In wenigen Minuten wird Fontblog über das Symposium Volkssport Design zur Lage der Designprofession berichten. Dran bleiben!
Schon mal auf einer Konferenz gebloggt? Oder getwittert? Auch nach 15 Jahren Internet ist das Onlinegehen im öffentlichen Raum ein Abenteuer. Ich denke, in einem Kommunikationsmuseum sollten die Besucher ein offenes, kostenloses Wifi-Netz erwarten können. Fehlanzeige im Museum für Kommunikation. Es gibt zwar einen T-Mobile-Hotspot, der sich nach minutenlangem Warten zu erkennen gibt, aber was soll ich mit dieser Preisliste anfangen, wenn ich von 10:00 bis 18:00 bloggen möchte:
• 60 Minuten für 8,00 Euro
• HotSpot Pass 30 Tage für 29,00 Euro
Wie wäre es mit 1 Stunde für 6 Euro, 24 Stunden für 12 Euro? Danke, liebe Telekom, der Tipp war kostenlos.
Als iPhone-Kunde genießt man eigentlich kostenlosen Zugang zu den Hotspots von T-Mobile, allein die Zugangsdaten werden am tragbaren Rechner ignoriert. Als iPhone-Kunde der ersten Stunde genieße ich – zum Glück – die Nutzung eines Mobile-Sticks, bestückt mit einer 2. Sim-Karte, der sich ohne Mehrkosten über dan bestehende Mobilfunk-Vertrag nutzen lässt. Mit dem habe ich nun ins Internet eingeloggt.
Das heutige Programm:
Web 2.0 im Design
10:10 Volkssport Design – Amateur und Profi in der Gestaltung
Florian A. Schmidt, Dipl.-Designer, Kunsthochschule Berlin
Designwettbewerbe im Netz
10:40 designenlassen.de – ein neuer Ansatz für Kreativprojekte
Michael Kubens, einer der Gründer von designenlassen.de
11:00 Erst Design schafft Bedeutung – Crowdsourcing ist dafür nicht geeignet
Prof. Torsten Stapelkamp, AGD
11:20 jovoto – der Unterschied
Bastian Unterberg, Gründer des Kreativnetzwerkes jovoto
11:40 Fairness bei kommerziellen Designwettbewerben aus rechtlicher Sicht
Sabine Zentek, Fachanwältin für Urheber- und Medienrecht,
Leitung von FIDIUS – Faire Designwettbewerbe e.V.
12:00 Diskussion: Leitung Prof. Dr. Herbert Grüner
12:30 Mittagspause
Wert und Preis von Design
13:30 Think different! Klare Positionierung als Wettbewerbsstrategie.
Wolfgang Beinert, Graphic Designer, Typograph und Fotograf
13:50 Design hat seinen Preis – über Kalkulationen von denen man leben kann
Boris Buchholz, Designer, Dipl.-Soziologe, Pressesprecher AGD
14:10 Designer x.0 – Ein Leitfaden zur Etablierung im Web
Malte Christensen, Kommunikationsdesigner, Blogger
14:30 Open Design- Creativity in IT context (auf Englisch)
Ronen Kadushin, Industrial Designer
14:50 Diskussion: Leitung Prof. Dr. Herbert Grüner
Kaffeepause
Anforderungen an Design-Professionalität
15:30 Von der Designwolke zur Bodenhaftung
Anforderungen aus der Perspektive einer Druckerei Manuela Kreisel, Dipl.-Ing. (FH), LASERLINE Druckzentrum
15:50 Agenturperspektive (Anforderungen an Absolventen)
Thomas Klein, Dipl. Designer, Creative Director, Metadesign
16:10 Kunsthochschulperspektive
Prof. Stefan Koppelkamm, Kunsthochschule Berlin
16:30 Design-Forschung und Promotion im Design
Prof. Dr. Gesche Joost, T-Labs, Deutsche Gesellschaft für Designtheorie und -forschung e.V
16:50 Diskussion: Leitung Prof. Dr. Herbert Grüner
Kaffeepause
Abschluss-Panel
17:30 Boris Buchholz, AGD
Prof. Dr. Gesche Joost, T-Labs, DGTF
Prof. Dr. Walter Scheiffele, Kunsthochschule Berlin
Florian A. Schmidt, Kunsthochschule Berlin
Moderation: Prof. Dr. Herbert Grüner
18:30 Ende











Vor 3 Monaten schrieb ich hier den Beitrag:
Judith Schalansky hat wieder ein Buch gemacht. Wir erinnern uns: 
Frisch ausgepackt … und im Buchhandel erhältlich: ein multipler Roman in Einzelausgaben, nummeriert und jeder ein Unikat. Der Autor Nanni Balestrini, geboren 1935 in Mailand, veröffentlichte 1961 unter dem Titel »Tape Mark I« das erste je auf einem Computer geschriebene Gedicht. Seit dieser Zeit verfolgt ihn eine radikale Idee: am Rechner einen Liebesroman verfassen, in seine Bestandteile zerlegen und diese willkürlich kombinieren.