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	<title>Fontblog</title>
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	<description>Täglich News und Meinungen aus der Grafikszene</description>
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		<title>bukowskigutentag 6/13: Welt ver&#228;ndern</title>
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		<pubDate>Mon, 13 May 2013 13:29:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mbukowski</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Konsum]]></category>
		<category><![CDATA[Verbraucher]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Versuch, die Welt zu ver&#228;ndern, hat sich bekanntlich als ziemlich z&#228;he Angelegenheit erwiesen. Kann man das &#252;berhaupt? Und wenn ja wer und dann wom&#246;glich noch zum Guten? Ich m&#246;chte dazu ein Gedankenspiel wagen, beginnend mit dieser These: Alle Verbraucher zusammen w&#228;ren die m&#228;chtigste Organisation der Welt. Alle Verbraucher einzeln sind das ohnm&#228;chtigste Stimmvieh der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Versuch, die Welt zu ver&#228;ndern, hat sich bekanntlich als ziemlich z&#228;he Angelegenheit erwiesen. Kann man das &#252;berhaupt? Und wenn ja wer und dann wom&#246;glich noch zum Guten? Ich m&#246;chte dazu ein Gedankenspiel wagen, beginnend mit dieser These:</p>
<p>Alle Verbraucher zusammen w&#228;ren die m&#228;chtigste Organisation der Welt. Alle Verbraucher einzeln sind das ohnm&#228;chtigste Stimmvieh der Welt.</p>
<p>Man stelle sich dazu vor, es g&#228;be einen Verbraucherverband, dem Millionen Leute in Deutschland angeh&#246;ren. Dieser Verband definiert einen Konsum-Kodex. Auf die schwarze Liste kommen zum Beispiel Unternehmen, die in Deutschland satte Gewinne erwirtschaften, aber keine Steuern zahlen. Oder Produkte aus unfairer, umweltsch&#228;digender oder sonstwie dem Gemeinwohl abtr&#228;glicher Herstellung. Oder Konzerne, die ihren Vorst&#228;nden obsz&#246;n hohe Geh&#228;lter zahlen. Oder Firmen, die systematisch Kinder zu Zuckerjunkies erziehen. Oder Monopole, die ihre Marktmacht missbrauchen. Und so weiter und so weiter.</p>
<p>Die Mitglieder des Verbands verpflichten sich, ihr Konsumverhalten nach den Vorgaben des Verbandes zu gestalten. W&#252;rde ein Faktencheck also ein Unternehmen als eindeutig sittenwidrig ausweisen, h&#228;tte dies einen Boykott von Millionen K&#228;ufern zu Folge. Die organisierten Verbraucher k&#246;nnten dadurch ein unfaires Unternehmen von einem Tag auf den anderen ruinieren oder mindestens schwer sch&#228;digen. Alle R&#228;der stehen still, wenn der Verbraucher euren Schei&#223; nicht mehr will, hie&#223; es dann.</p>
<p>Mit anderen Worten, um zur eingangs gestellten Frage zur&#252;ckzukommen: Die Antwort lautet: Ja. Organisierte Verbraucher k&#246;nnten die Welt nicht nur &#228;ndern, sondern im gew&#252;nschten Sinne und mit sofortiger Wirkung. Kein Unternehmen k&#246;nnte sich mehr den heute &#252;blichen Schweinkram leisten. Keinem Lobbyisten w&#252;rde es noch etwas n&#252;tzen, Politiker zu beeinflussen. Keine Werbekampagne k&#246;nnte mehr unlautere Machenschaften kaschieren und so weiter. Keine politische Partei und nicht einmal eine Regierung w&#228;re so handlungsf&#228;hig und einflussreich.</p>
<p>Der Verband k&#246;nnte au&#223;erdem Alternativen aufzeigen, falls der Boykott bestimmter Unternehmen schwer f&#228;llt; insbesondere bei Monopolen. Vielleicht m&#252;ssten die Mitglieder sogar einen Beitrag bezahlen, um die Verbandsarbeit zu finanzieren. Aber das w&#228;r’s wert. Und das alte Problem, dass man alleine sowieso nichts ausrichten kann, w&#228;re gel&#246;st, wenn man wei&#223;, dass man sich auf eine Masse an Gleichgesinnten verlassen kann.</p>
<p>Eigenartig. Das klingt ganz einfach eigentlich, oder? Das Gegenteil davon ist leider Realit&#228;t. Dazu mal ein Tweet:</p>
<blockquote class="twitter-tweet" lang="de"><p>Bei Arschloch-Firmen kaufen und sich danach &#252;ber den Zustand der Welt aufregen &#8230; L&#228;uft.</p>
<p>&mdash; Michael Bukowski (@mbukowski) <a href="https://twitter.com/mbukowski/status/329230980051259392">30. April 2013</a></p></blockquote>
<p><script async src="//platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script></p>
<p>Ich halte es &#252;brigens f&#252;r sehr wahrscheinlich, dass ich nicht der erste bin, der auf diese Idee gekommen ist. Vielleicht sind dazu auch schon ganze B&#252;cher geschrieben worden. Wenn jemand davon wei&#223;, freue ich mich &#252;ber einen Hinweis. Ich w&#252;rde mich gerne tiefer mit diesem Thema besch&#228;ftigen.</p>
<p>Abschlie&#223;end noch die Frage, ob dieses Vorhaben realisierbar w&#228;re. Keine Ahnung. Vielleicht k&#246;nnte man ja in kleinerem Ma&#223;stab regional anfangen. Angenommen, es gr&#252;nden sich Ortsgruppen, die sich dann nach Bedarf gegen&#252;ber einzelnen Unternehmen zusammenschlie&#223;en w&#252;rden. Das w&#228;re dann vielleicht ein Ausrufezeichen, das im Idealfall eine gr&#246;&#223;ere Lawine in Gang setzen w&#252;rde.</p>
<p><a href="https://twitter.com/mbukowski" target="_blank">Michael Bukowski</a></p>
<p>P.S.: Autoren, die diesen Beitrag geschrieben haben, haben auch <a href="http://www.fontblog.de/?s=bukowskigutentag">diese Beitr&#228;ge</a> geschrieben.</p>
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		<title>Auf zur TYPO-Vorabend-Vernissage</title>
		<link>http://www.fontblog.de/auf-zur-typo-vorabend-vernissage</link>
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		<pubDate>Mon, 13 May 2013 07:05:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jürgen Siebert</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tipp]]></category>

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		<description><![CDATA[Wir freuen uns auf eine ma&#223;geschneiderte Vorspeise zur TYPO Berlin 2013: Die neue Ausstellung Word Jazz bei Mota Italic er&#246;ffnet am Mittwochabend mit einer kleinen Party. Weitere Details hier …]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="aligncenter size-full wp-image-27049" title="wordjazz-2" src="http://www.fontblog.de/wp-content/uploads/2013/05/wordjazz-2.jpg" alt="" width="500" height="252" /></p>
<p>Wir freuen uns auf eine ma&#223;geschneiderte Vorspeise zur TYPO Berlin 2013: Die neue Ausstellung <a href="http://www.motaitalic.com/gallery/exhibitions/wordjazz" target="_blank">Word Jazz</a> bei Mota Italic er&#246;ffnet am Mittwochabend mit einer kleinen Party. Weitere <a href="http://www.motaitalic.com/gallery/exhibitions/wordjazz" target="_blank">Details hier … </a></p>
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		<title>Das gute Bild – auf einen Klick</title>
		<link>http://www.fontblog.de/das-gute-bild-auf-einen-klick</link>
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		<pubDate>Sun, 12 May 2013 14:54:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jürgen Siebert</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tipp]]></category>

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		<description><![CDATA[Der freie Artdirector Michael Preidel ist ein Photoshop-Anwender der ersten Stunde: »Meine erste Photoshop-Version hatte die Versionsnummer 1.0.6 und passte 1991 auf eine 3½ Zoll-Diskette«. Seitdem hat sich viel getan. Doch auch mit der aktuellen Version CS6 sind seiner Ansicht nach zu viele grundlegende Aktionen umst&#228;ndlich an einander zu reihen. Gerade bei der Bildbearbeitung muss [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-27041" title="das-gute-bild-logo" src="http://www.fontblog.de/wp-content/uploads/2013/05/das-gute-bild-logo.png" alt="" width="200" height="200" />Der freie Artdirector <em>Michael Preidel</em> ist ein Photoshop-Anwender der ersten Stunde: »Meine erste Photoshop-Version hatte die Versionsnummer 1.0.6 und passte 1991 auf eine 3½ Zoll-Diskette«. Seitdem hat sich viel getan. Doch auch mit der aktuellen Version CS6 sind seiner Ansicht nach zu viele grundlegende Aktionen umst&#228;ndlich an einander zu reihen. Gerade bei der Bildbearbeitung muss f&#252;r ein perfektes Ergebnis noch vieles per Hand erledigt werden: Schatten m&#252;ssen aufgehellt, Spitzlichter abgemildert werden, manche Bildbereiche brauchen eine Nachbelichtung, die S&#228;ttigung in den Dreiviertelt&#246;nen passt manchmal nicht richtig, manche Motive wirken erst mit einer Vignette, die Hautt&#246;ne in einem Portrait m&#252;ssen verbessert werden usw.</p>
<p>»Im Laufe der Jahre habe ich eine Reihe von Photoshop-Aktionen entwickelt, die mich bei diesen Aufgaben unterst&#252;tzen.« Um sein Wissen mit anderen zu teilen, hat Preidel die besten und n&#252;tzlichsten davon unter dem Motto <a href="http://dasgutebild.com" target="_blank">»Das gute Bild«</a> ver&#246;ffentlicht: 37 Photoshop-CS6-Aktionen f&#252;r den professionellen Fotografie-Workflow, inklusive Photoshop-Palette.</p>
<p>Bis zum 15. Mai 2013, also kommenden Mittwoch, gibt es die Aktionen-Sammlung inklusive Photoshop-Palette zum Einf&#252;hrungspreis von 8,99 Euro, danach kosten sie 14,99 Euro. Ich habe die Palette selbst getestet und bin v&#246;llig begeistert.</p>
<p>Fontblog-Leser haben bis zum Mittwoch au&#223;erdem die Chance, eine von <strong>3 kostenlosen Das-gute-Bild-Paletten</strong> zu gewinnen. Hinterlasst einfach einen Kommentar hier unter diesem Beitrag, in dem ihr mir in einem Satz verratet, welche Photoshop-Bildkorrektur ihr am h&#228;ufigsten in eurem Arbeitsalltag einsetzt.</p>
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		<title>bukowskigutentag 4/13: Huch, fertig!</title>
		<link>http://www.fontblog.de/bukowskigutentag-413-huch-fertig</link>
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		<pubDate>Fri, 10 May 2013 11:30:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mbukowski</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Der Sandfloh]]></category>
		<category><![CDATA[Jan-Uwe Fitz]]></category>
		<category><![CDATA[Lesung]]></category>
		<category><![CDATA[Michael Bukowski]]></category>
		<category><![CDATA[Read on my dear]]></category>
		<category><![CDATA[Z-Bar]]></category>

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		<description><![CDATA[Wir hatten es hier und hier angek&#252;ndigt, und jetzt steht das Roman-Manuskript mit dem Arbeitstitel »Der Sandfloh«. Schon wieder ein Buch also, fragen Sie sich? Muss das immer sein mit diesen B&#252;chern? Wer soll denn das alles lesen? Na ja, ich zum Beispiel, am 16. Mai bei Read on, my dear in der Z-Bar. Jan-Uwe Fitz und Frederic Valin laden ein und lassen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wir hatten es <a href="http://www.fontblog.de/bukowskigutentag-2812-crowdunfunding">hier </a>und <a href="http://www.fontblog.de/bukowskigutentag-113-uncrowdfunding">hier </a>angek&#252;ndigt, und jetzt steht das Roman-Manuskript mit dem Arbeitstitel »Der Sandfloh«.</p>
<p>Schon wieder ein Buch also, fragen Sie sich? Muss das immer sein mit diesen B&#252;chern? Wer soll denn das alles lesen? Na ja, ich zum Beispiel, am 16. Mai bei <a href="http://readonmydear.tumblr.com/">Read on, my dear</a> in der Z-Bar. <a href="http://www.ullsteinbuchverlage.de/ullsteintb/buch.php?id=42378&amp;" target="_blank">Jan-Uwe Fitz</a> und Frederic Valin laden ein und lassen freundlicherweise auch mich mal kurz auf die B&#252;hne.</p>
<p>Das hei&#223;t: Sie m&#252;ssen dort nicht lesen, aber zuh&#246;ren. Um ein wenig Neugier zu wecken hier schon mal vorab ein paar packende Passagen aus dem Text:</p>
<p>»Es war an einem der ersten warmen Fr&#252;hlingstage …«</p>
<p>»Vor ein paar Monaten erst, erinnerte er sich, hatte er sie auf einer Party …«</p>
<p>»Guten Tag.« – »Guten Tag.«</p>
<p>»… bestellte er an Ort und Stelle f&#252;r jeden ein Bier.«</p>
<p>Sie sehen, da ist Zug drinne! Und wie man schon anhand der kurzen Ausz&#252;ge merkt, geht »Der Sandfloh« auch stilistisch ganz eigene und bisher noch nie beschrittene Wege. H&#246;ren Sie selbst: am Donnerstag, 16. Mai um 20 Uhr 30 bei Read on, my dear in der <a href="http://z-bar.de/">Z-Bar</a>.</p>
<p><a href="http://michaelbukowski.de" target="_blank">Michael Bukowski</a></p>
<p>P.S.: Autoren, die diesen Beitrag geschrieben haben, haben auch <a href="http://www.fontblog.de/?s=bukowskigutentag">diese Beitr&#228;ge</a> geschrieben.</p>
<div></div>
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		</item>
		<item>
		<title>★ Die »warme« Gira Sans, 14 Fonts, 320,– 249,– €</title>
		<link>http://www.fontblog.de/der-woche-die-warme-gira-sans-14-fonts-320-249-e</link>
		<comments>http://www.fontblog.de/der-woche-die-warme-gira-sans-14-fonts-320-249-e#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 08 May 2013 11:21:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jürgen Siebert</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>

