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	<title>Kommentare zu: »Besser ohne professionelle Kreative &#8230;«. Warum?</title>
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	<link>http://www.fontblog.de/besser-ohne-professionelle-kreative-warum</link>
	<description>Täglich News und Meinungen aus der Grafikszene</description>
	<lastBuildDate>Sat, 11 Feb 2012 18:38:44 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Von: tom</title>
		<link>http://www.fontblog.de/besser-ohne-professionelle-kreative-warum/comment-page-1#comment-88961</link>
		<dc:creator>tom</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 May 2008 17:45:18 +0000</pubDate>
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		<description>Grafikdesign ist meiner Meinung nach haupts&#228;chlich Handwerk und Erfahrung. Dazu kommt Kreativit&#228;t und die F&#228;higkeit bildlich zu denken. Und gerade beim Handwerk und bei der Erfahrung versagen die Laien gnadenlos, wenn sie es sich nicht aneignen. Es gibt gute Musikalben und gute Fotos von Laien und mit Hingabe und Herz schaffen sie es auch Profi zu werden. Doch wenn es wie in unserem Job um Auftr&#228;ge geht, die erstens gut bezahlt werden und zweitens Image und Kaufkraft im &#246;ffentlichen Raum erzeugen sollen, dann hat da ein Laie keine Chance. Und selbst die Profis ben&#246;tigen ein paar Jahre Erfahrung um gut zu werden.

Gerade heute habe ich einen Leporello bekommen, der intern &quot;gestaltet&quot; wurde. Die Frau sagte, dass er so fertig sei und nur noch eine Seite darin gestaltet werden m&#252;sste. Diese Frau war sehr &#252;berzeugt, dass sie kreative Arbeit geleistet h&#228;tte und auch nicht ohne Stolz. 
Als ich das Ding sah haben mir die Worte gefehlt, dann habe ich laut gelacht und dann habe ich &#252;berlegt wie ich aus der Nummer gut rauskomme. 
Furchtbares Hellblau im Hintergrund. Riesige Helvetica Headlines in Schwarz dar&#252;ber. Subheadlines unterstrichen. Flie&#223;text in 13 Punkt. Logos verzerrt und pixelig. Die Spaltenbreite und Zeilenabstand sind &#252;berall unterschiedlich. :-) Der Text geht bis 3mm an den Rand. :-)) Fotos sind wahllos dort plaziert worden wo gerade Platz war. :-) 
Das ganze Ding ist eine einzige Baustelle wo nichts zu Ende gebracht wurde. Und die Frau arbeitet in der Marketingabteilung, die kennt sich schlie&#223;lich damit aus. :-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Grafikdesign ist meiner Meinung nach haupts&#228;chlich Handwerk und Erfahrung. Dazu kommt Kreativit&#228;t und die F&#228;higkeit bildlich zu denken. Und gerade beim Handwerk und bei der Erfahrung versagen die Laien gnadenlos, wenn sie es sich nicht aneignen. Es gibt gute Musikalben und gute Fotos von Laien und mit Hingabe und Herz schaffen sie es auch Profi zu werden. Doch wenn es wie in unserem Job um Auftr&#228;ge geht, die erstens gut bezahlt werden und zweitens Image und Kaufkraft im &#246;ffentlichen Raum erzeugen sollen, dann hat da ein Laie keine Chance. Und selbst die Profis ben&#246;tigen ein paar Jahre Erfahrung um gut zu werden.</p>
<p>Gerade heute habe ich einen Leporello bekommen, der intern &#8220;gestaltet&#8221; wurde. Die Frau sagte, dass er so fertig sei und nur noch eine Seite darin gestaltet werden m&#252;sste. Diese Frau war sehr &#252;berzeugt, dass sie kreative Arbeit geleistet h&#228;tte und auch nicht ohne Stolz.<br />
Als ich das Ding sah haben mir die Worte gefehlt, dann habe ich laut gelacht und dann habe ich &#252;berlegt wie ich aus der Nummer gut rauskomme.<br />
Furchtbares Hellblau im Hintergrund. Riesige Helvetica Headlines in Schwarz dar&#252;ber. Subheadlines unterstrichen. Flie&#223;text in 13 Punkt. Logos verzerrt und pixelig. Die Spaltenbreite und Zeilenabstand sind &#252;berall unterschiedlich. :-) Der Text geht bis 3mm an den Rand. :-)) Fotos sind wahllos dort plaziert worden wo gerade Platz war. :-)<br />
Das ganze Ding ist eine einzige Baustelle wo nichts zu Ende gebracht wurde. Und die Frau arbeitet in der Marketingabteilung, die kennt sich schlie&#223;lich damit aus. :-)</p>
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		<title>Von: HD Schellnack</title>
		<link>http://www.fontblog.de/besser-ohne-professionelle-kreative-warum/comment-page-1#comment-88955</link>
		<dc:creator>HD Schellnack</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 May 2008 16:32:42 +0000</pubDate>
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		<description>Es gibt auch MIT Profis schlechte Kommunikation - oft GERADE mit bestimmten Profis :-D. 
Die Demarkationslinie ist nicht «Laie» vs. «Profi», weil diese Linie durch die digitalen Werkzeuge einfach komplett verschwimmt. Frag dich, wieviele der Musiker, die du magst, «Profis» sind. Eins der besten Alben der letzten jahre, Gustav, kommt von einer einzelnen Frau mit Laptop. Die wenigsten guten Leute im Pop sind studierte Musiker, die sind selfmade. 

Du w&#252;rdest im Musikbereich oder in der Schriftstellerei nie erwarten, dass jemand ein Germanistik- oder Musikstudium abgeschlossen hat, wenn du ein Buch oder ein Album kaufst. Nichts w&#228;re dir egaler als der Abschluss oder die «Berufserfahrung». Es geht um die Sache, um die Qualit&#228;t, die du sp&#252;ren kannst. 

Die Linie ist also nicht Profi/Amateur, ganz im Gegenteil. 
Die Linie ist Gut/Schlecht. 
Und die Kriterien daf&#252;r sind nat&#252;rlich genauso gleichzeitig ABSOLUT grundlegend pr&#228;sent und naheliegend wie v&#246;llig undefinierbar und subjektiv wie bei Pop oder Texten auch. 
Du wei&#223;t sofort, ob eine Platte Kommerzdreck ist, oder wirklich etwas bedeutet, oder wo es Grenzg&#228;nger gibt zwischen Charts und Anspruch usw - aber es richtig ausformulieren, selbst als Kritiker, ist eben schwer. 

