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	<title>Kommentare zu: Bundesregierung und BDG: Design st&#228;rkt den Mittelstand</title>
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	<description>TÃ¤glich News und Meinungen aus der Grafikszene</description>
	<lastBuildDate>Sat, 11 Feb 2012 18:38:44 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Von: Vroni</title>
		<link>http://www.fontblog.de/bundesregierung-design-staerkt-den-mittelstand/comment-page-1#comment-107247</link>
		<dc:creator>Vroni</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 31 Mar 2009 21:07:53 +0000</pubDate>
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		<description>@ Oliver 

Spa&#223;- nicht Spa&#223;. Methodenlehre ist doch in Ordnung. Man kann sich mit allem anfreunden, Statistik (richtig gemachte) ist gar nicht so dr&#246;ge. Zumindest f&#252;r mich nicht.

Ich f&#228;nde es halt schade, wenn es nur eine Blahblah-Statistik w&#252;rde. Damit tut man den Designern und Grafikdesignern keinen Gefallen, sondern einen Schaden.


Wertsteigerung messen durch Design geht nur so: 

Methodisch UND empirisch am saubersten w&#228;re tats&#228;chlich, sich jeweils immer 2 in ihren Kennzahlen absolut vergleichbare Firmen aus der gleichen Branche zu schnappen, die eine macht Designmanagement wie es im Lehrbuch steht, die andere nicht. Und hinterher nach einem gewissen zeitraum (5 Jahre Z.B.)  vergleicht man, ob der Marktwert* der jeweiligen Unternehmen unterschiedlich gestiegen ist. Oder ob nicht.  Dasselbe wiederholt man in anderen Branchen (ich bin sicher, dass es branchenverschiedene Werte geben wird, aber hallo...).

* Was sie kosten w&#252;rden, resp. auf dem Markt wert w&#228;ren, wollte man sie dann kaufen.

Alles andere ist Humbug.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Oliver </p>
<p>Spa&#223;- nicht Spa&#223;. Methodenlehre ist doch in Ordnung. Man kann sich mit allem anfreunden, Statistik (richtig gemachte) ist gar nicht so dr&#246;ge. Zumindest f&#252;r mich nicht.</p>
<p>Ich f&#228;nde es halt schade, wenn es nur eine Blahblah-Statistik w&#252;rde. Damit tut man den Designern und Grafikdesignern keinen Gefallen, sondern einen Schaden.</p>
<p>Wertsteigerung messen durch Design geht nur so: </p>
<p>Methodisch UND empirisch am saubersten w&#228;re tats&#228;chlich, sich jeweils immer 2 in ihren Kennzahlen absolut vergleichbare Firmen aus der gleichen Branche zu schnappen, die eine macht Designmanagement wie es im Lehrbuch steht, die andere nicht. Und hinterher nach einem gewissen zeitraum (5 Jahre Z.B.)  vergleicht man, ob der Marktwert* der jeweiligen Unternehmen unterschiedlich gestiegen ist. Oder ob nicht.  Dasselbe wiederholt man in anderen Branchen (ich bin sicher, dass es branchenverschiedene Werte geben wird, aber hallo&#8230;).</p>
<p>* Was sie kosten w&#252;rden, resp. auf dem Markt wert w&#228;ren, wollte man sie dann kaufen.</p>
<p>Alles andere ist Humbug.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Oliver Adam</title>
		<link>http://www.fontblog.de/bundesregierung-design-staerkt-den-mittelstand/comment-page-1#comment-107225</link>
		<dc:creator>Oliver Adam</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 31 Mar 2009 09:00:15 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;i&gt;Nicht ohne Grund geht der Schnack: Glaube nur der Studie, die du selber gef&#228;lscht hast.&lt;/i&gt;

Das Sch&#246;ne an empirscher Forschung ist jedoch, dass man seine Methoden offenlegen muss. Damit sind die Ergebnisse nachvollziehbar â€“ und prinzipiell wiederholbar â€“ f&#252;r andere. Das ist der Sinn des G&#252;tekriteriums Â»Objektivit&#228;tÂ«, dem nat&#252;rlich die deutsche Design-Studie entsprechen muss. F&#228;lschen gilt also nicht.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><i>Nicht ohne Grund geht der Schnack: Glaube nur der Studie, die du selber gef&#228;lscht hast.</i></p>
<p>Das Sch&#246;ne an empirscher Forschung ist jedoch, dass man seine Methoden offenlegen muss. Damit sind die Ergebnisse nachvollziehbar â€“ und prinzipiell wiederholbar â€“ f&#252;r andere. Das ist der Sinn des G&#252;tekriteriums Â»Objektivit&#228;tÂ«, dem nat&#252;rlich die deutsche Design-Studie entsprechen muss. F&#228;lschen gilt also nicht.</p>
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	<item>
		<title>Von: Oliver Adam</title>
		<link>http://www.fontblog.de/bundesregierung-design-staerkt-den-mittelstand/comment-page-1#comment-107221</link>
		<dc:creator>Oliver Adam</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 31 Mar 2009 08:57:24 +0000</pubDate>
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		<description>@Vroni

Deine/meine/unsere Bef&#252;rchtungen sind sehr wichtig. Die gute Nachricht: Durch einen vern&#252;nftig aufgebaute und durchgef&#252;hrte Studie kommt man schon zu aussagekr&#228;ftigen Ergebnissen. Nun macht keinem von uns Methodenlehre wirklich Spa&#223;. Aber hier &lt;i&gt;muss&lt;/i&gt; sie einfach sein. Denn sonst bleibt alles nur wieder bei Â»MeinungenÂ« stecken ...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Vroni</p>
<p>Deine/meine/unsere Bef&#252;rchtungen sind sehr wichtig. Die gute Nachricht: Durch einen vern&#252;nftig aufgebaute und durchgef&#252;hrte Studie kommt man schon zu aussagekr&#228;ftigen Ergebnissen. Nun macht keinem von uns Methodenlehre wirklich Spa&#223;. Aber hier <i>muss</i> sie einfach sein. Denn sonst bleibt alles nur wieder bei Â»MeinungenÂ« stecken &#8230;</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Vroni</title>
		<link>http://www.fontblog.de/bundesregierung-design-staerkt-den-mittelstand/comment-page-1#comment-107212</link>
		<dc:creator>Vroni</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 31 Mar 2009 02:15:30 +0000</pubDate>
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		<description>@ Oliver
Genau solche Sachen habe ich bef&#252;rchtet.
Vor allem Korrelationen, die m&#246;glicherweise gar keine sind: Nicht wer gut aussieht, wird Geld (Umsatz, &quot;positive Gesch&#228;ftsergebnisse&quot;) haben, sondern wer Geld hat, kann es sich leisten, gut auszusehen. Geht doch so rum und geht so rum. Oder Henne-Ei. Oder gar: St&#246;rche-Babies. Was auch immer.

