Artikel im Juni 2009


Hokuspokus Fidius …

ein Kommentar von Jürgen Siebert

Politik ist die Kunst des Kompromisses. Ich bin ziemlich untalentiert für diese Aufgabe, bzw. verliere rasch die Geduld. Darum beneide ich Raban Ruddigkeit nicht, der sich in den letzten Wochen als Verhandlungspartner auf Seiten von Create Berlin um die Neuformulierung der Ausschreibung des Code-Plakatwettbewerbs bemühte.

Er hielt mich regelmäßig auf dem Laufenden darüber, wie ein Stolperstein nach dem anderen wegdiskutiert wurde. Unser Maßstab waren die Spielregeln des Vereins Fidius e. V., der über Designwettbewerbe wacht und unfaire Ausschreibungen mit einem Negativpreis belegt. Also bat Create Berlin den Verein um Rat.

Am gestrigen Montag verdüsterte sich dann Rabans Miene. Es ging um das Preisgeld. Vorm Wochenende lautete die Devise in einer E-Mail aus Fidius-Kreisen noch: »Die ausgelobten Preise scheinen … zu gering. Es muss noch geprüft werden, ob z. B. der dritte Preis in Höhe von 500,00 EUR ein Mehrfaches des üblichen Honorars für eine Plakatherstellung und Nutzung in dem vorgesehenen Umfang darstellt.«

Raban interpretierte vorsorglich das »Mehrfache« als »Bruchteil«, um sogleich bei den Sponsoren erneut die Hand aufgehalten. Kein leichtes Geschäft, in diesen Zeiten. Auch FontShop griff noch mal in die Kasse. Nun winken 1500 €, 1250 € und 1000 € Preisgeld, also das Doppelte für den Drittplatzierten im Vergleich zur ersten Ausschreibung.

Am Montag dann wurden die Signale von Seiten Fidius’ ziemlich unwirsch. »Bitte nehmen Sie sofort wieder die Ausschreibung aus dem Netz. Sie müssen sonst damit rechnen, von FIDIUS eine Negativauszeichnung zu erhalten.« Etwas später dann: »… wenn die Kosten für die Plakatherstellung weiterhin auf die ›Gewinner‹ abgewälzt … werden, wird FIDIUS eine offizielle Presseerklärung zu dem Plakatwettbewerb abgeben und ausdrücklich von einer Teilnahme abraten.«

Daher hier noch mal zusammengefasst: Fidius hält den Wettbewerb für unfair und rät von der Teilnahme ab. Insbesondere werden die folgenden 3 Punkte bemängelt (wobei ich den 3. für belanglos halte):

• Die Preisgelder sollten 12.500 €, 10.000 € und 7500 € betragen
• Die Gewinner dürften nicht die Kosten der Plakatherstellung tragen
• zum (freiwilligen) 1-monatige Praktikum-Angebot (Arbeitsplatz, Wohnung)
gehöre auch die Flugkostenübernahme

In der Politik gibt es eine Methode, die nennt sich »Verhandlungen platzen lassen«. So etwas geht sehr schnell, wenn eine der teilnehmenden Parteien unerfüllbare Forderungen stellt. An diese Methode fühlte ich mich gestern erinnert. Zum Glück hat Create Berlin die Verhandlungen nicht platzen lassen, sondern die neu formulierte, faire und transparentere Ausschreibung heute ins Netz gestellt.

Hokuspokus Fidius … drei mal Schwarzer Kater für Create Berlin und seine Partner, darunter auch FontShop. Ich bin mit dem Ergebnis zufrieden. Niederlage = Gewinn … vielleicht sollte ich doch in die Politik gehe.

Code Plakatwettbewerb … Restart

Als ich hier vor 3 Wochen den Plakatwettbewerb Code erstmals vorstellte, hagelte es schnell Kritik, siehe: »Der Code-Plakatwettbwerb ist gestartet«. Die Ausschreibung enthielt Bedingungen, die bei anderen Design-Wettbewerben – gerade hier im Fontblog – wiederholt kritisiert wurden. Es ging um Urheberrechte, die Namen der Juroren, die Höhe der Preise, Unkosten für die Teilnehmer. Panne, Kommando zurück, besser machen!

