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	<title>Kommentare zu: Design und Forschung, oder &#8230;</title>
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	<description>Täglich News und Meinungen aus der Grafikszene</description>
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		<title>Von: Dennis</title>
		<link>http://www.fontblog.de/design-und-forschung-oder/comment-page-1#comment-128333</link>
		<dc:creator>Dennis</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 May 2010 14:12:50 +0000</pubDate>
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		<description>Ich bin da ja ein gro&#223;er Fan von Manfred Kr&#246;plien, der schon immer (im Wortlaut) sagte, da&#223; Kommunikationsdesign eben nichts mit Geschmack und nichts mit hin und herschieben von Elementen zu tun hat. Und das stimmt, nicht erst seit das Raster Einzug in die Gestaltung hat, ist diese mess- und steuerbar. Deswegen wurde es fr&#252;her auch (viel treffender) Gebrauchsgrafik, und nicht Kunstgrafik genannt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin da ja ein gro&#223;er Fan von Manfred Kr&#246;plien, der schon immer (im Wortlaut) sagte, da&#223; Kommunikationsdesign eben nichts mit Geschmack und nichts mit hin und herschieben von Elementen zu tun hat. Und das stimmt, nicht erst seit das Raster Einzug in die Gestaltung hat, ist diese mess- und steuerbar. Deswegen wurde es fr&#252;her auch (viel treffender) Gebrauchsgrafik, und nicht Kunstgrafik genannt.</p>
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		<title>Von: s</title>
		<link>http://www.fontblog.de/design-und-forschung-oder/comment-page-1#comment-120287</link>
		<dc:creator>s</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Nov 2009 20:53:22 +0000</pubDate>
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		<description>Mir stellt sich hier nicht die Frage, was ist Design sondern was ist Wissenschaft? Die Freiheit der Forschung ist durch Geldmangel und Auftragsarbeiten aus der Industrie stark beeintr&#228;chtigt. Ist somit nicht der Designer durch seine &quot;unwissenschaftliche&quot; freie Arbeitsweise, welche er nat&#252;rlich konzeptionell jederzeit begr&#252;nden kann der eigentliche Forscher dieser Zeit? Zudem ist der Designer nicht zu verwechseln mit dem Mediengestalter, welcher (ausgehend vom reinen Ausbildungsziel) lediglich die Werkzeuge zu beherrschen lernt.

Ein sch&#246;nes Beispiel f&#252;r ein solches Forschungsinstitut ist z.B.: http://www.tii.se/</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Mir stellt sich hier nicht die Frage, was ist Design sondern was ist Wissenschaft? Die Freiheit der Forschung ist durch Geldmangel und Auftragsarbeiten aus der Industrie stark beeintr&#228;chtigt. Ist somit nicht der Designer durch seine &#8220;unwissenschaftliche&#8221; freie Arbeitsweise, welche er nat&#252;rlich konzeptionell jederzeit begr&#252;nden kann der eigentliche Forscher dieser Zeit? Zudem ist der Designer nicht zu verwechseln mit dem Mediengestalter, welcher (ausgehend vom reinen Ausbildungsziel) lediglich die Werkzeuge zu beherrschen lernt.</p>
<p>Ein sch&#246;nes Beispiel f&#252;r ein solches Forschungsinstitut ist z.B.: <a href="http://www.tii.se/" >http://www.tii.se/</a></p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: DOD</title>
		<link>http://www.fontblog.de/design-und-forschung-oder/comment-page-1#comment-91117</link>
		<dc:creator>DOD</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Jul 2008 07:42:06 +0000</pubDate>
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		<description>… und ewig kreist die fliege um den braunen, unergr&#252;ndlichen Gegenstand ...

Nebst der &quot;Frage aller Fragen: Was ist DESIGN (im allgemeinen), gilt hier was versteht Design Research unter Design? 

Wer Design als wissenschaftliche Disziplin versteht hat unweigerlich ein spezielles, weniger restriktives Verst&#228;ndnis des Begriffs. In manchen F&#228;llen sogar als eigenst&#228;ndigen Zweig neben Natur- und Geisteswissenschaften – Designerly Ways of Knowing (Nigel Cross)

LESETIPP:
: Alain Findeli, 2008 &quot;Research through Design and Transdisciplinary: A Tentative Contribution to the Methodology of Design Research&quot;, inProceedings of Focused, Swiss Design Network Symposium 2008, Berne, Switzerland, p67-91
--

hier ein paar Weblinks und Namen die dem Thema &quot;design research&quot; gerecht werden:
--
LINKS:
http://www.iit.edu/
http://www.ideo.com
https://www.designresearchnetwork.org/drn/
http://www.designresearchsociety.org
--
NAMES:
John C. Jones
Charles L. Owen
Bruce Archer
Christopher Alexander
Nigel Cross
--
Nigan Bayazit
Alain Findeli
Wolfgang Jonas
--
und viele viele mehr ...