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		<description><![CDATA[Der portugiesische Schriftentwerfer und Designer Rui Abreu suchte seine Inspiration f&#252;r Gira Sans in den Groteskschriften des fr&#252;hen 19. Jahrhunderts. Die Neue sollte jedoch keine Wiederbelebung einer viktorianischen Schrift werden, sondern ein moderner Font mit einem spielerischen, menschlichen Touch. Und mit einem Hauch Vintage. Gira Sans vereint saubere, klare Buchstabenformen mit warmen Details. Die Familie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="aligncenter size-full wp-image-27023" title="gira_sans1" src="http://www.fontblog.de/wp-content/uploads/2013/05/gira_sans1.png" alt="" width="500" height="350" /></p>
<p>Der portugiesische Schriftentwerfer und Designer <em>Rui Abreu</em> suchte seine Inspiration f&#252;r <em><strong>Gira Sans</strong></em> in den Groteskschriften des fr&#252;hen 19. Jahrhunderts. Die Neue sollte jedoch keine Wiederbelebung einer viktorianischen Schrift werden, sondern ein moderner Font mit einem spielerischen, menschlichen Touch. Und mit einem Hauch Vintage. Gira Sans vereint saubere, klare Buchstabenformen mit warmen Details.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-27024" title="gira_sans2" src="http://www.fontblog.de/wp-content/uploads/2013/05/gira_sans2.png" alt="" width="500" height="647" /></p>
<p>Die Familie bietet sieben Strichst&#228;rken plus sieben Kursive dazu. Sie ist unfassbar umfangreich ausgebaut, mit &#252;ber 700 Glyphen pro Font, darunter nicht nur jede Menge diakritische Zeichen f&#252;r osteurop&#228;ische Sprachen, sondern auch Pfeile, hochgestellte Minuskeln und diverse Zifferns&#228;tze. Mehr Informationen &#252;ber die Schrift und viele Abbildung in diesem <a title="Schriftmuster PDF laden (14 MB)" href="http://www.fountaintype.com/specimens/72/original/FTN_GiraSans.pdf" target="_blank">aufschlussreichen Schriftmuster-PDF</a> (14 MB).</p>
<p>Als Stern der Woche gibt es die vielseitig einsetzbare Gira-Sans-Familie bei FontShop bis zum 13. Mai 2013 f&#252;r nur 249,– € statt der amtlichen 320,– €. Einfach beim <a href="http://www.fontshop.com/fonts/downloads/fountain/gira_sans_pro/" target="_blank">Bestellen auf www.fontshop.com</a> den Promocode <strong>DE_star_2013_19</strong> verwenden …</p>
<p>Das hier eingebettete Video vermittelt die ganze W&#228;rme, die Texte und Headlines aus Gira Sans ausstrahlen k&#246;nnen:</p>
<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/48936929?title=0&amp;byline=0&amp;portrait=0&amp;color=ffffff" frameborder="0" width="500" height="281"></iframe></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Das Ende des TrueType-Schriftformats?</title>
		<link>http://www.fontblog.de/das-ende-des-truetype-schriftformats</link>
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		<pubDate>Fri, 03 May 2013 10:34:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jürgen Siebert</dc:creator>
				<category><![CDATA[Designdiskurs]]></category>

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		<description><![CDATA[Das kalifornische Softwarehaus Adobe (San Jose) hat vorgestern eine wegweisende Entscheidung f&#252;r die allgemeine Entwicklung der Font-Technik bekannt gegeben. Zum dritten Mal in seiner Geschichte vollzieht das Unternehmen damit eine politische Kurskorrektur f&#252;r sein PostScript-Schriften-Format, das 1984 eingef&#252;hrt wurde. F&#252;nf Jahre sp&#228;ter, im September 1989, wurde den Betriebssystem-Herstellern Microsoft und Apple die Abh&#228;ngigkeit vom propriet&#228;ren [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das kalifornische Softwarehaus <strong><em>Adobe</em></strong> (San Jose) hat vorgestern <a href="http://blogs.adobe.com/typblography/2013/05/adobe-contributes-cff-rasterizer-to-freetype.html" target="_blank">eine wegweisende Entscheidung f&#252;r die allgemeine Entwicklung der Font-Technik</a> bekannt gegeben. Zum dritten Mal in seiner Geschichte vollzieht das Unternehmen damit eine politische Kurskorrektur f&#252;r sein PostScript-Schriften-Format, das 1984 eingef&#252;hrt wurde. F&#252;nf Jahre sp&#228;ter, im September 1989, wurde den Betriebssystem-Herstellern <em>Microsoft</em> und <em>Apple</em> die Abh&#228;ngigkeit vom propriet&#228;ren Adobe-Format zu heikel, und so k&#252;ndigten sie ein eigenes, offenes Font-Format namens <em>Royal</em> an (sp&#228;terer Name: <em>TrueType</em>). Als Antwort darauf ver&#246;ffentlichte Adobe umgehend die bis dahin geh&#252;teten Geheimnisse des <em>PostScript-Type-1-</em>Schriftformats mit dem Ergebnis, dass endlich jeder Schriftentwerfer »amtliche« PostScript-Schriften generieren konnte und sich das Format im grafischen Bereich erfolgreich durchsetzte.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-27010" title="FreeType" src="http://www.fontblog.de/wp-content/uploads/2013/05/FreeType.jpg" alt="" width="500" height="254" /></p>
<p>1996 schloss Adobe einen Friedensvertrag in dem von der EDV-Industrie »Font War« getauften Font-Format-Streit. Der PostScript-Erfinder stieg in den urspr&#252;nglich von <em>Microsoft</em> entwickelten <em>OpenType</em>-Standard mit ein, der wesentliche Beschr&#228;nkungen der Formate TrueType und PostScript-Type-1 &#252;berwand:</p>
<ul>
<li>nur noch <em>eine</em> plattform&#252;bergreifend funktionierende Datei pro Schriftschnitt</li>
<li>bessere Unicode-Unterst&#252;tzung (wichtig f&#252;r Fremdsprachen)</li>
<li>typografische Funktionen (z. B. Ligaturen, Kapit&#228;lchen, …)</li>
<li>zeichenklassenbasiertes Unterschneiden</li>
<li>digitale Signatur</li>
</ul>
<p>Seitdem gibt es OpenType-Fonts in zwei Auspr&#228;gungen (engl flavours):</p>
<ul>
<li>TrueType-flavoured (Dateiendung .ttf) und</li>
<li>PostScript-flavoured (Dateiendung .otf)</li>
</ul>
<p>Die beiden Geschmacksrichtungen beziehen sich auf die mathematische Beschreibung der Buchstabenumrisse, die entweder mit Polynomen zweiten Grades definiert werden (TrueType) oder mit Polynomen dritten Grades (PostScript-<em>CFF</em> = Compact Font Format). Dar&#252;ber hinaus erlauben TrueType-flavoured OpenType-Schriften auch die Zuweisung mehrerer Codes zu ein und derselben Glyphe, z. B. als A (U+0041), Alpha (U+0391) und kyrillisches A (U+0491).</p>
<p>Ein weiterer Unterschied beider OpenType-Font-Arten liegt in der Steuerung ihres Verhaltens am Bildschirm, auch <em>Hinting</em> genannt. In der Font-Datei hinterlegte Anweisungen sorgen daf&#252;r, dass eine mathematisch exakt definierte und verlustfrei skalierbare Buchstabenkurve ohne St&#246;rungen in einen Buchstaben aus Bildpunkten (Pixel) umgewandelt werden kann (= rastern). Bei TrueType-Fonts haben Schriftentwerfer mit sogenannte <em>Instructions</em> umfangreiche M&#246;glichkeiten, die Bildschirmqualit&#228;t zu beeinflussen, und dies f&#252;r jede Schriftgr&#246;&#223;e einzeln. Bei CFF-Fonts geben sie dem <em>Rasterizer</em> lediglich grundlegende Hinweise &#252;ber die Proportionen der Buchstaben (horizontale und vertikale St&#228;mme), was dann f&#252;r alle Punktgr&#246;&#223;en gilt und vom Umwandler intelligent weiter verarbeitet wird. Die Intelligenz dieses Rasterizers lag bis zuletzt in den H&#228;nden von Adobe, ein Industriegeheimnis. Sein Kern steckte zu Beginn der Desktop-Publishing-Revolution in einem Hilfsprogramm namens Adobe-Type-Manager (ATM); sp&#228;ter kam die Technik in Druckern, im Betriebssystem Windows (DirectWrite) und im Mac OS X zum Einsatz.</p>
<p>Vorgestern nun l&#252;ftete Adobe das Geheimnis um seinen CFF-Rasterizer, angetrieben von <em>Google</em>, das diese Entscheidung auch »finanziell f&#246;rderte« (Adobe). Der Adobe-Rasterizer-Quellcode wird Bestandteil des  <strong><em><a href="http://www.freetype.org" target="_blank">FreeType</a></em></strong>-Projekts, eine freie Programmbibliothek, die Computerschriften verschiedener Formate als Rastergrafiken darstellt. Derzeit werden die Vektorschriftformate TrueType, OpenType, PostScript Type 1 und Type 2 (CFF) und PostScript CID-keyed Fonts unterst&#252;tzt, CFF-basierte Fonts lange Zeit nur in m&#228;&#223;iger Qualit&#228;t. FreeType ist ein Open-Source-Projekt, das in beliebige Anwendungsprogramme eingebunden werden kann. Die Bibliothek ist im Bereich der Computerspiele weit verbreitet und millionenfach auf Mobilger&#228;ten im Einsatz, denn <em>Android</em> und <em>iOS</em> bedienen sich auch bei FreeType, sowie <em>Chrome OS</em>, <em>GNU/Linux</em> und andere <em>Linux</em>-Derivate.</p>
<p><strong>Was bedeutet die Kooperation von Adobe, Google und FreeType?</strong></p>
<p><strong>Aus Sicht von Adobe:</strong> Der Erfinder von PostScript, Acrobat, PDF und dominierende Entwickler grafischer Software st&#228;rkt die Position seines CFF-Formats, also der .otf-Fonts – das Blut in den typografischen Gef&#228;&#223;en von Adobes Anwendungen, z. B. InDesign, Illustrator und Photoshop. In der grafischen Industrie (Verlage, Designb&#252;ros, Medien …) ist es sowieso seit Jahren das bevorzugte Font-Format, weil alte und neue Schriften in dieser Form auf dem Markt sind bzw. auf den Markt kommen.</p>
<p>Gleichzeitig &#246;ffnet Adobe f&#252;r .otf die T&#252;ren von Anwendungsbereichen, wo bisher TrueType das Sagen hatte: Office-Anwendungen, Web-Design, Apps und mobile Betriebssysteme. Hier war TrueType bis zuletzt im Vorteil, weil sich die Bildschirmqualit&#228;t dieser Schriften (freilich mit hohem manuellem Aufwand) bis zum Optimum aufpolieren lie&#223;. Laut Adobe wird es aufgrund des nun zur Verf&#252;gung gestellten Rasterizers keine Qualit&#228;tsunterschiede mehr zwischen .otf und gut gehintetem .ttf geben. Ein weiterer Vorteil der .otf-Schriften im Web und in Mobilger&#228;ten ist die kleinere Dateigr&#246;&#223;e von CFF gegen&#252;ber TrueType sowie die einheitliche Bildschirmqualit&#228;t &#252;ber alle Browser, Bildschirme und Mobilger&#228;te, weil nicht mehr die Qualit&#228;t des (aufw&#228;ndigen) Hintings das Schriftbild bestimmt, sondern der (mitdenkende) Rasterizer diese Arbeit &#252;bernimmt.</p>
<p><strong>Aus Sicht der Schriftentwerfer:</strong> Schriftentwerfer w&#252;nschen sich schon lange eine Bereinigung der Formatvielfalt. So antwortete der FontFont-Produktmanager <em>Ivo Gabrowitsch</em> vor drei Wochen auf die Frage eines TYPO-San-Francisco Besuchers, ob irgendwann mal auf allen Ger&#228;ten und im Web ein einziges Font-Format zum Einsatz kommen werde, mit einem schlichten: »Ja«. Der nun vollzogene Schritt von Adobe macht deutlich, dass dieses Format sicherlich nicht TrueType sein wird.</p>
<p>Entworfen werden die meisten Schriften sowieso seit fast 30 Jahren auf Basis kubischer Bezierkurven in Programmen wie Robofont, Fontlab oder Glyphs. Die Technik der Kurvenbeschreibung mit St&#252;tzpunkten und Vektoren ist den Designern vertraut aus Programmen wir Adobe Illustrator oder Photoshop. TrueType ist f&#252;r die meisten ein eher unbeliebtes Zwischen- oder Zielformat, wobei das Hinting ein m&#252;hsame Flei&#223;arbeit darstellt. Wenn diese also in Zukunft entf&#228;llt, umso besser.</p>
<p><strong>Aus Sicht der Anwender:</strong> Hier &#228;ndert sich erst mal nicht viel. Alle Android-Ger&#228;te, die kein OS-Update erleben werden, kommen auch nicht in den Genuss einer verbesserten Schriftdarstellung. Wer jedoch Webseiten baut, dem stehen in naher Zukunft weit mehr Schriften zur Auswahl als bisher, weil nicht nur die eher seltenen handgehinteten TrueType-Webfonts (beispielsweise die Web-<em>FontFonts</em>) am Bildschirm bestens lesbar dargestellt werden, sondern nun auch die CFF-basierten Schriften. Schlie&#223;lich wird sich das verwirrende Angebot unterschiedlicher Formate f&#252;r ein und dasselbe Schriftdesign auch irgendwann bereinigen.</p>
<p>Es sind jedoch weniger nur die lateinischen Schriften, die vom befreiten Adobe CFF profitieren werden, wie <a href="http://google-opensource.blogspot.de/2013/05/got-cff.html" target="_blank"><em>Stuart Gill</em> und <em>Brian Stell</em> von Google erkl&#228;ren</a>. Vor allem bei chinesischer, japanischer und koreanischer Schrift gebe es endlich deutlich weniger Irritationen im Schriftbild. Weil das manuelle Hinting asiatischer Schriften mit tausenden von Zeichen unglaublich aufw&#228;ndig ist (oder gar aussichtslos), profitieren diese Sprachregionen ganz besonders vom intelligenten CFF-Rasterizer und FreeType.</p>
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		<title>bukowskigutentag 4/13: Alter Schwabe!</title>
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		<pubDate>Thu, 02 May 2013 11:30:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mbukowski</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>

