbar, Logoprogramm gekauft und dann &#8220;kreieren&#8221; was das Zeug h&#228;lt. Dazu nennen sich die &#8220;K&#252;nstler&#8221; auch noch &#8220;Designer&#8221;. Das einzig positive, wer sich als Kleinunternehmen ein Standbein schaffen will hat oft einfach kein Geld, m&#246;chte seine Firma aber gerade und auch mit einem Logo pr&#228;sentieren. Das ist wie Webdesign. Dank der Bauk&#228;sten denkt der Endkunde, solche Sachen sind in 30 Minuten mit individuellem Charakter erledigt und erschrickt, wenn man einen realistischen Preis nennt, weil, je nach Aufwand gerne mal ein Arbeitstag allein f&#252;r das erste Konzept anliegt. Der Endkunde und damit auch &#8220;Nichtdesigner&#8221; sieht so ein Baukastenlogo und denkt einfach&#8230;.toll. Aber kein Bleistift hat jemals ein Blatt Papier ber&#252;hrt, also sind wirklich freie Ideen mit Schablonen nicht umsetzbar. Aber erz&#228;hl das dem Laien.</p>
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		<title>Von: Sanddorn</title>
		<link>http://www.fontblog.de/frank-walter-steinmeier-tappt-in-crowdsourcing-falle/comment-page-1#comment-107866</link>
		<dc:creator>Sanddorn</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Apr 2009 17:24:17 +0000</pubDate>
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		<description>Die Version rechts oben ist einfach genial - Gelb steigt auf, Rot flie&#223;t nach unten und Schwarz stagniert. Aber halt, Gelb ist doch gar nicht die Farbe der SPD ...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die Version rechts oben ist einfach genial &#8211; Gelb steigt auf, Rot flie&#223;t nach unten und Schwarz stagniert. Aber halt, Gelb ist doch gar nicht die Farbe der SPD &#8230;</p>
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		<title>Von: HD Schellnack</title>
		<link>http://www.fontblog.de/frank-walter-steinmeier-tappt-in-crowdsourcing-falle/comment-page-1#comment-107265</link>
		<dc:creator>HD Schellnack</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Apr 2009 10:40:17 +0000</pubDate>
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		<description>Siehste. 
Und ich finde, Design ist ein Prozess, kein Ergebnis :-D. Was ich tats&#228;chlich meine: Design bewirkt Effekte, die auch jenseits des eigentlich definierten Goals liegen, und die sich aus der dialogischen Zusammenarbeit ergeben. Im Design entdeckst du Dinge, hakst nach, der Auftraggeber sieht M&#246;glichkeiten, produktpaletten zu straffen oder interne Prozesse zu optimieren. Design guckt genau hin - zwangsweise, um eben effektiv zu sein - und kann unglaubliche Effizienzspr&#252;nge bewirken, wenn der Klient es nur will. 
Ich finde das Ergebnis - eine Brosch&#252;re, WOWWWWWW - oft zweitrangig. Wichtig sind eben auch die Fragen, die man bei der Kreation beantwortet, die Fehler im System, die man aufzeigt, die Strategien, die sich ergeben. Und die k&#246;nnen dann durchaus - aber eben kaum messbar - Effizienz bewirken. Gibt fast keinen Job bei nodesign, wo wir nicht endlos mit Kunden &#252;ber TEXT diskutieren, auch wenn der gar nicht unsere Aufgabe ist :-D</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Siehste.<br />
Und ich finde, Design ist ein Prozess, kein Ergebnis :-D. Was ich tats&#228;chlich meine: Design bewirkt Effekte, die auch jenseits des eigentlich definierten Goals liegen, und die sich aus der dialogischen Zusammenarbeit ergeben. Im Design entdeckst du Dinge, hakst nach, der Auftraggeber sieht M&#246;glichkeiten, produktpaletten zu straffen oder interne Prozesse zu optimieren. Design guckt genau hin &#8211; zwangsweise, um eben effektiv zu sein &#8211; und kann unglaubliche Effizienzspr&#252;nge bewirken, wenn der Klient es nur will.<br />
Ich finde das Ergebnis &#8211; eine Brosch&#252;re, WOWWWWWW &#8211; oft zweitrangig. Wichtig sind eben auch die Fragen, die man bei der Kreation beantwortet, die Fehler im System, die man aufzeigt, die Strategien, die sich ergeben. Und die k&#246;nnen dann durchaus &#8211; aber eben kaum messbar &#8211; Effizienz bewirken. Gibt fast keinen Job bei nodesign, wo wir nicht endlos mit Kunden &#252;ber TEXT diskutieren, auch wenn der gar nicht unsere Aufgabe ist :-D</p>
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	<item>
		<title>Von: erik spiekermann</title>
		<link>http://www.fontblog.de/frank-walter-steinmeier-tappt-in-crowdsourcing-falle/comment-page-1#comment-107249</link>
		<dc:creator>erik spiekermann</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 31 Mar 2009 22:09:08 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;em&gt;Design KANN effizient sein,&lt;/em&gt;