Lesen, Lesen, Lesen !!!
--
DOD</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>… und ewig kreist die fliege um den braunen, unergr&#252;ndlichen Gegenstand &#8230;</p>
<p>Nebst der &#8220;Frage aller Fragen: Was ist DESIGN (im allgemeinen), gilt hier was versteht Design Research unter Design? </p>
<p>Wer Design als wissenschaftliche Disziplin versteht hat unweigerlich ein spezielles, weniger restriktives Verst&#228;ndnis des Begriffs. In manchen F&#228;llen sogar als eigenst&#228;ndigen Zweig neben Natur- und Geisteswissenschaften – Designerly Ways of Knowing (Nigel Cross)</p>
<p>LESETIPP:<br />
: Alain Findeli, 2008 &#8220;Research through Design and Transdisciplinary: A Tentative Contribution to the Methodology of Design Research&#8221;, inProceedings of Focused, Swiss Design Network Symposium 2008, Berne, Switzerland, p67-91<br />
&#8211;</p>
<p>hier ein paar Weblinks und Namen die dem Thema &#8220;design research&#8221; gerecht werden:<br />
&#8211;<br />
LINKS:<br />
<a href="http://www.iit.edu/" >http://www.iit.edu/</a><br />
<a href="http://www.ideo.com" >http://www.ideo.com</a><br />
<a href="https://www.designresearchnetwork.org/drn/" >https://www.designresearchnetwork.org/drn/</a><br />
<a href="http://www.designresearchsociety.org" >http://www.designresearchsociety.org</a><br />
&#8211;<br />
NAMES:<br />
John C. Jones<br />
Charles L. Owen<br />
Bruce Archer<br />
Christopher Alexander<br />
Nigel Cross<br />
&#8211;<br />
Nigan Bayazit<br />
Alain Findeli<br />
Wolfgang Jonas<br />
&#8211;<br />
und viele viele mehr &#8230;</p>
<p>Lesen, Lesen, Lesen !!!<br />
&#8211;<br />
DOD</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Rosner, Daniel</title>
		<link>http://www.fontblog.de/design-und-forschung-oder/comment-page-1#comment-89598</link>
		<dc:creator>Rosner, Daniel</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 Jun 2008 19:15:52 +0000</pubDate>
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		<description>In der deskriptiven Ebene gesprochen:
&quot;...Design wird verwissenschaftlicht...&quot; br&#228;uchte es noch ein paar gute Beobachtungen, also Argumente, welche diese These st&#252;tzen. Das haben die Kommentare hier ja geliefert.

Es gibt seit Bestehen der Menschheit die Zeichen (z.B. H&#246;hlenmalereien) sp&#228;ter nannte man die Lehre bzw. Forschung dazu Seminiotik.

Ist es m&#246;glich dass Design und Forschung nicht zusammenfinden? Zumindest Im Kommunikationsdesign geht es nicht um Formen, Farben oder &#196;sthetik sondern um die Frage &quot;Wie kann der Kommunikationsprozess&quot; erzeugt werden oder aufrecht erhalten werden.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>In der deskriptiven Ebene gesprochen:<br />
&#8220;&#8230;Design wird verwissenschaftlicht&#8230;&#8221; br&#228;uchte es noch ein paar gute Beobachtungen, also Argumente, welche diese These st&#252;tzen. Das haben die Kommentare hier ja geliefert.</p>
<p>Es gibt seit Bestehen der Menschheit die Zeichen (z.B. H&#246;hlenmalereien) sp&#228;ter nannte man die Lehre bzw. Forschung dazu Seminiotik.</p>
<p>Ist es m&#246;glich dass Design und Forschung nicht zusammenfinden? Zumindest Im Kommunikationsdesign geht es nicht um Formen, Farben oder &#196;sthetik sondern um die Frage &#8220;Wie kann der Kommunikationsprozess&#8221; erzeugt werden oder aufrecht erhalten werden.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Bonk</title>
		<link>http://www.fontblog.de/design-und-forschung-oder/comment-page-1#comment-89570</link>
		<dc:creator>Bonk</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 Jun 2008 08:44:59 +0000</pubDate>
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		<description>Alter Hut. An der ADBK in N&#252;rnberg wird Architektur- und Stadtforschung schon seit Jahren als wissenschaftliche Disziplin betrieben.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Alter Hut. An der ADBK in N&#252;rnberg wird Architektur- und Stadtforschung schon seit Jahren als wissenschaftliche Disziplin betrieben.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: CHR15</title>
		<link>http://www.fontblog.de/design-und-forschung-oder/comment-page-1#comment-89530</link>
		<dc:creator>CHR15</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 Jun 2008 09:34:08 +0000</pubDate>
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		<description>wissenschaft ist ungleich forschung.
deswegen: designFORSCHUNG.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>wissenschaft ist ungleich forschung.<br />
deswegen: designFORSCHUNG.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: gro</title>
		<link>http://www.fontblog.de/design-und-forschung-oder/comment-page-1#comment-89528</link>
		<dc:creator>gro</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 Jun 2008 09:21:17 +0000</pubDate>
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		<description>&quot;Oder dient der wissenschaftliche Ansatz eher dem Schutz vor dem Scheitern als Designer?&quot;

Die Frage ist f&#252;r mich nicht nachvollziehbar. Warum sollte ein Designer das tun? Sich lieber das komplexe Regelwerk des wissenschaftlichen Arbeitens aneignen um nicht frei gestalten zu m&#252;ssen? Und gutes Scheitern kann doch die Basis f&#252;r zuk&#252;nftige Erfolge sein. 

F&#252;r mich hat wissenschaftliches Arbeiten etwas mit der Neugier und Suche nach m&#246;glichst objektiven Erkenntnissen zu tun. Da gibt es im Designbereich gen&#252;gend offene Fragestellungen, die auch oben schon genannt wurden. 
Ob die Ergebnisse  der Forschung dann immer f&#252;r die Design-Praxis relevant sind, mag dahingestellt und umstritten sein. Manchmal k&#246;nnten daraus jedoch auch neue Dinge entstehen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Oder dient der wissenschaftliche Ansatz eher dem Schutz vor dem Scheitern als Designer?&#8221;</p>
<p>Die Frage ist f&#252;r mich nicht nachvollziehbar. Warum sollte ein Designer das tun? Sich lieber das komplexe Regelwerk des wissenschaftlichen Arbeitens aneignen um nicht frei gestalten zu m&#252;ssen? Und gutes Scheitern kann doch die Basis f&#252;r zuk&#252;nftige Erfolge sein. </p>
<p>F&#252;r mich hat wissenschaftliches Arbeiten etwas mit der Neugier und Suche nach m&#246;glichst objektiven Erkenntnissen zu tun. Da gibt es im Designbereich gen&#252;gend offene Fragestellungen, die auch oben schon genannt wurden.<br />
Ob die Ergebnisse  der Forschung dann immer f&#252;r die Design-Praxis relevant sind, mag dahingestellt und umstritten sein. Manchmal k&#246;nnten daraus jedoch auch neue Dinge entstehen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Vroni</title>
		<link>http://www.fontblog.de/design-und-forschung-oder/comment-page-1#comment-89507</link>
		<dc:creator>Vroni</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 08 Jun 2008 17:20:39 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.fontblog.de/?p=1507#comment-89507</guid>
		<description>Ich begr&#252;&#223;e es.
Die Kluft zwischen dem aus kommerziellen Abgrenzungsgr&#252;nden wissenschaftlich sich Geb&#228;rden und wirklich wissenschaftlich sein, wird in den Kommentaren hinreichend aufgezeigt. 