Was nicht leichter wird durch die Tatsache, dass esim Designbereich nahezu keinen konsumierbaren theoretischen Diskurs gibt. Platten- und Filmkritiken sind Alltag,. selbst Architektur wird in der Zeit besprochen... aber Design (zumal nicht-Produkt-Design) ist eine ziemliche Ausnahme, weil wir Designer einfach viel zu wenig zum Spielen rauskommen. Wir sind vielleicht zu sehr in unserer Sandbox... :-D

Oder es legt daran, dass keiner sich mit Corporate Design Manuals an den Strand legen will oder zu Logos tanzt, mag sein...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt auch MIT Profis schlechte Kommunikation &#8211; oft GERADE mit bestimmten Profis :-D.<br />
Die Demarkationslinie ist nicht «Laie» vs. «Profi», weil diese Linie durch die digitalen Werkzeuge einfach komplett verschwimmt. Frag dich, wieviele der Musiker, die du magst, «Profis» sind. Eins der besten Alben der letzten jahre, Gustav, kommt von einer einzelnen Frau mit Laptop. Die wenigsten guten Leute im Pop sind studierte Musiker, die sind selfmade. </p>
<p>Du w&#252;rdest im Musikbereich oder in der Schriftstellerei nie erwarten, dass jemand ein Germanistik- oder Musikstudium abgeschlossen hat, wenn du ein Buch oder ein Album kaufst. Nichts w&#228;re dir egaler als der Abschluss oder die «Berufserfahrung». Es geht um die Sache, um die Qualit&#228;t, die du sp&#252;ren kannst. </p>
<p>Die Linie ist also nicht Profi/Amateur, ganz im Gegenteil.<br />
Die Linie ist Gut/Schlecht.<br />
Und die Kriterien daf&#252;r sind nat&#252;rlich genauso gleichzeitig ABSOLUT grundlegend pr&#228;sent und naheliegend wie v&#246;llig undefinierbar und subjektiv wie bei Pop oder Texten auch.<br />
Du wei&#223;t sofort, ob eine Platte Kommerzdreck ist, oder wirklich etwas bedeutet, oder wo es Grenzg&#228;nger gibt zwischen Charts und Anspruch usw &#8211; aber es richtig ausformulieren, selbst als Kritiker, ist eben schwer. </p>
<p>Was nicht leichter wird durch die Tatsache, dass esim Designbereich nahezu keinen konsumierbaren theoretischen Diskurs gibt. Platten- und Filmkritiken sind Alltag,. selbst Architektur wird in der Zeit besprochen&#8230; aber Design (zumal nicht-Produkt-Design) ist eine ziemliche Ausnahme, weil wir Designer einfach viel zu wenig zum Spielen rauskommen. Wir sind vielleicht zu sehr in unserer Sandbox&#8230; :-D</p>
<p>Oder es legt daran, dass keiner sich mit Corporate Design Manuals an den Strand legen will oder zu Logos tanzt, mag sein&#8230;</p>
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	<item>
		<title>Von: tom</title>
		<link>http://www.fontblog.de/besser-ohne-professionelle-kreative-warum/comment-page-1#comment-88946</link>
		<dc:creator>tom</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 May 2008 14:43:45 +0000</pubDate>
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		<description>Ein schlechtes Logo kann jeder machen, aber ein komplett schlechtes Corporate Design in einer 20-seitigen Brosch&#252;re oder in einem Leporello durchzuziehen, dazu geh&#246;rt schon etwas Mut.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ein schlechtes Logo kann jeder machen, aber ein komplett schlechtes Corporate Design in einer 20-seitigen Brosch&#252;re oder in einem Leporello durchzuziehen, dazu geh&#246;rt schon etwas Mut.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Christian</title>
		<link>http://www.fontblog.de/besser-ohne-professionelle-kreative-warum/comment-page-1#comment-88942</link>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 May 2008 13:22:29 +0000</pubDate>
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		<description>hab gerade auf dem Weg zur Post noch nachgedacht: 
Brand eins meint, dass M&#228;rkte Kommunikation sind. Und der Diskussion hier folgend gibt es auf diesen M&#228;rkten also sorgf&#228;ltige (professionelle) und weniger sorgf&#228;ltige Kommunikatoren. 

HD, du hast recht mit deiner Anf&#252;hrung. Trotzdem haben wir damit noch keine brauchbare L&#246;sung hier f&#252;r die Frage, ob es auch ohne Profis gute Kommunikation gibt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>hab gerade auf dem Weg zur Post noch nachgedacht:<br />
Brand eins meint, dass M&#228;rkte Kommunikation sind. Und der Diskussion hier folgend gibt es auf diesen M&#228;rkten also sorgf&#228;ltige (professionelle) und weniger sorgf&#228;ltige Kommunikatoren. </p>
<p>HD, du hast recht mit deiner Anf&#252;hrung. Trotzdem haben wir damit noch keine brauchbare L&#246;sung hier f&#252;r die Frage, ob es auch ohne Profis gute Kommunikation gibt.</p>
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		<title>Von: HD Schellnack</title>
		<link>http://www.fontblog.de/besser-ohne-professionelle-kreative-warum/comment-page-1#comment-88940</link>
		<dc:creator>HD Schellnack</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 May 2008 13:13:37 +0000</pubDate>
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		<description>Christian: 
&gt;Wem professionelles Design nicht wichtig ist, machts 
&gt;halt ohne. Wer damit eine Aussage f&#228;llen m&#246;chte, machts 
&gt;halt mit.
&gt;Aber – war das mal anders?

Klar, es gibt Design ja noch nicht SO lange. Ansonsten ist es immer ein (scheinbarer) Luxusfaktor f&#252;r Firmen. Das Ding ist freilich - auch schlechtes oder NICHT stattfindendes Design ist ja da, ist ja Kommunikation - ganz nach dem guten Paul Watzlawick. 

