Audi poliert sein Logo auf

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Nach der langjährigen Hausschrift Univers (Fontblog berichtete: Typografischer Relaunch bei Audi) verschrottet Audi nun seine traditionelle Wortmarke (Quellen: bild.de und audizine.com); auch an den vier Ringen wurde kräftig geschraubt und poliert.

Anstelle des zentrierten, unverwechselbaren Audi-Schriftzugs tritt ein linksbündig ausgerichteter Markenname, gesetzt aus der neuen Hausschrift: erneut in rot, aber deutlich kleiner. Die Ringe sind jetzt asymmetrisch geschliffen, wirken nicht mehr gezeichnet, sondern fotografiert. »Als Farbe rückt Aluminiumsilber in den Vordergrund, das für die Leichtbau-Kompetenz von Audi steht.« zitiert bild.de die Begründung aus Ingolstadt. Ab September soll das neue Emblem in der Werbung, bei Publikationen, Pressemappen, Sponsoring und auf der Audi Website zum Einsatz kommen.


59 Kommentare

  1. Falko

    Uh… der neue Schriftzug sieht aber irgendwie billig aus, oder? Und die Proportionen irritieren mich auch. Ist der Schriftzug linksbündig? Oder doch nich ganz?

    Insgesamt ein Schritt nach hinten würde ich sagen :-(

  2. letobi

    Der linksbündig gesetzte Schriftzug sieht so aus, als plante Audi die Einführung einer Menge Submarken (AudiTorium, AudiTief, Audiablo, etc.), was den kippligen Weißraum erklären würde.
    Das Rendering der Ringe ist definitiv eine Verbesserung, wenngleich sicher nicht die Neuerfindung des Rades. Insgesamt bringt es ein Nutzer von audizine.com auf den Punkt: ›Rings are fine, font looks weak‹

  3. Uans

    Ne ne dat is nix!

  4. Rax

    Och Mensch gleich die zweite Enttäuschung nachdem heut morgen schon der neue IKEA-Katalog im KAsten lag:-(

  5. Medienfuzzi

    Das sieht irgendwie seltsam aus. Es ist ja eigentlich klar, dass die vier Ringe zu Audi gehören und die wurden auch sehr ansprechend gestaltet. Aber der Schriftzug wirkt verloren. Ich bin dann mal auf die Umsetzung in verschiedenen Medien gespannt.

  6. Baldur

    Bin auch enttäuscht, grade wo Audi ja so viel wert auf tradion etc gelegt hat ist dies ja Entfernung dazu.

    die Schrift überzeug mich nicht wirklich,da hätte es wesentliche schönere gegeben die in die Richtung gehen.
    Naja vielleicht habe ich mich auch schon zu stark an das alte Design gewöhnt.

    Was das linksbündige angeht, das scheinnt wirklich nicht bündig zu sein.

  7. sebber

    Macht dennoch Sinn die Hausschrift für die Wortmarke zu verwenden. Find ich insgesamt ganz gut.

  8. Thomas

    solche Redesign nenne ich gerne “langweilig”. zum einen weil der designer sich ansonsten vor langeweile umgebracht hätte (gut, das wäre aus selbe hinaus gekommen – so muss er sich wegen dem ergebnis umbringen) und zum anderen weil das ergebnis öde und geistlos ist. was soll das? hatte das einen sinn? ich kann keinen erkennen.

    und auf fontblog wird auf bild verlinkt. herrlich!

  9. Steven P. Carnarius

    Servus,
    was soll den der “scheiß”, als leidenschaftlicher Audi-Fahrer in der 2. Generation, der nebst Autos auch Audi-Mountainbikes in der Garage hat, wird mich der “kack” zwar nicht davon abhalten, weiter dieser Marke treu zu sein. Aber das hier ging ja wohl nun wirklich in die Hose, oder auf gut Deutsch, war ein Griff ins Clo. Die Optimierung der Ringe lasse ich ja noch durchgehen, aber den einprägsamen, absolut individuellen Schriftzug “Audi” in diese 0815-Typo umzuwandeln – ich bin enttäuscht, fassungslos. Dann kann der Name ja gleich in Toyota umgetauft werden…

  10. Nico

    Ich finde die neuen Ringe sind ein großer Schritt nach vorne. Die Wortmarke hätt ich gleich weggelassen.

  11. schokoriegel

    Die neuen Ringe finde ich gelungen, aber der Schriftzug? Da schüttelt es mich.

