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	<title>Kommentare zu: DER SPIEGEL auf dem iPad: graﬁsche Schlachtplatte</title>
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	<description>Täglich News und Meinungen aus der Grafikszene</description>
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		<title>Von: Jürgen Siebert</title>
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		<dc:creator>Jürgen Siebert</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Jun 2010 16:19:56 +0000</pubDate>
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		<description>Es sind eben keine Kinderkrankheiten, sondern ich halte es f&#252;r einen systematischen Fehler, ein Magazin (wie einen Roman) mit einem Reader zu realisieren.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Es sind eben keine Kinderkrankheiten, sondern ich halte es f&#252;r einen systematischen Fehler, ein Magazin (wie einen Roman) mit einem Reader zu realisieren.</p>
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		<title>Von: Kornelius Pobel</title>
		<link>http://www.fontblog.de/der-spiegel-auf-dem-ipad-grafische-schlachtplatte/comment-page-1#comment-129089</link>
		<dc:creator>Kornelius Pobel</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Jun 2010 16:07:27 +0000</pubDate>
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		<description>Kinderkrankheiten. Reiss dich doch einfach mal zusammen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Kinderkrankheiten. Reiss dich doch einfach mal zusammen.</p>
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		<title>Von: Jörg Oyen</title>
		<link>http://www.fontblog.de/der-spiegel-auf-dem-ipad-grafische-schlachtplatte/comment-page-1#comment-128912</link>
		<dc:creator>Jörg Oyen</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Jun 2010 12:24:34 +0000</pubDate>
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		<description>Schlachtplatte trifft es, besser Spiegel Printcontent 1:1 auf dem iPad abbilden, als Discounter Anzeige mit Coupon zum ausschneiden... so ein Spiegelhaftes, schlechtes Boulevardpresse Beispiel... Erwerbskosten Glasschneider zu iPad stehen da in keinem Verh&#228;ltnis, zeigen aber das 1:1 PDF Umrechnungen auf das iPad vorher eine Kontrolle der «Printanzeigen-Motive» erfordern ... mal sehen wie ich diese noch «neue» Besonderheit auf bei der Zuordnung der Antworten zur Fragestellung «Wie bekomme ich Content(Print) auf das iPad» &lt;a href=&quot;http://oyen.de/print2ipad&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;3te Grafik&lt;/a&gt; ...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Schlachtplatte trifft es, besser Spiegel Printcontent 1:1 auf dem iPad abbilden, als Discounter Anzeige mit Coupon zum ausschneiden&#8230; so ein Spiegelhaftes, schlechtes Boulevardpresse Beispiel&#8230; Erwerbskosten Glasschneider zu iPad stehen da in keinem Verh&#228;ltnis, zeigen aber das 1:1 PDF Umrechnungen auf das iPad vorher eine Kontrolle der «Printanzeigen-Motive» erfordern &#8230; mal sehen wie ich diese noch «neue» Besonderheit auf bei der Zuordnung der Antworten zur Fragestellung «Wie bekomme ich Content(Print) auf das iPad» <a href="http://oyen.de/print2ipad" >3te Grafik</a> &#8230;</p>
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	<item>
		<title>Von: Pyramus</title>
		<link>http://www.fontblog.de/der-spiegel-auf-dem-ipad-grafische-schlachtplatte/comment-page-1#comment-128885</link>
		<dc:creator>Pyramus</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 31 May 2010 22:16:11 +0000</pubDate>
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		<description>@Bernie
Es hei&#223;t Einfluss, das Surfen, mit dem Beten. Und die neue Rechtschreibung gilt &#252;brigens auch f&#252;r Sie, auch wenn Sie das nicht wahrhaben wollen. Das nur zum Thema &quot;Sprache beherrschen&quot;.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Bernie<br />
Es hei&#223;t Einfluss, das Surfen, mit dem Beten. Und die neue Rechtschreibung gilt &#252;brigens auch f&#252;r Sie, auch wenn Sie das nicht wahrhaben wollen. Das nur zum Thema &#8220;Sprache beherrschen&#8221;.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Michael Müller-Hillebrand</title>
		<link>http://www.fontblog.de/der-spiegel-auf-dem-ipad-grafische-schlachtplatte/comment-page-1#comment-128883</link>
		<dc:creator>Michael Müller-Hillebrand</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 31 May 2010 13:45:03 +0000</pubDate>
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		<description>Ich sehe erfreut eine Tendenz in Richtung konstruktiver &#220;berlegungen. Adobe-seitig lobt man die WIRED-Ausgabe auf dem iPad, aber wer dahinter schaut bekommt im Kern 500 MByte PNG-Grafiken aller Seiten und Anzeigen in je zwei Ausrichtungen und drei Aufl&#246;sungen. Das l&#228;sst sich in der Tat leicht mit InDesign erstellen. Und ist nat&#252;rlich v&#246;llig old school. Text l&#228;sst sich nicht markieren, Vorlesen geht nicht, die Datenmengen sind weit jenseits des Notwendigen,... 