Nicht ohne Grund geht der Schnack: Glaube nur der Studie, die du selber gef&#228;lscht hast.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Oliver<br />
Genau solche Sachen habe ich bef&#252;rchtet.<br />
Vor allem Korrelationen, die m&#246;glicherweise gar keine sind: Nicht wer gut aussieht, wird Geld (Umsatz, &#8220;positive Gesch&#228;ftsergebnisse&#8221;) haben, sondern wer Geld hat, kann es sich leisten, gut auszusehen. Geht doch so rum und geht so rum. Oder Henne-Ei. Oder gar: St&#246;rche-Babies. Was auch immer.</p>
<p>Nicht ohne Grund geht der Schnack: Glaube nur der Studie, die du selber gef&#228;lscht hast.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Henning</title>
		<link>http://www.fontblog.de/bundesregierung-design-staerkt-den-mittelstand/comment-page-1#comment-107163</link>
		<dc:creator>Henning</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 29 Mar 2009 22:05:07 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;i&gt;Daher meine Empfehlung: eine wasserdichte, methodisch saubere deutsche Studie, die uns die Unternehmer nicht um die Ohren hauen k&#246;nnen.&lt;/i&gt;

So stelle ich mir das auch vor. 

Prima Kurzkritik, Oliver, ich seh schon, wir werden viel Spa&#223; haben (ich war ja etwas unlustig zur &#246;sterreichischen Studie was zu schreiben) ... :-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><i>Daher meine Empfehlung: eine wasserdichte, methodisch saubere deutsche Studie, die uns die Unternehmer nicht um die Ohren hauen k&#246;nnen.</i></p>
<p>So stelle ich mir das auch vor. </p>
<p>Prima Kurzkritik, Oliver, ich seh schon, wir werden viel Spa&#223; haben (ich war ja etwas unlustig zur &#246;sterreichischen Studie was zu schreiben) &#8230; :-)</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Oliver Adam</title>
		<link>http://www.fontblog.de/bundesregierung-design-staerkt-den-mittelstand/comment-page-1#comment-107114</link>
		<dc:creator>Oliver Adam</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 28 Mar 2009 16:56:21 +0000</pubDate>
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		<description></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Klare Sache: Henning ist auf der richtigen Spur, wenn es darum geht, den Nutzen von Design in objektive Zahlen zu fassen. Das ist das, was unsere Auftraggeber auch verstehen ;-). Denn die sind nunmal nicht an Meinungen interessiert, sondern an harten Fakten.</p>
<p>ABER:</p>
<p>Ich habe mir mal die &#246;sterreichische Â»StudieÂ« mal n&#228;her angeschaut. Diese kann man <a href="//www.departure.at/jart/prj3/departure_website/releases/de/upload/Research/Gesamtstudie.pdfâ€?" >hier</a> herunterladen. Die ganze Misere l&#228;sst sich hier gut ablesen: Leider, leider hat diese Untersuchung keinerlei Aussagewert. Stattdessen krasse methodische Fehler und fatale Missinterpretationen der Daten. Und f&#252;r das Informationsdesign â€“ das Aufbereiten der Charts â€“ kann man auch nur eine 6 vergeben.</p>
<p>Ich konzentriere mich der K&#252;rze wegen nur auf drei, vier Apsekte:</p>
<p><b>1. Missinterpretation der Daten</b></p>
<p>Sicher eines der wichtigsten Ergebnisse steht auf Seite 27. Die These ist: Je h&#246;her die Firmen auf der Designleiter steht, desto profitabler sind sie.</p>
<p>Falsch.</p>
<p>Betrachtet mal den Balken Â»StylingÂ«. Ich lese ihn so, dass 86% ein positives oder ausgeglichenes Ergebnis hatten, 3% ein negatives. Der Rest â€“ 11% â€“ hat offenbar nicht die Frage beantwortet? Aha!</p>
<p>Dann ist die Aufbereitung des Charts falsch, denn das Wei&#223; signalisiert optisch: Â»zu negativem Gesch&#228;ftsergebnis geh&#246;rigÂ«. Das sieht zwar in der Abfolge der vier Balken gut und passend zur Theorie aus. Sie stimmt nur nicht, und sie ist manipulativ. Denn &#252;ber die Gruppe der Nicht-Antwortenden wissen wir nichts, sie m&#252;sste, wenn &#252;berhaupt, zum Beispiel separat und schraffiert dargestellt werden. Dann sieht erstens das Balkendiagramm schon ganz anders aus und es verdeckt zweitens einen krassen Fehler nicht mehr:</p>
<p>Angenommen, auf der Frage-Liste standen je 100 Firmen pro Designleiter-Stufe. Bei Â»StylingÂ« haben 11 nicht geantwortet. Hei&#223;t, 89 haben geantwortet und bilden die 100%. 74 Firmen sind dann â€“ auf Basis von 89 bzw. 100% â€“ 83%. Und nicht 74%!</p>
<p>Die Reihe f&#252;r Â»Non-DesignÂ« (Basis: 91) w&#228;re also:<br />
<i>Negativ: 17,48%<br />
Ausgeglichen: 23,08%<br />
Positiv: 60,44%</i></p>
<p>Die Reihe f&#252;r Â»StylingÂ« (Basis: 89) w&#228;re also:<br />
<i>Negativ: 3,37%<br />
Ausgeglichen: 13,48%<br />
Positiv: 83,15%</i></p>
<p>Die Reihe f&#252;r Â»ProzessÂ« (Basis: 94) w&#228;re also:<br />
<i>Negativ: 6,38%<br />
Ausgeglichen: 18,09%<br />
Positiv: 75,53%</i></p>
<p>F&#252;r Â»StrategieÂ« (Basis: 99) w&#228;re die Reihe:<br />
<i>Negativ: 5,05%<br />
Ausgeglichen: 25,84%<br />
Positiv: 71,72%</i></p>
<p><b>Ergebnis:</b><br />
Betrachtet man die positiven Ergebnisse, dann liegt Â»StylingÂ« klar vorn. Betrachtet man positives und ausgeglichenes Ergebnis, liegen beide â€“ Styling und Strategie â€“ etwa gleich auf. Bei negativem Ergebnis liegt Styling wieder leicht vorn.</p>
<p><b>Interpretation der Daten:</b><br />
Es ist besser, nur auf Zuckerguss-Design im Sinne von Styling zu setzen, als auf Design-Strategie. Denn die Wahrscheinlichkeit ist h&#246;her, ein positives Ergebnis zu erreichen, und das Risiko, ein negatives Ergebnis zu erlangen, geringer. Genau das sagen die Daten (mal ganz abgesehen davon, ob die Ergebnisse signifikant sind) â€“ und sie widersprechen der Aussage auf Seite 13, nach der Â»Styling keine gesteigerte Wertsch&#246;pfung bieteÂ«. Die Zahlen sprechen eine andere Sprache. Es erschlie&#223;t sich mir auch nicht, warum Firmen, die in der Designleiter h&#246;her stehen, angeblich Â»unternehmerisch besser organsiertÂ« seien (Seite 27). H&#228;?</p>
<p><b>2. Methodische Fehler</b></p>
<p><i>Keine homogegen Gruppen</i></p>