  12. BigWhoop

    Die Zeiten werden härter, das Logo auch. Audi nimmt Abschied von der Bügelfalte. Ich habe daran nichts auszusetzen. Die Bildmarke kommt glatt und hart daher, die Typo empfinde ich als zurücknehmend geschmackvoll. Ein gelungenes Ergebniss soweit. Bin gespannt wie es ein- und umgesetzt wird.

  13. Helge

    Die Optimierung der Ringe gefällt, wirken sie jetzt weniger künstlich und konstruiert. ABER der Schriftzug. Mich würde die strategische Entscheidung dahinter interessieren. Einen markante Wortmarke (für mich immer ein gutes Beispiel gewesen, welches die Bezeichnung “Logotype” auch wirklich verdiente) gegen eine beliebig und willkürlich anmutend gesetzte “Schriftzeile” zu ersetzen?! Wort- und Bildmarke bilden keine ausgeglichene Einheit mehr, der Schriftzug wirkt völlig verloren. Vielleicht spiegelt dies aber das neue Selbstbild des Autoherstellers in der Krise wieder?

  14. Jonas

    Finde die vier Ringe sind sehr gelungen. Nur ich finde es schade das Audi die Univers rausgeworfen hat.

  15. Tanja

    Furchtbar. Nun verliert Audi komplett jeglichen Bezug auf seine Vergangenheit.

  16. Christian

    Ich vermute, dass der jetzige Audi-Schriftzug hier auch keine Gnade gefunden hätte, aber halt schon etabliert ist. Der neue Schriftzug kommt mir etwas zu nah an Systemschriften wie Verdana ran, hat aber einen eigenen Geschmack, wenn auch keinen sehr eleganten.
    Die Ringe sind wirklich gut, auch wenn ich kein großer Fan von diesen Foto-Logos bin. Aber auf dem Kühlergrill braucht man wohl sowas.

  17. Sebastian

    Ein Rückschritt …

  18. christoph

    eine sehr bekannte, zeitlose und handwerklich tadellose wortmarke durch eine verdana-ähnliche satzschrift zu ersetzen ist so ziemlich der größte quatsch, den man sich im branding vorstellen kann. die ringe sahen vorher auch deutlich frischer aus. welche agentur macht den so einen blödsinn?

  19. Marco

    Ich rate jetzt mal ins Blaue hinein:

    Setzt mal statt “Audi” “Auto Union” als Schriftzug.
    Dann passt das wie angegossen. ;-)

    http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/775/482239/text/

  20. christoph

    »Auto Union« – so kann man 2009 doch nicht ernsthaft eine marke nennen. das klingt nach bürokratie, zweckbündnis, vorletztem jahrhundert.

  21. Pascal

    Super logo, wird in 5 Jahren auch jeder erkannt haben. Das alte Logo war ein seltsamer Mix aus alter Typografie, um nicht veralteter Typografie zu sagen und 3D Computergrafik. Die neue Umsetzung verbindet eine organischere Umsetzung der Ringe und eine sehr dezente Typografie, das passt doch wohl perfekt zur Marke ausserdem war diese extended Univers ein Grauen, das gar nicht zum Markenkern passt. Die neue Audischrift ist für mich ein Beispiel eines gelungenen Customtype, denn sie ist wiedererkennbar ohne aufdringlich zu sein. Das linksbündige finde ich kommt irgendwie “designig-intellektuell” und auch das passt perfekt zur Marke.

    Ich finde es echt klasse!

  22. Jürgen G.

    @christoph: Die alte Audi Wortmarke mag ja vieles sein, aber “zeitlos” ist sie mal auf gar keinen Fall, sie ist gerade mal 14 Jahre alt, sieht aber aus wie 30, bzw. ist sie zwar aus den 90gern fühlt sich aber unerträglich nach 80ger Jahre an.
    Gerade mit dem Fahrzeugdesign passt diese Wortmarke ja schon seit Jahren nicht mehr zusammen. Ich persönlich finde die Entscheidung, die Ringe in den Fokus zu stellen, und die Wortmarke durch Größe und Wahl der neuen Hausschrift klar “dahinter” zu positionieren nur richtig und konsequent.
    Über die Qualität der neuen Audi Type lässt sich allerdings sicher noch streiten, wobei mich beim Wort “Audi” da eigentlich nichts stört.