Ich werde — sobald es mir die Zeit erlaubt — versuchen einen  Fassung meiner eigenen Webseite f&#252;r Touch-Bedienung zu erstellen. Und ich w&#228;re nicht &#252;berrascht, wenn die daf&#252;r umgesetzte Bedienlogik auch &#039;herk&#246;mmlich&#039; mit Maus etc. funktionieren w&#252;rde.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich sehe erfreut eine Tendenz in Richtung konstruktiver &#220;berlegungen. Adobe-seitig lobt man die WIRED-Ausgabe auf dem iPad, aber wer dahinter schaut bekommt im Kern 500 MByte PNG-Grafiken aller Seiten und Anzeigen in je zwei Ausrichtungen und drei Aufl&#246;sungen. Das l&#228;sst sich in der Tat leicht mit InDesign erstellen. Und ist nat&#252;rlich v&#246;llig old school. Text l&#228;sst sich nicht markieren, Vorlesen geht nicht, die Datenmengen sind weit jenseits des Notwendigen,&#8230; </p>
<p>Ich werde — sobald es mir die Zeit erlaubt — versuchen einen  Fassung meiner eigenen Webseite f&#252;r Touch-Bedienung zu erstellen. Und ich w&#228;re nicht &#252;berrascht, wenn die daf&#252;r umgesetzte Bedienlogik auch &#8216;herk&#246;mmlich&#8217; mit Maus etc. funktionieren w&#252;rde.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Sebastian Nagel</title>
		<link>http://www.fontblog.de/der-spiegel-auf-dem-ipad-grafische-schlachtplatte/comment-page-1#comment-128882</link>
		<dc:creator>Sebastian Nagel</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 31 May 2010 13:31:43 +0000</pubDate>
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		<description>@Michael M&#252;ller-Hillebrand: (&quot;»Zukunftsmusik« bedeutet in meinen Augen/Ohren hier »Chance«. Nach ca. 500 Jahren guter Stehsatz-Tradition bewegt sich jetzt etwas, und wir tun uns hart damit.&quot;)

das sehe ich schon auch so, nur muss sich hier noch sehr viel auf technischer Seite tun, damit das klappt – sowohl die Satz-Logiken als auch die Einflussm&#246;glichkeiten m&#252;ssen besser werden, wenn man wieder zu einer visuellen Qualit&#228;t kommen will, die man am Papier schon hat. 
Ich f&#252;rchte auch nicht um meine Arbeit, ich denke eher dass es mehr wird, wenn man es gut machen will, denn eine abgesetzte Zeile ist eine abgesetzte Zeile, da gibt es keine Eventualit&#228;ten wie eben bei variablen Formaten, Schriften, Gr&#246;&#223;en, Orientierungen, etc.

