— In eigener Sache —


★ der Woche: Buch + Font-CD 39,00 € 9,90 €

Bei diesem Preis kann man nichts falsch machen … »A Homage to Typography« des spanischen Autors Pedro Guitton zeigt 140 zeitgenössische Schriften und Beispiele ihrer Verwendung in rund 800 anregenden Abbildungen. Die Schriften und die Illustrationen kommen von Top-Designern aus Europa, darunter Autobahn, Designklinik, Gustavo Machada, H2D2, Johhny Bekaert, Magma/Volcano, ProDesign, Rodolfo Hans, Tito Senna und vielen anderen. Gezeigt werden die Schriften in den unterschiedlichsten Anwendungen, von der Drucksachengestaltung und Corporate Design, über Mode- und Packaging-Design bis hin zu Produktgestaltung und Beschilderung. Als Sahnehäubchen befindet sich einige der vorgestellten Fonts auf einer mitgelieferten CD im TrueType- und OpenType-Format.

Als Stern der Woche gibt es »A Homage to Typography« inkl. Free-Font-CD bis zum kommenden Montag bei FontShop für nur  9,90 € statt 39,00 € (inkl. MwSt, versandkostenfrei). Zur Bestellung auf ww.fontshop.de …

Die vollständige TYPO-Berlin-Fernbedienung

The TYPO Berlin 2012 Remote Control:

★ der Woche: User (10 Fonts) 100,00 € 75,00 €

User ist eine neue Monospace-Schriftfamilie, 2012 entworfen vom portugiesischen Designer Pedro Leal. Ihre Besonderheit sind die 5 Strichstärken (Hairline, Extra Light, Light, Medium und Bold) sowie die Cameo-Version all dieser Schnitte (insgesamt 10 Fonts). Die Familie ist vorzüglich ausgebaut, mit 473 Glyphen pro Schnitt. Darin enthalten sind – das gehört sich so für eine »Büroschrift« – diverse Ziffernarten, Sonderzeichen, diakritische Zeichen und auch Ligaturen; sie geben der Schrift einen zeitgemäßen Pfiff.

Die Cameo-Schnitte eignen sich nicht nur zum Highlighten von Text. Per OpenType-Befehl lassen sich der erste und der letzte Buchstabe eines Cameo-Textabschnitts mit geometrisch geformten Endstücken versehen. Auf diese Art können mit den User-Fonts sehr einfach verschiedenartige Boxen gebaut werden, zum Beispiel für Flussdiagramme, aber natürlich auch für Plakate, Leitsystem oder Info-Tafeln. Der Vorteil bei dieser Methode: Laufweite und Strichstärke der Cameo-Lettern berücksichtigen die für Negativschriften typischen Überstrahlungen. Mehr Informationen im ausführlichen User-Schriftmuster-PDF …

Pedro Leal wurde 1984 geboren. Er studierte Grafikdesign und Werbung an der Escola Superior de Estudos Industriais in Engenharia—Vila do Conde, Portugal. 2010 absolvierte er ein Aufbaustudium in Schriftdesign an der Escola Superior de Artes e Design (Matosinhos, Portugal). Noch im selben Jahr wurden erste Entwürfe von ihm von der angesehene britischen Creative Review für deren Design-Award nominiert.

Als Stern der Woche bietet FontShop die gesamte User-Familie für 8 Tage zum Sonderpreis an, für 75 € statt 100 € (zzgl MwSt.) auf fontshop.com … Bitte den Promocode DE_star_2012_19 beim Auschecken verwenden.

Ohne Worte: So läuft ein TYPO Day (HD, 2:40 min)

Regie: Jürgen Siebert
Regieassistenz: Claudia Guminski
Kamera, Schnitt: Robert Schatton
Technik: Benno Rudolf
Mitwirkende: Erik Spiekermann, Rolf Mehnert, Tim Ahrens, Indra Kupferschmid, Ivo Gabrowitsch, Jens Kutilek
Gastauftritt: Johannes Erler, Stefan Kiefer

Bernd Kolb eröffnet die TYPO Berlin 2012

»Denker gibt es viele, Vordenker sind eine Seltenheit. Wirklich Neues zu ersinnen, es umzusetzen und damit die Welt zu einem besseren Ort zu machen, ist nur wenigen vergönnt – auch wenn viele davon träumen. Zu dieser raren Art gehört Bernd Kolb.« schrieb das Deutsche Ärzteblatt vor wenigen Wochen. Nachhaltigkeit ist sein Thema. Die Zukunft erkennen, neue Herausforderungen meistern, Krisen bewältigen … in diesem Spannungsfeld wirkt Bernd Kolb seit einigen Jahren, berät er kleine und große Unternehmen.