  23. kai

    find ich sehr gut! sowohl die markanten ringe als auch – und ganz besonders – die linksbündige und kleine typo. das ist doch mal was anderes! zentriertes kann ich schon seit den 80ern nicht mehr sehen.

  24. Jürgen W.

    Bevor hier ohne Wissen rumgemault wird, bitte dazu mal den annual report 2008 ansehen; dort ist Audi – Vorsprung durch Technik rechtsbündig zu den Ringen gesetzt. http://www.underconsideration.com/brandnew/archives/audis_typographic_stylings.php
    So macht die Zuordnung Typo/Ringe Sinn, sowie die Zurücknahme des Wortes Audi.

  25. der andere Christoph

    @jürgen G.: dem möchte ich mal widersprechen, der schriftzug war lediglich eine Überarbeitung des Originals aus den 20ern: http://ssaidoor.com/wordpress/wp-content/uploads/2008/02/audi-logo-evolution.png – find das neue Markenzeichen gelungen, wenn auch die alte, merkwürdige Ecke und die gespiegelte 6 mehr Charakter besaßen.

  26. Jürgen G.

    @anderer Christoph: Chapeau! Das es sich dabei um eine Adaption handelte wusste ich gar nicht. Allerdings wird der Schriftzug durch das zusätzliche Alter auch nicht “zeitloser”, altbacken bleibt er trotzdem…

    Aber immerhin haben die Gestalter aus den 20gern schon den Zeitgeist der 80ger getroffen – Visonäres Design!! ;-)

  27. Michael

    Für Werbung etc. vielleicht O.K. Aber wie es sich am Wagenheck macht bleibt wohl abzuwarten. Eigentlich ist die Schrift so langweilig, da braucht man keine verchromten Embleme mehr und kann gleich gedruckte Aufkleber auf transparenter Folie nehmen. Wie bei den Plastik-Japanern.

  28. christoph

    die ringe erdrücken die typo etwas. das verhältnis der größen finde ich nicht ganz ausgewogen. aber deutlich besser als vorher. mit gefällts wirklich gut. sieht zeitgenössisch aus

  29. Johannes

    @ pascal (21.)
    schließe mich dir 100% an. und möchte noch ergänzen, dass eine eigenständige bildmarke PLUS eine eigenständige wortmarke (so, wie es bisher war) immer schwierig ist. das ist einfach zuviel gestaltung. das auge tanzt hin und her zwischen den ringen und dem schriftzug.

    jetzt also eine klare entscheidung für die ringe. sie sind kontrastreicher und stehen eindeutig im vordergrund, der schriftzug nimmt sich angenehm zurück. das ist auch in sofern verständlich, da geschätze 99% der menschen, die wissen, was ein auto ist, die ringe auch ohne den schriftzug zu deuten wissen.

    stand hier schon, wer das gemacht hat?

  30. Oliver Adam

    Die Ringe sind jetzt asymmetrisch geschliffen, wirken nicht mehr gezeichnet, sondern fotografiert.

    Ich finde, die Ringe sehen generell auch moderner aus. Nur finde ich die Spiegelungen eben auch nicht glaubwürdig: Die Gestalter haben vier exakkt gleiche Ringe genommen mit den exakt gleichen Spiegelungen und sie miteinander verbunden; dadurch wirken die Ringe steril. Wäre diese 4-Ring-Kombination Realität und hätte man sie fotografiert oder in 3D nachgebaut, wäre die Spiegelung, bezogen auf das Gesamtobjekt, anders ausgefallen, für jeden Subring eben leicht anders. Das Ergebnis wäre sicher lebendiger geworden …

    Was die Typo angeht, hätte ich nichts geändert. Es war vorher eigenständig und perfekt.

  31. HD Schellnack.

    Ich mag die neue Audi-Type nicht so, die will zu modern sein und hätte dezenter, weniger auffällig ausfallen können – und ich finde auch den Metalliceffekt auf (beiden) Ringen irgendwie einen touch too much.

    Im direkten Vergleich sind die neuen Ringe aber zumindest flacher und präsenter, polierter und die dezente Namensgebung, die das grundüble alte Audi-Wortmarkenungetüm ersetzt, eröffnet Möglichkeiten, Bild- und Wortmarken endlich voneinander zu trennen. Sehr schönes Understatement, ich mags.

  32. Bert Vanderveen

    They should rename — OOOO.
    Signet=Name!
    Chuck out that awful line of boring type!