Mit f&#228;llt dazu ein Vergleich aus einer anderen Sparte ein: Medizin. &#196;hnlicher Sachverhalt.

Ein Medizinstudium gilt in der &#214;ffentlichkeit als seri&#246;s-wissenschaftlich, dabei ist es kaum echte Wissenschaft, sondern vorwiegend auf Empirie und  - sp&#228;ter - Intuition, Menschenkenntnis und Erfahrungen des Arztes begr&#252;ndet. Echte Wissenschaft dagegen ist f&#252;r mich Mathematik. 

Ein fertig ausgebildeter Arzt forscht nicht, er macht, er heilt, er geht mit Menschen um. Aber er muss um die wissenschaftlichen Dinge wissen, sie gelernt haben, sie abw&#228;gen, vergleichen.

Ein ausgebildeter Designer forscht nicht, er gestaltet, er geht mit Menschen, mit Kunden um. Aber er muss um die Dinge von Wahrnehmung, Kommunikation und dem neuestem Stand der Forschung wissen. Um dann ab und an doch seinem Bauch, seine ganz pers&#246;nliche Erfahrung sprechen zu lassen. Er wei&#223; jedoch, warum und wo er wissenschaftliche Regeln bricht und teilt das mit.

Einem Deigner, der ausschlie&#223;lich nach wissenschaftlichen Regeln designt und das herumt&#246;nt, dem w&#252;rde ich sehr misstrauen. Ihm fehlt der menschliche Blick. Heraus kommen langweilige seelenlose Autos ohne Gesicht, die nur nach cw-Wert designt sind. Heraus kommen H&#228;user, die nur am Computer &#252;berzeugend durchdesingt wirken, aber beim echten dran Vorbeilaufen einem die G&#228;nsehaut einjagen, weil sie pl&#246;tzlich &#252;begro&#223;e, seelenlose Bunker mit nackten Fassaden ohne Struktur sind.

Also wenn Wissenschaft, dann eine vom Menschen und seiner Wahrnehmung, von der Psychologie und der Semiotik der Dinge. Sonst ist das Rolle r&#252;ckw&#228;rts zum Zwecke des Beeindruckens vorm technik- und wissenschaftsgl&#228;ubigen Kunden.

