
Das hängt von Ihrer ideologischen (oder beruflichen) Einstellung ab. Befürworter des Radio Frequency Identification – man begegnet den hierzu gehörigen Aufklebern im Logistik-Bereich, zur Warensicherung aber auch am Schuh von Marathonläufern – bringen das gestern vom Informationsforum RFID vorgestellte Logo an. Es wurde im Rahmen eines Wettbewerbs vom Bremer Designer Andreas Wiegand entworfen, Absolvent der Hochschule für Künste. Das Signet soll zur Kennzeichnung von RFID-Anwendungen dienen und die Akzeptanz fördern.
Parallel zu dieser Aktion veranstaltete der Bielefelder Bürgerrechtsverein FoeBuD einen Wettbewerb zur Ermittlung eines RFID-Warnlogos. Sieger wurde der Hamburger Johannes Steil mit einem dreieckigen, gelben Logo, das die drahtlose Lesbarkeit der RFID-Chips (dargestellt als Barcode) durch Kreisbögen darstellt. Weitere Wettbewerbsbeiträge auf dieser Seite.
Auslöser für beide Wettbewerbe war das Bestreben der EU-Komission, mittels Logo auf RFID-Anwendungen hinzuweisen und dem Verbraucher Transparenz zu bieten. Wie eine europaweite Lösung aussehen und ob es überhaupt eine geben wird ist im Moment ungewiss. (Quelle)










Die Geburtsstunde der Textschrift FF Dax liegt im Jahr 1993. Der Wuppertaler Musiker, Komponist, Instrumentenbauer und Designer Hans Reichel sollte eine CD-Booklet gestalten. Er erinnert sich: »›Gestalten‹ ist das falsche Wort … ich musste eine Unmenge von Text auf 12 Miniaturseiten unterbringen«. Reichel griff zur schmal laufenden Futura Condensed. Ergebnis: Die Leserlichkeit des Büchleins war dürftig, denn die Schrift wurde nicht für klein gesetzte Texte sondern Headlines entworfen.