Bernd Kolb war deutscher Unternehmer des Jahres und Vorstand für Innovation bei der Deutschen Telekom, die er 2007 verließ, um sich als Innovationsmanager und »Change Agent« den wahren Herausforderungen unserer Zeit zu widmen. In dem von ihm gegründeten Club of Marrakesh versammelt er internationale Denker, Wissenschaftler, Politiker und Unternehmer, um mit neuem, ganzheitlichem Denken nachhaltige Innovationen zu entwickeln. Der Ansatz hierbei ist unternehmerisch und folgt dem Grundsatz, dass Nachhaltigkeit nur durch Profitabilität erreicht werden kann.

In seinen Vorträgen analysiert Kolb die Ursachen für aktuelle Krisensituationen und zeigt mit konstruktivem Blick die Chancen auf, die sich aus konsequentem neuen Denken und Handeln ergeben. Ihm gelingt es dabei, nicht nur die knifflige Themenwelten spannend und unterhaltsam zu erklären, er schafft es auch, seine Zuhörer so zu begeistern, dass eine positive Aufbruchstimmung entsteht, die zum Mitmachen ansteckt. Was braucht man mehr, für eine aufrüttelnde Keynote unserer TYPO-Berlin-Konferenz?

Dass Bernd Kolb am 17. Mai 2012 die TYPO Berlin eröffnet, verdanken wir dem Journalisten und Berater Ralf Grauel. Er selbst steht seit Wochen als Eröffnungsredner der diesjährigen TYPO im Programm, musste aber gestern aus beruflichen Gründen absagen. Sein Angebot: »Ich sorge für einen würdigen Ausgleich … wie wäre es mit Bernd Kolb?«. Gesagt, getan, nur 2 Stunden später war der Deal unter Dach und Fach.

Die TYPO kommt nach Frankfurt

Im Juni ist es soweit: Die TYPO-Konferenz verlässt ihre Heimat Berlin, um einen ganzen Tag in der Main-Metropole zu gastieren. Am 22. Juni 2012 findet im Museum für Moderne Kunst Frankfurt (MMK, Abbildung oben) der dritte TYPO Day statt. Das Font-Technik-Tagesseminar für Verlage, Designer, Werbeagenturen und Auftraggeber beginnt um 9:00 Uhr und endet gegen 17:30 Uhr mit einem Überraschungstalk. Die Referenten: Erik Spiekermann, Indra Kupferschmid, Rolf Mehnert, Andrea Tinnes, Ivo Gabrowitsch, Jens Kutilek und Jürgen Siebert (Moderation).

Das MMK Frankfurt, 1991 eröffnet, gehört zu den weltweit bedeutendsten Museen für Gegenwartskunst und hat in seiner jungen Historie einen festen Platz in der internationalen Museumslandschaft eingenommen. Parallel dazu wurde es zu einem wichtigen Anlaufpunkt des kulturellen und gesellschaftlichen Lebens in Frankfurt. Seine postmoderne Architektur (Hans Hollein) hat heute Modellcharakter. Wegen der Dreiecksform wird es auch »Tortenstück« genannt, und genau in dessen Spitze befindet sich der komfortabel ausgestattete Vortragssaal für den TYPO Day Frankfurt.

Die Themen der TYPO-Day-Referate sind geprägt von den aktuellen Entwicklungen im Print-, Web- und App-Design. Wir sprechen über die konsistente typografische Ausstattung aller Kommunikationskanäle eines Unternehmens, über neue Entwicklungen auf dem Gebiet der digitalen Schriftdarstellung, über die Bedeutung von Typografie in Apps sowie das Zusammenspiel mit Webinhalten, aber auch darüber, wie sich Designer und Auftraggeber besser verstehen, um schnell ein bestmögliches Ergebnis zu erzielen.

TYPO-Day-Frühbucher sind klar im Vorteil, nicht nur weil die Veranstaltung auf 100 Plätze limitiert ist: bis 15. Mai 2012 kostet ein Ticket nur 245 € statt 295 €. Weitere Informationen und direkt zur Online-Anmeldung …

Abbildung 3: Erik Spiekermann beleuchtet die Rolle der Schrift in der Markenkommunikation mit alten und neuen Beispielen aus der Praxis (TYPO Day Hamburg)

Abbildung 4: Prof. Indra Kupferschmid hat Tausende Schriften verglichen und systematisiert. Auf dem TYPO Day gibt sie wertvolle Tipps zur Schriftwahl, zur Schrift-Kombination und zu unentdeckten Alternativen (TYPO Day Hamburg)

Abbildung 5: FontShop-Vorstand Jürgen Siebert, ein »alter Frankfurter«, führt in das Thema »Corporate Font« ein und moderiert den TYPO Day.

