— Creative Morning —


Hier ist die neue CreativeMornings-Website

Die Homepage aller CreativeMornings-Standorte

Vor einem Jahr rief die Gründerin von Creative Mornings, Tina Roth-Eisenberg (Swissmiss), zu einer Kickstarter-Finanzierung im Netz auf, um mit einer neuen Website die Videos der monatlichen Frühstücksvorträge leichter zugänglich zu machen. Damals veranstalteten Freiwillige in 34 Städten Creative Mornings, inzwischen sind es 57 weltweit.

Bereits am ersten Fund-Raising-Tag kam die gewünschte Summe von 35.000 $ zusammen, nach vier Wochen waren es 80.000 $. Die waren auch dringend nötig, um die  wachsenden Ansprüche der Erfolgsidee mit einer komfortablen Plattform in den Griff zu bekommen. Seit wenigen Minuten ist die neue Website nun online, mit allen 618 Vortragsvideos, individuellen Homepages für 67 Standorte und hilfreichen Sozialwerkzeugen, um die Inhalte der Vorträge schneller zu durchforsten: mit einer Suche, Likes, Zitaten, Bookmarks, Blogs und vielem mehr.

Die Homepage des Berliner Creative Morning

Drei Essentials für den Einstieg in die neue CreativeMornings-Homepage:

  1. Die lokale Homepage ansteuern und für spätere Besucher im Browser bookmarken (zum Beispiel Berlin)
  2. Die Sprache der Navigation einstellen; die Beschreibungen von Vorträgen und Referenten bleiben unberührt (und sind auf der Berlin-Site in Englisch)
  3. Einen Account anlegen, um sich schneller für Vorträge anzumelden, Zitate zu teilen, Videos auf die Wunschliste zu setzen und mehr

Creative-Morning-Besicher. -Sprecher und -Veranstalter vernetzen sich

Wie geht’s dann weiter?

Stöbern. Zum Beispiel in den bis heute aufgezeichneten Vorträgen. Oder andere Städte besuchen. Oder andere Frühaufsteher entdecken und ihnen folgen. Oder einen Vortrag ansehen und daraus ein Zitat veröffentlichen (mit Zeitmarkierung, Play-Taste und Link zum Video-Ausschnitt). Und am Montag dann, ab 10:00 Uhr, unbedingt zum nächsten Creative Morning in Berlin anmelden. Wir sehen uns …

Zitate aus Videos entnehmen und weitergeben

Tiefsinnige, lustige oder bemerkenswerte Zitate aus Vorträgen bookmarken, speichern und weitergeben …

So war’s heute beim Creative Morning

Jetzt zum 22. Creative Morning anmelden

Unser Thema am kommenden Freitag: Urbanism. Unsere Referentin: Jessica Jungbauer (Best wishes from Berlin)

Vor 3 Monaten startete Jessica das Onlinemagazin Best wishes from Berlin: ein englischsprachiges Journal, das die kleinen Geschichten einer großen Stadt von Kreativen erzählen lässt, die Berlin zu ihrer Wahlheimat gemacht haben. In ihrem Vortrag wirft sie zunächst einen Blick auf das sich wandelnde Ansehen von Großstädte, die häufig mit Etiketten wie Anonymität, Beliebigkeit oder Größenwahn gebrandmarkt sind. Für Kreative sind die Metropolen jedoch ein fruchtbarer Nährboden für eigene Projekte, ein riesiger Sandkasten zum Ausprobieren, Austauschen und Aufführen. Warum das funktioniert und wie es funktioniert … Antworten auf diese Fragen lassen sich bereits aus den ersten Beiträgen auf Best wishes from Berlin herauslesen. Mehr dazu am kommenden Freitag, 23. 8. 2013, um 8:45 im Supermarkt, Brunnenstraße. Hier anmelden …

Jessica Jungbauer, 24, ist freiberufliche Journalistin. Sie zog im Herbst 2012 nach Berlin, um ihr Masterstudium der Literaturwissenschaft an der Freien Universität zu beenden.

21. Creative Morning: Die Zukunft des Buches

Der 21. Berliner Creative Morning stand unter dem appetitlichen Motto Food. Schon Wochen zuvor lief uns das Wasser im Mund zusammen, als uns der litauische Buchdesigner Tomas Mrazauskas auf dem TYPO-Stammtisch das opulente Buch »Äpfel und Birnen« von Judith Schalansky vorstellte, das er mitgestaltete. Und so verpflichteten wir ihn noch am selben Abend, den Juni-Creative-Morning zu bestreiten. In den darauf folgenden Tagen besorgte Tomas eine Staffelei, »essbare Notizhefte«, Ökokekse und Plakate, um in Kreuzbergs bekanntester Grünanlage Prinzessinnengarten den ersten Freiluft-Creative-Morning durchzuführen.