Zur Sache mit den Apps / Browsern: grade auf den Plattformen, die momentan en vogue sind, ist das mit verschiedenen Interpretationen der Inhalte und Layoutangaben eher ein kleines Problem – sowohl Apple als auch Google haben ja ganz passable Browser dort laufen, und selbst wenn MS und andere mal nachziehen, werden sie sich auf den Mobilplattformen an die Standards halten m&#252;ssen, weil die Inhalte eben schon dort sind und der Nutzer wei&#223;, was er erwarten kann – wenn sie bis dahin offen interpretierbar sind, und nicht in einer App eingesperrt sind und somit jeder wieder sein eigenes S&#252;ppchen kochen kann und die Inhalte-Lieferanten die Dummen sind, die das mit viel Aufwand ausgleichen m&#252;ssen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Michael M&#252;ller-Hillebrand: (&#8220;»Zukunftsmusik« bedeutet in meinen Augen/Ohren hier »Chance«. Nach ca. 500 Jahren guter Stehsatz-Tradition bewegt sich jetzt etwas, und wir tun uns hart damit.&#8221;)</p>
<p>das sehe ich schon auch so, nur muss sich hier noch sehr viel auf technischer Seite tun, damit das klappt – sowohl die Satz-Logiken als auch die Einflussm&#246;glichkeiten m&#252;ssen besser werden, wenn man wieder zu einer visuellen Qualit&#228;t kommen will, die man am Papier schon hat.<br />
Ich f&#252;rchte auch nicht um meine Arbeit, ich denke eher dass es mehr wird, wenn man es gut machen will, denn eine abgesetzte Zeile ist eine abgesetzte Zeile, da gibt es keine Eventualit&#228;ten wie eben bei variablen Formaten, Schriften, Gr&#246;&#223;en, Orientierungen, etc.</p>
<p>Zur Sache mit den Apps / Browsern: grade auf den Plattformen, die momentan en vogue sind, ist das mit verschiedenen Interpretationen der Inhalte und Layoutangaben eher ein kleines Problem – sowohl Apple als auch Google haben ja ganz passable Browser dort laufen, und selbst wenn MS und andere mal nachziehen, werden sie sich auf den Mobilplattformen an die Standards halten m&#252;ssen, weil die Inhalte eben schon dort sind und der Nutzer wei&#223;, was er erwarten kann – wenn sie bis dahin offen interpretierbar sind, und nicht in einer App eingesperrt sind und somit jeder wieder sein eigenes S&#252;ppchen kochen kann und die Inhalte-Lieferanten die Dummen sind, die das mit viel Aufwand ausgleichen m&#252;ssen.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: ganzunten</title>
		<link>http://www.fontblog.de/der-spiegel-auf-dem-ipad-grafische-schlachtplatte/comment-page-1#comment-128881</link>
		<dc:creator>ganzunten</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 31 May 2010 12:42:03 +0000</pubDate>
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		<description>@Michael M&#252;ller-Hillebrand:

Ja, eine Webanwendung m&#252;sste evtl. f&#252;r verschiedene Browser optimiert werden. Da gibt es aber schon genug Erfahrungen, schlie&#223;lich haben ja alle Magazine eine Website.