<p>Sind denn nun die Ergebnisse aussagekr&#228;ftig? Nat&#252;rlich nicht! Denn man kann nur Gleiches mit Gleichem vergleichen. Hei&#223;t, zum Beispiel nach Branchen. Wer sagt mir, dass unter Non-Design nicht die Schlachtabfall-Beseitiger, Fensterputzer und Schott-H&#228;ndler fallen, bei Strategie dagegen die Modelabels, Design-B&#252;ros und Schmuckhersteller? Man kann nur zu halbwegs brauchbaren Aussagen kommen, wenn man die Stichproben homogenisiert bzw. parallelisiert (Â»MatchingÂ«): also nach gleicher Branche nach gleicher Gr&#246;&#223;e etc. Nur dann lassen sich die St&#246;reffekte minimieren und sich die (eventuell) positiven betriebswirtschaftlichen Effekte auf den Faktor Design zur&#252;ckf&#252;hren.</p>
<p><i>Mangelhafte Defintionen und fehlende Daten</i><br />
Um nur ein Beispiel zu nennen: Was hei&#223;t eigentlich Â»positives Gesch&#228;ftsergebnisÂ« (Seite 27): 100 Euro? 10.000 Euro? 10.000.000 Euro? Angenommen, die 60,44% (und nicht 55%!) unter Non-Design haben im Durchschnitt 10.000.000 Euro verdient, die 71,72% unter Strategie nur 1.000 Euro â€“ w&#228;re Non-Design nicht vielleicht sogar die bessere Wahl?! Keine Ahnung, wissen wir doch nicht, was Â»positives Gesch&#228;ftsergebnisÂ« hier genau bedeutet.</p>
<p><i>Korrelation vs. Kausalit&#228;t</i><br />
Wie wichtig eine Homogenisierung der Stichproben ist, zeigt folgendes Gedankenexperiment: Angenommen, die Ergebnisse w&#228;ren gewesen, dass je h&#246;her in der Designleiter, desto mehr Gewinn. Das hie&#223;e nichts anderes, dass man eine Korrelation entdeckt h&#228;tte, also einen Zusammenhang. Der Zusammenhang kann auch v&#246;llig unsinning sein:</p>
<p>Im Fr&#252;hling kommen sehr viele Babys auf die Welt. Im Fr&#252;hling kommen auch sehr viele St&#246;rche nach Deutschland. Das ist ein â€“ unsinniger â€“ Zusammenhang. Es stimmt nun eher nicht, dass viele Babys auf die Welt kommen, <b>weil</b> viele St&#246;rche sie bringen. &#220;bertragen hei&#223;t dies: Man kann nicht sagen, dass Firmen mit hoher Position auf der Designleiter mehr Profit machen, <b>weil</b> sie designorientiert sind â€“ es k&#246;nnte auch ganz andere Ursachen haben, zum Beispiel ein agressiver Vertrieb.</p>
<p><b>3) Fazit</b><br />
Die Studie sagt nichts aus. Ich finde sie eher kontraproduktiv, zeigt sie doch offenbar, dass Designer nichts von Wirtschaft verstehen. Dann k&#246;nnen wir uns nicht beklagen, wenn der Wert unserer Arbeit nicht gew&#252;rdigt wird (Cottbus l&#228;sst gr&#252;&#223;en).</p>
<p>Daher meine Empfehlung: eine wasserdichte, methodisch saubere deutsche Studie, die uns die Unterneher nicht um die Ohren hauen k&#246;nnen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Sanddorn</title>
		<link>http://www.fontblog.de/bundesregierung-design-staerkt-den-mittelstand/comment-page-1#comment-107103</link>
		<dc:creator>Sanddorn</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 28 Mar 2009 11:36:30 +0000</pubDate>
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		<description>Reinhold Seitz? Und ich dachte schon Colani hat den Jungbrunnen gefunden.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Reinhold Seitz? Und ich dachte schon Colani hat den Jungbrunnen gefunden.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: HD Schellnack</title>
		<link>http://www.fontblog.de/bundesregierung-design-staerkt-den-mittelstand/comment-page-1#comment-107078</link>
		<dc:creator>HD Schellnack</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 Mar 2009 19:42:21 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.fontblog.de/?p=3930#comment-107078</guid>
		<description>Designmanagement verstehe ich gern absichtlich etwas falsch. Nicht als Management von Design (G&#196;HN), sondern als Design von Management bzw als Management im Sinne ganzheitlicher Designprozesse - F&#252;hrung von Unternehmen orientiert an den Strukturen, die im Produktdesign und Komdesign gang und g&#228;be sind bzw auch das Verstehen von einem Unternehmen in toto als DESIGNOBJEKT. Kom-Design ist nicht die schicke Brosch&#252;re, sondern der (mal mehr mal weniger efolgreiche) Versuch des Designers-als-Berater, das Unternehmen als ganzes qua der Gestaltung von sichtbaren und unsichtbaren Kommunikationsstrukturen und -akten zu reformieren. Change-Manegement im besten Sinne also.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Designmanagement verstehe ich gern absichtlich etwas falsch. Nicht als Management von Design (G&#196;HN), sondern als Design von Management bzw als Management im Sinne ganzheitlicher Designprozesse &#8211; F&#252;hrung von Unternehmen orientiert an den Strukturen, die im Produktdesign und Komdesign gang und g&#228;be sind bzw auch das Verstehen von einem Unternehmen in toto als DESIGNOBJEKT. Kom-Design ist nicht die schicke Brosch&#252;re, sondern der (mal mehr mal weniger efolgreiche) Versuch des Designers-als-Berater, das Unternehmen als ganzes qua der Gestaltung von sichtbaren und unsichtbaren Kommunikationsstrukturen und -akten zu reformieren. Change-Manegement im besten Sinne also.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: HD Schellnack</title>
		<link>http://www.fontblog.de/bundesregierung-design-staerkt-den-mittelstand/comment-page-1#comment-107077</link>
		<dc:creator>HD Schellnack</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 Mar 2009 19:39:58 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.fontblog.de/?p=3930#comment-107077</guid>
		<description>Seit IBM-Chef Thomas Watson Jr. wissen wir doch schon: Good Design is good business. Und das ist nicht neu, das ist 1950 und ist heute wahrer denn je. Jedes Unternehmen muss heute wissen, dass es nicht NICHT kommunzieren kann, also kommunziert es sich gut - erfolgreich als Marke und entsprechend einer kongruenten Strategie f&#252;r eigene Ziele, inh&#228;rente Qualit&#228;ten und externem Auftritt - ... oder... eben... nicht. 