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		<description><![CDATA[Liebes Texter-Tagebuch, wei&#223;t du noch damals, vor ein paar Jahren? Da hatte ich meinen h&#228;rtesten Job. Der fing ganz harmlos an. An einem Donnerstag im Sommer stieg ich in die Bahn und fuhr nach Stuttgart. Von dort ging es mit einem Regionalzug weiter in eine Kleinstadt im L&#228;ndle, wo mich jemand vom Bahnhof abholte und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Liebes Texter-Tagebuch, wei&#223;t du noch damals, vor ein paar Jahren?</strong> Da hatte ich meinen h&#228;rtesten Job. Der fing ganz harmlos an. An einem Donnerstag im Sommer stieg ich in die Bahn und fuhr nach Stuttgart. Von dort ging es mit einem Regionalzug weiter in eine Kleinstadt im L&#228;ndle, wo mich jemand vom Bahnhof abholte und mich zum Auftraggeber kutschierte: ein schw&#228;bischer Mittelst&#228;ndler und ordnungsgem&#228;&#223; Weltmarktf&#252;hrer in seinem Segment.</p>
<p>Vor dem Firmengeb&#228;ude begr&#252;&#223;ten mich die Chefs, mit vorerst etwas skeptischen Blicken, was das da denn f&#252;r eine Type aus Berlin sei und was man &#252;berhaupt von jemandem halten sollte, der Texte f&#252;r Firmen schreibt. Dann wurde der Grill angeworfen und mit Bier angesto&#223;en.</p>
<p>Ein paar Stunden sp&#228;ter waren zwei K&#228;sten Bier und zwei 1,5-Liter-Flaschen Vodka leer und ich voll. Und zwar so voll wie noch nie in meinem Leben. Ein Kurzer nach dem anderen ging &#252;ber den Tisch und ich wu&#223;te nicht, wie ich mich dem entziehen sollte. Wie der Abend und die Nacht weiter verliefen, wei&#223; ich nur noch in groben Erinnerungen. Irgendwann sa&#223;en wir irgendwo anders und tranken da weiter. Sp&#228;ter sa&#223;en wir in einem Taxi und standen pl&#246;tzlich in Stuttgart vor einem Club oder so, in den wir dann zum Gl&#252;ck nicht gegangen sind.</p>
<p>Am fr&#252;hen Morgen, so gegen f&#252;nf Uhr sch&#228;tze ich, landete ich sturzbetrunken auf welchen Wegen auch immer in meinem Hotelzimmer, wo ich am n&#228;chsten Tag gegen halb zw&#246;lf Uhr mittags wach und dachte »Ach du Schei&#223;e!«. Einmal abgesehen von meinem Zustand, war da nicht f&#252;r morgens ein Briefing-Termin vorgesehen gewesen? Ja.</p>
<p>Eine Stunde sp&#228;ter hatte ich mich verlaufen. Eigentlich, meinte ich mich zu erinnern, lag die Firma doch nicht weit vom Hotel entfernt. Aber ich befand mich pl&#246;tzlich auf einem Feldweg irgendwo in der Pampa. Es war mir etwas peinlich, den Mitarbeiter anzurufen mit der Bitte, mich abzuholen von da, wo ich gerade auch nicht wei&#223;, wo ich bin. Das klappte aber und eine weitere halbe Stunde sp&#228;ter sa&#223; ich im Konferenzraum beim Mittelst&#228;ndler, wo man inzwischen beim zweiten Fr&#252;hst&#252;ck war. Die Chefs und Mitarbeiter begr&#252;&#223;ten mich mit bester Laune, von einem Kater bei keinem eine Spur. Die Leute waren schon wieder seit morgens im Einsatz. Einer aus unserem Alkohol-Exzess-Team von gestern war sogar seit halb acht Uhr morgens schon wieder flei&#223;ig am Schaffe.</p>
<p>Mit mir war allerdings nicht so viel anzufangen. Zum Gl&#252;ck machte mir niemand einen Vorwurf, nicht am fr&#252;hen Morgen zum Briefing-Termin erschienen zu sein. Man am&#252;sierte sich nur etwas &#252;ber mich. Warum man nicht ver&#228;rgert war &#252;ber mein Fehlen, stellte sich dann bei Kaffee und belegten Br&#246;tchen schnell heraus: Es gab eigentlich kein Briefing. Niemand konnte mir erkl&#228;ren, was denn im Detail in der zu textenden Unternehmensbrosch&#252;re stehen sollte. Das fand ich gut. H&#228;tte eh kaum zuh&#246;ren, geschweige denn etwas verstehen oder aufnehmen k&#246;nnen. Im Nachhinein k&#246;nnte man fragen, wozu ich &#252;berhaupt aus Berlin angereist war, au&#223;er um abgef&#252;llt zu werden, aber lassen wir diese kleinteilige Frage mal beiseite.</p>
<p>Nach dem Fr&#252;hst&#252;ck am Mittag fuhr mich der Mitarbeiter wieder zum Bahnhof und ich mit dem Zug zu meinen Eltern aufs Land. Dort erholte ich mich von Freitag bis Sonntag von meinem Kater. Am Montag schrieb ich die Brosch&#252;ren-Texte, die dann fast ohne &#196;nderungen durchgewunken wurden, und schrieb meine Rechnung, die p&#252;nktlich bezahlt wurde.</p>
<p>Heute, mit ein paar Jahren Abstand kann ich nur sagen: Alter Schwabe! Was war das denn? Also, zugegeben: Maschinenbau k&#246;nnt Ihr besser als ich. Saufen auch. Moment mal, sehe ich da etwa einen Zusammenhang? Na ja, tats&#228;chlich erinnere ich mich an einige rein Kaffee basierte Jobs, die deutlich z&#228;hfl&#252;ssiger verliefen.</p>
<p><a href="https://twitter.com/mbukowski" target="_blank">Michael Bukowski</a></p>
<p>P.S.: Autoren, die diesen Beitrag geschrieben haben, haben auch <a href="http://www.fontblog.de/?s=bukowskigutentag">diese Beitr&#228;ge</a> geschrieben.</p>
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		<title>★ der Woche verl&#228;ngert: Alana, nur 67,– 49,– €</title>
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		<pubDate>Tue, 30 Apr 2013 12:17:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jürgen Siebert</dc:creator>
				<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>

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		<description><![CDATA[Wegen des gro&#223;en Erfolgs g&#246;nnen wir der authentischen Schreibschrift von Laura Worthington eine zweite Entwicklungsstufe – zu noch gr&#246;&#223;erer Bekanntheit: Wir verl&#228;ngern das Angebot um 8 Tage. http://www.fontblog.de/der-woche-alana-2-fonts-nur-67-49-e]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.fontblog.de/wp-content/uploads/2013/04/56342-604x302.png" alt="" title="56342-604x302" width="500" height="250" class="aligncenter size-full wp-image-26986" /></p>
<p>Wegen des gro&#223;en Erfolgs g&#246;nnen wir der authentischen Schreibschrift von <em>Laura Worthington</em> eine zweite Entwicklungsstufe – zu noch gr&#246;&#223;erer Bekanntheit: Wir verl&#228;ngern das Angebot um 8 Tage. http://www.fontblog.de/der-woche-alana-2-fonts-nur-67-49-e</p>
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		<title>Schriftdesign-Messe in Mainz</title>
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		<pubDate>Tue, 30 Apr 2013 07:44:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jürgen Siebert</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tipp]]></category>

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		<description><![CDATA[»Plattform f&#252;r Schriftgestaltung« lautet das Motto der ersten »Imprint Fair« in Mainz. Die Messe f&#252;r Schriftgestalter und Schriftverleger findet am 8. Juni erstmals im Rahmen der Ausstellung »Call for Type« (7.6. – 8.9. 2013) im Gutenberg-Museum statt. Sie dient als Plattform f&#252;r Schriftgestaltung und m&#246;chte den pers&#246;nlichen Austausch f&#246;rdern. Ziel ist es, den konstruktiven Dialog [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><a href="http://call-for-type.de/index.html"><img class="size-full wp-image-26976 aligncenter" title="call-for-type, Banner" src="http://www.fontblog.de/wp-content/uploads/2013/04/call-for-type.png" alt="" width="500" height="217" /></a></p>
<p>»Plattform f&#252;r Schriftgestaltung« lautet das Motto der ersten »Imprint Fair« in Mainz. Die Messe f&#252;r Schriftgestalter und Schriftverleger findet am 8. Juni erstmals im Rahmen der Ausstellung »Call for Type« (7.6. – 8.9. 2013) im Gutenberg-Museum statt. Sie dient als Plattform f&#252;r Schriftgestaltung und m&#246;chte den pers&#246;nlichen Austausch f&#246;rdern. Ziel ist es, den konstruktiven Dialog mit Gleichgesinnten zu unterst&#252;tzen und auszubauen. Etwa 20 Schriftgestalter und -verleger aus ganz Europa werden vor Ort sein, um ihre Entw&#252;rfe, Kataloge und freien Arbeiten zu pr&#228;sentieren oder zu verkaufen. Parallel dazu k&#246;nnen alte und neue Schriftentwicklungen diskutiert, beurteilt und hinterfragt werden.</p>
<p>Parallel zur Messe starten am 7. Juni auch die »Gespr&#228;che &#252;ber Schrift«, die am 8. Juni und am 19. Juni 2013 ihre Fortsetzung finden. Jeweils 3 bis 4 Typedesigner stellen sich und ihre Arbeit vor: den Prozess der Gestaltung, von der Idee &#252;ber die Entwicklung bis hin zur Anwendung. Am Beispiel einer von ihnen gestalteten Schrift tragen sie ihre pers&#246;nliche Idee und Absicht vor, sprechen &#252;ber Inspiration und Motivation und geben so einen exklusiven »Werkstatteinblick«.</p>
<p>Die dritte Initiative im Rahmen der Mainzer Schriftveranstaltung ist der Wettbewerb »Open Call for Type« (bereits abgeschlossen). Er wurde vom Gutenberg-Museum und dem Institut Designlabor Gutenberg (FH Mainz) ausgelobt und stie&#223; auf gro&#223;e internationale Resonanz. 290 Schriftentw&#252;rfe aus 18 L&#228;ndern verdeutlichen auf eindrucksvolle Weise den Stand des aktuellen Type-Designs. Nun wurden von der Jury (Petra Eisele, Lars Harmsen, Bernhard Hofmacher, Akira Kobajashi, Annette Ludwig, Isabel Naegele, Robin Scholz) 50 Arbeiten f&#252;r eine Ausstellung ausgew&#228;hlt, die ab dem 6. Juni im Mainzer Gutenberg-Museum gezeigt werden.</p>
<p><a href="http://call-for-type.de/index.html" target="_blank">Weitere Informationen zu den drei Veranstaltungen …</a></p>
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		<title>bukowskigutentag 3/13: Lotto f&#252;r Arme</title>
		<link>http://www.fontblog.de/bukowskigutentag-313-lotto-fur-arme</link>
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		<pubDate>Fri, 26 Apr 2013 12:30:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mbukowski</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Jackpot]]></category>
		<category><![CDATA[Lotto]]></category>