Aber eine App l&#228;uft nur auf einer (!) Plattform – oder sogar nur auf einem Ger&#228;tetyp. Die Programmierung f&#252;r jede Plattform ist dabei sehr unterschiedlich und viel aufwendiger. Zus&#228;tzlich m&#252;ssen sich die Verleger der m&#246;glichen Zensur des Plattformanbieters (Apple) beugen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Michael M&#252;ller-Hillebrand:</p>
<p>Ja, eine Webanwendung m&#252;sste evtl. f&#252;r verschiedene Browser optimiert werden. Da gibt es aber schon genug Erfahrungen, schlie&#223;lich haben ja alle Magazine eine Website.</p>
<p>Aber eine App l&#228;uft nur auf einer (!) Plattform – oder sogar nur auf einem Ger&#228;tetyp. Die Programmierung f&#252;r jede Plattform ist dabei sehr unterschiedlich und viel aufwendiger. Zus&#228;tzlich m&#252;ssen sich die Verleger der m&#246;glichen Zensur des Plattformanbieters (Apple) beugen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: HD Schellnack.</title>
		<link>http://www.fontblog.de/der-spiegel-auf-dem-ipad-grafische-schlachtplatte/comment-page-1#comment-128880</link>
		<dc:creator>HD Schellnack.</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 31 May 2010 12:33:32 +0000</pubDate>
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		<description>Ich muss ehrlich sagen, ich finde die Spiegel-App f&#252;r 1.0 gegen&#252;ber der iPhone-Fassung, die aber auch andere Grenzen hat, recht gelungen. Habe zwei Ausgaben jetzt so gelesen und finde das dem Medium weitestgehend angemessen, durchaus mehr als das allzu wuchtige Wired, dass einfach too much ist. Manche arg Keynote-artige Filmchen sind naiv, aber das Interview mit Roy Carr als Zusatz fand ich sehr lohnend. Ausbauf&#228;hig ist das unbedingt - Typo, Umbruch, Lesezeichen, Versendbarkeit, Archivierung, Zoom - wie ja eigentlich fast alles am iPad (iCal, Things, Video... lange Liste). Ich war aber tats&#228;chlich positiv &#252;berrascht von der Einbettung von Online-Inhalten und dem im Ansatz doch halbwegs stimmigen Design, das den Print wenn auch supergrobschl&#228;chtig zu emulieren versucht, ebenso von dem Photozoom, den ich sehr mag. Brand Eins ist zu wenig, Wired war zu viel (wenn auch manischgenialisch in den Details), der Spiegel hat noch einen Weg vor sich, bewegt sich aber f&#252;r das, was er ist sch&#246;n in der Mitte. F&#252;r 50c Extra ist das v&#246;llig annehmbar. Um die Wahrheit zu sagen, je nach Magazin, ist das f&#252;r Read-Once-Throw-Away-Medien oder eben f&#252;r Sachen, die man sehr lange archivieren will, eine gute L&#246;sung. Die Zeit k&#246;nnte ich mir auch gut so oder &#228;hnlich vorstellen. Die Page unbedingt auch. Die Novum beispielsweise aber eher nicht.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich muss ehrlich sagen, ich finde die Spiegel-App f&#252;r 1.0 gegen&#252;ber der iPhone-Fassung, die aber auch andere Grenzen hat, recht gelungen. Habe zwei Ausgaben jetzt so gelesen und finde das dem Medium weitestgehend angemessen, durchaus mehr als das allzu wuchtige Wired, dass einfach too much ist. Manche arg Keynote-artige Filmchen sind naiv, aber das Interview mit Roy Carr als Zusatz fand ich sehr lohnend. Ausbauf&#228;hig ist das unbedingt &#8211; Typo, Umbruch, Lesezeichen, Versendbarkeit, Archivierung, Zoom &#8211; wie ja eigentlich fast alles am iPad (iCal, Things, Video&#8230; lange Liste). Ich war aber tats&#228;chlich positiv &#252;berrascht von der Einbettung von Online-Inhalten und dem im Ansatz doch halbwegs stimmigen Design, das den Print wenn auch supergrobschl&#228;chtig zu emulieren versucht, ebenso von dem Photozoom, den ich sehr mag. Brand Eins ist zu wenig, Wired war zu viel (wenn auch manischgenialisch in den Details), der Spiegel hat noch einen Weg vor sich, bewegt sich aber f&#252;r das, was er ist sch&#246;n in der Mitte. F&#252;r 50c Extra ist das v&#246;llig annehmbar. Um die Wahrheit zu sagen, je nach Magazin, ist das f&#252;r Read-Once-Throw-Away-Medien oder eben f&#252;r Sachen, die man sehr lange archivieren will, eine gute L&#246;sung. Die Zeit k&#246;nnte ich mir auch gut so oder &#228;hnlich vorstellen. Die Page unbedingt auch. Die Novum beispielsweise aber eher nicht.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: ganzunten</title>
		<link>http://www.fontblog.de/der-spiegel-auf-dem-ipad-grafische-schlachtplatte/comment-page-1#comment-128879</link>
		<dc:creator>ganzunten</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 31 May 2010 12:30:25 +0000</pubDate>
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		<description>@Sebastian Nagel:
Die Trennung von Inhalt und Gestaltung ist doch der Grundgedanke hinter dem Web! Eigentlich sollte Apple doch schon mindestens einen Schritt weiter sein.