Ich wei&#223; aus Erfahrung, das gutes Kommunikationsdesign viel mehr ist als Brosch&#252;renlayout und funkygraphic-o-mat. Es ist das gemeinsame Finden von Wegen zum Erfolg. Dornbracht/MeirÃ© ist da ein exzellentes Beispiel - nicht wegen der gestalterischen Qualit&#228;t per se (auch die :-D), sondern wegen dem Mut, der die Marke definiert. Zumtobel f&#228;llt ein. Auf der anderen, ruhigeren Seite: Erco, Apple, Vira, Bulthaup, BMW. 

Ich finde toll, dass dar&#252;ber endlich geredet wird und zugleich verzweifele ich daran, dass wir noch dar&#252;ber reden m&#252;ssen, oder? It&#039;s a fucking no-brainer my dear friends in marketing: beautiful design sells products.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Seit IBM-Chef Thomas Watson Jr. wissen wir doch schon: Good Design is good business. Und das ist nicht neu, das ist 1950 und ist heute wahrer denn je. Jedes Unternehmen muss heute wissen, dass es nicht NICHT kommunzieren kann, also kommunziert es sich gut &#8211; erfolgreich als Marke und entsprechend einer kongruenten Strategie f&#252;r eigene Ziele, inh&#228;rente Qualit&#228;ten und externem Auftritt &#8211; &#8230; oder&#8230; eben&#8230; nicht. </p>
<p>Ich wei&#223; aus Erfahrung, das gutes Kommunikationsdesign viel mehr ist als Brosch&#252;renlayout und funkygraphic-o-mat. Es ist das gemeinsame Finden von Wegen zum Erfolg. Dornbracht/MeirÃ© ist da ein exzellentes Beispiel &#8211; nicht wegen der gestalterischen Qualit&#228;t per se (auch die :-D), sondern wegen dem Mut, der die Marke definiert. Zumtobel f&#228;llt ein. Auf der anderen, ruhigeren Seite: Erco, Apple, Vira, Bulthaup, BMW. </p>
<p>Ich finde toll, dass dar&#252;ber endlich geredet wird und zugleich verzweifele ich daran, dass wir noch dar&#252;ber reden m&#252;ssen, oder? It&#8217;s a fucking no-brainer my dear friends in marketing: beautiful design sells products.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Henning</title>
		<link>http://www.fontblog.de/bundesregierung-design-staerkt-den-mittelstand/comment-page-1#comment-107073</link>
		<dc:creator>Henning</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 Mar 2009 18:56:00 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.fontblog.de/?p=3930#comment-107073</guid>
		<description>Hm, Designmanagement ist auch erstmal nur ein popul&#228;rer, jedoch dehnbarer Begriff. So grobrhetorisch l&#228;sst sich das nicht packen.

Ich bin daher ziemlich sicher, dass man die ganzen Abstrakta braucht, um wissenschaftlich einigermassen brauchbare Ergebnisse abzuliefern. Die Quintessenz darf dann auch wieder popul&#228;r eingedampft sein, muss sie sogar, damit eine Botschaft rauskommt, die verstanden wird.