20 Jahre friedliche Revolution (gibts sowas eigentlich?) sagt eben etwas &#252;ber die Stiftung und den Gedenktag aus, ob man das will oder nicht. Technisch, aber - ganz unter der Haut, subkutan, aber eben auch unwillk&#252;rlich und unwiderruflich - auch psychologisch pr&#228;gt dieses Logo und der Rest der medialen Gestaltung die Wahrnehmung. Wie das Outfit einer Person, wie die ganze nonverbale Kommunikation - da ist etwas da, eine Art Attraktivit&#228;t, ein Magnetismus, oder eben NICHT...  und das kann subtil &#252;ber Erfolg oder Misserfolg einer Unternehmung entscheiden.  Und dieser Faktor ist f&#252;rs Controlling nicht fassbar, weil er eher in den soften Bereich f&#228;llt, der so viel ausmacht und so wenig messbar ist. Wie viele andere solcher Faktoren auch (steht die Kaffeemaschine am richtigen Ort f&#252;r den B&#252;roplausch, usw... ;-))</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Christian:<br />
&gt;Wem professionelles Design nicht wichtig ist, machts<br />
&gt;halt ohne. Wer damit eine Aussage f&#228;llen m&#246;chte, machts<br />
&gt;halt mit.<br />
&gt;Aber – war das mal anders?</p>
<p>Klar, es gibt Design ja noch nicht SO lange. Ansonsten ist es immer ein (scheinbarer) Luxusfaktor f&#252;r Firmen. Das Ding ist freilich &#8211; auch schlechtes oder NICHT stattfindendes Design ist ja da, ist ja Kommunikation &#8211; ganz nach dem guten Paul Watzlawick. </p>
<p>20 Jahre friedliche Revolution (gibts sowas eigentlich?) sagt eben etwas &#252;ber die Stiftung und den Gedenktag aus, ob man das will oder nicht. Technisch, aber &#8211; ganz unter der Haut, subkutan, aber eben auch unwillk&#252;rlich und unwiderruflich &#8211; auch psychologisch pr&#228;gt dieses Logo und der Rest der medialen Gestaltung die Wahrnehmung. Wie das Outfit einer Person, wie die ganze nonverbale Kommunikation &#8211; da ist etwas da, eine Art Attraktivit&#228;t, ein Magnetismus, oder eben NICHT&#8230;  und das kann subtil &#252;ber Erfolg oder Misserfolg einer Unternehmung entscheiden.  Und dieser Faktor ist f&#252;rs Controlling nicht fassbar, weil er eher in den soften Bereich f&#228;llt, der so viel ausmacht und so wenig messbar ist. Wie viele andere solcher Faktoren auch (steht die Kaffeemaschine am richtigen Ort f&#252;r den B&#252;roplausch, usw&#8230; ;-))</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: HD Schellnack</title>
		<link>http://www.fontblog.de/besser-ohne-professionelle-kreative-warum/comment-page-1#comment-88935</link>
		<dc:creator>HD Schellnack</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 May 2008 12:43:21 +0000</pubDate>
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		<description>http://www.cahanassociates.com/
leider nicht mehr so aussagestark wie die letzte Inkarnation der Site. 

Und das Buch
http://www.amazon.de/I-Am-Almost-Always-Hungry/dp/1568981996/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;s=books-intl-de&amp;qid=1211892137&amp;sr=8-1

«I am almost always hungry» - Zitat eines von Cahans Mitarbeitern, aber generell eins der besseren Statements zum Antrieb, Design zu machen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.cahanassociates.com/" >http://www.cahanassociates.com/</a><br />
leider nicht mehr so aussagestark wie die letzte Inkarnation der Site. </p>
<p>Und das Buch<br />
<a href="http://www.amazon.de/I-Am-Almost-Always-Hungry/dp/1568981996/ref=sr_1_1?ie=UTF8&#038;s=books-intl-de&#038;qid=1211892137&#038;sr=8-1" >http://www.amazon.de/I-Am-Almost-Always-Hungry/dp/1568981996/ref=sr_1_1?ie=UTF8&#038;s=books-intl-de&#038;qid=1211892137&#038;sr=8-1</a></p>
<p>«I am almost always hungry» &#8211; Zitat eines von Cahans Mitarbeitern, aber generell eins der besseren Statements zum Antrieb, Design zu machen.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: formschub</title>
		<link>http://www.fontblog.de/besser-ohne-professionelle-kreative-warum/comment-page-1#comment-88929</link>
		<dc:creator>formschub</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 May 2008 12:19:46 +0000</pubDate>
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		<description>@HD Schellnack: Das T&#252;pfelchen auf dem i Deiner sehr treffenden Diskussionsbeitr&#228;ge w&#228;re jetzt noch ein Link oder Buchtipp, wo man den „wunderbaren Bruce Cahan“ und seine interessanten Thesen mal n&#228;her kennen lernen kann... ;-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@HD Schellnack: Das T&#252;pfelchen auf dem i Deiner sehr treffenden Diskussionsbeitr&#228;ge w&#228;re jetzt noch ein Link oder Buchtipp, wo man den „wunderbaren Bruce Cahan“ und seine interessanten Thesen mal n&#228;her kennen lernen kann&#8230; ;-)</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Michael</title>
		<link>http://www.fontblog.de/besser-ohne-professionelle-kreative-warum/comment-page-1#comment-88922</link>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 May 2008 11:17:41 +0000</pubDate>
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		<description>„Es gibt kaum etwas in der Welt, das nicht irgend jemand ein wenig schlechter machen kann und etwas billiger verkaufen k&#246;nnte. Und die Menschen, die sich nur am Preis orientieren, werden die gerechte Beute solcher Machenschaften.

Es ist unklug, zuviel zu bezahlen, aber es ist noch schlechter, zu wenig zu bezahlen. Wenn Sie zuviel bezahlen, verlieren Sie etwas Geld, das ist alles. Wenn Sie dagegen zu wenig bezahlen, verlieren Sie manchmal alles, da der gekaufte Gegenstand die ihm zugedachte Aufgabe nicht erf&#252;llen kann.

Das Gesetz der Wirtschaft verbietet es, f&#252;r wenig Geld viel Wert zu erhalten. Nehmen Sie das niedrigste Angebot an, m&#252;ssen Sie f&#252;r das Risiko, das Sie eingehen, etwas Geld zur&#252;ck legen. Und wenn Sie das tun, dann haben Sie auch genug Geld, um f&#252;r etwas besseres zu bezahlen.“

John Ruskin, 1819 – 1900</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>„Es gibt kaum etwas in der Welt, das nicht irgend jemand ein wenig schlechter machen kann und etwas billiger verkaufen k&#246;nnte. Und die Menschen, die sich nur am Preis orientieren, werden die gerechte Beute solcher Machenschaften.</p>
<p>Es ist unklug, zuviel zu bezahlen, aber es ist noch schlechter, zu wenig zu bezahlen. Wenn Sie zuviel bezahlen, verlieren Sie etwas Geld, das ist alles. Wenn Sie dagegen zu wenig bezahlen, verlieren Sie manchmal alles, da der gekaufte Gegenstand die ihm zugedachte Aufgabe nicht erf&#252;llen kann.</p>
<p>Das Gesetz der Wirtschaft verbietet es, f&#252;r wenig Geld viel Wert zu erhalten. Nehmen Sie das niedrigste Angebot an, m&#252;ssen Sie f&#252;r das Risiko, das Sie eingehen, etwas Geld zur&#252;ck legen. Und wenn Sie das tun, dann haben Sie auch genug Geld, um f&#252;r etwas besseres zu bezahlen.“</p>
<p>John Ruskin, 1819 – 1900</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Christian</title>
		<link>http://www.fontblog.de/besser-ohne-professionelle-kreative-warum/comment-page-1#comment-88919</link>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 May 2008 10:57:18 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.fontblog.de/?p=1491#comment-88919</guid>
		<description>Also hat auch der Designer begrenzte M&#246;glichkeiten. Wenn die Firmeninhaber keinen Wert im Design sehen, kann auch ein Designer nix machen. Wenn er aber sein K&#246;nnen einbringen kann, ist das gut f&#252;r die Firma. Also ist Design eine Kann-Leistung und damit willkommene Ausdrucksform f&#252;r Status, Haltung und Stil einer Firma. Wem professionelles Design nicht wichtig ist, machts halt ohne. Wer damit eine Aussage f&#228;llen m&#246;chte, machts halt mit. 

