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	<title>Kommentare zu: Die Zukunft des Designers, aus Sicht der SPD</title>
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	<description>TÃ¤glich News und Meinungen aus der Grafikszene</description>
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		<title>Von: HD Schellnack</title>
		<link>http://www.fontblog.de/die-zukunft-des-designes-aus-sicht-der-spd/comment-page-1#comment-108729</link>
		<dc:creator>HD Schellnack</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 19 Apr 2009 15:32:11 +0000</pubDate>
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		<description>&gt;Ein Tante-Emma-Laden, eine B&#228;ckerei oder anderes in der &gt;Gr&#246;&#223;enordnung brauchen kein Signet
Amen.Ich hab mal einen Kunden-in-Spe fast aus der Fassung mit diesem Statement gebracht :-D</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&gt;Ein Tante-Emma-Laden, eine B&#228;ckerei oder anderes in der &gt;Gr&#246;&#223;enordnung brauchen kein Signet<br />
Amen.Ich hab mal einen Kunden-in-Spe fast aus der Fassung mit diesem Statement gebracht :-D</p>
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		<title>Von: Medienfuzzi</title>
		<link>http://www.fontblog.de/die-zukunft-des-designes-aus-sicht-der-spd/comment-page-1#comment-108726</link>
		<dc:creator>Medienfuzzi</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 19 Apr 2009 14:26:51 +0000</pubDate>
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		<description>So, jetzt habe ich nach einer langen Zeit mal wieder hier reingeschaut und war sehr &#252;berrascht &#252;ber die L&#228;nge und Qualit&#228;t der eingegangen Kommentare. Ich m&#246;chte aber noch kurz auf einen anderen Aspekt eingehen:

Ein Tante-Emma-Laden, eine B&#228;ckerei oder anderes in der Gr&#246;&#223;enordnung brauchen kein Signet und erst recht keinen Werbeauftritt. Egal, ob das toll aussieht oder (wie in den meisten F&#228;llen) deplatziert wirkt, es ist einfach nicht sinnvoll. Wer soll durch ein Logo f&#252;r einen Tante-Emma-Laden begeistert werden? Wen interessiert es, wenn der B&#228;cker um die Ecke eine eigenen Webauftritt startet?? Richtig, niemanden!! Solchen Leuten sollte man so etwas nicht einreden, auch wenn einem dadurch zwanzig Euro durch die Lappen gehen.

Genauso sehe ich das mit dem Logo f&#252;r Herrn Steinmeier. Was soll mit dem Ding ausgedr&#252;ckt werden? Wer wird damit &#252;berzeugt SPD zu w&#228;hlen? Zeigt das Logo auch nur einen einzigen Aspekt der Sozialdemokratie?? Wenn ich das meinem alten Gestaltung-Lehrer gebe kommt zu dem Rot des Kreisel-Dings noch einiges an roten Anmerkungen und Missbilligungen hinzu. Jeder Mediengestalter im zweiten Lehrjahr kann das besser.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>So, jetzt habe ich nach einer langen Zeit mal wieder hier reingeschaut und war sehr &#252;berrascht &#252;ber die L&#228;nge und Qualit&#228;t der eingegangen Kommentare. Ich m&#246;chte aber noch kurz auf einen anderen Aspekt eingehen:</p>
<p>Ein Tante-Emma-Laden, eine B&#228;ckerei oder anderes in der Gr&#246;&#223;enordnung brauchen kein Signet und erst recht keinen Werbeauftritt. Egal, ob das toll aussieht oder (wie in den meisten F&#228;llen) deplatziert wirkt, es ist einfach nicht sinnvoll. Wer soll durch ein Logo f&#252;r einen Tante-Emma-Laden begeistert werden? Wen interessiert es, wenn der B&#228;cker um die Ecke eine eigenen Webauftritt startet?? Richtig, niemanden!! Solchen Leuten sollte man so etwas nicht einreden, auch wenn einem dadurch zwanzig Euro durch die Lappen gehen.</p>
<p>Genauso sehe ich das mit dem Logo f&#252;r Herrn Steinmeier. Was soll mit dem Ding ausgedr&#252;ckt werden? Wer wird damit &#252;berzeugt SPD zu w&#228;hlen? Zeigt das Logo auch nur einen einzigen Aspekt der Sozialdemokratie?? Wenn ich das meinem alten Gestaltung-Lehrer gebe kommt zu dem Rot des Kreisel-Dings noch einiges an roten Anmerkungen und Missbilligungen hinzu. Jeder Mediengestalter im zweiten Lehrjahr kann das besser.</p>
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	<item>
		<title>Von: Christophe Stoll</title>
		<link>http://www.fontblog.de/die-zukunft-des-designes-aus-sicht-der-spd/comment-page-1#comment-108568</link>
		<dc:creator>Christophe Stoll</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Apr 2009 16:23:02 +0000</pubDate>
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		<description>Es gibt jetzt einen Artikel von Garrick Schmitt (Razorfish) mit dem Titel &quot;Can Creativity Be Crowdsourced?&quot; dr&#252;ben bei AdvertisingAge.

&lt;blockquote&gt;The way crowdsourcing works is relatively straightforward: It&#039;s the online distribution of certain tasks to crowds of experts and enthusiasts. But the affect of crowdsourcing on agencies as well as on the creative process itself is just starting to be felt.&lt;/blockquote&gt;