Der Veranstalter von Code, Create Berlin e. V., zog darauf hin die Ausschreibung zurück, um sie zu überarbeiten. Fontblog vermittelte, stellte Kontakte zu den Wettbewerbswächtern Fidius und dem BDG her. Federführend bei der Überarbeitung waren der Berliner Designer Raban Ruddigkeit und der Kulturanwalt Alexander Bretz, der selbst Fidius-Jury-Mitglied ist.

Die Abstimmung mit Fidius zog sich bis zum Anfang dieser Woche hin, bevor sie in eine Misstimmung auf Seiten von Create Berlin umschlug (siehe Kommentar »Hokuspokus Fidius«, nächster Beitrag). Zwei durchaus ernsthafte Stolpersteine ließen sich nicht weg verhandeln bzw. über ein Sponsoring lösen …
• Im Fall einer Prämierung ist das Motiv vom Gestalter in einer Auflage von 3 Stück herzustellen – auf eigene Kosten
• Das 2 mal aufgestockte Preisgeld waren Fidius am Montag immer noch zu niedrig, plötzlich sollte es das Zehnfache (!) sein

Fontblog ist der Ansicht, dass die neue Ausschreibung (PDF) jetzt das erfüllt, was von den meisten Kommentatoren gefordert wurde: Transparenz und Fairness. Ob die beiden o. g. Punkte für einen berufstätigen Designer akzeptabel sind, muss jeder für sich entscheiden. Ebenso die Frage, ob das Konzept des Wettbewerbs tragfähig ist, das übrigens keine »typisch Berliner-Großmaul-Idee« ist, sondern auf die kanadische Agentur Sid Lee zurückgeht, die den Contest für alle Unesco-Designstädte vorschlägt (u. a. Buenos Aires, Montreal, Kobe …)

Wettbewerb: Google sucht Deutschland-Doodle

Zu besonderen Anlässen präsentiert die Suchmaschine Google ihr Logo festlich geschmückt. Solche Doodles wurden einst hausintern entworfen, inzwischen dürfen alle mitmachen. Das Doodle zum Tag der deutschen Einheit soll mittels Schüler-Wettbewerb gefunden werden. Teilnehmen dürfen Kinder und Jugendliche im Alter von 6 bis 18 Jahren. Nach Einsendeschluss wählt eine Jury die besten Entwürfe aus. Dem Gewinner winkt ein MacBook von Apple, zehn bekommt die Schulklasse des Siegers. Mehr über den Wettbewerb auf dieser Google-Deutschland-Seite …

(Abb.: Anna Sedelmeier, 17 Jahre, Niederviehbach)

Karl-Heinz-Lange-Aktionswochen bei FontShop

Rund 4000 FontShop-Kunden haben Ende vergangener Woche Post zu einem interessanten Angebot bekommen, das ich hiermit auch den Nichtempfängern von FontShop-Post ans Herz lege.

Anlässlich des 80. Geburtstages des Typoart-Schriftschöpfers Karl-Heinz Lange erscheinen jetzt drei seiner Schriftklassiker (Minima, Publica, Super) zum ersten Mal digitalisiert: PTL Minimala, PTL Publicala und PTL Superla. Zur Premiere ist es uns gelungen, mit dem Herausgeber Primetype exklusive Einführungspreise für FontShop-Kunden anbieten zu können. Sie bekommen diese Preise (siehe unten) bis zum 31. Juli 2009 und nur bei Lieferung auf CD. Die ersten 50 Besteller erhalten den Nachdruck der 1965 erschienen Broschüre »Schrift – Schreiben/Zeichnen/Malen/Konstruieren/Schneiden«, handsigniert vom Autor Karl-Heinz Lange (siehe Abbildung).

Ole Schäfer (Primetype), ein regelmäßiger Fontblog-Leser und -Kommentator, hat zusammen mit dem Fontshop-Vertrieb kundenfreundliche Pakete geschnürt. Natürlich geht nichts über das Gesamtpaket, also alle drei Familien: Es bietet das beste Preis/Leistungs-Verhältnis – kostet aber auch 890 € (statt 1420 €). Für den kleinen Geldbeutel empfehlen wir die Basispakete ab 89 €.