Aber – war das mal anders?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Also hat auch der Designer begrenzte M&#246;glichkeiten. Wenn die Firmeninhaber keinen Wert im Design sehen, kann auch ein Designer nix machen. Wenn er aber sein K&#246;nnen einbringen kann, ist das gut f&#252;r die Firma. Also ist Design eine Kann-Leistung und damit willkommene Ausdrucksform f&#252;r Status, Haltung und Stil einer Firma. Wem professionelles Design nicht wichtig ist, machts halt ohne. Wer damit eine Aussage f&#228;llen m&#246;chte, machts halt mit. </p>
<p>Aber – war das mal anders?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: HD Schellnack</title>
		<link>http://www.fontblog.de/besser-ohne-professionelle-kreative-warum/comment-page-1#comment-88917</link>
		<dc:creator>HD Schellnack</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 May 2008 10:40:11 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.fontblog.de/?p=1491#comment-88917</guid>
		<description>Oh, und Design l&#228;sst sich in Zahlen fassen, es gibt l&#228;ngst Ratingmodelle. 

Aber Leute, das wollt ihr nicht, das wollen WIR nicht. Design kann beziffert werden, steht dann aber pl&#246;tzlich denkbar schlecht da. Design, richtig gemacht, ist eine die gesamte Firma um- und erfassende Magie. Das ist Schamanentum, das ist ein St&#252;ck weit Schlangenmedizin. 

Und diese nicht greifbare Qualit&#228;t ist eben f&#252;r Controlling nicht erfassbar - gottseidank. Wir sollten immer Wert darauf legen, dass die Benefits von Design sich nicht allein in Effizienzkurven und gesteigerten Ums&#228;tzen festmachen lassen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Oh, und Design l&#228;sst sich in Zahlen fassen, es gibt l&#228;ngst Ratingmodelle. </p>
<p>Aber Leute, das wollt ihr nicht, das wollen WIR nicht. Design kann beziffert werden, steht dann aber pl&#246;tzlich denkbar schlecht da. Design, richtig gemacht, ist eine die gesamte Firma um- und erfassende Magie. Das ist Schamanentum, das ist ein St&#252;ck weit Schlangenmedizin. </p>
<p>Und diese nicht greifbare Qualit&#228;t ist eben f&#252;r Controlling nicht erfassbar &#8211; gottseidank. Wir sollten immer Wert darauf legen, dass die Benefits von Design sich nicht allein in Effizienzkurven und gesteigerten Ums&#228;tzen festmachen lassen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: HD Schellnack</title>
		<link>http://www.fontblog.de/besser-ohne-professionelle-kreative-warum/comment-page-1#comment-88916</link>
		<dc:creator>HD Schellnack</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 May 2008 10:38:02 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.fontblog.de/?p=1491#comment-88916</guid>
		<description>Christian, keine Firma spart, wenn sie auf externe Profis verichtetund Sachen selbst macht. Genauso wenig wie Oma Kawuttke Geld spart, wenn sie auf Teppichleger verzichtet und statt dessen selbst schneidet und klebt und verlegt. DIY ist nie wirklich so wahnsinnig kosteneffizient wie man annimmt, es lohnt sich immer, auf schnelle und ge&#252;bte Professionelle zur&#252;ckzugreifen. 

Zumal im Design das fertige Logo nur Teflon ist, ein Abfallprodukt eines sehr viel wichtigeren Prozesses des gemeinsamen Diskurses &#252;ber die eigene Firma. Der Vorteil eines Outsiders ist, dass er die Firma ganz anders sieht und entdeckt und darstellt. Nicht in Strukturen steckt. 

Ich mache derzeit zB gerade Workshops bei einem Kunden,w o es mir sehr wenig um das reine Design geht als vielmehr um die Prozesse IN der Firma, um Kommunikation, das gemeinsame Ding. Solche Management-Prozesse durch einen Designer - der es gewohnt ist, Dinge in sinnvolle Arrangements zu bringen und dessen Denke viel mehr bbewirken kann als nur Schrift und Bilder zu verschieben - begleiten zu lassen nutzt jeder Firma... es ist eine messbare klare Produktivit&#228;tssteigerung m&#246;glich, die Geld BRINGT.

Ich glaube, der wunderbare Bruce  Cahan hat in New Models for Growth and Prosperity (mag mich mit dem Titel irren :-) sch&#246;n dargestellt, was ein gut gemachter Gesch&#228;ftsbericht kostet im Vergleich mit Flugstundne, Gummib&#228;umen und anderen B&#252;rozeug. Gutes Design ist genauso teuer wie schlechtes Design - und gemessen an den Fixkosten einer Firma ein echter Pups. 

Das Problem ist nat&#252;rlich, dass die Enduser gutes Design nur sehr schlecht von miesem Design zu unterscheiden wissen. Das gutes Design gutes Business ist, stimmt nicht immer - auch wenn BMW und Apple und andere Firmen sehr greifbar beweisen, dass diese Achse exzellent funktionieren kann. Design ist ein Verkaufs-/Erfolgsfaktor, mehr denn je. 