  33. tom

    Finde das neue Logo sehr gut. Das Herausrücken aus der Mitte finde ich sehr gelungen. Wirkt aus jedenfall zeitgemäßer.
    Die Typo finde ich passend. Technisch, modern und etwas zurückhaltend – so will Audi doch sein. Vielleicht hätte die Schrift etwas größer sein können.

  34. Lars

    Ringe ok, Font schrecklich.

  35. Uwe

    Das war zu erwarten. Man tut was alle in der Branche tun. Die signifikanten Ringe werden bis zur nahezu 100% fotorealistischen Darstellung aufgepeppt. Noch glänzender, noch metallischer, noch perfekter. Die vormals originäre Type wird auf ein steriles Maß reduziert. Schön. Alles perfekt. Alles toll. Was kommt wohl danach? Die Marke mit dem Stern ist da schon einen Schritt weiter. Die Reduktion auf die reine Form wirkt im Vergleich viel fortschrittlicher und edler. Warten wir auf Neues aus Bayern.

  36. ole

    … die 4 Ringe standen ja mal für Auto Union, also für etwas was es nicht mehr gibt – demnach hätte man die Ringe genauso gut verkleinern können und die Wortmarke vergrößern … es tut mit leid, aber mich erinnern die Ringe in dieser Form an Chromabdeckungen, z.B. für Armaturen oder Waschbeckenabläufe, ich sage es mal böse: Baumarkt …

  37. Jürgen Siebert

    Ole, ich pflichte Dir in folgendem bei: Wenn Aluminiumsilber der neue Maßstab sein soll … dann waren die alten Ringe aber dichter dran. Die neuen sehen sehr nach Chrom aus.

  38. Andreas

    JUHUU!

    Endlich ist dieser grauslige Audi-Schriftzug weg, der zum Image der Marke passt wie Nutella zum Lachsbaguette und der sich für mich immer so aufdringlich in den Fordergrund zu spielen versucht, grade so als wollte er gegen die Ringe in den Ring steigen. Endlich eine klare Hierarchie von Wort- und Bildmarke! Das Redesign der Ringe… naja, man hat den Schritt von den 80ern in die 90er gewagt, würd ich sagen.

  39. nora

    Na, bei den Ringen fehlt jetzt noch, dass der Auftraggeber Sternchen drauf wünscht … damit es noch mehr glänzt. Vor allem bei weißem Hintergrund noch wirksamer. Die sind doch einfach schlecht. Aber weiss ja eh keiner mehr, wo Licht und Schatten noch herkommt, und was sich wirklich spiegelt, und wo man Horizontlinien ansetzt … der Rechner wirds schon richten. Schöne neue Welt.

  40. timeout

    Bei einigen Dingen muss man nicht ranschreiben, was es ist.

    Konsequent wäre es gewesen, den Schriftzug ganz wegzulassen. Warum traut man sich so etwas nicht? Vier Ringe die als Logo für die Marke Audi stehen, wären ein echter Fortschritt gewesen und würde auf Plakaten, Anzeigen und im Internet viel cooler und eleganter rüberkommen, als diese Scheinlösung mit dem roten Schriftzug, der da irgendwo links unten rumsteht und dem Betrachter etwas erklärt, was er sowieso schon weiß.

  41. Anna-Lena

    Also ganz so schlecht find ich’s nicht, wobei ich den meisten Kritikern schon Recht geben muss (ja, nach Ikea der zweite Schock in letzter Zeit).
    Linkbündig ist ja ok, aber das Ding kippelt ordentlich. Und die Typo ist – mit Verlaub – einfach Schrott. da hätte man durchaus eine selbstständigere, zeitlosere und einfach schönere Lösung finden können.

  42. Anna-Lena

    Oh! Und jetzt weiß ich, woran mich das erinnert: sieht aus als hätte das Grafikprogramm die ‘fehlende Schriftart’ durch einen Standardfont ersetzt.

  43. Helmut Ness

    Ich finde es interessant, daß in Zeiten knapper Kassen Unternehmen, wie die Audi AG, in die Marke so grundlegend investieren. Vielleicht bin ich jetzt schon mit 37 Jahren Altmodisch und “Bewahrend”, aber die neue Lösung macht die Marke weder typografisch stärker noch ist die Anmutung der 4 Ringe attraktiver. Bis dato kommunizieren die Ringe das gerne verwendete Aluminium (A2) bei Audi. Die Visualität von Chrom verbinde ich weniger mit der Marke Audi. Ich muß daher Ole und Jürgen zu stimmen.