Nur ein prozess kann &lt;em&gt;effizient&lt;/em&gt; sein, ein ergebnis h&#246;chstens &lt;em&gt;effektiv&lt;/em&gt;. Der unterschied ist auch in dieser diskussion wichtig. Wir sollten daf&#252;r sorgen, dass die ergebniss unserer arbeit funktionieren nach dem a priori definierten zweck, also &lt;em&gt;effektiv&lt;/em&gt; sind. Ob der prozess â€“ bei uns oder beim auftraggeber â€“ &lt;em&gt;effizient&lt;/em&gt; abl&#228;uft, ist f&#252;r das ergebnis nicht unwichtig, aber nicht grunds&#228;tzlich entscheidend. Gemessen wird unsere arbeit immer am ergebnis, nie daran, wie lange die arbeit gedauert hat, wie hoch das budget war oder wieviele leute sie verschlissen hat.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><em>Design KANN effizient sein,</em></p>
<p>Nur ein prozess kann <em>effizient</em> sein, ein ergebnis h&#246;chstens <em>effektiv</em>. Der unterschied ist auch in dieser diskussion wichtig. Wir sollten daf&#252;r sorgen, dass die ergebniss unserer arbeit funktionieren nach dem a priori definierten zweck, also <em>effektiv</em> sind. Ob der prozess â€“ bei uns oder beim auftraggeber â€“ <em>effizient</em> abl&#228;uft, ist f&#252;r das ergebnis nicht unwichtig, aber nicht grunds&#228;tzlich entscheidend. Gemessen wird unsere arbeit immer am ergebnis, nie daran, wie lange die arbeit gedauert hat, wie hoch das budget war oder wieviele leute sie verschlissen hat.</p>
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		<title>Von: HD Schellnack</title>
		<link>http://www.fontblog.de/frank-walter-steinmeier-tappt-in-crowdsourcing-falle/comment-page-1#comment-107123</link>
		<dc:creator>HD Schellnack</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 28 Mar 2009 19:42:27 +0000</pubDate>
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		<description>Design KANN effizient sein, da es hinterfragt, analysiert,optimiert und somit Â«slackÂ» beseitigt. Wieder nicht Grafik-Design, sondern Design an sich. Ich scheue mich aber immer, das als Argument zu nutzen, weil es schwer messbar ist und Design andererseits auch immer Kosten verursacht. Ich kenne das aber auch, das Controller Design als Luxus sehen bzw nur verstehen, wenn ein Logo metergro&#223; kommunziert wird :-D. Auch das ist Deutsch: Ganz oder gar nicht und jedes Quentchen Raum erobern. Manchmal denke ich, man br&#228;uchte f&#252;r manche Plakate 2xA1, eins f&#252;rs Motiv, eins f&#252;r die Sponsoren. Ich erinnere mich an Jobs, wo das Platzieren und die Gr&#246;&#223;e der Sponsorlogos l&#228;nger gebraucht hat als die eigentliche Arbeit am Motiv. 

Kunst als Form der Auseinandersetzung mit Â«irgendwasÂ» kann manchmal auch ganz sch&#246;n nerven, so ist ja nicht. Oder vielmehr die Pseudo-Kunst, die&#039;s versucht. Das ist auch nur ne Form von Wellness.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Design KANN effizient sein, da es hinterfragt, analysiert,optimiert und somit Â«slackÂ» beseitigt. Wieder nicht Grafik-Design, sondern Design an sich. Ich scheue mich aber immer, das als Argument zu nutzen, weil es schwer messbar ist und Design andererseits auch immer Kosten verursacht. Ich kenne das aber auch, das Controller Design als Luxus sehen bzw nur verstehen, wenn ein Logo metergro&#223; kommunziert wird :-D. Auch das ist Deutsch: Ganz oder gar nicht und jedes Quentchen Raum erobern. Manchmal denke ich, man br&#228;uchte f&#252;r manche Plakate 2xA1, eins f&#252;rs Motiv, eins f&#252;r die Sponsoren. Ich erinnere mich an Jobs, wo das Platzieren und die Gr&#246;&#223;e der Sponsorlogos l&#228;nger gebraucht hat als die eigentliche Arbeit am Motiv. </p>
<p>Kunst als Form der Auseinandersetzung mit Â«irgendwasÂ» kann manchmal auch ganz sch&#246;n nerven, so ist ja nicht. Oder vielmehr die Pseudo-Kunst, die&#8217;s versucht. Das ist auch nur ne Form von Wellness.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Vroni</title>
		<link>http://www.fontblog.de/frank-walter-steinmeier-tappt-in-crowdsourcing-falle/comment-page-1#comment-107115</link>
		<dc:creator>Vroni</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 28 Mar 2009 17:16:19 +0000</pubDate>
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		<description>Ich frag mich nur, warum andere Nationen selbst im Mainstream etwas mehr Gef&#252;hl daf&#252;r entwickeln, was Bl&#252;msche ist und was nicht.

Wir waren mal das Volk der Denker, sind bekannt f&#252;r unser ehemalige Liebe zum Tiefsch&#252;rfenden, Bedeutungsvollen, Gro&#223;em (die leider in ihre extremen Ausformung, der Blut- und Bodenromantik oder der Idee vom &#220;bermenschen sich keine Ehre antat). So arg muss ich da ja gar nicht haben, dass alles auf Achim von Arnim oder Nietzsche hinausl&#228;uft. Aber zu Hilfe, es nicht nur gar nix mehr davon da (au&#223;er der Liebe zum Esoquatsch und triefende B&#252;ro-Powerpointfilmchen mit Sonnenaufgang, K&#228;tzchen und Pseudo-Tao-Erbauungsschei&#223;dreck), sondern ist gar zum glatten Gegenteil umgeschlagen: dem Effizienzterror.

Der Untergang des deutschen Abendlands ist das nicht. Das lebt pr&#228;chtig weiter im Reihenhaus. Aber mit welchem Mist im Hirn? Ich bilde mir dauernd ein, dass Niederl&#228;nder, Russen oder Schweizer mehr Kultur im Sch&#228;del haben. Wir haben Schrauben, &quot;Kosteneffizienz&quot; und Maschinenbau so arg im Sch&#228;del, dass wir sogar Design mit dem Hauptaugenmerk ROI und &quot;Kosteneffizienz&quot; verkaufen. Der Kunstmarkt ist doch auch schon auf dem Level. Bilder/Kunst ist: Kennzahl, B&#246;rse, Aktion&#228;rswert, Preise k&#252;nstlich rauftreiben. Kunst ist schon lange keine Form der Auseinandersetzung mehr mit irgendwas. Gelegenheit dazu h&#228;tte sie in diesen Tagen massig, es passiert aber nicht.