Auf der anderen Seite.... 
schaut euch mal das EU-Zeichen von Meta an. Das h&#228;tte jeder Honk in CorelDraw auch hingekriegt, oder? 
Vielleicht m&#252;ssen wir Profis nachdenken, wie wir uns hartleibiger gegen die Frau M&#252;ller aus dem Marketing, die auch gern mal ein Bild via Google l&#228;dt und in WordArt einbaut, absetzen? Vielleicht muss man streitbarer werden, eben NICHT nachgiebiger angesichts der Konkurrenz, sondern selbstbewusster?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Christian, keine Firma spart, wenn sie auf externe Profis verichtetund Sachen selbst macht. Genauso wenig wie Oma Kawuttke Geld spart, wenn sie auf Teppichleger verzichtet und statt dessen selbst schneidet und klebt und verlegt. DIY ist nie wirklich so wahnsinnig kosteneffizient wie man annimmt, es lohnt sich immer, auf schnelle und ge&#252;bte Professionelle zur&#252;ckzugreifen. </p>
<p>Zumal im Design das fertige Logo nur Teflon ist, ein Abfallprodukt eines sehr viel wichtigeren Prozesses des gemeinsamen Diskurses &#252;ber die eigene Firma. Der Vorteil eines Outsiders ist, dass er die Firma ganz anders sieht und entdeckt und darstellt. Nicht in Strukturen steckt. </p>
<p>Ich mache derzeit zB gerade Workshops bei einem Kunden,w o es mir sehr wenig um das reine Design geht als vielmehr um die Prozesse IN der Firma, um Kommunikation, das gemeinsame Ding. Solche Management-Prozesse durch einen Designer &#8211; der es gewohnt ist, Dinge in sinnvolle Arrangements zu bringen und dessen Denke viel mehr bbewirken kann als nur Schrift und Bilder zu verschieben &#8211; begleiten zu lassen nutzt jeder Firma&#8230; es ist eine messbare klare Produktivit&#228;tssteigerung m&#246;glich, die Geld BRINGT.</p>
<p>Ich glaube, der wunderbare Bruce  Cahan hat in New Models for Growth and Prosperity (mag mich mit dem Titel irren :-) sch&#246;n dargestellt, was ein gut gemachter Gesch&#228;ftsbericht kostet im Vergleich mit Flugstundne, Gummib&#228;umen und anderen B&#252;rozeug. Gutes Design ist genauso teuer wie schlechtes Design &#8211; und gemessen an den Fixkosten einer Firma ein echter Pups. </p>
<p>Das Problem ist nat&#252;rlich, dass die Enduser gutes Design nur sehr schlecht von miesem Design zu unterscheiden wissen. Das gutes Design gutes Business ist, stimmt nicht immer &#8211; auch wenn BMW und Apple und andere Firmen sehr greifbar beweisen, dass diese Achse exzellent funktionieren kann. Design ist ein Verkaufs-/Erfolgsfaktor, mehr denn je. </p>
<p>Auf der anderen Seite&#8230;.<br />
schaut euch mal das EU-Zeichen von Meta an. Das h&#228;tte jeder Honk in CorelDraw auch hingekriegt, oder?<br />
Vielleicht m&#252;ssen wir Profis nachdenken, wie wir uns hartleibiger gegen die Frau M&#252;ller aus dem Marketing, die auch gern mal ein Bild via Google l&#228;dt und in WordArt einbaut, absetzen? Vielleicht muss man streitbarer werden, eben NICHT nachgiebiger angesichts der Konkurrenz, sondern selbstbewusster?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Christian</title>
		<link>http://www.fontblog.de/besser-ohne-professionelle-kreative-warum/comment-page-1#comment-88911</link>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 May 2008 09:09:18 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.fontblog.de/?p=1491#comment-88911</guid>
		<description>@ christoph_z: genau darum geht es mir ja. Die Gesch&#228;ftsleitung geht davon aus, dass es sich rechnet. Es ist nur schwierig, den Nutzen von Designleistungen in Zahlen zu fassen, &#228;hnlich wie bei Geisteswissenschaftlern. Vielleicht helfen da langfristige Studien, die verschiedene Modelle und deren Reputation vergleichen. Wird eine Institution, die alles von Laien (nicht von der Leyen :-)) macht, ernst genommen oder bel&#228;chelt? Ist diese m&#246;glicherweise fehlende Reputation das eingesparte Geld wert?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ christoph_z: genau darum geht es mir ja. Die Gesch&#228;ftsleitung geht davon aus, dass es sich rechnet. Es ist nur schwierig, den Nutzen von Designleistungen in Zahlen zu fassen, &#228;hnlich wie bei Geisteswissenschaftlern. Vielleicht helfen da langfristige Studien, die verschiedene Modelle und deren Reputation vergleichen. Wird eine Institution, die alles von Laien (nicht von der Leyen :-)) macht, ernst genommen oder bel&#228;chelt? Ist diese m&#246;glicherweise fehlende Reputation das eingesparte Geld wert?</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: christoph_z</title>
		<link>http://www.fontblog.de/besser-ohne-professionelle-kreative-warum/comment-page-1#comment-88910</link>
		<dc:creator>christoph_z</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 May 2008 09:04:48 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.fontblog.de/?p=1491#comment-88910</guid>
		<description>ein logo ist kein selbstzweck, deswegen ist es v&#246;llig sinnlos, irgendetwas billig erledigen zu lassen, was der ein oder andere betrachter dann beim zudr&#252;cken aller augen als irgendwie noch akzeptabel durchgehen l&#228;sst. 

das »logo« oben vermittelt: muffige veranstaltung, schon tausend mal gesehen und geh&#246;rt, handwerklicher dilettantismus. ein logo, dass zu nichts n&#252;tze ist, kann sich nie rechnen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>ein logo ist kein selbstzweck, deswegen ist es v&#246;llig sinnlos, irgendetwas billig erledigen zu lassen, was der ein oder andere betrachter dann beim zudr&#252;cken aller augen als irgendwie noch akzeptabel durchgehen l&#228;sst. </p>
<p>das »logo« oben vermittelt: muffige veranstaltung, schon tausend mal gesehen und geh&#246;rt, handwerklicher dilettantismus. ein logo, dass zu nichts n&#252;tze ist, kann sich nie rechnen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Christian</title>
		<link>http://www.fontblog.de/besser-ohne-professionelle-kreative-warum/comment-page-1#comment-88908</link>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 May 2008 08:28:04 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.fontblog.de/?p=1491#comment-88908</guid>
		<description>Mich interessiert hier eher weniger, wie der Beruf des Designers demokratisiert wird, sondern ob es sich f&#252;r eine Institution rechnet, wenn sie auf externe Profis verzichtet. Gibt es neben der Summe, die im Budget gespart wurde, eine Summe, die sich aus den Ergebnissen ermitteln l&#228;sst? Aus der der Reichweite, aus der Relevanz der Ma&#223;nahmen? Wie wirkt sich die Ma&#223;nahme auf das Renommée aus?

Wenn das Ergebnis sein sollte, dass ein interner Mitarbeiter eine L&#246;sung produziert, die akzeptabel ist, wenn auch nicht weltbewegend – warum nicht? Der Markt f&#252;r Profis wird dadurch nicht kleiner, eher im Gegenteil. Wenn eine Institution die Designprozesse genau kennt, kann sie auch gezielt Profis dazuholen, wenn es irgendwo hakt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Mich interessiert hier eher weniger, wie der Beruf des Designers demokratisiert wird, sondern ob es sich f&#252;r eine Institution rechnet, wenn sie auf externe Profis verzichtet. Gibt es neben der Summe, die im Budget gespart wurde, eine Summe, die sich aus den Ergebnissen ermitteln l&#228;sst? Aus der der Reichweite, aus der Relevanz der Ma&#223;nahmen? Wie wirkt sich die Ma&#223;nahme auf das Renommée aus?</p>
<p>Wenn das Ergebnis sein sollte, dass ein interner Mitarbeiter eine L&#246;sung produziert, die akzeptabel ist, wenn auch nicht weltbewegend – warum nicht? Der Markt f&#252;r Profis wird dadurch nicht kleiner, eher im Gegenteil. Wenn eine Institution die Designprozesse genau kennt, kann sie auch gezielt Profis dazuholen, wenn es irgendwo hakt.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: etg</title>
		<link>http://www.fontblog.de/besser-ohne-professionelle-kreative-warum/comment-page-1#comment-88903</link>
		<dc:creator>etg</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 May 2008 07:38:40 +0000</pubDate>
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		<description>Drei Gedanken eines Design-Laien:

1. verstehe ich die Relevanz des angef&#252;hrten Grunds Hr. Meckel gegen Hr. Lafontaine nicht. Warum hat das Einfluss auf die Entscheidung f&#252;r/gegen einen Grafikdesigner? Und inwiefern verdrehte Hr. Lafontaine die Realit&#228;t? Ich kann mich sowohl seinen als auch den Worten Herrn Meckels anschlie&#223;en.