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		<description><![CDATA[Schon wieder ein neuer Rekord: 46 Millionen Euro diesmal! Der gr&#246;&#223;te deutsche Lotto-Jackpot aller Zeiten wurde ausgesch&#252;ttet. Na, da freue ich mich aber – nicht. Im Gegenteil. Dieser erneute, allerzeitenste Super-Duper-Rekord bringt bei mir das Gl&#252;cksfass zum &#220;berlaufen. Endg&#252;ltig. Missg&#246;nne ich dem Gewinner oder der Gewinnerin die Kohle? Keineswegs. Es interessiert mich nicht. Was mich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Schon wieder ein neuer Rekord:</strong> 46 Millionen Euro diesmal! Der gr&#246;&#223;te deutsche Lotto-Jackpot aller Zeiten wurde ausgesch&#252;ttet. Na, da freue ich mich aber – nicht. Im Gegenteil. Dieser erneute, allerzeitenste Super-Duper-Rekord bringt bei mir das Gl&#252;cksfass zum &#220;berlaufen. Endg&#252;ltig.</p>
<p>Missg&#246;nne ich dem Gewinner oder der Gewinnerin die Kohle? Keineswegs. Es interessiert mich nicht. Was mich dagegen nicht nur interessiert, sondern sogar enerviert, ist das konstant pervertierende Lotto-System. Es scheint mir &#252;brigens eine erschreckend analoge Entwicklung zur allgemein &#252;berhitzten Spirale in Sachen gesellschaftlicher Umverteilung von Wohlstand. Bekannt ist ja, dass ein Konzernvorstand fr&#252;her ein zweistelligfaches eines durchschnittlichen Arbeitnehmers verdiente, heute dagegen ein dreistelliges Vielfaches. Immer munter weiter von unten nach oben lautet auch das Motto bei Lotto.</p>
<p>Was da los ist bei bei der staatlichen Lotterie, erz&#228;hlte sie mir k&#252;rzlich unaufgefordert selbst, in Form einer E-Mail mit klassischem Euphemismus-Sprech zur Verschleierung und Sch&#246;nung der Tatsachen. Hier drei Beispiele aus dieser Mail mit einer kurzen &#220;bersetzung ins Klartextdeutsch:</p>
<p><a href="http://www.fontblog.de/bukowskigutentag-313-lotto-fur-arme/bsp1" rel="attachment wp-att-26927"><img class="aligncenter size-medium wp-image-26927" src="http://www.fontblog.de/wp-content/uploads/2013/04/bsp1.png" alt="" width="500" height="148" /></a></p>
<p>Lotto wird also f&#252;r mich attraktiver, weil eine Umverteilung von kleineren Gewinnen zum Jackpot vorgenommen wird. Ob ich diese Aussage unterschreiben w&#252;rde, hat mich allerdings niemand gefragt. Zurecht. Ich w&#252;rde sie nicht unterschreiben, sondern sogar ganz anders interpretieren. N&#228;mlich so: Kleinere Gewinne zahlen f&#252;r den gro&#223;en Jackpot-Overkill. Satte 2,8 Prozent werden von unten abgezogen und oben draufgepackt.</p>
<p><a href="http://www.fontblog.de/bukowskigutentag-313-lotto-fur-arme/bsp2" rel="attachment wp-att-26928"><img class="aligncenter size-medium wp-image-26928" src="http://www.fontblog.de/wp-content/uploads/2013/04/bsp2.png" alt="" width="500" height="139" /></a></p>
<p>K&#252;nftig wird es schon f&#252;r zwei Richtige plus Superzahl einen Gewinn geben: 5 Euro! Bei dieser Nachricht floss bei mir aber der Champagner in Str&#246;men, kann ich euch sagen, liebe Leute. Ich bin jetzt noch ganz besoffen vor Gl&#252;cksrausch.</p>
<p><a href="http://www.fontblog.de/bukowskigutentag-313-lotto-fur-arme/bsp3" rel="attachment wp-att-26929"><img class="aligncenter size-medium wp-image-26929" src="http://www.fontblog.de/wp-content/uploads/2013/04/bsp3.png" alt="" width="500" height="97" /></a></p>
<p>Und hier mein ganz besonderes, pers&#246;nliches Leckerh&#228;ppchen: »Vereinfachtes Preissystem«? Geil! Und: »… erfreulicherweise steigen auch die Jackpots und ihre Gewinnchancen«? Noch mal geil! Und, ach so, bevor wir es vergessen: Es wird ein bisschen teurer. Aber nur ein bisschen, n&#228;mlich nur l&#228;ppische 25 Prozent, also ein schlappes Viertel … 25 fucking Prozent? Meine Fresse!</p>
<p>Und jetzt eine kurze R&#252;ckblende. Ich erinnere mich an meine Kindheit, als Eltern, Gro&#223;eltern und andere Lotto spielten. Da wurde immer mal was gewonnen. 1000 Mark zum Beispiel. Das war toll. Bei niemanden war Reichtum ausgebrochen, aber es gab was Neues zum Anziehen, Spielsachen f&#252;r die Kinder und so weiter. Sehr nett.</p>
<p>Und gleich wieder zur&#252;ck in die Gegenwart. Ich spiele seit etwa zehn Jahren Lotto mit w&#246;chentlich zwei Ziehungen und zw&#246;lf Feldern. In diesen zehn Jahren habe ich zweimal 4 Richtige gehabt. Man sieht also, wie unwahrscheinlich allein schon diese 4 Richtigen sind. Vor kurzem hatte ich wieder diesen kleinen Miniatur-Jackpot und f&#252;r meine 4 Richtigen wurden mir satte 52 Piepen irgendwas ausgezahlt. Na da war bei mir aber gleich mal schon wieder der Champagner geflossen, kann ich Ihnen sagen.</p>
<p>Fazit: Lotto dreht zunehmend an einer v&#246;llig &#252;berdrehten Jackpot-Spirale. Wie im richtigen Leben zahlen die kleinen die Zeche f&#252;r die gro&#223;en. Sprich: die Kleingewinne sinken und finanzieren damit die regelm&#228;&#223;ig neuen gr&#246;&#223;ten Jackpots aller Zeiten. Ich finde das zum Kotzen.</p>
<p>Leider darf man annehmen, dass die Leute genau diesen Kick der Superlative wollen. Ich hatte mich vor Jahren sogar mal mit dem Gesch&#228;ftsf&#252;hrer eines Online-Lotto-Anbieters ausf&#252;hrlich unterhalten. Ihm pers&#246;nlich gefiel meine Idee eines entspannten Lotto mit guten Gewinnchancen auf realistischere Gewinne – also &#246;fter mal einen Tausi, aber daf&#252;r auch keine hundert Zillionen ganz oben. Aber er sah daf&#252;r keinen Markt.</p>
<p>Man &#252;berlege einmal: Anstatt dass aktuell einer oder eine mit 46 Millionen Euro begl&#252;ckt wird, k&#246;nnte es jetzt 46 Leute mit einer Million auf dem Konto geben. (Hier machen wir mal eine kleine volkswirtschaftliche Hobby-Ecke auf: 46 Leute mit einer Million w&#252;rden sich jeweils ein neues Auto kaufen und ein H&#228;usle bauen. Sprich: Die Wirtschaft ankurbeln. Eine Person mit 46 Millionen wird sich aber nicht 46 Autos kaufen und auch keine 46 H&#228;usles bauen. Fazit: Auch die Volkswirtschaft guckt bei diesem Umverteilungsmotor mit akuter Oben-Unten-Unwucht doof aus der W&#228;sche).</p>
<p>Und jetzt mache ich gleich noch eine Klammer auf, diesmal eine kleine Psychologie-Krabbelgruppe: Was bringen mir bitte sch&#246;n 46 Millionen Euro? Angenommen, ein Betrag von 2 Millionen w&#252;rde mir die Freiheit gew&#228;hren, f&#252;r den Rest meines Lebens nicht mehr meine Arbeitskraft zu Markte tragen zu m&#252;ssen. Diese Schwelle ist absolut und nicht steigerbar. 46 Millionen Euro (geteilt durch 2) w&#252;rden mir also nicht zus&#228;tzliche 23 Mal die absolute Freiheit gew&#228;hren k&#246;nnen. H&#246;chstens ein »Freiheit f&#252;r«-Effekt w&#228;re das Ergebnis; also die Freiheit, gro&#223;e Mengen an Geld zu investieren, zu spenden oder sonstwie sinnvoll nutzen k&#246;nnen. Aber ein Zuwachs an Freiheit von »seinen Lebensunterhalt verdienen m&#252;ssen« k&#246;nnen mir auch 460 Millionen oder 4,6 Milliarden einfach nicht bieten.</p>
<p>Abschlie&#223;end mein Vorschlag: Wenn schon, dann richtig, Lotto! Schaff doch gleich alle Gewinnklassen unterhalb des Hyper-Mega-Wega-Ultra-Geilo-Jackpots aller Zeiten ab. Dann gibt’s jede Woche einmal 100 Millionen f&#252;r genau eine Person, dazu geile Schlagzeilen, neue Kunden mit Sabber in den Mundwinkeln und gut is.</p>
<p>Was mich pers&#246;nlich anbetrifft, ich bin raus. Meinen Lottoschein k&#252;ndige ich mit einer gewissen »Aber sowas von!«-Verve. Stattdessen habe ich ein anderes Gewinndings aufgetan. Da gibt es – halten Sie sich fest – einen maximalen Hauptgewinn von sportlichen – Achtung! – 15.000 Euro. Garantiert keinen Cent mehr. Da mach ich mit. Tsch&#252;ss, Lotto.</p>
<p><a href="https://twitter.com/mbukowski" target="_blank">Michael Bukowski</a></p>
<p>P.S.: Autoren, die diesen Beitrag geschrieben haben, haben auch <a href="http://www.fontblog.de/?s=bukowskigutentag">diese Beitr&#228;ge</a> geschrieben.</p>
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		<title>Daniel Trattler, Creative Morning Berlin Nº 19</title>
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		<pubDate>Thu, 25 Apr 2013 19:01:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jürgen Siebert</dc:creator>
				<category><![CDATA[Creative Morning]]></category>

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		<description><![CDATA[]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/64781818?title=0&amp;byline=0&amp;portrait=0&amp;color=ffffff" width="500" height="282" frameborder="0" webkitAllowFullScreen mozallowfullscreen allowFullScreen></iframe></p>
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		<title>★ der Woche, Alana (2 Fonts) nur 67,– 49,– €</title>
		<link>http://www.fontblog.de/der-woche-alana-2-fonts-nur-67-49-e</link>
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		<pubDate>Tue, 23 Apr 2013 10:43:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jürgen Siebert</dc:creator>
				<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>

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		<description><![CDATA[Alana Pro, entworfen von Laura Worthington, ist eine authentische, halb-verbundene Schreibschrift mit rauer Kontur. Aufgrund ihres lockeren Stils und des &#252;ppigen Zeichenvorrat beherrscht Alana sowohl den f&#246;rmlichen als auch den festlichen Auftritt. Daf&#252;r sorgen &#252;ber 300 Alternativzeichen, die in OpenType-f&#228;higen-Programmen leicht anzurufen sind, darunter zwei weitere Gro&#223;buchstaben-Varianten und zig alternative Kleinbuchstaben, sowie Ligaturen und Zierrat. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="aligncenter size-full wp-image-26920" title="alana_1" src="http://www.fontblog.de/wp-content/uploads/2013/04/alana_1.jpg" alt="" width="500" height="250" /></p>
<p>Alana Pro, entworfen von Laura Worthington, ist eine authentische, halb-verbundene Schreibschrift mit rauer Kontur. Aufgrund ihres lockeren Stils und des &#252;ppigen Zeichenvorrat beherrscht Alana sowohl den f&#246;rmlichen als auch den festlichen Auftritt. Daf&#252;r sorgen &#252;ber 300 Alternativzeichen, die in OpenType-f&#228;higen-Programmen leicht anzurufen sind, darunter zwei weitere Gro&#223;buchstaben-Varianten und zig alternative Kleinbuchstaben, sowie Ligaturen und Zierrat.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-26921" title="alana_2" src="http://www.fontblog.de/wp-content/uploads/2013/04/alana_2.jpg" alt="" width="500" height="250" /></p>
<p>Als Stern der Woche bietet FontShop die vielseitig einsetzbare Alana Pro Regular und Bold f&#252;r nur 49,– € an, statt regul&#228;r 67,– €. Einfach beim <a href="http://www.fontshop.com/fonts/downloads/laura_worthington/alana_family_pro/" target="_blank">Bestellen auf www.fontshop.com</a> den Promocode <strong>DE_star_2013_17</strong> eingeben … Weitere Informationen und Abbildungen zu Alana gibt es auch auf dieser <a href="http://typographica.org/typeface-reviews/alana/" target="_blank">Typographica-Seite</a> (englisch).</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>TYPO Day Hannover: »… nicht f&#252;r Arschl&#246;cher!«</title>
		<link>http://www.fontblog.de/typo-day-hannover-nicht-fur-arschlocher</link>
		<comments>http://www.fontblog.de/typo-day-hannover-nicht-fur-arschlocher#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 19 Apr 2013 15:29:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jürgen Siebert</dc:creator>
				<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>