Ich frage mich gerade, ob das &quot;Design ist Effizienz&quot; nicht ebenfalls ein typisch deutscher Ingenieurs- oder Shareholder-Irrweg ist.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich frag mich nur, warum andere Nationen selbst im Mainstream etwas mehr Gef&#252;hl daf&#252;r entwickeln, was Bl&#252;msche ist und was nicht.</p>
<p>Wir waren mal das Volk der Denker, sind bekannt f&#252;r unser ehemalige Liebe zum Tiefsch&#252;rfenden, Bedeutungsvollen, Gro&#223;em (die leider in ihre extremen Ausformung, der Blut- und Bodenromantik oder der Idee vom &#220;bermenschen sich keine Ehre antat). So arg muss ich da ja gar nicht haben, dass alles auf Achim von Arnim oder Nietzsche hinausl&#228;uft. Aber zu Hilfe, es nicht nur gar nix mehr davon da (au&#223;er der Liebe zum Esoquatsch und triefende B&#252;ro-Powerpointfilmchen mit Sonnenaufgang, K&#228;tzchen und Pseudo-Tao-Erbauungsschei&#223;dreck), sondern ist gar zum glatten Gegenteil umgeschlagen: dem Effizienzterror.</p>
<p>Der Untergang des deutschen Abendlands ist das nicht. Das lebt pr&#228;chtig weiter im Reihenhaus. Aber mit welchem Mist im Hirn? Ich bilde mir dauernd ein, dass Niederl&#228;nder, Russen oder Schweizer mehr Kultur im Sch&#228;del haben. Wir haben Schrauben, &#8220;Kosteneffizienz&#8221; und Maschinenbau so arg im Sch&#228;del, dass wir sogar Design mit dem Hauptaugenmerk ROI und &#8220;Kosteneffizienz&#8221; verkaufen. Der Kunstmarkt ist doch auch schon auf dem Level. Bilder/Kunst ist: Kennzahl, B&#246;rse, Aktion&#228;rswert, Preise k&#252;nstlich rauftreiben. Kunst ist schon lange keine Form der Auseinandersetzung mehr mit irgendwas. Gelegenheit dazu h&#228;tte sie in diesen Tagen massig, es passiert aber nicht.</p>
<p>Ich frage mich gerade, ob das &#8220;Design ist Effizienz&#8221; nicht ebenfalls ein typisch deutscher Ingenieurs- oder Shareholder-Irrweg ist.</p>
]]></content:encoded>
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	<item>
		<title>Von: HD Schellnack</title>
		<link>http://www.fontblog.de/frank-walter-steinmeier-tappt-in-crowdsourcing-falle/comment-page-1#comment-107113</link>
		<dc:creator>HD Schellnack</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 28 Mar 2009 16:00:49 +0000</pubDate>
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		<description>Du hast Recht - es ist auf jeden Fall nicht wahr, dass sich Qualit&#228;t durchsetzt. WAS sich durchsetzt, ist das Mittelma&#223;. Der geringste Nenner, das was nicht erkl&#228;rt werden muss und schnell, kantenlos wegkonsumiert wird. Das ist in allen Bereichen so, nebenbei. Im (vor?)letzten Spiegel war eine Grafik &#252;ber das Freizeitverhalten von Jugendlichen. TV, Internet, Games... und dann ganz verloren Sachen wie B&#252;cher lesen oder selbst Musik machen. Und wenn mir da schon flau wurde um eine Generation, die auf Konsumieren programmiert ist, alles kriegen aber nichts geben kann... kam als Kirsche auf die Sahne ein paar Seiten sp&#228;ter die Spiegel-Bestseller-Liste. Unter Â«BelletristikÂ» tauchte kaum ein Buch auf, dass diesen Titel verdient, statt dessen ein Post-Potter-Buch von Rowling, zwei oder dreimal Cornelia Funke und wahrscheinlich so jedes Buch, dass Stephanie Meyer je geschrieben hat. Au&#223;erdem mit im Pool: Feuchtgebiete und M&#228;ngelexemplare, B&#252;chern von MTV/Viva-Moderatorinnen. DAS ist, was die wenigen Leute kaufen, die noch lesen. Wer glaube, wir Designer haben Probleme, sollte ein offenes Ohr f&#252;r Verleger haben, die versuchen, Qualit&#228;t in den Markt zu kriegen. 

Das Ding ist aber: in der Gr&#252;tze, der Flut des Schrotts, entstehen immer neue kleine, feine Verlage (weiss-Books, um nur einen zu nennen), die ihr Ding machen und irgendwie versuchen, davon zu leben. 

Das wird auch im Design so kommen. Die Gau&#223;sche Glockenkurve. Wo man selbst immer nur hoffen kann, im ersten Drittel zu stecken und nicht v&#246;llig Mittelma&#223; zu sein :-D. 


Dennoch: Design sells. Im guten wie im Schlechten. Nenn einen Tee Â«Buddhas GartenÂ», mach eine schlichte New-Age-Flair-Sache drauf und Omis langweiliger Regalh&#252;ter von Kr&#228;utertee geht auf einmal weg wie warme Socken. Ob sch&#246;n oder nicht, das ist ein Designprozess. Designim weitesten Sinne, als Prozess einer Wellness-Kuschelkultur (merci Prof. Friedrich), oder als Element einer Edel-Wersch&#246;pfungskette. Das Less-is-more-is-more-Ding, das wir halt bei Vitra, Bulthaup und anderen designaffinen Marken haben, wo du gerade f&#252;r die Kunst des Weglassens zahlst und dich qua Design als stilbewusster Konsument f&#252;hlen darfst. 

EINE Zukunft von Design wird sicher sein, dass wir kollektiv die Eier haben m&#252;ssen, Gatekeeper zu sein, Torh&#252;ter des guten Geschmacks. Nicht des Geschmacks, der subjektiv ist, der Bl&#252;mchen-Geschmack, sondern eines m&#246;glichst herbeileitbaren Geschmacks, der rationale und emotionale Puzzlest&#252;cke zusammensetzt. Die Kunst des Designs ist nach wie vor, emphatisch und begr&#252;ndet NEIN zu sagen. 

Wenn du dir einen Vitra-Stuhl anschaust und einen von M&#246;belhaus XYZ, wei&#223;t du, was ich meine. Und dieses Nein zum Sinnlosen ist ein Verkaufsfaktor, benso wie Design als Symbiose von Kunst un Komminkation in anderen Feldern, ebenso wie Design als das besser durchdachte in wieder anderen Feldern - nicht f&#252;r alle Produkte, aber f&#252;r eine Menge. Wie immer gilt, was Tibor Kalman sagte: Finde die 10% Entrepreneure, mit denen du dein Ding machen kannst und liebe sie. 