Ja, und es sollte Designforschung geben, ich halte sie f&#252;r wichtig. Damit gutes Design f&#252;r den Menschen gemacht wird, nicht f&#252;r &#252;berkommene &#228;sthetische Prinzipien. Bauhaus geh&#246;rt f&#252;r mich auch dazu.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich begr&#252;&#223;e es.<br />
Die Kluft zwischen dem aus kommerziellen Abgrenzungsgr&#252;nden wissenschaftlich sich Geb&#228;rden und wirklich wissenschaftlich sein, wird in den Kommentaren hinreichend aufgezeigt. </p>
<p>Mit f&#228;llt dazu ein Vergleich aus einer anderen Sparte ein: Medizin. &#196;hnlicher Sachverhalt.</p>
<p>Ein Medizinstudium gilt in der &#214;ffentlichkeit als seri&#246;s-wissenschaftlich, dabei ist es kaum echte Wissenschaft, sondern vorwiegend auf Empirie und  &#8211; sp&#228;ter &#8211; Intuition, Menschenkenntnis und Erfahrungen des Arztes begr&#252;ndet. Echte Wissenschaft dagegen ist f&#252;r mich Mathematik. </p>
<p>Ein fertig ausgebildeter Arzt forscht nicht, er macht, er heilt, er geht mit Menschen um. Aber er muss um die wissenschaftlichen Dinge wissen, sie gelernt haben, sie abw&#228;gen, vergleichen.</p>
<p>Ein ausgebildeter Designer forscht nicht, er gestaltet, er geht mit Menschen, mit Kunden um. Aber er muss um die Dinge von Wahrnehmung, Kommunikation und dem neuestem Stand der Forschung wissen. Um dann ab und an doch seinem Bauch, seine ganz pers&#246;nliche Erfahrung sprechen zu lassen. Er wei&#223; jedoch, warum und wo er wissenschaftliche Regeln bricht und teilt das mit.</p>
<p>Einem Deigner, der ausschlie&#223;lich nach wissenschaftlichen Regeln designt und das herumt&#246;nt, dem w&#252;rde ich sehr misstrauen. Ihm fehlt der menschliche Blick. Heraus kommen langweilige seelenlose Autos ohne Gesicht, die nur nach cw-Wert designt sind. Heraus kommen H&#228;user, die nur am Computer &#252;berzeugend durchdesingt wirken, aber beim echten dran Vorbeilaufen einem die G&#228;nsehaut einjagen, weil sie pl&#246;tzlich &#252;begro&#223;e, seelenlose Bunker mit nackten Fassaden ohne Struktur sind.</p>
<p>Also wenn Wissenschaft, dann eine vom Menschen und seiner Wahrnehmung, von der Psychologie und der Semiotik der Dinge. Sonst ist das Rolle r&#252;ckw&#228;rts zum Zwecke des Beeindruckens vorm technik- und wissenschaftsgl&#228;ubigen Kunden.</p>
<p>Ja, und es sollte Designforschung geben, ich halte sie f&#252;r wichtig. Damit gutes Design f&#252;r den Menschen gemacht wird, nicht f&#252;r &#252;berkommene &#228;sthetische Prinzipien. Bauhaus geh&#246;rt f&#252;r mich auch dazu.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Christoph Päper</title>
		<link>http://www.fontblog.de/design-und-forschung-oder/comment-page-1#comment-89502</link>
		<dc:creator>Christoph Päper</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 08 Jun 2008 13:00:53 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.fontblog.de/?p=1507#comment-89502</guid>
		<description>Dass ein Designstudium an einer &lt;em&gt;Universit&#228;t&lt;/em&gt; wissenschaftlich zu sein hat, &lt;em&gt;sollte&lt;/em&gt; jedem einleuchten. Tut es aber nicht, wie man sowohl an den Bewerbungsverfahren (Mappen!) als auch an den Bewerbern sieht. Die meisten davon sollten f&#252;r ihren Berufswunsch besser eine Ausbildung oder ein &lt;acronym&gt;FH&lt;/acronym&gt;-Studium absolvieren. Das betrifft aber bspw. auch die Ingenieurswissenschaft, aber da das akademische System durch die Backal&#246;risierung ohnehin endg&#252;ltig zu einem weiteren Zweig der gezielten Berufsausbildung verkommt – was z.B. angehende Schullehrer &#252;berhaupt an der Uni zu suchen haben, will mir einfach nicht in den Kopf –, ist eine Besserung nicht zu erwarten.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Dass ein Designstudium an einer <em>Universit&#228;t</em> wissenschaftlich zu sein hat, <em>sollte</em> jedem einleuchten. Tut es aber nicht, wie man sowohl an den Bewerbungsverfahren (Mappen!) als auch an den Bewerbern sieht. Die meisten davon sollten f&#252;r ihren Berufswunsch besser eine Ausbildung oder ein <acronym>FH</acronym>-Studium absolvieren. Das betrifft aber bspw. auch die Ingenieurswissenschaft, aber da das akademische System durch die Backal&#246;risierung ohnehin endg&#252;ltig zu einem weiteren Zweig der gezielten Berufsausbildung verkommt – was z.B. angehende Schullehrer &#252;berhaupt an der Uni zu suchen haben, will mir einfach nicht in den Kopf –, ist eine Besserung nicht zu erwarten.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: ich ich ich</title>
		<link>http://www.fontblog.de/design-und-forschung-oder/comment-page-1#comment-89498</link>
		<dc:creator>ich ich ich</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 08 Jun 2008 08:57:10 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.fontblog.de/?p=1507#comment-89498</guid>
		<description>Es ist jedenfalls f&#252;r Designer hilfreicher sich mit echten Wissenschaften auseinander zu setzen (auch schon mal ein guter Lackmustest), als so zu tun als ob Design irgendwie wissenschaftlich w&#228;re. Die ganze Grundlage von Design, also etwas gestalten zu wollen, ist kontr&#228;r zum ergebnisoffenen wissenschaftlichen Konzept. Aber wenn es dort nichts zu lernen gibt, dann doch woanders, also ran an Mathematik, Physik usw. Der Grad an Abstraktion, Stringenz und &#196;sthetik den die reine Mathematik hinlegt w&#228;re auch eine gute Messlatte, und ist eine interessante Inspirationsquelle.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist jedenfalls f&#252;r Designer hilfreicher sich mit echten Wissenschaften auseinander zu setzen (auch schon mal ein guter Lackmustest), als so zu tun als ob Design irgendwie wissenschaftlich w&#228;re. Die ganze Grundlage von Design, also etwas gestalten zu wollen, ist kontr&#228;r zum ergebnisoffenen wissenschaftlichen Konzept. Aber wenn es dort nichts zu lernen gibt, dann doch woanders, also ran an Mathematik, Physik usw. Der Grad an Abstraktion, Stringenz und &#196;sthetik den die reine Mathematik hinlegt w&#228;re auch eine gute Messlatte, und ist eine interessante Inspirationsquelle.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Jan Jürgens</title>
		<link>http://www.fontblog.de/design-und-forschung-oder/comment-page-1#comment-89447</link>
		<dc:creator>Jan Jürgens</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 07 Jun 2008 01:18:24 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.fontblog.de/?p=1507#comment-89447</guid>
		<description>Einige Vorlesungen von Prof. Dr. Erlhoff gibt es z.B. hier:

http://netzradio.kisd.de/vorlesungen_2006.html</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Einige Vorlesungen von Prof. Dr. Erlhoff gibt es z.B. hier:</p>
<p><a href="http://netzradio.kisd.de/vorlesungen_2006.html" >http://netzradio.kisd.de/vorlesungen_2006.html</a></p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Uta Brandes</title>
		<link>http://www.fontblog.de/design-und-forschung-oder/comment-page-1#comment-89443</link>
		<dc:creator>Uta Brandes</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Jun 2008 23:44:01 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.fontblog.de/?p=1507#comment-89443</guid>
		<description>ich freue mich sehr &#252;ber die Diskussion – wobei ich klarerweise jene Positionen unterst&#252;tze, die die Hoffnung (noch) nicht aufgegeben haben, dass:
• Design auch (und immer wichtiger werdend) eine Forschungsdisziplin 
    ist
• Designerinnen (es gibt da ja auch weibliche) und Designer nicht zu
   dumm oder desinteressiert sind, sich mit Forschungsans&#228;tzen und
   -methodolgien auseinanderzusetzen (ich treffe inzwischen auf 
   erfreulich viele Studierende, die daran Spa&#223; haben und zum Teil ihre
   Abschlussarbeiten in diesem Bereich schreiben und gestalten).