Selbst wenn die Publikationen im App-Store von Apple perfekt gestaltet w&#228;ren, kann man das meiner Meinung nach nicht guthei&#223;en. Was ist wenn man mal die Plattform wechselt? Kauft man sich dann brav alle Spiegel-Ausgaben neu? Was wenn man einen Artikel zu Hause auf dem iPad beginnt zu lesen und unterwegs auf einem anderen Ger&#228;t weiter lesen m&#246;chte?

Das sind f&#252;r mich die Mindeststandards, die ein sich gern als gro&#223;er Innovator darstellender IT-Konzern anbieten soll – im 21. Jahrhundert! Die Apps-Strategie im geschlossenen System stammt vom Microsoft der 80er Jahre. Da kann selbst gute Gestaltung nicht dr&#252;ber hinwegt&#228;uschen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Sebastian Nagel:<br />
Die Trennung von Inhalt und Gestaltung ist doch der Grundgedanke hinter dem Web! Eigentlich sollte Apple doch schon mindestens einen Schritt weiter sein.</p>
<p>Selbst wenn die Publikationen im App-Store von Apple perfekt gestaltet w&#228;ren, kann man das meiner Meinung nach nicht guthei&#223;en. Was ist wenn man mal die Plattform wechselt? Kauft man sich dann brav alle Spiegel-Ausgaben neu? Was wenn man einen Artikel zu Hause auf dem iPad beginnt zu lesen und unterwegs auf einem anderen Ger&#228;t weiter lesen m&#246;chte?</p>
<p>Das sind f&#252;r mich die Mindeststandards, die ein sich gern als gro&#223;er Innovator darstellender IT-Konzern anbieten soll – im 21. Jahrhundert! Die Apps-Strategie im geschlossenen System stammt vom Microsoft der 80er Jahre. Da kann selbst gute Gestaltung nicht dr&#252;ber hinwegt&#228;uschen.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Gerrit van Aaken</title>
		<link>http://www.fontblog.de/der-spiegel-auf-dem-ipad-grafische-schlachtplatte/comment-page-1#comment-128878</link>
		<dc:creator>Gerrit van Aaken</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 31 May 2010 10:33:47 +0000</pubDate>
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		<description>Ich sehe die Sache etwas positiver. Frecher manueller Trackback zu meinem Blogbeitrag: http://praegnanz.de/weblog/der-spiegel-auf-dem-ipad</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich sehe die Sache etwas positiver. Frecher manueller Trackback zu meinem Blogbeitrag: <a href="http://praegnanz.de/weblog/der-spiegel-auf-dem-ipad" >http://praegnanz.de/weblog/der-spiegel-auf-dem-ipad</a></p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Michael Müller-Hillebrand</title>
		<link>http://www.fontblog.de/der-spiegel-auf-dem-ipad-grafische-schlachtplatte/comment-page-1#comment-128877</link>
		<dc:creator>Michael Müller-Hillebrand</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 31 May 2010 10:28:08 +0000</pubDate>
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		<description>@Sebastian Nagel: »Zukunftsmusik« bedeutet in meinen Augen/Ohren hier »Chance«. Nach ca. 500 Jahren guter Stehsatz-Tradition bewegt sich jetzt etwas, und wir tun uns hart damit. Der gegenw&#228;rtige Vorteil einer &#039;App&#039; ist die bessere Kontrolle &#252;ber das Erscheinungsbild, bei einer Webanwendung w&#228;re man doch wieder gezwungen auf die verschiedenen Browser R&#252;cksicht zu nehmen. Aber mittelfristig wird die Grenze wohl verschwinden.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Sebastian Nagel: »Zukunftsmusik« bedeutet in meinen Augen/Ohren hier »Chance«. Nach ca. 500 Jahren guter Stehsatz-Tradition bewegt sich jetzt etwas, und wir tun uns hart damit. Der gegenw&#228;rtige Vorteil einer &#8216;App&#8217; ist die bessere Kontrolle &#252;ber das Erscheinungsbild, bei einer Webanwendung w&#228;re man doch wieder gezwungen auf die verschiedenen Browser R&#252;cksicht zu nehmen. Aber mittelfristig wird die Grenze wohl verschwinden.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Jürgen Siebert</title>