http://adage.com/digitalnext/post?article_id=136019</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt jetzt einen Artikel von Garrick Schmitt (Razorfish) mit dem Titel &#8220;Can Creativity Be Crowdsourced?&#8221; dr&#252;ben bei AdvertisingAge.</p>
<blockquote><p>The way crowdsourcing works is relatively straightforward: It&#8217;s the online distribution of certain tasks to crowds of experts and enthusiasts. But the affect of crowdsourcing on agencies as well as on the creative process itself is just starting to be felt.</p></blockquote>
<p><a href="http://adage.com/digitalnext/post?article_id=136019" rel="nofollow">http://adage.com/digitalnext/post?article_id=136019</a></p>
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	<item>
		<title>Von: Joe</title>
		<link>http://www.fontblog.de/die-zukunft-des-designes-aus-sicht-der-spd/comment-page-1#comment-108382</link>
		<dc:creator>Joe</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Apr 2009 09:38:45 +0000</pubDate>
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		<description>Ich arbeite wenn ich Zeit und Lust habe an Projekten bei http://www.designenlassen.de mit und kann die Abneigung einiger Leute nicht nachvollziehen. Solche Plattformen verdr&#228;ngen doch keine Agenturen, sondern erschlie&#223;en neue Zielgruppen. Das Startup oder der Tante-Emma-Laden von nebenan h&#228;tte doch niemals eine Agentur beauftragt. Durch Plattformen wie designenlassen.de bekommen aber auch solche kleinen Firmen ein vern&#252;nftiges Logo, Website etc.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich arbeite wenn ich Zeit und Lust habe an Projekten bei <a href="http://www.designenlassen.de" rel="nofollow">http://www.designenlassen.de</a> mit und kann die Abneigung einiger Leute nicht nachvollziehen. Solche Plattformen verdr&#228;ngen doch keine Agenturen, sondern erschlie&#223;en neue Zielgruppen. Das Startup oder der Tante-Emma-Laden von nebenan h&#228;tte doch niemals eine Agentur beauftragt. Durch Plattformen wie designenlassen.de bekommen aber auch solche kleinen Firmen ein vern&#252;nftiges Logo, Website etc.</p>
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		<title>Von: JÃ¼rgen</title>
		<link>http://www.fontblog.de/die-zukunft-des-designes-aus-sicht-der-spd/comment-page-1#comment-108272</link>
		<dc:creator>JÃ¼rgen</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 12 Apr 2009 18:38:26 +0000</pubDate>
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		<description>Schade, Marc. Leider denken rund 4000 Leser &#228;hnlich wie Du. Was soll ich da machen? Ich halte es mit der Formel: Wer nichts sagt (schreibt), stimmt zu.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Schade, Marc. Leider denken rund 4000 Leser &#228;hnlich wie Du. Was soll ich da machen? Ich halte es mit der Formel: Wer nichts sagt (schreibt), stimmt zu.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Marc</title>
		<link>http://www.fontblog.de/die-zukunft-des-designes-aus-sicht-der-spd/comment-page-1#comment-108269</link>
		<dc:creator>Marc</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 12 Apr 2009 17:54:13 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.fontblog.de/?p=4145#comment-108269</guid>
		<description>Leider hast auch du, J&#252;rgen, in der Vergangenheit zuweilen kritische Kommentatoren der Meute zum Fra&#223; vorgeworfen, anstatt moderierend (damit meine ich &quot;m&#228;&#223;igend&quot;, nicht &quot;l&#246;schend&quot;) einzugreifen.

Darum schreibe ich hier auch gerade erst meinen dritten oder vierten Kommentar. Ohne mich sachlich weit aus dem Fenster zu lehnen (denn eine Meinung zum Thema habe ich auch, Meinungen sind halt wie Arschl&#246;scher, jeder hat eins).

Ich halte mich raus und &#228;u&#223;ere mich nur zu &quot;farblosen&quot; Themen, die keinen Zoff verursachen.

Eigentlich ist das hier ja fast nur noch eine HD-Vroni-J&#252;rgen-Sache, was tats&#228;chliche l&#228;ngere Meinungs&#228;u&#223;erungen angeht. Und das finde ich schade. Aber mithelfen, das zu &#228;ndern (durch eigene Kommentare) werde ich dann doch nicht.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Leider hast auch du, J&#252;rgen, in der Vergangenheit zuweilen kritische Kommentatoren der Meute zum Fra&#223; vorgeworfen, anstatt moderierend (damit meine ich &#8220;m&#228;&#223;igend&#8221;, nicht &#8220;l&#246;schend&#8221;) einzugreifen.</p>
<p>Darum schreibe ich hier auch gerade erst meinen dritten oder vierten Kommentar. Ohne mich sachlich weit aus dem Fenster zu lehnen (denn eine Meinung zum Thema habe ich auch, Meinungen sind halt wie Arschl&#246;scher, jeder hat eins).</p>
<p>Ich halte mich raus und &#228;u&#223;ere mich nur zu &#8220;farblosen&#8221; Themen, die keinen Zoff verursachen.</p>
<p>Eigentlich ist das hier ja fast nur noch eine HD-Vroni-J&#252;rgen-Sache, was tats&#228;chliche l&#228;ngere Meinungs&#228;u&#223;erungen angeht. Und das finde ich schade. Aber mithelfen, das zu &#228;ndern (durch eigene Kommentare) werde ich dann doch nicht.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Vroni</title>
		<link>http://www.fontblog.de/die-zukunft-des-designes-aus-sicht-der-spd/comment-page-1#comment-108194</link>
		<dc:creator>Vroni</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 11 Apr 2009 17:56:54 +0000</pubDate>
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		<description>WEr ist Anjatanja.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>WEr ist Anjatanja.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Tanja Szelibisk</title>
		<link>http://www.fontblog.de/die-zukunft-des-designes-aus-sicht-der-spd/comment-page-1#comment-108193</link>
		<dc:creator>Tanja Szelibisk</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 11 Apr 2009 17:53:51 +0000</pubDate>
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		<description>@w.lindau Sie haben v&#246;llig Recht, letztlich entscheidet jeder f&#252;r sich selbst. 

@j&#252;rgen Da stimme ich Dir zu. Die Qualit&#228;t der Diskussion bleibt hier leider auf der Strecke Dank einiger weniger. Dabei war dies eine Steilvorlage, um das Thema einmal gr&#252;ndlich von unterschiedlichen Seiten zu beleuchten und f&#252;r die Zukunft als differenzierter Referenzdiskurs zu dienen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@w.lindau Sie haben v&#246;llig Recht, letztlich entscheidet jeder f&#252;r sich selbst. </p>
<p>@j&#252;rgen Da stimme ich Dir zu. Die Qualit&#228;t der Diskussion bleibt hier leider auf der Strecke Dank einiger weniger. Dabei war dies eine Steilvorlage, um das Thema einmal gr&#252;ndlich von unterschiedlichen Seiten zu beleuchten und f&#252;r die Zukunft als differenzierter Referenzdiskurs zu dienen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: w.lindau</title>
		<link>http://www.fontblog.de/die-zukunft-des-designes-aus-sicht-der-spd/comment-page-1#comment-108176</link>
		<dc:creator>w.lindau</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 11 Apr 2009 16:29:12 +0000</pubDate>
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		<description>@vroni

Herzlichen Dank f&#252;r ihr pointiertes Feedback.
Sie ahnen es bereits ein richtiger Unternehmer verbringt seine Zeit nicht ohne Grund Ostersonntag auf einem Designerblog. Er tut dies um etwas &#252;ber die &quot;geschundene&quot; Designerseele zu lernen. Bei der Entwicklung einer Gesch&#228;ftsidee im 3 D Designbereich soll 3D Design Crowdsourcing ein m&#246;glicher Bestandteil werden. Nun ist es offensichtlich das es hier eine hohe Bandbreite an Meinungen zu diesem Thema im 2 D Designbereich gibt.

Im Bereich von Jovoto anscheinend ein hoher Anteil von Freiwilligen die aus unterschiedlichen Beweggr&#252;nden dort mitmachen und sich um den kleinen Brosamen des m&#246;glichen Gewinns bewerben.

Im Bereich von Fontblog die differenziert bis polemisch argumentierenden Designer die von pers&#246;nlichen Beleidigtsein bis zum Untergang des Abendlandes alles vertreten.