2. Ich finde das Logo nicht schlecht. Auch nicht toll. Sagen wir: Durchschnitt. Keine Ahnung, warum man Schlagschatten nicht nehmen sollte. Oder warum nicht das Wort &quot;Revolution&quot;.

3. Wir Informatiker haben es auch nicht leicht. Jeder meint, Programmieren zu k&#246;nnen. Von Setzern wollen wir gar nicht erst anfangen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Drei Gedanken eines Design-Laien:</p>
<p>1. verstehe ich die Relevanz des angef&#252;hrten Grunds Hr. Meckel gegen Hr. Lafontaine nicht. Warum hat das Einfluss auf die Entscheidung f&#252;r/gegen einen Grafikdesigner? Und inwiefern verdrehte Hr. Lafontaine die Realit&#228;t? Ich kann mich sowohl seinen als auch den Worten Herrn Meckels anschlie&#223;en.</p>
<p>2. Ich finde das Logo nicht schlecht. Auch nicht toll. Sagen wir: Durchschnitt. Keine Ahnung, warum man Schlagschatten nicht nehmen sollte. Oder warum nicht das Wort &#8220;Revolution&#8221;.</p>
<p>3. Wir Informatiker haben es auch nicht leicht. Jeder meint, Programmieren zu k&#246;nnen. Von Setzern wollen wir gar nicht erst anfangen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: HD Schellnack</title>
		<link>http://www.fontblog.de/besser-ohne-professionelle-kreative-warum/comment-page-1#comment-88878</link>
		<dc:creator>HD Schellnack</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 26 May 2008 18:27:04 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.fontblog.de/?p=1491#comment-88878</guid>
		<description>&gt;Der Spielplatz wird doch auch von »uns« schon voll &gt;ausgenutzt.
Eben. Und - als Designer sind wir vielleicht gar nicht mehr «Spieler». Vielleicht haben ganz ganz ganz viele Designer, gerade hierzulande, das Spielen vergessen. Ich schlie&#223; mich da echt nicht aus, im Gegenteil. Je gr&#246;&#223;er der kommerzielle Erfolg ist, umso mehr fragst du dich doch unweigerlich: Ja, super, aber SPIELEN wir noch genug herum? Haben wir noch die Zeit, irgendwelchen kruden Shit zu machen, den wir witzig finden? Ich hab sehr viel Spa&#223; daran, solide Kommunikation f&#252;r Unternehmen zu machen und Erfolg zu produzieren, weil wir bei nodesign einfach gut darin sind - aber ich blinzele auch semineidisch zu den Diplomen meiner Studenten, die ein Jahr einfach nur vor sich hinfrickeln und im Chemielabor stehen d&#252;rfen und malsehen, was passiert, wenn man die rote und die blaue Fl&#252;ssig...BOOM. . . 


Wenn man ergo von Kunden und und von Beratung, von Zielgruppen (ugh) und Umsatz redet, spielt man nicht mehr wirklich (Ausnahmen best&#228;tigen die Regel und wir alle suchen nach solchen Klienten, klar), sondern ARBEITET als braver Bauer im Weinberg des Kapitalismus. Wie ich ja auch. Ich stimme deinen Statements blind zu - ich geh&#246;re auch zu den Leuten, denen ein konzeptionelles Arbeiten sehr wichtig ist, die Inhalte und so - old school. Es macht einen Heidenspa&#223;, gro&#223;e Unternehmen auf die richtige Spur zu bringen und dabei zuzusehen, wie man mit den guten Sachen, mit soliden Grundlagen und ehrlichem Design dann eben - unweigerlich - auch Erfolg haben kann.  Wobei die Grundlagen viel wichtiger sind als das Design. Ich finde bis heute wichtiger, WAS ein Kunde macht als WIE ich ihn verkaufe und behalte mir vor, Klienten abzuschie&#223;en, wenn sie dem Versprechen, dass wir Designer f&#252;r sie produzieren sollen, nicht gerecht werden k&#246;nnen. L&#252;gen ist nicht wirklich mein Job. Schw&#228;rmen schon. 

Auf der anderen Seite habe ich als Dozent erlebt, wie tot diese Sache f&#252;r eine heranwachsende Generation zunehmend ist, die sich mit Werbung und Marketing eher langweilt...  und dass etwas neues entsteht, dass tats&#228;chlich mehr mit Spielen zu tun hat und gar nicht so sehr mit Kunden und Service, sondern viel mit Suchen und Ausdruck und das weder richtig Kunst noch ganz klassisches Dienstleistungs-Design ist. Das forscht und gibt und an ganz anderen Dingen orientiert ist als an Zielgruppen, Absatzsteigerungen oder das andere Kriterien f&#252;r Erfolg/Misserfolg hat. 

Das hat wenig mit dem Grottenlogo oben zu tun, das genauso gut oder genauso schlecht &#252;brigens auch von «Profis» h&#228;tte kommen k&#246;nnen - wir sollten da mal die Kuh im Stall lassen :-D und dann das RUHRN-Logo denken, das die Profis von Grey verbratzt haben - aber die Demarkationslinie l&#228;uft nicht zwischen «Profi» und «Laie». So einfach ist das eben nicht mehr. Du musst nicht Musik studiert haben, um ein wichtiger Songwriter zu werden, das ist nur in der DDR mal so angedacht gewesen, in Wirklichkeit aber seit LANGE vor den Beatles vorbei. 