		<link>http://www.fontblog.de/der-spiegel-auf-dem-ipad-grafische-schlachtplatte/comment-page-1#comment-128876</link>
		<dc:creator>Jürgen Siebert</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 31 May 2010 09:41:09 +0000</pubDate>
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		<description>@Arne: ich meinte K&#246;ttbullar, die aus der T&#252;te … pr&#228;zisiere ich noch mal :)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Arne: ich meinte K&#246;ttbullar, die aus der T&#252;te … pr&#228;zisiere ich noch mal :)</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Arne</title>
		<link>http://www.fontblog.de/der-spiegel-auf-dem-ipad-grafische-schlachtplatte/comment-page-1#comment-128875</link>
		<dc:creator>Arne</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 31 May 2010 09:29:16 +0000</pubDate>
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		<description>Chapeau, J&#252;rgen, f&#252;r Deine ausf&#252;hrliche und begr&#252;ndete Kritik, der ich bestens folgen kann. Mein Widerspruch regt sich allein bei Deinem Vergleich mit der Bulette (oder Frikadelle, wie man sie hier nennt): mit feinen Zutaten liebevoll zubereitet ist sie sehr wohl ein Hochgenuss!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Chapeau, J&#252;rgen, f&#252;r Deine ausf&#252;hrliche und begr&#252;ndete Kritik, der ich bestens folgen kann. Mein Widerspruch regt sich allein bei Deinem Vergleich mit der Bulette (oder Frikadelle, wie man sie hier nennt): mit feinen Zutaten liebevoll zubereitet ist sie sehr wohl ein Hochgenuss!</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Sebastian Nagel</title>
		<link>http://www.fontblog.de/der-spiegel-auf-dem-ipad-grafische-schlachtplatte/comment-page-1#comment-128874</link>
		<dc:creator>Sebastian Nagel</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 31 May 2010 09:17:54 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.fontblog.de/?p=11289#comment-128874</guid>
		<description>Im &#252;brigen frage ich mich immer noch, was z.B. im Fall des Spiegels der Vorteil von einer &quot;App&quot; gegen&#252;ber einer Webseite/Webanwendung sein soll (die ja mit gleicher Aufmachung und funktionalit&#228;t daherkommen kann).
W&#228;hrend die eine extra f&#252;r ein Ger&#228;t geschrieben sein muss, w&#228;re die andere plattform-unabh&#228;ngig verwendbar. Was ist also besser an so einer &quot;App&quot;, die wiederum nur Inhalte pr&#228;sentiert, wie ein Browser auch?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Im &#252;brigen frage ich mich immer noch, was z.B. im Fall des Spiegels der Vorteil von einer &#8220;App&#8221; gegen&#252;ber einer Webseite/Webanwendung sein soll (die ja mit gleicher Aufmachung und funktionalit&#228;t daherkommen kann).<br />
W&#228;hrend die eine extra f&#252;r ein Ger&#228;t geschrieben sein muss, w&#228;re die andere plattform-unabh&#228;ngig verwendbar. Was ist also besser an so einer &#8220;App&#8221;, die wiederum nur Inhalte pr&#228;sentiert, wie ein Browser auch?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Sebastian Nagel</title>
		<link>http://www.fontblog.de/der-spiegel-auf-dem-ipad-grafische-schlachtplatte/comment-page-1#comment-128873</link>
		<dc:creator>Sebastian Nagel</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 31 May 2010 09:15:32 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.fontblog.de/?p=11289#comment-128873</guid>
		<description>Zum Thema Typografie/Layout auf solchen Ger&#228;ten:
Dr&#252;ben bei heise.de wurde von der Mehrheit der User vor einigen Tagen &quot;gefordert&quot;, doch endlich das Layout eines Inhaltes nicht mehr fest vorzugeben, sondern der Darstellungsplattform  zu &#252;berlassen – das w&#252;rde &quot;optimalere&quot; Ergebnisse liefern.