In meiner Wahrnehmung waren selbstst&#228;ndige Designer immer Unternehmer. Hier durfte ich lernen das dies wohl nur f&#252;r ein paar und eventuell sehr lange am Markt befindliche Designer zutrifft.

&#220;berzogen ausgedr&#252;ckt kommt es mir so vor als ob Designer eine sch&#252;tzenwerte Art sind die vom Marktgeschehen &#252;berrollt werden.

Eine Art &quot; Bill of rights f&#252;r freiberufliche Designer&quot; w&#228;re wohl w&#252;nschenswert. 

Allerdings beschreibt diese Haltung eine typische Opferhaltung, ein durchaus bekannter Begriff aus der Psychologie.

Hier gilt aber, wie im Leben &#252;berhaupt, nichts &#228;ndert sich ausser Du &#228;nderst Dich.

Ich bin Ihnen auf jeden Fall dankbar das Sie mir die Augen f&#252;r die Bandbreite der Rezeption von Crowdsourcing ge&#246;ffnet haben und w&#252;nsche Ihnen sch&#246;ne Ostertage</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@vroni</p>
<p>Herzlichen Dank f&#252;r ihr pointiertes Feedback.<br />
Sie ahnen es bereits ein richtiger Unternehmer verbringt seine Zeit nicht ohne Grund Ostersonntag auf einem Designerblog. Er tut dies um etwas &#252;ber die &#8220;geschundene&#8221; Designerseele zu lernen. Bei der Entwicklung einer Gesch&#228;ftsidee im 3 D Designbereich soll 3D Design Crowdsourcing ein m&#246;glicher Bestandteil werden. Nun ist es offensichtlich das es hier eine hohe Bandbreite an Meinungen zu diesem Thema im 2 D Designbereich gibt.</p>
<p>Im Bereich von Jovoto anscheinend ein hoher Anteil von Freiwilligen die aus unterschiedlichen Beweggr&#252;nden dort mitmachen und sich um den kleinen Brosamen des m&#246;glichen Gewinns bewerben.</p>
<p>Im Bereich von Fontblog die differenziert bis polemisch argumentierenden Designer die von pers&#246;nlichen Beleidigtsein bis zum Untergang des Abendlandes alles vertreten.</p>
<p>In meiner Wahrnehmung waren selbstst&#228;ndige Designer immer Unternehmer. Hier durfte ich lernen das dies wohl nur f&#252;r ein paar und eventuell sehr lange am Markt befindliche Designer zutrifft.</p>
<p>&#220;berzogen ausgedr&#252;ckt kommt es mir so vor als ob Designer eine sch&#252;tzenwerte Art sind die vom Marktgeschehen &#252;berrollt werden.</p>
<p>Eine Art &#8221; Bill of rights f&#252;r freiberufliche Designer&#8221; w&#228;re wohl w&#252;nschenswert. </p>
<p>Allerdings beschreibt diese Haltung eine typische Opferhaltung, ein durchaus bekannter Begriff aus der Psychologie.</p>
<p>Hier gilt aber, wie im Leben &#252;berhaupt, nichts &#228;ndert sich ausser Du &#228;nderst Dich.</p>
<p>Ich bin Ihnen auf jeden Fall dankbar das Sie mir die Augen f&#252;r die Bandbreite der Rezeption von Crowdsourcing ge&#246;ffnet haben und w&#252;nsche Ihnen sch&#246;ne Ostertage</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Christian</title>
		<link>http://www.fontblog.de/die-zukunft-des-designes-aus-sicht-der-spd/comment-page-1#comment-108167</link>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 11 Apr 2009 14:42:32 +0000</pubDate>
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		<description>Danke, Vroni. Sehr gut auf denPunkt gebracht.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Danke, Vroni. Sehr gut auf denPunkt gebracht.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Vroni</title>
		<link>http://www.fontblog.de/die-zukunft-des-designes-aus-sicht-der-spd/comment-page-1#comment-108155</link>
		<dc:creator>Vroni</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 11 Apr 2009 12:37:49 +0000</pubDate>
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		<description>Geht nicht, eine rottenhafte Ansammlung von Geburtstagen in der Familie (Familientreffen).</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Geht nicht, eine rottenhafte Ansammlung von Geburtstagen in der Familie (Familientreffen).</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: HD Schellnack</title>
		<link>http://www.fontblog.de/die-zukunft-des-designes-aus-sicht-der-spd/comment-page-1#comment-108154</link>
		<dc:creator>HD Schellnack</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 11 Apr 2009 12:33:00 +0000</pubDate>
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		<description>Und Vroni, jetzt pack mal deinen Koffer und komm im Mai (n&#228;chsten Monat, *gasp*) nach Berlin.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Und Vroni, jetzt pack mal deinen Koffer und komm im Mai (n&#228;chsten Monat, *gasp*) nach Berlin.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: HD Schellnack</title>
		<link>http://www.fontblog.de/die-zukunft-des-designes-aus-sicht-der-spd/comment-page-1#comment-108153</link>
		<dc:creator>HD Schellnack</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 11 Apr 2009 12:31:29 +0000</pubDate>
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		<description></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&gt;unter â€œblo&#223;em, phrasenhaftem Draufschlagenâ€? einzuordnen<br />
Oh, that&#8217;s MY job :-D.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Vroni</title>
		<link>http://www.fontblog.de/die-zukunft-des-designes-aus-sicht-der-spd/comment-page-1#comment-108150</link>
		<dc:creator>Vroni</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 11 Apr 2009 12:09:48 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.fontblog.de/?p=4145#comment-108150</guid>
		<description>Philipp, vermute eher phrasenhaftes Draufschlagen. Als solches habe ich es ebenfalls wahrgenommen.

Zu den &quot;Zielgruppe&quot;, die wie angeblich mit unseren polarisierenden Debatten verjagen: Den sch&#246;nsten und erfrischendsten Kontakt habe ich zu einem Unternehmer (&#252;ber 2000 Mitarbeiter), mit dem wir uns in Blogs &quot;geklopft&quot; hatten. Hat seine Pressereferentin nicht geschafft, die wohl den Job &quot;Blogmonitoring&quot; hatte et al. Er hat normal Klartext geredet, sie hat - leider - Marketing-Sprachh&#252;lsen abgeliefert. 

Das dazu, dass ich (jedenfalls f&#252;r mich jetzt) keine Angst habe, einen potenziellen Kunden mit einer offenen Debatte zu vergraulen. 

Da halte ich es wie HD Schellnack, der auch lieber welche &quot;vergrault&quot; (so habe ich jedenfalls eine Eigenaussage von ihm wahrgenommmen), die ohnehin nicht als Kunde zu ihm passen w&#252;rden.