Fotos: MMK (2), Robert Schatton (3)

★ der Woche: »Antique Packaging« 39,99 € 9,90 €

Dieses Buch von Josep Maria Garrofé ist mehr als nur eine Sammlung nostalgischer Schachtel, Flaschen und Dosen. Alle vorgestellten Verpackungen haben auf irgend eine Art Spuren hinterlassen, die bis heute nachwirken, in Logos, Markennamen, 3D-Konzepten, an Fahrzeugen, Werbemitteln und in unseren Köpfen. Der Autor hat sich bei den emsigsten Sammlern umgesehen, um wegweisende aber fast vergessene Entdeckungen zu machen. Seine Bilderschau gliedert sich in die Kapitel: Pharmacy, Audiovisual, Personal Care, Dressmaking, Office, Entertainment, Car Elements, Perfume Industry, Domestic, Food und Tobacco. Durch die kluge redaktionelle Auswahl wurde das Buch zu einer unverzichtbaren Quelle für Packaging Designer, die sich nicht nur inspirieren lassen möchten, sondern Sackgassen vermeiden und eine fundierte Strategie für eine Retro- oder Classic-Verpackung entwickeln wollen.

Als Stern der Woche bietet FontShop das Kompendium auf www.fontshop.de für wenige Tage zum Sonderpreis von 9,90 € statt einst 39,99 € an (Preise inkl. MwSt, keine Versandkosten).

Bei FontShop einnisten (3 Arbeitsplätze)

Man kann sich an vieles gewöhnen, zum Beispiel an leere Schreibtische. Wir haben drei Exemplare davon, und dies bereits seit vielen Monaten, eigentlich seit Jahren. Bei unserem halbjährlichen internen Ideengipfel letzte Woche kam nun ein FontShop-Kollege auf die Idee, diese freien Plätze zu vermieten, einschließlich unserer vorzüglichen Infrastruktur. Die versammelte Mannschaft stimmte sofort zu …

Ein Blick in die FontShop-Büroetage in der Bergmannstraße, 3. Stock, rechts zwei leerstehende Arbeitsplätze

Es ist kein echtes Coworking, was wir anbieten, obwohl es sicherlich den einen oder anderen Auftrag geben könnte, bei dem sich eine Zusammenarbeit anbieten würde. Eigentlich dachten wir an Selbstständige (oder ein Paar oder ein Trio), das ein günstiges Büro sucht und nicht alleine vor sich hinwerkeln möchte. Vielleicht Berufsanfänger, egal aus welcher Branche … aber Creative Industries wäre schon gut, sonst haben wir kein Gesprächsthema in der Küche und in den Pausen.

Für 200 € pro Schreibtisch bieten wir:

  • vitale, multikulturelle Kreuzberg-Lage
  • helle, sympathische Büroetage
  • Wifi satt, Telefon und Fax
  • erfahrene Kollegen im Bereich Typografie, Fonts und Veranstaltungen
  • einiges mehr (dann im persönlichen Gespräch)

Das wird es nicht geben: freies Essen und Trinken, kostenlose Fonts! Bewerbungen bitte an info@fontshop.de

★ der Woche: Satura Suite Pro 169,00 € 125,00 €

Es gibt Schriften, die entziehen sich jeder Klassifizierung: Grenzgänger! Wir kennen das aus anderen, populären Kultursparten, zum Beispiel der Musik oder dem Film. Für Theoretiker, deren wichtigstes Werkzeug die Systematik ist, sind solche Schöpfungen bisweilen störend. In der Praxis sorgen sie für Überraschung und dienen gleichzeitig als Anregung für neue Entwicklungen. Das Schriftsystem Satura ist ein solches wegweisendes Projekt, das mehr ist als die Summe seiner Teile.

Die Satura Suite ist eine Schriftsippe der schwedischen Typedesigner Göran Söderström (Stockholm) und Peter Bruhn (Malmö). Am Anfang standen Buchstabenskizzen von Söderström, bei denen die traditionellen Kontraste von Leseschriften auf den Kopf gestellt waren: Betonung der horizontalen Strichstärke, abgemagerte Vertikale (siehe Abbildung oen). Bruhn nahm diese Vorlage mit Interesse auf und fügte eigene Ideen hinzu. So entstand eine wochenlanges Ping-Pong-Spiel, bis sie sich im Sommer 2010 zusmmen setzten, um ein nützliches und überraschendes Schriftsystem zu entwickeln, bestehend aus vier Teilfamilien.