Den auch f&#252;r Design gilt bis zu einem gewissen Grade nat&#252;rlich immer wie f&#252;r alles eben Sturgeons Gesetz ;-D.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Du hast Recht &#8211; es ist auf jeden Fall nicht wahr, dass sich Qualit&#228;t durchsetzt. WAS sich durchsetzt, ist das Mittelma&#223;. Der geringste Nenner, das was nicht erkl&#228;rt werden muss und schnell, kantenlos wegkonsumiert wird. Das ist in allen Bereichen so, nebenbei. Im (vor?)letzten Spiegel war eine Grafik &#252;ber das Freizeitverhalten von Jugendlichen. TV, Internet, Games&#8230; und dann ganz verloren Sachen wie B&#252;cher lesen oder selbst Musik machen. Und wenn mir da schon flau wurde um eine Generation, die auf Konsumieren programmiert ist, alles kriegen aber nichts geben kann&#8230; kam als Kirsche auf die Sahne ein paar Seiten sp&#228;ter die Spiegel-Bestseller-Liste. Unter Â«BelletristikÂ» tauchte kaum ein Buch auf, dass diesen Titel verdient, statt dessen ein Post-Potter-Buch von Rowling, zwei oder dreimal Cornelia Funke und wahrscheinlich so jedes Buch, dass Stephanie Meyer je geschrieben hat. Au&#223;erdem mit im Pool: Feuchtgebiete und M&#228;ngelexemplare, B&#252;chern von MTV/Viva-Moderatorinnen. DAS ist, was die wenigen Leute kaufen, die noch lesen. Wer glaube, wir Designer haben Probleme, sollte ein offenes Ohr f&#252;r Verleger haben, die versuchen, Qualit&#228;t in den Markt zu kriegen. </p>
<p>Das Ding ist aber: in der Gr&#252;tze, der Flut des Schrotts, entstehen immer neue kleine, feine Verlage (weiss-Books, um nur einen zu nennen), die ihr Ding machen und irgendwie versuchen, davon zu leben. </p>
<p>Das wird auch im Design so kommen. Die Gau&#223;sche Glockenkurve. Wo man selbst immer nur hoffen kann, im ersten Drittel zu stecken und nicht v&#246;llig Mittelma&#223; zu sein :-D. </p>
<p>Dennoch: Design sells. Im guten wie im Schlechten. Nenn einen Tee Â«Buddhas GartenÂ», mach eine schlichte New-Age-Flair-Sache drauf und Omis langweiliger Regalh&#252;ter von Kr&#228;utertee geht auf einmal weg wie warme Socken. Ob sch&#246;n oder nicht, das ist ein Designprozess. Designim weitesten Sinne, als Prozess einer Wellness-Kuschelkultur (merci Prof. Friedrich), oder als Element einer Edel-Wersch&#246;pfungskette. Das Less-is-more-is-more-Ding, das wir halt bei Vitra, Bulthaup und anderen designaffinen Marken haben, wo du gerade f&#252;r die Kunst des Weglassens zahlst und dich qua Design als stilbewusster Konsument f&#252;hlen darfst. </p>
<p>EINE Zukunft von Design wird sicher sein, dass wir kollektiv die Eier haben m&#252;ssen, Gatekeeper zu sein, Torh&#252;ter des guten Geschmacks. Nicht des Geschmacks, der subjektiv ist, der Bl&#252;mchen-Geschmack, sondern eines m&#246;glichst herbeileitbaren Geschmacks, der rationale und emotionale Puzzlest&#252;cke zusammensetzt. Die Kunst des Designs ist nach wie vor, emphatisch und begr&#252;ndet NEIN zu sagen. </p>
<p>Wenn du dir einen Vitra-Stuhl anschaust und einen von M&#246;belhaus XYZ, wei&#223;t du, was ich meine. Und dieses Nein zum Sinnlosen ist ein Verkaufsfaktor, benso wie Design als Symbiose von Kunst un Komminkation in anderen Feldern, ebenso wie Design als das besser durchdachte in wieder anderen Feldern &#8211; nicht f&#252;r alle Produkte, aber f&#252;r eine Menge. Wie immer gilt, was Tibor Kalman sagte: Finde die 10% Entrepreneure, mit denen du dein Ding machen kannst und liebe sie. </p>
<p>Den auch f&#252;r Design gilt bis zu einem gewissen Grade nat&#252;rlich immer wie f&#252;r alles eben Sturgeons Gesetz ;-D.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Vroni</title>
		<link>http://www.fontblog.de/frank-walter-steinmeier-tappt-in-crowdsourcing-falle/comment-page-1#comment-107111</link>
		<dc:creator>Vroni</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 28 Mar 2009 15:16:34 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.fontblog.de/?p=3915#comment-107111</guid>
		<description>&quot;Es ist ein Irrglaube, dass es bei Design um Grafik geht.&quot;

Style &#252;ber alles, Aussage/Bedeutung wurschtegal. Ja, so sans.

Genau das gilt es anzugehen. Stimmt 100%ig als der Kern des Problems der ganzen Diskussionen um diese Branche und um Crowdsourcing. Auch Designer erliegen nicht zu knapp dieser Religion der Oberfl&#228;che. 

Daher ist es m&#252;&#223;ig, nur Kunden (hier die SPD) oder nur die Plattformbetreiber (die G&#228;rtnerb&#246;cke) &quot;missionieren&quot; zu wollen. Der Feind sitzt doch l&#228;ngst in der eigenen Reihe (ich bin schon lange kein Verteidiger der eigenen Zunft mehr, merkt man das nicht?). 

Wann wird endlich Klartext gesprochen? 

Die Blogs sind voll, aber ich sehe nur, dass Debatten &#252;ber Crowdsourcing beiderseits von Eifersucht auf das entweder jeweils &quot;moralisch bessere&quot; oder &quot;cleverere&quot; Gesch&#228;ftsmodell getrieben sind und nicht dar&#252;ber, was eigentlich wirklich passiert.

Dieser Irrglaube ist das h&#228;ufigste Problem, das ich mit manchem Kunden habe. Wobei ich feststelle, dass je kleiner (ungebildeter? werfe ich mal arrogant in den Raum) der Kunde, desto mehr Irrglaube. Welcher nicht einmal durch Geduld, freundliche und gutm&#252;tige Aufkl&#228;rung zu beheben ist, sondern erstaunlicherweise auf geharnischten Widerstand trifft. Mit dem erbitterten Vorwurf, mit &quot;unn&#252;tzen&quot; inhaltlichen statt Oberfl&#228;chen-Behandlungen nur k&#252;nstlich den Preis rauf treiben zu wollen, hatte ich sehr oft zu k&#228;mpfen. In 10 % f&#252;hrte das zu Abbruch der Gesch&#228;ftsbeziehung von meiner Seite aus  - es herrscht Vertragsfreiheit, mei - und der Rest war ein Hin- und Hergeziehe, ein immer wieder P&#228;ppeln und Anspornen, dass ich vom Gedanken daran bereits ersch&#246;pft bin. Daher verdr&#228;nge ich diese Art unguter &quot;Design-Prozesse&quot; lieber. Ich mag nicht daran denken, was noch kommt, die Zeiten werden jedenfalls nicht besser. Und mancher liebe Standeskollege nutzt jeden Strohhalm, ins Gesch&#228;ft zu kommen. Und schon ist man wegen 3 Mark fuffzig drau&#223;en, da zu &quot;teuer&quot; und zu &quot;anstrengend&quot;.