Oder anders ausgedr&#252;ckt: Everybodys darling ist everybodys Depp :-) 

Sch&#246;nes Ostern!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Philipp, vermute eher phrasenhaftes Draufschlagen. Als solches habe ich es ebenfalls wahrgenommen.</p>
<p>Zu den &#8220;Zielgruppe&#8221;, die wie angeblich mit unseren polarisierenden Debatten verjagen: Den sch&#246;nsten und erfrischendsten Kontakt habe ich zu einem Unternehmer (&#252;ber 2000 Mitarbeiter), mit dem wir uns in Blogs &#8220;geklopft&#8221; hatten. Hat seine Pressereferentin nicht geschafft, die wohl den Job &#8220;Blogmonitoring&#8221; hatte et al. Er hat normal Klartext geredet, sie hat &#8211; leider &#8211; Marketing-Sprachh&#252;lsen abgeliefert. </p>
<p>Das dazu, dass ich (jedenfalls f&#252;r mich jetzt) keine Angst habe, einen potenziellen Kunden mit einer offenen Debatte zu vergraulen. </p>
<p>Da halte ich es wie HD Schellnack, der auch lieber welche &#8220;vergrault&#8221; (so habe ich jedenfalls eine Eigenaussage von ihm wahrgenommmen), die ohnehin nicht als Kunde zu ihm passen w&#252;rden.</p>
<p>Oder anders ausgedr&#252;ckt: Everybodys darling ist everybodys Depp :-) </p>
<p>Sch&#246;nes Ostern!</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Philipp</title>
		<link>http://www.fontblog.de/die-zukunft-des-designes-aus-sicht-der-spd/comment-page-1#comment-108148</link>
		<dc:creator>Philipp</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 11 Apr 2009 11:56:51 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.fontblog.de/?p=4145#comment-108148</guid>
		<description>Hallo Vroni,

wenn tats&#228;chlich alle Kommentatoren ebenso reflektiert vorgegangen sind, wie du, bin ich auch gerne bereit meine Meinung zu &#228;ndern. Nur war ich mir bei einigen nicht so sicher, ob man die Kommentare unter &quot;Selbstkritik&quot; oder unter &quot;blo&#223;em, phrasenhaftem Draufschlagen&quot; einzuordnen hat.

Mit sommerlichen Gr&#252;&#223;en,

Philipp</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Vroni,</p>
<p>wenn tats&#228;chlich alle Kommentatoren ebenso reflektiert vorgegangen sind, wie du, bin ich auch gerne bereit meine Meinung zu &#228;ndern. Nur war ich mir bei einigen nicht so sicher, ob man die Kommentare unter &#8220;Selbstkritik&#8221; oder unter &#8220;blo&#223;em, phrasenhaftem Draufschlagen&#8221; einzuordnen hat.</p>
<p>Mit sommerlichen Gr&#252;&#223;en,</p>
<p>Philipp</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Vroni</title>
		<link>http://www.fontblog.de/die-zukunft-des-designes-aus-sicht-der-spd/comment-page-1#comment-108143</link>
		<dc:creator>Vroni</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 11 Apr 2009 10:53:59 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.fontblog.de/?p=4145#comment-108143</guid>
		<description>@ w.lindau

Ihr Posting sagt eigentlich genau, woran es beim Rezipienten hapert*. Aber nicht so, wie Sie jetzt glauben :-)

Definieren Sie bitte &quot;Unternehmer&quot;, wenn Sie mit Ihrer Suada fertig sind.

Und: Dieses Blog (und auch mein Blog l&#228;ngst nicht mehr) dient nicht dazu, mit &quot;unserer Zielgruppe&quot; zu kommunizieren. Das ist ein grobe Fehleinsch&#228;tzung. 

Das ist kein &quot;Grafiker akquirieren ihre Kunden&quot;-Blog. Hier wird unter seinesgleichen Tacheles geredet und ab und zu zu blendet J&#252;rgen Siebert einen Werbespot f&#252;r Kauf-Buchstaben ein. Das ist alles. 

Selbst, stattgegeben einer aus &quot;unserer Zielgruppe&quot; kommt mal zuf&#228;llig aus dem weiten Netz daher, weil das hier &#246;ffentlich ist, und surft das hier an. So what?  Da h&#246;rt er was... :-(

Kommt aber 1. kaum vor (KMU liest keine Blogs und echte Unternehmer, die uns beauftragen k&#246;nnten, surfen nicht ausgerechnet am Ostersamstag irgendwelches Grafikerged&#246;ns an. Es interessiert sie einfach nicht die Bohne. F&#252;r Grafiker oft schwer zu verdauen, aber ist so. Das dazu.)

So, jetzt zum &quot;Unternehmer&quot;, der wir angeblich sind:

Grafikdesigner sind in der Regel Freiberufler (Status vom Finanzamt &quot;verliehen&quot; vorausgesetzt) und ein Freiberufler ist nach allgemeinem Verst&#228;ndnis KEIN Unternehmer. Warum? Ein Freiberufler bietet seine EIGENE Leistung an, ein Unternehmer unternimmt etwas mit den Leistungen anderer (mittels Produktionskapital) und mit den Dienstleistungen und Produkten, die daraus entstanden sind und l&#228;sst das vermarkten.

Ein bedeutender Unterschied: 

Das einzige Produktionskapital, das ein Freiberufler hat, ist er selbst. Sehr sehr oft ist er sogar nur ein externer Angestellter, der besonders rasch gek&#252;ndigt werden kann (Werksvetrag/Projekt zu Ende, Dienstvertrag zu Ende; Kostenangebot gef&#228;llt dem Auftraggeber nicht mehr, all das). Die Honorare sind auch schon l&#228;nger auf und noch &#246;fter unter Angestellenniveau. Und das nicht so oft wie man denkt, weil der Grafiker zu dumm ist, sich selber besser zu verkaufen, sondern weil Werbeagenturen (Unternehmer mit der M&#246;glichkeit zu Mischkalkulation) seit den 80er Jahren die Preise f&#252;r Designleistungen bewusst in den Keller gejagt haben.

A. Ein Freiberufler muss sich also auf diesem freien Markt bewegen ohne den Schutz, den ein Angestellter hat.

B. Ein Freiberufler muss sich auf diesem Markt bewegen, ohne die M&#246;glichkeit zu haben, seine &quot;Produktlinie&quot; pl&#246;tzlich umstellen zu k&#246;nnen. Seine Hauptleistung ist nicht das &quot;Produkt&quot;, sondern das Erschaffen in einem Prozess, den es braucht. Ein Architekt wird  nicht pl&#246;tzlich Fahrr&#228;der anbieten k&#246;nnen, ein Grafiker kann nicht pl&#246;tzlich C++ Programmieren anbieten.

Ein Unternehmer hingegen kann sich (Produktionskapital vorausgesetzt) besser an M&#228;rkte anpassen.