  44. Jürgen G.

    Wie das hier in dem Link zu Brandnew bereits angedeutet wurde: Die Abbildung oben zeigt eine SONDERFORM des neuen Markenzeichens. Das “echte” (= das falls irgendmöglich bevorzugt einzusetzende) neue Markenzeichen zeigt neben dem Wort “Audi” auch den Claim “Vorsprung durch Technik”, das ganz zweizeilig rechts- bzw. linksbündig NEBEN den Ringen. Die Bildzeitung hat da offensichtlich nicht alles an Information bekommen was nötig gewesen wäre.
    Im Zusammenspiel mit dem Claim darf auch die Audi Type dann mehr glänzen als sie es mit den vier Buchstaben im Beispiel oben tut, will sagen, es sieht dann schn sehr viel besser und stimmiger aus.

    Grundsätzlich bleibt aber der Eindruck (und die Absicht der Gestalter) die Ringe deutlich zu stärken und die Konkurrenz zwischen Ringen und Wort aufzuheben.
    Ich weis nicht warum sich so viele über den mangelnden Fotorealismus bei der Lichtmodulation der Ringe aufregen? Ist es nicht genau das was man bei einer Logokreation tut? Man stilisiert? Hätte man die Ringe in 3D Gebaut und gerendert, oder gar real fotografiert, wäre der Aufschrei hier aber noch größer gewesen. Zudem mutet es absurd an bei eine “Künstliche Spiegelung” möglichst unkünstlich/ungleichmässig aussehen lassen zu wollen wo jeder Studiofotograf Stunden um Stunden investiert um genau das zu vermeiden.
    Ich persönlich finde die gleichförmige Modulation jedes Rings genau richtig, das verleiht dem Zeichen Ordnung und Ruhe und hilft die Formen noch schneller zu erfassen.

    Wen ich an dem Markenzeichen was zu meckern hätte dann lediglich diesen Aspekt: die hellen Stellen neigen auf Weiss in kleinen Größen schnell zum ausbrechen, vielleicht hätte man da etwas dunkler bleiben sollen, bzw. den Tonwertumfang etwas beschränken sollen.

    Insgesamt halte ich zudem das Konzept des Claims im Markenzeichen für völlig unpraktikabel. Das führt zu einer unüberschaubaren Anzahl an Dateiformaten und Logovarianten und widerspricht meinem ganz subjektiven Drang nach Simplizität…;-)

  45. Oliver Adam

    Zudem mutet es absurd an bei eine “Künstliche Spiegelung” möglichst unkünstlich/ungleichmässig aussehen lassen zu wollen wo jeder Studiofotograf Stunden um Stunden investiert um genau das zu vermeiden.
    Ich persönlich finde die gleichförmige Modulation jedes Rings genau richtig, das verleiht dem Zeichen Ordnung und Ruhe und hilft die Formen noch schneller zu erfassen.

    Da bin ich anderer Mainung. Ich meine nicht, dass die Spiegelungen möglichst echt im Sinne von natürlich-realistisch aussehen, sondern »gestaltet natürlich« oder »idealisiert natürlich« – so, dass das 4-Ring-Objekt eine optische Einheit (Auto-Union!) bildet. Ich finde sogar beim Betrachten des großen Bildes, dass die unteren Verbindungsstellen bis auf die erste unglaubwürdig, was die Lichführung/den Schattenverlauf angeht.

  46. R::bert

    Wer ist eigentlich für das Redesign verantwortlich? MetaDesign, Mutabor oder andere?

  47. Roman

    ich glaube für derartige schritte ist meta-design verantwortlich. aber wie auch immer, leider sind viele der hier aufgeführten beiträge – wie leider auch auf slanted und weiteren blogs in letzter zeit zu sehen ist – unqualifiziert, bösartig und in keiner form produktiv und konstruktiv. die meisten dieser leute sollten erst mal überlegen und sich genauer informieren bevor sie mit wehenden fahnen und lautem gebrüll alles zerhacken und schlecht machen. verdammt, was ist mit deutschen (möchte-gern) designern los. vergesst mal nicht euren beruf und profession. immer nur meckern meckern meckern. es ist echt zum heueln. hoffentlich werdet ihr alle arbeitslos und müsst wurstkataloge für den metzger um die ecke klicken. was ihr wahrscheinlich eh schon macht um euren frust dann auf blogs loszuwerden. ich will nicht bestreiten dass die wort-bildmarke vielleicht schwächen hat. aber bitte, einfach mal normal zu dingen äußern. friede!

