»Best of Newspaper Design« in Hamburg

abendblatt_innenSeit heute zeigt der Axel Springer Verlag in seiner Hamburger Passage (Caffamacherreihe 1) die Ausstellung »The Best of Newspaper Design« der Society for News Design (bis 12. Februar 2010), präsentiert vom Hamburger Abendblatt. 364 Zeitungen aus 43 Ländern hatten sich im vergangenen Jahr darum beworben, einen der begehrten Awards zu gewinnen. Auszeichnungen in 19 Kategorien wurden vergeben, vom typografischen Gesamtkonzept über den Umgang mit Bildern und Infografiken bis hin zur Farbanmutung.

Der Gastgeber nutzt die Gelegenheit, einen Blick hinter die Kulissen des eigenen Redesigns zu werfen. Ab Ende April soll das Hamburger Abendblatt in neuem Gewand erscheinen. Verantwortlich für die Veränderungen ist Dirk Merbach, Creative Director des Abendblatts. Typografische Eindrücke einzelner Elemente der neu gestalteten Zeitung sind bereits auf herabhängenden Kunstfotografien in der Ausstellung zu sehen.

Der Eintritt zu »The Best of Newspaper Design« ist frei. (Abb.: SND, Manfred Jürgens)


2 Kommentare

  1. Mark aus Hamburg

    Danke für den Hinweis. Wäre sonst an mir vorbeigegangen!

  2. Johannes aus Hamburg

    Das Motto der Schau „Eine Zeitung soll wie eine Zeitung aussehen“ (Roger Black) wird durch die gezeigten Exponate Lügen gestraft. Die SND hat nahezu ausschließlich Kinderbücher prämiert, einige Reiseführer des Modells “Muss man gesehen haben, kann abgehakt werden” waren auch dabei. Und „Die Zeit“, die ja trotz allem immer noch lesenswert ist.
    Die Typographie spielt eine ausgesprochen geringe Rolle, von richtiger Laufweite und stimmigen Wortabständen hat man in der Jury offensichtlich noch nichts gehört.
    Die Präsenstation tut das Ihre dazu: sich verziehende schwarze Pappen an Drachenschnur, eine war heute schon runtergefallen. Der Katalog bietet ausgesprochen wenige Angaben, ist dafür aber auch auf ziemlich ungeeignetes Hochglanzpapier gedruckt.
    Kurz: Ein Gruselkabinett für Zeitungsleser, auch wenn die eine oder andere gute Layoutidee und -ausführung dabei ist, die aber nicht zum Medium Zeitung passt.

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