Und aus diesen besonderen Verh&#228;ltnissen heraus plus dem, was aktuell drau&#223;en passiert an Missachtung gegen&#252;ber den Erfordernissen des Designprozesses ergibt sich ein gewisser, sagen wir mal Unmut. 

Den &quot;die Zielgruppe&quot; auch gerne mal h&#246;ren kann.

Sofern sie zuf&#228;llig mal vorbeisurft. 

Den Freiberufler mit einem Unternehmer zu vergleichen halte ich auch deswegen nicht f&#252;r statthaft, weil das hier niemanden weiterbringt. Auf solch schr&#228;ge Eigenmarketing-Bretter kommen immer nur Gr&#252;ndungscenter vom Arbeitsamt, die den armen Kerl den K&#228;s&#039; schmackhaft machen wollen und Coacher.

Dann kommen so Sachen wie &quot;ein Unternehmer unternimmt&quot; und &quot;ein Unterlasser unterl&#228;sst&quot; und &#228;hnliche Binsen. 

Auch Coacher werden nicht m&#252;de, ihre Freiberufler, die aus Verzweiflung kommen, um besser akquirieren zu lernen, als &quot;Unternehmer&quot; zu bezeichnen, der sich doch mal &quot;unternehmerisch&quot; verhalten solle. Ich halte das f&#252;r Augenwischerei. Es wird diesem Sonderstatus Freiberufler einfach nicht gerecht.

Solche Vergleiche mit &quot;Unternehmern&quot; und &quot;Produkten&quot; haben mit der Realit&#228;t eines er_schaffenden Freiberuflers also sehr wenig zu tun.

Wenn hier jemand glaubt, &quot;unternehmerisch&quot; sich geb&#228;rden zu m&#252;ssen und heuchlerischen Eigenwerbeschleim und Product Placement abl&#228;sst, fliegt er in der Regel raus. Der einzige, der das hier darf ist der Blogbetreiber hier, weil das alles hier dem FontShop geh&#246;rt.

&quot;...wenn diese Berufsgruppe anscheinend ihre eigenen Bed&#252;rfnisse nicht kongruent kommunizieren kann &quot;

Was hei&#223;t denn hier &quot;kongruent kommunizieren&quot; bitte? Tut mir leid, ich kann Bullshitbingo nicht ab.

Ja, es ist ein Problem der Wahrnehmung. Aber nicht nur bei &quot;der Zielgruppe&quot;, sondern in der Gesellschaft. 

Sieht man ja konkret bei der Steinmeier-Diskussion jetzt. Ein Logo-Politiker ist derzeit noch nicht Standard-Zielgruppe von Grafikern :-), er ist Teil der Gesellschaft als Ganzes, er soll sie sogar re-pr&#228;sentieren, au ja. Und wenn ein Repr&#228;sentant der Gesellschaft zeigt, wie er mit Designleistungen umgeht (wie mit einem Kaugummiautomaten: oben ein Zehnerl rein, unten ein Logerl raus), dann sagt das schon was f&#252;r die ganze Gesellschaft.

Und: Es liegt leider nicht daran, dass Desinger nicht ausreichen kommunizierten, was Design kann und ist. Es liegt an eienm grobe Unverst&#228;ndnis gegen&#252;ber prozesshaften Dienstleistungen generell. Deutschland ist ein Schraubenland mit dem Verst&#228;ndnis von Grafikdesign als einer Schraubenfabrik.

*Das Schraubenfabriksyndrom

Mein alter Chef (Werbeagentur, Creative Director) hat sogar gegen&#252;ber unseren Werbekunden des &#246;fteren gepoltert, dass seine Grafiker hier doch keine Schraubenfabrik seien (&quot;Was denken Sie sich eigentlich..., wir sind doch keine Schraubenfabrik!&quot;). Und es hat mehr geholfen als d&#252;mmliches Ges&#228;usel, wie man es diesem Kunden denn noch mehr recht machen k&#246;nne.

Letzteres f&#252;hrt auch aus meiner Erfahrung nirgendwo hin, au&#223;er zu noch mehr Missachtung &#252;ber prozesshafte Leistungen und zu noch mehr Dumping.

Die Ursachen f&#252;r all das finde ich in der Bildung. Musische F&#228;cher und die Unterrichtung von Wahrnehmung (Aisthesis) werden zur&#252;ckgedr&#228;ngt, technische F&#228;cher, Wirtschaftf&#228;cher und Schnellstudieng&#228;nge sind auf dem Vormarsch. Und solche jungen Menschen, wenn sie im Unternehmensmarketing gelandet sind, beauftragen dann Designer. Was soll dabei rauskommen? Richtig, nichts. Und der Grafikdesigner soll das dann in seiner Kommunikation richten? Richtig, kaum zu vollbringen, denn das w&#228;re anstrengendste Missionierung ever. F&#252;r ein 500 EURO Projektchen auch preislich kaum zu amchen, da vom ungeheurerem zeitlichem Aufwand. Und der Gefahr, gr&#252;ndlich missverstanden zu werden wie amn man einem Blinden liebevoll von der Farbe erz&#228;hlt (oh ja, ich bin sehr nett zu Kunden und eigentlich eine ganz Liebe) und aus dem Projekt gekickt zu werden und das ist das Schlimmste. Ist gar nicht drin, mache ich nicht mehr.

Ich habe jednefalls aufgeh&#246;rt, meine Kunden &quot;aufzukl&#228;ren&quot;, was ich denn alles f&#252;r sie tun k&#246;nne, und wie ich eigentlich arbeite, was diese Designtleistung ausmache und wie man sie besser nutzen k&#246;nne. Bringt nichts, hat keinen Sinn, und je j&#252;nger der Auftraggeber im Schnitt (junge Marketignleiter frisch von der UNI z. B.), umso mehr Unverst&#228;ndnis und mehr Erkl&#228;rungsbedarf. Und ich war eigentlich immer der gutm&#252;tige Erkl&#228;rb&#228;r mit Engelsgeduld.