Noch ein Lekt&#252;re-Tipp (das soll bitte nicht selbstbezogen wirken, aber soooo viel gibt es ja tats&#228;chlich – gerade im deutschsprachigen Bereich – nicht): Michael Erlhoff/Tim Marshall (Hg.): W&#246;rterbuch Design, Basel (Birkh&#228;user) 2008 (gibt es &#252;brigens auch als englische Ausgabe) – da gibt es mehrere Texte von mir, zwei davon zu: &quot;Forschung&quot; und &quot;Beobachtungsforschung&quot;. Aber auch einige andere Essays (Designprozess etc. = nicht von mir) sind Bausteine zu einer Entwicklung von Designforschung. Und dann  gab es in einer Nummer des DesignReport einen ganz lustigen Diskurs zwischen einigen Vorstandsmitgliedern der – ja, die existiert bereits – DEUTSCHEN GESELLSCHAFT F&#220;R DESIGNTHEORIE UND -FORSCHUNG (www.dgtf.de) zu dem Forschungsbegriff im Design (dummerweise finde ich die Nummer gerade nicht; ist schon bestimm ein Jahr her....)
Danke f&#252;r rege Diskussion!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>ich freue mich sehr &#252;ber die Diskussion – wobei ich klarerweise jene Positionen unterst&#252;tze, die die Hoffnung (noch) nicht aufgegeben haben, dass:<br />
• Design auch (und immer wichtiger werdend) eine Forschungsdisziplin<br />
    ist<br />
• Designerinnen (es gibt da ja auch weibliche) und Designer nicht zu<br />
   dumm oder desinteressiert sind, sich mit Forschungsans&#228;tzen und<br />
   -methodolgien auseinanderzusetzen (ich treffe inzwischen auf<br />
   erfreulich viele Studierende, die daran Spa&#223; haben und zum Teil ihre<br />
   Abschlussarbeiten in diesem Bereich schreiben und gestalten).</p>
<p>Noch ein Lekt&#252;re-Tipp (das soll bitte nicht selbstbezogen wirken, aber soooo viel gibt es ja tats&#228;chlich – gerade im deutschsprachigen Bereich – nicht): Michael Erlhoff/Tim Marshall (Hg.): W&#246;rterbuch Design, Basel (Birkh&#228;user) 2008 (gibt es &#252;brigens auch als englische Ausgabe) – da gibt es mehrere Texte von mir, zwei davon zu: &#8220;Forschung&#8221; und &#8220;Beobachtungsforschung&#8221;. Aber auch einige andere Essays (Designprozess etc. = nicht von mir) sind Bausteine zu einer Entwicklung von Designforschung. Und dann  gab es in einer Nummer des DesignReport einen ganz lustigen Diskurs zwischen einigen Vorstandsmitgliedern der – ja, die existiert bereits – DEUTSCHEN GESELLSCHAFT F&#220;R DESIGNTHEORIE UND -FORSCHUNG (www.dgtf.de) zu dem Forschungsbegriff im Design (dummerweise finde ich die Nummer gerade nicht; ist schon bestimm ein Jahr her&#8230;.)<br />
Danke f&#252;r rege Diskussion!</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Prof. Eku Wand</title>
		<link>http://www.fontblog.de/design-und-forschung-oder/comment-page-1#comment-89442</link>
		<dc:creator>Prof. Eku Wand</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Jun 2008 23:34:15 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.fontblog.de/?p=1507#comment-89442</guid>
		<description>An der HBK Braunschweig wurde der Studiengang Kommunikationsdesign schon lange vor der Jahrtausendwende als wissenschaftliches Fach akkreditiert. Er existiert also neben dem Studiengang Medienwissenschaft und dies nicht erst im Zuge der gestuften Neuausrichtung durch den Bologna-Prozess. Und nat&#252;rlich kommen dabei in beiden F&#228;chern ganz unterschiedliche Arbeits- und Forschungsmethoden zum Einsatz. Selbstinduzierte und angewandte Design- und Medienforschung f&#246;rdern jedoch mitunter neue Entwicklungen und Erkenntnisse zu Tage, die wiederum Anlass f&#252;r neue Grundlagenforschung geben k&#246;nnen. Der ganze Computerspiel-Bereich steckt beispielsweise noch v&#246;llig in den Kinderschuhen. Die Grundlagenforschung hat gerade mal begonnen, sich mit Game-Studies zu etablieren, w&#228;hrend im akademischen Kontext schon l&#228;ngst &#252;ber weitreichendere Szenarien nachgedacht und geforscht wird. Im Zeichen konvergierender Disziplinen, d&#252;rfen wir durchaus den sch&#228;rfenden Blick &#252;ber den Tellerrand wagen und werden zuk&#252;nftig, dort wo es gerechtfertigt ist, auch Abschl&#252;sse mit dem Titel „practise-based“ PhD verleihen k&#246;nnen. Es geht dabei keinesfalls um eine inflation&#228;re Verw&#228;sserung methodischer und systematischer Arbeit. Die wissenschaftliche Form muss unbedingt gewahrt werden, aber &#252;ber eine etwas progressivere Wahrnehmung und Reflexion sollten wir alle mal nachdenken. Unsere Welt ist definitiv schneller und komplexer geworden!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>An der HBK Braunschweig wurde der Studiengang Kommunikationsdesign schon lange vor der Jahrtausendwende als wissenschaftliches Fach akkreditiert. Er existiert also neben dem Studiengang Medienwissenschaft und dies nicht erst im Zuge der gestuften Neuausrichtung durch den Bologna-Prozess. Und nat&#252;rlich kommen dabei in beiden F&#228;chern ganz unterschiedliche Arbeits- und Forschungsmethoden zum Einsatz. Selbstinduzierte und angewandte Design- und Medienforschung f&#246;rdern jedoch mitunter neue Entwicklungen und Erkenntnisse zu Tage, die wiederum Anlass f&#252;r neue Grundlagenforschung geben k&#246;nnen. Der ganze Computerspiel-Bereich steckt beispielsweise noch v&#246;llig in den Kinderschuhen. Die Grundlagenforschung hat gerade mal begonnen, sich mit Game-Studies zu etablieren, w&#228;hrend im akademischen Kontext schon l&#228;ngst &#252;ber weitreichendere Szenarien nachgedacht und geforscht wird. Im Zeichen konvergierender Disziplinen, d&#252;rfen wir durchaus den sch&#228;rfenden Blick &#252;ber den Tellerrand wagen und werden zuk&#252;nftig, dort wo es gerechtfertigt ist, auch Abschl&#252;sse mit dem Titel „practise-based“ PhD verleihen k&#246;nnen. Es geht dabei keinesfalls um eine inflation&#228;re Verw&#228;sserung methodischer und systematischer Arbeit. Die wissenschaftliche Form muss unbedingt gewahrt werden, aber &#252;ber eine etwas progressivere Wahrnehmung und Reflexion sollten wir alle mal nachdenken. Unsere Welt ist definitiv schneller und komplexer geworden!</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: tom</title>
		<link>http://www.fontblog.de/design-und-forschung-oder/comment-page-1#comment-89432</link>
		<dc:creator>tom</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Jun 2008 17:56:57 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.fontblog.de/?p=1507#comment-89432</guid>
		<description>Das Problem ist doch, dass die Wissenschaft so sehr spezialisiert ist, dass keine zwei Wissenschaftler gegenseitig beurteilen k&#246;nnen, was sie tun. Es werden lauter Fachidioten herangez&#252;chtet, die durch ein Elektronenmikroskop auf isolierte Bausteine der Wirklichkeit starren. Es kommen leider nur wenige Menschen auf die Idee, Atomphysik mit Musik, Biologie, Ethologie und Design zu verbinden. Auf einer gewissen Betrachtungsebene ist es sogar unm&#246;glich diese Dinge zu trennen wenn man ein komplexes Bild haben will. Design geh&#246;rt unbedingt dazu wie man in der Natur beobachten kann. Form folgt dem Zweck.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das Problem ist doch, dass die Wissenschaft so sehr spezialisiert ist, dass keine zwei Wissenschaftler gegenseitig beurteilen k&#246;nnen, was sie tun. Es werden lauter Fachidioten herangez&#252;chtet, die durch ein Elektronenmikroskop auf isolierte Bausteine der Wirklichkeit starren. Es kommen leider nur wenige Menschen auf die Idee, Atomphysik mit Musik, Biologie, Ethologie und Design zu verbinden. Auf einer gewissen Betrachtungsebene ist es sogar unm&#246;glich diese Dinge zu trennen wenn man ein komplexes Bild haben will. Design geh&#246;rt unbedingt dazu wie man in der Natur beobachten kann. Form folgt dem Zweck.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Henry</title>
