Da sage ich jetzt nichts zu … und warte lieber auf Eure Kommentare (siehe auch Fontblog-Beitrag vom 26. Januar 2010, Das offizielle Plakat der 60. Berlinale)
Da sage ich jetzt nichts zu … und warte lieber auf Eure Kommentare (siehe auch Fontblog-Beitrag vom 26. Januar 2010, Das offizielle Plakat der 60. Berlinale)
Das sticht ja richtig ins Auge.
ja, voll der hingucker.
Wo?
ging da was im druck schief bzw. wurden keine case-studies durchgeführt?
Meine Charts der dargestellten Plakate:
1. “Ich + Ich”
2. “berli nale” (fast so gut wie Ich + Ich)
mit etwas Abstand dann
3. “Lange Nacht der Museen”
….
……
und zum Schluss der Rest ^^
also, die gestaltung ist ja recht nett, nur wo ist der ton hin?
Kontrastverhältnis der Schrift zum Hintergrund ist ca. 1,2:1 – Wär der Titel nicht so groß, wär es ‘n mega Shice .. aber so fällt es durch seine ruhigen Pastelfarben aus meiner Sicht eher auf.
Sehbehinderte und ältere Leute könnten damit allerdings Probleme haben. Bei mir gehts noch (habe die seltene Form der Farbenblindheit “Protanopia”)
Von mir gibts daher ein passt schon
Zu viel Text. :-)
Bedauerlich, wenn man gegen die sœur qui rit von Misereor verblasst.
»sœur qui rit« – Pruust
… ist das ein katholisches Molkereierzeugnis?
… das sind Bilder von der Yorckstrasse, da muß man keinem Menschen sagen, dass Berlinale ist oder?
// t
Falls jetzt dann doch mal die Sonne kurz rauskommt sieht man mit Sicherheit gar nichts mehr.
Ich habe ja echt nichts gegen Pastellfarben, solange eine Kontrastfarbe benutzt wird … aber zu diesem Plakat fällt mir nix mehr ein.
Vielleicht wurde es ja in RGB angelegt “da haben die Farben so schön gestrahlt” und dann wurde es in der Druckerei in cmyk konvertiert? Alles schon gesehen!
Das steht da nicht etwa, oder? Ist echt der spruch des tages. so oder so.
Jetzt fällt mir ein, dass es außer der lächelnden kuh (la vache qui rit) auch eine echte lachende schwester gab: Soeur Sourire, hier:
http://www.youtube.com/watch?v=GQTPDaUTl_o
Und hier mit dem hit:
http://www.youtube.com/watch?v=_CIWmO7W0gc&feature=related
Ja, ich weiß, voll off-topic. Aber es ist freitag!
Sollte nicht noch drauf hingewiesen werden, dass es sich eben NICHT um Pastelltöne handelt sondern aus der Nähe betrachtet um kräftigen Text?
http://www.fontblog.de/das-offizielle-plakat-der-60-berlinale
Tolle Idee, aber wie die Bilder schön beweisen: Eine tolle Idee muss nicht immer toll aussehen. Außer: die Absicht war, möglichst wenige Besucher auf die Berlinale hinzuweisen.
In dem Fall: Weniger ist Weniger!
Worte eines bekannten Typografen: »Wenn alles schreit, muss man leise sein.« ;-)
gut gedacht…schlecht gemacht!
Aus der unmittelbaren Nähe (z. B. bei fußläufiger Betrachtung auf der selben Straßenseite) funktioniert das Plakat ja noch relativ gut. Aber aus der Ferne bleibt davon: ein schlaffes, blasses Rauschen. Dummerweise ist «aus der Ferne» aber nunmal für größere Plakate im urbanen öffentlichen Raum IMNSHO ein wesentliches Gestaltungskriterium. Und damit ist das Ding: leider zu mindestens 50% misslungen.
@Björn: Die einzelnen Rasterpunkte bei einer Farbfläche mit, sagen wir, 5% Deckung sind auch kräftig. ;-)
@christian: Ja, leise. Aber nicht wischi-waschi. ;-p
Pssst! Berlinale. Weitersagen!
@christian Selbst wenn das ironisch gemeint war: da ist was dran. Und: dem bashing noch eins drauf setzen, kann jeder.
Darin kann man doch Größe sehen, wenn die Werbung nicht so laut sein muss. Danke, Herr Sauhaus, wie wohltuend. Danke, Auftraggeber, fürs Wagnis.
Gutes Design ist es, wenn es funktioniert.
Das kann durch “leises Auftreten” gehen oder durch starkes. Dieses Plakat funktioniert ganz einfach nicht,
deswegen ist es meiner Meinung nach ein schlechtes Plakat.
ich war zufällig letztes wochenende in berlin und habe nach den plakaten der berlinale gezielt aussicht gehalten. wenn man sie sucht, findet man sie auch aber im alltäglichen plaktatwahnsinn auf berlins straßen gehen sie einfach unter. ich frage mich auch wieso man keine signalfarben für das plakat verwendet hat.
die flaggen mit dem berlinale logo an der goldelse sind um einiges besser zu erkennen.
Die Plakate sind okay, alleinstehend als 18/1 tel scheinbar nicht ganz so gelungen – dabei artikulieren sie (Infografik ahoi!) ganz wunderbar, wie es dem Durchschnittsbesucher angesichts der Fülle des Berlinale Programms geht, wenn man sich dann mal entscheidet, hinzugehn (was man als seminativer Berliner doch nicht mehr so häufig tut, ganz egal ob plakativ animiert oder nicht) … Auf dem Berlinale–Boulevard, also obere Potsdamer Strasse, im Wechsel mit Schauspieler-Porträtfotos im City-Light Format nebst Berliner-Bärchen-Berlinale-Logo gesehen.
War anfangs skeptisch, aber zusammen mit den Fotoplakaten find ichs richtig gut und konzeptionell wie ästhetisch gelungen, ausserdem hebt es sich angenehm vom visuellen Holzhammer im letzten Jahr ab.
Mir gefällt das Berlinale Plakat nicht, ist wohl rausgeschmissenes Geld. Wer zur Berlinale will, geht auch ohne Plakatwerbung hin. Und wer wegen einer Plakatwerbung ins Kino geht, geht nicht zur Berlinale, sondern zu James Camerons “Avatar” bzw. Bernd Eichinger “Zeiten ändern dich” ;-)
wenn es am Bahnhof hängen würde, könnte man es für einen Fahrplan halten.
Einen Kommunikationszweck haben die Plakate ja schon erreicht: WIR reden drüber. Das rausgeschmissene Geld landet bei dem bunch junger Designer, die es gebrauchen können, ist also eine kulturelle Bereicherung, nicht wahr. Im Kommunikations-Mix der Berlinale, die als identitätsstiftende Konstante sowieso den mehr gestisch gezeichneten Bären nebst scripturalem Schriftzug in der Hinterhand haben (hier in der Markthalle Marheinekeplatz stolpert man über ein dreidimensionales Exemplar), machen sie immer ein nettes Geräusch, ob man sie nun mag oder nicht – Hallo Paul Snowden – naja, manche verstehen halt nur Bahnhof ;-) ich mag so’n Zeug, aber ich mag auch Jiri Koljar.