Die 20-minütige Referat entwickelte sich zu einem selbstbewussten Plädoyer für die Zukunft des gedruckten Buches: »Noch nie gab es schönere Papiere, bessere Druckmaschinen und komfortablere Gestaltungswerkzeuge, um gute Bücher zu produzieren« schwärmte unser Redner. Selbst Internet und Digitalisierung brächten den jungen Buchgestalter nicht in Verlegenheit: »Heute, wo alle Informationen der Welt im Netz zu finden sind, darf das Buch endlich nur noch Buch sein.« Großartig. Seht euch das komplette Video am Ende dieses Beitrags an!

Keimzelle von Tomas Mrazauskas’ Referat ist das 500-seitige Buch »Äpfel und Birnen«, das mit achthundert Aquarellen des bayerischen Pfarrers Korbinian Aigner (1985 – 1966) die wichtigsten Apfelsorten aus aller Welt vorstellt. Wegen ihrer Exaktheit und Systematik dienen Aigners Abbildungen noch heute als Grundlage für pomologische Lexika. Ihr künstlerischer Wert wurde durch eine Ausstellung auf der Documenta 2012 erstmals einem breiten Publikum bekannt. Neben diesem Buch brachte Mrazauskas 6 weitere Bücher it in den Prinzessinnengarten, um den 60 Besuchern gestalterische und handwerkliche Unterschiede zu demonstrieren.

Wie jeder Creative-Morning-Vortrag wurde auch der am vergangenen Freitag aufgezeichnet, geschnitten und vertont … von unserem bewährten Videografen Fabian Hamacher. Für die Fotos im Prinzessinnengarten verpflichteten wir Jens Tenhaeff, ein Creative-Morning-Fan der ersten Stunde. Hier geht es zu seinem Foto-Album vom 21. CM Berlin.

Die besten Zitate aud Thoams Mrazauskas Vorlesung:

“A book is an object that couldn’t exist without time.“

“Book design is very similar to cooking: everyone has the same ingredients –texts, images, typefaces, paper, software — but the result is always different.”

“Starting a new book design is similar to open a fridge in someone else’s house and prepare a dish from the ingredients found there.”

“An empty sheet of paper reminds me of a quote Robert Bondara: ‘Even silence can be danced.’”

“Book is more than an information container, it’s an experience.”

“Finally, the book may be just a book.”

From the discussion:

“The history of books is just beginning.”

Abschließend ein dickes Dankeschön an unsere Sponsoren: Prinzessinnengarten, Favini Deutschland GmbH, Verlag Matthes & Seitz Berlin, Camaloon und Gartencafé.

Äpfel und Bücher, heute beim Creative Morning

Ein Schnappschuss (Foto: Jens Tenhaeff) vom Creative Morning heute früh, im Prinzessinnengarten, Kreuzberg. Nachher mehr Bilder und die besten Zitate unseres Sprechers Tomas Mrazauskas.

Daniel Trattler, Creative Morning Berlin Nº 19

Fotos vom heutigen Creative Morning

Martina Flor: “Leave your comfort zone!”

Hier nun das Video von Martina Flors Vortrag vom vergangenen Creative Morning Berlin. Bitte entschuldigt die schwache Tonqualität in den ersten 9,5 Minuten. Alle weiteren 16 Videos der bisher veranstalteten Creative Mornings in Berlin findet ihr übrigens auf dieser Site.

Berliner, nicht vergessen: Heute Abend eröffnet Martina mit Giuseppe Salerno die gemeinsame Ausstellung Lettering vs Calligraphy bei Mota Italic, (Prenzlauer Berg).

Die Folien vom heutigen Creative Morning

Weil unser Beamer heute Morgen die Farbe Weiß mit einem sympathischen Rosa verwechselte, hier – wie versprochen – die Folien zu Martina Flors Frügstücksvorlesung als PDF zum Download.

Für alle, die nicht dabei waren, beim 17. Berliner Creative Morning: Martina widmete sich dem Februar-Thema Money auf ihre ganz eigene, grafisch schlüssige Art. Als Lettering-Artist verzauberte sie das Publikum im Orangelab mit geschriebenen Weisheiten aus ihrem noch kurzen Berufsleben. Die wichtigste Botschaft in ihrem Referat lautete »Verlass’ deine Komfortzone, zeige anderen Menschen deine Arbeit!« Zu diesem Zweck hat sie mit ihrem Berufskollegen Giuseppe Salerno das international viel beachtete tägliche Typografie-Duell Lettering versus Calligraphy ins Leben gerufen. Hierzu werden übrigen Martina und Giuseppe am nächsten Freitag eine Ausstellung bei Mota Italic eröffnen (Vernissage: 28. Februar, 19:00 Uhr).