Man kann jetzt hergehen und sagen, ist doch prima, gut f&#252;r den, der wirklich durchdachtes Design (Semiotik, Inhalt, gute Geschichten/Typografie auf dem Punkt und wei&#223; der Geier) statt h&#252;bsche Oberfl&#228;chengr&#252;tze abliefert. Diese andere oberfl&#228;chlichere Klientel, Kunde mitsamt grafischer Mitbewerber, verdient es, gemeinsam miteinander unterzugehen, denn ihre Arbeit ist h&#252;bsch aber schlecht. Unternehmen, die ihr Design auf Oberfl&#228;che abstellen, werden schlechtere Chancen auf dem Markt haben, bla, Grafiker, die ihre Haut h&#252;bsch und billig verkaufen, werden auch immer nur herumkrebsen, bla. 

Aber stimmt diese sch&#246;ne (da tr&#246;stliche) Markttheorie auch? Noch sehe ich das nicht. Ich sehe, dass sich Schrottwerbung und Design-Glump (bairisch f&#252;r Schrott) ganz gut verkauft und kein Unternehmen deswegen pleite gegangen ist. Man sollte diese Markttheorie &#252;berpr&#252;fen. Kann sein, dass wenn alle auf der Religion Style sind, dass sich die Markt-Parameter l&#228;ngst verschoben haben.