Jedes einigermassen ernsthafte Unternehmen hat eine ganze Anzahl an Zahlen vorr&#228;tig, auch im Mittelstand.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hm, Designmanagement ist auch erstmal nur ein popul&#228;rer, jedoch dehnbarer Begriff. So grobrhetorisch l&#228;sst sich das nicht packen.</p>
<p>Ich bin daher ziemlich sicher, dass man die ganzen Abstrakta braucht, um wissenschaftlich einigermassen brauchbare Ergebnisse abzuliefern. Die Quintessenz darf dann auch wieder popul&#228;r eingedampft sein, muss sie sogar, damit eine Botschaft rauskommt, die verstanden wird.</p>
<p>Jedes einigermassen ernsthafte Unternehmen hat eine ganze Anzahl an Zahlen vorr&#228;tig, auch im Mittelstand.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Vroni</title>
		<link>http://www.fontblog.de/bundesregierung-design-staerkt-den-mittelstand/comment-page-1#comment-107070</link>
		<dc:creator>Vroni</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 Mar 2009 18:01:49 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.fontblog.de/?p=3930#comment-107070</guid>
		<description>Um die vielen Abstrakta (st&#246;ren mich etwas) runterzubrechen: Bleibt die Frage, wie man &quot;Designmanagement&quot; klassifiziert. Was ist es, was machen Firmen, die welches haben anders, was ist keins. Gibt es Zertifizierungen.

Nat&#252;rlich wei&#223; ich, was Unternehmenskennzahlen sind. Bei b&#246;rsennotiereten Unternehmen kein Problem. Aber nicht der ganze Mittelstand.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Um die vielen Abstrakta (st&#246;ren mich etwas) runterzubrechen: Bleibt die Frage, wie man &#8220;Designmanagement&#8221; klassifiziert. Was ist es, was machen Firmen, die welches haben anders, was ist keins. Gibt es Zertifizierungen.</p>
<p>Nat&#252;rlich wei&#223; ich, was Unternehmenskennzahlen sind. Bei b&#246;rsennotiereten Unternehmen kein Problem. Aber nicht der ganze Mittelstand.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Henning</title>
		<link>http://www.fontblog.de/bundesregierung-design-staerkt-den-mittelstand/comment-page-1#comment-107062</link>
		<dc:creator>Henning</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 Mar 2009 16:31:12 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.fontblog.de/?p=3930#comment-107062</guid>
		<description>Kommt einem so vor, ist nach Umsatz- und Besch&#228;ftigungsanteilen gewichtet auch so (danach h&#228;tte Kommunikationsdesign &#252;ber 80% der Veranstaltung bekommen m&#252;ssen) - geht jedoch nach dem Dreisprung Produktdesign-Textildesign-Kommunikationsdesign, wobei Gildemeister auf dem wirtschaftsnahen Sonderticket &quot;Investitionsg&#252;ter&quot; einreisen durfte. War aber jedem klar, dass Kommunikationsdesign &lt;i&gt;immer&lt;/i&gt; mit im Boot ist und war auch jedem klar, dass hier nach Branchen und nach Empf&#228;nger&#246;hrchen gewichtet wird. Das geht durchaus in Ordnung so.

Generell geht es bei der Effizienz um das Verh&#228;ltnis von (finanziellem)  Nutzen im Verh&#228;ltnis zum vorherigen (finanziellen) Mitteleinsatz, wenn in Design investiert wird. Es geht um die Frage: Zahlt sich f&#252;r Unternehmer eine Investition in Design aus? Wenn ja, wann, wie schnell, wie dauerhaft, und wie &#252;berhaupt? Durch gesteigerte Rendite, erh&#246;hten Umsatz? 

Letztlich will und kann so eine Untersuchung nicht gute und schlechte Typo unterscheiden, oder Schwurbeltexte und Klassetexte. Mal abgesehen davon, dass aus der Grundlagenforschung dazu schon gute Untersuchungen vorliegen: auf kultureller Ebene ist die Beurteilung dieser Dinge stets im Flu&#223;. Die Pilotenbrille, die der beschriebene Â»knarzende IngenieurÂ« tr&#228;gt, ist doch mittlerweile so weit hinten, dass sie wieder vorn ist, oder? 

Es geht also um die Korrelation von Unternehmenskennzahlen und einem bestimmten Ma&#223; an Integration von Designprozessen in das Unternehmensmanagement. Wenn sich beispielsweise nachweisen l&#228;sst, dass ein signifikanter Zusammenhang zwischen Eigenkapitalrendite und hoher Designintegration besteht, dann ist viel gewonnen. Und genau in diese Richtung gehen die Zahlen aus den anderen europ&#228;ischen L&#228;ndern.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Kommt einem so vor, ist nach Umsatz- und Besch&#228;ftigungsanteilen gewichtet auch so (danach h&#228;tte Kommunikationsdesign &#252;ber 80% der Veranstaltung bekommen m&#252;ssen) &#8211; geht jedoch nach dem Dreisprung Produktdesign-Textildesign-Kommunikationsdesign, wobei Gildemeister auf dem wirtschaftsnahen Sonderticket &#8220;Investitionsg&#252;ter&#8221; einreisen durfte. War aber jedem klar, dass Kommunikationsdesign <i>immer</i> mit im Boot ist und war auch jedem klar, dass hier nach Branchen und nach Empf&#228;nger&#246;hrchen gewichtet wird. Das geht durchaus in Ordnung so.</p>
<p>Generell geht es bei der Effizienz um das Verh&#228;ltnis von (finanziellem)  Nutzen im Verh&#228;ltnis zum vorherigen (finanziellen) Mitteleinsatz, wenn in Design investiert wird. Es geht um die Frage: Zahlt sich f&#252;r Unternehmer eine Investition in Design aus? Wenn ja, wann, wie schnell, wie dauerhaft, und wie &#252;berhaupt? Durch gesteigerte Rendite, erh&#246;hten Umsatz? </p>
<p>Letztlich will und kann so eine Untersuchung nicht gute und schlechte Typo unterscheiden, oder Schwurbeltexte und Klassetexte. Mal abgesehen davon, dass aus der Grundlagenforschung dazu schon gute Untersuchungen vorliegen: auf kultureller Ebene ist die Beurteilung dieser Dinge stets im Flu&#223;. Die Pilotenbrille, die der beschriebene Â»knarzende IngenieurÂ« tr&#228;gt, ist doch mittlerweile so weit hinten, dass sie wieder vorn ist, oder? </p>
<p>Es geht also um die Korrelation von Unternehmenskennzahlen und einem bestimmten Ma&#223; an Integration von Designprozessen in das Unternehmensmanagement. Wenn sich beispielsweise nachweisen l&#228;sst, dass ein signifikanter Zusammenhang zwischen Eigenkapitalrendite und hoher Designintegration besteht, dann ist viel gewonnen. Und genau in diese Richtung gehen die Zahlen aus den anderen europ&#228;ischen L&#228;ndern.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Vroni</title>
		<link>http://www.fontblog.de/bundesregierung-design-staerkt-den-mittelstand/comment-page-1#comment-107057</link>
		<dc:creator>Vroni</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 Mar 2009 14:38:09 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.fontblog.de/?p=3930#comment-107057</guid>
		<description>Noch was: Mir kommt das Ding (Veranstaltung Â»Design st&#228;rkt den MittelstandÂ« jetzt) sehr produktdesignlastig vor. Oder irre ich mich? 