Finde ich ja spannend und durchaus vorstellbar, aber solange die Werkzeuge, die der Gestalter dabei in die H&#228;nde gelegt bekommt um Einfluss darauf zu nehmen, irgendwo zwischen grobmotorisch und nicht vorhanden liegen, halte ich das noch f&#252;r Zukunftsmusik.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Zum Thema Typografie/Layout auf solchen Ger&#228;ten:<br />
Dr&#252;ben bei heise.de wurde von der Mehrheit der User vor einigen Tagen &#8220;gefordert&#8221;, doch endlich das Layout eines Inhaltes nicht mehr fest vorzugeben, sondern der Darstellungsplattform  zu &#252;berlassen – das w&#252;rde &#8220;optimalere&#8221; Ergebnisse liefern.</p>
<p>Finde ich ja spannend und durchaus vorstellbar, aber solange die Werkzeuge, die der Gestalter dabei in die H&#228;nde gelegt bekommt um Einfluss darauf zu nehmen, irgendwo zwischen grobmotorisch und nicht vorhanden liegen, halte ich das noch f&#252;r Zukunftsmusik.</p>
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		<title>Von: MikeyBoy</title>
		<link>http://www.fontblog.de/der-spiegel-auf-dem-ipad-grafische-schlachtplatte/comment-page-1#comment-128872</link>
		<dc:creator>MikeyBoy</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 31 May 2010 07:37:05 +0000</pubDate>
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		<description>@BigWhoop: Die Zukunft.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@BigWhoop: Die Zukunft.</p>
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		<title>Von: BigWhoop</title>
		<link>http://www.fontblog.de/der-spiegel-auf-dem-ipad-grafische-schlachtplatte/comment-page-1#comment-128871</link>
		<dc:creator>BigWhoop</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 31 May 2010 04:51:29 +0000</pubDate>
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		<description>Was ist das iPad? LOL</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Was ist das iPad? LOL</p>
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		<title>Von: Michael Müller-Hillebrand</title>
		<link>http://www.fontblog.de/der-spiegel-auf-dem-ipad-grafische-schlachtplatte/comment-page-1#comment-128868</link>
		<dc:creator>Michael Müller-Hillebrand</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 30 May 2010 19:39:34 +0000</pubDate>
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		<description>Automatisiertes Layout ist sicherlich eine mit Kompromissen behaftete Sache, auch die erste und weitere Fassungen des f&#252;r AIR (mit Flash) programmierten Times Reader der NY Times hat(te) M&#228;ngel – und bekam trotzdem zu Recht einige Aufmerksamkeit. Wir befinden uns hier in einem relativ jungen Publikationsmedium und hier muss sicher noch einiges verbessert = investiert werden. Wenn Texte formatfrei vorgehalten und bei Bedarf im Hoch- oder Querformat nach bestimmten Regeln gesetzt werden, bedeutet das auch, dass diese Texte z.B. auch sehr gut f&#252;r Screen-Reader geeignet sind, also barrierefrei.