  48. till1

    nimms doch nicht persönlich.

    online-diskussionen mit sehr vielen teilnehmern sind halt so. das war im fidonetz auch schon nicht anders.

  49. Der XN

    Ein Wort: VERSCHLIMMBESSERT!!!

  50. ole

    «… hoffentlich werdet ihr alle arbeitslos und müsst wurstkataloge für den metzger um die ecke klicken.»

    … Dein positiver Umgang mit Kritik ist vorbildlich, ich wünsche Dir alles Gute.

  51. erik spiekermann

    Audi und Aluminium gehören zusammen. Ein Chromlogo ist daher ein Rückschritt. Inzwischen hat jeder chinesische Autoschrauber ein Chromlogo, weil jeder einen Grafiker kennt, der Photoshop kann.
    Mercedes-Benz ist von einer gezeichneten Dreidimensionalität zur platten Form zurückgegangen, was mutig, aber unpassend war (Mercedes steht immer noch für Prestige, und da war Weidemanns Zeichnung genau richtig).

    Das Audi Alulogo ist jetzt 15 Jahre alt (damals hat es Lucas de Groot bei uns gezeichnet), da war eine Überarbeitung nötig. Aber warum es dann billige Verchromung sein muss anstatt edles Leichtmetall, das wissen nur die vielen neuen Markenberater (Entschuldigung: Brand Consultants), die sich heutzutage im Designgeschäft wichtig tun. Die Marke Audi haben sie nicht verstanden. Und Audi selbst ist auf dem besten Wege, sich zu einer Angebermarke zu entwickeln. Insofern passt das vielleicht doch. Schließlich hat bekanntlich jeder Auftraggeber die Gestaltung, die er verdient.

  52. mimovic

    Audi is’ jetz’ Aldi.

  53. Western

    Wie Jürgen G. schon angedeutet hat handelt es sich nicht um die einzige Form. Hier sind noch zwei weitere Varianten die wohl eher zum Einsatz kommen werden:

    und für digitale Medien:

    Mit der neuen Hausschrift habe ich auch so meine Problem, in meinen Augen nicht besonders sauber zugerichtet und zu modisch, aber die beiden Logokombinationen hier finde ich recht stimmig.

  54. R::bert

    @ Western/54

    Aber auch hier fühlt das nötige Feingefühl für Proportionen. Der Claim in AudiType Extended Normal wirkt optisch größer als die Wortmarke in AudiType Extended Bold. Das kommt zum einen durch die dünnere Balkenstärke als auch den dunkleren Tonwert.

    @ Erik Spiekermann
    Auch die Printprodukte wie das Audimagazin haben an Eleganz, hochwertigkeitiger Anmutung und gestalterischem Feingefühl verloren. Was bleibt ist eine Publikation prahlerischer Oberflächlichkeit ohne jegliche Raffinesse. Insofern kann ich Dir bezüglich »Angebermarke« (leider) nur zustimmen. Schade. Ich fand Audi gerade Ende der 90er Anfang 2000 richtig klasse und innovativ (3-Liter A2, etc.). Hoffentlich bekommen Sie irgendwann wieder die Kurve!

  55. nora

    @R::bert

    Na ja, 3-Liter A2 … – vielleicht wurde der Wagen ja getragen :-) und dazu säuft er die gleiche Menge Leichtlauföl. Nee – mit diesen billigen Chromringen bekommen die die Kurve nicht hin.

  56. Manuel

    Also ich muss sagen, dass ich das neue Logo wirklich super finde! Die Ringe wirken jetzt viel sportlicher, realistischer und eleganter. Die alte Audi-Schrift sah meiner Meinung nach viel zu sehr nach 80er aus und deshalb ist es auch nicht weiter schlimm, dass sie ersetzt wurde. Die neue Schrift ist zwar sehr simpel, doch sie unterstützt das Bild-Logo doch ziemlich gut.

  57. Jakob

    Mir persönlich gefällt das neue Design auch wirklich besser. Die Ringe sind weit ausdrucksvoller als vorher und die Wortmarke tritt etwas in den Hintergrund, was ich aber nicht weiter schlimm finde, denn schließlich erkennt doch jeder die Marke Audi an den Ringen. Auch Audi wird eine Abwechslung im Design gut tun.

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