Nix gegen Produktdesign. Aber auf die Studie bin man sehr gespan(n)t, wie sie Produktdesign und Kommuikationsdesign auseinander- und wieder zusammenklam&#252;sern wollen. Produktdesign hat eine viel direktere und sichtbarere Wertsch&#246;pfung als Kommunikationsdesign. Ersteres ist dem technischen und formgebend unterwegsernen Mittelstand auch sehr gut verkaufbar, sieht man doch sofort, dass sich die sorgf&#228;ltig designte Kaffemaschine besser verkauft (oder waren es Werkzeugmaschinen...? wurscht. Wurscht?)

Begreift sogar ein undesigniger knarzender Ingenieur alter Schule mit Pilotenbrille halbwegs, dass flott wirkende Werkzeugmaschinen eine feine Sache sind. (Weil seine Frau zuhause auch so ein Colani-Kaffeeding wollte, nicht die eckige, komische, die ihm gefallen h&#228;tte..)

Fein. Nur, ich bin gespannt, wie man die &quot;Effizienz&quot; von Kommunikations_design berechnen will. Das steht aus. 

Vergleicht man dazu die Jahresgewinne gleichartiger Unternehmen? Innerhalb welchen Zeitraums? 3 Jahre? 5 Jahre? Die einen mit Schrottgestaltung (schlechte Typo, was ist schlechte Typo, verschiedene und verschieden schlechte Logos, mal auf lila, mal auf gequetscht, &quot;Innovation aus Tradition&quot;- und &quot;Herzlich willkommen&quot;-Schwurbeltexte?) Die anderen mit gutem Auftritt (was ist guter Auftritt, gute Typo, angemessener, interessanter Text?)

Die Neugierde bringt mich fast um^^.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Noch was: Mir kommt das Ding (Veranstaltung Â»Design st&#228;rkt den MittelstandÂ« jetzt) sehr produktdesignlastig vor. Oder irre ich mich? </p>
<p>Nix gegen Produktdesign. Aber auf die Studie bin man sehr gespan(n)t, wie sie Produktdesign und Kommuikationsdesign auseinander- und wieder zusammenklam&#252;sern wollen. Produktdesign hat eine viel direktere und sichtbarere Wertsch&#246;pfung als Kommunikationsdesign. Ersteres ist dem technischen und formgebend unterwegsernen Mittelstand auch sehr gut verkaufbar, sieht man doch sofort, dass sich die sorgf&#228;ltig designte Kaffemaschine besser verkauft (oder waren es Werkzeugmaschinen&#8230;? wurscht. Wurscht?)</p>
<p>Begreift sogar ein undesigniger knarzender Ingenieur alter Schule mit Pilotenbrille halbwegs, dass flott wirkende Werkzeugmaschinen eine feine Sache sind. (Weil seine Frau zuhause auch so ein Colani-Kaffeeding wollte, nicht die eckige, komische, die ihm gefallen h&#228;tte..)</p>
<p>Fein. Nur, ich bin gespannt, wie man die &#8220;Effizienz&#8221; von Kommunikations_design berechnen will. Das steht aus. </p>
<p>Vergleicht man dazu die Jahresgewinne gleichartiger Unternehmen? Innerhalb welchen Zeitraums? 3 Jahre? 5 Jahre? Die einen mit Schrottgestaltung (schlechte Typo, was ist schlechte Typo, verschiedene und verschieden schlechte Logos, mal auf lila, mal auf gequetscht, &#8220;Innovation aus Tradition&#8221;- und &#8220;Herzlich willkommen&#8221;-Schwurbeltexte?) Die anderen mit gutem Auftritt (was ist guter Auftritt, gute Typo, angemessener, interessanter Text?)</p>
<p>Die Neugierde bringt mich fast um^^.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Henning</title>
		<link>http://www.fontblog.de/bundesregierung-design-staerkt-den-mittelstand/comment-page-1#comment-107053</link>
		<dc:creator>Henning</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 Mar 2009 13:41:07 +0000</pubDate>
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		<description>Feldversuche ist gut ... ;-)

Wir sollten mal einen Blick auf das Material der anderen Studien werfen - die Spanier haben, glaube ich, auch schon was vergleichendes gemacht. Ich ruf Dich Montag an (muss jetzt los).</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Feldversuche ist gut &#8230; ;-)</p>
<p>Wir sollten mal einen Blick auf das Material der anderen Studien werfen &#8211; die Spanier haben, glaube ich, auch schon was vergleichendes gemacht. Ich ruf Dich Montag an (muss jetzt los).</p>
]]></content:encoded>
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	<item>
		<title>Von: Oliver Adam</title>
		<link>http://www.fontblog.de/bundesregierung-design-staerkt-den-mittelstand/comment-page-1#comment-107049</link>
		<dc:creator>Oliver Adam</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 Mar 2009 13:05:29 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.fontblog.de/?p=3930#comment-107049</guid>
		<description>@Henning:

&lt;i&gt;Mit ceteris paribus kommt man logischerweise nicht weit, weil das zu untersuchende Wirtschaftsgeschehen nicht im Labor stattfindet.&lt;/i&gt;

Es gibt auch noch Feldversuche ;-). Na jedenfalls m&#252;sst Ihr/m&#252;ssen wir so oder so homogene Gruppen schaffen, die abh&#228;ngigen Kriterien pr&#252;fen etc. Hier gibt es schon angemesse Versuchsdesigns jenseits des Labors (schon wieder ein Â»-designÂ«).