Man sollte diesen Pr&#228;sentationsformen eine Chance geben, auf M&#228;ngel hinweisen, aber nach M&#246;glichkeit auch versuchen die Ergebnisse konstruktiv zu verbessern. Wie viele Gestalter werden wohl an einem Regelsatz f&#252;r automatisches Layout mitarbeiten? Es sollten einfach mehr sein.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Automatisiertes Layout ist sicherlich eine mit Kompromissen behaftete Sache, auch die erste und weitere Fassungen des f&#252;r AIR (mit Flash) programmierten Times Reader der NY Times hat(te) M&#228;ngel – und bekam trotzdem zu Recht einige Aufmerksamkeit. Wir befinden uns hier in einem relativ jungen Publikationsmedium und hier muss sicher noch einiges verbessert = investiert werden. Wenn Texte formatfrei vorgehalten und bei Bedarf im Hoch- oder Querformat nach bestimmten Regeln gesetzt werden, bedeutet das auch, dass diese Texte z.B. auch sehr gut f&#252;r Screen-Reader geeignet sind, also barrierefrei.</p>
<p>Man sollte diesen Pr&#228;sentationsformen eine Chance geben, auf M&#228;ngel hinweisen, aber nach M&#246;glichkeit auch versuchen die Ergebnisse konstruktiv zu verbessern. Wie viele Gestalter werden wohl an einem Regelsatz f&#252;r automatisches Layout mitarbeiten? Es sollten einfach mehr sein.</p>
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		<title>Von: Bert Vanderveen</title>
		<link>http://www.fontblog.de/der-spiegel-auf-dem-ipad-grafische-schlachtplatte/comment-page-1#comment-128864</link>
		<dc:creator>Bert Vanderveen</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 30 May 2010 18:54:30 +0000</pubDate>
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		<description>I must be a lot younger than my age -- found it impossible to read all of this this blog-entry…</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>I must be a lot younger than my age &#8212; found it impossible to read all of this this blog-entry…</p>
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		<title>Von: Bernie</title>
		<link>http://www.fontblog.de/der-spiegel-auf-dem-ipad-grafische-schlachtplatte/comment-page-1#comment-128863</link>
		<dc:creator>Bernie</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 30 May 2010 18:39:32 +0000</pubDate>
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		<description>Es w&#228;re mal ein Thema f&#252;r sich, zu analysieren, ob die heutige Umformung der Infotexte Richtung Web einen Einflu&#223; auf die Sprachgestaltung und Rechtschreibung hat. Denn es ist wirklich erschreckend zu beobachten, wie Leute in einer vermaledeiten Lingua operieren. Wie angesprochen – zuviel / zu viel. Auch in Deinem Text. Bindestrichorgien zuhauf. Wenn man Sprache nicht beherrscht, laufen einem die Tr&#228;ger davon. Oder springen vom Dach. Wie in China.

Aber egal. Lassen wir&#039;s. Als iPad-Nutzer kann ich sagen, dass das surfen auf diesem sehr gut ist, aber kein Spiegel-PDF brauche, welches teurer als die Originalausgabe ist, zumal die von Dir (sehr gut) angesprochenee Lieblosigkeit in Punkto App-Konzept ihr &#252;briges tut. Vielleicht ist es dem gl&#228;ubigen Herrn Mateschitz doch zuviel geworden mit dem beten, sodass es f&#252;r eine gute Spiegel-App nicht mehr ausreichte.

Gru&#223;. B.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Es w&#228;re mal ein Thema f&#252;r sich, zu analysieren, ob die heutige Umformung der Infotexte Richtung Web einen Einflu&#223; auf die Sprachgestaltung und Rechtschreibung hat. Denn es ist wirklich erschreckend zu beobachten, wie Leute in einer vermaledeiten Lingua operieren. Wie angesprochen – zuviel / zu viel. Auch in Deinem Text. Bindestrichorgien zuhauf. Wenn man Sprache nicht beherrscht, laufen einem die Tr&#228;ger davon. Oder springen vom Dach. Wie in China.</p>
<p>Aber egal. Lassen wir&#8217;s. Als iPad-Nutzer kann ich sagen, dass das surfen auf diesem sehr gut ist, aber kein Spiegel-PDF brauche, welches teurer als die Originalausgabe ist, zumal die von Dir (sehr gut) angesprochenee Lieblosigkeit in Punkto App-Konzept ihr &#252;briges tut. Vielleicht ist es dem gl&#228;ubigen Herrn Mateschitz doch zuviel geworden mit dem beten, sodass es f&#252;r eine gute Spiegel-App nicht mehr ausreichte.</p>
<p>Gru&#223;. B.</p>
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