Die Vollkorn-Schriftfamilie ist jetzt komplett

Der Weimarer Designer Friedrich Althausen hat eben die Veröffentlichung seiner kursiven Vollkorn bekanntgegeben. Bereits Ende 2005 erschien die Vollkorn Regular unter einer CC-Lizenz kostenlos auf grafikfritze.de. Sie war im Rahmen von Althausens ersten schriftgestalterischen Versuchen im Studium an der Bauhaus-Uni entstanden, betreut von Jay Rutherford (weitere Weggefährten waren übrigens Georg Seifert, Ralf Herrmann und Yanone).

Während eines Gastsemester bei Luc(as) de Groot in Potsdam hat Friedrich Althausen mit dem Kursivschnitt begonnen. Im Frühjahr 2010 interessierten sich plötzlich die Webfonts-Leute von Google für Vollkorn, was die Komplettierung mit den Kursivschnitten einen großen Schritt voranbrachte. Dabei entstanden noch zwei neue, richtig fette Schnitte. »So kann man ab heute ehrlich von einer Vollkorn-Familie sprechen.« schreibt Althausen an Fontblog. »Und das ganze veröffentliche ich nun unter der Open-Font-License OFL, die fast alles kostenlos erlaubt, einschließlich die Verwendung als Webfont.«

Vollkorn erscheint vorerst ausschließlich als TrueType-Opentype, inklusive TT-Hinting. Download unter friedrichalthausen.de/vollkorn.


2 Kommentare

  1. CB

    endlich! Ein gelungener Entwurf mit einem gelungenem Namen. Sehr schön.

  2. Gerd Wippich

    Ein herzliches Dankeschön an Friedrich Althausen!

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