Die Mutter aller Saturas ist der experimentelle Grundschnitt Satura mit umgekehrtem Kontrast. Der Ableger Satura Parts ist ein Schablonen-Alphabet (Stencil), und lag aufgrund der mageren Vertikalen fast auf der Hand; in der Klasse der Stencil-Schrift nimmt Satura sowohl vom Aussehen als auch vom Konzept her eine absolute Sonderstellung ein. Satura Core stellt praktisch das kontrastlose Gerippe der Grundschrift dar, eine sympathische Light mit weichen Kurven. Die Satura Text schließlich ist eine neutrale Sans mit den vier Grundschnitten Regular, Italic, Bold und Bold Italic – also richtig nützlich, bestens lesbar und mit außergewöhnlichen Details, die der verrückten Entstehungsgeschichte geschuldet sind.

Die gesamte Familie stellt sich als ein wunderbar heterogener Setzkasten heraus, dessen Mitspieler – trotz der großen formalen Differenzen – wunderbar miteinander harmonieren. Dadurch eignet sich die Satura Suite für fast alle Arten von Jobs oder Pitches, schon weil sie ein unglaubliches Spektrum von typografischen Stilen unterstützt: vom fast unleserlichen Experiment über die Wegeleitung mit Schablonen-Lettern bis hin zur Gestaltung von Literatur und Websites. Sogar das Auseinandernehmen von Buchstaben eines Stils und das Ergänzen mit Segmenten eines anderen bringt spannende Ergebnisse, wie dieses ausführliche Satura-PDF zeigt.

Als Stern der Woche bietet fontshop.com die Satura Suite für 8 Tage zum Sonderpreis an. Einfach diesen Promocode DE_star_2012_16 kopieren und beim Auschecken auf www.fontshop.com (Satura-Bestellseite) eingeben.

Wie war’s eigentlich auf der TYPO San Francisco?

Kalifornische Sonne und die Yerba Buena Gardens direkt vorm Konferenzgebäude sorgten für echte TYPO-Stimmung in den Pausen

Es war wunderbar … und wer die live übertragenen Vorträge auf typotalks.com vor einer Woche verfolgt hat, wird das sicherlich bestätigen. Auch das britische Eye-Magazin hat sich auf der ersten US-TYPO-Konferenz wohl gefühlt, wie man dem Beitrag TYPO San Francisco shows the way digressions can become the main event entnehmen kann: “The level of talks at TYPO San Francisco was uniformly high.“ schreibt der konferenzerfahrene John D. Berry und begrüßt, dass beide Tage von zwei Powerfrauen eröffnet wurden: Tina Roth Eisenberg (Swissmiss) und Jessica Hische. Jessica wird in 5 Wochen auch auf der Berliner TYPO sprechen, für die es noch einige Tickets gibt.

Das 750 Zuschauer fassende Novellus Theater im Yerba Buena Center of the Arts war bis auf den letzten Platz gefüllt

Fontblog-Leser, die mehr über die Präsentationen erfahren möchten, finden ausreichend Lesefutter im Blog der TYPO San Francisco. Den Beiträgen ist zu entnehmen, dass der »europäische Geschmack«, den die TYPO nach San Francisco bringen wollte, sehr gut angekommen ist.

Die lokalen TYPO-Organisatoren Michael Pieracci und Meghan Arnold (FontShop) eröffnen mit Erik Spiekermann (Moderation) die TYPO San Francisco

An dieser Stelle möchte ich die Gelegenheit nutzen, mich bei allen Beteiligten zu bedanken:

  • Meghan & Michael & Michelle (FontShop San Francisco)
  • Robin Richmond (Programmdirektor)
  • Petra Weitz, Jason Vagner (FontShop International)
  • Magnus Hengge (Studio Adhoc, TYPO Corporate Design)
  • Alex und Emil (Ape Unit, Web-Vido)
  • Achim Klapp (Presse),
  • 60 Volontäre/Helfer
  • die Crew im Tagungszentrum YBCA
  • dem Dienstleister PSAV
  • Teilnehmern/Besuchern, Sprechern, Sponsoren
  • und dem Berliner TYPO-Team mit Benno Rudolf

Mit Neville Brody hat alles begonnen, vor 18 Jahren in London mit der FUSE94, gefolgt von der FUSE95 in Berlin, aus der ein Jahr später die TYPO Berlin entstand. Brody beendete auch die FUSE San Francisco, hier im Bild mit der Moderatorin Janet Abrams