		<link>http://www.fontblog.de/design-und-forschung-oder/comment-page-1#comment-89426</link>
		<dc:creator>Henry</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Jun 2008 15:28:24 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.fontblog.de/?p=1507#comment-89426</guid>
		<description>Im Rahmen eines Lehrauftrags an der Hochschule f&#252;r Bildende K&#252;nste in Braunschweig versuche ich derzeit gerade, Kommunikationsdesigner (3./4. Semester) an das Forschen heranzuf&#252;hren. Die Reaktion auf die zwei einzigen Texte &#252;berhaupt – theoretische, erkl&#228;rende, gut verdauliche Texte zur Methode der Inhaltsanalyse – war eindeutig: „Gr&#228;sslich“, „viel zu lang“, „nichts verstanden“, „habe danach schlecht geschlafen“. Doch ohne Wissen &#252;ber die Methode, wird das mit dem Forschen nun mal nichts. Dementsprechend schwer f&#228;llt den Studierenden nun die Entwicklung des – Achtung, so nennen die Wissenschaftler das wirklich  – „Forschungsdesigns“. Ihnen fehlt das Wissen um die Methode. Und sie interessiert sie auch nicht. Designer wollen nicht lesen und nicht forschen, sie wollen gucken und gestalten.
OK, also keine Texte lesen lassen ...
Meine Idee ist jetzt, Wissenschaftsb&#252;cher komplett visuell umzusetzen: Keine Texte, nur Bilder, Bilder, Bilder, Design, Design, Design, Gestaltung, Gestaltung, Gestaltung - und am Ende des bei Designern so beliebten Bilder-Bl&#228;tterns wissen sie dennoch alles &#252;ber Inhaltsanalyse. Und die Zusammenfassung d&#252;rfen sie auch mit Markern skribbeln.
Geniales Konzept! Ich werde reich!!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Im Rahmen eines Lehrauftrags an der Hochschule f&#252;r Bildende K&#252;nste in Braunschweig versuche ich derzeit gerade, Kommunikationsdesigner (3./4. Semester) an das Forschen heranzuf&#252;hren. Die Reaktion auf die zwei einzigen Texte &#252;berhaupt – theoretische, erkl&#228;rende, gut verdauliche Texte zur Methode der Inhaltsanalyse – war eindeutig: „Gr&#228;sslich“, „viel zu lang“, „nichts verstanden“, „habe danach schlecht geschlafen“. Doch ohne Wissen &#252;ber die Methode, wird das mit dem Forschen nun mal nichts. Dementsprechend schwer f&#228;llt den Studierenden nun die Entwicklung des – Achtung, so nennen die Wissenschaftler das wirklich  – „Forschungsdesigns“. Ihnen fehlt das Wissen um die Methode. Und sie interessiert sie auch nicht. Designer wollen nicht lesen und nicht forschen, sie wollen gucken und gestalten.<br />
OK, also keine Texte lesen lassen &#8230;<br />
Meine Idee ist jetzt, Wissenschaftsb&#252;cher komplett visuell umzusetzen: Keine Texte, nur Bilder, Bilder, Bilder, Design, Design, Design, Gestaltung, Gestaltung, Gestaltung &#8211; und am Ende des bei Designern so beliebten Bilder-Bl&#228;tterns wissen sie dennoch alles &#252;ber Inhaltsanalyse. Und die Zusammenfassung d&#252;rfen sie auch mit Markern skribbeln.<br />
Geniales Konzept! Ich werde reich!!</p>
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	<item>
		<title>Von: Chriz the Wiz</title>
		<link>http://www.fontblog.de/design-und-forschung-oder/comment-page-1#comment-89423</link>
		<dc:creator>Chriz the Wiz</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Jun 2008 14:23:45 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.fontblog.de/?p=1507#comment-89423</guid>
		<description>Mich w&#252;rde interessieren inwieweit sich der Studiengang denn genau mit Wissenschaft und Forschung besch&#228;ftigt. Designer die forschen kann ich mir leider nur schwer vorstellen. Ich denke eher dass die Designer sich den Forschungserkenntnissen aus anderen Bereichen bedienen, um Design funktionaler/emotionaler/nachhaltiger zu gestalten. Forschung und Design sind ja gar nicht unbedingt so weit voneinander entfernt (s. Werbewirkungsforschung, Marktforschung etc.) Allerdings fehlen Designern f&#252;r tiefgr&#252;ndige wissenschaftliche Untersuchungen die fundierten Kenntnisse. Gibt es denn Beispiele aus der Praxis in denen Designer(!) etwas erforscht haben, neue Erkenntnisse durch gezielte Forschung gewonnen haben? Forschungen die sie selbst durchgef&#252;hrt und nicht extern in Auftrag gegeben haben? Diese Idee der Hochschulen Design und Wissenschaft zusammen zu f&#252;hren, ist finde ich ein etwas fragw&#252;rdiger Versuch, die Kompetenzen des Designers zu erweitern um sich m&#246;glichst weit von den Amateur- bzw. Massendesignern abzugrenzen. Bisher vertraue ich auf die Idee nicht wirklich, denke dass ganze w&#252;rde zu oberfl&#228;chlich ablaufen. Aber ich bin gespannt wie sich das entwickelt und w&#252;rde gern genaueres &#252;ber das Programm des Lehrplans wissen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Mich w&#252;rde interessieren inwieweit sich der Studiengang denn genau mit Wissenschaft und Forschung besch&#228;ftigt. Designer die forschen kann ich mir leider nur schwer vorstellen. Ich denke eher dass die Designer sich den Forschungserkenntnissen aus anderen Bereichen bedienen, um Design funktionaler/emotionaler/nachhaltiger zu gestalten. Forschung und Design sind ja gar nicht unbedingt so weit voneinander entfernt (s. Werbewirkungsforschung, Marktforschung etc.) Allerdings fehlen Designern f&#252;r tiefgr&#252;ndige wissenschaftliche Untersuchungen die fundierten Kenntnisse. Gibt es denn Beispiele aus der Praxis in denen Designer(!) etwas erforscht haben, neue Erkenntnisse durch gezielte Forschung gewonnen haben? Forschungen die sie selbst durchgef&#252;hrt und nicht extern in Auftrag gegeben haben? Diese Idee der Hochschulen Design und Wissenschaft zusammen zu f&#252;hren, ist finde ich ein etwas fragw&#252;rdiger Versuch, die Kompetenzen des Designers zu erweitern um sich m&#246;glichst weit von den Amateur- bzw. Massendesignern abzugrenzen. Bisher vertraue ich auf die Idee nicht wirklich, denke dass ganze w&#252;rde zu oberfl&#228;chlich ablaufen. Aber ich bin gespannt wie sich das entwickelt und w&#252;rde gern genaueres &#252;ber das Programm des Lehrplans wissen.</p>
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	<item>
		<title>Von: Alex</title>
		<link>http://www.fontblog.de/design-und-forschung-oder/comment-page-1#comment-89422</link>
		<dc:creator>Alex</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Jun 2008 13:41:17 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.fontblog.de/?p=1507#comment-89422</guid>
		<description>DANKE christoph_z. 