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		<description><![CDATA[Erik Spiekermann vor einer Woche auf der TYPO San Francisco: “Live is in Beta” W&#252;rden wir am kommenden Freitag in Hannover unseren beliebten TYPO-Day-Film mit Erik Spiekermann zeigen, k&#246;nnte man die Besucher wenigstens vorwarnen: »Sie werden 23 mal das Wort ›Schei&#223;e‹ h&#246;ren, 5 mal ›Arschloch‹ und ein mal ›Leck mich‹ …«. Doch Spiekermann wird im [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="aligncenter size-full wp-image-26908" title="spiekermann_2013" src="http://www.fontblog.de/wp-content/uploads/2013/04/spiekermann_2013.jpg" alt="" width="500" height="289" /></p>
<p><em>Erik Spiekermann vor einer Woche auf der TYPO San Francisco: “Live is in Beta”</em></p>
<p><strong>W&#252;rden wir am</strong> <a href="http://typotalks.com/day/" target="_blank">kommenden Freitag in Hannover</a> unseren beliebten TYPO-Day-Film mit <em>Erik Spiekermann</em> zeigen, k&#246;nnte man die Besucher wenigstens vorwarnen: »Sie werden 23 mal das Wort ›Schei&#223;e‹ h&#246;ren, 5 mal ›Arschloch‹ und ein mal ›Leck mich‹ …«. Doch Spiekermann wird im <em>Alten Rathaus</em> live auf der B&#252;hne stehen, als eloquente typografische Zeitbombe mit dem Label »Explicit« auf der Brust, und neben lehrreichen Thesen sicherlich auch drastische Erlebnisse einflechten. So wie er es vor einer Woche auf der TYPO San Francisco tat. Dass diese Auftritte gleicherma&#223;en lehrreich, unterhaltsam und erhellend f&#252;r jeden professionellen Designer sind … das ist die einzige Garantie, die wir den Besuchern von Hannover geben k&#246;nnen.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-26909" title="spiekermann_folie" src="http://www.fontblog.de/wp-content/uploads/2013/04/spiekermann_folie.png" alt="" width="500" height="280" /></p>
<p><em>Folie aus dem letzten Spiekermann-Vortrag im Yerba-Buena-Center of the Arts, San Francisco …</em></p>
<p>Der TYPO Day ist ein Tagesseminar f&#252;r typografische Gestalter, Markenberater und Publisher, kuratiert von FontShop. Er verschafft einen &#220;berblick zum aktuellen Stand der digitalen schriftlichen Kommunikation, mit &#252;ber 50 Fallbeispielen zu Corporate-Design-Projekten, Web-Trends, Font-Techniken, mobile Kommunikation und programmierte Fonts. Weitere Sprecher am kommenden Freitag:</p>
<ul>
<li><strong><a href="http://fontshop.createsend1.com/t/j-l-jtkyjlt-tjudirhy-m/">Indra Kupferschmid:</a></strong> &#220;ber Schriftwahl und -kombination</li>
<li><strong></strong><strong><a href="http://fontshop.createsend1.com/t/j-l-jtkyjlt-tjudirhy-c/">Tim Ahrens</a>:</strong> Neue Medien, neue Font-Techniken</li>
<li><strong></strong><strong><a href="http://fontshop.createsend1.com/t/j-l-jtkyjlt-tjudirhy-q/">Holger Schmidhuber:</a></strong> Auftraggeber und Designer</li>
<li><strong></strong><strong><a href="http://fontshop.createsend1.com/t/j-l-jtkyjlt-tjudirhy-a/">Jens Kutilek:</a></strong> Der Werzeugkasten eines Font-Technikers</li>
<li><strong></strong><strong><a href="http://fontshop.createsend1.com/t/j-l-jtkyjlt-tjudirhy-f/">Albert-Jan Pool:</a></strong> Leserlichkeit nach DIN 1450</li>
<li><strong></strong><strong><a href="http://fontshop.createsend1.com/t/j-l-jtkyjlt-tjudirhy-z/">Sascha Geisler:</a> </strong>Standard ist Standard</li>
<li><a href="http://fontshop.createsend1.com/t/j-l-jtkyjlt-tjudirhy-x/"><strong>J&#252;rgen Siebert:</strong></a> Corporate Font – eine Einf&#252;hrung</li>
</ul>
<p>Weitere Informationen liefert <a href="http://fontshop.createsend5.com/t/ViewEmail/j/5A179FB18B943D32/D2E9A6834DBAB2CC2540EF23F30FEDED" target="_blank">unser Newsletter, der hier online zu lesen ist …</a></p>
<p>Die gute Nachricht: Es gibt noch ein paar Tickets f&#252;r Hannover … <a href="http://typotalks.com/day/hannover-2013/" target="_blank">Bitte schnell buchen</a>, denn die Gefahr ist gro&#223;, dass einige Leser den nachfolgend eingebetteten TYPO-San-Francisco-Vortrag von Erik Spiekermann faven, verlinken und liken werden … <strong>Schneeballeffekt!</strong>  &#220;brigens ist der Auftritt im Video thematisch nicht identisch ist mit dem Vortrag f&#252;r den TYPO Day in Hannover.</p>
<p><iframe src="http://typotalks.com/embed_video/m/ttv_13_4_13.171" frameborder="0" scrolling="no" width="500" height="316"></iframe></p>
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		<title>Neues Poster: Digital world seen by eBoy</title>
		<link>http://www.fontblog.de/neues-poster-digital-world-seen-by-eboy</link>
		<comments>http://www.fontblog.de/neues-poster-digital-world-seen-by-eboy#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 17 Apr 2013 15:56:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jürgen Siebert</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tipp]]></category>

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		<description><![CDATA[Unsere Freunde von eBoy (Berlin, Vancouver) sind die ungekr&#246;nten Hofmaler des Cyberspace. Zu ihren Auftraggebern geh&#246;ren Unternehmen wie Amazon, Google, Oracle und Panic, sowie die Sprachrohre der Szene: Wired, Der Spiegel, Fortune, The Guardian, das Spin Magazine und viele mehr. Ihr soeben erschienenes Pixel-Poster BazQux liefert auf gro&#223;fl&#228;chigen 1189 × 841 Millimetern ein aktuelles Wimmelbild der Netzwelt (coole 22,– [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="aligncenter size-full wp-image-26902" title="EBY-BazQux-komp" src="http://www.fontblog.de/wp-content/uploads/2013/04/EBY-BazQux-komp.png" alt="" width="500" height="354" /></p>
<p>Unsere Freunde von eBoy (Berlin, Vancouver) sind die ungekr&#246;nten Hofmaler des Cyberspace. Zu ihren Auftraggebern geh&#246;ren Unternehmen wie Amazon, Google, Oracle und Panic, sowie die Sprachrohre der Szene: Wired, Der Spiegel, Fortune, The Guardian, das Spin Magazine und viele mehr. Ihr soeben erschienenes Pixel-Poster <a href="http://shop.eboy.com/products/bazqux-poster" target="_blank"><strong>BazQux</strong></a> liefert auf gro&#223;fl&#228;chigen 1189 × 841 Millimetern ein aktuelles Wimmelbild der Netzwelt (coole 22,– €, plus Versand).</p>
<p>Folgende Mitwirkende habe ich bereits entdeckt: Wikipedia-Weltzeituhr, Google-Glass-Radfahrer, Android (ge&#246;ffnet), Instagram-Mobil, BoingBoing-Meta-Floater (blau), Spotify-Floater, John McCarthy, eBaySucker, Kevin Kelly (mit Fahrrad), Engadget-Plane, eine Wikileaks-Einheit, Google-Plus-Baum, den Tumblr-Truck und ein Piece Of God. Viel Spa&#223; beim Suchen. <a href="http://hello.eboy.com/eboy/2013/04/16/bazqux-poster/" target="_blank">Bestellseite f&#252;r das Poster …</a></p>
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		<title>★ der Woche, Equity (12 Fonts) nur 95,– 69,– €</title>
		<link>http://www.fontblog.de/der-woche-equity-12-fonts-nur-95-69-e</link>
		<comments>http://www.fontblog.de/der-woche-equity-12-fonts-nur-95-69-e#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 17 Apr 2013 13:42:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jürgen Siebert</dc:creator>
				<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>

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		<description><![CDATA[Schriftsteller, Journalisten, Politiker … ihre Worte werden tagt&#228;glich gedruckt, meist in gut lesbarer Form. Eine andere Berufsgruppe generiert und verbreitet massenhaft Drucksachen in erb&#228;rmlicher typografischer Qualit&#228;t: Anw&#228;lte. Es ist zum Gl&#252;ck ein Berufsstand, der sich dieses Mankos bewusst ist und an seiner L&#246;sung arbeitet. Zum Beispiel mit dem besten typografischen Anwalt, Matthew Butterick aus Los [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignright size-full wp-image-26881" title="Matthew_Butterick" src="http://www.fontblog.de/wp-content/uploads/2013/04/Matthew_Butterick.jpg" alt="" width="250" height="339" /> Schriftsteller, Journalisten, Politiker … ihre Worte werden tagt&#228;glich gedruckt, meist in gut lesbarer Form. Eine andere Berufsgruppe generiert und verbreitet massenhaft Drucksachen in erb&#228;rmlicher typografischer Qualit&#228;t: Anw&#228;lte. Es ist zum Gl&#252;ck ein Berufsstand, der sich dieses Mankos bewusst ist und an seiner L&#246;sung arbeitet. Zum Beispiel mit dem besten typografischen Anwalt, <em>Matthew Butterick </em>aus Los Angeles. Er  hat nicht nur das Buch <a href="http://www.typographyforlawyers.com" target="_blank">»Typography for Lawyers«</a> verfasst, sondern auch eine Schriftfamilie f&#252;rs Self-publishing ver&#246;ffentlicht, Office-tauglich und bestens lesbar: <strong><em>Equity</em></strong>.</p>
<p><img class="zentriert" title="equity_muster" src="http://www.fontblog.de/wp-content/uploads/2013/04/equity_muster.png" alt="" width="500" height="479" /></p>
<p>Stilistisch gesehen basiert Equity auf einer Lieblingsschrift von Butterick aus den 1930er Jahren, der <em>Mono­type Ehrhardt</em>. Sie entstand damals, wie Times New Roman, unter der Aufsicht des gro&#223;artigen Stan­ley Mori­son. Seine Vorgaben lauteten: eine gut lesbare Antiqua im Stile einer Jan­son, aber mit den platzsparenden Eigenschaften der erfolgreichen Times New Roman. Equitys Erscheinungsbild basiert also auf den Werten einer bis heute gesch&#228;tzten Bleisatz&#228;sthetik</p>
<p>F&#252;r die Verfasser und Bearbeiter von textgewaltigen Dokumenten (nicht nur Anw&#228;lte) bringt Equity komfortable Features mit, die das typografische Gestalten zum Kinderspiel machen. Als erstes sieht sie schon mal gut aus, wenn sie auf Laser- oder Tintenstrahldrucker ausgegeben wird. Daf&#252;r sorgt nicht zuletzt die au&#223;ergew&#246;hnliche Zweiteilung der Familie, in eine etwas kr&#228;ftigere <em>Grade-A-</em> und eine leichterer <em>Grade-B-</em>Garnitur. Je nach Papierart d&#252;rfte Version-A auf Laserdruckern, Version B auf Inkjet-Printern ein klareres Schriftbild ergeben. Nat&#252;rlich l&#228;sst sich Equity – f&#252;r eine papierlose Dokumententransport – auch in PDFs einbetten, sogar editierbar. Gro&#223;z&#252;gige Lizenzbedingungen erlauben das Editieren und Re-Formatierenm solcher PDFs im eigenen B&#252;ro an bis zu 20 Arbeitspl&#228;tzen. Sogar das Einbetten auf Websites und in E-Books ist gestattet, wie auch das amtliche Archivieren (court filing). Matthew Butterick selbst reicht seine Vorg&#228;nge beim kalifornischen Gerichtshof digital gesetzt in Equity ein. Weitere Informationen und viele Schriftmuster im <a href="http://mbtype.com/pdf/equity-type-specimen.pdf" target="_blank">Equity-PDF …</a></p>
<p>Bis zum kommenden Dienstag bietet FontShop die komfortabel zu verwendende Equity-Familie (TrueType-Fonts, stilverlinkt, separate Kapit&#228;lchen-Schnitte, gro&#223;z&#252;gige Enduser-Lizenz) zum einmaligen Sonderpreis von nur 69 € (zzgl. MwSt) an. Einfach beim Ordern auf <a href="http://www.fontshop.com/fonts/downloads/mb_type/equity_ot/" target="_blank">www.fontshop.com</a> den Promocode <strong>DE_star_2013_16 </strong>eingeben.</p>
<p>(Foto: Matthew Butterick, aufgenommen von Marc Eckardt auf der TYPO Berlin 2012).</p>
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		<title>Ikonen: Tagebucheintrag TYPO San Francisco</title>
		<link>http://www.fontblog.de/ikonen-tagebucheintrag-typo-san-francisco</link>
		<comments>http://www.fontblog.de/ikonen-tagebucheintrag-typo-san-francisco#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 12 Apr 2013 16:37:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jürgen Siebert</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reportage]]></category>