Alle Produkte und die Preise
(zzgl. MwSt.; alle Fonts verfügbar als PostScript, TrueType oder OpenType-Standard (= ohne Features). Bestellung per Telefon: 030 69596-333.

PTL Minimala™ Basic
Book, Book Caps, Book Italic, Bold (12 Fonts) 99 € (statt 170 €)
PTL Minimala™ Plus

Book, Book Caps, Book Italic, Bold, Bold Caps, Bold Italic (18 Fonts) 149 € (statt 240 €)
PTL Minimala™ Complete

die komplette Familie, 96 Fonts, 399 € (statt 560 €)
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PTL Publicala™ Basic
Book, Book Caps, Book Italic, Bold (16 Fonts) 99 € (statt 155 €)
PTL
Publicala™ Plus
Book, Book Caps, Book Italic, Bold, Bold Caps, Bold Italic (24 Fonts) 149 € (statt 220 €)
PTL
Publicala™ Complete
die komplette Familie, 60 Fonts, 299 € (statt 430 €)
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PTL Superla™ Basic
Book, Book Caps, Bold, Bold Caps (16 Fonts) 89 € (statt 155 €)
PTL
Superla Plus
Book, Book Caps, Bold, Bold Caps, Light, Black Caps (24 Fonts) 149 € (statt 205 €)
PTL
Superla Complete
die komplette Familie, 64 Fonts, 299 € (statt 430 €)
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PTL Lange Collection™
die kompletten Familien PTL Minimala, PTL Publicala, PTL Superla, 220 Fonts, 899 € (statt 1420 €)

Neue FontFeed-Serie: Fontstrukteure im Portrait

Am 1. April 2009 feierte FontStruct, die von FontShop ins Leben gerufene Font-Editor-Community, ihren 1-jährigen Geburtstag. Auf der – inzwischen preisgekrönten – FontStruct-Site lassen sich sehr einfach modulare bzw. konstruierte Schriften entwerfen, als Font abspeichern und zum Download anbieten. Inzwischen sind 150.000 Schriftentwerfer (FontStructors) auf FontStruct registriert. Während ich diese Zeilen schreibe, wird an 27.684 Entwürfen (FontStructions) gearbeitet. Insgesamt entstanden bis heute 166.341 FontStructions, davon sind 7334 öffentlich – also kostenlos downloadbar.

Einige der Fontstrukteure genießen ein hohes Ansehen, weil sie mit den simplen Mechanismen der Plattform überaus originelle Schriften entworfen haben (zur Galerie). Aus diesem Grund entschloss sie FontFeed, in loser Reihenfolge die aktivsten und am besten bewerteten Fontsrukteure zu interviewen. Den Anfang macht John Skelton (Focus On FontStructors: John Skelton), dessen Fonstruktionen unter dem Usernnamen afrojet tausendfach geladen wurden und im Einsatz sind. Zum Beispiel die oben abgebildete Hydroplane (zur Hydroplane-FontSruct-Seite).

Das neue Firefox-Icon

In der kommenden Woche erscheint Firefox 3.5, mit neuen Funktionen … und einem neuen Icon (Abb. oben rechts). Alex Faaborg von Mozilla stellt es schon heute in seinem Blog vor. Es ist kein grundlegend neuer Entwurf, sondern eine feinfühlige Überarbeitung von Anthony Piraino (Iconfactory). Das Icon, Logos und der Firefox-Schriftzug (gesetzt aus FF Meta Bold) auf wiki.mozilla.org.

Retrodesign: das Buch und ein erhellendes Gespräch

Kein Buch beschäftigte mich in den letzten Tagen mehr als Retrodesign Stylelab von Achim Böhmer und Sara Hausmann. »Retrodesign ist Zukunft« lautet ein Zitat, das mich beim Blättern auf der ersten Doppelseite herausfordert. In diesem kurzen Satz steckt das Geheimnis von Retrodesign, was ich allerdings erst nach 300 Seiten begreife. Dazwischen lerne ich, dass ich eine viel zu enge Sichtweise des Begriffs im Kopf hatte. Retrodesign ist mehr, als Nostalgie, Kopiererei oder Rückbesinnung (tatsächlich ist es das genau Gegenteil von alledem, doch dazu später mehr). Retrodesign ist eine eigene, die Stilepochen begleitende Periode. Retrodesign hört nie auf, ist immer da.