★ der Woche: Best of Newspaper Design 29 55,00 € 14,90 €

Die wichtigste Information zu diesem Schnäppchen gleich vorweg: Wir haben nur 25 Exemplare von diesem Sonderangebot auf Lager. Und deshalb möchte ich die Werbetrommel jetzt gar nicht soooo laut rühren. Doch der Verlagstext in englischer Sprache muss es schon sein:

“The Best of Newspaper Design: 29th Edition, the latest edition in Rockport’s highly respected series, presents the winning entries from the Society for News Design’s 2007 competition. Featuring work selected by a panel of judges from more than 14,000 international publication entries, this inspirational volume sets the bar for excellence in journalistic design. Bold, full-color layouts feature the best-of-the-best in news, features, portfolios, visuals, and more, and each entry is accompanied by insightful commentary on the elements that made the piece a standout winner. Every industry professional aspires to one day see his or her work in this book.

The Society for News Design has 2,200 members, including student and professional affiliates in more than 50 countries, and publishes quarterly, Design, as well as other publications. The organization also produces workshops, books, and other media and resources on new media and information design.”

Zur Bestellung auf www.fontshop.de …

Das beste FontBook aller Zeiten

Wir bitten um Entschuldigung für eine kurze Unterbrechung der gestern angekündigten Sendepause. Das Erscheinen der neuen FontBook-Version 2.1 ist zu wichtig, um es einfach nur geschehen zu lassen. Der Versionssprung von 2.0 zu 2.1 klingt erst mal unspektakulär, ist aber in diesem Fall ein großer Schritt, den wir vor allem Apple verdanken … und ein bisschen dem FontBook-Entwicklerteam. Wir haben unsere App an das neue iPad-Retina-Display angepasst, das heißt, alle Schriftmuster werden jetzt in 4-facher Auflösung ausgeliefert, was gerade für die Darstellung von Schriften eine enorme Verbesserung darstellt. Schriften auf dem iPad sehen jetzt aus wie gedruckt! Zwei Klicks auf die unten eingebetteten Abbildungen liefern den Beweis.

Seit inzwischen über 20 Jahren ist FontBook die maßgebliche Instanz für das Recherchieren und Vergleichen professioneller Original-Schriften. Die FontBook-Redaktion – das sind Erik Spiekermann, Mai-Linh Truong, Jürgen Siebert, Jason Vagner, Star Morin, Yves Peters, Stephen Coles, Indra Kupferschmid, Andi Pieper und Jan-Rikus Hillmann – bürgt für lexikografische und typografische Kompetenz. Sie dokumentiert und klassifiziert nicht nur das Schriftschaffen der vergangenen Jahrhunderte: seit Version 2.0 werden Neuerscheinungen tagesaktuell mittels Over-the-Air-Update automatisch dem iPad-Datenbestand hinzugefügt.

FontBook ist das weltweit umfangreichste Nachschlagewerk für digitalisierte Schriften. Es dokumentiert den Bestand von 118 internationalen Font-Herstellern, die 1650 Schriftentwerferinnen und -entwerfer vertreten – das sind 35.000 Fonts in 8050 Familien (Stand: April 2012). Die FontBook-App präsentiert dieses Angebot auf 700.000 Schriftmustern, die sich – wie eine Kartensammlung – intuitiv auslegen, durchsuchen, auffächern, verschieben, rollieren und kombinieren lassen.

Fünf Pforten laden zum visuellen Durchforsten der Typowelt ein: Klasse, Hersteller, Designer, Jahr oder Name. Eine Volltextsuche führt direkt zu einer Fontfamilie, Foundry oder zum Entwerfer. Neu seit Version 2.0 ist die Recherche in kuratierten Listen, zum Beispiel nach Zweck, Genre, Zeitalter, Ähnlichkeit oder Beliebtheit. Zwei Arten von Lesezeichen dienen als Merkhilfe und/oder zur Auswahl für den Vergleichstest, mit individuellem Musterwort und farbigen Hintergründen. Schriftmuster lassen sich direkt aus FontBook mailen, twittern, ins Fotoalbum ablegen oder auf Facebook veröffentlichen.

Neue Funktionen der Version 2.1

  • optimiert für das Retina-Display des neuen iPad
  • 
alle Schriftmuster in 4-facher Auflösung
  • 277 neue Schriftfamilien mit über 1500 Fonts
  • 7 neue Foundries
  • 
über 30.000 neue Schriftmuster