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		<description><![CDATA[Julius by Paul Frank war gestern, jetzt kommt Frederick von Chimpenheimer IV. Mit affenartiger Geschwindigkeit eroberte das Maskottchen des E-Mail-Marketing-Providers MailChimp in den vergangenen 12 Monaten die Spitze der US-Characters-Popularit&#228;tsskala. Dieser Erfolg ist sowohl das Ergebnis – teils provokanter – Auftritte auf den hauseigenen Webseiten (Mailchimp-Gesch&#228;ftsbericht), als auch eines raffinierten viralen Marketings, vor allem in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="aligncenter size-full wp-image-122133339" src="http://www.mitschnitt.info/wp-content/uploads/2013/04/mailChimp.jpg" alt="mailChimp" width="500" height="333" /></p>
<p><em>Julius</em> by <a href="http://www.paulfrank.com" target="_blank">Paul Frank</a> war gestern, jetzt kommt <strong><a href="http://www.flickr.com/photos/freddievonchimp/sets/72157626181753742/" target="_blank"><em>Frederick von Chimpenheimer IV</em></a></strong>. Mit affenartiger Geschwindigkeit eroberte das Maskottchen des E-Mail-Marketing-Providers <a href="http://mailchimp.com">MailChimp</a> in den vergangenen 12 Monaten die Spitze der US-Characters-Popularit&#228;tsskala. Dieser Erfolg ist sowohl das Ergebnis – teils provokanter – Auftritte auf den hauseigenen Webseiten (<a href="http://mailchimp.com/2012/" target="_blank">Mailchimp-Gesch&#228;ftsbericht</a>), als auch eines raffinierten viralen Marketings, vor allem in Designerkreisen. Ein geschickt gesponserter, lebensgro&#223;er Pl&#252;schaffe, zum Beispiel im Co-working-Space von <em>Tina Roth Eisenberg</em> (aka <a href="http://www.swiss-miss.com" target="_blank">swissmiss</a>) in Brooklyn, garantiert immer <a href="http://www.google.de/search?q=swissmiss+freddie&amp;hl=de&amp;safe=off&amp;source=lnms&amp;tbm=isch&amp;sa=X&amp;ei=iyZoUYrxKKariAKwnYCoCw&amp;ved=0CAcQ_AUoAQ&amp;biw=1273&amp;bih=771#hl=de&amp;safe=off&amp;tbm=isch&amp;sa=1&amp;q=swissmiss+freddie+studio&amp;oq=swissmiss+freddie+studio&amp;gs_l=img.3...21646.23058.0.23741.7.7.0.0.0.0.72.392.7.7.0...0.0...1c.1.9.img.KQ9MFJt6ois&amp;bav=on.2,or.r_qf.&amp;bvm=bv.45175338,d.cGE&amp;fp=a81684f3f4c65888&amp;biw=1273&amp;bih=771" target="_blank">wiederkehrende Auftritt in in ihren zehntausendfach gesehenen Fotos</a> im Blog und auf Instagram. Neu hinzugekommen sind Billboards, also Gro&#223;fl&#228;chenauftritte in US-Metropolen. Die Beweggr&#252;nde hierzu werden im hauseigenen Blog beschrieben: <a href="http://blog.mailchimp.com/the-story-behind-the-mailchimp-billboards/" target="_blank">The Story Behind the MailChimp Billboards</a>.</p>
<p>Das Foto oben zeigt einen Frederick-von-Chimpenheimer-Auftritt in der Howard-Street, direkt neben den Konferenz-Centern Moscone und Buena Yerba.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-122133342" src="http://www.mitschnitt.info/wp-content/uploads/2013/04/jessie.jpg" alt="jessie" width="500" height="333" /></p>
<p>Mit einem im wahrsten Sinne des Wortes bewegenden Auftritt er&#246;ffnete <em><strong>Jessi Arrington</strong></em> gestern die 2. TYPO-San-Francisco-Konferenz. Mit ihrem Mann <em>Creighton Mershon</em>, der ihre Pr&#228;sentation steuerte (»My KJ = Keynote Jockey …«), gr&#252;ndete sie vor kurzem das Designb&#252;ro <a href="http://workshoplovesyou.com" target="_blank">Workshop</a>. Beide entstammen der vitalen Design-Keimzelle <a href="http://www.studiomates.com" target="_blank"><em>Studio Mates</em></a> in Brooklyn. Bisher trat Arrington durch ihre Liebe f&#252;r Farbe in Erscheinung (<a href="http://luckysoandso.com" target="_blank">Lucky so and so</a>), oder &#252;bergeschnappte Aktionen wie ihre <a href="http://www.kickstarter.com/projects/1211044888/worlds-largest-rainbow-parade?ref=live" target="_blank">Regenbogen-Parade</a>, die sie &#252;ber Kickstarter finanzierte.</p>
<p>Arrington ist ein Energieb&#252;ndel, und das ist ihr Problem … oder besser gesagt: Man wollte es zu ihrem Problem machen. Ihr wurde w&#228;hrend des Studiums eine Behandlung gegen HDHS (Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivit&#228;tsst&#246;rung) empfohlen. Die k&#246;rperlichen &#220;bungen machte sie mit, die Medikamente nahm sie jedoch nicht ein. »Ich wollte mich der Symptome stellen, und nicht einfach nur Mittel dagegen nehmen.« Arrington brach die Hochschule ab heiratete. Eine TV-Doku-Soap &#252;ber die amerikanische Medizinerin <em>Temple Grandin</em>, die an Autismus leidet, half Arrington dabei zu verstehen, wie ihr »Gehirn tickt«. Sie entdeckte ihre Ich-heit (You-ness) und arbeitet seit dem daran, aus der Schw&#228;che eine St&#228;rke zu machen und diese in das neu gegr&#252;ndete Designb&#252;ro Workshop als Kapital einzubringen.</p>
<p><a href="http://typotalks.com/sanfrancisco/blog/2013/04/11/this-one-goes-to-eleven-by-jessi-arrington/" target="_blank">Mehr &#252;ber Jessi Arringtons Auftritt in San Francisco im TYPO-Blog … </a></p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-122133344" src="http://www.mitschnitt.info/wp-content/uploads/2013/04/donald.jpg" alt="donald" width="500" height="333" /></p>
<p>Gestern Abend zu Gast beim TYPO-Empfang: <strong><em>Donald Ervin Knuth</em></strong>, geboren am 10. Januar 1938 in Milwaukee, Autor des Standardwerks »The Art of Computer Programming« und Urvater des Textsatzsystems TeX. Entwickler wie <em>Raphael Schaad</em> (<em>Flipboard</em>, links im Bild) beten ihn an. Knuth pr&#228;gte den Begriff »literate programming« und damit des Wunsch, Computerprogramme mit derselben Sorgfalt wie einen literarischen Text zu verfassen sowie Quelltext und Softwaredokumentation zu vereinen. F&#252;r sein mehrb&#228;ndiges Werk <em>The Art of Computer Programming</em>, an dem er immer noch arbeitet, schuf er mit <em>TeX</em> und Metafont Computerprogramme, die druckreifen Textsatz erm&#246;glichen und die besonders im mathematisch-akademischen Bereich eingesetzt werden.</p>
<p>Seit 1992 befindet sich Knuth im Ruhestand, um sich ausschlie&#223;lich der Fertigstellung von »The Art of Computer Programming« zu widmen. Seit Februar 2011 liegt Band 4A vor, der sich mit Kombinatorik besch&#228;ftigt. Band 4B und 4C sollen folgen, Band 5 (von sieben geplanten) hofft er bis 2020 fertigzustellen.</p>
<p>Mir begegnete der Name Donald Knuth kurz nach der Gr&#252;ndung von PAGE, 1986, also zu Beginn der Desktop-Publishing-Revolution. Sein Metafont war eine abstrakte Beschreibungssprache zur Definition von vektorisierten Satzschriften, also eine Alternative zu Adobes PostScript-Schriftformaten. Knuth entwickelte auch den zugeh&#246;rigen Interpreter, der den Metafont-Code ausf&#252;hrt und Bitmap-Schriften bestimmter Aufl&#246;sung erzeugte. Zum Einsatz kam die Font-Technologie in Knuths eigenem Schriftsatz-Programm TeX, mit dem er den zweiten Band seines »The Art of Computer Programming« selbst setzte, weil er mit der Qualit&#228;t des Fotosatzes des ersten Bands unzufrieden war. Es war f&#252;r mich daher gestern eine Riesenfreude, ihn 27 Jahre sp&#228;ter pers&#246;nlich kennenzulernen.</p>
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		</item>
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		<title>★ der Woche, »Poster Design«, nur 35,90 14,98 €</title>
		<link>http://www.fontblog.de/der-woche-poster-design-nur-3590-1498-e</link>
		<comments>http://www.fontblog.de/der-woche-poster-design-nur-3590-1498-e#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 09 Apr 2013 09:00:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jürgen Siebert</dc:creator>
				<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.fontblog.de/?p=26867</guid>
		<description><![CDATA[Sucht man die unkonventionellsten Poster-Designer Europas, f&#252;hrt kein Weg an der spanischen Szene vorbei. Die visuellen Gestalterinnen und Gestalter auf der iberischen Halbinsel beherrschen alle Disziplinen der Plakatkunst, vom Kino- und Konzertplakat, &#252;ber die Produktwerbung, bis hin zu Kulturplakaten und Ausstellungsank&#252;ndigungen. Die j&#252;ngste Ausgabe von Màrius Salas Retrospektive zeigt auf 320 farbenpr&#228;chtigen Seiten unter anderem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-26868" title="poster_design" src="http://www.fontblog.de/wp-content/uploads/2013/04/poster_design.jpg" alt="" width="191" height="252" /> Sucht man die unkonventionellsten Poster-Designer Europas, f&#252;hrt kein Weg an der spanischen Szene vorbei. Die visuellen Gestalterinnen und Gestalter auf der iberischen Halbinsel beherrschen alle Disziplinen der Plakatkunst, vom Kino- und Konzertplakat, &#252;ber die Produktwerbung, bis hin zu Kulturplakaten und Ausstellungsank&#252;ndigungen.</p>
<p>Die j&#252;ngste Ausgabe von <em>Màrius Salas</em> Retrospektive zeigt auf 320 farbenpr&#228;chtigen Seiten unter anderem Arbeiten von Astrid Stavro, Bendita Gloria, Bisdixit, Carlitos y Patricia, Cla-Se, David Torrents, Folch Studio, Isidro Ferrer, Mucho, No-Domain, Pornographics, Sm&#228;ll, Soon In Tokio, Two Points und Vasava. Und weil eine neue Auflage im Anmarsch ist, bietet FontShop das Buch f&#252;r nur noch 14,98 € statt 35,90 € an (Preise inkl. MwSt.; so lange Vorrat reicht, versandkostenfrei). <a href="http://www.fontshop.de/Buecher/books_detail.htm?id=290656408085488&amp;first=39977838746166144&amp;second=39976741039298848" target="_blank">Zur Bestellseite …</a></p>
<p>Màrius Sala, Index Book, Gingko Press, 18,5 x 22,5 cm, 320 Seiten, Softcover, Englisch</p>
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		<title>Kopfkino: Chandler, illustriert von Thomas M. M&#252;ller</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Apr 2013 15:12:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jürgen Siebert</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tipp]]></category>