Ich sage bewusst Religion, da mich das Wort Irrglaube dazu inspiriert hat. Und wer gegen Reilgion ank&#228;mpfen will, der tut gut daran zu wissen, dass er Thesen an Kircht&#252;ren nageln muss, dass er exkommuniziert wird und sich auf Kreuzigungen gefasst machen muss. Amen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Es ist ein Irrglaube, dass es bei Design um Grafik geht.&#8221;</p>
<p>Style &#252;ber alles, Aussage/Bedeutung wurschtegal. Ja, so sans.</p>
<p>Genau das gilt es anzugehen. Stimmt 100%ig als der Kern des Problems der ganzen Diskussionen um diese Branche und um Crowdsourcing. Auch Designer erliegen nicht zu knapp dieser Religion der Oberfl&#228;che. </p>
<p>Daher ist es m&#252;&#223;ig, nur Kunden (hier die SPD) oder nur die Plattformbetreiber (die G&#228;rtnerb&#246;cke) &#8220;missionieren&#8221; zu wollen. Der Feind sitzt doch l&#228;ngst in der eigenen Reihe (ich bin schon lange kein Verteidiger der eigenen Zunft mehr, merkt man das nicht?). </p>
<p>Wann wird endlich Klartext gesprochen? </p>
<p>Die Blogs sind voll, aber ich sehe nur, dass Debatten &#252;ber Crowdsourcing beiderseits von Eifersucht auf das entweder jeweils &#8220;moralisch bessere&#8221; oder &#8220;cleverere&#8221; Gesch&#228;ftsmodell getrieben sind und nicht dar&#252;ber, was eigentlich wirklich passiert.</p>
<p>Dieser Irrglaube ist das h&#228;ufigste Problem, das ich mit manchem Kunden habe. Wobei ich feststelle, dass je kleiner (ungebildeter? werfe ich mal arrogant in den Raum) der Kunde, desto mehr Irrglaube. Welcher nicht einmal durch Geduld, freundliche und gutm&#252;tige Aufkl&#228;rung zu beheben ist, sondern erstaunlicherweise auf geharnischten Widerstand trifft. Mit dem erbitterten Vorwurf, mit &#8220;unn&#252;tzen&#8221; inhaltlichen statt Oberfl&#228;chen-Behandlungen nur k&#252;nstlich den Preis rauf treiben zu wollen, hatte ich sehr oft zu k&#228;mpfen. In 10 % f&#252;hrte das zu Abbruch der Gesch&#228;ftsbeziehung von meiner Seite aus  &#8211; es herrscht Vertragsfreiheit, mei &#8211; und der Rest war ein Hin- und Hergeziehe, ein immer wieder P&#228;ppeln und Anspornen, dass ich vom Gedanken daran bereits ersch&#246;pft bin. Daher verdr&#228;nge ich diese Art unguter &#8220;Design-Prozesse&#8221; lieber. Ich mag nicht daran denken, was noch kommt, die Zeiten werden jedenfalls nicht besser. Und mancher liebe Standeskollege nutzt jeden Strohhalm, ins Gesch&#228;ft zu kommen. Und schon ist man wegen 3 Mark fuffzig drau&#223;en, da zu &#8220;teuer&#8221; und zu &#8220;anstrengend&#8221;.</p>
<p>Man kann jetzt hergehen und sagen, ist doch prima, gut f&#252;r den, der wirklich durchdachtes Design (Semiotik, Inhalt, gute Geschichten/Typografie auf dem Punkt und wei&#223; der Geier) statt h&#252;bsche Oberfl&#228;chengr&#252;tze abliefert. Diese andere oberfl&#228;chlichere Klientel, Kunde mitsamt grafischer Mitbewerber, verdient es, gemeinsam miteinander unterzugehen, denn ihre Arbeit ist h&#252;bsch aber schlecht. Unternehmen, die ihr Design auf Oberfl&#228;che abstellen, werden schlechtere Chancen auf dem Markt haben, bla, Grafiker, die ihre Haut h&#252;bsch und billig verkaufen, werden auch immer nur herumkrebsen, bla. </p>
<p>Aber stimmt diese sch&#246;ne (da tr&#246;stliche) Markttheorie auch? Noch sehe ich das nicht. Ich sehe, dass sich Schrottwerbung und Design-Glump (bairisch f&#252;r Schrott) ganz gut verkauft und kein Unternehmen deswegen pleite gegangen ist. Man sollte diese Markttheorie &#252;berpr&#252;fen. Kann sein, dass wenn alle auf der Religion Style sind, dass sich die Markt-Parameter l&#228;ngst verschoben haben.</p>
<p>Ich sage bewusst Religion, da mich das Wort Irrglaube dazu inspiriert hat. Und wer gegen Reilgion ank&#228;mpfen will, der tut gut daran zu wissen, dass er Thesen an Kircht&#252;ren nageln muss, dass er exkommuniziert wird und sich auf Kreuzigungen gefasst machen muss. Amen.</p>
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	<item>
		<title>Von: HD Schellnack</title>
		<link>http://www.fontblog.de/frank-walter-steinmeier-tappt-in-crowdsourcing-falle/comment-page-1#comment-107102</link>
		<dc:creator>HD Schellnack</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 28 Mar 2009 11:31:01 +0000</pubDate>
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		<description></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>a) die Mentalit&#228;t und die Mentalit&#228;t hinter Pitches ist die gleiche. Ob man sich 10 Agenturen auf ein Briefing ansetzt oder 365 Leute wild losdesignen l&#228;sst &#8211; es ist nur die Dimension anders. </p>
<p>b) Der Text auf der Jusos-Site ist leider gro&#223;artige Realsatire. (O-Ton: Â«Das â€œSâ€? f&#252;r Steinmeier und die SPD, die Aufw&#228;rtsbewegung die unter Steinmeier die deutsche Wirtschaft erfassen wird, und die Farben schwarz-rot-gold f&#252;r unseren wieder salongf&#228;higen (sic!) mini-PatriotismusÂ» Sehr mini&#8230;. :-D). Allein das ist es irgendwie wert. </p>
<p>c) Die Qualit&#228;t der eingereichten Arbeiten ist durchaus auf dem Niveau von Sachen, die die meisten B&#252;ros auch bei einem 25-1-Wettbewerb abliefern w&#252;rden, und teilweise besser als das, was auch professionelle Agenturen in Sachen Politik produzieren (EU-Logo Metadesign!) Das sch&#246;ne an dieser durchschnittlich mittelm&#228;&#223;igen Qualit&#228;t ist eben, dass man sieht, es kommt nicht auf die graphische Umsetzung an. Es ist ein Irrglaube, dass es bei Design um Grafik geht. Briefing und blindes Losgestalten, ob Crowdsourcing oder Pitch, f&#252;hrt f&#252;r den Kunden immer, automatisch, unweigerlich zu Beta-Ergebnissen. Ob dann Klaus M&#252;ller oder Mario Lombardo, Mike MeirÃ© oder Lieschen Schulze spielt keine Rolle &#8211; es liegt in der Versuchsanordnung, dass das Experiment meist entt&#228;uscht. Crowdsourcing ist nur die Mentalit&#228;t des Pitches hochgerechnet auf Web2.0!</p>
<p>d) Die ganze Sache zeigt,wie beliebig Logodesign ganz generell zu 99% geworden ist. Die meisten Sachen sind nur Anwendung grafischer Drehs &#8211; reduziert, 3D, handmade und und und&#8230; Style without Content. Was irgendwie doch gro&#223;artig zu Politik passt, leider.</p>
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	<item>
		<title>Von: cordula</title>
		<link>http://www.fontblog.de/frank-walter-steinmeier-tappt-in-crowdsourcing-falle/comment-page-1#comment-107100</link>
		<dc:creator>cordula</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 28 Mar 2009 10:46:18 +0000</pubDate>
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		<description>Ich finde man sollte nachsichtig sein. Immerhin ist das alles (crowdsourcing) noch so neu, die Leute sind jung und haben sicher ganze N&#228;chte unter Zeitdruck daran gearbeitet.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich finde man sollte nachsichtig sein. Immerhin ist das alles (crowdsourcing) noch so neu, die Leute sind jung und haben sicher ganze N&#228;chte unter Zeitdruck daran gearbeitet.</p>
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		<title>Von: Henning</title>
		<link>http://www.fontblog.de/frank-walter-steinmeier-tappt-in-crowdsourcing-falle/comment-page-1#comment-107076</link>
		<dc:creator>Henning</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 Mar 2009 19:19:43 +0000</pubDate>
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		<description>Der Denkfehler beim Crowdsourcing ist, dass man glaubt, man bek&#228;me von vielen Leuten ohne fachliche Vorbildung bessere Designentw&#252;rfe als von ausgebildeten Designern. Niemand w&#252;rde denken, dass eine gro&#223;e Zahl von Menschen ohne spezifische Vorbildung bessere Autobahnbr&#252;cken bauen k&#246;nnten, oder sicherere Kernreaktoren. Bei Design scheint es jedoch Menschen zu geben, die dies glauben. Diese Menschen sind als Kunden f&#252;r Designer unerreichbar, oder unertr&#228;glich - da gebe ich Vroni v&#246;llig recht. Irgendwie ist das OK, wenn sich diese Kundschaft auf Crowdsourcing-Portalen mit Hobbydesignern am&#252;siert. Das w&#228;re kein Wort der Erw&#228;hnung wert. In diesem speziellen Fall kommt die W&#252;rze von der von Kilian treffend herausgearbeiteten Diskrepanz:

&lt;i&gt;Dass sich gerade die SPD an der Zersetzung des Prinzips Lohn-f&#252;r-Arbeit beteiligt, w&#228;hrend sie dieses Modell strikt gegen m&#246;gliche Alternativen verteidigt, tr&#228;gt nicht unbedingt zur Sch&#228;rfung des Profils der Partei bei.&lt;/i&gt;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Der Denkfehler beim Crowdsourcing ist, dass man glaubt, man bek&#228;me von vielen Leuten ohne fachliche Vorbildung bessere Designentw&#252;rfe als von ausgebildeten Designern. Niemand w&#252;rde denken, dass eine gro&#223;e Zahl von Menschen ohne spezifische Vorbildung bessere Autobahnbr&#252;cken bauen k&#246;nnten, oder sicherere Kernreaktoren. Bei Design scheint es jedoch Menschen zu geben, die dies glauben. Diese Menschen sind als Kunden f&#252;r Designer unerreichbar, oder unertr&#228;glich &#8211; da gebe ich Vroni v&#246;llig recht. Irgendwie ist das OK, wenn sich diese Kundschaft auf Crowdsourcing-Portalen mit Hobbydesignern am&#252;siert. Das w&#228;re kein Wort der Erw&#228;hnung wert. In diesem speziellen Fall kommt die W&#252;rze von der von Kilian treffend herausgearbeiteten Diskrepanz:</p>
<p><i>Dass sich gerade die SPD an der Zersetzung des Prinzips Lohn-f&#252;r-Arbeit beteiligt, w&#228;hrend sie dieses Modell strikt gegen m&#246;gliche Alternativen verteidigt, tr&#228;gt nicht unbedingt zur Sch&#228;rfung des Profils der Partei bei.</i></p>
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		<title>Von: Kilian</title>
		<link>http://www.fontblog.de/frank-walter-steinmeier-tappt-in-crowdsourcing-falle/comment-page-1#comment-107061</link>
		<dc:creator>Kilian</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 Mar 2009 16:22:03 +0000</pubDate>
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		<description>Dass sich gerade die SPD an der Zersetzung des Prinzips Lohn-f&#252;r-Arbeit beteiligt, w&#228;hrend sie dieses Modell strikt gegen m&#246;gliche Alternativen verteidigt, tr&#228;gt nicht unbedingt zur Sch&#228;rfung des Profils der Partei bei. 