Solange das noch so ist, bleibt Deutschland weiter &quot;Schraubenland&quot; und kein Land der Kultur und der Wahrnehmung, keine Kulturnation mehr. Goethe und Heine, das ist lange vorbei. Im Gegenteil: Ich sehe ein Zunehmen von hochstudierten, aber strukturellen Analphabeten. Und bin froh, keine 20 mehr zu sein, denn dann m&#252;sste ich das noch l&#228;nger aushalten.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ w.lindau</p>
<p>Ihr Posting sagt eigentlich genau, woran es beim Rezipienten hapert*. Aber nicht so, wie Sie jetzt glauben :-)</p>
<p>Definieren Sie bitte &#8220;Unternehmer&#8221;, wenn Sie mit Ihrer Suada fertig sind.</p>
<p>Und: Dieses Blog (und auch mein Blog l&#228;ngst nicht mehr) dient nicht dazu, mit &#8220;unserer Zielgruppe&#8221; zu kommunizieren. Das ist ein grobe Fehleinsch&#228;tzung. </p>
<p>Das ist kein &#8220;Grafiker akquirieren ihre Kunden&#8221;-Blog. Hier wird unter seinesgleichen Tacheles geredet und ab und zu zu blendet J&#252;rgen Siebert einen Werbespot f&#252;r Kauf-Buchstaben ein. Das ist alles. </p>
<p>Selbst, stattgegeben einer aus &#8220;unserer Zielgruppe&#8221; kommt mal zuf&#228;llig aus dem weiten Netz daher, weil das hier &#246;ffentlich ist, und surft das hier an. So what?  Da h&#246;rt er was&#8230; :-(</p>
<p>Kommt aber 1. kaum vor (KMU liest keine Blogs und echte Unternehmer, die uns beauftragen k&#246;nnten, surfen nicht ausgerechnet am Ostersamstag irgendwelches Grafikerged&#246;ns an. Es interessiert sie einfach nicht die Bohne. F&#252;r Grafiker oft schwer zu verdauen, aber ist so. Das dazu.)</p>
<p>So, jetzt zum &#8220;Unternehmer&#8221;, der wir angeblich sind:</p>
<p>Grafikdesigner sind in der Regel Freiberufler (Status vom Finanzamt &#8220;verliehen&#8221; vorausgesetzt) und ein Freiberufler ist nach allgemeinem Verst&#228;ndnis KEIN Unternehmer. Warum? Ein Freiberufler bietet seine EIGENE Leistung an, ein Unternehmer unternimmt etwas mit den Leistungen anderer (mittels Produktionskapital) und mit den Dienstleistungen und Produkten, die daraus entstanden sind und l&#228;sst das vermarkten.</p>
<p>Ein bedeutender Unterschied: </p>
<p>Das einzige Produktionskapital, das ein Freiberufler hat, ist er selbst. Sehr sehr oft ist er sogar nur ein externer Angestellter, der besonders rasch gek&#252;ndigt werden kann (Werksvetrag/Projekt zu Ende, Dienstvertrag zu Ende; Kostenangebot gef&#228;llt dem Auftraggeber nicht mehr, all das). Die Honorare sind auch schon l&#228;nger auf und noch &#246;fter unter Angestellenniveau. Und das nicht so oft wie man denkt, weil der Grafiker zu dumm ist, sich selber besser zu verkaufen, sondern weil Werbeagenturen (Unternehmer mit der M&#246;glichkeit zu Mischkalkulation) seit den 80er Jahren die Preise f&#252;r Designleistungen bewusst in den Keller gejagt haben.</p>
<p>A. Ein Freiberufler muss sich also auf diesem freien Markt bewegen ohne den Schutz, den ein Angestellter hat.</p>
<p>B. Ein Freiberufler muss sich auf diesem Markt bewegen, ohne die M&#246;glichkeit zu haben, seine &#8220;Produktlinie&#8221; pl&#246;tzlich umstellen zu k&#246;nnen. Seine Hauptleistung ist nicht das &#8220;Produkt&#8221;, sondern das Erschaffen in einem Prozess, den es braucht. Ein Architekt wird  nicht pl&#246;tzlich Fahrr&#228;der anbieten k&#246;nnen, ein Grafiker kann nicht pl&#246;tzlich C++ Programmieren anbieten.</p>
<p>Ein Unternehmer hingegen kann sich (Produktionskapital vorausgesetzt) besser an M&#228;rkte anpassen.</p>
<p>Und aus diesen besonderen Verh&#228;ltnissen heraus plus dem, was aktuell drau&#223;en passiert an Missachtung gegen&#252;ber den Erfordernissen des Designprozesses ergibt sich ein gewisser, sagen wir mal Unmut. </p>
<p>Den &#8220;die Zielgruppe&#8221; auch gerne mal h&#246;ren kann.</p>
<p>Sofern sie zuf&#228;llig mal vorbeisurft. </p>
<p>Den Freiberufler mit einem Unternehmer zu vergleichen halte ich auch deswegen nicht f&#252;r statthaft, weil das hier niemanden weiterbringt. Auf solch schr&#228;ge Eigenmarketing-Bretter kommen immer nur Gr&#252;ndungscenter vom Arbeitsamt, die den armen Kerl den K&#228;s&#8217; schmackhaft machen wollen und Coacher.</p>
<p>Dann kommen so Sachen wie &#8220;ein Unternehmer unternimmt&#8221; und &#8220;ein Unterlasser unterl&#228;sst&#8221; und &#228;hnliche Binsen. </p>
<p>Auch Coacher werden nicht m&#252;de, ihre Freiberufler, die aus Verzweiflung kommen, um besser akquirieren zu lernen, als &#8220;Unternehmer&#8221; zu bezeichnen, der sich doch mal &#8220;unternehmerisch&#8221; verhalten solle. Ich halte das f&#252;r Augenwischerei. Es wird diesem Sonderstatus Freiberufler einfach nicht gerecht.</p>
<p>Solche Vergleiche mit &#8220;Unternehmern&#8221; und &#8220;Produkten&#8221; haben mit der Realit&#228;t eines er_schaffenden Freiberuflers also sehr wenig zu tun.</p>
<p>Wenn hier jemand glaubt, &#8220;unternehmerisch&#8221; sich geb&#228;rden zu m&#252;ssen und heuchlerischen Eigenwerbeschleim und Product Placement abl&#228;sst, fliegt er in der Regel raus. Der einzige, der das hier darf ist der Blogbetreiber hier, weil das alles hier dem FontShop geh&#246;rt.</p>
<p>&#8220;&#8230;wenn diese Berufsgruppe anscheinend ihre eigenen Bed&#252;rfnisse nicht kongruent kommunizieren kann &#8221;</p>