Das Â»LaborÂ« k&#246;nnen wir aber dennoch gebrauchen, um zum Beispiel einen Â»DesignfaktorÂ« zu bestimmen. Sprich, wir lassen von einer Stichprobe einsch&#228;tzen, welchen Designanteil z. B. 5 Fr&#228;smaschinen verschiedener Hersteller haben. Die Begr&#252;ndung Â»dahinterÂ« l&#228;ge dabei bei den Â»Familien&#228;hnlichkeitenÂ«, die ich beim Kunst-Thema hier im Fontblog schon mal abgehandelt hatte. Alternativ oder erg&#228;nzend lie&#223;e man den jeweiligen Â»DesignfaktorÂ« von Experten einsch&#228;tzen.


Ich bin gerne dabei. Ich habe eben mal mit meinem Â»altenÂ« Methoden-Prof vom Institut f&#252;r Psychologie (Wirtschaftspsychologie) an der FU gesprochen. Hier w&#228;re das Thema sicher genau richtig angesiedelt. Mehr vielleicht am Telefon :-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Henning:</p>
<p><i>Mit ceteris paribus kommt man logischerweise nicht weit, weil das zu untersuchende Wirtschaftsgeschehen nicht im Labor stattfindet.</i></p>
<p>Es gibt auch noch Feldversuche ;-). Na jedenfalls m&#252;sst Ihr/m&#252;ssen wir so oder so homogene Gruppen schaffen, die abh&#228;ngigen Kriterien pr&#252;fen etc. Hier gibt es schon angemesse Versuchsdesigns jenseits des Labors (schon wieder ein Â»-designÂ«).</p>
<p>Das Â»LaborÂ« k&#246;nnen wir aber dennoch gebrauchen, um zum Beispiel einen Â»DesignfaktorÂ« zu bestimmen. Sprich, wir lassen von einer Stichprobe einsch&#228;tzen, welchen Designanteil z. B. 5 Fr&#228;smaschinen verschiedener Hersteller haben. Die Begr&#252;ndung Â»dahinterÂ« l&#228;ge dabei bei den Â»Familien&#228;hnlichkeitenÂ«, die ich beim Kunst-Thema hier im Fontblog schon mal abgehandelt hatte. Alternativ oder erg&#228;nzend lie&#223;e man den jeweiligen Â»DesignfaktorÂ« von Experten einsch&#228;tzen.</p>
<p>Ich bin gerne dabei. Ich habe eben mal mit meinem Â»altenÂ« Methoden-Prof vom Institut f&#252;r Psychologie (Wirtschaftspsychologie) an der FU gesprochen. Hier w&#228;re das Thema sicher genau richtig angesiedelt. Mehr vielleicht am Telefon :-)</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Henning</title>
		<link>http://www.fontblog.de/bundesregierung-design-staerkt-den-mittelstand/comment-page-1#comment-107046</link>
		<dc:creator>Henning</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 Mar 2009 12:09:38 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.fontblog.de/?p=3930#comment-107046</guid>
		<description>Saugute Wortmeldungen, (Vroni, J&#252;rgen, Oliver) danke!
Oliver, Dich h&#228;tte ich gerne mit in einem Board, dass die Konzeption einer solchen Studie &#252;berwacht. &quot;Machen&quot; tut die iDD das ohnehin nicht, genausowenig wie das BMWI. So eine Studie wird beauftragt. Mit ceteris paribus kommt man logischerweise nicht weit, weil das zu untersuchende Wirtschaftsgeschehen nicht im Labor stattfindet. Doch mit statistischen Testmethoden kann man Hypothesen pr&#252;fen. Beispielsweise kann man mit Chi-Quadrat testen, ob Variable unabh&#228;ngig sind oder nicht (Der Normalb&#252;rger kennt diesen Test eventuell daher, dass er zur Glaubw&#252;rdigkeitspr&#252;fung von Fahrtenb&#252;chern beim Finanzamt verwendet wird). Na ja, das driftet jetzt ein bisschen tief ins Feld der Statistik. Bei Interesse:

http://de.wikipedia.org/wiki/Statistischer_Test</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Saugute Wortmeldungen, (Vroni, J&#252;rgen, Oliver) danke!<br />
Oliver, Dich h&#228;tte ich gerne mit in einem Board, dass die Konzeption einer solchen Studie &#252;berwacht. &#8220;Machen&#8221; tut die iDD das ohnehin nicht, genausowenig wie das BMWI. So eine Studie wird beauftragt. Mit ceteris paribus kommt man logischerweise nicht weit, weil das zu untersuchende Wirtschaftsgeschehen nicht im Labor stattfindet. Doch mit statistischen Testmethoden kann man Hypothesen pr&#252;fen. Beispielsweise kann man mit Chi-Quadrat testen, ob Variable unabh&#228;ngig sind oder nicht (Der Normalb&#252;rger kennt diesen Test eventuell daher, dass er zur Glaubw&#252;rdigkeitspr&#252;fung von Fahrtenb&#252;chern beim Finanzamt verwendet wird). Na ja, das driftet jetzt ein bisschen tief ins Feld der Statistik. Bei Interesse:</p>
<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Statistischer_Test" >http://de.wikipedia.org/wiki/Statistischer_Test</a></p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Dietmar</title>
		<link>http://www.fontblog.de/bundesregierung-design-staerkt-den-mittelstand/comment-page-1#comment-107045</link>
		<dc:creator>Dietmar</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 Mar 2009 12:09:21 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.fontblog.de/?p=3930#comment-107045</guid>
		<description>wer die teuersten = besten Anw&#228;lte hat, der gewinnt in der Regel den Proze&#223;. Wer das meiste Geld hat, stellt seit jeher die m&#228;chtigsten Lobbyisten. 