Ob Modelle wie die Einf&#252;hrung eines bedingungslosen Grundeinkommen eine vern&#252;nftige Sache w&#228;ren, ist eine andere Frage; Aber der Gegensatz von Â»CommunicationÂ« und Â»BehaviourÂ« ist hier schon bemerkenswert. 

Und da es auf dieser Basis wohl unm&#246;glich ist ein fundiertes Briefing zu schreiben wird einfach mal trendy crowdgesourced und voilÃ , das Design marschiert nochmals ziellos in eine ganz andere Richtung (rein formal halte ich den Entwurf f&#252;r gelungen).

Ach ja, Anfang dieser Woche lautete der Titel einer Nachricht aus dem RSS-Feed der SPD Â»Gute Arbeit und faire L&#246;hne sichernÂ«.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Dass sich gerade die SPD an der Zersetzung des Prinzips Lohn-f&#252;r-Arbeit beteiligt, w&#228;hrend sie dieses Modell strikt gegen m&#246;gliche Alternativen verteidigt, tr&#228;gt nicht unbedingt zur Sch&#228;rfung des Profils der Partei bei. </p>
<p>Ob Modelle wie die Einf&#252;hrung eines bedingungslosen Grundeinkommen eine vern&#252;nftige Sache w&#228;ren, ist eine andere Frage; Aber der Gegensatz von Â»CommunicationÂ« und Â»BehaviourÂ« ist hier schon bemerkenswert. </p>
<p>Und da es auf dieser Basis wohl unm&#246;glich ist ein fundiertes Briefing zu schreiben wird einfach mal trendy crowdgesourced und voilÃ , das Design marschiert nochmals ziellos in eine ganz andere Richtung (rein formal halte ich den Entwurf f&#252;r gelungen).</p>
<p>Ach ja, Anfang dieser Woche lautete der Titel einer Nachricht aus dem RSS-Feed der SPD Â»Gute Arbeit und faire L&#246;hne sichernÂ«.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: ganzunten</title>
		<link>http://www.fontblog.de/frank-walter-steinmeier-tappt-in-crowdsourcing-falle/comment-page-1#comment-107044</link>
		<dc:creator>ganzunten</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 Mar 2009 11:16:11 +0000</pubDate>
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		<description>@anderer J&#252;rgen: Es handelt sich doch nur um ein (!) Beispiel des Entwurfes. Bewertet wurde jedoch der gesamte Konzeptentwurf (auch mit anderen Beispielen), zu dem auch die Diskussion mit dem Gestalter geh&#246;rt.

Leider wird hier zu oft vergessen, dass es nur ein Entwurf ist, und dass die Kritik, die jetzt aufkommt, schon in der Entwurfsdiskussion stattfand, der Gestalter sogar darauf reagieren wollte, es aber wegen der Deadline nicht mehr konnte. In anderen F&#228;llen, h&#228;tte man die Deadline einfach ein paar Tage verschoben.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@anderer J&#252;rgen: Es handelt sich doch nur um ein (!) Beispiel des Entwurfes. Bewertet wurde jedoch der gesamte Konzeptentwurf (auch mit anderen Beispielen), zu dem auch die Diskussion mit dem Gestalter geh&#246;rt.</p>
<p>Leider wird hier zu oft vergessen, dass es nur ein Entwurf ist, und dass die Kritik, die jetzt aufkommt, schon in der Entwurfsdiskussion stattfand, der Gestalter sogar darauf reagieren wollte, es aber wegen der Deadline nicht mehr konnte. In anderen F&#228;llen, h&#228;tte man die Deadline einfach ein paar Tage verschoben.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Vroni</title>
		<link>http://www.fontblog.de/frank-walter-steinmeier-tappt-in-crowdsourcing-falle/comment-page-1#comment-107043</link>
		<dc:creator>Vroni</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 Mar 2009 11:11:38 +0000</pubDate>
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		<description>Nu, die PR-Wirkung ist doch granatenm&#228;&#223;ig.

(&#220;bersetzt: Auf eine solche Bumerang-PR-Wirkung des Mitmachwahns w&#252;rde ich aber jetzt gerne verzichten, wenn ich die w&#228;re. Das Ding ging doch granatenm&#228;&#223;ig nach hinten los, SS, tss.)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Nu, die PR-Wirkung ist doch granatenm&#228;&#223;ig.</p>
<p>(&#220;bersetzt: Auf eine solche Bumerang-PR-Wirkung des Mitmachwahns w&#252;rde ich aber jetzt gerne verzichten, wenn ich die w&#228;re. Das Ding ging doch granatenm&#228;&#223;ig nach hinten los, SS, tss.)</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: GÃ©rhard</title>
		<link>http://www.fontblog.de/frank-walter-steinmeier-tappt-in-crowdsourcing-falle/comment-page-1#comment-107041</link>
		<dc:creator>GÃ©rhard</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 Mar 2009 10:59:15 +0000</pubDate>
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		<description>Ich kann mir nicht vorstellen, dass jemals ernsthaft daran gedacht wurde das Crowd-Ergebnis zu verwenden. Die Motivation ist doch eher in der PR-Wirkung zu suchen: einfach mal da mitmachen, wor&#252;ber man gerade so spricht. Vor ein/zwei Jahren w&#228;rÂ´s vermutlich noch SecondLife gewesen. 

enchantÃ© GÃ©rhard</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich kann mir nicht vorstellen, dass jemals ernsthaft daran gedacht wurde das Crowd-Ergebnis zu verwenden. Die Motivation ist doch eher in der PR-Wirkung zu suchen: einfach mal da mitmachen, wor&#252;ber man gerade so spricht. Vor ein/zwei Jahren w&#228;rÂ´s vermutlich noch SecondLife gewesen. </p>
<p>enchantÃ© GÃ©rhard</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Felix</title>
		<link>http://www.fontblog.de/frank-walter-steinmeier-tappt-in-crowdsourcing-falle/comment-page-1#comment-107040</link>
		<dc:creator>Felix</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 Mar 2009 10:59:12 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.fontblog.de/?p=3915#comment-107040</guid>
		<description>Rein &#228;sthetisch gesehen, finde ich es nicht so schlimm wie scheinbar (fast) alle Anderen. Gut die Symbolik ist ungl&#252;cklich, aber es ist um L&#228;ngen besser als die meisten anderen Politikerlogos. 

