Erik van Blokland fotografierte diese Gedenktafel in Basel und kommentiert süffisant: »Beachtet den erfrischenden Kontrast beim U und V. Die passende Hommage für eine solch großartige Schrift.«
Fontnäpfchen (11): Arnold Böcklin
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Erik van Blokland fotografierte diese Gedenktafel in Basel und kommentiert süffisant: »Beachtet den erfrischenden Kontrast beim U und V. Die passende Hommage für eine solch großartige Schrift.«
:D
ups.
Ist nicht der noch größere Fehler das als “0″ zweckentfremdete “O”?
Kollegen, das Leben geht weiter…
Das Ding hat der Lehrling gemacht, der Meister sagte „Merkt keiner – Einbetonieren!“.
Und ganz im Ernst, die ständige Fingerzeigerei auf falsche Apostroph’s, Deppen Leerzeichen und sonstige typographische Feler langweilt, weil es doch eine recht wohlfeile Beschäftigung ist, wie man früher sagte. Vor allem der ewig beleidigte „Ach hätten sie mich bloß gefragt“-Unterton stößt auf.
So, besser jetzt. Und die O-Null ist super. :-)
franz: Danke! :-)
franz: Danke! :-)
franz: Danke! :-)
franz: Danke! :-)
Der Schnack ist sehr gut und paßt wirklich zu vielen Gewerben…
Unzuständigerweise also gerne auch:
franz: Danke! :-)
Ich möchte mich ungern outen als doof, obwohl ich Grafikerin bin, aber was genau ist hier so offentsichtlich falsch?
Die zitierten Buchstaben wurden spiegelverkehrt gehämmert/gesetzt/eingefasst:
Sie bleiben lesbar, aber für Typografen ist so etwas eine Todsünde … wie für andere das Spiegeln eines Portraitfotos.
wobei der 0-ersatz nicht gespiegelt ist, siehe schattenachse. ;-)
AH! Jetzt sehe ich es auch. Das muss ich an meine Kollegen weitergeben, die ich alle an meinen Bildschirm zitiert habe, um zu gucken, gucken, gucken. Keiner hats gesehen. Naja, Layouter sind eben keine Typografen. Das Fachauge unterscheidet sich doch!
@ Suzan: Danke für den Mut zur Frage, hab selbst wie blöd gesucht.
@ Jürgen: Danke für die Erklärung. Sollten wir das “A” ebenfalls in den “Club der zu Unrecht gespiegelten Lettern” aufnehmen?
Nein, das A ist auf der Tafel richtig wiedergegeben.
Ganthet: schau mal auf das A, das K und das N. alle von oben links nach unten rechts verlaufenden strich sind breiter als die von unten links nach oben rechts. das kommt von der federhaltung beim schreiben. wenn man sich das vorstellt, kann man sehr gut erkennen, wo ein buchstabe den breiten oder den schmalen strich hat.
Danke allerseits, wieder was gelernt.
Ich ging einfach mal davon aus, dass es links dick und rechts dünn sein sollte. Der Tipp mit der Feder leuchtet aber ein.
war vielleicht ein Linkshänder ;-)
Ich schlage mich nämlich grade mal wieder mit dem Problem herum, wie ich zwar mit Links eine Feder halten kann, aber es trotzdem so aussieht, wie bei Rechtshändern. Normalerweise wären bei mir nämlich die dicken Striche dünn und umgekehrt.
Und seitdem ich mich darauf konzentriere bin ich verwirrter als vorher…