Allen voran die Autoindustrie, Banken, Pharma usw. Das hat mit Demokratie nix mehr zu tun, sondern hier regiert alleine das Geld und damit den Staat.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>wer die teuersten = besten Anw&#228;lte hat, der gewinnt in der Regel den Proze&#223;. Wer das meiste Geld hat, stellt seit jeher die m&#228;chtigsten Lobbyisten. </p>
<p>Allen voran die Autoindustrie, Banken, Pharma usw. Das hat mit Demokratie nix mehr zu tun, sondern hier regiert alleine das Geld und damit den Staat.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Vroni</title>
		<link>http://www.fontblog.de/bundesregierung-design-staerkt-den-mittelstand/comment-page-1#comment-107042</link>
		<dc:creator>Vroni</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 Mar 2009 11:05:52 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.fontblog.de/?p=3930#comment-107042</guid>
		<description>Ich warte jetzt einfach nur noch auf die Studie. Bis dahin ist alles sch&#246;ner Schein, leucht!

Lobbyismus

Superwichtig, man kommt nicht drum rum. Selbst wenn Missbr&#228;uche passieren.

Parteienstaat

Diese Antihaltung gibt es, seitdem Weimar aus dem Kaiserreich entstanden ist und seitdem es die damals junge BRD gibt. Der Wunsch nach &quot;fester F&#252;hrung&quot; und  &quot;gegen Gez&#228;nke&quot; ist nichts Neues seit Wilhelm II. (Obacht, wer jetzt da mit mir &#252;ber die echt uralte deutsche Parteienverdrossenheit debattieren will :-), muss sich klar sein, dass ich an der Hochschule in Politik und Geschichte m&#252;helos meine Einser eingefahren habe). 

Deutsche tun sich noch immer schwer, a) politische Debatten nicht dauernd nur als &quot;unangenehmen Streit&quot; zu empfinden, b) Politikern zuzugestehen, dass sie auch nur Menschen sind.

Daher haben wir ja eine unselige Konsenskultur und ducksende Politiker. Das kommt von das, Henne-Ei. Die Politiker tun im Grunde nur das, was der W&#228;hler will: Harmonie-Salbader abliefern, so tun, als sie sich nicht &quot;streiten&quot; w&#252;rden, Harmonie vorgaukeln und dann eben heimlich in den Hinterzimmern die P&#246;stchen verteilen. Es liegt schon stark am deutschen W&#228;hler auch, wir haben uns den Merkelianismus und den Kohlismus gut verdient :-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich warte jetzt einfach nur noch auf die Studie. Bis dahin ist alles sch&#246;ner Schein, leucht!</p>
<p>Lobbyismus</p>
<p>Superwichtig, man kommt nicht drum rum. Selbst wenn Missbr&#228;uche passieren.</p>
<p>Parteienstaat</p>
<p>Diese Antihaltung gibt es, seitdem Weimar aus dem Kaiserreich entstanden ist und seitdem es die damals junge BRD gibt. Der Wunsch nach &#8220;fester F&#252;hrung&#8221; und  &#8220;gegen Gez&#228;nke&#8221; ist nichts Neues seit Wilhelm II. (Obacht, wer jetzt da mit mir &#252;ber die echt uralte deutsche Parteienverdrossenheit debattieren will :-), muss sich klar sein, dass ich an der Hochschule in Politik und Geschichte m&#252;helos meine Einser eingefahren habe). </p>
<p>Deutsche tun sich noch immer schwer, a) politische Debatten nicht dauernd nur als &#8220;unangenehmen Streit&#8221; zu empfinden, b) Politikern zuzugestehen, dass sie auch nur Menschen sind.</p>
<p>Daher haben wir ja eine unselige Konsenskultur und ducksende Politiker. Das kommt von das, Henne-Ei. Die Politiker tun im Grunde nur das, was der W&#228;hler will: Harmonie-Salbader abliefern, so tun, als sie sich nicht &#8220;streiten&#8221; w&#252;rden, Harmonie vorgaukeln und dann eben heimlich in den Hinterzimmern die P&#246;stchen verteilen. Es liegt schon stark am deutschen W&#228;hler auch, wir haben uns den Merkelianismus und den Kohlismus gut verdient :-)</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Oliver Adam</title>
		<link>http://www.fontblog.de/bundesregierung-design-staerkt-den-mittelstand/comment-page-1#comment-107035</link>
		<dc:creator>Oliver Adam</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 Mar 2009 10:20:23 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.fontblog.de/?p=3930#comment-107035</guid>
		<description>@ J&#252;rgen (#12)

Wunderbar!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ J&#252;rgen (#12)</p>
<p>Wunderbar!</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Oliver Adam</title>
		<link>http://www.fontblog.de/bundesregierung-design-staerkt-den-mittelstand/comment-page-1#comment-107033</link>
		<dc:creator>Oliver Adam</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 Mar 2009 10:16:47 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.fontblog.de/?p=3930#comment-107033</guid>
		<description>Dietmar (#9)

Lobbyismus ist per se nichts Schlechtes, sondern, im Gegenteil, ein Bestandteil von Demokratie. Zum Problem wird Lobbyismus erst, wenn der Politiker nicht m&#246;glichst objektiv abw&#228;gt, sondern &lt;b&gt;&lt;i&gt;wider besseren Wissens&lt;/i&gt;&lt;/b&gt; zum Vorteil einer Interessengruppe entscheidet.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Dietmar (#9)</p>
<p>Lobbyismus ist per se nichts Schlechtes, sondern, im Gegenteil, ein Bestandteil von Demokratie. Zum Problem wird Lobbyismus erst, wenn der Politiker nicht m&#246;glichst objektiv abw&#228;gt, sondern <b><i>wider besseren Wissens</i></b> zum Vorteil einer Interessengruppe entscheidet.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
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