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		<description><![CDATA[So lange Verlage B&#252;cher wie dieses herausbringen, mache ich mir keine Sorgen um die Zukunft des gedruckten Buchs. An Raymond Chandler »Der gro&#223;e Schlaf«, herausgegeben von der Edition B&#252;chergilde, stimmt einfach alles: Es riecht gut, liegt gut in der Hand, ist wunderbar ausgestattet, aufregend bebildert, hervorragend gesetzt … und liefert eine spannende Story. Raymond Chandler, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignright size-full wp-image-26861" title="chandler_book" src="http://www.fontblog.de/wp-content/uploads/2013/04/chandler_book.jpg" alt="" width="250" height="340" /> So lange Verlage B&#252;cher wie dieses herausbringen, mache ich mir keine Sorgen um die Zukunft des gedruckten Buchs. An <a href="https://www.buechergilde.de/detailansicht/items/der-grosse-schlaf_163446.html" target="_blank">Raymond Chandler »Der gro&#223;e Schlaf«</a>, herausgegeben von der Edition B&#252;chergilde, stimmt einfach alles: Es riecht gut, liegt gut in der Hand, ist wunderbar ausgestattet, aufregend bebildert, hervorragend gesetzt … und liefert eine spannende Story. <em>Raymond Chandler</em>, dessen 125. Geburtstag in wenigen Wochen gefeiert wird, gilt als der Pionier der »hardboiled detective fiction«. Sein erster Roman »The Big Sleep« machte ihn weltweit bekannt. Mit diesem schuf er die Figur des Detektivs <em>Philip Marlowe</em>, dessen Darstellung durch <em>Humphrey Bogart</em> im gleichnamigen Film ihm f&#252;r immer ein Gesicht gegeben hat.</p>
<p>Der Verlag B&#252;chergilde, die Herstellungsleiterin <em>Cosima Schneider</em> und der Illustrator <em>Thomas M. M&#252;ller</em> ziehen alle Register, um den Leser in eine Art Kinosessel zu versetzen. Weil die Hauptfigur Philip Marlowe raucht wie ein Schlot, w&#228;hlten sie als Vorsatz ein Silberpapier, wie man es aus Zigarettenschachteln kennt. Schneider: »Ich wollte ein Papier, das etwas rauer ist und nicht so stark gl&#228;nzt. Und es darf auch Gebrauchsspuren bekommen. Nun wird dieses Papier extra f&#252;r uns hergestellt.«</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-26863" title="chandler_doppel" src="http://www.fontblog.de/wp-content/uploads/2013/04/chandler_doppel1.jpg" alt="" width="500" height="362" /></p>
<p>Die 20 Illustrationen von M&#252;ller sind so konzipiert, als w&#228;re man der Regisseur eines Kamera-Gegenschnitts: Die rechte Seite zeigt einen Raum, nach dem Umbl&#228;ttern sieht der Leser die andere Seite des Raumes. Dies war eine Idee Thomas M&#252;llers, und die Herstellungsleiterin fand sie sofort gro&#223;artig. Die Illustrationen sind &#252;brigens mit Pinsel gezeichnet und am Computer koloriert. Anschie&#223;end hat M&#252;ller die Abbildungen auf gestrichenem Papier proofen lassen. Da das Buch jedoch auf offenem Werkdruck-Papier gedruckt ist, lie&#223; man die Abbildungen mit einer seidenmatten Lackschicht &#252;berziehen, so dass sie im Buch genauso speckig r&#252;berkommen wie im Atelier.</p>
<p>Thomas M. M&#252;ller, 1966 in Gera geboren, studierte an der Hochschule f&#252;r Grafik und Buchkunst in Leipzig und an der Kantonalen Schule f&#252;r Gestaltung in Luzern. Heute lebt und arbeitet er in Leipzig. &#220;ber seine Arbeit f&#252;r das Chandler-Buch sagt er: »Die Illustrationen schie&#223;en wie Billardkugeln zwischen dem Text umher. Sie sind ein bisschen fl&#252;chtig, nicht immer bietet sich der Blick vom Logenplatz aufs Geschehen. Sie sind Begleitmusik: manchmal bereichernd, manchmal st&#246;rend. Sie machen Appetit, aber nicht satt.« F&#252;r die B&#252;chergilde hat M&#252;ller die »Der Hardrock-Himmel« von T. C. Boyle sowie »Ein Ablehnungsbescheid und die Folgen« von Charles Bukowski illustriert, sowie mehrere Einb&#228;nde, Umschl&#228;ge und Vorsatzpapiere.</p>
<p>Als Leseschrift dient die wunderbar rauhe <a href="http://www.fontshop.com/fonts/singles/monotype/poliphilus_pro_regular/" target="_blank">Poliphilus</a> von Monotype, Auszeichnungsschrift ist die <a href="http://www.fontshop.com/fontlist/super_families/ff_din/" target="_blank">DIN</a>. Dazu Cosima Schneider: »Es war von Anfang an klar, dass die Leseschrift nicht gerade und sauber sein, sondern ein bisschen abgegriffen wirken sollte. Ich habe schlie&#223;lich eine Schrift gefunden, die aussieht wie eine klassische Antiqua, aber kleinere Unregelm&#228;&#223;igkeiten aufweist. Man kann sie sehr gut lesen, aber man merkt auch, dass sie ein paar dickere Stellen hat.«</p>
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		<title>Tod der Handschrift? Von wegen &#8230; !</title>
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		<pubDate>Fri, 05 Apr 2013 17:27:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jürgen Siebert</dc:creator>
				<category><![CDATA[Designdiskurs]]></category>