<p>Was hei&#223;t denn hier &#8220;kongruent kommunizieren&#8221; bitte? Tut mir leid, ich kann Bullshitbingo nicht ab.</p>
<p>Ja, es ist ein Problem der Wahrnehmung. Aber nicht nur bei &#8220;der Zielgruppe&#8221;, sondern in der Gesellschaft. </p>
<p>Sieht man ja konkret bei der Steinmeier-Diskussion jetzt. Ein Logo-Politiker ist derzeit noch nicht Standard-Zielgruppe von Grafikern :-), er ist Teil der Gesellschaft als Ganzes, er soll sie sogar re-pr&#228;sentieren, au ja. Und wenn ein Repr&#228;sentant der Gesellschaft zeigt, wie er mit Designleistungen umgeht (wie mit einem Kaugummiautomaten: oben ein Zehnerl rein, unten ein Logerl raus), dann sagt das schon was f&#252;r die ganze Gesellschaft.</p>
<p>Und: Es liegt leider nicht daran, dass Desinger nicht ausreichen kommunizierten, was Design kann und ist. Es liegt an eienm grobe Unverst&#228;ndnis gegen&#252;ber prozesshaften Dienstleistungen generell. Deutschland ist ein Schraubenland mit dem Verst&#228;ndnis von Grafikdesign als einer Schraubenfabrik.</p>
<p>*Das Schraubenfabriksyndrom</p>
<p>Mein alter Chef (Werbeagentur, Creative Director) hat sogar gegen&#252;ber unseren Werbekunden des &#246;fteren gepoltert, dass seine Grafiker hier doch keine Schraubenfabrik seien (&#8220;Was denken Sie sich eigentlich&#8230;, wir sind doch keine Schraubenfabrik!&#8221;). Und es hat mehr geholfen als d&#252;mmliches Ges&#228;usel, wie man es diesem Kunden denn noch mehr recht machen k&#246;nne.</p>
<p>Letzteres f&#252;hrt auch aus meiner Erfahrung nirgendwo hin, au&#223;er zu noch mehr Missachtung &#252;ber prozesshafte Leistungen und zu noch mehr Dumping.</p>
<p>Die Ursachen f&#252;r all das finde ich in der Bildung. Musische F&#228;cher und die Unterrichtung von Wahrnehmung (Aisthesis) werden zur&#252;ckgedr&#228;ngt, technische F&#228;cher, Wirtschaftf&#228;cher und Schnellstudieng&#228;nge sind auf dem Vormarsch. Und solche jungen Menschen, wenn sie im Unternehmensmarketing gelandet sind, beauftragen dann Designer. Was soll dabei rauskommen? Richtig, nichts. Und der Grafikdesigner soll das dann in seiner Kommunikation richten? Richtig, kaum zu vollbringen, denn das w&#228;re anstrengendste Missionierung ever. F&#252;r ein 500 EURO Projektchen auch preislich kaum zu amchen, da vom ungeheurerem zeitlichem Aufwand. Und der Gefahr, gr&#252;ndlich missverstanden zu werden wie amn man einem Blinden liebevoll von der Farbe erz&#228;hlt (oh ja, ich bin sehr nett zu Kunden und eigentlich eine ganz Liebe) und aus dem Projekt gekickt zu werden und das ist das Schlimmste. Ist gar nicht drin, mache ich nicht mehr.</p>
<p>Ich habe jednefalls aufgeh&#246;rt, meine Kunden &#8220;aufzukl&#228;ren&#8221;, was ich denn alles f&#252;r sie tun k&#246;nne, und wie ich eigentlich arbeite, was diese Designtleistung ausmache und wie man sie besser nutzen k&#246;nne. Bringt nichts, hat keinen Sinn, und je j&#252;nger der Auftraggeber im Schnitt (junge Marketignleiter frisch von der UNI z. B.), umso mehr Unverst&#228;ndnis und mehr Erkl&#228;rungsbedarf. Und ich war eigentlich immer der gutm&#252;tige Erkl&#228;rb&#228;r mit Engelsgeduld.</p>
<p>Solange das noch so ist, bleibt Deutschland weiter &#8220;Schraubenland&#8221; und kein Land der Kultur und der Wahrnehmung, keine Kulturnation mehr. Goethe und Heine, das ist lange vorbei. Im Gegenteil: Ich sehe ein Zunehmen von hochstudierten, aber strukturellen Analphabeten. Und bin froh, keine 20 mehr zu sein, denn dann m&#252;sste ich das noch l&#228;nger aushalten.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: w.lindau</title>
		<link>http://www.fontblog.de/die-zukunft-des-designes-aus-sicht-der-spd/comment-page-1#comment-108139</link>
		<dc:creator>w.lindau</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 11 Apr 2009 09:03:19 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.fontblog.de/?p=4145#comment-108139</guid>
		<description>Diese Diskussion kann einem Unternehmen schier den Atem verschlagen. Da hat jemand eine Produktidee. Er ist davon &#252;berzeugt das es daf&#252;r K&#228;ufer geben wird. Es investiert in Produktdesign, in Werkzeuge, in Vertrieb in Marketing bevor auch nur ein St&#252;ck verkauft wurde. Dann stellt es sein Produkt in den Wettbewerb zu den anderen Produkten die zu dem Thema im Markt sind. Nun kommt der Verbraucher und macht Crowdsourcing bei den Produkten. Er schaut sich andere Produkte an und vergleicht. Alle Produkte die er nicht kauft  sind ebenfalls mit viel Aufwand produziert und beworben worden. Trotzdem bekommt der Hersteller kein Geld daf&#252;r das er ein Teil der Auswahl war. Wenn ein Unternehmen &#252;ber lange Zeit besonders gute Produkte macht, erwirbt es sich einen Namen auf diesem Gebiet und kann mehr Geld f&#252;r sein Produkt nehmen. Bei den anderen Produzenten geht der Preis im Laufe der Zeit weiter runter. Das alles nennt sich Markt. Auf einem Markt komme ich nicht umhin mich zu pr&#228;sentieren, sonst sieht mich keiner. Wenn ich kein allgemein verwendbares Produkt habe und mich als Designer nicht auf eine bestimmtes Gebiet festlegen will bleibt mir doch nichts Anderes &#252;brig als mich zu Gelegenheiten die mir passen zu pr&#228;sentieren. Wenn diese Gelegenheit Crowdsourcing oder Jovoto hei&#223;t, dann ist das die Entscheidung der Mitmachenden.

