Die HBK Braunschweig soll tot gespart werden

Eben schreibt mir eine Studierender aus Braunschweig: »Wir haben an der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig die Anordnung des Landes Niedersachsen erhalten, dass Gastprofessuren und Lehrbeauftragte nicht wiederbesetzt werden.« Die jüngsten Auflagen nagen an den fundamentalen Strukturen der Hochschule. Die Studierende sehen die Gefahr, dass sie den Kern der HBK verletzen. Sollten die Einsparungen im geforderten Umfang Wirklichkeit werden, sei die HBK als Institution gefährdet. Daher haben sie eine Petition an die Landesregierung von Niedersachsen auf die Schienen gesetzt … Unterzeichnen!
(Abb. aus HBK 13, Moody Institute of Science, 1956)


8 Kommentare

  1. Indra

    Unterschrieben. Aber falls alle Stricke reißen, diese HBK hier (Saarbrücken) bietet gerne die Übernahme der Lehrenden Hardwig und Reynolds an.

  2. Florian

    @Indra Dazu müsste aber erstmal eine Transrapid-Strecke gebaut werden.
    @Jürgen Danke fürs Posten!

    Ja, bitte beteiligt euch alle und unterschreibt die Petition, in Braunschweig geht’s ans Eingemachte.

  3. Indra

    Ich poste dann mal gleich eine weitere Petition: Umsiedelung der Type Capital of the World in den Südwesten. Ich glaube, das ist mehrheitsfähiger und realistischer als ein Transrapid.

  4. Jens Kutílek

    Das hier ist anscheinend das einzige, was in der Braunschweiger Zeitung bisher dazu erschienen ist:

  5. bretton goods

    Gibt es nicht schon so genügend Hochschulen und Abgänger, die Treib-Jagd aufeinander und auf die wenigen Jobmöglichkeiten und Galeristen machen, im permanenten, ausgeweiteten erbitterten Konkurrenzkampf und “ratrace”?

    Wer diese einseitge, fälschlich “ökonomisch” genannte Wirtschaftsgesellschaft will und begrüßt, der muss mit so etwas leben können,..!

    oder?

  6. Anonymous

    auf ein ministerium als buhmann werden sich fast alle schnell einigen können, aber tatsächlich findet sich in der petition wenig konkretes. wichtig wäre vor allem zu wissen:

    1. welches zahlenverhältnis von lehrenden und sonstigen mitarbeitern zu studierenden besteht derzeit und wie würde es nach den einsparungen aussehen? vor allem: wie sehen die zahlen im vergleich zu anderen gestaltungsfachbereichen aus?

    2. gibt es weitere argumente, die dafür sprechen, dass die hbk braunschweig in unverminderter größe erhalten bleiben sollte? gibt es zum beispiel untersuchungen über den erfolg der absolventen auf dem arbeitsmarkt?

    es sollte dabei bedacht werden, dass das alles mit steuergeldern finanziert werden muss. und das müssen dann die menschen, die sich in der freien wirtschaft durchkämpfen, erst einmal erwirtschaften. unter anderem kleine designbüros. die können sich auch nicht immer nach dem wünschenswerten richten.

  7. Jürgen Siebert

    gibt es zum beispiel untersuchungen über den erfolg der absolventen auf dem arbeitsmarkt?

    Ich weiß nicht woran es liegt, aber ich bin hier in Berlin umzingelt von HBK-Absolventen und HBK-Lehrenden. Und alle genießen großes – teils internationales – Ansehen.

  8. Der gleiche Anonymous

    @ jürgen siebert

    das ist schon ein überzeugendes indiz, wenn jemand wie sie einen so guten eindruck hat (keine ironie).

    aber solche fragen verdienen gestellt zu werden, nicht jede designausbildung ist per se gut und nicht jede einsparung ist per se schlecht.

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