Aber... du musst etwas zu sagen haben. Und das, was du zu sagen hast, mit Leidenschaft, mit Enthusiasmus, Feuer und Liebe verpacken. Das k&#246;nnen Laien im Zweifelsfall ebenso gut (wenn auch nicht so berechenbar und reproduzierbar) wie die Profis, manchmal sogar mit mehr Charme und Authentizit&#228;t. Schau dir an, wie viel Laien mit ihren Digitalkameras aus Gl&#252;ck, aus Zufall, vielleicht aus Fun grandiose, sogar stilpr&#228;gende Bilder schie&#223;en, in einem vernicular look, den die Profis dann wieder emulieren. Im Design, etwa im stets impulsgebenden Flyer-Bereich, ist das jetzt schon so. Es ist ja kein Zufall, das bei Lombardo oder Meiré alles wieder etwas handgemacht und «crude» aussieht, unfertig - undesigned. Da steckt eine Sehnsucht, eine Umkehrbewegung hinter.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&gt;Der Spielplatz wird doch auch von »uns« schon voll &gt;ausgenutzt.<br />
Eben. Und &#8211; als Designer sind wir vielleicht gar nicht mehr «Spieler». Vielleicht haben ganz ganz ganz viele Designer, gerade hierzulande, das Spielen vergessen. Ich schlie&#223; mich da echt nicht aus, im Gegenteil. Je gr&#246;&#223;er der kommerzielle Erfolg ist, umso mehr fragst du dich doch unweigerlich: Ja, super, aber SPIELEN wir noch genug herum? Haben wir noch die Zeit, irgendwelchen kruden Shit zu machen, den wir witzig finden? Ich hab sehr viel Spa&#223; daran, solide Kommunikation f&#252;r Unternehmen zu machen und Erfolg zu produzieren, weil wir bei nodesign einfach gut darin sind &#8211; aber ich blinzele auch semineidisch zu den Diplomen meiner Studenten, die ein Jahr einfach nur vor sich hinfrickeln und im Chemielabor stehen d&#252;rfen und malsehen, was passiert, wenn man die rote und die blaue Fl&#252;ssig&#8230;BOOM. . . </p>
<p>Wenn man ergo von Kunden und und von Beratung, von Zielgruppen (ugh) und Umsatz redet, spielt man nicht mehr wirklich (Ausnahmen best&#228;tigen die Regel und wir alle suchen nach solchen Klienten, klar), sondern ARBEITET als braver Bauer im Weinberg des Kapitalismus. Wie ich ja auch. Ich stimme deinen Statements blind zu &#8211; ich geh&#246;re auch zu den Leuten, denen ein konzeptionelles Arbeiten sehr wichtig ist, die Inhalte und so &#8211; old school. Es macht einen Heidenspa&#223;, gro&#223;e Unternehmen auf die richtige Spur zu bringen und dabei zuzusehen, wie man mit den guten Sachen, mit soliden Grundlagen und ehrlichem Design dann eben &#8211; unweigerlich &#8211; auch Erfolg haben kann.  Wobei die Grundlagen viel wichtiger sind als das Design. Ich finde bis heute wichtiger, WAS ein Kunde macht als WIE ich ihn verkaufe und behalte mir vor, Klienten abzuschie&#223;en, wenn sie dem Versprechen, dass wir Designer f&#252;r sie produzieren sollen, nicht gerecht werden k&#246;nnen. L&#252;gen ist nicht wirklich mein Job. Schw&#228;rmen schon. </p>
<p>Auf der anderen Seite habe ich als Dozent erlebt, wie tot diese Sache f&#252;r eine heranwachsende Generation zunehmend ist, die sich mit Werbung und Marketing eher langweilt&#8230;  und dass etwas neues entsteht, dass tats&#228;chlich mehr mit Spielen zu tun hat und gar nicht so sehr mit Kunden und Service, sondern viel mit Suchen und Ausdruck und das weder richtig Kunst noch ganz klassisches Dienstleistungs-Design ist. Das forscht und gibt und an ganz anderen Dingen orientiert ist als an Zielgruppen, Absatzsteigerungen oder das andere Kriterien f&#252;r Erfolg/Misserfolg hat. </p>
<p>Das hat wenig mit dem Grottenlogo oben zu tun, das genauso gut oder genauso schlecht &#252;brigens auch von «Profis» h&#228;tte kommen k&#246;nnen &#8211; wir sollten da mal die Kuh im Stall lassen :-D und dann das RUHRN-Logo denken, das die Profis von Grey verbratzt haben &#8211; aber die Demarkationslinie l&#228;uft nicht zwischen «Profi» und «Laie». So einfach ist das eben nicht mehr. Du musst nicht Musik studiert haben, um ein wichtiger Songwriter zu werden, das ist nur in der DDR mal so angedacht gewesen, in Wirklichkeit aber seit LANGE vor den Beatles vorbei. </p>
<p>Aber&#8230; du musst etwas zu sagen haben. Und das, was du zu sagen hast, mit Leidenschaft, mit Enthusiasmus, Feuer und Liebe verpacken. Das k&#246;nnen Laien im Zweifelsfall ebenso gut (wenn auch nicht so berechenbar und reproduzierbar) wie die Profis, manchmal sogar mit mehr Charme und Authentizit&#228;t. Schau dir an, wie viel Laien mit ihren Digitalkameras aus Gl&#252;ck, aus Zufall, vielleicht aus Fun grandiose, sogar stilpr&#228;gende Bilder schie&#223;en, in einem vernicular look, den die Profis dann wieder emulieren. Im Design, etwa im stets impulsgebenden Flyer-Bereich, ist das jetzt schon so. Es ist ja kein Zufall, das bei Lombardo oder Meiré alles wieder etwas handgemacht und «crude» aussieht, unfertig &#8211; undesigned. Da steckt eine Sehnsucht, eine Umkehrbewegung hinter.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Yo</title>
		<link>http://www.fontblog.de/besser-ohne-professionelle-kreative-warum/comment-page-1#comment-88876</link>
		<dc:creator>Yo</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 26 May 2008 17:16:52 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.fontblog.de/?p=1491#comment-88876</guid>
		<description>Zum obigen Kommentar f&#228;llt mir noch folgendes ein.
Ein Kunde im Media Markt: »Isch h&#228;tt’ da gern ne Kamera die scheene Bilde macht!« ;-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Zum obigen Kommentar f&#228;llt mir noch folgendes ein.<br />
Ein Kunde im Media Markt: »Isch h&#228;tt’ da gern ne Kamera die scheene Bilde macht!« ;-)</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Simon Wehr</title>
		<link>http://www.fontblog.de/besser-ohne-professionelle-kreative-warum/comment-page-1#comment-88873</link>
		<dc:creator>Simon Wehr</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 26 May 2008 16:15:29 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.fontblog.de/?p=1491#comment-88873</guid>
		<description>Ich kenne viele Leute, die durchaus h&#252;bsche Gestaltung zu Wege bringen. Aber eben nur in einer Stilistik und nur aus dem Bauch heraus. Im Umgang mit Kunden erleben wir meist Staunen, wenn wir zur ersten Pr&#228;sentation ohne Skizzen und nur mit Konzepten kommen. Doch in der Regel kommt das sehr gut an. Und das ist dann der Moment in dem sich der Sch&#246;nmacher vom Designer unterscheidet. Und vor allem reduziert man Diskussionen à la »ich mag aber gr&#252;n nicht so gerne«. 
Als zweiten Punkt sollte der Kunde (oder eben der Designer) die Arbeit der Zielgruppe verst&#228;ndlich(!) machen. Und zwar vom Konzept bis zur Ausarbeitung. Sonst sieht man oft nur etwas Schrift und Farbe und h&#246;rt, wie viele tausend Euro das jetzt gekostet hat. Kein Wunder, dass das viele Leute nicht verstehen. 
Und wie eben gesagt: Schauen wir doch mal, was wir selber so alles anbieten, ohne es wirklich gelernt zu haben. Der Spielplatz wird doch auch von »uns« schon voll ausgenutzt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich kenne viele Leute, die durchaus h&#252;bsche Gestaltung zu Wege bringen. Aber eben nur in einer Stilistik und nur aus dem Bauch heraus. Im Umgang mit Kunden erleben wir meist Staunen, wenn wir zur ersten Pr&#228;sentation ohne Skizzen und nur mit Konzepten kommen. Doch in der Regel kommt das sehr gut an. Und das ist dann der Moment in dem sich der Sch&#246;nmacher vom Designer unterscheidet. Und vor allem reduziert man Diskussionen à la »ich mag aber gr&#252;n nicht so gerne«.<br />
Als zweiten Punkt sollte der Kunde (oder eben der Designer) die Arbeit der Zielgruppe verst&#228;ndlich(!) machen. Und zwar vom Konzept bis zur Ausarbeitung. Sonst sieht man oft nur etwas Schrift und Farbe und h&#246;rt, wie viele tausend Euro das jetzt gekostet hat. Kein Wunder, dass das viele Leute nicht verstehen.<br />
Und wie eben gesagt: Schauen wir doch mal, was wir selber so alles anbieten, ohne es wirklich gelernt zu haben. Der Spielplatz wird doch auch von »uns« schon voll ausgenutzt.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: HD Schellnack</title>
		<link>http://www.fontblog.de/besser-ohne-professionelle-kreative-warum/comment-page-1#comment-88871</link>
		<dc:creator>HD Schellnack</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 26 May 2008 16:06:05 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.fontblog.de/?p=1491#comment-88871</guid>
		<description>&gt;Gemalt wird heute noch
Sch&#246;ner Verweis. Durch die Photographie hat sich die Malerei im 20. Jahrhundert tiefgreifend ver&#228;ndern M&#220;SSEN. Analog das Theater in den sechziger und siebziger Jahren als Reaktion auf das Fernsehen. Ich w&#252;rde nie behaupten, dass Design stirbt (auch wenn es etwas blass um die Nase heruml&#228;uft), aber es wird sich ver&#228;ndern. Ich glaube, dass rein visuell seltsamerweise in den letzten 20 Jahren wenig Neuland betreten wurde  -- und hoffe, dass die Demokratisierung der Tools die Sache nach vorne schiebt, wieder Abenteuer ins Design bringt. 