Wenn ich an einer gro&#223;en Pr&#228;sentation wie einer Messe teilnehme, dann ist die Auswahl zu dem Thema der Messe vergleichbar mit der Auswahl auf Jovoto zu einem Thema. Hier beschwert sich keiner ob des Risikos obwohl es sich hier um deutlich h&#246;here Aufwendungen handelt.

Mir stellt sich langsam die Frage:
Sind Designer nun Unternehmer oder K&#252;nstler ?
Wenn Designer Unternehmer sind bekomme ich langsam das Gef&#252;hl das diese dringend an Ihrer Kommunikation zu ihrer Zielgruppe arbeiten m&#252;ssen.

Anscheinend nimmt die Zielgruppe die Designer in ihren F&#228;higkeiten in der Betrachtung des Absender nicht richtig war. Ist dies ein Problem der Zielgruppe oder des Absenders (also der Designer) ?

Wie soll ich als Unternehmer einer Berufsgruppe vertrauen mir dabei helfen zu k&#246;nnen mein Kommunikationsanliegen zu vermitteln, wenn diese Berufsgruppe anscheinend ihre eigenen Bed&#252;rfnisse nicht kongruent kommunizieren kann ?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Diese Diskussion kann einem Unternehmen schier den Atem verschlagen. Da hat jemand eine Produktidee. Er ist davon &#252;berzeugt das es daf&#252;r K&#228;ufer geben wird. Es investiert in Produktdesign, in Werkzeuge, in Vertrieb in Marketing bevor auch nur ein St&#252;ck verkauft wurde. Dann stellt es sein Produkt in den Wettbewerb zu den anderen Produkten die zu dem Thema im Markt sind. Nun kommt der Verbraucher und macht Crowdsourcing bei den Produkten. Er schaut sich andere Produkte an und vergleicht. Alle Produkte die er nicht kauft  sind ebenfalls mit viel Aufwand produziert und beworben worden. Trotzdem bekommt der Hersteller kein Geld daf&#252;r das er ein Teil der Auswahl war. Wenn ein Unternehmen &#252;ber lange Zeit besonders gute Produkte macht, erwirbt es sich einen Namen auf diesem Gebiet und kann mehr Geld f&#252;r sein Produkt nehmen. Bei den anderen Produzenten geht der Preis im Laufe der Zeit weiter runter. Das alles nennt sich Markt. Auf einem Markt komme ich nicht umhin mich zu pr&#228;sentieren, sonst sieht mich keiner. Wenn ich kein allgemein verwendbares Produkt habe und mich als Designer nicht auf eine bestimmtes Gebiet festlegen will bleibt mir doch nichts Anderes &#252;brig als mich zu Gelegenheiten die mir passen zu pr&#228;sentieren. Wenn diese Gelegenheit Crowdsourcing oder Jovoto hei&#223;t, dann ist das die Entscheidung der Mitmachenden.</p>
<p>Wenn ich an einer gro&#223;en Pr&#228;sentation wie einer Messe teilnehme, dann ist die Auswahl zu dem Thema der Messe vergleichbar mit der Auswahl auf Jovoto zu einem Thema. Hier beschwert sich keiner ob des Risikos obwohl es sich hier um deutlich h&#246;here Aufwendungen handelt.</p>
<p>Mir stellt sich langsam die Frage:<br />
Sind Designer nun Unternehmer oder K&#252;nstler ?<br />
Wenn Designer Unternehmer sind bekomme ich langsam das Gef&#252;hl das diese dringend an Ihrer Kommunikation zu ihrer Zielgruppe arbeiten m&#252;ssen.</p>
<p>Anscheinend nimmt die Zielgruppe die Designer in ihren F&#228;higkeiten in der Betrachtung des Absender nicht richtig war. Ist dies ein Problem der Zielgruppe oder des Absenders (also der Designer) ?</p>
<p>Wie soll ich als Unternehmer einer Berufsgruppe vertrauen mir dabei helfen zu k&#246;nnen mein Kommunikationsanliegen zu vermitteln, wenn diese Berufsgruppe anscheinend ihre eigenen Bed&#252;rfnisse nicht kongruent kommunizieren kann ?</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: thomas junold</title>
		<link>http://www.fontblog.de/die-zukunft-des-designes-aus-sicht-der-spd/comment-page-1#comment-108137</link>
		<dc:creator>thomas junold</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 11 Apr 2009 08:31:50 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.fontblog.de/?p=4145#comment-108137</guid>
		<description>ja das stimmt nat&#252;rlich christian. aus diesem grund konsumiere ich dann auch lieber, als das ich aktiv mitmische. :-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>ja das stimmt nat&#252;rlich christian. aus diesem grund konsumiere ich dann auch lieber, als das ich aktiv mitmische. :-)</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Christian</title>
		<link>http://www.fontblog.de/die-zukunft-des-designes-aus-sicht-der-spd/comment-page-1#comment-108135</link>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 11 Apr 2009 08:11:14 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.fontblog.de/?p=4145#comment-108135</guid>
		<description>seh ich nicht ganz so, Thomas. Der erste Impuls bei Wettbewerben wie dem der EU oder bei myhammer oder so ist der, dass man eine Chance hat, reinzukommen. Leider sind die Gegenargumente logischer, aber auch komplexer. Da d&#252;rfen die Texte gerne mal l&#228;nger sein und f&#252;r meinen Geschmack gerne weiter so direkt. Ich spreche mit einigen Berufsanf&#228;ngern, die bei solchen Dingen wirklich nicht wissen, was sie tun sollen. Da kann es gar nicht genug argumentativen Beistand geben.

Ich erlebe immer wieder den Moment, wo Studenten begreifen, dass sie kalkulieren m&#252;ssen, nicht sch&#228;tzen, wenn es ums Geld geht. Dass sie eine Dienstleistung anbieten, keine Selbsterfahrung. Das w&#228;ren alles gute Inhalte f&#252;r ein Studium, ist aber seltsamerweise nicht inklusive.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>seh ich nicht ganz so, Thomas. Der erste Impuls bei Wettbewerben wie dem der EU oder bei myhammer oder so ist der, dass man eine Chance hat, reinzukommen. Leider sind die Gegenargumente logischer, aber auch komplexer. Da d&#252;rfen die Texte gerne mal l&#228;nger sein und f&#252;r meinen Geschmack gerne weiter so direkt. Ich spreche mit einigen Berufsanf&#228;ngern, die bei solchen Dingen wirklich nicht wissen, was sie tun sollen. Da kann es gar nicht genug argumentativen Beistand geben.</p>
<p>Ich erlebe immer wieder den Moment, wo Studenten begreifen, dass sie kalkulieren m&#252;ssen, nicht sch&#228;tzen, wenn es ums Geld geht. Dass sie eine Dienstleistung anbieten, keine Selbsterfahrung. Das w&#228;ren alles gute Inhalte f&#252;r ein Studium, ist aber seltsamerweise nicht inklusive.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: thomas junold</title>
		<link>http://www.fontblog.de/die-zukunft-des-designes-aus-sicht-der-spd/comment-page-1#comment-108119</link>
		<dc:creator>thomas junold</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 11 Apr 2009 00:59:30 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.fontblog.de/?p=4145#comment-108119</guid>
		<description>doch ein wenig schon. wenn ich was sage, dann ist das die Â»dummheit des nichtwissenden, der seinen senf beitragen mussÂ«. um da fundiert mitzureden bin ich nicht lange genug im gesch&#228;ft. da fehlen mir zum beispiel einfach die erfahrungswerte. die sind nur so gut und vielleicht bin ich scharfsinnig genug, um mich nicht auf solche deals wie crowdsourcing etc. einzulassen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>doch ein wenig schon. wenn ich was sage, dann ist das die Â»dummheit des nichtwissenden, der seinen senf beitragen mussÂ«. um da fundiert mitzureden bin ich nicht lange genug im gesch&#228;ft. da fehlen mir zum beispiel einfach die erfahrungswerte. die sind nur so gut und vielleicht bin ich scharfsinnig genug, um mich nicht auf solche deals wie crowdsourcing etc. einzulassen.</p>
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