Steven Heller feiert in der New York Times das neue Logo von Al Gores Alliance for Climate Protection (oben links). Wenn man es dreht, wird aus einem we (wir) ein me (ich). Entworfen wurde es von dem New Yorker Designer Brian Collins. jpg-Kopie des Artikels der New York Times … (Danke an Luigi Tipo)
Das Ich-Wir-Logo von Al Gore
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Ist das nicht ein wenig erzwungen? ich mein immerhin steht da jetzt EM und nicht ME…
Ein (anregendes) Vexierbild.
Mit Versalien und spiegeln statt drehen hätte es geklappt! ;)
Gutes Konzept, aber …
@SlickOne
Besser!
Wer da an das bekannte Gedicht »ME/WE« von Muhammad Ali denkt ist gewiss ein Schelm.
siehe auch: http://www.taz.de/index.php?id=start&art=5528&id=sport-artikel&src=AR&cHash=395c024811
für mich funktionierts, ich konnte es sofort lesen. und gerade das es ein wenig unvollkommen ist und trotzdem funktioniert, macht es in meinen Augen so gut.
ich lese ‘we’ und ‘am’ oder ‘em’.
@SlickOne: Das würde aber mit Versalien nicht funktionieren, da ein großes M nun einmal wie ein vernünftiges W aussehen würde und dadurch ja der Sinn des Logos verschwunden wäre.
Entgegen der Kritik, seh ich das als tollen Wurf. Versalien wären, wie im Artikel angedeutet, viel zu hart gewesen.
Ich mag das Logo, durchdacht, einfach, sympatisch!
…toller entwurf, aber alles nur geklaut.
wer hat’s erfunden?
me
we
muhammad alis antwort auf das bis dato kürzeste gedicht der welt, während einer rede vor harvard-absolventen. siehe when we were kings.
.
wenn man statt dem ganzen Logo nur das m an der horizontalen Achse spiegeln würde, würde wirklich ein “me” rauskommen. Ob die das von der NYT falsch verstanden haben und sich jetzt über das “em” wundern?
Korrektur: wenn man statt das ganze Logo um 180° zu drehen nur das m an der horizontalen Achse spiegeln würde, würde wirklich ein “meâ€? rauskommen.
Die Belgische Firma Wefashion (http://www.wefashion.com/)
hat oder macht noch immer mit der gleichen Idee Werbung in Belgien.
Ich denke da ja an einen Button, den man sorum oder sorum an seine Jacke heftet. Und da geht eben nur alles drehen und nicht spiegeln etc.
Ich denke außerdem, dass der Reiz hier gerade in der weniger perfekten Lösung liegt.
Ich stimme Simon zu: das Logo würde doch nicht zum Nachdenken anregen, wenn das Spiegeln oder Drehen ein sauberes WE oder ME ergäbe. Gerade die Irritation beim auf den Kopf gestellten m macht es zum Hingucker.
Gut, das stimmt.
Ich dachte an eine Animation, in der das “me” zum “we” “kippt”. Da wäre der Wechsel vom egozentrischen zum gemeinschaftlichen Bewusstsein auf diese Weise transportiert. Der Hingucker wäre in diesem Fall die erstaunlich simple Transformation.
Gefällt mir auch sehr gut. Ein Logo muss ja nicht unbedingt ZU offensichtlich (oder gar plump) sein. Es geht ja auch um eine Idee – einen ideellen Inhalt –, die es transportieren kann. In dieser Variante ist es sicher sympathischer, und eigenständiger (besonders wichtig!), als eine Versalvariante. Die Irritation – im Sinne von »denk mal!« – ist hier gut gelungen, und macht das Logo beMERKENSWERT. Ob dann JEDER die Idee erkennt, ist da schon wieder sekundär.
Da ist man sich bei diesem Logo wohl einig. Sehr gelungen. Es bringt einem zum nachdenken und rausprobieren. Das finde ich daran gut.