Meine Frau, die Wissenschaftlerin ist, lacht sich regelm&#228;ssig tot &#252;ber das was ich manchmal aus der Designerecke an Wissenschaftlichen Erkenntnissen mitbringe. Sie meint, und das leider zurecht, wir Designer k&#246;nnten noch nicht mal korrekt zitieren.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>DANKE christoph_z. </p>
<p>Meine Frau, die Wissenschaftlerin ist, lacht sich regelm&#228;ssig tot &#252;ber das was ich manchmal aus der Designerecke an Wissenschaftlichen Erkenntnissen mitbringe. Sie meint, und das leider zurecht, wir Designer k&#246;nnten noch nicht mal korrekt zitieren.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: christoph_z</title>
		<link>http://www.fontblog.de/design-und-forschung-oder/comment-page-1#comment-89421</link>
		<dc:creator>christoph_z</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Jun 2008 13:18:53 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.fontblog.de/?p=1507#comment-89421</guid>
		<description>design ist keine wissenschaft, aber es spricht ja nichts dagegen, wenn man das, was man erforschen kann, auch erforscht.

wenn sich designer wissenschaftlich geben passiert aber leider in der regel  nicht viel mehr als schaumschl&#228;gerei. wenn ich irgendwas zum thema in die h&#228;nde bekomme, lese ich in der regel  unendlich viel einleitendes geschwurbel &#252;ber design als wissenschaft und wie unglaublich wichtig das ist und wie furchtbar wichtig das noch wird und wenn man dann auf der suche nach echten inhalten oder gar ergebnissen immer weiter bl&#228;ttert findet man am ende: nichts. oder vielleicht eine kleine pipiumfrage, mit vorhersehbaren ergebnissen.