Abgesehen davon, w&#252;rde ich f&#252;r Politiker prinzipiell nicht arbeiten. Es sei denn wir bekommen mal einen vom Schlag eines Obamaâ€¦ Sein Logo ist dagegen genial!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Rein &#228;sthetisch gesehen, finde ich es nicht so schlimm wie scheinbar (fast) alle Anderen. Gut die Symbolik ist ungl&#252;cklich, aber es ist um L&#228;ngen besser als die meisten anderen Politikerlogos. </p>
<p>Abgesehen davon, w&#252;rde ich f&#252;r Politiker prinzipiell nicht arbeiten. Es sei denn wir bekommen mal einen vom Schlag eines Obamaâ€¦ Sein Logo ist dagegen genial!</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Anderer JÃ¼rgen</title>
		<link>http://www.fontblog.de/frank-walter-steinmeier-tappt-in-crowdsourcing-falle/comment-page-1#comment-107037</link>
		<dc:creator>Anderer JÃ¼rgen</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 Mar 2009 10:32:12 +0000</pubDate>
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		<description>@sukisouk: &quot;nicht so viel&quot;  ist aber schon bei weitem zuviel f&#252;r den Wahlkampf einer sog. Volkspartei. Man muss da selbstverst&#228;ndlich keine SS Runen drin erkennen, man kann aber und viele tun es. Das reicht in diesem Fall schon aus das Logo in die Schublade zu verweisen â€“ selbst wenn man es selbst beim besten Willen nicht so interpretieren mag oder kann.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@sukisouk: &#8220;nicht so viel&#8221;  ist aber schon bei weitem zuviel f&#252;r den Wahlkampf einer sog. Volkspartei. Man muss da selbstverst&#228;ndlich keine SS Runen drin erkennen, man kann aber und viele tun es. Das reicht in diesem Fall schon aus das Logo in die Schublade zu verweisen â€“ selbst wenn man es selbst beim besten Willen nicht so interpretieren mag oder kann.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: sukisouk</title>
		<link>http://www.fontblog.de/frank-walter-steinmeier-tappt-in-crowdsourcing-falle/comment-page-1#comment-107030</link>
		<dc:creator>sukisouk</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 Mar 2009 10:05:01 +0000</pubDate>
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		<description>Ich seh da nicht so viel Nazisymbolik drin, aber ich bin aus &#214; und da werden uns diese Reflexe vllt weniger ausf&#252;hrlich eingeimpft?

Ich finds jedenfalls nicht so schlimm wie hier viele tun. Von â€žprofessionellen Agenturenâ€œÂ gibts ja auch immer wieder Bullshit zu sehen. 
Insbesonders im Feld der politischen Propaganda :)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich seh da nicht so viel Nazisymbolik drin, aber ich bin aus &#214; und da werden uns diese Reflexe vllt weniger ausf&#252;hrlich eingeimpft?</p>
<p>Ich finds jedenfalls nicht so schlimm wie hier viele tun. Von â€žprofessionellen Agenturenâ€œÂ gibts ja auch immer wieder Bullshit zu sehen.<br />
Insbesonders im Feld der politischen Propaganda :)</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Vroni</title>
		<link>http://www.fontblog.de/frank-walter-steinmeier-tappt-in-crowdsourcing-falle/comment-page-1#comment-107026</link>
		<dc:creator>Vroni</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 Mar 2009 09:30:18 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.fontblog.de/?p=3915#comment-107026</guid>
		<description>Dass so viele das da gew&#228;hlt haben, ist in der Tat seltsam. Wenn die, angeben, Kommunikation zu k&#246;nnen, die Bedeutung der Zeichen nicht mehr wissen, ob da noch nachgeschobene Semiotik-Nachhilfe hilft? Oder haben wir da das Ph&#228;nomen des strukturellen Analphabetismus vor uns? Gelten nur noch sch&#246;ne Sch&#228;ttelchen und nette Typo? 

Ich habe auch keine L&#246;sung, denn dieses Ph&#228;nomen geht quer durch alles, betrifft nicht nur Jungdesigner. Ein Coach/Trainer wollte mal ein Logo, er h&#228;tte auch ganz konkrete Vorstellungen, ein bestimmter Buchstabe solle wie bei der Swastika angeordnet sein (Immerhin kannte er den Begriff). Als ich das mal schnell hinmalte, war MIR klar, dass das gew&#252;nschte Logo so gar nicht geht. Dem Trainer noch lange nicht. (Und der war kein Junghupf.)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Dass so viele das da gew&#228;hlt haben, ist in der Tat seltsam. Wenn die, angeben, Kommunikation zu k&#246;nnen, die Bedeutung der Zeichen nicht mehr wissen, ob da noch nachgeschobene Semiotik-Nachhilfe hilft? Oder haben wir da das Ph&#228;nomen des strukturellen Analphabetismus vor uns? Gelten nur noch sch&#246;ne Sch&#228;ttelchen und nette Typo? </p>
<p>Ich habe auch keine L&#246;sung, denn dieses Ph&#228;nomen geht quer durch alles, betrifft nicht nur Jungdesigner. Ein Coach/Trainer wollte mal ein Logo, er h&#228;tte auch ganz konkrete Vorstellungen, ein bestimmter Buchstabe solle wie bei der Swastika angeordnet sein (Immerhin kannte er den Begriff). Als ich das mal schnell hinmalte, war MIR klar, dass das gew&#252;nschte Logo so gar nicht geht. Dem Trainer noch lange nicht. (Und der war kein Junghupf.)</p>
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