Ein weiterer Schwerpunkt des Vortrags war die gestern neu erschienene Schrift Supernova, an der Martina Flor seit 3 Jahren gearbeitet hat. Es war die Abschlussarbeit ihres Type-Design-Aufbaustudiums in Den Haag. Als erste Script-Schritfamilie bietet Supernova optischen Größen und einen eigenen passenden Zeichensatz mit Blockbuchstaben für Lesetexte. Die Folien geben – auch ohne das gesprochene Wort – einen wunderbaren Einblick in die Möglichkeiten der neuen Schrift.

Wer Martina und Giuseppe bei ihrem Duell erstmals live on stage erleben möchte, darf die TYPO Berlin 2013 nicht verpassen (Achtung: nur noch wenige Tage Early-Bird-Tickets mit 100 € Preisvorteil bis 28. Februar).

Foto: Nadine Roßa

Die Protagonisten des Typografie-Duells »Lettering vs. Calligraphy«: Martina Flor und Giuseppe Salerno, rechts Creative-Morning-Berlin-Gastgeber Jürgen Siebert (Foto: Nadine Roßa via Instagram)

Hey, alter Kumpel, Du hast dir den Ruhestand echt verdient … (Foto: Jens Tenhaeff via flickr)

Serge Rompza (NODE): »Happy Days … and more«

Unser Gast auf der Creative-Morning-Bühne im Orangelab am vergangenen Freitag war Serge Rompza, Mitbegründer des norwegisch-deutschen Designbüros NODE, mit Sitz in Oslo und Berlin. In seiner 25-minütigen Präsentation zum Januar-Thema Happiness fasste er die amüsanteren Meilensteine seiner noch jungen Kreativlaufbahn zusammen.

Vor genau 10 Jahren gründete er mit seinem Partner Anders Hofgaard in Berlin das Büro NODE. Beide studierten zuvor in Amsterdam an der Gerrit Rietveld Akademie. Dort lernten sie auch, mit wenig Geld und guten Ideen überzeugende visuelle Eindrücke zu hinterlassen. Zum Beispiel fotografierten sie sich für eine Selbstdarstellung – in Ermangelung repräsentativer Büro- und Wohnräume – einfach gut gelaunt in verschiedenen IKEA-Showrooms. Eine inszenierte Demo mit Kommilitonen gegen nichts (die Transparente und Spruchbänder waren schlicht weiß und leer) brachte sie sogar ins Fernsehen.

Heute ist NODE unter anderem für das neue Erscheinungsbild des Haus der Kulturen der Welt verantwortlich, das sie gerade entwickeln. Welche Gedanken sie sich für dieses Projekt machen und warum das HKW-Logo ziemlich hässlich aussieht, aber genau so gewollt ist, das verrät Serge Rompza im oben eingebetteten Video.

Harry Keller: “Welcome to the era of excellence.”

Harry Keller’s issue: How the roles as designers and coders (and project managers, and …) are changing and must change further in the near future. As a case he referred to the website EdenSpiekermann designed for Ableton, which became one of the top 25 responsive sites of 2012 (see Netmagazine article). The design team started with HTML prototypes right away (no static mock-ups). Harry describes EdenSpiekermann iterative team work and how this can be much more efficient than traditional ways of working for clients. Read more in EdenSpiekermann’s blog entry: Espi on stage …

Was geschah auf dem 15. Creative Morning

Der Designer und Entwickler Harry Keller von EdenSpiekermann demonstrierte heute morgen im Orangelab überzeugend, wie sich in den kommenden Monaten die Rolle der Mediengestalter verändern wird (oder sollte). Sein Fallbeispiel war das Redesign der Abelton-Website, die nicht mir statischen Mock-ups begann sondern mit einem komplett funktionsfähigen HTML-Gerüst, das iterativ weiterentwickelt wurde. Der komplette Vortrag demnächst als Film auf Vimeo, hier schon mal ein kleiner Anreißer:

Edenspiekermann has been doing responsive webdesign since 2010, but in 2012 they brought it to a whole new level when they worked closely together with Ableton to revamp their website. The result is an immersive, fully responsive page that utilizes media queries and a fluid grid to showcase the Ableton products and their online shop in the best way possible, regardless of device, screen size or operating system.

It launched in October and was widely praised to contain “some of the most original & well thought out responsive design […] to date”. This notion was recently underlined by .net magazine when they talked to industry leaders and compiled the top 25 responsive sites of 2012. Harry Keller: “There are lots of fantastic entries and we are very proud that Ableton.com is included. Take a look at the whole list or at the Ableton website here.”

Weitere Fotos von heute morgen …