Das Buch von Böhmer/Hausmann ist Nachschlagewerk, Geschichtsbuch und Denkanstoß in einem. Es ist vorzüglich recherchiert – natürlich wunderbar gestaltet – und gliedert sich in 3 methodische Teile: Gegenüberstellung, Charakteristik und Zeitimpuls. In allen 3 Teilen werden die folgenden Designstile durchdekliniert: Dekonstruktivismus, Postmoderne, Punk, Pop, Space Age, Organisches Design, Schweizer Schule, Art déco, Konstruktivismus, Dada, Plakatstil, Art Nouveau, Japonismus, Arts & Crafts, Historismus, Klassizismus, Rokoko/Barock, Renaissance.

Durch die Gegenüberstellungen faszinierender Designentwürfe der Retro-Avantgarde mit Designklassikern sowie einem tiefen Einblick in die Charakteristika der Gestaltungsstile, öffneten sich mir die Augen für neue innovative Designentwicklungen. Weil darüber hinaus die entscheidenden Impulse für das Entstehen wichtiger Designströmungen beleuchtet werden, schließen sich in meinem Gehirn Trends und Stränge, die bisher unnötigerweise getrennt voneinander existierten. Dieses Buch versetzte mich in die Lage, Retrodesign als anspruchsvolle Sprache intelligenten Designs zu erkennen. Wenn Designer es lesen, werden sie diese Erkenntnis in ihrer Praxis gezielt einsetzen können.

Als ich das Buch durchgearbeitet hatte, war ich aufgewühlt. Ich musste mit jemandem reden. Zum Glück ermutigte mich die Verlegerin Karin Schmidt-Friderichs dazu mit den beiden Autoren höchstpersönlich zu reden, was Anfang dieser Woche gelang. So entstand das folgende Interview … gleich nach der Werbung.

Achim Böhme, Sara Hausmann: Retrodesign Stylelab, Verlag Hermann Schmidt, Mainz 2009, 25,5 x 29 cm, geprägter Kunstledereinband, Buchblock im Tampondruck allseitig bedruckt, 318 Seiten mit über 800 farbigen Abbildungen, 89 € (versandkostenfrei bei FontShop bestellen).

(weiterlesen …)

Grün ist die Hoffnung

Netzbürger drücken aktuell ihr politisches Engagement durch die Farbe Grün aus. Auf whereistheirvote kann man dafür stimmen, dass Google sein Logo einen Tag für die Gewaltlosigkeit im Iran austauscht (über 500.000 Stimmen wurden schon abgegeben). Die Website helpiranelection färbt Twitter-Profilbilder in ein friedliches Grün.

Heye und GWA gewinnen gegen GEMA

»Die Werbeagentur Heye hat gemeinsam mit dem Gesamtverband der Kommunikationsagenturen GWA e.V. eine wichtige Entscheidung für die Eigenwerbung von Agenturen herbeigeführt. Diese dürfen mit den von ihnen kreierten Werbepots auf ihrer Webseite für sich werben, ohne dass sie der Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte (GEMA) Auskunft darüber geben oder eine Vergütung zahlen müssen.« Das meldet der Gesamtverband Kommunikationsagenturen (GWA) auf seiner Webseite.

Die juristische Auseinandersetzung dauerte insgesamt sieben Jahre. Die erste und zweite Instanz hatten die Klage noch abgewiesen. Deren Urteile wurden nun aber vom Bundesgerichtshof (BGH) letztinstanzlich aufgehoben. Der BGH stellte fest, dass die GEMA nicht berechtigt ist, von Heye Auskunft und/oder Vergütung für die Musik in den zur Eigenwerbung auf der Webseite gezeigten Werbespots zu verlangen. »Die Werbung von Agenturen mit ihren Arbeitsergebnissen darf nicht durch GEMA-Gebühren behindert werden – das Urteil hat große Bedeutung für den GWA und seine Mitglieder«, so fasst GWA-Justitiar Dr. Eberhard Kolonko das Urteil zusammen.