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		<description><![CDATA[Gasteditorial von Jochen Gros Als Designer und Designtheoretiker reflektiert Jochen Gros seit 1974 verschiedene Entwicklungen der »Do-it-Yoruself«-Kultur, zun&#228;chst im Rahmen der Des-In-Gruppe mit selbst gebauten M&#246;beln aus Abfallmaterialien. Seit 1994 als Gr&#252;nder des C-Labors und Initiator von Newcraft mit Enw&#252;rfen f&#252;r die handwerkliche Fertigung durch computergesteuerte Maschinen, und seit dem Ausscheiden aus der HfG Offenbach [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: right;"><em>Gasteditorial von Jochen Gros</em></p>
<p><em>Als Designer und Designtheoretiker reflektiert <strong>Jochen Gros</strong> seit 1974 verschiedene Entwicklungen der »Do-it-Yoruself«-Kultur, zun&#228;chst im Rahmen der Des-In-Gruppe mit selbst gebauten M&#246;beln aus Abfallmaterialien. Seit 1994 als Gr&#252;nder des C-Labors und Initiator von Newcraft mit Enw&#252;rfen f&#252;r die handwerkliche Fertigung durch computergesteuerte Maschinen, und seit dem Ausscheiden aus der HfG Offenbach 2004 nicht nur mit Icons im Stil von Handschrift, sondern nun auch mit dem Versuch einer digitalen Reanimation von Handschrift, d. h. einem alten grafischen Inbegriff des Selbermachens.</em></p>
<p><em>Prof. Gros ist Autor verschiedener B&#252;cher und ver&#246;ffentlicht seit 1976 in Fachzeitschriften wie form, Arch+, Domus etc. Auch im Fontblog meldet er <a href="http://www.fontblog.de/?s=%22Jochen+Gros%22" target="_blank">nicht zum ersten Mal zu Wort</a>.</em></p>
<p style="text-align: center;"> . . .</p>
<p>»Das Verschwinden der Handschrift im digitalen Zeitalter« wird vielfach beklagt, oder einfach hingenommen. Tats&#228;chlich k&#252;ndigte schon das iPad eine Trendwende an. Seitdem k&#246;nnen wir auf Touchscreens nicht nur zeichnen, sondern im gleichen Zug auch eigenh&#228;ndig schreiben. Und jede Nachricht, die wir auf diese Weise formulieren, ist auch als E-Mail zu versenden – so einfach wie bisher und wom&#246;glich sogar allt&#228;glich.</p>
<p><strong>Bisher galt:</strong></p>
<ul>
<li>Der Bedeutungsverlust der Handschrift beginnt mit dem Buchdruck</li>
<li>infolge der Schreibmaschine verschwindet das Schreiber-Handwerk aus dem B&#252;ro und</li>
<li>preiswerte Computer plus Tastatur verallgemeinern die Maschinenschrift bis hin zur Liebes-Mail und Trennungs-SMS.</li>
</ul>
<p>Aber noch immer verwenden wir den Computer wie eine bessere Schreibmaschine, also mit einer Tastatur, und sei es einer virtuellen. Der Fortschritt besteht also weniger in einer grunds&#228;tzlich neuen Schreibweise, als darin, dass gro&#223;e und kleine Tastaturen inzwischen fast jedem in allen Lebenslagen so einfach zur Hand sind. <em>Ute Mings</em> bemerkt: »Sp&#228;testens ab der Pubert&#228;t brauchen die Besitzer von digitalen Apparaten kaum noch mit der Hand zu schreiben.«(1)</p>
<p>Auch <em>Peter Praschl</em> h&#228;lt die aktuelle Diskussion zur Einf&#252;hrung der »vereinfachten Grundschrift« bereits f&#252;r &#252;berholt: »Das Groteske an dieser Debatte, bei der es wie so oft in Bildungs- und Erziehungsfragen um alles oder nichts zu gehen scheint: Beide Positionen stehen auf v&#246;llig verlorenem Posten. Denn gleichg&#252;ltig, welche Schreibschrift man deutschen Sch&#252;lern beibringt – sie werden sie in ihrem sp&#228;teren Leben kaum je verwenden.«(2)</p>
<p>Doch genau das steht inzwischen schon wieder in Frage.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-26849" title="Weekend … aufgeschnappt an der Tafel im FontShop-Konferenzraum; Sch&#246;pfer (noch) unbekannt" src="http://www.fontblog.de/wp-content/uploads/2013/04/wekend.jpg" alt="" width="500" height="225" /></p>
<p><strong>Neu ist</strong>: Nach dem Aufkommen von Tablet-PCs und Smartphones k&#246;nnen wir Handschrift nicht mehr nur als Verlierer, sondern auch als Gewinner der digitalen Technologie betrachten. Mit geeigneten Apps jedenfalls erweisen sich diese Apparate nicht l&#228;nger als Bremse, sondern vielmehr als Ansporn zum allt&#228;glichen Gebrauch von Handschrift.</p>
<p>Gleichzeitig verliert die Tastatur an Bedeutung. Einerseits indem sie auf dem Touchscreen nur noch ein mechanisches Ger&#228;t abbildet, das als solches besser funktioniert, und andererseits in Folge neuer, alternativer Eingabeverfahren f&#252;r die Digitalisierung von Sprache und Schrift.</p>
<p>Zwar wird die Tastatur – im Gegensatz zur Maus, die sich auf dem iPad durch Fingerzeige er&#252;brigt – auch weiterhin eine wichtige Rolle spielen, vor allem im B&#252;ro. Doch ihre virtuell verminderte Brauchbarkeit mindert auch die Brauchbarkeit der Maschinenschrift und in der Finger- oder Stifteingabe entwickelt sich erstmals eine auch f&#252;r Handschrift geeignete Alternative.</p>
<p>Wirklich zu reanimieren ist Handschrift aber nur, wenn wir mit dem Finger oder Stift auch E-Mails schreiben.</p>
<p>Doch wer wei&#223; heute schon, ob die gro&#223;en E-Mail Clients wie Outlook, GMail, Thunderbird oder iMail jemals eigenh&#228;ndige Schreibschrift erm&#246;glichen? Macht nichts! Denn so wie es aussieht, werden wir unsere Mails ohnehin immer &#246;fter mit ganz anderen Programmen verfassen: mit Apps, die auf eine breite Palette individueller Interessen eingehen, die verschiedene Schwerpunkte auspr&#228;gen, und die, ganz nebenbei, auch Mails exportieren.</p>
<p>Diese Drift von der E-Mail zur AppMail zeigt sich unter anderem in einer geradezu explodierenden Anzahl und Vielfalt grafischer Programme. Diese Programme bezeichnen sich zwar nach ihrem jeweiligen Schwerpunkt als Notepad-, Foto- oder Sketchbook-App, doch mit allen k&#246;nnen wir auch Handschrift aufzeichnen und den Text – wahlweise zusammen mit Fotos und Zeichnungen – als E-Mail versenden bzw. auf Facebook, Twitter usw. ver&#246;ffentlichen.</p>
<p>Wer also digitales Schreibzeug sucht, findet immer auch virtuelle Farbt&#246;pfe, Buntstifte, Pinsel etc. und umgekehrt. Mit anderen Worten: Handschrift und Illustration beg&#252;nstigen sich wechselseitig. Und damit begr&#252;ndet, erm&#246;glicht, verursacht die digitale Technologie nicht nur eine graphologische, sondern vielmehr eine »grafische Wende« im Sinn von Grafik als »be-/schreibende Kunst«. (Wikipedia)</p>
<p>Die folgenden Beispiele konkretisieren nun einige der technischen und gestalterischen M&#246;glichkeiten dieser »grafischen Wende« – wenn auch nur in fast verlernter Handschrift.</p>
<p><strong>Notepads: </strong>Am einfachsten betrachten wir <em>AppMail</em> wie einen Notizzettel. Nur wird die Nachricht dann nicht auf Papier gekritzelt und an den K&#252;hlschrank geheftet, sondern mit dem Finger oder Stift auf virtuelles Papier geschrieben und als Mail exportiert.</p>
<p>Hierzu empfehlen sich so einfache und kinderleicht zu bedienende Apps, wie <em>Bamboo Paper</em> und <em>SketchTime</em>.</p>
<p>Wer allerdings l&#228;ngere Texte oder ausf&#252;hrlichere Mails mit der Hand schreiben m&#246;chte, ben&#246;tigt eine Art Lupe, mit der man vergr&#246;&#223;ert schreiben und die Schrift verkleinert darstellen kann. Das funktioniert, beispielsweise mit <em>Jotter</em> oder <em>UPAD</em>, schon nach kurzer Zeit recht flott.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-26828" title="Bamboo_Paper" src="http://www.fontblog.de/wp-content/uploads/2013/04/Bamboo_Paper.jpg" alt="" width="500" height="375" /></p>
<p><em>Post-it f&#252;rs Internet: Bamboo Paper ist so einfach zu beschreiben wie ein Notizzettel</em></p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-26829" title="jotter" src="http://www.fontblog.de/wp-content/uploads/2013/04/jotter.jpg" alt="" width="500" height="375" /></p>
<p><em>So kommt Handschrift ins Internet: Mit Jotter kann man direkt loslegen, so flott wie auf Papier und so lange man mag</em></p>
<p><strong>Notebooks: </strong>Zu dieser Kategorie geh&#246;ren &#252;berwiegend komplexere Apps, die aber alle auch grafische Tools enthalten und Handschrift erm&#246;glichen. Verwendet werden digitale Notebooks vor allem in der Schule und Universit&#228;t, aber auch im Beruf lassen sich damit z.B. Protokolle oder Memos aufzeichnen und geradezu ideal eignen sie sich f&#252;r illustrierte Tageb&#252;cher.</p>
<p>Wer nun aber sein Notebook ohnehin tagt&#228;glich verwendet, f&#252;r den liegt es auch auf der Hand, damit gelegentlich eine Mail zu verfassen und den Text, so gut es geht, zu illustrieren. Empfehlenswert sind hier u.a. <em>neu.Notes+</em> und <em>Noteshelf</em>.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-26830" title="noteshelf" src="http://www.fontblog.de/wp-content/uploads/2013/04/noteshelf.jpg" alt="" width="500" height="375" /></p>
<p><em>Noteshelf ist nicht nur ein Multimedia-Schulheft oder -Tagebuch, alle Erzeugnisse lassen sich direkt als Mail senden</em></p>
<p><strong>Foto-Apps: </strong>Vermutlich konzentriert sich heute schon ein Gro&#223;teil pers&#246;nlicher Mails, Tweets etc. auf eigene Fotos. Texte wirken dabei schon fast wie Attachments.</p>
<p>Und nun bieten Foto-Apps u.a. die M&#246;glichkeit, den Text direkt in die Bilder hineinzuschreiben – auch mit der Hand. F&#252;r den Anfang eignet sich hierzu insbesondere <em>A+Signature.</em></p>
<p>Eine umfangreiche Bildbearbeitung mit erfreulich einfacher Handhabung bietet vor allem <em>Photoshop Touch</em>. Stifte oder Pinsel zum Schreiben und Illustrieren geh&#246;ren auch hier zum Programm. Weitere Skizzen sind aus anderen Apps, wie <em>Zen Brush</em>, zu importieren und auf verschiedenen Ebenen abzuspeichern.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-26832" title="A_Signature" src="http://www.fontblog.de/wp-content/uploads/2013/04/A_Signature.jpg" alt="" width="500" height="325" /></p>
<p><em>Fotogr&#252;&#223;e geh&#246;ren heute zu den h&#228;ufigsten Mails und Posts … mit A+Signature werden sie noch pers&#246;nlicher</em></p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-26833" title="photoshop_touch" src="http://www.fontblog.de/wp-content/uploads/2013/04/photoshop_touch.jpg" alt="" width="500" height="350" /></p>
<p><em>Auch Photoshop Touch exportiert alles als Mail, Tweet etc.</em></p>
<p><strong>Sketchbooks: </strong>Virtuelle Skizzenb&#252;cher enthalten zwar in erster Linie k&#252;nstlerische Werkzeuge zum Zeichnen und Malen, tats&#228;chlich aber k&#246;nnten diese Apps sogar eine R&#252;ckkehr zur Sch&#246;nschrift in die Wege leiten, in etwa so wie <em>Zen Brush</em>, ein App f&#252;r japanische und chinesische Kalligrafie.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-26840" title="zenbrush" src="http://www.fontblog.de/wp-content/uploads/2013/04/zenbrush.jpg" alt="" width="500" height="225" /></p>
<p><em>Wer heute »Handschrift« sagt, sollte digitale Kalligrafie mit einschlie&#223;en: So wie Zen Brush auf japanische Kalligrafie abhebt.</em></p>
<p>Sicher, bei uns w&#228;re digitale Kalligrafie erst einmal erneut und wohl auch in erneuten Formen zu kultivieren. Am besten mit druckempfindlichen Stiften, wie <em>Jot Touch</em> und <em>Pogo Connect</em>, die den Duktus virtueller Pinsel- oder Federstriche schon recht gut abbilden.</p>
<p>Zu den einfachsten Apps mit ann&#228;hernd k&#252;nstlerischem Anspruch geh&#246;rt <em>Paper 53</em>. In der Szene gilt das Programm als cool, sein Leistungsumfang l&#228;sst aber noch zu w&#252;nschen &#252;brig.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-26834" title="paper53" src="http://www.fontblog.de/wp-content/uploads/2013/04/paper53.jpg" alt="" width="500" height="350" /></p>
<p><em>Handgeschriebene Einladungen sind stets etwas besonderes … mit Paper 53 wirken sie sogar ohne Sch&#246;nschrift schon cool</em></p>
<p>Nahezu professionelle Werkzeuge bieten u.a. <em>Procreate</em> und <em>ArtStudio</em>. Doch nun gilt es, auch das Design der Illustrationen weiterzuentwickeln, d.h. den Text nicht nur mit Strichgesichtern zu emotionalisieren, sondern vielmehr mit visuellen Begriffen zu konnotieren.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-26842" title="procreate_neu" src="http://www.fontblog.de/wp-content/uploads/2013/04/procreate_neu.jpg" alt="" width="500" height="375" /></p>
<p><em>Procreate bietet alle M&#246;glichkeiten der Vektorgrafik,auch zum Schreiben mit der Hand und zum eigenh&#228;ndigen »Einschreiben« linearer Illustrationen</em></p>
<p><strong>Nach der Wende?</strong> Eigentlich w&#228;re jetzt auch dem Grundschuldidaktiker Hans Br&#252;gelmann zuzustimmen, der meint: »Die Argumente f&#252;r die Schreibschrift sind fast immer &#228;sthetischer Natur. Wer in Zukunft Sch&#246;nschrift lernen will, kann das im Kunstunterricht tun.«(3)</p>
<p>Doch w&#228;hrend Br&#252;gelmann damit bereits der Abschaffung des Schreibschriftunterrichts das Wort redet, k&#246;nnte der Kunstunterricht ihn heute schon wieder verst&#228;rkt einfordern, um Handschrift zusammen mit den neuen, digitalen Illustrationsformen weiter zu schulen. Warum nicht nach dem Motto: Schreiben hilft denken, illustrieren hilft einsehen, und am besten ist beides zugleich.</p>
<p>So gesehen wirkt die grafische Wende aber nicht nur als sinnvolle Einheit von Handschrift und Illustration, zu pr&#252;fen ist jetzt auch, welche Form von Handschrift in Mails, Notebooks usw. am besten ankommt und wie digitale Illustrationen den Text m&#246;glichst einsichtig visualisieren, d.h. emotionalisieren und konnotieren.</p>
<p>Das beginnt mit dem Bearbeiten und Einf&#252;gen von Fotos, d.h. mit einer Form von Illustration, die inzwischen kaum mehr jemanden technisch, zeitlich, oder finanziell &#252;berfordert. F&#252;r eigenh&#228;ndige Skizzen allerdings ben&#246;tigen wir wohl erst einmal grundlegend neue gestalterische Impulse, Beispiele, Vorbilder und am Ende wom&#246;glich, mit der Kalligrafie vergleichbare Schulung.</p>
<p>Auszugehen w&#228;re hier z.B. von Emoticons und Smileys – wie von einer Avantgarde der digitalen Illustration.<br />
Nun allerdings gilt es, diese Figuren im Kontext der »grafischen Wende« gewisserma&#223;en in Handschrift zu &#252;bersetzen, d.h. so zu gestalten, dass sie mit einer durchgezogenen Linie zu zeichnen und wie Buchstaben von jedem nachzuzeichnen sind..</p>
<p>Vor allem aber sollten wir die Smileys jetzt nicht mehr nur als Strichgesichter betrachten, sondern buchst&#228;blich verk&#246;rpern, sozusagen als Smileyman und Smileywoman mit Hand und Fu&#223; zum Ausdruck von Geb&#228;rden und mit einem kompletten K&#246;rper, zur Darstellung von Sex oder Kleidung. Und wenn dann noch gleicherma&#223;en linear gezeichnete Tiere, Pflanzen und Gegenst&#228;nde hinzu kommen, dann erweitert sich die K&#246;rpersprache schon fast zu einer elementaren Bildersprache im Stil von Handschrift – bestens geeignet, nicht zuletzt um einzelne W&#246;rter eigenh&#228;ndig zu illustrieren und gelegentlich zu ersetzen. (4)</p>
<p>Offen bleibt hier allerdings die Frage, wie weit wir tats&#228;chlich schon bereit sind, unsere Mails nicht nur mit Buchstaben, sondern auch mit digitalen Farben, Pinseln und Stiften zu formulieren. Und trotzdem gilt: Nur im Zusammenspiel von Handschrift und Illustration gewinnt die grafische Wende ihre sinnvollste, bedeutsamste und sicher auch reizvollste Perspektive: eine Art Renaissance der illustrierten Schrift.</p>
<p>Folgt man dieser Vision, dann werden k&#252;nftige Apps aber auch noch Bilder-Fonts (nach chinesischem Muster) verwenden und damit zugleich professionell gestaltete Illustrationen allgemein zur Verf&#252;gung stellen (5). So etwas funktioniert per Tastatur, d.h. mit der alphabetischen Bezeichnung einer Zeichnung, &#252;ber ein Men&#252;, oder mit Handskizzen, die sich automatisch in die entsprechenden Figuren aus einem Bilder-Font verwandeln.</p>
<p>Vermutlich aber lassen sich viele Illustrationen am Ende sogar sprachgesteuert in die Zeile einschreiben.</p>
<p>Pst: Handschrift und visuelle Begriffe entgehen vorl&#228;ufig noch der Zensur.</p>
<p>––––––––––––––––––––––––––––</p>
<p>(1) Ute Mings: Verschwindet die Handschrift? &gt; Bayern2 &gt; Kulturjournal 25.09.2012</p>
<p>(2) Peter Praschl: Das Ende der Handschrift? &gt; SZ-Magazin 15.02.2912</p>
<p>(3) Hans Br&#252;gelmann in einem Beitrag von Julia Koch: Lernforscher und Lehrer fordern die Abschaffung des Schreibschriftunterrichts &gt; Der Spiegel 03.01.2011</p>
<p>(4) Jochen Gros: AppMail Emoticons – Draw-it-yourself Icons in the style of handwriting, Apple iBookstore 2012</p>
<p>(5) Jochen Gros: Pictoperanto – Pictograms, Icons, Pictorial Fonts (Deutsch/Englisch), BoD 2011</p>
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		</item>
		<item>
		<title>★ der Woche, »I Heart Design«, nur 39,90 14,98 €</title>
		<link>http://www.fontblog.de/der-woche-i-heart-design-nur-3990-1498e</link>
		<comments>http://www.fontblog.de/der-woche-i-heart-design-nur-3990-1498e#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 03 Apr 2013 13:34:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jürgen Siebert</dc:creator>
				<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.fontblog.de/?p=26816</guid>
		<description><![CDATA[Die letzten 28 Exemplare, auch beim Verlag ist das Buch vergriffen: »I Heart Design«, herausgegeben von Steven Heller, ist eine Zusammenstellung von 80 Lieblingswerken,  ausgew&#228;hlt von 80 prominenten Grafikdesignern, Typografen, Hochschullehrern, Autoren und Designkennern. Sie alle haben Vorlieben und Vorurteile: Modern gegen post-modern, Sans gegen Serif, dekorativ gegen reduziert … Aber sie w&#228;ren heute keine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignright size-full wp-image-26817" title="iheartdesign" src="http://www.fontblog.de/wp-content/uploads/2013/04/iheartdesign.png" alt="" width="159" height="199" /> Die letzten 28 Exemplare, auch beim Verlag ist das Buch vergriffen: »I Heart Design«, herausgegeben von<em> Steven Heller</em>, ist eine Zusammenstellung von 80 Lieblingswerken,  ausgew&#228;hlt von 80 prominenten Grafikdesignern, Typografen, Hochschullehrern, Autoren und Designkennern. Sie alle haben Vorlieben und Vorurteile: Modern gegen post-modern, Sans gegen Serif, dekorativ gegen reduziert … Aber sie w&#228;ren heute keine wegweisenden Stimmen, wenn sie nicht irgend etwas im Designs hemmungslos lieben w&#252;rden. Das Objekt ihrer Liebe kann unterschiedlicher Art sein, vom Buch &#252;ber ein M&#246;belst&#252;ck bis hin zu einem Buchstaben. Und so treten unter anderem auf: das weltber&#252;hmte CBS-Auge, die unvergessene Kodak-Identit&#228;t, die Coca-Cola-Flasche, das Sticky-Fingers-Albumcover der Rolling Stones, die Schrift Banco, das Pininfarina-Magazin, der Superman-Filmvorspann, und viele mehr …</p>
<p>FontShop hat die letzten Exemplare dieses zeitlosen Buchs erworben und bietet es f&#252;r nur 14,98 € an (statt fr&#252;her 39,90 €). <a href="http://www.fontshop.de/Buecher/books_detail.htm?id=290656349665488&amp;first=39977838746166144&amp;second=39976741039298848" target="_blank">Hier bestellen …</a></p>
<p>Wer noch mehr Argumente f&#252;r die Kaufentscheidung ben&#246;tigt:</p>
<p><iframe style="border: 0px;" src="http://books.google.de/books?id=64CW2LkAqHwC&amp;lpg=PP1&amp;hl=de&amp;pg=PA8&amp;output=embed" frameborder="0" scrolling="no" width="500" height="500"></iframe></p>
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