Denn vielleicht ist die visuelle Kommunikation gar nicht so gut aufgehoben in den H&#228;nden von Leuten wie uns, wer wei&#223; - Leute, die Produkte verkaufen helfen wollen und Firmenimages co-produzieren. Vielleicht sind die Tools besser aufgehoben in den H&#228;nden von Kids, die einer gecrackten Version von Photoshop erst mal die fr&#246;hlich die Radkappen abmontieren und dann mit einem Scanner und einer billigen Digiknipse losrocken. Wer wei&#223;. 

W&#228;hrend zugleich auf der Profiseite die Beratungs-, Selektions-, Navigations-Perspektive, das Design Management, dei schlichte Unternehmensberatung auf visueller Ebene uswpp wichtiger werden wird. 

Der Spielplatz wird also durch die Laien, die mal flei&#223;ig in den Sandkasten pinkeln, nicht weniger lustig, ganz im Gegenteil - wir brauchen da keine Sekunde Angst zu haben. Die digitale Konvergenz wird uns alle bereichern. Musiker werden ihre eigenen Artworks, sogar ihre eigenen Videos und Websites frickeln, und Designer machen umgekehrt mit Logic Sounds f&#252;r irgendwelche Projekte. All das an der Schnittstelle von Kunst und Marketing, mal mehr mal weniger - mit steigendem internationalem Peer-Druck und Spa&#223; am Abenteuer. Wenn wir keinen Angst davor haben, k&#246;nnen die n&#228;chsten zwei Dekaden so fruchtbar und reich sein wie die 80s...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&gt;Gemalt wird heute noch<br />
Sch&#246;ner Verweis. Durch die Photographie hat sich die Malerei im 20. Jahrhundert tiefgreifend ver&#228;ndern M&#220;SSEN. Analog das Theater in den sechziger und siebziger Jahren als Reaktion auf das Fernsehen. Ich w&#252;rde nie behaupten, dass Design stirbt (auch wenn es etwas blass um die Nase heruml&#228;uft), aber es wird sich ver&#228;ndern. Ich glaube, dass rein visuell seltsamerweise in den letzten 20 Jahren wenig Neuland betreten wurde  &#8212; und hoffe, dass die Demokratisierung der Tools die Sache nach vorne schiebt, wieder Abenteuer ins Design bringt. </p>
<p>Denn vielleicht ist die visuelle Kommunikation gar nicht so gut aufgehoben in den H&#228;nden von Leuten wie uns, wer wei&#223; &#8211; Leute, die Produkte verkaufen helfen wollen und Firmenimages co-produzieren. Vielleicht sind die Tools besser aufgehoben in den H&#228;nden von Kids, die einer gecrackten Version von Photoshop erst mal die fr&#246;hlich die Radkappen abmontieren und dann mit einem Scanner und einer billigen Digiknipse losrocken. Wer wei&#223;. </p>
<p>W&#228;hrend zugleich auf der Profiseite die Beratungs-, Selektions-, Navigations-Perspektive, das Design Management, dei schlichte Unternehmensberatung auf visueller Ebene uswpp wichtiger werden wird. </p>
<p>Der Spielplatz wird also durch die Laien, die mal flei&#223;ig in den Sandkasten pinkeln, nicht weniger lustig, ganz im Gegenteil &#8211; wir brauchen da keine Sekunde Angst zu haben. Die digitale Konvergenz wird uns alle bereichern. Musiker werden ihre eigenen Artworks, sogar ihre eigenen Videos und Websites frickeln, und Designer machen umgekehrt mit Logic Sounds f&#252;r irgendwelche Projekte. All das an der Schnittstelle von Kunst und Marketing, mal mehr mal weniger &#8211; mit steigendem internationalem Peer-Druck und Spa&#223; am Abenteuer. Wenn wir keinen Angst davor haben, k&#246;nnen die n&#228;chsten zwei Dekaden so fruchtbar und reich sein wie die 80s&#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Manuel</title>
		<link>http://www.fontblog.de/besser-ohne-professionelle-kreative-warum/comment-page-1#comment-88868</link>
		<dc:creator>Manuel</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 26 May 2008 15:33:33 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.fontblog.de/?p=1491#comment-88868</guid>
		<description>What you deserve is what you get ...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>What you deserve is what you get &#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
</channel>
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