wahrscheinlich kann die disziplin designwissenschaft nur von leuten aufgebaut werden, die auch tats&#228;chlich eine wissenschaftliche ausbildung haben. ansonsten wird das von designern betrieben, die ihre bildungsb&#252;rgerkomplexe abarbeiten und die versuchen, ihre gestaltungsarbeit mit etwas klappentextbildung unendlich hochzujazzen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>design ist keine wissenschaft, aber es spricht ja nichts dagegen, wenn man das, was man erforschen kann, auch erforscht.</p>
<p>wenn sich designer wissenschaftlich geben passiert aber leider in der regel  nicht viel mehr als schaumschl&#228;gerei. wenn ich irgendwas zum thema in die h&#228;nde bekomme, lese ich in der regel  unendlich viel einleitendes geschwurbel &#252;ber design als wissenschaft und wie unglaublich wichtig das ist und wie furchtbar wichtig das noch wird und wenn man dann auf der suche nach echten inhalten oder gar ergebnissen immer weiter bl&#228;ttert findet man am ende: nichts. oder vielleicht eine kleine pipiumfrage, mit vorhersehbaren ergebnissen.</p>
<p>wahrscheinlich kann die disziplin designwissenschaft nur von leuten aufgebaut werden, die auch tats&#228;chlich eine wissenschaftliche ausbildung haben. ansonsten wird das von designern betrieben, die ihre bildungsb&#252;rgerkomplexe abarbeiten und die versuchen, ihre gestaltungsarbeit mit etwas klappentextbildung unendlich hochzujazzen.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: vanja</title>
		<link>http://www.fontblog.de/design-und-forschung-oder/comment-page-1#comment-89416</link>
		<dc:creator>vanja</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Jun 2008 11:49:34 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.fontblog.de/?p=1507#comment-89416</guid>
		<description>Die Frage sollte nicht sein, ob Design zur Forschung passt oder nicht. Betrachtet man hier die junge Geschichte des Designs hat sich selbst das Bauhaus und die HFG Ulm bestimmten Fragestellungen und Forschungsans&#228;tze zur Hilfe eines besseren Designs unterzogen. Betrachtet man das insbesondere Lehrsystem, wurden mehrere Disziplinen miteinander verbunden um ein besseres Verst&#228;ndnis f&#252;r das zu l&#246;sende Problem bzw. Aufgabenstellung liefern zu k&#246;nnen. Hier wurde nicht nur das Handwerk gelehrt sondern auch wie Technik oder Soziologische Aspekte in unserer Umwelt das Design beeinflussen. Design ist ein so genannter Hybrid aus k&#252;nstlerischen F&#228;higkeiten und Zielorientierten Handeln.

Nat&#252;rlich werden hier in unserer heutigen Zeit viele neue Themen und Ans&#228;tze in der Designforschung er&#246;rtert und besprochen, dennoch wurde der Grundstein vor fast einem Jahrhundert gelegt. 

Design sollte nicht als gesonderte Disziplin betrachtet werden, betrachten, denn unsere geschaffene Umwelt ist Design und mit ihr die Dinge die es beeinflusst. Design ist nicht zu trennen mit den Wissenschaften unsere Zeit sondern eine Form durch die sich unsere Gesellschaft ausdr&#252;ckt und ver&#228;ndert.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die Frage sollte nicht sein, ob Design zur Forschung passt oder nicht. Betrachtet man hier die junge Geschichte des Designs hat sich selbst das Bauhaus und die HFG Ulm bestimmten Fragestellungen und Forschungsans&#228;tze zur Hilfe eines besseren Designs unterzogen. Betrachtet man das insbesondere Lehrsystem, wurden mehrere Disziplinen miteinander verbunden um ein besseres Verst&#228;ndnis f&#252;r das zu l&#246;sende Problem bzw. Aufgabenstellung liefern zu k&#246;nnen. Hier wurde nicht nur das Handwerk gelehrt sondern auch wie Technik oder Soziologische Aspekte in unserer Umwelt das Design beeinflussen. Design ist ein so genannter Hybrid aus k&#252;nstlerischen F&#228;higkeiten und Zielorientierten Handeln.</p>
<p>Nat&#252;rlich werden hier in unserer heutigen Zeit viele neue Themen und Ans&#228;tze in der Designforschung er&#246;rtert und besprochen, dennoch wurde der Grundstein vor fast einem Jahrhundert gelegt. </p>
<p>Design sollte nicht als gesonderte Disziplin betrachtet werden, betrachten, denn unsere geschaffene Umwelt ist Design und mit ihr die Dinge die es beeinflusst. Design ist nicht zu trennen mit den Wissenschaften unsere Zeit sondern eine Form durch die sich unsere Gesellschaft ausdr&#252;ckt und ver&#228;ndert.</p>
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	<item>
		<title>Von: Alex</title>
		<link>http://www.fontblog.de/design-und-forschung-oder/comment-page-1#comment-89414</link>
		<dc:creator>Alex</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Jun 2008 11:08:48 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.fontblog.de/?p=1507#comment-89414</guid>
		<description>@ fjord
Ich habe an der HGKZ studiert. Design2context hat mit allem m&#246;glichen zu tun. Am allerwenigsten mit Wissenschaft.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ fjord<br />
Ich habe an der HGKZ studiert. Design2context hat mit allem m&#246;glichen zu tun. Am allerwenigsten mit Wissenschaft.</p>
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