Panne beim Halle-Saale-Logo

Eigentlich sollte das neue Logo für Halle (Saale) erst in einigen Wochen präsentiert werden. Doch nachdem es die BILD-Zeitung am Montag veröffentlichte, sprechen alle darüber. Die Mitteldeutsche Zeitung (MZ) liefert Hintergründe: »›Halle, die Stadt‹ – das war einmal – künftig heißt es nur noch ›Halle Saale‹. Eine Jury, bestehend aus Vertretern von Kulturinstitutionen und Wirtschaftsunternehmen, entschied sich für den Entwurf der halleschen Agentur Inside Werbung.«

Halle ist rot, Saale ist grau, ein schlichter Schriftzug in Kleinbuchstaben, kein grafischen Schnickschnack, kein Risikofaktoren wie beim Cottbus-Logo. Einziges grafisches Element ist ein Stern über dem letzten e, »er kann als Salzkristall aus dem Stadtwappen interpretiert, aber auch als augenzwinkernder Hinweis auf weitere Informationen verstanden werden, etwa an Plakat-Unterseiten«. (MZ) Das Resüme des Stadtmarketing-Chef Stefan Voß gegenüber MZ: »Halle wird unverwechselbar«.

Weit gefehlt, wie eine Diskussion noch am selben Abend auf der lokalen Internet-Plattform HalleForum.de zeigt. Das neue Halle-Logo ist nicht nur in der gleichen Schrift gesetzt wie das HalleForum-Logo (FF Meta Bold), selbst die Zweifarbigkeit und der Stern sind in dem älteren Entwurf enthalten. Fazit: Doch verwechselbar. Was nun?

Vielleicht die rund 20 Jahre jüngere Schrift FF Meta Serif nehmen:

Oder eine andere humanistische Sans Serif von zirka 300 Alternativen, zum Beispiel Syntax, FF Clan oder FF Profile.

Die drei obigen Schriftmuster sind übrigens direkt mit beta.fontshop.de verlinkt, mittlere Größe. So könnt auch Ihr Schriftmuster mit der neuen FontShop-Site in Eure Blogs einbauen. Wow!

Werkschau Gestaltung, HBK Braunschweig

Am kommenden Dienstag, den 23. Juni 2009 startet der diesjährige Rundgang an der HBK Braunschweig. Um 18 Uhr im Weidenhoff beginnt die Eröffnungsfeier mit Opernfragmenten und Drachenblut. Auch anschließend gibt es viel zu sehen, zu hören und zu entdecken: Vier Tage lang, jeweils von 10 bis 20 Uhr sind Ateliers, Werkstätten und Einrichtungen geöffnet.

Neu beim Rundgang ist eine große gemeinsame Ausstellung der Studiengänge Industrial Design, Kommunikationsdesign und Transportation Design. In der ehemaligen Öffentlichen Bücherei präsentieren sie sich vom 25. Juni bis zum 5. Juli 2009 mit einer Vielzahl von Studien- und Projektarbeiten. Zur Eröffnung am Mittwoch, den 24. Juni um 18 Uhr sind alle Interessierten herzlich eingeladen.

Das ausführliche Programm als PDF …

Feedback zu beta.fontshop.de (3)

Thomas K. aus Berlin schreibt gerade: »Habe eben den neuen Fontshop getestet und bin sehr angetan! Im Fontblog wird ja schon länger intensiv um Feedback gebeten, also hier zwei Anregungen, die ich nach meiner Bestellung habe:

1) Bitte gestaltet das Warenkorbsymbol eindeutiger. Es war das einzige, was ich beim Bestellen suchen musste – es ist recht klein auf der Seite angebracht, und durch die harte Stilisierung sieht es auf den ersten Blick es eher aus wie eine umgedrehte Videokamera ;)
2) Das Fenster mit den Lizenzbedingungen (das vor dem Schriftdownload aufspringt) ist sehr lieblos gestaltet.
Ansonsten: Tolle, neue Website – macht jetzt großen Spaß, zu stöbern!«